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heißer Ritt über die Berge

Erstellt von dave4004, 13.08.2009, 13:10 Uhr · 21 Antworten · 7.307 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard heißer Ritt über die Berge

    #1
    Hi,

    ich möchte euch mal von unserem heißen Ritt über die Berge berichten.

    Mein Kollege und ich hatten uns vorgenommen ein paar Tage die Alpen unsicher zu machen.
    Also habe ich mich hingesetzt und mir die Route überlegt. Kurz die üblichen Verdächtigen wie den Denzel und Alpenrouten.de abgeklappert und so langsam begann der Plan Form anzunehmen.

    So wollten wir von Rosenheim über den Reschenpass, Stilfser Joch, Gaviapass und Manaviapass nach Anfo zum Idrosee.
    Anschließend war geplant über den Tremalzopass zum Gardasee und weiter nach Osten den Monte Castelberto sowie den Monte Tomba zu fahren.
    Danach sollte es wieder Richtung Norden über das Sella und Grödner Joch, sowie Staller Sattel und Gerlospass nach Hause gehen.

    Anreise nach Rosenheim

    Auf der Fahrt von Leipzig nach Rosenheim schaue ich so an mir herunter und denke, Mensch, warum ist denn dein rechtes Bein am frisch gewaschenen Anzug so schmutzig? Ein kurzer Halt klärt die Ursache – Kühlwasserverlust. Na Super, das geht ja gut los...
    Also schleiche ich mit max. 120 km/h über die Autobahn nach Rosenheim. Ist ja nicht so, dass man bei der Dakar, ohne Werkzeug, ordentlich kontrollieren kann, wie viel Kühlwasser noch drin ist.
    Nagut, ich komme nachts an und wir verschieben die um 9 Uhr geplante Abreise erst mal, ich rufe noch einen anderen Kollegen an, der Mechaniker war und wir beschließen uns morgen das Motorrad anzuschauen.

    Tag 1

    Gleich früh besorge ich mir Kühlerdicht. Aber beim Luois gibt es das nicht, so muss ich Kreuz und Quer durch Rosenheim. Anschließend fahre ich zu meinem Kollegen, wo wir erst mal alles wegbauen um zu schauen, wie viel Kühlflüssigkeit noch drin ist. Super, alles da und der Kühler ist, da wo es gestern noch raus kam auch trocken.
    Naja, da kann man wohl erst mal nichts machen. So wandert noch eine Flasche Kühlerdicht und ein bisschen Werkzeug in mein Reisegepäck.
    Schnell zu meinem anderen Kollegen gefahren und los gings...

    Über die Landstraße von Rosenheim nach Niederndorf zum Tanken und Vignette kaufen. Auf geht’s über die Inntalautobahn bis nach Nauders, dann hoch zum Reschenpass und zack an dem Abzweig zum Plamord vorbei gefahren. Nagut, erst mal an dem Kirchturm im Wasser ein Päuschen gemacht und zurück bis zum Abzweig. Ein paar Kehren und schon fehlt der Asphalt. Dafür haben wir einige tiefe Auswaschungen, viele lose Steine und immer mal auch ein paar Äste auf dem Weg. Aber genau das Richtige zum Einstieg. An der Schranke und dem Sperrschild mit Hinweis auf das Landesgesetz lassen wir es gut sein und kehren um. Man kann die Schranke zwar umfahren, sollte sich jedoch nicht erwischen lassen.








    Also wieder runter und weiter geht’s. Geradezu zum Stilfser Joch.



    Zwischen drin noch eine kleine Stärkung im Cafe. Wir müssen uns für die Herausforderung ja rüsten...
    Dann geht es aufwärts, ganz viele Kehren, die uns zeigen, dass 50 PS nicht die Welt sind und dass wir irgendwie überhaupt nicht rund fahren können. In jeder Kehre runter in den Ersten, schauen ob dir ein Valentino Rossi entgegen oder von hinten kommt, rum und dann wieder Gas...
    Oben angekommen ist natürlich wieder die Hölle los, aber das kennt sicher jeder, der schon mal oben war.
    Den Abzweig zum Ortlerhaus sparen wir uns aufgrund des Verbotes. Vor 9 Jahren bin ich mit meinem Bulli da hoch gefahren. Aber das ist eine andere Geschichte.



