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Marokko, Offroad mit Fennek 20.09.-04.10.2011

Erstellt von Supo, 04.10.2011, 22:45 Uhr · 138 Antworten · 18.947 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Daumen hoch Wie es begann...

    #11
    Prolog

    Das Thema "Nordafrika" geisterte so etwa ab Mitte 2008 in meinem Kopf herum. Damals waren Heike und ich mit www.reisenunderleben.net in den Dolomiten. Bereits vorher hatte ich in deren Prospekt gelesen, daß zweimal jährlich eine Straßentour durch Marokko angeboten wurde. Bis dahin war mir garnicht klar gewesen, daß dieses Land über ein durchaus respektables Straßennetz verfügt und auch mit ganz normalen Tourenmaschinen gut befahren werden kann.

    Einige Monate später nahm ich Kontakt zu unserem (ehemaligen?) Forumskollegen Erisch (Scout) auf, der mit seinen Reiseberichten - insbesondere zu Nordafrika - meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte.

    Nach einigem "Hin und Her" lud ich ihn ein, in unserer Dorfkneipe einen Reisevortrag zu halten. - Kurzerhand sagte er zu.

    Sodann saßen auf einmal so um die 40 Leute zusammen und lauschten, was der Erisch so zu erzählen hatte. Die Videos waren teils sehr verwackelt, aber Fotos und Erzählungen faszinierten uns - glaube ich - alle.

    Nach diesem Abend stand für mich dann fest: Irgendwann in nicht allzu langer Zeit muß es einmal Marokko sein und zwar möglichst offroad.

    Anfang diesen Jahres schrieb mir dann "Petra" aus unserem Forum hier, sie habe sich gerade mit Ihrem Mann Florian als Wiederholungstäterin bei Lutz Buschmann (www.fennek-tours.de) für Marokko angemeldet.

    Dieser Katalysator wirkte sofort. Heike hatte ohnehin von Juni bis Anfang Oktober Peru geplant und den Hund würde ich schon unterzubringen wissen.... Mit Lutz telefoniert, den ich schon von diversen seiner Roadbooktouren in Holland kannte und....ich glaube in wenigen Stunden war ich entschlossen und kurzerhand dann angemeldet .

  2. Registriert seit
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    #12
    Prolog (Fortsetzung)

    Nach verhältnismäßig kurzer Zeit war klar, daß die notwendige Anzahl Mindestteilnehmer erreicht und die Tour tatsächlich statt finden sollte.

    Von da an "versorgte" uns Lutz Buschman regelmäßig mit seinem "Marokko Newsletter".

    Kurz nach Mitte Juli fand dann an einem Samstag/Sonntag in NL ein Vortreffen der Teilnehmer statt, an welchem auch fast alle teilnahmen. Nach Eintreffen am Nachmittag fielen dann die Temperaturen deutlich und es regnete fast ohne Unterlaß bis in den kommenden Morgen hinein. Wir haben es alle verflucht. Am nächsten Morgen schien dann die Sonne und wir konnten die Marokko vorbereitende Roadbooktour bis zum Abend nahezu trocken über knapp 200 KM zu Ende bringen.

    Als "Navigationslegastheniker" (ok, ich will halt auch mal ein bisserl was von der Landschaft sehen...) schloß ich mich mit Renee den Navigationsprofis Petra und Florian an, eine Entscheidung, die ich nicht bereute.

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    #13
    Am 20. September treffen sich fast alle Teilnehmer mittags in Düsseldorf, um per Flieger nach Agadir zu reisen. Günther aus Innsbruck fliegt von München aus.



    Lutz und Christof sowie unsere Fahrzeuge sind zu diesem Zeitpunkt schon in Marokko. Nach der Verladung unserer Mopeds am 11. September in Krefeld sind sie bereits am Tag darauf gestartet, mit Unimog, Landcruiser sowie den jeweiligen Transportanhängern Richtung Barcelona und dort auf die Fähre nach Tanger.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dscf0046.jpg  

  4. Registriert seit
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    #14
    Schööön
    Weitermachen.
    Bald bin ich auch wieder dort.
    Werner

  5. Registriert seit
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    Pfeil Ankunft in Agadir

    #15
    Anflug über den Atlas auf Agadir



    Um 16:50 h Ortszeit landet unser Flieger in Agadir und bald darauf werden wir von Lutz, Christof und Günther freundlich empfangen.

    Nun schnell noch die Gepäckstücke in Unimog (der nun für die Tour von Andreas, seinem Eigentümer übernommen wird) und Landcruiser verladen.



