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ISLAND 2009

Erstellt von skogsoe, 13.07.2009, 14:09 Uhr · 20 Antworten · 5.282 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard ISLAND 2009

    #1
    Hallo!

    Ich bin nun auch wieder zurück von meinem ersten, aber bestimmt nicht letzten, Island-Trip. Nach einer super Zeit in einer atemberaubenden Landschaft und tollen Erlebnissen, mit fast immer gutem Wetter, hat mich nun wieder der Alltag eingeholt. Aber ich träume schon wieder!
    Ein kleiner Bericht folgt, wenn ich es auf die Reihe bekommen habe, wie ich Bilder den Bericht einfüge. Vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich?
    Weitere Bilder gibt es unten in der Signatur.

    Gruß aus Hannover
    Lutz
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  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hallo Lutz,
    waren die Tschechen mit Ihren Tatra wieder unterwegs? Die haben wir letztes Jahr auf der Kjörlur Route getroffen. Wie ich sehe, hattet Ihr super Wetter. Alle Flüsse ohne Probs geschafft?

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hab grad letztens einen tollen Reisebericht gelesen, der Appetit auf das Land machte...Super Bilder..jetzt fehlt nur noch Zeit..

  4. Registriert seit
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    Standard Sehr schön!!!!

    #4
    Hallo Lutz
    Sehr schöne Bilder,erhlich!!
    Das selbe haben wir nächstes Jahr mit evt.4GSe auch vor
    Wie war das mit der Fährverbindung????und wann sollte man sie buchen

    Grüße M&A und Edda die Kuh
    www.picasaweb.google.de/klara.bauernfeind

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Moin zusammen!

    Das Wetter war wirklich ok. Bis auf drei Regentage war es eigentlich immer trocken und zwischen 10°C und 18°C warm. Nur Nachts ging es schonmal an den Gefrierpunkt. Das furten war eigentlich auch kein Problem, zumal wir fürs erstemal die etwas "leichteren" ausgewählt haben Strecken. Allerdings habe ich mich in einer Furt dann doch lang gemacht. Meine Mitfahrer meinten, daß es so aussah, als ob ich im knietiefen Wasser vor einen größeren Stein gefahren bin und der Lenker rumschlug. Bin dann auf der Seite gelandet, halb im Wasser und halb im Sand, mit einem eleganten Abstieg nach vorn über den Lenker. Aber zum Glück nur ein paar Kratzer.
    Der Tatra war mit uns auf der Fähre und irgendwie hat mir dieses Gefährt gefallen.
    Die Fähre habe ich Anfang Januar gebucht. Ich wollte bei der Buchung auf Nummer sicher gehen, weil der Termin wo wir fahren konnten fest stand und wir ihn auch nicht verschieben konnten.

    Gruß aus Hannover
    Lutz

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    So, nachdem ich das kleine Problem mit den Bildern gelöst habe, versuche ich mich mal an einem kleinen Tourenbericht über unsere 3 wöchige Islandtour.

    Der Gedanke Island mit dem Motorrad zu erkunden, kam mir letztes Jahr in den Sinn, als ich auf dem Rückweg vom Nordkapp war.
    Da ich diese Tour auf keinen Fall alleine fahren wollte, im Laufe der Tour merkte ich auch warum, fragte ich zwei Kollegen ob sie nicht Lust hätten mitzufahren. Nach kurzem Überlegen sagten sie dann auch zu. Nachdem dann auch die Probleme mit der Urlaubsplanung gelöst waren, konnte die Planung endlich beginnen und wir buchten unsere Fährüberfahrt Anfang Januar.
    Vor vier Wochen trafen wir uns dann um von Hannover nach Hanstholm in Dänemark zu fahren, von wo uns die Fähre über die Faroer-Inseln nach Island bringen sollte.



    Die Island-Fähre "Norröna" der Smyril-Line

    Nachdem wir die Motorräder verzurrt hatten bezogen wir unsere Schlafkabine unterhalb der Autodecks, welche die Größe eines Schuhkartons hatte und wir dort bei 25°C mit sechs anderen Leuten zwei Nächten verbringen mußten.
    So haben wir dann die zwei Schiffstage mit Utensilien aus dem Duty-Free hinter uns gebracht.