    Auf jeden Fall hatten wir ein super Wetter und eine grandiose Aussicht.

    Dann ging es recht zügig runter nach Bormio, wo wir unser Nachtlager für die erste Nacht suchten. Ein rustikales Hotel war schnell gefunden und die Motorräder standen im Wäscheschuppen.



    In Bormio war es sehr schön und am Abend war auch noch gut was los. Dann die erste Pizza im Restaurant, die recht teuer und gar nicht mal so gut war. Aber ich war zumindest satt, nicht so wie mein Kollege mit seiner Miniportion Spagetti für 7€.
    Wir waren eindeutig im falschen Restaurant...


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    Standard

    #2
    Tag 2

    Nach dem Frühstück geht es gleich los zum Gaviapass. Nachts hatte es geregnet aber jetzt ist wieder alles schön. So kommen wir flott voran und schrauben uns bald wieder in die Höhe.



    Wieder mal viel zu sehen, ein paar Rinder auf der Straße, mein Kollege verschätzt sich in der Kurve und probiert ob die neuen Daytonastiefel auch Felswandkontakt überstehen. Eine 1200´er mit zwei Leuten und Gepäck zieht trotzdem besser den Berg hoch als meine Dakar... Also nichts besonderes soweit.





    Ich perfektioniere mich so langsam dabei auch während der Fahrt den Fotoapparat raus zu nehmen und ordentliche Bilder zu machen.
    Weiter geht’s auf der Landstraße über Edolo, Breno hoch zum Croce Domini und dann nach Süden auf die Tre-Valli-Höhenstraße. Endlich wieder Schotter...



    Es ist interessant zu sehen, mit was die Italiener hier so lang fahren. Normale PKW, ein paar Ducati, Chopper, eine R1, den Ferrari hab ich wohl verpasst. Aber insgesamt ist es nicht weiter schwierig zu fahren. So geht es an der NATO – Abhörstation vorbei zum Giogo del Maniva.

    Wir wollen weiter nach Anfo am Idrosee, also geht es weiter auf die Dosso-Alto-Höhenstraße. Auf dem Parkplatz war es gar nicht so einfach den Abzweig zu finden.



    Schön wie problemlos hier alles funktioniert, da kommen Wanderer, Radler, Motorrad- und Autofahrer zusammen und alles klappt, jeder macht Platz und niemand schimpft auf den Anderen. Der Tunnel ist wieder befahrbar und so geht es recht flott Richtung Anfo.



    Soweit das auf der schmalen Strasse ging. Nachdem wir uns schon langsam hinter den Harleyfahrern langweilten, sah ich links ein Schild mit der Aufschrift: Forte dell’Ora. Da hatte ich doch mal was gelesen... Also schnell mal umgedreht und schon ging es an der Schranke vorbei nach oben.

    Der Weg wurde immer steiler, schmaler und die Auswaschungen und Steine wurden immer größer. Da ich mir schon dachte, dass mein Kollege von dem Weg vielleicht nicht so sehr begeistert ist, wartete ich in einer Kehre auf ihn. Ein paar Augenblicke später kam er schon angefüßelt. Wir ließen die Motorräder stehen und gingen die letzten Meter zu Fuß. Der Weg wurde wieder besser, das hätten wir auch fahren können.



    Oben angekommen hatten wir ein schöne Aussicht auf die umliegenden Berge, den Idro- sowie einen Teil vom Gardasee. Ein Italiener, der mit seiner Familie oben war, erklärte uns dann sogleich das Fort.



    Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg nach unten. An den Motorrädern war noch alles dran und so ging es erst mal schön langsam über das schwierige Stück zur Straße zurück.





    Die Abfahrt nach Anfo ging recht flott.
    Langsam machten wir uns wieder auf die Suche nach einem Hotel. Wenn man zu faul ist den Atlas aus der Tasche zu nehmen, muss man irgendwann feststellen, dass man auf der Ostseite nicht um den Idrosee herum fahren kann. Also zurück nach Idro, dort hatten wir auf der Hinfahrt ein Hotel gesehen. Zimmer waren auch noch frei und die Motorräder parkten im Lager.



