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Unfall und keiner kann Englisch! Meine Erfahrungen mit den spanischen offiziellen

Erstellt von noIR, 07.04.2016, 21:18 Uhr · 72 Antworten · 9.827 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Unfall und keiner kann Englisch! Meine Erfahrungen mit den spanischen offiziellen

    #61
    Tja da hätte ich aber getestet wer die härteren Nerven hat


    "Ich freue mich wenn es regnet, weil wenn ich mich nicht freue regnet es auch" Karl Valentin

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    #62
    Hallo,
    dieses Wörterbuch nur mit Bildern gibt es immer noch.
    Wir haben es immer im Gepäck wenn es auf Reise geht.
    Oft ist es auch schon im Urlaubsland zurück geblieben,
    Einfach dort einem netten Menschen geschenkt, der uns weiter geholfen hat.
    Man bekommt es hier.

    Die ADAC Notrufnummer funktioniert auch sehr gut.
    Hatten auf Nordzypern mal eine Panne mit einem Mitwagen abseits einer Hauptstrasse.
    Die Telefonnummer vom Vermieter hatte ich auch.
    Aber genützt hat es mir nichts, die sprachen nur türkisch.
    Also einfach in München angerufen denen die GPS Koordinaten durchgegeben,
    drei Stunden gewartet und dann kam Hilfe.

    Nach unserem Unfall in Slovenien, hatten wir auch so unsere Probleme mit der fremden Sprache.
    Im Krankenhaus sprach ein Arzt ein paar Brocken Englisch.
    Aber keine Ahnung wie sie es geschafft haben,
    nach einer 1/4h hatten sie einen Patienten gefunden der deutsch konnte.
    Ok er hatte 30J in Stuttgart beim Daimler geschafft und sprach tiefstes schwäbisch,
    was nun auch nicht so leicht zu verstehen war.

    In 6 Wochen geht es nun nach Südfrankreich/Spanien und ich kann bis auf ein paar Worte kein französisch
    und die habe ich extra für den Urlaub gelernt.
    Wird bestimmt spannend.

    Gruss Markus

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    #63
    Letztes Jahr in einem Kaff in Frankreich, irgendwo westlich von Straßburg:

    Vatta: "Si wu plä un Cafè e un tart au pomm"
    Kellnerin: "Den Kaffee sicher schwarz und den Kuchen mit Sahne?"

    Egal wo es hingeht, ich versuche immer zuerst in der Landessprache ein paar Brocken hinzukriegen. Allein das Bemühen wird in der Regel sehr positiv vom Gegenüber empfunden, was die weitere Unterhaltung auf beiden Seiten lockert.

    Für Notfälle habe ich immer ein entsprechendes Langenscheidt - Mini Wörterbuch im Gepäck. Wenn es "medizinisch" wird, stößt man jedoch schnell an Grenzen. Als ich noch auf Sardinien gelebt und gejobbt habe, habe ich oft Touris zur Guardia medica, zur Polizei oder zur Autowerkstatt begleitet. Da gab es teils urkomische Szenen.

    Einmal hat sich ein Freund von mir die Nase gebrochen beim Fußballspielen. Abends um ca. 21:00 Uhr fließt das Blut in Strömen. Guardia medica geschlossen, also der Patient mit mir und noch einem Kumpel ab ins nächste Krankenhaus in Nouro.

    Der Dottore auf Ital.: "Das Nasenbein ist mehrfach gebrochen. Wir müssen das richten. Das ist sehr schmerzhaft wenn wir das ohne Narkose machen. Narkose heißt aber 1 Nacht im Krankenhaus"

    Unsere Übersetzung: "Der Arzt sagt, dass es total harmlos ist und er nur kurz die Nase ein bisschen richtet"

    Patient natürlich einverstanden und zunächst erleichtert. Dann kommt erst die Verwunderung über den Lappen auf den er beißen soll und anschließend nur noch recht intensive Schreie......auf dem Heimweg war er dann aber ziemlich still.

