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[Reisebericht]Südfrankreich 2016

Erstellt von boro, 11.07.2016, 20:23 Uhr · 53 Antworten · 7.182 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Hallo Boro,

    die hälfte der Fotos könnte von uns sein. Wir waren vom 19.06.-03.07. unterwegs. Sind allerdings von Gummersbach über verdun und Autun nach Millau, dann St. Jean du Gard, wieder Millau, dann Anduze, von dort über Pont d 'Arc nach Sault, Mont Ventoux , dann Georges du Verdon und via Lac Annecy, Vogesen und Luxemburg retour. vieleicht sind wir uns also unterwegs sogar begegnet.

    Haben allerdings immer in Hotels oder B+B übernachtet
    Wirklich einmalig schöne Strecken dort unten.

    Vielleicht schaffen wir es im September nochmal eine Woche runter zu fahren.

    Gruss Gerald

  2. Registriert seit
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    #52
    ich habe es endlich geschafft, meine Fotos Internet tauglich zu machen ,
    und möchte hiermit einen Nachtrag zu boros Bericht geben.

    Da wir meist die selben Stopps hatten, sind das natürlich nur Bilder, die nicht von Jochen schon verwendet wurden.


    Impressionen auf der Anreise: Pause im Jura






    Ich muss gestehen, das ich nicht mehr nachvollziehen kann, wo genau das war...

    In der Erinnerung weiss ich noch, das die Köter in deren Garten ziemlich mit gekläffe nervten, und während wir den Cafe tranken bildete sich ein Mega Stau auf der Nationalstrasse über die Brücke,mit unzählbaren Caravan Gespannen, das nahm kein Ende, das müssen hunderte gewesen sein. Vermutlich Vorbereitungen zur Tour de France.

    War uns aber relativ Banane, da wir auf einer Nebenstrasse weiter wollten.

    Und da war nix los...


    naja, fast nix...


    Nun sind wir an der Ardeche, Arne fand es gut im Schatten. Hatte schon genug Aussicht in die Schlucht gehabt.


    Jetzt sind wir schon im Zielgebiet, die Anreise führte uns durch die Gorges de la Jonte:


    Genau da, wo das Vautours Schild steht, da wo die Geier fliegen...


    Einen hab ich mit dem Zoom erwischt, die sind leider nur oben über der Schlucht zu sehen, und das ist ein Stück weit weg, für die Cam...


    Herrlich, die Jonte Schlucht, die wird und auf dieser Reise noch öfters begegnen...


    An diesem Tag bezogen wir unser Quartier in Meyrueis , 2 schöne Mobilhomes.

    Jetzt sind wir also angekommen in Meyrueis, nach 3 Tagen gemütlichen Etappen und teils Sauwetter... aber das hat nun sein Ende, ab jetzt herrscht blauer Himmel, unser allseits beliebtes LB-Welt Wolkenloch ist uns vorrausgereist,
    es war schon da als Wir ankamen.

    -------

    Heute sind wir durch die Tarnschlucht, und haben auch angehalten...
    Wenn man denkt, man kennt die schon auswendig, bieten sich die sonst gemiedenen Touri Aussichtspunkte an.

    Tolle Sicht auf die Tarn:


    und auf Sant Chely:


    Wir sind denn über Florac und östlich davon die D996 zurück zum Camping.


    Der Blick vom Mobilhome


    Und da wurde der morgige Tag programmiert:



    -------


    Heute geht es südlich, La Dourbie nennt sich dieser Fluss auf dessen Brücke wir stehen und gierig die wohlgeformte Landschaft einsaugen:


    Nahe Vialas:




    Zu früh geknipst, das Schönheitsduell 2er unnförmigen Mopeds... Naja, die eine haben wir als unsymetrisch gebaut bewertet, das ander Ding eher als Kantig. ob man das Ka(n)ti nennt :???: :?


