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Tour des Malades: Unterwegs auf der Route des Grandes Alpes

Erstellt von schmock, 14.08.2012, 14:26 Uhr · 12 Antworten · 4.605 Aufrufe

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    Standard Tour des Malades: Unterwegs auf der Route des Grandes Alpes

    #1
    Nachdem nun die Bilder gesichtet und die Eindruecke soweit sortiert sind, anbei unser Reisebericht in Wort und Bild von unserer Tour nach und durch Suedfrankreich.

    Abfahrt: Mo. 06. August 2012, ca. 15:00 Uhr
    Rueckkehr: Mo. 13. August 2012, ca. 21:00 Uhr

    Gefahrene KM: ca. 2300

    Los geht es am Montag Nachmittag mit Ziel Genfer See. Die Grosswetterlage versprach Gutes fuer die kommenden geplanten 10 Tage.



    Kurz nach der Abfahrt begann es aber zu Regnen und der teilweise sehr starke Regen begleitete uns bis weit in die Schweiz. Vignetten fuer die schweizer Autobahn hatten wir bereits im Vorfeld besorgt und so konnten wir trotz des Regens relativ schnell bis zum Genfer See vorstossen. In Vevey begaben wir uns dann auf die Suche nach einem Campingplatz und wurden zu spaeter Stunde auch fuendig.



    Am nächsten Morgen stand ein kurzer Besuch Genfs auf dem Plan, bevor es weitergehen sollte zum Mont Blanc und auf die Route des Grandes Alpes. Die Zeit vor der Abfahrt hatte ich noch fuer ein paar Photos genutzt...





    So ging es dann ohne Frühstück in Richtung Genf. Dort angekommen direkt an den Hafen und kurze Pause eingelegt.



    Von dort aus dann weiter in Richtung Thonon-les-Bains. Auf dem Weg dorthin machten wir in Douvaine halt um unser Frühstück nachzuholen und dies gleich mit dem Mittagessen zu verbinden.



    Prinzipiell sollte diese Tagesetappe ja in Chamonix enden. Nachdem wir uns in Morzine dann mit Verpflegung für den Abend eingedeckt hatten und es doch schon recht spät am Tag war, entschlossen wir uns, unser Nachtlager zu suchen. Wir entschieden uns für umsonst und Draußen und fanden ein nettes Plätzchen am Col de la Joux Verte. Dort schlugen wir unser Quartier auf und genossen in der Abendsonne erstmal ein kühles Bier.



    Später am Abend wurde ich überrascht von einer Migräneattacke. Nicht unbedingt eine Seltenheit bei mir, aber auch nicht an der Regel. Aber ich war ja vorbereitet und hatte meine Migränetabletten im Gepäck. Also Bier stehen lassen, umsteigen auf Wasser und Tablette nach dem Vesper eingebaut. Die Zeit verging und es wurde statt besser immer schlimmer. Also nochmal eine hinterher. Es ging nicht allzu lange und ich entledigte mich mehrmals meines gesamten Mageninhaltes. Aber leider auch dann keine Besserung. Kurz vor Verlust des Bewusstseins entschlossen die drei Mitstreiteter, den Rettungsdienst zu verständigen. Dieser rückte aus Thonon an (ca. 45km durch die serpentinendurchzogene Berglandschaft) und verlud mich in den improvisierten Krankenwagen. Woraufhin ich dann irgendwann im Krankenhaus wieder zu mir kam. Nachts um 3 wollten uns die freundlichen Helfer dann zu zweit aus dem Krankenhaus in Thonon entlassen. Somit startete eine Rundrufaktion zu allerlei Pensionen. Aber wen wundert's: ohne Erfolg. Und so konnten wir das Krankenhauspersonal doch noch dazu bringen, uns für diese Nacht ein "Quartier" zur Verfügung zu stellen.

    Am nächsten Morgen holte uns dann einer der beiden weiteren Mitstreiter mit der Multistrada ab. Somit konnte er bereits am Vormittag ca. 200km - mal mit, mal ohne Sozius - feinste Kurvenlandschaft "geniessen"... Gegen 13:00 Uhr waren wir dann auch alle bei unseren Maschinen und konnten weiterfahren. Jedoch waren allesamt gezeichnet von der vergangenen Nacht. Und so fiel auch diese Etappe sehr kurz aus.



