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Hannibaltour 2011 - 3 Tage Offroad durch die Provence

Erstellt von Ddorf, 11.04.2011, 18:28 Uhr · 13 Antworten · 4.389 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Hannibaltour 2011 - 3 Tage Offroad durch die Provence

    #1
    Vor über 2000 Jahren überquerte Hannibal auf seinem Feldzug gegen Rom die Rhone bei Avignon und schlich sich mit seiner sagenumwobenen Elefantenherde durch die Nordprovence über die Alpen. Auf seinen Spuren sind wir mit ähnlichem Gerät (Zweizylinderenduros) 3 Tage lang offroad gefahren. Um es vorwegzunehmen: Stosszähne, petrifizierte Elefantenexkremente o.ä. haben wir nicht gefunden, dafür eine wunderschöne, einsame Gegend, in der man sich noch mit gutem Gewissen legal abseits der Wege bewegen kann.
    Legal schon, aber nur mit einem in Frankreich lizensierten Guide. Wir haben uns für Patrick Cerdan (www.randoventoux.com) entschieden. Kosten 150 € pro Person und Tag inklusive VV und Übernachtung.
    Ohne lokalen Guide tritt man viel zu schnell in folgende Fallen oder Fettnäpfchen:
    - Fahrten über Privatwege oder durch Jagdgesellschaften (Achtung Schrotgewehre)
    - Fahrten über saisonal gesperrte Strecken, geschützte Gebiete, Forst-und Brandschutzwege (Kann teuer werden)
    - Fahrten in Sackgassen (mit Einsiedlerhaus am anderen Ende und Rottweiler, der nur spielen will)
    Natürlich gibt es hier unten auch strikte Regeln für moto verte, aber nur ein Franzose weiss, mit welcher „souplesse“ diese befolgt werden müssen.
    Da ich hier unten wohne, habe ich oberes schon alles erlebt und für meinen Urlaub bin ich gerne bereit, einem Profi die Planung zu überlassen, um unbeschwert einfach Mopped fahren zu können, ohne irgendwen zu stören.
    Gefahren sind wir ca. 350km mit max 20km auf Teer. Der Rest über Schotter, Singlepfade, Almen rauf und runter. Die Tagesetappen sind letztendlich etwas kürzer ausgefallen, da wir die Blicke von den Gipfeln in der schon heissen Aprilsonne und die Cafés in den kleinen Bars und die Siestas immer länger genossen.
    Der Schwierigkeitsgrad wurde so gewählt, dass sich keiner langweilte und keiner zusammenbrach (notfalls hat Patrick mal einen Elefanten einen Schotterhang hochgeritten, nach 30 Jahre professionell im Endurowettbewerb für ihn kein Problem). Am Ende waren es drei Tage Dauergrinsen und –staunen für alle.
































  2. Registriert seit
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    Standard Bilder Teil 2

    #2








    Für jeden selber zum Nachdenken...














  3. Registriert seit
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    Standard und Teil 3

    #3




    schnell noch den letzten Meter geschoben, bevor 380 kg unstoppable den Rückwärtsgang einlegen



    Almauftrieb der Kühe




    Erster Gang, nicht vom Gas gehen und nicht 3 Meter nach lnks schauen
















  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    danke für diese wunderschönen bilder...
    neid !

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Tolle Bilder!

  6. Registriert seit
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    11

    Standard Fantastique....

    #6
    Sag mal, darf man höflich nach nem Routing fragen?
    Muss ja nicht gleich ein GPS - Track sein (...so wegen der ganzen Schrotgewehre), aber so ca.?
    Danke und gRusS

  7. JF
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    Standard

    #7
    Hut ab vor dem Kollegen mit der Adventure... und dann noch mit nen TKC...

    Schöne Bilder!! Wieviel km seid Ihr denn gefahren?

  8. Registriert seit
    17.07.2009
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    445

    Standard

    #8
    ..vielen Dank für diesen Beitrag.

    Sehr schöne Landschaften, macht Lust es auch mal zu versuchen!

    Viele Grüße
    Michael /mimoto

  9. Registriert seit
    30.11.2005
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    1.365

    Standard

    #9
    hallo.

    echt geile fotos...

    super gegend....

    @lothar


    hätte mir sicher auch viel spass gemacht.....ging halt leider nicht

    vg

    motsahib

  10. Registriert seit
    22.08.2008
    Beiträge
    64

    Standard GPS routing...

    #10
    ... wurde ja freundlich nachgefragt, deshalb kann man auch freundlich antworten.
    Von uns hatte keiner ein GPSgerät mitlaufen, deshalb gibt es auch keine tracks. Bei GPS bin ich sowieso der DAU und halte generell lieber noch einmal an und frage einen "Einheimischen" nach dem besten Weg von A nach B. Von denen bekommt man dann auch gesagt, ob das generell "okay" íst da lang zu fahren. Manches wird halt in Maßen geduldet. Die Waldbrandgefahr ist hier nicht zu unterschätzen.

    Also gebe ich lieber Geld für einen lokalen Guide aus, der mir diese Sorge in meiner eingeschränkten Freizeit abnimmt. Die Streckenführungen sind m.M. nach das geistige Eigentum des Guides und für mich ist das heilig.

    Ich würde diese Strecken sowieso nicht alleine fahren.
    Aber ich kann Dir gerne anbieten, wenn Du mal aus Antibes hochkommst, dass wir ein paar schöne Teilstücke zusammenfahren, am besten im Herbst wieder.
    Ich schreibe Dir mal meine Koordinaten und ein paar Eckpunkte des befahrenen Gebietes per PN.

    Ich glaube im Juli ist die nächste Tour geplant. 180km sind zwar der Tagesdurchschnitt, aber wir haben dann das ganze deutlich entspannter angehen lassen mit zweitem Frühstück im Cafe, langer Siesta, vielen Pausen für den Ausblick etc.... waren es halt nur ca. 140km. Hat auch gereicht, für ne Tube Voltaren

    Gruss
    Stefan


 
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