    Vorbereitung zum Fotoshooting:


    Zeit für was flüssiges in Genolhac:


    Lac de Villefort:


    Von da haben wir heruntergeschaut:


    An der D120 Fotos im grüngelbbuntem:


    Und die grosse Freude, unser "Friend" Marke "Gaul" lebt noch und es geht IHR gut.


    Sie mag lieber Suzuki ;D



    ---------




    Ich bin mit einem Hinterreifen Metzeler Tourance Next mit 9000km Laufleistung nach Frankreich, zuvor war ich noch in Italien, Trentino, und dort hatte der Reifen fast nicht abbgebaut, hatte noch gut 3 mm Profil, eher 4 mm, aber in Meyrueis hatte er nur noch 1 mm...
    Ich habe das nicht so erwartet, das der Gummi jetzt doch so schnell aufgibt. Da war ich entweder zu optimistisch oder zu sehr Schwabe :?

    Ich hatte zuhause noch einen Satz Pirelli Scorpion gekauft, den Vorderen habe ich gleich draufgezogen weil da klar war, der schafft das nicht, beim hinteren habe ich dummerweise entschieden, das der noch zu gut ist zum wechseln.. mach ich nach dem Urlaub :-P

    Das bedeutet für mich, Reifensuche auf französisch, eine ganz neue Erfahrung für mich, und wirklich nicht ganz einfach wenn man die Landessprache nur stümperhaft beherrscht... wenn man denn könnte, einfach anrufen und den Reifen ordern, wenn nicht, Reifendienst googeln, hinfahren und feststellen, das die nix am Lager haben. Also dort bestellen und am nächsten Tag wieder hin zur Montage.. über die Preise dort will ich besser nicht reden....

    Der Scorpion war nicht bestellbar , ausverkauft, so musste ich hinten nochmal Metzeler montieren, das harmoniert aber perfekt zum Pirelli vorne ro:

    Das ist mir noch nie passiert und wird es wohl auch nicht wieder...

    Aber so kam ich endlich auch mal nach Millau, das stand eh auf meiner "todo" Liste, und das dann gleich zweimal..

    Natürlich ist das kein Grund auf direktem Weg nach Millau zu cruisen, und so lies ich mein Garmin über kleine graue Wege führen.. WoW, das habe ich nicht erwartet... und wenn man schon in Millau ist und die franzmänner Siesta machen bis 14:30... kann man auch zum Viadukt fahren.

    Chateau de Peyrelade:




    Peyre




    Reifen bestellt, das Garmin kennt erstaunliche Rückwege... naja ok, vlt unbefestigte Strassen doch rausnehmen, obwohl.. da kommst an Ecken die man sonst nie sehen wird...
















    es geht weiter..


    Am Tag darauf, wieder nach Millau.
    LP Moto ist der einzigste dort, der Motoreifen verkauft und auch montieren kann, Es gibt noch einen KTM, der wollte aber nicht... den LP merk ich mir für alle Fälle


    So, Hinterradreifensorgen losgeworden..
    So ziemlich zumindest... denn in Frankreich arbeiten die anderst als in D.


    Auswuchten kennen die dort nicht, aber dafür wurde ich gebeten, auf dem Hauptständer den Motor zu starten und den 1. Gang rein zu machen, da kam der Maestro mit Schleifpapier an und zog das gründlich über den drehenden Pneu...

    Ich will aber anmerken das ich bis heute keine Unwucht spüre, also so doof kann derern Arbeit also nicht sein. Oder sind da die deutschen wieder nur zu pingelig, genau und überperfekt :?

    Heute wähle ich natürlich einen anderen Rückweg nach Meyrueis, nördlich von Millau, da sieht man die Brücke von weitem uber der Stadt:



    und finde erotische Wege, Fototauglich:




    Und dann lies ich mich durch dieses interessante Schild verführen, das Garmin zu verwirren...


    Gefährlich fand ich es nicht, Ok war etwas eng und steil, aber schön und sehenswert allemal.