    Rauf auf den Col de la Joux Verte, runter nach Morzine, über Cluses in Richtung Chamonix. Ein paar Kilometer vor Chamonix fanden wir dann einen Campingplatz und legten uns mit Blick auf den Mont Blanc zur Ruhe.



    Weiter geht's im zweiten Teil...

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    Standard

    #2
    Nachdem wir am angrenzenden See noch die letzten Sonnenstrahlen genossen haben, nehmen wir auf der Terrasse noch ein kleines Abendessen ein und begeben uns dann zu unserem Schlafplatz. Die Nacht verläuft ruhig. Gut erholt befrieie ich mich am Morgen aus dem Schlafsack, suche die Duschen auf und packe im Anschluss zusammen. Die drei Mitstreiter sind nun auch schon wach und so erfahre ich, dass einer der drei bei Nacht noch von Magenkrämpfem heimgesucht wurde und sich auf dem Klo des Campingplatzes oral entleeren musste. Zu zweit gehen wir zum See vor. Ich zum Photos machen, mein Kumpel zum Baden.



    Zurück bei den Motorrädern hängt der nicht zum Schlafen gekommene ziemlich fertig in den Seilen. Wir verweilen noch einen Moment und brechen dann auf nach Chamonix. Dort wollen wir zum Gletscher, zum Mer de Glace, mit der Zahnradbahn hochfahren. Aufgrund der Übelkeit zweier, der abartigen Menschenmassen und der unsäglichen Hitze wird daraus aber nichts und wir entscheiden uns deshalb, nicht noch mehr Zeit zu verlieren und nach einem kleinen Frühstück und einem ausgezeichneten Espresso direkt die Route des Grandes Alpes zu starten.

    Recht zügig geht es zurück nach Cluses und schnell bezwingen wir den Col de la Colombière. Sichtlich gezeichnet von den Ereignissen der vergangenen Tage wollen und können unsere beiden angeschlagenen Mitstreiter schnellstmöglich abliegen und wir finden im nächsten Ort eine sehr feine Pension. Die beiden legen sich mit Schüttelfrost und Magenkrämpfen ins Bett, während ich mich mit dem vierten im Bunde im Ort umsehe und Einkäufe erledige. Zurück in der Pension versuchen die beiden zu schlafen und liegen dick verpackt bei ca. 30° Aussentemperatur zitternd in den Betten. Wir befürchten schlimmstes und stellen bereits die wildesten Überlegungen an.

    Am nächsten Morgen erwartet uns in der Pension ein super Frühstück und den beiden geht es wieder recht gut. Sie versichern, fahrtauglich zu sein und wir brechen zeitig nach dem Frühstück auf. Wir haben doch einiges aufzuholen...

    Bald liegen die ersten Cols unserer Route hinter uns. Wir kommen zügig voran und machen den ersten Stopp unten am See des Cormet de Roselend, am Lac de Roselend. Ein Panorama erwartet uns, das seines Gleichen sucht. Wir sind allesamt begeistert und bald sind die Strapaze der vergangenen Tage vergessen.



    Nach kurzer Pause erreichen wir den Scheitelpunkt des Cormet de Roselend, wo ein Bauer der Region seine Produkte feil bietet. Wir probieren die Köstlichketen und nehmen eine Knoblauchsalami und ein leckeres Stück Käse mit. Wieder unten im Tal machen wir am Fluss Rast, wo wir die regionalen Produkte verköstigen und uns im Fluss erfrischen.



    Schnell geht es weiter und wir bezwingen den Col de l'Iseran.





    Wir sehen uns oben etwas um, posieren ein wenig und machen Photos.



    Die steife Briese lädt leider nicht zum langen Verweilen ein. Die Landschaft sowie auch die Auffahrt wahren es dennoch mehr als Wert. Einer der bisherigen Favoriten auf unserer Tour des Malades...



    Unten im Tal erwartet uns dann das kleine Bergdörfchen Bessans. Wir schlendern ein wenig durch die Gassen und nehmen in einem Cafe platz.



    Ein Espresso und ein Saft ist schnell bestellt und noch schneller getrunken. So reiten wir weiter und suchen am Fusse des Col du Télégraphe unser Nachtquartier. Wir werden relativ schnell fündig und lassen uns nieder. Die zuvor besorgte Verpflegung ergibt ein tolles Vesper auf dem Campingplatz.



