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Berlin: Ausfahrt am 6.05.2007

Erstellt von Ron, 30.04.2007, 17:15 Uhr · 1 Antwort · 914 Aufrufe

  1. Ron
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    Standard Berlin: Ausfahrt am 6.05.2007

    #1
    Nach der Tour ist vor der Tour!

    Die nächste Ausfahrt geht etwas weiter hoch in den Norden,
    deshalb die etwas längere Ankündigungsfrist dafür.

    Am Sonntag, dem 6. Mai 2007 wollen wir die

    Falknerei auf Burg Wredenhagen

    besuchen.

    Bin heute zwar kalt von der Information erwischt worden,
    daß es die Falknerei nicht mehr geben solle, weil der
    bisherige Pächter an den Bodensee umgezogen ist. Aber
    nach einigem Herumtelefonieren war klar: es gibt einen
    Nachfolger, der auch regelmäßige Vorführungen anbietet.

    Die Vorstellungen finden um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr
    statt. Das heißt für uns, daß wir die Mittagpause vorher
    einlegen müssen. Die Anfahrt hat 156 km, die in 2 1/2 h
    zu schaffen sein müsste und uns dann noch genügend
    Zeit für das Mittagessen bleibt. Habe ein Lokal vor Ort
    ausgemacht.

    Der Eintritt für die Vorführung beträgt 6,50 Euro pro
    Person.

    Die Tour hat insgesamt 328 km und auf dem Rückweg ist
    wieder ein Kaffeestopp in Kremmen geplant. Die Strecke
    ist gut fahrbar (mit ein bißchen Kopfsteinpflaster) und führt
    über schöne Straßen quer durch die Müritzer- (bzw. Meck-
    lenburgische-) Seenplatte.

    Eine Wettervorhersage habe ich noch nicht. Aber ich vertraue
    auf unser bisheriges Glück und dank der anstehenden Klima-
    katastrophe auf sonniges und trockenes Wetter. ;-)

    Treffen ist wie immer um 9.30 Uhr an der Brücke, Abfahrt
    dann um 10.00 Uhr.

    Eine Garmin-Vorschau auf die Strecke gibt ist hier: Click Me.
    Auf meiner Homepage stehen die Tourdaten auch als
    GPX-Datei (ZIP-File) zur Verfügung.

    Na, wer von den Berlinern oder Brandenburgern ist dabei?

    Gruß Ron


    Hinweis:
    Die Tour findet zusammen mit Fahrern der Berlin-Brandenburg-

    Biker statt.
    Sammelpunkt für die Ausfahrten ist immer die Spinnerbrücke
    im Süden Berlins an der AVUS (A 115) Ausfahrt Spanische Allee.
    Treffen ist in der Regel um 9.30 Uhr, Abfahrt dann um 10.00 Uhr.
    Die Maschine sollte vollgetankt sein. Rückkehr je nach Länge der
    Tour zwischen 17.00-19.00 Uhr.
    Wenn Du das erste Mal dabei bist, solltest Du einen Blick auf

    die Regeln für das Fahren in der Gruppe werfen. Gerade wenn Leute
    das erste Mal zusammen auf Tour gehen, erleichtert das die
    Verständigung sehr. Die Regeln findest Du hier: Click Me.

  2. Ron
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    Standard

    #2
    Die Drohung der Wetterfrösche, daß es mit dem guten Klima bald vorbei sein könnte, rief heute bei strahlender Sonne wieder das Bikervolk in Scharen an der Brücke zusammen und dementsprechend war auch unsere Gruppe wieder sehr groß.

    Morgens dabei waren Angie und Matze, Moni und Jens, Martina und Arno, Raimund und Frau (Namen weiß ich leider nicht), Christine, Andreas, Esteban, Gerd, Ronald, Thomas, Uwe (1), Uwe (2) und meiner Einer. Auch Gundi und Werner ließen sich kurz blicken, konnten aber nicht an der Tour teilnehmen.









    Es ging also mit 17 Leuten auf 14 Moppeds los. Zunächst düsten wir über den Stadtring, die A111 und den B96-Zubringer nördlich aus Berlin hinaus.





    Weiter über den langweiligeren Teil der Tour ging es auf der B96 weiter nach Norden, die wir schließlich bei Löwenberg endlich verließen, um ein paar schönere Wege zu finden.





    Hinter Grussmutz, Glambeck und eine holprige Kopfsteinstrecke bei Grieben legten wir am Vielitzsee eine erste Pause ein.







    Es ging weiter nach Norden über Lindow (Mark) und auf einem Plattenweg nach Banzendorf.







    (Danke an Uwe für die schönen Bilder während der Fahrt!)

    Über Hindenberg und Köpernitz kamen wir schließlich nach Rheinsberg, wo eine Baustelle uns irgendwie aus dem Konzept brachte. Mangels ausgeschilderter Umleitung (die war schon weit davor) versuchten wir uns westlich um den Rheinsberger See herum auf die ursprüngliche Route durchzuschlagen. Nach anfänglich sehr schönen Waldwegen war dann aber in Warenthin Schluß mit Lustig. Von hier wäre es nur auf Sandwegen weitergegangen. Also drehten wir um und fuhren zurück nach Rheinsberg. Aber erst einmal nutzten wir die Gelegenheit zu einer weiteren kurzen Pause.