    In Idro war nicht so viel los, einen Sitzplatz beim Pizzalieferdienst / Restaurant war schnell gefunden und so ließen wir den Tag langsam ausklingen. Die Pizza war schon besser als gestern, aber noch immer nicht perfekt.
    Morgen wollten wir uns um die Genehmigung für den Tremalzopass kümmern...

  3. Registriert seit
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    #3
    Tag 3

    Die Aufregung war uns anzumerken und so gab es nur ein kurzes Frühstück. Wir wollten ja zum Tremalzo...
    So machten wir uns auf den Weg nach Anfo, auf der Suche nach irgend einer Behörde, Information oder Sonstigen...
    In Anfo standen wir dann recht schnell im Municipio und rissen den Beamten aus seiner Arbeitsruhe. Er gab sich wirklich Mühe uns zu helfen, telefonierte, schaute wichtig in seinen PC und gab uns dann zu verstehen, dass es für den Tremalzo keine Genehmigung gibt. Naja, das hatte ich schon anders gelesen.
    So fuhren wir ein wenig demotiviert weiter Richtung Tremalzo. Kurz vor Storo fragten wir noch mal in einer Touristeninformation nach. Auch hier wurde wieder viel telefoniert. Diesmal bekamen wir den Hinweiß, dass dies nur von Tremosine aus geht, da dort die Genehmigungen erteilt werden.
    Naja, blöd. Aber gut, fahren wir trotzdem mal hoch, es geht ja noch die Via San Michele runter.



    Oben angekommen, fragten wir beim Hüttenwirt wo die Straße lang geht. Leider ist auch diese für Motorräder gesperrt.


    Schade, so machten wir noch ein paar Fotos und fuhren zur Aufmunterung einen kleinen Schotterweg rein, der uns aber dann zum umkehren zwang.





    Anschließend die normale Straße zum Gardasee. Über Riva nach Limone zum Mittagessen.



    Dann weiter nach Tremosine. Dort war es gar nicht so einfach ein Hotel zu finden. Alles ausgebucht. Wir fanden doch noch ein Zimmer mit schöner Aussicht über den Gardasee. Aber das mit dem Tremalzo wird heute wohl nichts mehr, die Genehmigungen dauern eine Weile und das Wetter wird auch immer schlechter.

    So ändern wir das Programm auf Wellness, ein bisschen Entspannung ist auch nicht schlecht.
    Die Rezeption teilt uns dann mit, dass wir die Genehmigungen holen können. Um morgen keine Zeit zu verlieren ziehe ich mich noch mal an, fahre nach Pieve und erhalte unsere Erlaubnis...
    Auf der Rückfahrt werde ich noch mal richtig nass, da sich ein Mordsunwetter gebildet hat.



    Im Hotel gibt es keinen Strom und ich befürchte, dass mein Anzug bis morgen nicht trocken wird.
    Am Abend wird es wieder schön, wir genießen endlich mal eine richtige Pizza und den Ausblick über den See.


  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Tag 4

    Aufstehen, frühstücken, es geht los!!!
    Wir können unser Gepäck im Hotel lassen und machen uns auf den Weg zum Tremalzo. Einen kleinen Stopp machen wir noch in einer Autowerkstatt um ein wenig Luft abzulassen. Dann geht es mit einem riesen Grinsen im Gesicht an den Verbotstafeln vorbei.
    Schnell wird die Straße enger und es geht bergauf.



    Nach einigem Hin und Her erreichen wir den Passo Nota. Auf der Hütte fragen wir beim Hüttenwirt nach dem Weg zum Passo Bestana. Leider ist der Weg dahin nach seinen Aussagen, nach etwa einem Kilometer unpassierbar. Auch sollen wir in den Tunneln aufpassen und langsam fahren.
    So machen wir uns auf den Weg zum Tremalzo. Gleich nach der Hütte geht es zur Einstimmung schon mal mit dem Schotter los, bis jetzt noch nicht allzu schwierig.



    Aber das kommt recht schnell. Der Weg wird immer steiler und enger.

