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[Reisebericht] Korsika April 2016

Erstellt von boro, 10.05.2016, 13:57 Uhr · 44 Antworten · 6.718 Aufrufe

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    Standard [Reisebericht] Korsika April 2016

    #1
    11 Tage Zeit um keinen richtigen Plan, wo ich hin fahren soll. Südfrankreich, Spanien, Alpen, Kroatien, egal. Irgendwohin wo es schönes Wetter und halbwegs warm ist.
    Im Wetterbericht zeigt Korsika schönes Wetter....Okay, da wollte ich schon lange mit dem Motorrad hin. Ich war zwar schon mal auf Korsika. Das ist aber 26 Jahre her und war mit dem Auto und Ferienwohnung mit blöd und langweilig am Strand liegen.


    Fährticket gebucht, Sonntag früh geht es los....





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    #2
    Die Wettervorhersage für den Abfahrtstag war nicht besonders gut. Kalt und Schneefälle waren voraus gesagt.




    Morgens war das Wetter aber viel besser als vom Wetterdienst angekündigt.



    Ready for take-off


    Bis kurz nach Ulm dachte ich noch: "Das läuft ja nicht schlecht." Ab und zu kam ein Schneeschauer vorbei, das war aber immer schnell vorbei.



    Kurze Pinkelpause




    Bei Füssen war es dann leider aus vor dem Voran kommen.










    Schwerer Verkehrsunfall mit 1 Toten, 12 Verletzte. Als dann der 3. Hubschrauber landete, war klar, dass das länger dauert.







    Ich hatte großes Glück. Der Unfall ist wohl passiert weil paar PKWs in eine Schneeverwehung gefahren sind und schleuderten. Wäre ich vielleicht 20-30 Minuten früher dort gewesen, wäre ich mittendrin gewesen.


    Polizei war super nett zu mir. Nachdem alle Verletzten weg waren und die Unfallstelle vom Gutachter gesichtet, haben genau 2 weiter fahren dürfen:
    1.) Der Milchlaster und 2.) Ich.




    War auch gut. Weil es schneite immer mehr und ich hatte Angst, dass ich dort nicht mehr weg komme.
    Ich wollte mir schon ein Zimmer im Allgäu nehmen als es nach dem Füssener Grenztunnel wieder bestes Wetter war.


    Bin langweilig über Brennerautobahn nach Südtirol. Wie so oft war da wieder sonniges und warmem Wetter.






















    Meine erste Nacht habe ich im schönen Gasthof Wieser in Petersberg verbracht.
    Gasthof | Pizzeria | Wieser - Petersberg - Monte S. Pietro - Südtirol - Altro Adige






    Planung für den nächsten Tag bei einem phantastischen Lagrein

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    #3
    Der 2. Tag führt mich durch das Trentino und die Po-Ebene in die Toskana.


    Der Tag startet zwar schön, aber mit 2°C auch recht frisch.










    Weiter geht es mal wieder über die Kaiserjägerstraße:
























    Mopedtreff



    Ab hier wird es flach.





    Was für eine Wolke. Gottlob ging es rechts an ihr vorbei.




    Ich hatte kurz überlegt, ob ich diesmal über Land druch die Po Ebene fahre und mir Mantova anschaue. Ich wollte aber gerne in Poppi übernachten und dort hin paar schöne Strecken fahren. Darum habe ich den Gedanken verworfen und bin über die Autobahn bis Bologna.












    Weiter über den Passo Raticosa.














    Poppi



    Anlässlich des italienischen Feiertages war das Castelo in den italienischen Farben beleuchtet.




    Essen und Trinken im Restaurant war wieder super lecker.



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    #4
    3. Tag führte mich durch die Toskana nach Livorno. Ich hatte überhaupt keine Zeitnot. Ich wollte nur Abends in Livorno sein und dort im Hotel übernachten, damit ich morgens rechtzeitig (7:30 Uhr) an der Fähre bin.



    Morgendlicher Blick aus meinem Hotelfenster.




    Wenn man in Poppi ist, muss man unbedingt paar schöne Strecken im Nationalpark Falterona fahren.










    Eigentlich wollte ich nachmittags paar schöne Bergstraßen nördlich von Lucca fahren. Da hingen aber pechschwarze Wolken drin. Darum habe ich es gelassen.
    War die richtige Entscheidung wie ich am nächsten von zwei Motorradfahrern bei der Fähre erfahren habe. Da war ganz mieses Wetter.


    So bin ich halt südlich von Lucca herum gefahren. Da war es zwar trocken, aber der Wind ging wie blöd.







    Hatte dann aber auch keine große Lust mehr zum fahren und bin in Livorno zu einem Hotel, was mir im GS Forum empfohlen worden ist.
    Parking Hotel Giardino - Livorno - Italy





    Das war für eine Nacht ganz okay. Sauber, WLAN, abgeschlossener Parkplatz, Ordentliches Frühstück ab 5:00 Uhr.




    Vor dem Abendessen bin ich die Uferpromenade entlang gelaufen.













    Das ausgesuchte Lokal war auch sehr gut sortiert, was Weine angeht. :L








    Essen war auch gut.

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    #5
    Mittwoch früh ging dann die Fähre von Livorno nach Bastia.










    Das einschiffen war Chaos pur. Es hat ewig dauert. Alles ging im Schneckentempo. Das kenne ich so gar nicht. Normal geht das beladen der Fähren immer ratzfatz.
    Da war der Wurm drin. Nach einer Weile wurden PKWs sogar wieder ausgefahren. :?