    Gestärkt und zufrieden mit der heutigen Etappe sitzen wir noch eine Weile beisammen und freuen uns, endlich im Urlaub angekommen zu sein. Am nächsten Tag wollen wir bis zum Mittelmeer. Somit heisst es früh aufzustehen und zum Frühstück ein paar Cols.

    Um kurz vor acht kommen wir weg und schnappen uns die ersten beiden Cols. Am Galibier machen wir Rast, schauen uns etwas um, laufen zum "Gipfel" und fahren dann weiter. Unten nehmen wir einen Espresso ein und gönnen uns ein Croissant. Der Izoard ruft...



    Nach dem kleinen aber feinen Frühstück und dem wirklich tollen Galibier machen wir uns schnell auf, weiter gen Süden in Richtung Mittelmeer. Am Col d'Izoard ein kurzer Photostopp und weiter geht's....



    Die nächste große Nummer ist der Bonette. Auf den freue ich mich schon eine ganze Weile. Die Mondlandschaft von Jausiers bis nach oben ist fantastisch. Leider hindern uns ein paar Goldwings am Vorwärtskommen: in den Kurven machen sie dicht, auf den kurzen Geraden ziehen sie dermaßen am Seil, dass ein Vorbeikommen nicht möglich ist. So entschliesse ich mich kurzerhand, die Kollegen ziehen zu lassen und lege einen Photostopp ein.



    Drei Minuten später sollten die Schiffe soweit sein, dass ich bis oben durchfahren kann. Also: Zündschlüssel gedreht, Startknopf drücken und ... alles dunkel. Das Display geht aus, alle Lichter auch. Ich schaue verwundert. Versuche es nochmal. Das Display bleibt dunkel. Und nochmal. Display geht wieder an. Muss die Hitze und die Höhenluft sein. Knopf gedrückt, es macht "Klack" und wieder alles aus. Ich rüttel etwas am Lenker und am Zündschloss. Zündung geht an. Ich ziehe die Bremse und alles geht wieder aus. So verbringe ich ein paar Minuten um dann völlig genervt mich zu Fuss auf die Suche nach ein paar Strahlen des örtlichen Mobilfunknetzes zu begeben. Schnell eine SMS abgesetzt und 20 Minuten später sind die drei Jungs wieder da. Nach diversen Tests und kurzem Telefonat vermuten wir die Batterie und entscheiden uns, kurz vor dem Scheitelpunkt des Bonette, die Kuh umzudrehen, anrollen zu lassen und uns nach Barcelonnette zu retten. Dies klappt dann auch soweit. Unter der Fahrt geht die Dicke noch einmal aus. Es geht aber glücklicherweise immernoch Bergab und ich bekomme sie nach einer EWS-Meldung irgendwann wieder zum Laufen. Ich will nach Hause...

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    Standard

    #3
    Dann bekomme ich den Cime de la Bonette also wieder nicht zu sehen. Und die zerfallenen Napoleonischen Gebäude auch nicht. Auch ok.

    In Barcelonette finden wir schnell einen Parkplatz. Das Städtchen ist schön rausgeputzt, denn es ist Mexiko-Festival. Schön. Wir haben dafür leider keinen Kopf. Aber wir sind im Urlaub. Also suchen wir uns einen Platz in einer der zahlreichen Strassenbars und lassen es uns erstmal gut gehen. Denn ich habe ja nur eine defekte Batterie und am Samstag Nachmittag treibt man die eh nirgends mehr auf. Zudem habe ich keinen passenden Torx dabei um die Batterie auszubauen und die neue ein. Also wird gemütlich gevespert und was getrunken. Wir schauen uns das Dorf an. in der Zeit wird in der Heimat bereits fleißig gegoogelt und ich bekomme ein paar Adressen auf's Handy. Leider sind diese alle soweit weg, dass es keinen Sinn macht. Wir fragen uns durch und treiben doch noch eine Werkstatt in Barcelonnette auf, die sogar noch geöffnet hat und uns erwartet. Doch die Kuh springt schon wieder nicht an. Wir schieben sie an und kommen völlig durchgeschwitzt um kurz nach sechs an der Werkstatt an. Das Problem ist schnell geschildert, die Sitzbank runter und der Mechaniker macht sich bewaffnet mit Starterakku und Multimeter an's Werk. Auch er vermutet die Batterie. Nachdem die Kuh allerdings plötzlich im Leerlauf aus geht, schüttelt er den Kopf. Merde. Wir tauschen die Batterie. Generatorspannung passt jedenfalls. Gesagt getan. Et voila - die GS läuft wieder wie eine eins. Ich Begleiche die Rechnung und kurz vor sieben sind wir wieder auf der Strasse...