    Ankunft auf den Faroer-Inseln

    Nach zwei Tagen kam endlich Island in Sicht und wir ohne Kontrolle durch den Zoll gekommen sind, andere Motorradfahrer mußten ihr Gepäck komplett abladen, konnte die Reise endlich losgehen.
    Die erste Etappe führte vom Hafen in Seydisfjördur nach Egilstadir zur Tankstelle, wo wir mit Freude für ca. einem Euro pro Liter tanken konnten.
    Bei etwas Regen ging es dann weiter über die Ringstrasse Richtung Süden, durch tiefeingeschnitten Täler und eine tolle Landschaft.



    Die Rinstrasse südlich von Egilstadir

    Da wir noch keinerlei Bargeld hatten legten wir einen Stop in Höfn im Südosten ein,
    wo wir uns auch gleichzeitig noch mit ein paar Lebensmitteln eindecken wollten.
    Allerdings mußte ich feststellen, dass meine Kreditkarte noch nicht an Alzheimer leidet und sie nach dem falschen Pin im Automaten verschwunden war. Die beiden ersten falschen Pin hatte ich woll am Tankautomaten eingegeben. Aber die Dame in der Bank war sehr hilfsbereit und holte die Karte wieder heraus, während ich mit meiner Bank telefonierte und die Sache sehr unkompliziert klären konnte.
    Danach ging es dann unterhalb des Vatnajökull weiter zur Jökulsarlon, einer Bucht die mit abgebrochenen Eisbergen der Ausläufer des Vatnajökull gefüllt ist.



    Jökulsarlon

    Weiter ging es dann in den Skaftafell-Nationalpark, wo wir das erstemal unsere Zelte aufschlagen sollten.

    Der nächste Tag führte uns entlang der Südküste zur Halbinsel Reykjanes, südlich von Reykjavik.



    Die Kapelle von Nupsstadur aus dem 17. Jahrhundert



    Die Ringstrasse in der Skeidararsandur (Wüstengebiet aus Sand und Gletschergeröll) im Süden



    Der schönste Sandstrand auf Island

    Unser Zelt haben wir an diesem Abend in Grindavik aufgeschlagen, ganz in der Nähe der blauen Lagune, welche wir am folgenden Tag besucht haben.



    Auf dem Weg zur blauen Lagune



    Blaue Lagune

    Da die blaue Lagune die am häufigsten besucht Touristenattraktion auf Island ist, woran auch der Eintrittspreis von 23 Euro nichts dran ändert, fuhren wir schon recht früh dorthin und lagen fast vier Stunden in dem 40°C warmen Wasser.
    Anschliessend ging es dann weiter in die Hauptstadt Reykjavik.



    Das Regierungsgebäude Islands. (es geht auch etwas bescheidener)

    Weiter führte uns der Weg ins UNESCO-Weltkulturerbe des Th(P)ingvellir-Nationalpark, wo im Jahre 930 die Nationalversammlung, das Althing, stattfand. Hier verbrachten wir auch eine weitere Nacht.



    Th(P)ingvellir (auf der einen Seite Amerika, auf der anderen Europa)

    Der darauffolgende Tag sollte uns zum ersten mal ins Hochland führen, und zwar ins Tal von Landmannalaugar.



    Abzweig zur Landmannalaugar



    Unsere erste größere Furt im Hochland

    Allerdings war die Fahrt dorthin nicht immer ganz so einfach. Nach meinem ersten unfreiwilligen Abstieg im knietiefen Wasser konnten wir mit großer Mühe meine halb im Wasser und halb im Sand liegende Adventure wieder herausziehen. Bis auf ein paar Kratzer im Tank wurden aber keine weiteren Schäden feszgestellt. Nach einer viertel Stunde sprang sie auch wieder anstandslos an und wir konnten unsere Fahrt mit tropfnassen Füßen fortsetzen.
    Am Abend konnten wir dann bei 5°C Außentemperatur in den heißen Quellen etwas entspannen.



    Heiße Quelle in Landmannalaugar

    Nach einer guten Nacht im Zelt ging es dann erstmal wieder raus aus dem Hochland, wobei meine beiden Mitfahrer in einem der vielen Sandfelder stürzten und so die Statistik wieder ausgeglichen war.
    Der Weg führte uns zu den nächsten Attraktionen Island, und zwar den Geysiren und dem Gullfoss.