    Schließlich fanden wir zu unserem Weg zurück und es ging weiter über Zechlinerhütte und Luhme quer durch die Müritz. Wir fuhren auf tollen schmalen Straßen über dreißig Kilometer an einem Stück, die uns abwechselnd durch Nadel- und Mischwälder, über Wiesen und Felder und rund um viele kleine Seen führte. Wir passierten Zempow, Buschhof und Sewekow, vorbei am Langhagensee und Glambecksee um schließlich an unserem heutigen Ziel Wredenhagen anzukommen.



    Hier galt es erst einmal organisatorisch etwas zurecht zu biegen. Wegen des Abstechers in Rheinsberg fehlte uns die Zeit für ein "normales" Mittagessen. Um aber keine Hungertoten zu riskieren, überzeugten wir die Wirtin des unmittelbar an der Burg Wredenhagen gelegenen Restaurants, daß sie uns einen "schnellen" Imbiß zubereiten müsse, um die Vorführung des Falkners, die um 14.30 Uhr beginnen sollte, nicht zu verpassen. Wir einigten uns auf 11 mal Soljanka.



    Wir schafften es dann auch pünktlich zum Falkner. Wir erklommen die Burg





    und lauschten dann andächtig des Ausführungen über die Tag- und Nachtgreife und lernten, daß Uhus nicht nur auf deutschen Schreibtischen beheimatet waren. ;-)





    Außerdem erfuhren wir, daß sich die Greife auf das Hack- und Greiftöten spezialisiert haben. In ungewöhnlicher Nähe durften wir das dann auch live erleben. Für die erste Vorführung holte der Falkner ein "Fangziel" für den Falken heraus.



    Und während wir noch rätselten, ob es sich hier nur um ein "Spielzeug" handeln würde, brachen die ersten Zuschauer schon in Tränen aus und uns wurde klar, daß hier das erste Opfer zu beklagen war.

    Achtung! Christine! Augen zu!



    Mit der Fangübung des Falken hat es dann doch nicht so recht geklappt, wie die beiden kurzen Videos zeigen (je ca. 4MB). Click1 Click2

    Die weiteren Bilder des Falken- und Adler-Schmaus' erspare ich mir hier lieber. Aber für die Horrorfreunde unter Euch: sie sind alle in der Gallery meiner Homepage zu finden. ;-)
    Werfen wir dafür lieber noch einen Blick auf den Hofhund, der für Streicheleinheiten immer zu begeistern war.



    Nachdem wir dann auch noch den Steinadler streicheln durften



    war nach etwa eineinhalb Stunden die interessante Vorstellung beendet. Wir marschierten zurück zu unseren Moppeds



    und traten den Heimweg an.

    Über die L153 ging es nach Süden und nachdem wir bei Alt Dabern Richtung Berlinchen abgedreht hatten, ging es auf einer "Privatstraße des Bundes" quer durch ein Militärgebiet. Ausgerechnet hier war eine Laser-Station eingerichtet worden, die wir aber dank rechtzeitiger Warnungen anderer Biker schadlos passieren konnten.

    Es ging weiter über Neu Lutterow, Flecken Zechlin und Möckern wo wir dann abermals von der geplanten Route abweichen mussten, weil akuter Spritmangel uns zwang die nächstgelegene Tankstelle anzusteuern, die wir in Rheinsberg fanden. Während ein Teil der Truppe an einem Automaten tankte, fanden die anderen ein paar hundert Meter weiter eine normale Station, an der wir uns dann wieder trafen.





    Wir setzten unseren Trip dann fort zu unserer nächsten Station. In Kremmen sollte anstatt des ausgefallenen Mittag- dann das Abendessen sein. Es ging zunächst Richtung Alt Ruppin und dann wieder auf ganz kleinen Straßen über Nietwerder, Radensleben, Wall, Beetz und Sommerfeld nach Kremmen in das historische Scheunenviertel mit dem Biker-Café.







    Nachdem wir in der warmen Abendsonne das Mahl beendet hatten, löste sich die Gruppe zur Hälfte auf. Inzwischen war es 19.30 Uhr und die Nordberliner traten den direkten Heimweg an.

    Für den Rest ging es über Potsdam zur Brücke zurück. Hierfür nahmen wir den "Schleichweg", der sich zwischen den beiden Hauptrouten (B273 über Nauen und L20/B2 über Falkensee) auf schmalen Pisten, Plattenwegen und kleinen Waldstraßen hindurch schlängelt. Auch ein paar schnelle Abschnitte mit herrlichen Kurven waren dabei.

    Gegen halb neun kamen wir dann an der immer noch belebten Brücke an.



    Bei Spezi, Cola und Kaffee ließen wir hier nach insgesamt 314 km die Tour dann endgültig ausklingen. Über AVUS bzw. nächtlicher Havelchaussee traten wir den Heimweg an.

    War wieder eine klasse Tour und wir haben auch einiges gelernt: warum Kühe Glocken haben und trotzdem nicht Fliegen können, warum Küken bei Hacktötern zuerst geköpft werden und erst danach der leckeren Dottersack ausgelutscht wird und überhaupt, warum mögen große böse Schlangen eigentlich so gerne kleine weiße Mäuse? (Angenehme Träume, Tantchen!)

    Bis zum nächsten Mal!

    Mehr Bilder stehen in der Gallery meiner Homepage.

    Gruß Ron


 

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