    An der Einfahrt zur Werkstatt konnten wir bereits ein Campingplatz-Schild entdecken. Diesen suchen wir auf und bekommen auch einen Platz. Ende gut - alles gut. Schnell noch in den Supermarkt, Verpflegung geholt und zurück zum Campingplatz. Leider hatte der Supermarkt auf Kühlregale und der Gleichen verzichtet und somit war das gekaufte Bier etwas schal. Also den Hattech-Koffer geleert, mit kaltem Brunnenwasser gefüllt und rein mit den Dosen. So nahm der Abend dann auch sein Ende. Welche Prüfung wird uns Morgen erwarten und wie machen wir mit unserer Tour weiter? Wir entscheiden uns für die Verdonschlucht und dann die Heimreise.

    Am nächsten Morgen brechen wir wieder früh auf. In der Kühle des Morgens verlassen wir die Route des Grandes Alpes und biegen auf den Col d'Allos.



    Dieser ist schnell erklommen. Verkehr geht gegen null. Die Sonne zeigt sich auch so langsam und oben wärmen wir uns erstmal auf beim ersten kurzen Stopp.





    Es geht wieder abwärts und wir ziehen zügig weiter, vorbei am Lac de Castillon, wo wir abermals pausieren.



    Es ist Sonntag, Hauptsaison und Urlaubszeit in Frankreich, kurz vor zwölf. Der Verkehr wird dichter, wie wir entlang der Verdonschlucht uns den Weg bis nach Palud bahnen. Es wird so langsam eklig in den Klamotten. Aber der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Kurz vor Palud stauen sich die Autos und Wohnmobile an der Ampel. Wir ziehen vorbei und stellen unsere Räder in den Schatten und begeben uns zu Fuss in den Ortskern. Schnell haben wir das Meiste gesehen und setzen uns in ein Straßencafe. Ein kleiner Salat mit lokalen Spezialitäten verfeinert: Schafskäse mit Lavendel, Lavendelhonig und ein paar Walnüsse runden das Ganze ab. Herrlich. Noch einen Espresso und nun geht es auf die D23 an die Schlucht.



    Die Temperatur steigt - sowohl die der Umgebung als auch die der Maschinen. Alle paar Meter kommt ein Aussichtspunkt. Ich halte ein paar mal an. Schliesslich sieht man sowas nicht alle Tage.







    Die Multistrada und die Superduke kochen fast. Ich unter dem Helm ebenfalls. Ich schicke die beiden Jungs weiter. Während der Eine auf Enduro-Modus schaltet, kommt sich der Andere mit der Duke vor, wie auf einer Fahrwerksteststrecke. So holpern die Beiden die D23 bis nach Palud, während wir zwei noch ein paar Photos auf dem Rundkurs machen.





    Beeindruckend, wie sich das Flüsslein während der Eiszeit bzw. der Schmelze durch die Gesteinsmassen gefressen hat. Ich bin froh, dass wir hier noch hergekommen sind.







    Ein Gefühl von tiefer Ehrfurcht und leichter Übelkeit macht sich breit, beim Blick in die Tiefe. Die Hitze - kühle 33° und sehr schwül - trägt Ihren Anteil ebenfalls bei.



    Zurück in Palud finden wir unsere Freunde entblösst im Schatten liegend vor. Sichtlich kaputt von der schwülen Hitze und garnicht begeistert von den schlechten Strassenverhältnissen. Die Landschaft sei aber recht nett gewesen... :-)

    Wir packen die Karten aus, ruhen uns kurz aus, nehmen einen Kampfschluck aus der Wasserflasche und überlegen uns, wo wir unser Nachtquartier suchen werden. Wir entscheiden uns für den Lac de Serre-Ponçon. Ab in den Sattel und los. Die Fahrt bis zum Lac de St. Croix ist furchtbar: Wohnmobil reiht sich an Wohnmobil. Dazwischen noch ein paar Autos und ein paar Einheimische Motorradkollegen, die keine Gelegenheit auslassen, an uns vorbei zu heizen. Wir blicken runter auf den See und fahren zügig weiter.

