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"The long way home" von der Mongolei ins Siegerland mit 9PS

Erstellt von böcki, 04.09.2016, 12:38 Uhr · 12 Antworten · 2.199 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    61

    Standard "The long way home" von der Mongolei ins Siegerland mit 9PS

    #1
    Hallo zusammen,

    im letzten Jahr haben wir zu viert das Abenteuer Ulan Bator - Deutschland mit unseren Honda-CUB Innova 125 in Angriff genommen. Die Reise ging über die Nordroute, Tashanta, Altai, quer durch Kasachstan, Russland, Georgien, Türkei, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich zurück in die Heimat.

    Über unsere Erlebnisse in den 6 Wochen habe ich in unseren kleinen Innova-Forum berichtet:

    MONGOLEI - DEUTSCHLAND 2015...der Reisebericht! - Honda Innova Forum

    Es war das Abenteuer meines Lebens! Viel Spaß beim Lesen

    quattro-mongo-1.jpg

  2. Registriert seit
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    #2
    Super Bericht!
    Wollte nur kurz reinschauen (aus der Neugier heraus);
    jetzt hab ich doch alle 5 Seiten durch

    Klasse Bilder und echt gut geschrieben!
    Den Letzten Satz oben glaube ich dir sofort

  3. Registriert seit
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    #3
    Danke für diesen tollen Reisebericht! Habe alles verschlungen! Respekt vor der Leistung mit den "kleinen Dingern" so ein Abenteuer zu starten!
    Gruß, Bernd

  4. Registriert seit
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    #4
    Eine schöne Geschichte und sicher nach dem Geschmack des ... (du sollst den Namen nicht nennen).

  5. Registriert seit
    27.05.2016
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    #5
    Moin Thomas,
    vielen Dank, Du hast mir mit dem Bericht einen tollen Abend beschert!
    Wird Zeit für ne Innova, mit meiner 12er GS nicht zu schaffen

    LG
    Der Det

  6. Registriert seit
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    #6
    Hallo Thomas,

    ganz großes Kino. Danke für das virtuelle mitnehmen!!

  7. Registriert seit
    30.10.2015
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    733

    Standard

    #7
    Also ganz großer Respekt.

    Rein von der Zeit und der Route hätten wir uns über den Weg fahren müßen. Ich war zur selben zeit auf der Nordroute unterwegs.

    Schade, wäre sicher ein lustiges Treffen geworden.

    Urna ist eine Freundin meiner Frau und mit Ihr aufgewachsen.
    Ein Tip: die OSM Karten funktionieren in Garmin Navis hervorragend.

    Und seit froh über den Regen, da fährt es sich am Sand dort besser.

    Das mit dem Visum war doof, und Ihr hattet echt Glück mit dem Visum.
    War es ein Transitvisum was er bekommen hat?
    Denn normalerweise muß ein Visum im Heimatland ausgestellt werden.

  8. Registriert seit
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    196

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    #8
    Eine außergewöhnliche Reise, die ihr da gemacht habt. Sehr berührend geschrieben. Alleine der Start in der Mongolei ist ein Thriller, die ersten Tage, als ihr merkt, dass noch kein Proviant an Bord ist. Ganz herzlichen Dank für das Mitnehmen auf dieses Abenteuer.

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von Klausmong Beitrag anzeigen
    Das mit dem Visum war doof, und Ihr hattet echt Glück mit dem Visum.
    War es ein Transitvisum was er bekommen hat?
    Denn normalerweise muß ein Visum im Heimatland ausgestellt werden.
    Das Visum war ein Transitvisum, für 5 oder 7 Tage gültig. Hat ja dann doch noch alles gut geklappt.

    2018 geht es in die Verlängerung, wieder mit den 4 Mongo-Innos, wieder 6 Wochen, wieder einen langen Weg zurück...