    War aber witzig: Oberlademeister hat vor lauter Wut schier gar ins Funkgerät gebissen während er rein gebrüllt hat. Das war ein italienisches Schauspiel pur.


    Mit einer Stunde Verspätung ging es dann endlich los.
















    Mich langweilen Fährüberfahrten. Absolutes highlight war das Kindergulasch zum Mittagessen. Das war echt lecker.









    Ziel auf dem Radar






    Hafenlotse kommt...jetzt kann es nicht mehr lange dauern.











    Schöne Hafenpromenade




    Im GS Forum hatten mir manche den Tipp gegeben, ich sollte im Norden bleiben. Da wäre es am schönsten.
    Ich hatte aber andere Pläne: Die Westküste nördlich von Ajaccio war mein Ziel.


    Die Tour dort hin habe ich wegen der einen Stunde Verspätung etwas kürzen müssen. Ich musste mir auch noch einen Campingplatz suchen, der bereits offen hat. Da wollte ich nicht zu spät am Abend ankommen.


    Nachdem der stressige Verkehr in Bastia hinter mir lag, wurde es dann richtig schön. Das weckte erste Begeisterung in mir. :L













    Mein Lager für die nächsten Tage habe ich auf dem Campingplatz A Marina in Calcatoggio aufgeschlagen.
    Camping A marina, Calcatoggio Plage, Corse, Accueil


    Ein sehr schöner Platz, direkt am Strand, alles sehr ordentlich, freies WiFi bis ins Zelt. :L :L :L











    Sonnenuntergang am Strand

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    #6
    Am nächsten Tag war das Wetter grau und nass. Da bin die Küstenstraße Richtung Norden hoch.


    Es ging durch ein Unesco Weltkulturerbe, die Felsenlandschaft Calanche.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Calanche


    Leider sind die Bilder nichts geworden.
















    Das ist echt schön dort. :L
    Bei mir wurde es aber leider immer feuchter.


















    Nordküste bei Calvi




    Ab Mittag wurde das Wetter aber endlich besser. :L














    Kirche San Michele de Murato.
    https://de.wikipedia.org/wiki/San_Michele_de_Murato




    Dann zog das Wetter leider wieder zu. Aber wenigstens blieb es trocken.


















    Am Abend gab es dann einen richtig schönen Sonnenuntergang.






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    #7
    Freitag war der schönste Tag auf der Insel. Das war wirklich klasse. :L Sonne und 20°C.


    An dem Tag habe den Süden der Insel besucht. Bin aber auf viel zu vielen kleinen Straßen gefahren und habe zu oft zum photographieren angehalten. So habe ich nicht richtig Kilometer machen können. 8-)



    Tour de la Parate



    Im Hintergrund Ajaccio









    Propriano

















    Schönes Motorrad auf schöner Insel.








    Das nennt man dann wohl "Fauler Sauhaufen".







    Das war ein geiler Tag. Ich will es gleich schreiben: Das war auch die Region die mir auf Korsika am besten gefallen hat. Dort ist es sehr schön. :L





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    #8
    Der nächste Tag war dann bisschen zäh. Ich hatte gar keine rechte Lust zum Motorrad fahren, das Wetter war später auch wieder nicht so toll und die ausgesuchten Straßen östlich von Corte waren in sehr schlechten Zustand. Die waren so schlecht, dass ich das ESA der GS auf Enduro gestellt habe, damit mir nicht die Bandscheibe durchknallt.





    Sari-d'Orcino


















    In den Wolken

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    #9
    Ich kam abends auf die eigentlich gute Idee, dass ich den letzten richtigen Tag auf Korsika dafür nutze um in den Norden zu fahren. So spare ich mir am nächsten Tag Zeit um zur Fähre zu kommen.
    Eigentlich wollte ich auf den Campingplatz in Saint Florent.




    Der Tag begann kalt. In den Bergen waren es 2°C und es kam etwas Schneeregen. :shock:
    Gottlob wurde es dann später wieder besser.
























    Leider wurde es im Norden wieder richtig schwarz und nass. Meine Idee das Cap Corse hoch zu fahren um dem schlechten Wetter in der Gegend Bastia zu entfliehen, hat nicht geklappt. Da hing ganz mieses Wetter.













    Bin dann wieder umgedreht und nach Saint Florent gefahren. Da war Gewitter. Blitze die links und rechts von mir auf dem Motorrad zischen, machen mir Angst.
    Hatte dann die Schnauze voll und bin in Saint Florent in ein einfaches Hotel.
    - Hotel Saint Florent ? Hotel U Liamone


    Das war okay dort. :L


    Abends bin ich ins Städtle rein. Da hat es dann auch gottlob aufgehört zu regnen.





    Ein super leckeres korsisches Bier.



    Schöne Bar.



    Doppelt genäht hält besser, denkt sich ein misstrauischer belgischer Explorer Fahrer.

















    Und nochmal ein schöner Sonnenuntergang.








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    #10
    Das einschiffen am nächsten Tag ging diesmal gewohnt flott. Aber es war auch sehr wenig los auf der Fähre nach Savona.










    Hatte ich schon erwähnt, dass mich Fährfahrten langweilen. 8-)





    Abschiedsbierchen. Aber nur eins, muss ja später noch fahren.



    Land in Sicht



    Hafen von Savona




    Die Fähre war 45 Minuten da als geplant. Meine Reise an dem Tag führte mich noch kapp 2h ins Piemont in meine geliebte Albergo, dessen Namen ich nicht verrate. :roll:


    Das war wieder toll dort. Gegessen, getrunken und geschlafen wie ein König. :L






 
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