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Mex2Pan - Zwei Wahlmexikaner in Mittelamerika

Erstellt von Mad Mex, 14.01.2014, 05:53 Uhr · 249 Antworten · 32.002 Aufrufe

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    C-Treiber, was macht dein Spanischkurs?!?

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    ich glaube es werden mir genau termine kreuzen, am sonntag 9. morgens um 4 zum flughafen, montag10 und dienstag 11 mit jürgen und meiner familie zu den schmetterlingen nach angangueo! das ist genau die zeit, wo ihr zurückfährt, so denke ich! mal schauen wie es bei euch läuft! saludos

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    Sonntag 23.02.2014

    Gestern mussten wir schon mal Luft an Mikes Hinterreifen nachpumpen und heute ist der Druck schon wieder runter auf zwei Bar. Wir fahren zu einer Reifenwerkstatt, Rad raus, Gummi runter, Flicken von innen kleben, montieren, nach einer halben Stunde ist wieder Alles in Ordnung.


    Man beachte bitte den Rollstuhl im Hintergrund...


















    Den Nachmittag verbringen wir am nahegelegenen Strand.


    Zuviele Köche verderben…die Köchin (oder umgekehrt!?)



    Gemeinsam essen schmeckt am Besten nach gemeinsam kochen.


    Montag 24.02.2014

    Ein letztes Frühstückchen mit Eli und es geht Richtung Grenze Honduras. Den Grenzübergang in Guasaula erledigen wir in rekodverdächtigen 45 Minuten und bei Temperaturen um die vierzig Grad fahren wir Richtung Tegucigalpa. In den Bergen wird es wieder kühler und wir geniessen die Kurven und Landschaften entlang der, in dieser Ecke hervorragend ausgebauten CA5.







    Wir beschliessen den Lago Yojoa zu erreichen.









    Einzige Unterkunft als Referenz im Garmin ist Hotel und Lodge Cortijo Del Lago. Mit dem letzten Licht folgen wir dem Feldweg der Einfahrt, dann stehen wir vor einer grösseren Bretterbude, “Restaurant & Reception” steht da. Irgendwo brennt ein Licht, wir rufen, ein junger Mann kommt irgendwo aus einem dunklen Gang zwischen Bretterhütten, Urwald und See.
    Ja, Hotel und Restaurant seien offen, wir jedoch sind heute die einzigen Gäste. Wir schauen uns Unterkunft und Restaurant an. Das Ganze erinnert ein wenig an Hitchcocks “Psycho” und es fehlt bloss noch, dass Norman Bates aus irgendeiner Ecke erscheint.
    Stattdessen erscheinen zwei weitere junge Männer um ein Holzfeuer zu machen und die Küche anzuwerfen.



    Sie bereiten ein wirklich hervorragendes Essen, mit einer typischen, rustikalen Platte der Gegend und einer zweiten mit fritiertem Fisch und ebenfalls fritierten Bananen, dazu ein paar Bier und die einfache aber saubere grosse Bude für uns drei ist doch schon viel freundlicher. Es gibt sogar ein prima Wifi.
    Ach so, der Preis war unschlagbar, Zimmer mit warmer Dusche, klasse Abendessen und ebenso leckeres Frühstückchen a la carte am nächsten Morgen, inclusive Trinkgeld für zusammen, weniger als 25 USD pro Person…



    Die drei Brüder, schätzungsweise zwischen 20 und 25 Jahren alt, haben dem amerikanischen Besitzer der Anlage, offensichtlich einem Bastler vor dem Herrn, geholfen die Cabañas und Holzschuppen zu errichten und zu installieren.
    Jetzt ist der alte Herr an Krebs erkrankt, hält sich in den USA auf und somit gibt es kein Budget und keine Anweisungen für Renovationen.
    Die Jungs halten es mehr oder weniger sauber, leben selbst dort, vermieten nach Möglichkeit und betreiben das Restaurant.






    Aber was zerfällt, zerfällt und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis irgendein Investor das Ganze übernimmt, die Jungs zum Teufel jagt, die Buden platt macht und ein Erlebnishotel am See errichtet.


    Dienstag 25.02.2014





    “Pollo Verde”



    Wie erwähnt, das prima Frühstück und der Spaziergang über das Anwesen bestätigen den schon geschilderten Eindruck des “Cortijo Del Lago”.






    Parallel zur neuen CA5, auf einer kleinen Landstrasse, umrunden wir die Schlaglöcher Richtung Norden, Puerto Cortes. Honduras präsentiert uns eine herrliche Landschaft mit Urwald und Bergen. Von Puerto Cortes geht es auf einer einwandfreien Landstrasse schnell Richtung Grenze, Polizei winkt freundlich, auch wenn wir bei erlaubten 80 km/h schon mal mit 100 vorbeikommen.




    Die kleine Grenzstation in Suxapa benötigt 10 Minuten, schon sind wir ausgereist und Mopeds exportiert, die Dame in der Migración sagt sogar: “Tschüss”, sie hat vor zehn Jahren einmal einen Urlaub bei ihrer in Deutschland lebenden Tochter verbracht.




