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Berlin: Ausfahrt am 01.05.2005

Erstellt von Ron, 28.04.2005, 00:40 Uhr · 6 Antworten · 1.153 Aufrufe

  1. Ron
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    Standard Berlin: Ausfahrt am 01.05.2005

    #1
    Am "Tag der Arbeit" scheint es ja doch einige zu
    geben, die ein bißchen auf der Landstraße "arbeiten"
    wollen. Es geht also wieder auf die Piste:

    Auf den Spuren von Friedrich Wilhelm des Großen

    Kurfürst Friedrich Wilhelm mußte hart für seinen Titel
    "der Große" arbeiten. Er trägt ihn, seit dem er vor
    mittlerweile 330 Jahren mit seinem Sieg in der be-
    kannten "Schlacht bei Fehrbellin" das einfallende
    -und zahlenmäßig weit überlegene- Heer der Schwe-
    den vernichtend schlug. Damit wurde der Grundstein
    für die Entwicklung Brandenburg-Preußens zu einer
    politisch- wie auch militärischen Großmacht in Europa
    gelegt.

    Wir besuchen das Kriegsdenkmal bei Hakenberg und
    werden uns das Schlachtfeld mal aus der Nähe ansehen.

    Wettertechnisch sieht es wieder gut aus. Bei leichter Be-
    wölkung soll es trocken bleiben und bis zu 23 Grad warm
    werden.

    Die Tour steht noch nicht im Detail fest, wird aber etwa
    300 km lang werden.

    Gruß Ron



    Hinweis:
    Die Tour findet zusammen mit der Motorradgemeinde-Europa
    statt. Treffen ist sonntags immer um 9.30 Uhr an der Spinner-
    Brücke in Berlin (AVUS=A115, Ausfahrt Spanische Allee).
    Abfahrt dann um 10.00 Uhr. Rückkehr ist je nach Länge der
    Tour zwischen 17.00 und 19.00 Uhr. Die Maschine sollte vollge-
    tankt sein. Pausen werden ausreichend gemacht, darunter eine
    längere Mittagpause i.d.R. in einem Restaurant, das irgendwo
    auf dem Weg liegt.

    Zu erkennen sind wir an der "rasenden Ente", die manche auf
    dem Ärmel oder Rücken der Jacke haben, sowie an dem GS-
    Forums-Cappie. Guckst Du hier:

  2. Registriert seit
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    Standard Re: Berlin: Ausfahrt am 01.05.2005

    #2
    Moin Ron,
    Zitat Zitat von Ron
    Am "Tag der Arbeit" scheint es ja doch einige zu
    geben, die ein bißchen auf der Landstraße "arbeiten"
    wollen.
    ...und es scheint einige zu geben, die am Tag der Arbeit so richtig arbeiten müssen - mich zum Beispiel!

    Dabei würde ich mit meiner Guten auch lieber auf den Spuren König Ludwigs II. lustwandeln...

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Fein war's mal wieder Hast 'ne schöne Strecke rausgesucht, Ron.
    Vor mir und hinter mir GSen :shock:
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 010505c_994.jpg   010505b_150.jpg   010505a_386.jpg  

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    so, noch 2 Pic's, dann ist's gut, waren ja auch 5 GS dabei

    Ach Mister Wu, bist du uns begegnet? Mir war so.
    Gruss,
    Huey
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken 010505e_384.jpg   010505d_147.jpg  

  5. Ron
    Registriert seit
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    3.164

    Standard

    #5
    Prima Bilder, so in voller Fahrt! :P

    Unser Abonnement auf gutes Wetter konnten wir auch heute
    einlösen. Entgegen der Vorhersage, daß es morgens noch
    tröpfeln sollte, hielt wieder einmal der strahlende Sonnen-
    schein den ganzen Tag an und zwischendurch war es schon
    fast zu warm.

    Morgens an der Brücke trafen sich TinaTonka, Yvonne (Baronin),
    Dieter (Boxerlümmel/GS-Forum) mit Frau, Uwe (Huey/GS-Forum),
    Boris, Lutz und meiner Einer.





    Nach einer Runde Touren-Bonbons ging es zunächst quer durch
    Potsdam zur B273, die wir aber nördlich der Havel bei Uetz-
    Paaren gleich wieder verließen – denn wer fährt schon
    gern Bundesstraßen? *schüttel*

    Über Ketzin, Zachow, Roskow und Päwesin ging es weiter über
    den Beetzsee nach Gortz und Butzow, wo wir eine erste kleine
    Pause einlegten.



