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GSTreibers Extrem Westalpen Tour im Juni 2016 -Teil 1 und viele werden folgen :-) .

Erstellt von gstreiberstgt, 30.07.2016, 16:31 Uhr · 14 Antworten · 1.853 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    Standard GSTreibers Extrem Westalpen Tour im Juni 2016 -Teil 1 und viele werden folgen :-) .

    #1
    Hallo Freunde!

    Wieder möchten wir Euch nun mit unserer 1. Urlaubsgeschichte nerven. Na ja, ich würde nicht sagen nerven, eher über eine wunderschöne Urlaubszeit berichten. Wir haben versucht, in den 14. Tagen soviel wie möglich zu erleben. Und das haben wir dann auch...!
    Wir hatten, nachdem Marokko auf Eis gelegt wurde, uns entschlossen, wieder eine geile Tour in die Westalpen zu unternehmen. Monate zuvor, haben wir angefangen, unsere ganz spezielle, auf uns zugeschnittene Tour zusammen zu basteln. Biggi, hat den allergrößten Anteil dieser Planung geleistet. Ferienwohnungen suchen, Touren aus dem Denzel, alten Zeitschriften und im Internet nachgeforscht und zusammen gebaut. Heraus kamen Touren, die ich so noch nicht kannte. Es war alles dabei. Bekanntes, aber eher sehr viel unbekanntes...und das Programm, Freunde- hat mich aus den Puschen gehauen.
    Biggi hat vorweg nicht allzuviel heraus gelassen. Ja OK, die Klassiker. Das war klar, wenn man schonmal da ist. Aber, ich hatte zuvor noch nie was vom Fort Pattacreuse oder von Colle Bercia & Co gehört. Ich war schon richtig Heiß, auf die Westalpen und konnte es garnicht mehr abwarten. Was im nachhinein...das Geilste überhaupt war!!! Freunde, ich kann es eigentlich garnicht alles auf und beschreiben, diese Eindrücke waren einfach zuviel. Zuviel Hammermässiges...! Ich versuche es aber trotzdem. Ich habe einfach zu schöne Bilder und Material, um es hier gebündelt, in 1-2 Berichte zu stopfen. Deshalb, auch wegen einiger Kollegen hier...um es besser verfolgen zu können, werde ich jedes Thema Neu öffnen. OK? Ich hoffe, es ist euch Recht.

    Freitag Nacht ging es los. Ganz entspannt, kamen wir nun mit unserem Gespann gegen Nachmittag, samt den Kürbissen und ein Haufen Gepäck in Briancon an. Herrlich! Wir sind da!!!
    Der Hausherr begrüsste uns wie alte Freunde und bezogen nun, unsere kleine feine schnuggelige 2.Zimmer Wohnung. Alles veräumt und abgeladen. Wir waren sogut drauf, dass wir gleich noch eine Stadtrundfahrt samt Cappu-Stop mit den Kürbissen unternahmen. Das Wetter, wurde...nachdem es hier in Deutschland nur noch schiffte...EINWANDFREI. Der Himmel riss gegen Abend auf, die Sonne luggte durch und die nächsten Tage, waren genau nach unserem Geschmack. Nicht zu Heiß und meist Sonnig! Geil- Was für ein Urlaubsstart.

    Wir haben den Abend schön ausklingen lassen und freuten uns nun auf die folgenden Tage.
    Tag1 am Morgen. Ich war schon um 6 Uhr wach und schüttelte meine Holde aus den tiefsten (schönen) Träumen. Nachdem ich sie Wach bekam, Bettdecke einen schubbser und noch ein deftiges Frühstück, zwischen die Kauleiste, bevor es dann zum Col du Granion und damit verbundenen Fort Lenlon und Olive ging.

    Hier nun ein kurzgefasster Bericht:

    Col du Granon und das damit verbundene Fort de Lenlon und Fort Olive !

