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Marokko, Offroad mit Fennek 20.09.-04.10.2011

Erstellt von Supo, 04.10.2011, 22:45 Uhr · 138 Antworten · 18.985 Aufrufe

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    Standard 5. Fahrtag, Fortsetzung

    #81
    Im Anschluß an "Hotel-Dinosaurier" finden wir uns nach ein paar Kilometern unbeschwerter Fahrt erneut in einem neuen Dünenfeld wieder.

    .



    Erst aufrichten, dann sortieren und anschließend neu orientieren



    Die schließlich überwundenen Dünen münden auf einer glatten Fläche. Wir geben noch einmal so richtig Gas und fliegen dem Feierabend entgegen. Die nächste Auberge mit der Möglichkeit zum Campen wartet schon.





    Geschafft

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    Standard

    #82
    Ein paar von uns haben keine Lust erneut zu zelten und nutzen die Möglichkeit ein Mehrbettzimmer im gerade wohl erst halbwegs fertiggestellten Neubauteil zu beziehen. Der Lehm an den Wänden schien uns noch nicht ganz trocken, wenn wir den etwas muffigen Geruch richtig interpretierten.

    Vor allem gab es aber etwas, was mit Gold nicht aufzuwiegen war, eine funktionierende Dusche .

    Der kleine Sandsturm draußen störte uns nicht mehr im Geringsten.





    Dieser Mitbewohner unten (wir zählten sieben davon) störte uns nicht sonderlich und wir sorgten durch Fütterung der Sippe mit einigen Insekten sogar für das allgemeine Wohlbefinden .




    Die Russen waren natürlich schon lange vor uns und den Amerikanern da .


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  3. Birk Gast

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    #83
    klasse bericht mit tollen bildern!
    ich freu mich auf die fortsetzung
    lg
    sophie

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    Pfeil 6. Fahrtag, 26.09.2011, Zagora - Erg Chebbi, 2. Teil

    #84
    Wieder geht`s es schon möglichst früh am Morgen los, um beim Start der großen Hitze auszuweichen. Dennoch steht uns der Schweiß schon auf der Stirn, als wir die Motorräder besteigen.




    Plötzlich - nach wenigen Metern erst - stellt Petra fest, daß sie ziemlich wenig Luft im Vorderreifen hat. Andreas wirft den Kompressor des Unimog an und flugs ist das Rad vollgepumpt - Beobachtung ist jetzt angesagt.




    Los gehts wieder auf die Piste: Schotter, Sand und wieder Schotter. Der Fahrtwind verschafft nur geringe Kühlung. Die Wasservorräte in den Trinkrucksäcken sind glücklicherweise noch relativ kühl und so ist das Wasser noch recht gut genießbar. Unterwegs sehen wir Lutz, Markus und Olli, letzteren kniened an seiner Yamaha, mit seinem Minikompressor in der Hand. Da genug Leute zur Verfügung stehen und viele Köche den Brei bekanntlich verderben, fahren wir nach einem Signal weiter.

    Am vereinbarten Koordinaten-Treffpunkt liegen unsere "schnellen Jungs" bereits in der Sonne. Wie auch anders: Schatten weit und breit ist Fehlanzeige, es sei denn, man setzt sich hinter sein Möppi.




    Nachdem weitere Kollegen eingetrofen sind, kommt endlich auch der Unimog, allerdings mit einer schlechten Nachricht: Nun hat der selbst einen Platten, hinten links. - Radwechsel ist nun angesagt, der sich ausnahmsweise dieses Mal schwieriger gestaltet, als sonst üblich. Das Rad will zunächst einfach nicht runter. Irgendwann klappt es dannaber doch in Teamarbeit unserer "Reifenwechselprofis" Andreas, Olli, Renee, Lutz.




    Während der Wechselprozedur hatten wir dann den Kameraden entdeckt, den Ihr ja schon von Seite 1 her kennt.


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    #85
    klasse Bilder, ich schau hier mehrmals täglich rein.
    wie hat sich denn die XChallenge geschlagen in Punkto Defekte und Ausfälle?

  6. Registriert seit
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    #86
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    klasse Bilder, ich schau hier mehrmals täglich rein.
    wie hat sich denn die XChallenge geschlagen in Punkto Defekte und Ausfälle?
    Keine mir bekannten Probleme.

    Weitere "Dickschiffe" waren ja die KTM Adventure und die Tenere, ebenfalls alles paletti. Die Sportenduros sowieso

    Die Tenere kann ja verdammt viel, wie ich schon bei anderem Fahrer in der Haute Provence feststellen konnte. Aber wie der Olli durch die Dünen und über den Schotter gepflügt bzw. geflogen ist... Respekt, Respekt, das hätte ich nicht für möglich gehalten - allerdings bei solchen Oberarmen (wobei das ein wirklich unvorteilhaftes Foto ist - der Olli möge mir verzeihen) :

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    Pfeil 6. Fahrtag, Fortsetzung

    #87
    Durch den ungeplanten Reifenwechsel am Unimog sind wir später dran als geplant. Eigentlich wollten wir schon jetzt, am frühen Nachmittag den Erg Chebbi erreichen. Nun passieren wir aber erst einmal - in der fast noch größten Hitze des Tages - einen kleinen Ort, der zunächst noch wie ausgestorben wirkt. Aufgeschreckt durch die ungewohnten Motorengeräusche lugen aber dann schon die ersten Kinderköpfe hervor. Am Ortsausgang befindet sich ein "Cafe", wo wir uns schnellstens mit Cola, Fanta und Wasser versorgen lassen.