    Ganz langsam geht es um die Kehren. Wir gewinnen immer mehr an Höhe, ab und an liegen einige Steine auf dem Weg, allzu oft wird hier wohl nicht aufgeräumt.
    Die Aussicht wird phänomenal, nach jeder Kurve würde ich am liebsten anhalten und ein Bild machen. Aber allzu oft ist der Schotter so lose, dass man gar nicht so einfach wieder anfahren kann.
    Mein Anzug ist über Nacht zwar wieder getrocknet, aber jetzt ist er schon wieder nass. Ich habe noch nie so geschwitzt. Zum Glück sind wir recht früh unterwegs und so haben wir die Straße für uns alleine.
    Es geht weiter bergan, immer enger und steiler. Sicherungen gibt auch nur noch ganz selten.




    Dann kommt der erste Tunnel, aber kein Problem. Die Straße ist frei und wir kommen problemlos weiter.



    Immer höher, die Aussicht wird immer besser, es wird immer wärmer.







    Es kommen noch ein paar Tunnel. Einige Kehren sind mit einem richtigen Geländer gesichert, ein paar Löcher von den Stellungen sind auch zu sehen und in einem Tunnel liegt, wie schon beschrieben, ein Teil der Decke am Boden.




    Einige Kehren später stehen wir vor dem Scheiteltunnel. Um 11.03 Uhr haben wir die Passhöhe erreicht. Was hab ich mir Sorgen gemacht. Im Denzel steht was von 4-5 und extrem schwierig sollte es sein. Ein Nervenkitzel war es schon, aber alles machbar.



    Unsere Permesso, übrigens Nummer 123 und 124, haben sich echt gelohnt... Auch in diesem Tunnel gibt es keine Probleme. Dort begegnen uns dann die ersten Radfahrern. Auf der anderen Seite geht es zwischen Wanderern und Radlern nach unten zur Hütte. Das Mittagessen haben wir uns verdient.



    Nach dem Essen fragen wir den Hüttenwirt wieder nach der Via San Michele, als er wieder anfängt von dem Verbot zu sprechen, reicht ihm das Wort „Permesso“ und er erklärt uns den Weg.
    Also auf geht’s, wir fahren über den Parkplatz und den Bergweg hinunter zur Hütte und an dem Sperrschild für Motorräder vorbei.
    Auch hier ist der Weg nicht einfach, wieder kommen enge Kehren, Auswaschungen und lose Steine auf der Strecke. Nicht zu unterschätzen sind die Ablaufrinnen quer über die Straße. Aber mittlerweile kann uns nichts mehr schrecken.
    An dem Wasserfall machen wir noch eine kleine Pause und ein paar Bilder.



    Mit der Zeit schmerzt der Nacken immer mehr, da wir beim bergab fahren im stehen den Hals doch sehr verrenken müssen. Zwischendurch mal ein Schild, 14 km bis Vesio, das zieht sich aber.
    Irgendwann sind wir doch froh wieder am Hotel anzukommen.
    Da wir einen Tag mit dem Plan hinterher hängen, beschließen wir den Monte Castelberto und Tomba auszulassen und gleich in Richtung Heimat zu fahren.

    Nach einer Cola laden wir das Gepäck auf und machen uns auf den Weg nach Norden. Noch einmal geniessen wir die schönen Kurven entlang des Gardasees, weiter Richtung Trento und dann auf die Autobahn bis nach Bozen.
    Es war so heiß, alles was am Anzug zu öffnen war, war offen und trotzdem wurde es nicht kühler.
    Ab Bozen fuhren wir dann Landstrasse zum Sellajoch hoch, war mir grad noch sauheiß, so war ich jetzt damit beschäftigt alle Lüftungsschlitze wieder zu zuziehen. Hier oben ist es aber auch hukalt...