    15 Kilometer später brauchen wir 5 Minuten für die Personeneinreise in Guatemala, weitere 5 Km andere 5 Minuten um die Motorräder zurückzumelden, die ja noch den Rest der 3-monatigen Aufenthaltsberechtigung in Guatemala haben.
    20 Minuten und keine Kosten…, das wird der Rekord bleiben.



    Und, als Rat für Zentralamerika-Reisende: wenn es in den Plan passt, wählt Suxapa als Grenzübergang Honduras – Guatemala.






    Wir rollen durch Palmen- und Bananenplantagen Richtung Puerto Barrio, wieder mal eine typische kleine, unordentliche Hafenstadt. Die Fähre nach Livingstone ist weg, ausserdem gibt es von Livingstone aus keine Möglichkeit die Reise auf dem Landweg fortzusetzen, also retour, wir wenden uns nach Rio Dulce, wo der Lago Itzabal, zweitgrösster See Zentralamerikas, sich Richtung karibisches Meer fortsetzt.






    Im Mar Marina finden wir für ca 50 USD pro Zimmer eine klasse Unterkunft mit Terasse, Blick auf den kleinen Hafen und die Luxusyachten. Ein paar Bier und Cola für den Rum des Reservekanisters gibts um die Ecke, für 110 USD in eigenem Boot für uns drei, machen wir auch noch die Tour Rio Dulce - Livingstone – Rio Dulce für den gesamten nächsten Tag klar, ein schönes Abendessen im gleichen Hotel, ein weiterer wunderschöner Abschnitt der Reise geht zu Ende.


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    Mad Mex,

    Deine Fotos sehen nach Lebensfreude aus... Wirklich ein tolle Tour...

    Trinke heute ein Jever auf Euch

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    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    C-Treiber, was macht dein Spanischkurs?!?
    Aktuell nüscht, erstmal italienisch auffrischen und ein paar Floskeln Slowenisch lernen. Naja und mit dem schwedisch, habe ich bemerkt, klappt es auch nicht mehr so richtig.

    Und was macht Dein Espanol?

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    NiGS. bei mir ist erstmal Türkisch angesagt. Ende des Sommers Richtung Istanbul. Und an der Schwarzmeerküste entlang. So lang eben 3 Wochen Urlaub reichen. . .

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    Hört sich auch gut und interessant an.

    Da haben die auf der anderen Seite vom Teich nen echten Vorteil, es reichen Spanisch, Englisch, Portugiesisch und Französisch um auf dem gesamten Kontinent durch zu kommen.Hier mußt Du für einen Bruchteil der Fläche mal mindestens in 20 Sprachen wenigstens die Floskeln drauf haben.

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    Mittwoch 26.02.2014

    Um Punkt neun Uhr, ist Carlos mit seiner Lancha “Brahva” zur Stelle am Bootsanleger des Restaurant unseres Hotels.



    Los gehts Richtung Livingstone an der Mündung des Rio Dulce.


    Moin, moin nach Hamburg!



    Carlos hats nicht eilig, er steht uns den ganzen Tag zur Verfügung, früher wurde er auf Yachten reicher Leute als Kapitän für Touren entlang der Karibikküsten angeheuert, jetzt denkt er an den Ruhestand, möchte abends wieder zuhause sein und ist als Führer bei Tagestouren mit seinem Leben zufrieden.












    Er zeigt uns die versteckten Ecken, wo noch die einheimischen Fischer leben, kleine Nebenarme im Mangroven-Gestrüpp, die die grösseren Boote gar nicht erst ansteuern können.



    In der seichten Mündung des Rio Dulce in die Karibik gönnen wir uns ein Bad.



    Livingstone selbst hat für uns kein besonderes Flair, wir spazieren eine Runde durch die kleine Stadt, in der die wenigen vorhandenen Autos schon lästig wirken, obwohl es keinen Landweg nach Livingstone gibt und diese per Fähre herangebracht werden müssen.


    Ein Bierchen und zurück zu unserem Boot.



    Bereits auf dem Hinweg haben wir in einem kleinen Restaurant am Fluss, für ein Uhr, drei Tapados geordert, da Carlos uns bereits seit morgens den Mund wässerig gemacht hatte, die Zubereitung dieses, für die Region typischen Gerichts jedoch relativ viel Zeit in Anspruch nimmt.



    Nach den hervorragenden Tapados nehmen wir noch ein Bad im Wasser der heissen Schwefelquellen und es geht zurück nach Rio Dulce.



    Wir passieren die Brücke Richtung Lago Itzabal. Am Austritt des Sees in den Rio Dulce hatten die Spanier eine Festung errichtet, die Piraten die Zufahrt zu den Handelsstationen verwehren sollte. Im Laufe der Geschichte fiel das kleine Fort immer mal wieder in verschiedene Hände. Nett anzusehen, erscheint uns jedoch nicht weiter erforschenswert.