    Und in nahezu Windeseile sind sie dann da, die Kinder. In respektvoller Entfernung und im Schatten eines Baumes präsentieren sie Ihre Waren: Tücher, Broschen, Ketten, eben eine Vielfalt meist bunten Krimskrams.



    Ich entscheide mich für eine Muschelkette, ein Stück, für welches ich in Zukunft noch am ehesten Verwendung sehe und steige ein in zähe Verhandlungen . Zuletzt willige ich bei etwa umgerechnet 3,50 € ein, immer noch ein überteuerter Preis, aber nur etwa die Hälfte dessen, was zunächst gefordert war. Ich gebe 4 Euro . Die anderen Kinder sind nun enttäuscht, daß ich nicht auch von Ihnen gekauft habe. Sicher haben sie sich später damit getröstet, daß ich ihrer Ansicht nach gehörig über den Tisch gezogen worden bin. - Es war mir die Sache wert .

    Der Unimog nimmt einen einheimischen Fahrgast mit bis zum nächsten Dorf. Wir legen wieder los, voller Faszination welche unterschiedlichen Gesichter die Wüste haben kann.


    Hinunter gehts es durch den Sand in die Ebene, auf einen vermutlich ausgetrockneten See und das bedeutet besonderen Speed



    Einmal traue ich mich dann doch, einhändig zu fahren und während der Fahrt zu fotografieren.

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  8. Registriert seit
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    Daumen hoch 6. Fahrtag, Fortsetzung

    #88
    Dann endlich erreichen wir den berühmten Erg Chebbi mit seinen unendlich scheinenden, godgelben Dünen. (Fotos unten teilweise vom Folgetag)

    Unser Hotel liegt direkt vor den prächtigen Sandbergen und verfügt über einigen Luxus wie Swimmingpool, Terasse und attraktiven Speisesaal, alles im marokkanischen Stil. Die Klimaanlagen in den Zimmern funktionieren allerdings nicht. Offenbar, weil die Gewinnung zusätzlicher Energie in der Region der Entwicklung des Tourismus nicht folgen kann. Wir finden, daß es schlimmeres gibt. schließlich haben wir eine Dusche und ein festes Bett, wenngleich die Temperaturen im Schlafzimmer kaum unter 30 Grad gelegen sein dürften.


    Müd sammer...











    Im Hintergrund schon die Dünen, jedoch leider auf dm Foto nicht so recht erkennbar :-(




    Am Rande mit Blick auf den Erg Chebbi: Gigantisch Goil

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  9. petra Gast

    Standard

    #89
    Na denn... bevor Peter hier den Alleinunterhalter geben muß, misch ich mich auch mal ein

    Erg Chebbi:

    Die meisten aus der Gruppe wollen den "Ruhetag" nutzen, um in den Dünen zu spielen.. mehr dazu, und warum Andreas mit dem Unimog die nächsten 36 Stunden alleine in der "Auberge Eremit" verbringen wird, erzählt Peter bestimmt später noch sehr gerne

    Conni und Olli und Florian und ich nutzen den Tag, um in Erfoud die Seele baumeln zu lassen und ein bißchen in den Orient abzutauchen:







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  10. petra Gast

    Standard

    #90
    Weiter gehts:

    Am nächsten Morgen beschliessen wir nach einem ausgiebigen Frühstück und nachdem wir Andreas und den Unimog in ihrer Sandhöhle mit Brot und Wasser versorgt haben, ohne die beiden loszufahren. Unimog und Fahrer sollen nachkommen.. inschallah

    Wir fahren los, hier "darf" Peter mal vorfahren, damit er nicht immer den ganzen Staub schlucken muß, den ich aufwirbel:




    Die nächsten 100 Kilometer verlaufen absolut aufregungsfrei auf der Straße, bei über 40 Grad gar nicht so einfach, auf einer schnurgeraden Straße nicht einzuschlafen... Als Belohnung gibts mittags als Abwechslung mal "poulet avec frittes"..


    Kurz darauf ändert sich die Landschaft, und mehr oder weniger plötzlich fnden wir uns mitten im Gebirge wieder. Die Strecke ist neu im Programm, und Lutz legt Wert darauf, daß wir halbwegs zusammenbleiben, deshalb gibt es kurzzeitig Verwirrung, als Marcus feststellt, daß er irgendwo auf den letzten 20 km sein GPS verloren hat .. Florian und Marcus fahren zusammen gaaanz langsam die gesamte Strecke zurück, und finden nach ca. 15 km tatsächlich das GPS wieder (schwarzes GPS auf schwarzem Stein! Respekt)










    Mit den letzten Sonnenstrahlen kommen wir in unserer Herberge für die nächsten zwei Tage an, einer wundervollen Auberge mitten in der Todra-Schlucht. Sehr nett eingerichtet und leckeres Essen, zusammen mit einer genialen Aussicht.





 
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