    Je näher wir dem Sellajoch kamen umso mehr sehnte ich mich nach der Einsamkeit des Tremalzopasses, keine wilden Motorradfahrer und keine Autos. Aber hier war wieder die Hölle los. Oben angekommen ging es dann gleich weiter zum Grödner Joch und danach weiter Richtung Bruneck.
    Langsam fehlte uns dann die Lust zum fahren und wir machten uns auf die Suche nach einem Hotel. Aber ganz Italien macht wohl in Südtirol Urlaub. Letztendlich fanden wir doch ein kleines Hotel in Reischach.
    Die Dame des Hauses empfahl uns ein Restaurant in der Nähe. Am Abend liefen wir dann da hin und freuten uns, dass oben drüber auch ein Steakhaus war. Super, da müssen wir rein!
    Doch was erwartet uns drin, alles sehr edel eingedeckt, zwei Gläser pro Person und zwei Sätze Besteck. Ist das das Richtige für uns und unseren unbändigen Hunger?
    Naja, setzten wir uns mal hin. Ein Blick in die Karte verrät, Steak gibt es ab 25,- € und vier Sachen sind etwas günstiger. Also esse ich ein paar Spare Rips für 15,- €. Mehr Geld will ich einfach nicht ausgeben. Satt bin ich davon nicht, aber ich wollte ja nicht den ganzen Laden kaufen.
    Noch ein wenig hungrig machen wir uns dann wieder auf den Weg zum Hotel.
    Dort angekommen fallen wir trotz der unendlich vielen, noch zu verarbeitenden Eindrücke, todmüde ins Bett und schlafen sofort ein.

  5. Registriert seit
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    #5
    Tag 5

    Nun geht unser Urlaub langsam dem Ende zu. Wir packen unsere Sachen und machen uns auf den Weg nach Österreich. Nach einer kleinen Pause an der Antholzer Biathlon Anlagen fahren wir weiter Richtung Staller Sattel.
    Wir kommen genau richtig als die Auffahrt an der Ampel frei gegeben wird und reihen uns hinter den Autos ein. Schön gemächlich geht es zum Pass rauf. Die Kolonne wird immer langsamer und wir machen uns mittlerweile einen Spaß daraus, die Leute, die uns nicht überholen lassen wollen, doch zu überholen...


    Auf der österreichischen Seite geht es in aller Ruhe wieder runter, Richtung Felbertauerntunnel.



    Bei 8,- € für die Durchfahrt mit dem Motorrad hacke ich mir beim nächsten Mal noch ein Stück Tunnelwand mit raus...
    Die letzte Pause machten wir dann in Mittersill.
    Von da aus ging auf den letzten Pass, zum Gerlospass hoch. Wieder eine Mautstraße, aber so sind die Österreicher. Hier wird jedoch auch richtig was geboten. Die Strecke ist schön und die Aussicht auf den Wasserfall ist auch super.



    Damit war der letzte Pass unserer Tour geschafft. In Strass trennten sich dann unsere Wege, da ich über die Autobahn wieder nach Dillingen fuhr und er Landstraße nach Rosenheim.

    Unzählige Pässe sind wir gefahren, geschwitzt und gefroren haben wir. Aber wir haben es geschafft. Einziger Schaden, ein vom Kat angebrutzelter Koffer, den es mir als ich umdrehen wollte und mit dem Koffer an die Wand gekommen bin, aus der Halterung heraus gedrückt hat. Der Kühler hat auch nie wieder was gesagt.

    Anstrengend wars, aber schön.

    Irgendwann kommen mir noch die Westalpen unter die Räder.

    Viele Grüße

    Dave

  6. Registriert seit
    15.02.2004
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    Standard

    #6
    Hallo Dave,

    sehr schöner Bericht mit tollen Bildern. 10 Punkte.

  7. Registriert seit
    24.07.2006
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    5.191

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    #7
    schön geschrieben und feine Bilder

  8. Registriert seit
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    326

    Standard

    #8
    Hallo Dave,

    leider ist mein Sommerurlaub vorbei, sonst wäre ich deine Route sofort nachgefahren - klasse.
    Auch die Bilder sind toll und machen Spaß, wieder in die Alpen zu fahren.

    Gruß

    Bearloe

  9. Registriert seit
    19.02.2004
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    10.648

    Standard

    #9
    Dave,

    danke für den schönen Bericht.
    Jaja der Tremalzo, das wahren noch Zeiten als der frei befahrbar war

  10. Registriert seit
    07.11.2007
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    Standard

    #10
    Toll, schöner Bericht .... man wöllte am liebsten los
    ´Na ja morgen gehts ins Frankenland


 
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