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Ich hab jetzt auch 'n Eisenarsch ;o)

Erstellt von GS-Angie, 29.05.2011, 23:16 Uhr · 110 Antworten · 18.531 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    #31
    Zitat Zitat von Schneckle Beitrag anzeigen
    Hallo Angie!

    Bin erst Heute mal wieder im Forum und lese Deinen Beitrag eben erst.
    Wünsche Dir eine gute und sichere Heimfahrt von Budapest!
    Und natürlich auch von mir einen "Riesen Respekt" vor der langen Strecke an einem Tag!

    Soviele km in diesem Tempo, das könnte ich nie! Meine längste Fahrtzeit mit der Basic war zwar auch 18 Stunden (nur kleine Tankpasuen) aber nur Landstraßen, da wird man nicht so müde. In Deinem Tempo könnte ich nicht mal eine Stunde "überleben"

    Grüße!
    auf'm Besen geht das bestimmt viel leichter.....

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    #32
    Soviel Sitzfleisch und Durchhaltevermögen, ganz großen Respekt.
    Verrückte Dinge sind das Salz des Lebens.


    Eisenarsch auf Abwegen


    Kann nicht nur lang sondern auch flotte Kurven und Wald




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    #33
    Hi Werner,
    war ne klasse Tour gestern!!!
    Eigentlich wollte ich mit der GS nicht ins Gelände. Aber nach 2 km stand ich ja schon mitten im Wald Naja, hätte ich mir bei dir als Tourguide ja eignetlich denken können Hat aber voll Spaß gemacht Gerne wieder

    Ich muss morgen erstmal alle Fotos und Fakten sortieren, dann nochmal mehr zum iron butt hier. Aber sattle sore hatte ich Gott sei Dank keinen

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    #34
    naja, mit 90 Sachen über die Feldwege macht nicht den Eindruck als hättest du nicht gewollt

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    #35
    Hier noch einmal ein kleiner Nachtrag zu meiner Tour: 1000 Meilen (1.609 km) in 24 Stunden.

    Bei so einer Sache ist doch die Arbeitsvorbereitung eine wichtige Sache, damit’s dann rund läuft. Das habe ich gemerkt, als ich auf dem Rückweg die knapp 600 km von München gefahren bin. Da habe ich mehr „erlebt“, als auf den 1676 km nach Budapest.

    Also, als das Ziel Budapest feststand, habe ich per google maps die direkte Strecke abgefragt. Der direkte Weg beträgt 954 km südöstlich.

    Der Weg München – Budapest wäre auch „nur“ ca. 1200 km gewesen.

    Also hätte ich innerhalb Deutschlands „Haken schlagen“ müssen, was aber jedesmal mit einer Tankquittung auch hätte belegt werden müssen. Nachdem mir 17 mal tanken zu viel erschien, entschied ich mich für eine westlichere Tour, was heißen sollte, ich fahre über Basel und die Schweiz nach Budapest
    Hier meine bepackte GS.


    Nein, nein, ich hatte nicht so viel Landkarten und Wegzehrung mit, damit ich die Tour überstehe, ich musste dem Töchterchen noch spezielle Sachen mitbringen, die es SO GENAU dann in Budapest doch nicht gibt. Die Käsesoße von Knorr z.B. gibt es zwar auch dort, aber sie schmeckt anders!!??? Naja, das nehm ich jetzt mal so hin und wenn man schonmal hinfährt


    Hier mein Cockpit. Kein GPS, Navi oder teure Technik. Es geht auch noch ohne, zumal ich die Strecke sowieso im Kopf hatte. Eigentlich brauchte ich gar nichts, der Weg war ja ausgeschildert




    Dann kurz vorm Start zu Hause


    Und der "Starttacho" in Rhüden um diese Uhrzeit schläft man eigentlich


    Und hier die Details:
    Sonntagmorgen, 29.05.11 1:56 Uhr A7 Auffahrt Rhüden 13 Grad, es hatte gerade aufgehört zu regnen und es war frisch, so dass ich mir trotzdem die Regenkombi überzog.
    3:18 Uhr: Kirchheimer Dreieck( 1. Tankstop aus „Strecken-Beweisgründen“), dann weiter die A5 Richtung Basel.