    Unten an einem Kreisverkehr bauen die Bauern der Region gerade einen kleinen Bauernmarkt auf. Mich interessiert dies im Moment nicht. Die Hitze macht mich fertig. Die Whnmobile auch. So decken sich die Anderen noch mit Lavendelprodukten ein und kaum eine halbe Stunde später können wir weiter fahren.

    Es ziehen Wolken auf. Wir geben Gas. Wir haben ein paar sehr feine Landstrassen erwischt, mitten durch die Provence, vorbei an fast verblühten Lavendelfeldern und versichen, dem Regen davon zu fahren. Ein paar Tropfen bleiben jedoch nicht aus. So langsam wir der Sprit bei den Kollegen mit den kleineren Tanks knapp. Also schnell am Navi nach einer Tankstelle auf dem Weg zum See gesucht und diese angesteuert. Dazwischen noch den ein oder anderen Col mitgenommen, auf der Nebenstrecke der D900, der D900a. Wäre uns nicht das Gewitter im Nacken gesessen und die fast leeren Tanks, eine sehr geile Strecke wäre es gewesen.

    Die anvisierte Tanke liegt mitten im Dorf Seyne, wo der Ortskern heute mit Karusells und dergleichen belagert ist. Wir kommen nicht an die Tankstelle ran, egal von welcher Richtung wir es versuchen. Die Stimmung ist bereits am Boden. Der Spritvorrat auch. Einheimische verraten uns, dass es drei km weiter hinter einem Supermarché noch eine freie Kartentankstelle gibt. In der Hoffung, diese zu finden, fahren wir los. Gerade nochmal Glück gehabt. Jetzt aber nichts wie los Richtung Lac de Serre-Ponçon.

    Es blitzt und Donnert bereits, der Regen hat uns wieder. Wir sind auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. In Les Chappas werden wir dann endlich fündig. Beim ersten kühlen Schluck Pression ist alles wieder gut.



    In der Nacht klart es auf und am Morgen küsst uns die Sonne wach. Wir haben am Abend noch das Frühstück am Camping "gebucht" und bis es soweit ist, planen wir die Heimreise. Es soll über Gap nach Grenoble gehen und dann vorbei am Genfer See nach Hause. Nach dem Frühstück geht's los...



    Die ersten 150km über die Route Napoleon sind unspektakulär, ziehen sich relativ lange aber sind ganz gut zu fahren. Dann kurz vor Grenoble geht es auf die Autobahn und von da an wird es eklig. Um Zurüch noch ein Stau und um 21:00 Uhr fahren wir nach 7,5 Stunden Fahrt und guten 730 km im Heimatort ein.

    Alles in Allem war es dennoch eine super Tour - unsere Tour des Malades... Kleinere Defekte, Pannen und Diverses habe ich mal ausgelassen. Aber jede Tour macht uns reicher an Erfahrung und für das nächste Jahr haben wir wieder einiges gelernt.

    Au revoir la France - wir kommen sicher wieder!!

  4. Registriert seit
    30.08.2007
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    1.397

    Standard

    #4
    grosses handgeklapper!

  5. Registriert seit
    27.02.2009
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    #5
    tres joli!

  6. Registriert seit
    13.07.2012
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    9

    Standard

    #6
    Toller Bericht und Bilder - Super !!!!!

  7. Registriert seit
    02.11.2010
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    #7
    Sehr schön. Danke für den Bericht und die schönen Bilder

  8. Registriert seit
    07.08.2009
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    2.625

    Standard

    #8
    Toll geschrieben...man kann sich klasse rein versetzen!!! Ach, so würde ich auch gerne schreiben können.


    Ihr habt ja fast nichts ausgelassen: Sogar Werkstatt und Krankenhaus war dabei.



    Deine Bilder sind schön. Sind tolle Motive dabei.
    Als kleiner Tipp:
    Bilder werden beim verkleinern immer matschig. Da hilft nachschärfen.
    Gescheite Software (die nicht einmal kostet) kann das mit dem verkleinern gleich machen.


    Gruß
    Jochen

  9. Registriert seit
    02.08.2012
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    113

    Standard

    #9
    Na da habt ihr ja so einiges erlebt.
    Sehr schöner Bericht und tolle Bilder.
    Ich hab die Tour auch schon 2 x gemacht vor Jahren aber nächstes Jahr steht sie wieder auf der Liste.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Danke. Gern geschehen. Ich freue mich ja auch immer ueber die tollen Berichte und hol mir Anregungen... Und von schoenen Bildern kann ich eh nie genug bekommen :-)


 
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