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Berlin: Ausfahrt am 25.03.2007

Erstellt von Ron, 21.03.2007, 20:36 Uhr · 3 Antworten · 1.328 Aufrufe

  1. Ron
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    Standard Berlin: Ausfahrt am 25.03.2007

    #1
    Die Wettervorhersage hat mich ja gerade vom
    Hocker gehauen. Es soll am Sonntag sonnig werden
    bei 14 Grad.

    Also geht es nach langer Abstinenz wieder auf die
    Piste!

    Wir habe aus dem letzten Herbst ja noch eine Tour
    in petto. Damals wollten wir die Zugvögel auf Ihre
    Reise in den Süden verabschieden. Jetzt können
    wir sie hoffentlich bei ihrer Rückkehr in den Norden
    beobachten. Es ist jedenfalls immer ein ziemliches
    Spetakel, wenn man die Flattermänner zu Tausenden
    starten und landen sieht.

    Es geht zum Kranichturm bei Luckau.

    Mitten im Naturschutzgebiet, das nach dem inzwischen
    verstorbenen Tierfilmer Heinz Sielmann benannt wurde,
    kann man in sicherer Entfernung die Ruheplätze der
    Zugvögel beobachten.

    Das Gebiet ist von Seen durchsetzt, die nach dem Ende
    des Braunkohletagebaues in der Gegend übriggeblieben
    sind. An einem der Aussichtsplätze findet man auch den
    Gedenkstein für einen Ort, der dem Tagebau zum Opfer
    gefallen ist.

    Die Tour hat alles in allem 242 km. Also keine allzu große
    Strapaze für den Saisonstart. Wer ein Garmin-Navi sein
    Eigen nennt, kann hier schon einmal schmökern: Click Me.

    Treffen ist für das erste Mal auch etwas später, was auch
    dem Umstand geschuldet ist, daß am Vorabend noch eine
    Party steigt und die geklaute Stunde aus der Nacht noch
    verdaut werden muß.

    Treffen ist also um 11.00 Uhr an der Brücke, der Start
    dann gegen 11.30 Uhr.

    Na, wer von den Berlinern oder Brandenburgern dabei?

    Gruß Ron


    Hinweis:
    Die Tour findet zusammen mit Fahrern der Berlin-Brandenburg-

    Biker statt.
    Sammelpunkt für die Ausfahrten ist immer die Spinnerbrücke
    im Süden Berlins an der AVUS (A 115) Ausfahrt Spanische Allee.
    Treffen ist in der Regel um 9.30 Uhr, Abfahrt dann um 10.00 Uhr.
    Die Maschine sollte vollgetankt sein. Rückkehr je nach Länge der
    Tour zwischen 17.00-19.00 Uhr.
    Wenn Du das erste Mal dabei bist, solltest Du einen Blick auf

    die Regeln für das Fahren in der Gruppe werfen. Gerade wenn Leute
    das erste Mal zusammen auf Tour gehen, erleichtert das die
    Verständigung sehr. Die Regeln findest Du hier: Click Me.


  2. Registriert seit
    21.06.2005
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    Standard

    #2
    Hallo Ron,

    ich bin dabei.
    Da wir in Luckau dann schon fast wieder zu Hause sein, werde ich auf dem Rückweg nicht mehr mit nach Berlin kommen.

    Gruß
    Norman

  3. Registriert seit
    08.02.2007
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    Standard

    #3
    Hallo Leuts,
    auch wenn ich frühzeitig aussteigen musste, fand ich die Tour sehr schön.
    Mit meiner Dicken muss ich nochmal ein ernsthaftes Wort reden.
    Wie kann man einfach vor versammelter Mannschaft sein Öl unter sich lassen ??

    Erste Diagnose:
    Das Kugellager des Tellerrades im Endantrieb hat sich verabschiedet.

    Werde morgen mal die Boxerschmiede konsultieren.

    Bis die Tage

    Gruss
    GerdQ

  4. Ron
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    Standard

    #4
    Na Hauptsache, daß Du heil nach Hause gekommen bist.

    Hier der Bericht:

    Das war heute ein gelungener Saison-Start! Mit durchweg Sonnenschein bei 15 Grad war es frühlingshaft frisch wenn auch zwischendurch ziemlich windig.

    Wegen der Zeitumstellung ging es etwas später los. Um 11.00 Uhr trafen sich Christine, Sabine und Frank, Andreas, Gerd, Helmut, Jens, Norman, Stefan, Uwe und meiner Einer an der Brücke und nach Frühstück und/oder Kaffee ging es los.





    Mit elf Maschinen (erstaunlicherweise davon sieben GS'en) ging es zunächst auf die Autobahn, die wir an der Ausfahrt Nuthe-Schnellstraße aber gleich wieder verließen. Über Güterfelde, Schenkenhorst, Ahrensdorf und Siethen ging es zunächst in einem östlichen Schlenker über Jütchendorf, Blankensee und Glau dann weiter nach Süden. Wir passierten Märtensmühle, Woltersdorf, Schöneweide und Gottow und legten hinter Schönefeld kurz vor Stülpe eine erste kurze Pause ein.