    Um 4:30 Uhr, als ich die Skyline von Frankfurt sah, war es endlich hell. Das hat mich besonders gefreut, da das Licht der GS nicht viel taugt. Ich erinnerte mich, dass mein 1. Beitrag hier im forum sich um Zusatzscheinwerfer handelte, die ich bis heute immernoch nicht habe

    4:59 Uhr: Tankstelle Hardtwaldt West 2. Tankstop
    6:26 Uhr Tankstelle Schauinsland, Freiburg der 3. Tankstop.

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    #36
    Dann ging es in die Schweiz über die A3 und A1nach Zürich, Winterthur und St. Gallen. Wie mir Mike (463) sagte, ist das eigentlich eine sehr befahrene Strecke, die sehr stauträchtig ist, aber um die Uhrzeit am Sonntag…..


    7:49 Uhr 4. Tankstop war die Raststätte Würenlos. Wieder mal aus Beweisgründen, weil die Strecke über die B7 Waldshut - Tiengen kürzer gewesen wäre und ich ja die Kilometer brauchte.


    9:14 Uhr kam ich an die Raststätte St. Margarethen kurz vor der Grenze nach Deutschland/Österreich zum 5. Tankstop.
    Es schien die Sonne und wir hatten mittlerweile 20 Grad. Ich hatte immer noch meine Regenkombi an, weil sie den Fahrtwind gut abhält und ich das als sehr angenehm empfand, weil ich doch etwas müde und hungrig war. Ich wollte noch bis zu den Lechwiesen in Deutschland an der A96 durchfahren und dann eine längere Pause machen.

    Einige Motorradfahrer schauten mich fragend an, wo ich wohl herkomme. Eigentlich war nirgends Regen angesagt.

    Los kam ich dort erst um 9:30Uhr, da mir die Dame an der Kasse in ihrem Chaos die Quittung nicht gegeben hatte und ich das erst draußen beim Einpacken bemerkte.
    Dann wurde ich durch Bregenz geleitet und ich war ruckzuck auf der A96. Keine Geschwindigkeitsbegrenzung, deutsche Autobahn, und ca. 2 ½ Std. „120er-Gezockel“ auf den Schweizer Autobahnen lagen hinter mir......


    Ich hab einfach den Hahn aufgemacht.



    Ich muss sagen, die GS läuft wie auf Schienen und da ich sehr tief und voll hinter der Scheibe sitze, merke ich auch keinen Fahrtwind. Der Zeiger auf dem Tacho sauste auf 200, aber es ging noch was. Bei knapp 220 km/h (lt.Tacho) und Anfang des roten Bereichs bei 8000 regelte sie, als es leicht bergab ging, ab. Ist schon ein komisches Gefühl. So kam ich jedenfalls bei den 143 km zu den Lechwiesen auf einen Schnitt von 166,1 km/h.


    Um 10:39 Uhr war ich am 6. Tankstop, Rastplatz Lechwiesen auf der A96 Richtung München. Da habe ich ca. eine halbe Stunde Pause gemacht und mir endlich die Regenkombi ausgezogen.






    Man, sah ich fertig aus
    Scheinbar sind die innere Einstellung und das äußere Erscheinungsbild doch zweierlei

    Fortsetzung folgt ;o)

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    #37
    Respekt,
    man sieht die Frauen sind härter im nehmen
    denke dran es zählt nur, wenn die Tour in beide Richtungen gefahren ist

  8. Registriert seit
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    #38
    Herrlich geschrieben Angie

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    #39
    Hallo Angie,

    ganzer großer Respekt für die tolle Leistung. Selber möcht ich das lieber nicht machen - aber wer weiß wo ich Sohnemann mal besuchen könnte ....

