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Unfall und keiner kann Englisch! Meine Erfahrungen mit den spanischen offiziellen

Erstellt von noIR, 07.04.2016, 21:18 Uhr · 72 Antworten · 9.834 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    für mich gehört im Urlaub deren jeweilige Landessprache zum erleben dazu. Ich habe die Bedienung in Neapel im Fischrestaurant auch gebeten mit mir italienisch zu sprechen, obwohl ich mit ihrem Dialekt fast nix anfangen konnte. ich sagte ihr, wenn ich eine Bedienung auf englisch hören möchte, fahre ich nach England. Sie hat dann einen der Fischer geholt, denen das Lokal gehört, der war so begeistert, dass er uns den halben Abend mit Aufmerksamkeit bedacht hat.

    Beim Unfall vom Ecki im Friaul hat keiner der vier Carabiniere auch nur ein Wort englisch verstanden. Dass keiner der vier in der Lage war den Unfallbericht (italienisches Formblatt) richtig auszufüllen, steht auf einem anderen Blatt. Das habe ich dann auf der Motorhaube ihres Dienst-Fiat gemacht, bis der Capo kam. Mehr Lametta dran, wie ein Viersternegeneral bei uns, konnte der gut englisch.

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    #42
    Ich empfehle für das nächste Mal den Unfall nach Bosnien zu verlegen. Aus (leider) eigener Erfahrung spricht dort am Notruf, im Krankenhaus, im Hotel, bei der Polizei und im Restaurant immer jemand Deutsch oder Englisch und übersetzt auch gerne.

    Klarer Fall von falsches Land.


    Gerne würde ich so viele Sprachen sprechen wie Länder die ich regelmäßig bereise, nur reicht dazu mein altes Hirn nicht aus. Leider.

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    #43
    Wenn's regelmäßig ist, dann ist das doch schon mal eine gute Voraussetzung.

    Aber ich geb's zu, das mit dem Hirn und nebenbei bemerkt auch dem dem Wollen, ist halt so ne Sache. Geht mir nicht anders. Und nur nach Frankreich, weil ich die ein bißchen verstehe, zumindest sprachlich, wäre mir auf Dauer auch zuwenig.

    Also versuch ich es halt auch auf Englisch. Zur Not mit Hands and Feet(s). Aber ich überrumple dort niemanden damit und ich bin auch nicht entsetzt wenn mein Gegenüber kein Englisch kann. Wenn ich das will fahre ich nach England.

    Gruß Tom

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    #44
    In Irland spricht auch kaum jemand Englisch ...

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    #45
    Und in Schottland sowieso nicht ......

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    #46
    Wir waren mit einer größeren Gruppe Anfang April in Puerto de Santa Maria/Cádiz. Am 1. April um ca. 10.00 wurde Freund Wolfgang von einer (spanisch sprechenden) Südamerikaner mittels ihres Fiesta von seiner E-Glide Ultra "geschossen". Überschlag rückwärts über das Topcase, Aufschlag mit Helm mitten auf der Haube, dann auf der Straße gelandet (Beckenanriss im rechten Hüftbereich). Die Ambulanz u. die Polizei waren relativ schnell benachrichtigt, es waren genug "normales Spanisch" sprechende Leute dabei. Die weiteren Verhandlungen erwiesen sich aber als schwierig, denn der Organisator der Tour, Spanier!, ebenso wie seine Frau Esther (Spanierin) vom Mittelmeer stammend, hatten extreme Schwierigkeiten, die Vögel da unten zu verstehen. Esther kam etwas besser zurecht, weil ihre Eltern nahe Cádiz ein Ferienhaus besitzen und sie schon öfter in der Gegend war. Im Kkh sprach dann die Ärztin ungefähr drei schwer zu verstehende Worte englisch, sonst niemand. Wir haben zeitw.se den Anwalt des ADAC (in Barcelona beheimatet) als Übersetzer "missbraucht" (er hatte es angeboten, obwohl er nicht für Kkh_angelegenheiten zuständig war, sondern für die Abwicklung der Versicherungsdinge bzgl. der Maschine).
    Einfach "Sprachkenntnisse" der Landessprache (welchen Dialektes bitte? Einen deutsch radebrechenden Ausländer möchte ich gern im finstersten Bayern erleben, mit Einheimischen, die nichts anderes als ihren Dialekt beherrschen, o. nur diesen nutzen wollen, selbst wenn sie anders könnten) als notwendig zu erachten, ist einfach viel zu simpel gedacht.
    Ich (Wir) werde(n) auch weiterhin in Länder fahren, deren Sprache ich(wir) nur rudimentär beherrsche(n), ansonsten dürfte ich nur noch Urlaub in Niedersachsen machen .

    Grüße
    Uli
    PS
    Freund Wolfgang springt inzw. wieder herum wie eine Gazelle (o. wie heißt das große, graue Tier mit dem langen Rüssel? ), ein "neues" Moped hat er auch schon, und Anfang April des nächsten Jahres sind wir wieder in Andalusien (u. Wolfgang wird auch die Stelle befahren, an der er abgeschossen wurde!).

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    #47
    Mein Reden. Schon mal 'n pfälzisch parlierenden Marokkaner erlebt? Der guckte langsam, als ich ihn bat das nochmal auf Hochdeutsch zu wiederholen. . .


    Wenn ich so nachdenke, neben Arabisch, Mandarin wäre Russisch und Spanisch nicht schlecht. Nur um mal grob meine Reiseländer abzudecken.

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    #48
    Ich war mit einer deutschen Gruppe in Andalusien. Einen hat es zerlegt. Ich bin mit dem Sanka ins Krankenhaus mitgefahren, weil ich mir dachte: Englisch, Latein, Französisch, Speisekarten-italienisch, da muss doch was gehen. Aber getäuscht. Im gesamten Krankenhaus sprach keiner was für mich verständliches. Der Verunglückte lag den ganzen Nachmittag unversorgt auf einer Bahre. Alle Stunde kam mal jemand und hat an ihm rumgepiekt. Er war immer noch in Leder, keine Schmerzmittel, keine Untersuchung, kein Arzt. Am nächsten Tag fiel auf, dass neben zahlreichen Brüchen auch die Lunge punktiert war. Daran kann man sterben. Nach einem Tag kam der Dolmetscher.

    Bloß nicht in Spanien krank werden!!!

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    #49
    Zitat Zitat von motoqtreiber Beitrag anzeigen
    Im gesamten Krankenhaus sprach keiner was für mich verständliches.
    Kleine Nothilfe: Google Translate auf dem Handy. Kann man wohl auch komplett runterladen, so dass es auch ohne Netz funktioniert. Ersetzt sicher keinen medizinisch vorbelasteten Dolmetscher, ist aber evtl. besser als nix und kann ja auch so im Urlaub nützen.

    Die Anwendung gibt es schon länger, wurde aber vor wenigen Wochen deutlich aufgebohrt. Ist vielleicht einen Blick wert.

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    #50
    Na, da hatte ich es heute aber einfacher. Hier in den Yorkshire Dales hat mich vom helfenden PKW Fahrer, über die beiden Sanis's, bis zum Doc im Hospitel, jeder verstanden.

    Die Verständniss-Probleme werden Montag anfangen. Eigentlich hab ich wg.'nem Finger 'nen Termin beim Chirurgen. Hoffentlich kann der auch dicke Zehen. . .


 
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