    La Roque-Sainte-Marguerit




    Ich bin nun in einem schönen Tal an der La Dourbie, direkt südlich und paralell zum Jonte.
    Schon bald geht es wieder kurvig berg an und man ist wieder oberhalb an der Jonteschlucht.
    Das Navi wollte jetzt eigentlich geradeaus weiter, aber ich lies mich von einem Hinweisschid auf einen Aussichtspunkt zum Roc de la Jonte wieder verführen und fand eine richtig geiles , enges kurviges Strässchen runter zur Schlucht, mit viiiiieeeel Aussicht .

    Einen speziellen Aussichtpunkt habe ich nicht gefunden, vermutlich ist damit die komplette Strasse gemeint, wo man je nach Baumbewuchs immer wieder tolle Einblicke in die Schlucht und auf den "Roc" bekommt.

    Der Fels


    Gorges de la Jonte


    und wieder der grosse Felsen






    Oberhalb von Meyrueis arbeitete der Wettergott, der jedes kleine Wölkchen sofort weg betete:


    Im Quartier wurde wieder schön gegrillt.


    -------

    Mittlerweile sind wir in Castellane angekommen

    Ich hatte gefallen daran gefunden, alleine die Umgebung zu erkunden, und lies die BMW Fahrer unter sich...
    Und so zog ich heute los, um einen Blick auf das Meer zu erhaschen.

    Ich startete auf der D 4085 Richtung Grasse, eine sehr schöne Strasse, aber immer wieder bog ich mal ab, um Bilder zu machen.

    Ein Obversatorium, eigentlich ein Teleskopendorf, da standen bestimmt 12 Teleskope...


    D12 nahe Gourdon


    Gourdon


    Ich bin dann in die Gorges du Loup, da gab es einen schönen Wasserfall , im Bild nur der obere Teil...


    Da war es leider etwas eng an der Stelle, sehr schwer um das Gesamtbild einzufangen. Man ist einfach zu nah dran ...
    Ich habe das dann per Video eingefangen, reiche ich nach.

    Tourrettes-sur-Loup


    Ich bin dann über Vence auf den Col de Vence, von dort konnte man den westlichen Teil von Nizza mit dem Flugplatz sehen und endlich auch das Meer... naja man konnte es eher erahnen, die Luft war in diese richtung sehr diesig leider.

    Ich zeigs trotzdem..


    Jetzt folgt ein weisses D2 Strässchen, und das war wunderschön, da konnt ich mich nicht entscheiden, welches Foto ich hier einstelle
    darum sind es etwas mehr...

    Geisterstadt Alt Gréolières








    Und kurz danach das:









    Was für ein schönes Stück Frankreich...


    Dann oberhalb von Castellane der Blick auf den Stausee



    Das war ein sehr schöner Tag für mich.


    --------


    Am letzten Tag beschloss ich, nix zu tun, bin einfach ein Stück gefahren, habe mir ein einsames Plätzchen gesucht
    und mir die Sonne nicht nur auf den Bauch scheinen lassen .

    Auf der Heimreise, da kommt man ja auch am Izoard vorbei, da sind diese schönen Fotos entstanden

    Sören beim Kofferkanten entgraten


    und Tom, beim Rasten entrosten




    Boro, und seine "Unsymetrische" beim Fotoshooting



    und Sören unterwegs



    Vielen Dank fürs Lesen und kommentieren ! Tom

  3. Registriert seit
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    Standard

    #53
    ... und Sören unterwegs ...

    Das Bild fehlt im vorigem Beitrag.



    zum Col Lautaret image100070.jpg


    irgendwie geht der IMG bb Code nicht mehr???

    Tom







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    Standard

    #54
    Hi Jochen,

    sehr schöner Bericht, vor allem die Fotos - hier muss ich die Vorschreiber unweigerlich wiederholen.

    Ich war 2014 in Südfrankreich, und kann mich auch nur der Meinung anschließen, dass die Gegend sensationell ist zum Mopedfahren. Also habt ihr die Tour, die ihr eigentlich im Sommer 2015 geplant hattet, aber dann unverhofft umplanen musstet, gemacht - so ist's richtig!

    Viele Grüße,
    Thomas


 
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