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Ampere-Meter

Erstellt von Schonnie, 20.08.2009, 16:38 Uhr · 19 Antworten · 2.091 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Eine irgendwie 100%ige Absicherung wird es wohl leider nicht geben.
    Das soll es ja auch gar nicht sein. Mir ging es mehr darum, die ganzen Verbraucher etwas mehr im Blick zu haben. Auch wenn die Lima wieder etwas stärker wurde, kann man doch leicht mit einigen Zusatzverbrauchern sicher mehr Strom ziehen, als im Winter für die Batterie gut ist (Zusatzscheinwerfer, Griff- und Sitzheizung, Navi, usw.)

    Wenn man dann noch viel Kurzstrecke fährt, ist's schnell aus mit der Maus.
    (wollte eigentlich nur den Stromverbrauch im Blick behalten)

  2. Registriert seit
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    #12
    Zitat Zitat von Schonnie Beitrag anzeigen
    Das soll es ja auch gar nicht sein. Mir ging es mehr darum, die ganzen Verbraucher etwas mehr im Blick zu haben. Auch wenn die Lima wieder etwas stärker wurde, kann man doch leicht mit einigen Zusatzverbrauchern sicher mehr Strom ziehen, als im Winter für die Batterie gut ist (Zusatzscheinwerfer, Griff- und Sitzheizung, Navi, usw.)

    Wenn man dann noch viel Kurzstrecke fährt, ist's schnell aus mit der Maus.
    (wollte eigentlich nur den Stromverbrauch im Blick behalten)
    .

    Das ist absolut richtig - nur entscheidend ist wie man damit umgeht.
    Mit der Kontrolle übers Voltmeter würde eine etwaige Überlast sich unmittelbar durch Abfallen des Spannungslevels bemerkbar machen.
    Bei entsprechender Ausstattung mit Zusatzverbrauchern macht das
    absolut Sinn.
    Dennoch kann eine hohe angezeigte Spannung als Momentanwert darüber
    hinwegtäuschen, dass unter ungünstigen Umständen die Restkapazität
    für den nächsten Kaltstart nicht mehr ausreicht.
    Will sagen es gibt keinen wirklich aussagefähigen Messwert für die
    Kapazität.
    Wenn man BMW die Absicht unterstellte den Utility-Charakter der GS ADV
    sprich die Reserven für Zusatzequipment zu steigern, hätte neben der
    stärkeren LIMA auch konsequenterweise die Batteriekäpazität deutlich angehoben werden müssen.
    Das ist also in erster Linie ein Problem der Auslegung, deren Grenzen man sich bewusst sein sollte.

    Perpektivisch besteht mit der Einführung der LED-Technik fürs Fahrlicht und
    der längst überfällige Einsatz moderner Akkutechnologie volumen- als auch gewichtsbezogen, die Aussicht die Energieproblematik erheblich zu entschärfen.

    Gruss aus Köln





    .

  3. Baumbart Gast

    Standard

    #13
    die ganzen Verbraucher etwas mehr im Blick zu haben. Auch wenn die Lima wieder etwas stärker wurde, kann man doch leicht mit einigen Zusatzverbrauchern sicher mehr Strom ziehen, als im Winter für die Batterie gut ist
    dafür brauche ich aber doch keine Anzeige! Ich fahre in der Stadt grundsätzlich ohne Zusatzscheinwerfer (die sind inzwischen sowieso kaputt und werden abgebaut) und Heizgriffe rum. Sind die Hände kalt war ich sicher lange genug unterwegs und kann die Heigris an machen. Und meine 80 W Lampe muss sie abkönnen. Man soll sich das Leben nicht unnötig kompliziert machen.

  4. supermotorene Gast

    Standard

    #14
    Mahlzeit, kannst bei mir vorbeischauen, dann messe ich mal mit dem Zangen Amperemeter. Denke mal, eingebautes Messgerät ist nicht nötig.
    Spannungskontrolle finde ich besser , habe da zwei Leds eingebastelt, für Über -und Unterspannung. Warnt auch vor einem defekten Lima Regler , bevor die Batterie überkocht.
    Gruß Rene

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    wo Du Derartiges bekommst.
    Bei Louis: http://www.louis.de//index.php?topic...4818&anzeige=0

