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RUMÄNIEN – Land der Kontraste, nur bisschen anders.

Erstellt von BerniB, 15.08.2016, 18:33 Uhr · 35 Antworten · 4.999 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von kolja Beitrag anzeigen
    Komme grad von Runde Ukraine, Rumänien, Bulgarien, ... zurück. Müßt ich wählen zwischen Transfagarasch und Transalpina, würd ich mich für zweitere entscheiden.

    Transalpina nördl. Teil - spaßig, kurvig (sehr kurvig durch bewaldete Täler - lecker Langosh am Staudamm)
    Transalpina südl. Teil - hier wird's erst richtig knackig (Spitzkehren & hoch in die Berge)

    Ukrainische Karpaten sind nochmal ne andere Welt. Als Selbstversorger-Draußenzelter-MalRestaurantesser extrem kostengünstig. Mit unseren Karten konnten wir kein Geld an Automaten ziehen - lediglich direkt tauschen in Banken.
    Hallo Kola!

    Warum nicht Erstere? Zuviel Verkehr?
    Zum Thema Geld/Ukraine: Gibt es Wechselstuben an der Grenze? Was hattet ihr an Karten dabei? Visa? Wie lange dauerte der Grenzübertritt?
    Hast Du ein paar Tipps für die ukrainische Karpaten?

    Gruß;
    Stefan.

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    #22
    beide!!! aber keine davon am WE, speziell auf der Transfagarasch war bei uns der Teufel los.
    Ich denke bei der Transalpina ist es das Gleiche, weiss es aber nicht 100%ig da wir sie unter
    der Woche gefahren sind.

    Gruss

    Klaus

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    #23
    Zitat Zitat von KlausJ Beitrag anzeigen
    beide!!! aber keine davon am WE, speziell auf der Transfagarasch war bei uns der Teufel los.
    Ich denke bei der Transalpina ist es das Gleiche, weiss es aber nicht 100%ig da wir sie unter
    der Woche gefahren sind.

    Gruss

    Klaus
    Hmm, wenn man sich so Bilder im Netz anschaut, scheinen die Straßen immer komplett frei von Verkehr zu sein

  4. Registriert seit
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    #24
    Die Transfagarasch bin ich 3 oder 4 mal gefahren. Die Transalpina 1 mal. Beide Straßen sind stark frequentiert. Wobei die Menge der Motorräder auf der Transalpina an ein Wochenende daheim im Harz erinnerte (u.A. dort konzentriert sich halt der Betrieb ausländ. Motorräder in Rumänien).

    Beide Straßen sind sehr interessant. Die Transalpina setzt meiner Meinung nach allerdings der Sache nochmal eine Krone auf sowohl fahrerisch als auch optisch. Würde ich allerdings die Mopete oben stehen lassen und wandern gehen wollen, würde ich die Transfagarasch vorziehen und mit leichtem Gepäck die Hütten anwandern. Die Gegend rund um den Moldoveanu (Bilder, Infos) ist grandios.

    ---

    Ukraine: Wir sind rein via Ost-Slowakei (74; Ubla - Maly Berezni). Slowakische Grenzer gründlich, aber freundlich - dauerte a weng. Ukrainische Grenze dauerte richtig - obwohl nichts los war. Ich unterstelle mal Schikane - derweil hinlänglich PKWs aus der Reihe nach uns passierten, sonderte man unsere Motorräder aus und unterzog sie einer konkreteren Kontrolle. Von 6 kontrollierten Grenzen war diese die einzige unangenehme.

    Karte Visa DKB - funktioniert sonst fast überall. Dort nirgends (wobei wir nicht lange da waren; an 5, 6 Automaten hat's nicht geklappt). An der Grenze selbst konnte man nicht wechseln. Veliki Berezni hatte einige Banken samt Automaten - aber für die Banken waren wir gerade zu spät (Fr Abend, aus einer wurde ich exakt auf die Minute zur Schließzeit wieder rausgeschickt).

    Karten OSM in den Navis (garmin.openstreetmap.nl) und - hab's grad nicht zur Hand - denke, hatte ne Ukraine-Karte von Reise-Know-How (müßt ich erst unten nochmal kucken).