    Donnerstag 27.02.2014

    Bereits vor acht Uhr sind wir an der Nordseite des Itzabal Sees Richtung Westen unterwegs. Nach etwa dreissig Kilometern endet die hervorragende Landstrasse in einer Schotterpiste, vierzig Kilometer weiter, auf einmal wieder ein Stück hervorragende Betonstrasse, um dann wieder in Terraseria überzugehen.











    Wir frühstücken in einem kleinen Nest unterwegs.














    Schöne Landschaften und interessantes Leben im Hinterland entschädigen uns für Schweiss und Unmengen von Staub.



    Von der Abzweigung auf die Hauptstrasse Ca5 nach Cobán an, ändert sich das Bild. Wieder einmal bewegen wir uns im sommerlichen Voralpenland, nur mit besseren Strassen und ohne jegliche Polizei…



    Wir bleiben in einem einfachen Hotel im Zentrum von Cobán.



    Der geplante Rundgang in der Stadt endet schon 300 m weiter in einem kleinen Lokal, welches vielversprechend seine kleine Steak-Karte anpreist. Aus nur mal versuchen wird ein angeregte Gespräch mit dem Eigentümer und Koch. Andere Gäste kommen, für jedes Gericht zieht Fiora erneut den Schlüssel für die Kühltruhe aus der Tasche, nimmt und schneidet an Fleisch genau was er braucht, legt den Rest zurück und verschliesst es wieder.



    Persönlich bereitet er das Fleisch zu, drei Angestellte kümmern sich beflissentlich um alles Andere.
    Danach setzt er sich wieder zu uns…, lädt uns ein, seine ganze, kleine aber erlesene, Karte in Häppchen durchzuprobieren.



    Es ist deutlich nach zehn, als wir zufrieden, satt und mit schon mehr als nur Bettschwere in unserem Hotel ankommen.


    Freitag 28.02.2014

    Ab fünf Uhr dringt zwar ein bemerkenswerter Lärmpegel vom Patio des Hotels, einer nahen Baustelle und der Hauptstrasse in unser Zimmer, jedoch aus vorgenannten Gründen wirds trotzdem Acht, bevor wir uns zum Frühstück einfinden.
    Mike geht Geldwechseln zur Bank, wir packen, um kurz vor zehn Uhr verlassen wir Cobán. Ziel zwar im Garmin programmiert, doch wir verlieren uns in der Stadt, zweimal nachfragen und wir sind in Richtung Ca5, laut Karte und Naiv, aber auf Ca14, laut Strassenschildern, in Richtung Norden unterwegs.



    Schon von Beginn an will uns das Garmin eine andere Route schicken, als wir per Karte entscheiden.
    Nach etwa 120 Kilometern folgen wir wieder dem Navi, wieder landen wir auf Feldwegen, wo eigentlich eine hervorragend ausgebaute Strasse sein sollte.
    Fragen, wieder zurück, Garmin auf “Luftlinie” gestellt, wir finden unsere Strasse und nach weiteren 80 Kilometern stellt sich heraus, warum unsere alte Garmin-Karte diesen Weg nicht akzeptierte.









    Ein Fluss mit einer primitiven Fähre unterbricht unseren Weg, scheinbar auf unserer Kartenversion nicht als Verbindung erkennbar. Fünf Minuten und fünf Quetzales (ca 0,50 EUR) spaeter sind wir am anderen Ufer und das GPS zeigt uns 58 km als schnellsten Weg zum Ziel El Remate.

    Orientierung in der kleinen Stadt Flores, Mike und Ale möchten die Nordseite des Sees Petén gleich mal nach Unterkünften näher beim Nationalpark Tikal absuchen.
    Gelbe Strasse in unserer Karte, 58 Kilometer Entfernung. Wie schon von Guatemala gewohnt, verwandelt sich die hervorragende Strasse nach 20 Kilometern in Terrasseria, circa eine Stunde später erreichen wir El Remate.





    Im kleinen Hostal “La Casa de Ernesto” finden wir eine saubere, einfache Unterkunft für etwa 15 USD pro Person und Nacht. Die Hütten haben eigenes Bad, unsere sogar Klima, alle haben Terasse mit Hängematten, der blitzsaubere See ist direkt über die Strasse, der Eingang zum Tikal-Park in Reichweite.
    Mike findet zweihundert Meter weiter ein nettes italienisches Restaurant, dessen pensionierter Besitzer dieses mehr zum Spass betreibt, wir lassen es uns wieder mal gut gehen.

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    Sehr schön. Und bald wieder dahoam...

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    Zitat Zitat von Huck Beitrag anzeigen
    Sehr schön. Und bald wieder dahoam...
    Uns fällt bestimmt noch ein Umweg ein. Heute Ruhetag, wir kommen gerade von einem Bad in der Karibik bei Hopkins, Belize.
    Jetzt erst mal Frühstück.

    Saludos


 
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