    Eine Augenweide und Fahrtechnisch ein Genuss im Offroadbereich.
    Du hast alle Zeit der Welt, diese fantastische Bergwelt in ca. 2500 Meter Höhe unter die Stollen zu nehmen. Der Einstieg über Val-des-Pres, schlengelt sich der Pass über eine alte Militärstraße, bis hoch zur ersten Ebene und somit auf einen atemberaubenden Blick auf die Bergwelt und auch auf die dort düsteren Kasernen-Anlagen und Stützpunkte.


    Nach erreichen, der oberen Plattform vom Militärgebiet, wird es schön Lustig zu fahren.


    Der allgemeine Zustand der Schotterpisten, werden im Denzel mit SG 3 beschrieben.
    Von hier aus, musst Du Dich entscheiden, welchen Schotterweg Du nehmen willst. Verführerisch, Abenteuerlustig und berauscht, von dieser geilen Gegend, wählten wir den Weg zum Fort de Lenlon.


    Fantastischer Ausblick, auf die Alpenregion...





    Dieses Fort wurde gegen 1893 erbaut und steht heute noch in voller Pracht da, als wäre es vor ein paar Jahren erst erbaut worden, das Mauerwerk erstrahlt noch heute wie im neuen Glanz. Unglaublich schön. Rund, Stark und umgeben von den Alpen der Region.
    Zudem könnt ihr bei Alpenrouten darüber etwas erfahren; http://alpenrouten.de/Lenlon-Fort-de_point264.html

    Der Weg weiter zum Fort de l`Olive hingegen, gestaltet sich selbst mit Einzylindern hin und wieder extrem schwierig. An manchen Stellen, ist überhaupt keine Fahrspur mehr verfügbar. Zudem, erschweren richtig grob rumpelige Gesteinsbrocken, den Weg zum Olive. Fahrtechnisch, für gern spielende und taktisch aufgestellte Fahrer, wie wir es sind...ein Leckerbissen für die Willensstärke. Hier etscheidet nicht die Schnelligkeit, sondern die sehr anspruchsvolle Strecke mit guter Taktik, irgendwie zu packen.







    Angekommen am Olive, werdet ihr mit einem Fort belohnt, welches nach durchfahrt der kleinen teils zerfallenen Brücke in den Innenhof führt.

    Ein mächtiges, schon recht zerfallenes Fort, welches aber einen Scharm versprüht. Hier sind viele Räume, Unterbauten, Türme zu begehen, selbst einen alten Backofen, gibt es dort noch zu bewundern. Aber Vorsicht, teilweise versperren Gesteinsbrocken vom Bau den Weg und jeden Schritt vor dem anderen prüfen.






    Die Abfahrt runter nach Briancon ist teils noch rumpelig, mausert sich zum Ende hin über den Col du Granion als Genussfahrt. Wasserfurchen, wellenförmige Schotterstraßen, laden zum flotten und reizvollen Enduroritt ein.
    Ein wirklich kraftvoller und dennoch wunderschöner Tag ging zu Ende...!




    Bitte Beachtet!!! Diese Tour ist Sperrgebiet und Millitärgebiet!!! Es wird abgeraten und ist verboten dort zu fahren. Dieses ist keine Animation und Freifahrtkarte. Jeder muss für sich selber entscheiden, ob er dieses RISIKO eingeht dort zu fahren. Wir wollten es und bereuen nicht`s. Zudem, gibt es kaum Material um dieses Gegend im Netz. Deshalb, war diese Tour für uns auch so Reizvoll. Alleine schon, wegen der wunderschönen Fort`s in luftiger Höhe!

    Wir hoffen, es hat Euch gefallen. Unter Video`s...habe ich grade von der 1. Woche einen zusammenschnitt gemacht.

    Als nächstes, wird es einen Bericht über das schöne Kuchenfort Fort de I`Ìnfernet mit 360° Grad Rundumblick geben.

    Viele Grüsse Alex & Biggi

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    Standard

    #2
    ..krass - da wäre ich ja gerne dabei gewesen

    Und ? Seid Ihr Zwo da ohne zu rangieren rumgekommen ?
    Auf den Bildern erkennt man ja leider oftmals nicht wie steil & eng es in der Realität tatsächlich ist...



    Gruß
    Andreas

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    #3
    Ich kenn die Strecke da runter zum Fort Olive, sau steil und eng. Wir sind da umgedreht und haben die Pussi-Strecke genommen. Echt, hätte ich mich nicht getraut.