    Bzgl. Tips: Suchst Du Abenteuer oder eher piano?

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    #25
    Uiii, soviele Infos! Muss ich morgen erstmal sortieren:-)
    Abenteuer!!! Aber das sollte mit der Dicken handelbar sein. Keine Harakiri Aktionen bitte:-)

    Gruß;
    Stefan.

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    #26
    Ich würde bei der Transalpina früh aufbrechen und das Wochenende meiden, falls möglich ( Touris, Verkehr, Moppeds ) . Es gibt auf den 150 km viel zu entdecken. Bei der ersten Tour, bei bestem Wetter habe ich 500 Bilder geschossen.

    Daher haben wir weit länger gebraucht, als die geplanten 3 Stunden Fahrzeit.

    Die Strecke ist ganz gut asphaltiert und mit einer Q super zu fahren.

    Good luck

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    #27
    Ja Bilder im Netz und in Reiseprospekten und die Wirklichkeit sind manchmal zwei paar Stiefel Rümänischer Volkssport am WE scheint jedenfalls Picknick und Grillen vorzugsweise im Wald bzw. in den Karpaten zu sein. Übrigens bin ich alles mit einer HP2 MM gefahren und es gab keine Probleme aber ich war auch nicht in der Ukraine was ich aber jetzt etwas bereue...

    ebenefalls Good luck

    Klaus

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    #28
    Der ukrainische Teil der Karpaten ist in mehrerlei Hinsicht eine andere Welt im Vergleich zu Rumänien. Das fällt ganz besonders auf, wenn man den Grenzübergang Sighetu Marmatiei - Solotwyno benutzt. Auf der rumän. Seite das blühende Leben, vollbesetzte Kaffees, gepflegte Straßen und Menschen - sehr gediegen und teils regelrecht schick.

    Auf ukrainischer Seite herrscht eine etwas rustikalere optische erste Anmutung. Die Hauptstraße parallel zur Grenze ist stark frequentiert und es wird entsprechend ruppig gefahren. Der Ort ist funktional und Punkt. Man sieht relativ viele modernere Fahrzeuge westlicher Herkunft. Ich betone das explizit, da - je weiter man sich in die Berge hineinbewegt - selbige von einer Flotte alter Russentechnik ersetzt werden (habe selten so viele noch im Einsatz befindliche alte URALs und GAZ gesehen wie dort). Auch sind die Straßen in den Bergen regelmäßig regelrecht zerbombt wo es Asphalt gibt/gab. Richtig weit in den Bergen weicht der Asphalt auf kleineren Straßen Schotter, Kies, Steinen, Staub und Schlamm - je nach Wetter.

    Wenn man sich anhand Landkarte kleine und kleinste Straßen - am besten in Verbindung mit Bergen - heraussucht, ist abenteuerlicher Spaß fast schon garantiert. Besonders nach ergiebigen Regenfällen.

    Wir haben einmal eine in der Karte als kleinste Straße eingezeichnete Variante genommen... bei uns würden sich da die Offroader und 4x4 ein zweites Loch in den Hintern freuen, wenn sie sowas fahren dürften. Harakiri. Auf 25km irgendwas 6, 7 Flußdurchfahrten (anfangs problemlos, später aufgrund großer Steine mit Naßfuß). Laaaaange Pfützen - so tief, daß nur noch die oberste Spitze des 21er Vorderrads oben herauslugte. Dann eine Passage, wo die Steine - kleine Felschen - so groß waren, daß normale SUVs aufgrund fehlender Bodenfreiheit schon dicke ausgefallen wären. Einige Passagen auch, wo ein Boxer nicht durchgekommen wäre aufgrund zu tiefer, schmaler Spurrillen respektive eng stehender, hoher Steine. Die beiden 250er, deren Spuren wir frisch vor uns fanden, trafen wir am Ende der Strecke vor einem Magazin (Laden). Der eine meinte - angesprochen auf die Strecke - nur "Puh!" und irgendwas wie Heidewitzka. Hernach haben sie große Augen gemacht, daß wir sie mit ner AT und ner TA fast eingeholt und überrundet haben...