    Wir haben ihm übrigens nie erzählt, dass der Dottore uns empfohlen hat, das besser mit Narkose zu machen. Wir wollten doch nachts noch ins Ambranight.it


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    #64
    Zitat Zitat von Demokrit Beitrag anzeigen
    Den Balanceakt am Hardknott Pass hatte ich vor zwei Jahren. Ein französischer Kleinwagen traf in einer Kehre auf mich, und war nicht bereit, die 3 Meter bis zu einer etwas breiteren Stelle zurück zu fahren. Ich durfte statt dessen die voll beladene Kuh 15 Meter bergab rollen lassen (bei 30% in 180° Kehre), um Platz zu machen. Ich war dabei mehr als einmal nur knapp dem Umfaller entgangen.
    entschuldige, aber sowas ist für mich nicht verhandelbar. Entweder der setzt zurück oder er hat viel Zeit.

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    #65
    Ich stelle mir gerade vor, wie du einem 40t-Gliederzug gegenüber stehst.

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    #66
    Na, dem wirst du da nicht begegnen. Kfz mit Anhängern und Kfz ab eines bestimmten Gewichts (weiß ich nicht mehr) wird die Befahrung verboten. Alle anderen "You have been warned!".

    Zudem scheint ausserhalb der Alpen, niemand Willens, dem Bergauffahrenden Vorfahrt zu gewähren. Auch kommt hinzu, daß es eine größere Anzahl Menschen gibt, die überhaupt nicht fähig sind, eine etwas komplexere Verkehrssituation zu überblicken. Oder gar eine, dieses Problem betreffende, lösende Entscheidung zu treffen.

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    #67
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    entschuldige, aber sowas ist für mich nicht verhandelbar. Entweder der setzt zurück oder er hat viel Zeit.
    Das Problem ist aber, wenn ein anderer das dann von dir verlangt und du (also nicht du persönlich Tiger, du fährst ja nur was Leichtes) dann dein 250 kg plus Reisesenkblei zuzgl. Beladung rückwärts nach oben füßeln musst.
    Prinzipiell ist Vorfahrt Bergfahrer ja schon sinnvoll, wenn aber beide - auch der Bergfahrer - zum Stehen gekommen sind, ist es auch wieder wurscht. Da muss eben der Situation entsprechend die beste Lösung gesucht werden.

    Gruß Thomas

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    #68
    Verlangen kann er viel.
    Die Frage ist ob ich seinenem Verlangen nachkomme.


    "Ich freue mich wenn es regnet, weil wenn ich mich nicht freue regnet es auch" Karl Valentin

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    #69
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Ich stelle mir gerade vor, wie du einem 40t-Gliederzug gegenüber stehst.
    nicht auf dem Hardknott

    Zitat Zitat von der_brauni Beitrag anzeigen
    Das Problem ist aber, wenn ein anderer das dann von dir verlangt und du (also nicht du persönlich Tiger, du fährst ja nur was Leichtes) dann dein 250 kg plus Reisesenkblei zuzgl. Beladung rückwärts nach oben füßeln musst.
    ich mein ja nur den vorliegenden Fall. Ein Auto fährt abwärts und weigert sich 3 m rückwärts zu fahren, damit ich als bergauf Fahrender vorbei kann. Da werde ich mit nem Vierteltonner sicher nicht rückwärts um die Kurve den Berg runterzirkeln.

    grundsätzlich bin ich gerne bereit Entgegenkommenden Platz zu machen

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    #70
    Zur Ehrenrettung des französischen Pärchens im Kleinwagen: Sie waren extrem jung, und in der Situation absolut hilflos und überfordert. Vielleicht war es ihr erster Urlaub mit frischem Führerschein. Der Hardknott Pass ist selbst für erfahrene Motorradfahrer noch eine Herausforderung, für PKW-Lenker hingegen ganz sicher. Schwamm drüber. Ist ja auch alles gut gegangen.


 
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