    Dein Bericht / Dokumentation war auch sehr schön.

    Allzeit gute Fahrt !

  10. Registriert seit
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    #40
    Danke, Ihr Drei

    Hier gleich die Fortsetzung:

    Dann ging es weiter Richtung München, die A99 um München drum rum auf die A92 nach Deggendorf, wieder aus kilometertechnischen Gründen.

    Wer die A92 kennt, weiß, dass dort eher wenig Verkehr herrscht und es deshalb auch keine Geschwindigkeitsbeschränkungen gibt.
    Also konnte ich die 200 km nach Hengersberg (A3 gleich hinter Deggendorf) trotz der Umfahrung München in 2 Std schaffen .

    13:10 Uhr am Autohof Hengersberg habe ich nochmal getankt (7. Tankstop) und eine Cappuccinopause gemacht, weil es bald nach Österreich reingehen sollte und da heißt es wieder 130 km/h (naja ungefähr-genau).
    Beim Grenzübergang Suben bin ich dann nach Österreich auf die A8, A25 und A1 gefahren. Ich hatte mir übrigens vorher schon die Schweizer und Ösi Vignette beim ADAC gekauft und aufgeklebt, so hielt mich das an den Grenzen nicht mehr auf (guter Tip von einem Freund). Nun ging es nur noch Richtung Osten, was sehr angenehm war, da ich die Sonne im Rücken hatte.
    Wenn man dann auf der Anzeigetafel das erste Mal das „H“ für Ungarn sieht denkt man sich…JUHUU!! Aber es waren immernoch so 500 km zu fahren.




    Vorbei an Linz und Amstetten habe ich um 15:34 Uhr an der Raststätte Ybbs den 8. Tankstop eingelegt, da ich mir nicht sicher war, ob der Sprit noch bis Alland reicht. Diese Tankstelle A21 musste ich auch wieder aus Beweisgründen anfahren.
    16.34 Uhr 9. Tankstop in Alland.

    Weiter ging es südlich um Wien rum Richtung Grenze.
    Endlich war ich an Wien vorbei, aber es wollte und wollte nicht aufhören.
    Man, Österreich zog sich wie Kaugummi!!
    Das ist wohl mehr eine Einstellungssache, aber ich dachte Ungarn kommt nie!!

    Dann endlich sah ich gegen 17:30 Uhr die alten Grenzübergangsbaracken. Der Zahn der Zeit hat dort schon sehr genagt. Dann folgte ich dem Schild „Matrice“. Die Maut muss man in einem kleinen Häuschen bezahlen, bekommt einen Kassenbon, das war’s. Für 4 Tage habe ich so ca. 3,50 Euro bezahlt.

    Als ich am Einpacken meiner Sachen war, kam ein Mann in Warnweste rein. Ich zuckte ein wenig zusammen, und als er mich ansprach und merkte, dass ich Deutsche war, sprach er, etwas gebrochen, deutsch mit mir. Ich erzählte ihm, dass ich schon einen s e h r w e i t e n Weg hinter mir habe und froh bin, wenn ich endlich Budapest erreiche.
    Als ich rausging, sah ich das Polizeiauto mit laufendem Motor direkt vor der Tür stehen.
    Uuups, hatte ich grad der Polizei erzählt, dass ich schnell nach Bud wollte??!!

    Er kam raus und rief zu mir rüber:“ Bist du der Pilot?“ Als ich nickte, hob er im Spaß den Zeigefinger und meinte:“ Aber nicht zu schnell fahren!!!“
    Neeeeeeiiiiiiiiiinnnnnn, ich doch nicht!!!!!

    Also fuhr ich den allgemeinen Richtlinien „angepasst“ nach Budapest weiter.


 
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