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    #29
    Hmm, das hört sich sehr vielversprechend an! Bin schon sehr gespannt
    Tolle Infos! Danke


    Stefan

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    #30
    Auch ich bin gerade Sonntag aus Rumänistan zurück, nach 15 Tagen und 5942 Kilometern auf meiner Rüttelplatte. Kleine Vorgeschichte: ich hab vor 5 Jahren in Brasov ein halbes Jahr gearbeitet, leider in den Wintermonaten, hab das Land also nicht "grün" gesehen. Ich habe mich in die Gegend unsterblich verliebt und hab mir damals geschworen mit dem Motorrad im Sommer wieder herzukommen.
    Nun war es so weit, mit 4 Kollegen gings los. Sehr gemischte Gruppe, 2 Harleys, BMW K1200 und BMW F800. Von vornherein war klar das wir die grossen Etappen zusammen fahren, in Rumänien selber aber getrennt unterwegs sein würden, uns abends aber in der Unterkunft wieder treffen würden. Wir sind einen grossen Bogen gefahren, rein über Sapanta (fröhlicher Friedhof), Sighet (Securitate Museum), weiter über Barsana (Holzkloster), Borsapass (schlechte Strasse), Moldauklöster (Kloster Voronet), Tihutapass (auch schlechte Strasse), Bicazschlucht, roter See nach Schässburg (Geburtsort von Vlad dem Pfähler oder Graf Dracula) mit einer wunderschönen Altstadt. Bis hier war es manchmal etwas mühselig, die Dörfer sind oft elend lange Strassendörfer und man fährt von einem ins andere. Fährt man 50 wird man nur überholt, geblitzt und gelasert wird auch hie und da. Wenn man über eine durchgezogene Linie fährt ist der Lappen weg.
    Von Schässburg nach Brasov kann man die Europastrasse nehmen oder aber noch über Biertan (schöne siebenbürgische Wehrkirche) auf kleinen Wegen nach Fagaras fahren über Cincu und Rodbav. Hier gerade über die DN1 nach Recea. Und dann hintenrum nach Brasov über Sebes, Valcea, Sinca Noua (kurz vor diesem Nest spannt sich links eine Riesen Betonbogenbrücke, gehörte zu einer alten Eisenbahnbrücke), Rasnov, Poiana Brasov. In Brasov empfehle ich 2-3 Tage Aufenthalt, ist so ziemlich die entspannteste Stadt die ich kenne, tolle alte Häuser, super Kneipen (Hotel Gott, Festival 39, etc), empfehlen kann ich die kleine Pension Brasovu Vechi, ca 500 Meter von der Altstadt entfernt und mit abgeschlossenem Parkplatz.
    Abgefahren sind wir von Brasov über die üblichen Verdächtigen Transfagarasan und Transalpina. Beide schön und spektakulär. die Anfahrt zur Transfagarasan ging über eine schöne Bergstrecke nach Curtea des Arges, dann von Süden über den Pass nach Hermannstadt. Von Hermannstadt über die Transalpina, weiter nach Baile Herculane und zum Eisernen Tor. Und dann die geilste Strecke: Bei Slatina Timis zweigt von der DN6 die Transsenic ab (DJ582) nach Resita, auf der Strasse hat man auf ca 50 - 60 Kilometern die Geraden vergessen, dafür gibt es alle Arten von Kurven und einen guten Strassenbelag. Von dort aus gings via Ungarn und Austria ins Allgäu zum Jahrestreffen des F650 Forums (liegt ja quasi auf dem Weg), bevor wir die letzte Etappe Richtung Nordsee unter die Räder nahmen. Die Harleys und die grosse BMW hatten wir übrigens schon in Austria aussortiert.
    Wir haben ein paar Eckdaten bei einem Anbieter für geführte Touren in Rumänien geklaut, ride in romania , dort gibts noch ein paar Infos und appetitanregende Bilder.
    Rumänien ist ein wunderschönes Land mit netten Menschen, vielen Strassenhunden, schönen Hotels und Pensionen. Mir selber gefällt Siebenbürgen am Besten, dort gibt es unglaublich viel zu entdecken.


 
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