    Hier ereilte uns aber eine Hiobsbotschaft. Gerd's Q hatte einen Defekt am hinteren Antrieb. Das austretende Öl machte für ihn eine Weiterfahrt leider unmöglich und so musste er wieder den Heimweg antreten.





    Für die anderen ging es weiter auf sonnigen Pisten gen Süd-Ost.



    Wir durchfuhren weiter den Naturpark Nuthe-Nieplitz und kamen über Liessen, Petkus, Wahlsdorf und Gebersdorf nach Dahme/Mark mit seiner schönen Altstadt. Weiter nach Osten ging es auf der B102 Richtung Luckau, wobei wir den Ort Falkenberg passierten, eine der ältesten Siedlungen Brandenburgs (1207). Wir umfuhren Luckau im Süden und erreichten hinter Gehren und Gossmar unser Ziel, den Kranichturm bei Freesdorf.



    Wir stellten unsere Moppeds ab und erklommen den Turm.



    Die Aussicht war prima,



    allerdings mangelte es an einem doch sehr: weit und breit war nicht ein einziger Kranich auszumachen! Wie wir den Schautafeln entnehmen konnten, landen die Zugvögel hier wohl vor allem im Herbst. Der Frühling ist nicht so stark frequentiert, wie wir es hofften. Von diesem Schlag mussten wir uns erst einmal erholen.



    Und weil es längst Zeit für eine Stärkung war, steuerten wir die nächste Gastwirtschaft an. Wir wurden gleich in der benachbarten Ortschaft fündig: das "Zum Auerochsen" in Freesdorf versprach mit einer eigenen Hausschlachtung ein gutes Mahl. Wir parkten unsere Moppeds



    und enterten das Restaurant.



    Das Essen war gut und reichlich und nach einer knappen Stunde machten wir uns wieder auf die Pneus. Das nächste Etappenziel war nur wenige Kilometer entfernt. Am Rande eines ehemaligen Braunkohleabbaugebietes war die restliche Abraummulde zu einem See geflutet worden. Wie immer hat es natürlich auch Opfer für den Tagebau gegeben, die den Baggern weichen mussten.



    Der See selbst und die ganze Umgebung gehören zu dem nach Heinz Sielmann benannten Naturschutzgebiet.



    Und leider auch hier keine Spur von Kranichen oder anderen Zugvögeln. Im Herbst hatte das ganze noch völlig anderes ausgesehen. Unter lautem Getöse landeten und starteten hier Heerscharen von gefiederten Flugreisenden.

    Von hier aus ging es dann wieder heimwärts. Norman, der hier fast zu Hause war, blieb gleich in der Ecke und auch Andreas, Helmut und Jens nahmen den direkten Weg nach Hause über die nahe A13. Mit jetzt sechs Maschinen ging es für den restlichen Tross zunächst über Luckau weiter nach Golßen, wo wir einen Tankstopp einlegten.



    Über Baruth/Mark, Horstwalde und Sperenberg durchkreuzten wir das Urstromtal und fuhren weiter über Groß Schulzendorf nach Jühnsdorf mit seinem Biker-Café dem "PS-Bistro", wo wir einen Stopp einlegten.



    Wir bekamen noch Gesellschaft von einer kleinen Ziegenherde, die sich die Abwesenheit des Hofhundes zunutze machte, um die Gäste nach Leckerlies anzubetteln.



    Kaum aber war der Hund wieder da, fegte die Herde zurück durch das Loch im Zaun zu den Ställen. Wir aalten uns derweil weiter in der Sonne und schauten in den blauen Himmel – und da geschah das Wunder: sie kamen doch noch – die Kraniche. Zwar nur zwei oder drei Gruppen zu je vier bis fünf Vögel. Aber immerhin waren wir so nicht gezwungen, den Titel der Tour ändern zu müssen. Wir spekulierten noch, wo sie wohl ihre Nacht verbringen würden und überhaupt, wie orientiert sich so ein Kranich eigentlich?

    Von diesen Gedanken (nicht wirklich) gepeinigt traten wir dann das letzte Stück des Weges an. Sabine und Frank drehten gleich nach Berlin ab, während die jetzt restlichen vier Moppeds über Mahlow, Teltow und Kleinmachnow wieder an der Brücke landeten.



    Wetterbedingt war hier auch noch einiges los und so ließen wir die erste Tour dieser Saison langsam ausklingen.

    War ein schöner Saisonauftakt. Die ersten 241 km dieses Jahres sind geschafft und nächste Woche geht es dann auch sofort weiter mit der großen Saisoneröffnung des Hayabusa-Forums in Potsdam. Bis dahin!

    Mehr Bilder gibt es in der Gallery meiner Homepage.

    Gruß Ron


 

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