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Marokko, Offroad mit Fennek 20.09.-04.10.2011

Erstellt von Supo, 04.10.2011, 22:45 Uhr · 138 Antworten · 18.926 Aufrufe

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    Ich komme mit der letzten Gruppe in der Dämmerung beim Hotel an.

    Zuvor, auf den etwa letzten 20 KM, bei der Fahrt durch die faszinierende Todraschlucht, tritt bei mir ein Unwohlsein auf, das ich mir aber noch nicht so recht erklären kann. Ich fühle mich unkonzentriert und das erste Mal sehne ich mir das Ende des Tages herbei.

    Bei Ankunft in der Auberge trinke ich einen Schweppes Lemon und es drängt mich noch vor allen Anderen auf mein Zimmer. Dort angekommen, will ich mich umziehen und sofort bekomme ich Schüttelfrost. Gleichzeitig ereilt mich Montezumas Rache (hier in Afrika, obwohl der ja eigentlich auf einem anderen Kontinent regierte )
    .

    Ich fliege mit einer warmen Jacke unter eine doppelte, warme Decke - die Zähne klappern. Nach 2 Stunden erst wird mir wieder warm und gleichzeitig klar, daß ich meinem Magen am nächsten Tag ein wenig Ruhe gönnen sollte . Zum Glück wollen wir ja zwei Nächte hier bleiben .
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    Reden

    Zitat Zitat von Crespo Beitrag anzeigen
    Wenn wir genug Leute zusammen trommeln, könnte Lutz doch schon im Herbst 2012 eine Extra-Tour für uns einplanen, oder ? *indenhimmelguck*
    Ich weiß nicht, ich weiß nicht . Aber ich glaube, der liest hier mit .

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    Lächeln

    Völlig behämmert - jetzt saß ich hier bis mitten in der Nacht und mußte den gesamten Reisebericht einfach nochmal wieder von Anfang bis Ende lesen

    Ich bin absolut hingerissen, was ich gleich mit dem Weckerklingeln bitter bereuen werde ... Aber das war's mir wert!

    DANKE, das ist bislang mit großem Abstand der schönste Bericht, den ich in Foren mitlesen durfte!

    Fast, wie selbst mit dabei gewesen zu sein! Wunderschön.
    Da wäre ich mit der winzigen DR-Z ja gar nicht mal sooo nach unten aus dem Rahmen gefallen, Hmm

    Gute Nacht nu'!

    Hingerisssen,

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    wunderschön, kann ich nur noch mal wiederholen.

  5. petra Gast

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    Zitat Zitat von femto Beitrag anzeigen
    Da wäre ich mit der winzigen DR-Z ja gar nicht mal sooo nach unten aus dem Rahmen gefallen, Hmm


    ,
    Oje... nein, also sowas winziges wie ne DRZ... DAS wäre bestimmt nicht gut gegangen, kann ich mir nicht vorstellen


    Die anderen Kinder aus dem Schwarm konnte ich gerade noch davon abhalten, meine Biene Maja als Klettergerät zu benutzen

  6. petra Gast

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    Tamtatouche:

    Peter gehts es am nächsten Morgen zwar besser, aber nicht wirklich gut, Bernds Beta Alp hat mit Problemen am Federbein zu kämpfen, mir tut mein vor Urzeiten mal gebrochenes Handgelenk ziemlich weh, also beschließen wir, das "Toyota-Taxi" mit Conny und Christof zu belegen und durch die Todraschlucht nach Tinerhir zu fahren. Tinerhir, hm, kann man gesehen haben, muß man aber nicht , aber die Hin- und Rückfahrt ist gigantisch
















    Die anderen machen statt dessen eine kleine Rundfahrt von geplanten 80 km durch den Hohen Atlas.. wie das manchmal so ist, manche Steine fährt man doppelt, zum Schluß sind es 180 km, kaum noch Sprit im Tank und eine ziemlich wirre Geschichte von einem zusammengebrochenen Esel, den sie heldenhaft gerettet haben.. Geschichten aus 1001 Nacht, oder??
    Inzwischen sind auch Andreas und der Unimog in Tamtatouche angekommen, bei einem Tee erzählt Andreas zum ersten Mal (und garantiert nicht zum letzten Mal an diesem Tag) die Geschichte seiner "Ausfahrt aus der Hölle"

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    Rotes Gesicht

    Zitat Zitat von femto Beitrag anzeigen
    ......schönste Bericht, den ich in Foren mitlesen durfte!
    Lieber Stephan, ich danke Dir herzlich , wohl wissend, daß der Verdienst weniger beim Autor und der Autorin, als mehr bei dem herrlichen Land liegt.

    Zitat Zitat von petra Beitrag anzeigen
    Oje... nein, also sowas winziges wie ne DRZ... DAS wäre bestimmt nicht gut gegangen, kann ich mir nicht vorstellen
    Als ich diese Biene Maja einmal schieben durfte, fand ich die weder winzig noch bienenhaft leicht. Ob Sportenduro oder nicht, bei DRZ mit Fahrerin Petra habe ich keinen Unterschied zu den Anderen feststellen können.

