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RUMÄNIEN – Land der Kontraste, nur bisschen anders.

Erstellt von BerniB, 15.08.2016, 18:33 Uhr · 35 Antworten · 5.459 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    morgen fahr ich los -> tchechien -> österreich -> ungarn -> rumänien .. bin schonmal gespannt

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    #32
    Viel Spass und eine schöne Reise wünsch ich dir ...

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    #33
    Ach war die Transalpina schön als sie noch nicht durchgehend asphaltiert war ....

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    #34
    Zitat Zitat von kolja Beitrag anzeigen
    Komme grad von Runde Ukraine, Rumänien, Bulgarien, ... zurück. Müßt ich wählen zwischen Transfagarasch und Transalpina, würd ich mich für zweitere entscheiden.

    Transalpina nördl. Teil - spaßig, kurvig (sehr kurvig durch bewaldete Täler - lecker Langosh am Staudamm)
    Transalpina südl. Teil - hier wird's erst richtig knackig (Spitzkehren & hoch in die Berge)

    Und ich war so blöd, dass ich nicht auf die Karte geschaut hab. Dadurch hab ich den südlichen Teil ausgelassen. Aber die Tranfagaraschan hat's dann etwas ausgeglichen.

    Um zu den anderen Beiträgen zu kommen: Auch ich habe mich in dieses Land mit den tollen Menschen, der grandiosen Landschaft und den vielen Kulturdenkmalen verliebt. Alle Berichte treffen exakt das, was ich erlebt habe.

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    #35
    Zitat Zitat von kolja Beitrag anzeigen
    Der ukrainische Teil der Karpaten ist in mehrerlei Hinsicht eine andere Welt im Vergleich zu Rumänien. Das fällt ganz besonders auf, wenn man den Grenzübergang Sighetu Marmatiei - Solotwyno benutzt. Auf der rumän. Seite das blühende Leben, vollbesetzte Kaffees, gepflegte Straßen und Menschen - sehr gediegen und teils regelrecht schick.

    Auf ukrainischer Seite herrscht eine etwas rustikalere optische erste Anmutung. Die Hauptstraße parallel zur Grenze ist stark frequentiert und es wird entsprechend ruppig gefahren. Der Ort ist funktional und Punkt. Man sieht relativ viele modernere Fahrzeuge westlicher Herkunft. Ich betone das explizit, da - je weiter man sich in die Berge hineinbewegt - selbige von einer Flotte alter Russentechnik ersetzt werden (habe selten so viele noch im Einsatz befindliche alte URALs und GAZ gesehen wie dort). Auch sind die Straßen in den Bergen regelmäßig regelrecht zerbombt wo es Asphalt gibt/gab. Richtig weit in den Bergen weicht der Asphalt auf kleineren Straßen Schotter, Kies, Steinen, Staub und Schlamm - je nach Wetter.

    Wenn man sich anhand Landkarte kleine und kleinste Straßen - am besten in Verbindung mit Bergen - heraussucht, ist abenteuerlicher Spaß fast schon garantiert. Besonders nach ergiebigen Regenfällen.

    Wir haben einmal eine in der Karte als kleinste Straße eingezeichnete Variante genommen... bei uns würden sich da die Offroader und 4x4 ein zweites Loch in den Hintern freuen, wenn sie sowas fahren dürften. Harakiri. Auf 25km irgendwas 6, 7 Flußdurchfahrten (anfangs problemlos, später aufgrund großer Steine mit Naßfuß). Laaaaange Pfützen - so tief, daß nur noch die oberste Spitze des 21er Vorderrads oben herauslugte. Dann eine Passage, wo die Steine - kleine Felschen - so groß waren, daß normale SUVs aufgrund fehlender Bodenfreiheit schon dicke ausgefallen wären. Einige Passagen auch, wo ein Boxer nicht durchgekommen wäre aufgrund zu tiefer, schmaler Spurrillen respektive eng stehender, hoher Steine. Die beiden 250er, deren Spuren wir frisch vor uns fanden, trafen wir am Ende der Strecke vor einem Magazin (Laden). Der eine meinte - angesprochen auf die Strecke - nur "Puh!" und irgendwas wie Heidewitzka. Hernach haben sie große Augen gemacht, daß wir sie mit ner AT und ner TA fast eingeholt und überrundet haben...
    Kolja, nochmals ein fettes Dankeschön für Deine zahlreichen Tips! War sehr hilfreich
    Bin vor ´ner Woche zurück aus der Ukraine. Hier http://www.gs-forum.eu/touren-reiseb...1016-a-130249/ mein Bericht zu dem Thema, falls Du ihn nicht schon selbst gefunden hast.

    Rumänien, obwohl nicht weit weg, hab ich gänzlich außen vor gelassen. Es gab ja soviel zu sehen und die Zeit hätte sowieso nicht ausgereicht, um das entspannt zu machen.
    Gruß;
    Stefan.

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    #36
    Transalpina und Transfagarasan sind sicher die beiden berühmtesten Traumstraßen Rumäniens. Die Transalpina ist dabei die historisch deutlich ältere, wurde schon von den Römern angelegt, und folgt daher eher einem natürlichen Geländeverlauf. Die Transfagarasan hingegen ist ein Prestige-Projekt Ceaușescus, das mit hohem Aufwand konstruiert und gebaut wurde.

    Daher ist die Transalpina deutlich flüssiger zu fahren, erlaubt lässiges Schwingen und beschert herrliche Panoramablicke. Die Transfagarasan hat dafür engere Kehren, ist aber noch mal spektakulärer, denn die zweithöchste Straße Rumäniens bezwingt den Berg regelrecht: 833 Brücken, 28 Viadukte, 5 Tunnels und 2 Felsdurchbrüche. Von der Passhöhe nehmen sich die beiden Straßen kaum was: Der Urdele-Pass der Transalpina liegt auf 2145 m, der höchste Punkt der Transfagarasan als zweithöchster Straße Rumäniens liegt im Balea-Tunnel auf 2042 m. Beide Straßen sind inzwischen durchgehend asphaltiert, wobei der Belag der Transalpina recht neu ist, der auf der Transfagarasan teils abgenutzt, geflickt und in Reparatur befindlich.

    Unserer Erfahrung nach ist die Verkehrsdichte auf beiden Straßen nicht mit der in den Alpen zu vergleichen. Ausnahme: An einem Feiertag, der womöglich noch auf ein Wochende fällt, führen die Rumänen Weltmeisterschaften im Picknicken durch. Dann kann es voll werden, zumal hier niemand ein Problem darin sieht, einfach irgendwo - und sei es in einer Spitzkehre - zu parken. Außerdem wird momentan an der DN67, der durchs Tal führenden, normalen Nord-Süd-Verbindung parallel zur Transalpina gebaut. Deswegen ist die DN67 immer mal wieder gesperrt und der Verkehr wird über die Transalpina (DN67c!) umgeleitet. Das kann einen dann auch LKW-Verkehr bescheren.

    Fazit: Eine Empfehlung sind definitiv beide. Die Transalpina beschert tendenziell mehr Fahrspaß, die Transfagarasan eher mehr Bergerlebnis (inklusive dem echten, aber weitgehend unbekannten Dracula-Schloss).

    Drum bun!
    (= gute Reise)

    Paula & Eddy


 
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