  10. Registriert seit
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    #10
    Ich hatte im Juni auch ein Erlebnis an der Finnisch/ Russischen Grenze...
    Wir waren im Osten Finnlands unterwegs Richtung Norden, als mir die dum*me Idee gekommen ist > Ey wir könnten doch paar Kilometer in Russland gen Norden fahren...
    Ich hatte mich über die Einreise Bestimmungen im Vorfeld nicht Informiert da Russland nicht geplant war, aber ich wusste das ein Visum notwendig ist.
    Da ich kein Internet Pass gebucht hatte konnte ich nicht nach den Bestimmungen googlen. Also dachte ich mir wenn es an der Grenze nicht möglich ist ein Tages Visum zu bekommen drehen wir wieder um, gesagt getan ab zur 10Km entfernten Grenze.. Dann begann ein ganz schlimmer Tag
    An dem finnischen Grenzübergang angekommen wollten die Grenzer nur unseren Reisepass sehen und haben uns weiter Fahren lassen. Dann nach den ca. 200 Metern Niemandsland stand eine Grenzbeamtin die uns angehalten hat, Sie verlangte mit schlechtem Englisch unseren Pass und ein Visum. Als wir ihr dann erklärten das wir kein Visum haben und uns an dem Grenzübergang über ein Tagesvisum Informieren wollen, sprach Sie in ihr Funkgerät und gab uns die Pässe wieder zurück.
    Wir wollten dann drehen und zurück Fahren, dies wurde uns aber verwehrt. Wir mussten dann die 100 Meter weiter zum eigentlichen Grenzübergang Fahren. Dort wurden wir schon von 3 Grenzbeamten und einer Dolmetscherin Empfangen. Wir wurden direkt Aufgefordert unsere Mopeds abzustellen und Ihnen zu folgen. Wir folgten Ihnen in das Grenz Gebäude und dort wurden wir erstmal in einen Vernehmungsraum gesetzt.. Uns wurde dann Vorgeworfen Russisches Recht gebrochen zu haben weil wir ohne Visum eingereist sind. Meine Frage nach einem Tagesvisum wurde gar nicht beantwortet. Meine Frage ob ich evtl. den Tankrucksack holen könnte wurde ziemlich böse verneint ( im Rucksack war fast unser ganzes Bargeld, Kreditkarten, Handys usw...). Anschließend wurden uns unsere Pässe sowie die Moped Papiere abgenommen, dann saßen wir 3 Stunden allein in diesem abgesifften Raum ohne das jemand zu uns gekommen ist. Nach 3 Stunden bin ich dann mal raus und hab nach der Dolmetscherin verlangt, diese hab ich dann gefragt ob wir nicht mal raus zur Toilette und zum Rauchen können. Das musste erst mit dem Chef abgeklärt werden, er hat es dann genehmigt.. Wir bekamen aber einen Aufpasser mit...
    Nach ca. 5 Stunden mussten wir dann einzel in den Raum und mussten sehr viele Zettel Unterschreiben, dort wurden wir dann auch nochmal belehrt das wir jetzt in Russland vorbestraft seien und jeder von uns 4000 Rubel Strafe zahlen muss. Pässe und Papiere gab es wieder zurück.
    Nach 7 Stunden durften wir wieder zurück Richtung Finnland aber das war es noch nicht

    Am finnischen Grenzübergang angekommen zeigten wir unsere Pässe, dann gab es Probleme weil wir keinen russischen Stempel drin hatten... Dies war aber schnell geklärt.
    Dann schauten sich die Grenzer unsere Mopeds genau an und fragten was wir alles in unseren Koffer und Packtaschen haben..
    Ich beantwortete die Frage auf Englisch > Any Stuff for Camping, Clothes, Eat usw...
    Die Grenzer haben als ich Eat gesagt habe Weed ( Drogen zum Rauchen verstanden)....
    Die wurden dann ziemlich Sauer und jeder musste von den Mopeds weg treten... Sie haben dann einen Drogen Spürhund geholt und wir mussten alle Koffer Taschen usw auspacken. Aber der Hund hat zum Glück nicht angeschlagen weil wir ja nichts dabei hatten

    Alles in allem hat uns diese Aktion ca 9 Stunden und damit einen ganzen Tag gekostet. War meine Dum*mheit und wird mir eine Lehre bleiben.
    Die russischen Beamten verstehen keinen Spaß und sind ziemlich Böse. Also mit denen Jungs ist echt nicht zu spaßen und man Verhält sich ziemlich ruhig..


 
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