    Das Fort Lenlon ist einfach schön anzusehen...


  4. X-Moderator
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    #4
    Danke Andi!

    Ganz ehrlich??? Es war ein gutes Stück Arbeit. Von Oben meinte Biggi- " Das trau ich mir zu".
    Die Spur, wurde dann komplett auf einen schmalen Grat gelegt, der rumpelig und steinig war.

    Warte mal, ich habe den Film zu dieser Tour fertig und werde diesen gleich hier rein verlinken.

    Ob wir es wieder fahren würden? Ganz klar - JA! Warum? Weil es Kampfgeist und Überlegung gekostet hat und nicht die Schnelligkeit. Wir wollten jeden Tag etwas besonderes. Das hatten wir! Und Abend`s im Bett liegen- Hundemüde, aber überglücklich sein.

  5. X-Moderator
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    #5
    Wir danken Dir.
    Ja, wenn man überlegt, wie alt dieser Rundbau eigentlich schon ist und jedem Wetter stand hält. Dazu, dieser fantastische Rundumblick, Gavia! Unbezahlbar schön. Aber, wem sag ich das...
    Dafür, war die Rumpelpiste jeden Penny wert, um dort hin zu kommen .

  6. X-Moderator
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    #6
    Hier nun der FILM zu den Bildern. Eigentlich, wollte ich insgesamt nur zwei komplette Filme schneiden. Aber, da bliebe viel gutes Material auf der Strecke. Deshalb versuche ich, zu jedem Bericht ein Film zu basteln.
    Und nun- Viel Spass, die nächsten 12. Minuten, die aber und überhaupt nicht so lange vorkamen.


  7. Registriert seit
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    #7
    Uaaahhh... diese steilen engen Schotterkehren, da würd ich nie runterfahren. Wir sind schon ganz schöne Hämmer gefahren, aber das wäre mir ne Nummer zu dick. Aber wie ihr ja schreibt, ihr wolltet diese Herausforderungen und wenn man das mit sich klar hat, dann passt es ja für euch. Ihr habt offensichtlich Spass gehabt. Wenn ihr da wieder mal hin fahrt, ich kenne noch ne andere Auffahrt, sehr idyllisch, nicht so schwer, sau lang... die isses für mich. Und die letzte Rampe hoch zum Fort Lenlon sind wir mit unseren GS rauf gedonnert, da haben die Franzosen mit ihren 125ern Uuuhhh und Aaahhh geschrien. Na ja, wollten ein bissle angeben, aber hab schon kräftig Adrenalin geschoben. ;-)

  8. X-Moderator
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    #8
    Vielen Dank, mein Guter :-) !

    Das glaube ich. Da haben sie erstmal gesehen, was eine GS und Reiter alles so bringen kann.

    Gerne! Diese Gegend ist einfach unglaublich schön. Ich versuche, Biggi zu überreden, dieses Jahr nochmal dort hinzufahren. Aber jetzt, sind erstmal PYRENÄEN dran. In der Ecke von Isabena, werden wir uns Lager aufschlagen.

  9. Registriert seit
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    #9
    ...ich hätt so ab 09:41 / 09:42 ja auch gern gesehen wie sich das weiter enwickelt hatte
    Aber okay ...

    Andi- zwischen 9:40 und 9:45, gibt es nicht viel! Ich bin nach Biggi ums Eck, Biggi abgestiegen und wollte mir helfen. Ich bin aber komplett rum gekommen, dann noch kurz gelabert und dann...direkt diese Spur bis zum Fort gefahren. Ausser, der Laberei (Wollte ich Dir nicht antun ) war da nicht`s mehr zwischen den beiden Filmsequenzen.

  10. X-Moderator
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    #10
    deine Biggi überrascht mich immer wieder ... nur wer in den Bergen war kann den Schwierigkeitsgrad richtig einschätzen ... sieht eher harmloser aus als es wirklich ist, zumal man kleine Steigungen im Film richtig bewerten kann ... Hut ab, gut gemacht.


 
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