    Geysir

    Weiter ging es wieder ins Hochland. Die Kjölur-Route F 35 führte uns Richtung Norden erstmal über 80 Kilometer Waschbrett-Piste bis Hveravellir, wo uns ein paar Berghütten, ein kleiner Campingplatz aus Rollrasen, eine heiße Quelle und horizontaler Regen mit 2°C erwarteten. In der Hütte konnten wir unsere Klamotten trocknen, nur war dem Hüttenwirt leider das Bier ausgegangen und so gab es eine Flasche Rotwein.



    kleine Reparatur im Hochland




    auf der Kjölur-Piste F35

    Nun folgte der zweite Teil Waschbrett-Piste weiter Richtung Norden und dann in die Westfjorde, welche wir in 3 Tagen umrundeten. Die Westfjorde sind eine grandiose Landschaft welche sich super durchfahren lässt. Mal auf Asphalt mal auf Schotter.



    Mitternachtssonne in Isafjördur

    Aus den Westfjorden wieder heraus ging es dann an der Nordküste entlang über Akureyri (sehr schöne Stadt) nach Husavik, wo eine Walsafari in einem alten Zweimastschoner auf uns wartete. Allerdings erst am nächsten Tag und so versuchten wir unser Glück, das Abendessen selbst zu fangen.



    Einer meiner Mitfahrer hatte das Würmerbaden wirklich drauf

    In der Pfanne landete am Ende zwei Dorsche und ein kleiner Heilbutt.
    Absolut fangfrisch und sehr lecker.
    Am nächsten Tag gingen es dann raus zu den Walen. Wir bekamen auch einige Buckelwale zu sehen und noch ein paar Delphine.



    Buckelwal beim abtauchen

    Nach der gelungenen Walsafari ging es noch einmal 60 Km zum Myvatn-See, wo wir einen Tag Pause einlegten und etwas in einen kleinen Lagune entspannten.




    Sonnenuntergang am Myvatn

    Bis auf einen kleinen Tagesausflug in ein Hochtemperaturgebiet in der Nähe
    und zum Krafla-Krater, wurde der Tag zur Erholung genutzt.



    brodelnde Schlammlöcher am Myvatn



    Krafla-Krater

    Danach kam es wie es kommen mußten. Der letzte Tag vor der Abreise war da und es ging zurück nach Seydisfjördur, dem Start- und Zielpunkt auf Island. Allerdings nicht ohne einen kleinen Abstecher zum Dettifoss, einem der größten Wasserfälle Europas, welche im laufe der Zeit einen wunderschönen Canyon geschaffen hat.



    Canyon am Dettifoss

    Die letzte Nacht verbrachten wir auf dem Campingplatz in der Nähe des Hafens und dann ging es auch schon wieder aufs Schiff und zwei Tage zurück. Welche wir genauso hinter uns brachten, wie auf der Hinfahrt. Dem Duty-Free sei Dank!
    Nach dieser tollen Zeit auf Island kann ich nur sagen: Ich komme wieder garantiert

    So, genug geschrieben. Hoffe es gefällt und viel Spaß beim lesen!
    Weitere Bilder gibt es in der Signatur.

    Gruß aus Hannover
    Lutz




  7. bug
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    #7
    oh man
    super Bilder, wenn´s da ein bischen wärmer wäre, könnte ich meine Frau auch dazu überreden

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Die schleif ich einfach mitDa gibts gar nicht!!!
    Aber wir wollen ja auch in Gasthouse;Jugendherbergen und Pensionen übernachten.Ein Verzeichniß der Jugendherbergen hab ich schon(ist auch Aktuel)Zelten nur im äußersten Notfall!!!

    Grüße M&A und Edda die Kuh
    www.picasaweb.google.de/kara.bauernfeind

  9. Registriert seit
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    #9
    Hallo,
    Jugendherbergen sind auf Island dünn gesät und in der Hochsaison fast immer ausgebucht. Spontan geht da fast gar nichts. In Guesthouses sieht es ähnlich aus. Preiswerte Unterkünfte auf Island sind rar. Zelten ist nicht jedermanns/jederfrau Sache aber auf Island immer noch die günstigste und schönste Art zu übernachten, wenn's nicht in Strömen regnet oder in der Nacht friert.

  10. Registriert seit
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    Standard ++

    #10
    Hallo Lutz,

    schöne Bilder hast Du da gemacht. Auch der Bericht ist nett zu lesen.
    Weiter so


 
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