    Hinter Radewege drehten wir gen Norden ab und erreichten
    über Marzahne, Mützlitz, Gräningen und Bamme schließlich
    Rathenow, wo wir am dortigen Denkmal für Friedrich Wilhelm
    eine Pause einlegten.



    Im Gegensatz zur gestrigen Abfahrt der Strecke, war der Platz
    vor dem Denkmal heute aber belegt. Schließlich war der 1. Mai
    und den nutzte die örtliche SPD für einen Werbeauftritt.



    Die Belagerung hatte aber auch etwas Gutes: weil der Weg bis
    zum Mittagessen in Hakenberg noch etwas lang war, sorgten wir
    bei dem Bratwurstbräter für einen unerwarteten Umsatz. Wir
    inhalierten ein paar von den Würsten nebst Getränken und setzten
    frisch gestärkt unseren Weg fort.

    Dieser führte uns zunächst in Richtung Norden auf der B102 und
    kehrten auch ihr gleich wieder den Rücken zu, um auf einem
    schmalen Asphaltband eine Schleife zu drehen. Kurz hinter einem
    Ort, der den seltsamen Namen "Wassersuppe" trägt, legten wir in
    einem idyllischen Waldstück eine weitere Pause ein - ja richtig:
    Pausen haben wir heute eine ganze Menge gemacht! ;-)



    Hinter Witzke und Elslaake kehrten wir zurück auf die B102 (die
    wir eigentlich nur für ca. 1 km verlassen hatten, um diese Runde
    zu drehen) und gelangten weiter im Norden nach Rhinow, wo wir
    in östliche Richtung nach Stölln abbogen. Den Lilienthal-Flugplatz
    passierten wir und ließen für heute die Illjuschin rechts liegen,
    um kurz hinter dem Ortsausgang wieder gen Norden abzudrehen.

    Über Blumenaue, Giesenhorst und Dreetz kamen wir nach Neu-
    stadt/Dosse und fuhren vorbei an Kampehl (dem Ort mit dem
    unverwüstlichen Ritter Kahlbutz), um der B5 folgend bei Sege-
    letz nach Nackel abzubiegen. Über Garz, Manker und Walchow
    ging es weiter nach Fehrbellin und gleich dahinter - vorbei am
    Schlachtfeld - erreichten wir Hakenberg. Kurz hinter dem Orts-
    ausgang verließen wir die Straße und gelangten über die ausge-
    baute Zufahrt an das Schlachtendenkmal, dessen Grundsteinle-
    gung im Jahr 1875 erfolgte, dem 200. Jahrestag der Schlacht
    bei Fehrbellin.

    Für Geschichte hatten wir aber nicht mehr viel übrig, weil uns
    der Hunger und die Erschöpfung sofort in das örtliche Gasthaus
    trieben - und das muß wohl auch der Grund gewesen sein, wes-
    halb ich vergaß, von dem Denkmal ein Foto zu machen. :-(

    Es ging also an die Tafel:







    - und die "Salatesser" waren heute eindeutig in der Überzahl:



    Vom Essen –wie zu erwarten- noch müder schleppten wir
    uns nach etwa einer Stunde wieder zu unseren Moppeds.



    Es ging zurück in den Ort, um dort nach Dechtow abzubiegen.
    Durch das nördliche Havelland ging es über Königshorst und
    Deutschhof nach Dreibrück, wo wir in Richtung Berge abbogen.
    An dieser Biege aber legten wir eine ganz kurze Pause ein, um
    den vorbeifahrenden Autos ein wenig Vorsprung zu geben.
    Denn wir wollten doch freie Fahrt haben auf dem nächsten
    Straßenabschnitt: dieser wude auf den Namen "Wassergeläuf"
    getauft. Eine der Achterbahn in der Schorfheide ähnliche
    Strecke, mit dem Unterschied, daß die Berge und Täler hier
    nur eine Höhe von 1-2 m haben. Mit dem "richtigen" Tempo
    befahren, wird man hier glatt aus dem Sattel gehoben, wenn
    man sich nicht mit den Oberschenkeln am Tank festhält. Es war
    dementsprechend ein wilder Ritt!

    Bei Berge verließ uns Uwe, der links in Richtung Heimat abbog.
    Der Rest der Truppe fuhr weiter gen Süden über eine schöne
    schmale Asphaltstrecke, die danach auf einen zweispurigen
    Plattenweg überging. Zuvor legten wir aber eine weitere kurze
    Pause ein.