    Außerdem gab es dann auch noch Bernd auf seiner Alp 4.0, der zuhause eher eine 990er Kati fährt. Bei der Alp gab es allerdings leider ein Problem mit einem Bruch an der Verbindung des Rahmens zum Federbein (man möge mich korrigieren, wenn das falsch beschrieben ist). Er konnte grundsätzlich weiterfahren, eine Schweißen vor Ort erschien auch weniger sinnvoll. Bernd mußte die Sache fortan, mit Rücksicht auf den Zustand seiner Alp, etwas gemächlicher angehen. So ein Schaden hätte bei einem anderen Motorrad sicher auch auftreten können.

    Bernd mit der Alp (Bild vom Dünenfeld hinter dem Lac Iriki)





    Nee, nee Stephan, mein Freund, Dein Möppi hätte absolut gepaßt .
    Dir einen schönen Tag und bleib` hellwach .


    .
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  8. petra Gast

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    Und weiter gehts:

    Nachdem wieder alle Schäfchen (mmäääähhh) zusammen sind, können wir am nächsten Tag die sogenannte Marathonetappe in Angriff nehmen: im wahrsten Sinne kreuz und quer über den Hohen Atlas und den Antiatlas, insgesamt fast 400 km, für die wir den ganzen Tag bis in die Dunkelheit brauchen werden.

    Als erstes nehmen wir den Tizi ‘n’Tazazert unter die Räder, einer der beeindruckensten Pässe, die Marokko zu bieten hat, vorbei an den Bergspitzen "madame" und "monsieur".










    Danach gehts auf der Straße in Richtung Quararzate, leider ohne viele Bilder, Biene Maja hatte wohl falschen Sprit erwischt und bockte rum wie ein räudiges Kamel (vielleicht liegts auch an der Asphaltallergie..wer weiß...)




    Hinter Quararzate gehts wieder auf eine Piste, die genau am Weltkulturerbe ait benhaddou endet, danach auf mehr oder weniger vorhandener Straße (weniger natürlich genau ab dem Moment, in dem die Helligkeit endgültig zu Ende war) bis Telouet, wo wir für die nächsten zwei Nächte in einer Ferienwohnung untergekommen sind.


  9. Registriert seit
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    Pfeil

    Noch 9. Tag, 29.09.2011


    uuups, mit Petra überschnitten .

    #109 also bitte gedanklich vor den 108 packen



    Christof: Schnäppchensuche im örtlichen Baumarkt





    Petra, Conny, Bernd: Bummeln in der Mall




    Am Abend trifft dann von der fahrenden Zunft zunächst wieder Florian ein. Er berichtet von möglichen Spritenpässen, die die Hauptgruppe ggfs. zu erwarten hat, denn die Tagesetappe war mit 180 km letzlich doppelt so lang als ursprünglich vorgesehen.

    Andreas, der ja zwischenzeitlich wieder bei war, beschließt der Truppe mit seinen mehreren Kanistern Benzinvorrat vorbeugend entgegenzufahren. Christof und ich wollen mit und so finde ich mich dann auf der Sitzbank des Unimog inmitten der Beiden wieder.

    Was nun folgt, ist so, wie ich mir immer eine Fahrt im Ringtaxi vorgestellt habe . Ringtaxis sind am Nürburgring für Besucher eingerichtete Fahrzeuge (mir bekannt sind aufgemotzte, tiefer gelegte VW-Busse mit leistungsstarken Motoren). Der Unimog geht in nicht erwarteten Schräglagen durch die Kurven und die fahle Abenddämmerung wirdwomöglich nur durch die Farbe (oder Nichtfarbe) meines Gesichtes übertroffen - geil ist´s trotzdem .

    Nach ein paar Kilometern begegnen wir dann der Gruppe , die irgendwo ein paar Liter getankt hatte und wohlauf ist. Die folgende onroad-offroad-onroad-Wende des Unimog werde ich nicht vergessen .

    Natürlich habe ich es sehr bedauert, an dem Tag nicht mit dem Motorrad unterwegs gewesen zu sein. Der Trupp ist wohl wieder einmal durch grandios schöne, wieder völlig andere Landschaften gefahren und vor allem hinauf bis in Höhen von nahezu 3000 m. - Ich bin dennoch sicher, eine vernünftige und richtige Entscheidung getroffen zu haben, denn am nächsten Tag war ich fast wieder vollständig wohlauf .


    Hier: Unsere Auberge oberhalb der Todra-Schlucht

    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dscf0502.jpg   dscf0503.jpg   dscf0442.jpg  

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Supo Beitrag anzeigen
    Für die Fahrer von Sportenduros ist zunächst, nach etwa der Hälfte der Reisedistanz, einmal Öl- und Filterwechsel angesagt - schließlich machen wir es uns nicht so leicht wie Petra, Florian, Roland, Bernd, Olli & Co. mit ihren "Dauerläufern" .

    Das Öl wurde anschließend von unserem Wirt ordnungsgemäß entsorgt
    Bei uns hieß das Entsorgen in 2007, dass es nicht vor unseren Augen in irgendeinen Abfluß, sondern vor unseren Augen in gut und gerne 30 Meter von der Unterkunft, hinter die erste Düne gekippt wurde!
    Aber es gibt Schlimmeres.


 
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