    Ab geht geht es mit mehreren Taxis zu unserem ersten (und später dann, am Ende der Tour, auch letzten) Übernachtungsort, einem durchaus luxuriösen Camp mit Pool, guter Küche und festen Betten in Nomadenzelten. Betrieben wird es von einem Franzosen (ehemaliger Paris-Dakar Teilnehmer, LKW) und seiner Frau.

    (Bilder hier allerdings vom Vortag der Abreise)




    Eines der Nomadenzelte

    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dscf0057.jpg   dscf0059.jpg   dscf0630.jpg   dscf0639.jpg  


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    Standard Die Route...

    #16


    Das Atlasgebirge und die Sahara waren Ziel unserer 14tägigen Roadbooktour, der "Marokko-Desert-Challenge"



    Der Veranstalter schrieb in seiner Ausschreibung:

    Von Agadir starten wir nach Tafaroute und durchqueren den Antiatlas Richtung Tata zum Teil auf originalen Paris-Dakar-Strecken.

    Südlich von Tata beginnt eine große Wüstenetappe entlang des Qued Drâa zum Lac Iriki, einem meist ausgetrockneten See mit sich anschließenden Dünenfeld, ehe wir die Oase Zagora erreichen.

    Von dort geht es weiter entlang der algerischen Grenze zum Erg Chebbi, Marokkos größtem Dünengebiet. Wir haben den östlichsten Punkt unserer Reise erreicht.

    Über Alnif verlassen wir die Geröll- und Sandwüste und fahren nun nach Norden nach Tinerhir am Fuße des Hohen Atlas.

    Von Tinerhir starten wir zu einer eindrucksvollen Fahrt durch die Todraschlucht in den Hohen Atlas.

    Am folgenden Tag starten wir unsere Marathonetappe, zunächst Richtung Süden über den Jebel Sarho (Passhöhe 2.200 m) nach Nekob, ehe wir über Quarzazate, den kleinen Ort Telouèt (1.800 m) im Hohen Atlas erreichen.

    Über eine spektakuläre Piste, entlang des Hohen Atlas, südlich des höchsten Berges Nordafrikas, dem Jebel Toubkal (4.167 m), kommen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt der Reise: Agadir.


    Letzte Einweisung am ersten Fahrtag....und es kann losgehen

    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dscf0581.jpg   dscf0076.jpg  

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von dergraf Beitrag anzeigen
    (wobei mir der vierbeinige Kamerad da oben etwas unheimlich ist)
    Hallo Oma, der Kollege hat sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Ob Fotos von vorne, seitlich oder von hinten. Selbst der Start einer Sportenduro mit kaputtem Auspuff in etwa 1,5 Metern Entfernung brachte ihn nicht in Bewegung .

    Vielleicht war er tot (nee nee war er nicht) oder apathisch, vielleicht hatte er auch Liebeskummer .

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    #18
    Zitat Zitat von Supo Beitrag anzeigen
    Hallo Oma, der Kollege hat sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Ob Fotos von vorne, seitlich oder von hinten. Selbst der Start einer Sportenduro mit kaputtem Auspuff in etwa 1,5 Metern Entfernung brachte ihn nicht in Bewegung .

    Vielleicht war er tot (nee nee war er nicht) oder apathisch, vielleicht hatte er auch Liebeskummer .
    Na dann ist ja gut...
    Jetzt will ich aber Action Bilder sehen

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    Ausrufezeichen

    #19
    Zitat Zitat von dergraf Beitrag anzeigen
    Na dann ist ja gut...
    Naja, wer weiß, vielleicht hat er ja zwischenzeitlich ein Kamel gerissen.

    Wir jedenfalls sind einmal auch auf ein "Urzeitmonster" gestoßen.



    Zitat Zitat von dergraf Beitrag anzeigen
    Jetzt will ich aber Action Bilder sehen
    Na juhht - weil Du es bist - noch zwei vom nächsten Tag, quasi als Vorausschau, denn die Heia ruft schon .

    Und Du weißt ja von Roadbooktouren: Für "Äkschenbilder" gibt es mit normaler kamera nur selten Gelegenheit. Bis Du das Kamerading rausgfriemelt hast, sind alle schon weg und dann mußt Du gnadenlos hinterher. Ich hätte vielleicht ein GoPro mitnehmen sollen, aber nachher rd. 70.000 Fotos sortieren und wieviele SD-karten und Batterien mitnehmen? und wo speichern? vor allem wann?... abends Zelt aufbauen in der Wüste, die Wunden lecken - nee da gibt es anderes zu tun. Ok, bisher sieht es - zugegebener Maßen aus, wie eine Luxusreise in den Orient - War`s aber nicht.



    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken dscf0336.jpg   dscf0086.jpg   dscf0099.jpg  

  10. Registriert seit
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    #20
    Danke Peter für den Bericht und vor allem:

    Weiter so !!!


 
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