    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Es muss eben der gesamte Strom über dieses Instrument fliessen um ihn messen zu können. Das heisst aber, dass "dicke" Kabel mit u.U. "dicken" Strömen flexibel an den Lenker zu führen sind.
    Das wäre aber unprofessionell. Zumindest bei den größeren Messbereichen fließt bei einem Amperemeter der Strom durch einen Widerstand (Shunt), nur ein kleiner Teil durch das aktive Teil. Natürlich würde man den Shunt dort platzieren, wo der Strom zu messen ist, zum Instument müssten nur dünne Leitungen führen, vor die man noch Längswiderstände schalten könnte, um dem Kurzschlussrisiko zu begegnen.

    dann zeigt das Ding "irgendwas" an.
    Digitalinstrumente haben dieses Ableseproblem nicht, haben aber natürlich auch Grenzen in der Messauflösung (Genauigkeit).
    An der Aussagekraft der Messwerte möchte ich zweifeln. So ein Instrument mag hilfreich bei der Fehlersuche sein, eine Aussage über die Energiebilanz ist schwer abzuleiten.

    Eckart

  6. Registriert seit
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    #16
    Hi
    Einbauampéremeter sind nun mal unprofessionell. Ich habe noch keines gesehen wo ich einen Shunt irgendwohin bauen konnte/musste und das Anzeigeinstrument absetzt zu montieren war.
    Natürlich messen die "Einbauschätzeisen" an einem Shunt, doch ist der eben eingebaut. Wäre er abgesetzt, müsste man den Benutzern auch noch beibringen, dass sie die Zuleitungskabel zum Anzeigeinstrument nicht ändern dürften weil sie Einfluss auf die Messung haben, die Verbindungen müssten mit definiertem Übergangswiderstand .....
    Altes Motto: Wer misst, misst Mist

    Da kann man gleich ein Voltmeter mit Plus an die Batterie und Masse an jenen Punkt des dicken Pluskabels klemmen an dem da erstmalig verzweigt wird (also möglichst weit entfernt). Der Anlasser hat eine eigene Strippe bis zur Batterie und ist bei dieser Messung "aussen vor"! Dieses Stück Kabel verwendet man als Shunt (Widerstand ist ja messbar und somit bekannt) und misst die Spannung an ihm. Diese Spannung kann man direkt als Strom interpretieren oder eben umrechnen. Nichts anderes macht ein Ampéremeter nur ist da eben ein definierter Shunt drin und der angezeigte Spannungswert (das ist eine Spannung!!) entspricht dem Strom. Es gibt meines Wissens kein Instrument mit dem man einen Strom messen kann sondern es wird immer eine Spannung gemessen und der Strom daraus "errechnet".
    http://www.powerboxer.de/Anlasserstrom-messen.html
    gerd

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    #17
    Hallo gerd,
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Einbauampéremeter
    Üblicherweise schreibt man das Ampere ohne Akzent. Wenn schon, dann aber bitte mit dem Richtigèn !
    sind nun mal unprofessionell.
    Es muss ja einen Grund haben, dass man sie so selten sieht.
    müsste man den Benutzern auch noch beibringen, dass sie die Zuleitungskabel zum Anzeigeinstrument nicht ändern dürften weil sie Einfluss auf die Messung haben, die Verbindungen müssten mit definiertem Übergangswiderstand .....
    Man könnte sich da auf den Standpunkt stellen, dass der, der nicht weiß, wie man es richtig einbaut, auch die Messwerte nicht zu interpretieren wissen wird. Ansonsten hast Du natürlich Recht mit
    Wer misst, misst Mist
    Da kann man gleich ein Voltmeter mit Plus an die Batterie und Masse an jenen Punkt des dicken Pluskabels klemmen an dem da erstmalig verzweigt wird (also möglichst weit entfernt).
    Dieser Vorschlag ist aber ebenso unpraktikabel wie meiner mit dem abgesetzten Shunt. Kfz-Einbauvoltmeter gibt es nur mit einem 12V-Messbereich (vielleicht auch noch 6 V für Oldtimer oder 24 V für LKW), die zu messenden Spannungen sind aber nur Millivolt. So wie die Amperemeter mit einem eingebauten Shunt arbeiten, arbeiten die Voltmeter mit einem eingebauten Vorwiderstand, an den müsste man dann 'rangehen ...