    Ab hier änderten wir auch die Gruppenpositionen. Uns erwarte-
    ten ein paar schöne "Rennstrecken" und so wechselten die
    schnelleren Fahrer weiter nach vorne.

    Bei Wachow drehten wir Richtung Tremmen ab und von dort
    kamen wir zurück nach Etzin und Ketzin. Kurz vor Potsdam bog
    die schnelle Vorhut nach Falkenrehde ab. Weil der Rest der
    Truppe nicht mehr zu sehen war, warteten wir pflichtgemäß an
    der Kreuzung. Als erstes passierte uns Dieter mit seiner Sozia,
    die uns fröhlich zuwinkten und damit wohl zum Ausdruck
    brachten, nach Hause fahren zu wollen. Danach düsten Boris
    und Tina an uns vorbei und wir glaubten, daß sie uns nicht gese-
    hen hätten. Im Vertrauen darauf, daß Boris eine Navi bei sich
    hätte und damit allein zur Brücke zurückfinden würde, setzten
    wir die Fahrt über Potsdam zur Brücke fort.

    Dort angekommen bot sich ein fast chaotisches Bild. Die Brücke
    quoll über von Menschen und Moppeds. Die "Saisoneröffnung"
    zog viele Biker an. Mit Live-Musik und einigen Ausstellern (Suzu-
    ki, Harley, BMW) und einem in den Wald hinein angelegten klei-
    nen Enduro-Park ging so richtig die Post ab.



    Und auch die "verlorenen Kinder" fanden sich bald nach uns ein:



    Wir plauderten noch eine Weile und ein paar bekannte Gesichter
    trafen wir auch wieder.

    Irgendwann gegen 21.00 Uhr (Wölfi und ich waren inzwischen
    allein) gab es dann den eigentlichen (zweifelhaften) "Höhepunkt"
    des Abends:

    ein ziemlich durchgeknallter Dosenchauffeur mit einem schwarzen
    Cabrio glaubt wohl eine Show-Einlage hinlegen zu müssen. Regel-
    mäßigen Brücken-Gängern ist dieses Spektakel nur allzu bekannt.
    Diesmal klappte es mit der Show aber nicht so richtig: mit quiet-
    schenden Reifen schoß der Wagen vom Kronprinzessinenweg
    kommend nach Rechts in die Spanische Allee hinein. Der Anblick
    eines entgegenkommenden LKW schockte den Autofahrer aber
    derart, daß diese die Kontrolle über den Wagen verlor, sich ein-
    mal drehte und voll in die Front des LKW krachte. Mit einem
    lauten Knall und kurzgeschlossener Hupe kam der Wagen zum
    Stehen. Bei dem Menschenauflauf konnte der Fahrer wohl von
    Glück sagen, daß er niemanden verletzt hattee und auch die ge-
    parkten Bikes keinen Schaden davon trugen. Es gab natürlich ein
    riesen Gejohle und die versammelten VW-Golf-Tuning-Junkies
    kamen von der Tankstelle angerannt.







    Aber wie gesagt: Hauptsache war, daß niemand verletzt wurde.
    Und so kann diese Story unter "Dosenspinner" abgehakt werden,
    die es an der "Spinnerbrücke" halt auch gibt.

    Jedenfalls zeigte die Uhr glatte 250 km an. Daß wir aber volle acht
    Stunden unterwegs waren (Durchschnittstempo 31,25 km/h), sagt
    mir, daß ich demnächst die Pausen wohl drastisch reduzieren
    muß. :twisted:

    Also bis zum nächsten Mal - bei der Gelegenheit: kommenden
    Sonntag gibt es keine Tour, da ist das Sicherheitstraining in
    Jüterbog.

    Gruß Ron

  6. Registriert seit
    26.01.2005
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    1.223

    Standard

    #6
    Moin Ron,

    schöne Tour - vielen Dank fürs (virtuelle) Mitnehmen!

  7. Registriert seit
    19.02.2004
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    10.648

    Standard

    #7
    Zitat Zitat von Huey
    Ach Mister Wu, bist du uns begegnet? Mir war so.
    Gruss,
    Huey
    Yep, mir war auch so , nähe Päwesin, Ihr seit Richtung Brandenburg.
    Ich hatte mich dann um 13:00 mit Jörn an der Brücke getroffen.
    Er hat mir sein goibe GS vorgeführt !


 

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