    Es gibt meines Wissens kein Instrument mit dem man einen Strom messen kann sondern es wird immer eine Spannung gemessen und der Strom daraus "errechnet".
    Das ist auf jeden Fall falsch. Ein klassisches Zeigerinstrument ist eine kleine, bewegliche Spule im Feld eines Permanentmagneten. Der Ausschlag ist proportional zum Magnetfeld dieser Spule, und das wiederum proportional zum Strom. Die Spannung ist da nur das notwendige Übel; über das ohmsche Gesetz besteht die enge Beziehung zum Strom. Bei Amperemeter baut man einen Umweg in Form des Shunt, damit nicht der ganze Strom durch die kleine Spule fließt; es gibt aber auch Bauformen, die ohne Shunt auch größere Ströme messen.
    Der Artikel erwähnt eingangs ein Zangenamperemeter - diese messen das Magnetfeld um den stromdurchflossenen Leiter, dies ist nur dem Strom proportional. Aufgrund des physikalischen Prinzips sind Verstärker nötig, so dass die Messgröße "irgendwann" dann auch mal als Spannung verfügbar ist.
    Ansonsten wäre ein Zangenamperemeter eine gute Idee. Müsste man nur noch in der Bauform Einbauinstrument haben ...

    Eckart

  8. Registriert seit
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    Standard

    #18
    Hi
    Bitte entschuldige wenn ich vergass beim "accent" die Umschalttaste zu drücken. Ampère ist halt mal französisch und ich schreib' das schon seit 45 Jahren so wie es in meiner Formelsammlung steht. Es sei denn ich unterlasse die Umschaltung .
    Nachdem wir schon beim Digitalvoltmeter waren habe ich mir erlaubt zu unterstellen, dass man da auch mV messen kann. (Conrad 128769; oder 121142)
    Doch ob unsere Blödelei noch jemanden interessiert ? Dass ein Strommessgerät am Mopped insgesamt fragwürdig ist haben wir glaube ich festgestellt und es ist bewiesen, dass Du die fundierteren Kenntnisse hast.
    gerd

  9. Registriert seit
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    Standard

    #19
    Hi
    Bitte entschuldige wenn ich vergass beim "accent" die Umschalttaste zu drücken. Ampère ist halt mal französisch und ich schreib' das schon seit 45 Jahren so wie es in meiner Formelsammlung steht. Es sei denn ich unterlasse die Umschaltung .
    Nachdem wir schon beim Digitalvoltmeter waren habe ich mir erlaubt zu unterstellen, dass man da auch mV messen kann. (Conrad 128769; oder 121142)
    Doch ob unsere Blödelei noch jemanden interessiert ? Dass ein Strommessgerät am Mopped insgesamt fragwürdig ist haben wir glaube ich festgestellt und es ist bewiesen, dass Du die fundierteren Kenntnisse hast.
    gerd

  10. Registriert seit
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    Standard Stichwort ?

    #20
    .
    ok, dann kommen wir mal wieder zum praktischen Teil - weils mich interessiert hat und in der Parallelwelt gerade auch zum Thema erörtert wird -

    Besorgt habe ich mir das von Eckart gelinkte Teil von Élouise. Guter Tip !
    Es handelt sich um ein sehr solide gemachtes Voltmeter made in Germany
    im massiven Chromgehäuse mit exakter Anzeige.

    Aufgefallen ist mir auch hier, dass analoge Zeiger vorteilhafter abzulesen sind,
    weil sie anders als numerische Digitalanzeigen eine unmittelbare Trendbeurteilung erlauben.

    Ergebnis für eine 04er mit kleiner LIMA und Servo-BKV :

    Bis etwa 3000 Touren ist bei Einsatz der Handbremse deutlicher Spannungsabfall zu beobachten. Darüber steuern Generator und Regler
    Zusatzenergie zur einwandfreien Stabilisierung der Spannung (ca. 14 Volt)

    Das bedeutet jedoch noch nicht gleichzeitig, dass Ladeüberschuss besteht
    für eine ausreichende Ladung des Akkus.

    Interessant wäre zu wissen, wie sich das mit den neueren Jahrgängen
    verhält, die ja ab Erscheinen der GS ADV auch eine stärkere LIMA bekommen haben bzw. wegen späterem Wegfall des S-BKV.

    Anstatt mit Servo BKV kann die Schwelle (= Drehzahl) für positive Energiebilanz mit Einschalten der Zusatzscheinwerfer
    oder anderer Grossverbraucher überprüft bzw. ermittelt werden.

    Zu berücksichtigen ist dass der Generator bereits bei Leerlaufdrehzahl genügend Strom liefert für die Bereitstellung der Grundlasten der Steuergeräte und
    Beleuchtung.

    Achso noch was, jetzt wo mir klar ist was passiert, brauch ich das
    Voltmeter eigentlich nicht mehr und habe mir überlegt es an meine
    Guzzi zu schrauben, wo es auch optisch viel besser kommt..

    Gruss aus Köln




    .


 
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