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Camping Zubehör

Erstellt von Moisyn, 11.12.2015, 23:15 Uhr · 250 Antworten · 25.771 Aufrufe

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    Standard Camping Zubehör

    #1
    Hallo Leute,
    leider habe ich kein passendes Thema hierzu auf die Schnelle gefunden. Deswegen möchte ich euch hier nochmal zu eurem aktuellen Campingzubehör für längere Campingausflüge fragen!

    Ich bin auf der Suche nach:

    1. einem Zelt (2Personen) - war heute bei Globetrotter in Berlin Steglitz die meinten Forum42GZ / Hubba Bubba XN ??
    2. einer Isomatte für eine längere Reise - Thermarest NeoAir Venture WV / Camper
    3. eine Gepäckrolle
    4. ein Campingkocher (multifuel?)
    5. einem Geschirrset


    Pro und Contra für euer Zubehör würde mir bei der Findungsphase sehr helfen. Ich freue mich auf eure Vorschläge

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    Standard

    #2
    Hy!

    Zu

    1.: Die bieten Dir das an,was sie gerade auf Lager haben. Zelte sind ein Thema für sich. Ich kann z.B. Salewa sehr empfehlen.
    2.: Mit Therm-A-Rest machst Du nichts verkehrt. Ich empfehle die 8cm dicken Matten. Haben kaum größeres Packmaß als dünnere Varianten aber wesentlich mehr Komfort.
    3.: Da geht eigentlich alles mehr oder weniger gut. Ich habe mit Ortlieb die besten (auch Service)Erfahrungen gemacht. Die günstigeren von LOUIS und Co. tun es aber auch.
    4.: Benzinkocher werden überbewertet, sind laut und stinken. Ich würde bei Reisen innerhalb Europas nichts anderes als Gaskocher empfehlen. Diese sind günstig und überall zu bekommen. Außerhalb Europas sieht das vielleicht anders aus.
    5. Günstiges ALU reicht aus, sollte aber rüttelsicher verpackt sein, weil der Alu-Abrieb alles verschmutzt. Viel besser aber ebenso viel teuerer ist Titan-Geschirr. Ein Mittelweg wäre Edelstahlgeschirr.

    Gruss
    Jan

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    #3
    Hallo,

    1: Spare nicht am Zelt. Wenn du in der Nässe liegen musst und die die Klamotten und den Schlafsack nicht mehr trocken bekommst sind einige Euros sicher gut angelegt. Ich bin ein Freund von Tunnelzelten, da die sehr stabil stehen und auch schnell aufgebaut sind. Aussen- und Innenzelt hängen normalerweise immer zusammen, was bei manchen Kumpelzelten nicht der Fall ist. Vergiss auch nicht ein Groundsheet zu nehmen, damit der Boden geschont wird. Beim Boden ist das Problem, dass wenn du mit den Knienauf den Boden drückst er dann eventuell an der Stelle nass wird. Wichtig finde ich auch eine große Apsis um eventuell Koffer etc. unterzubringen.
    Ich würde im Netz nach Auslaufmodellen oder Angeboten suchen.

    2:Therm-A-Rest sicher eine gute Wahl. Ich war letztes Jahr 3 Wochen mit einer selbstaufblasbaren Matte von Decathlon unterwegs. Diese kostet nur einen Bruchteil und war super bequem zum schlafen.

    3: Würde ich auch Ortlieb bevorzugen.

    4: Kocher würde ich auch auf jeden Fall einen Camping Gas Kocher nehmen. Die Kartuschen gibt es überall.

    5: Geschirr: Trangia Set oder ähnliches. Bei der Pfanne vielleicht etwas mehr ausgeben und eine mit Beschichtung kaufen. Dann kann man auch beruhigt ein Stück Fleisch darin braten.

    Grüße
    Christoph

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    #4
    Morgen,

    eine kleine Ergänzung zum Gaskocher:
    Da stimme ich den bisherigen Antworten zu, allerdings sollte man bedenken, dass es Gegenden gibt wo Gaskartuschen bestimmter Hersteller nicht einfach aufzutreiben sind.
    In Schweden z.B. findet man sehr leicht Primus-Kartuschen, allerdings ist Campingaz da eher selten.

    Gruss

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    #5
    Moin,

    als Zelt nutze ich seit 2 Jahren das Wechsel 42 ZeroG. Sehr stabil und Wasserdicht.
    Zum Kochen habe ich den Optimus Multifuel Polaris. Normalerweise niutze ich ihn mit Benzin
    Bei Sauwetter kommt die Gaskartusche dran, damit läuft er dann im Zelt( Apside).
    Dadurch habe ich nur eine Kartusche für die Reise dabei.

    Gruß

    Matze

  6. X-Moderator
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    #6
    bei Decathlon schauen ist erste Wahl ....

    4: die Geister mögen sich scheiden ... wenn ich nen Teebeutel kochen möchte würde mir Gas reichen, den 2 Liter Spagettipot würde ich damit nicht mal ein müdes grinsen hervorlocken können ... und auf Höhe (Berge) schon mal gar nicht.
    Wenn ein wenig Wind weht braucht man seinen Gaskocher gar nicht erst auspacken

    Benutze seit ewigen Zeiten Benzin und freue mich jedesmal wenn ich mit nem dampfenden Kaffe da sitze und zuschaue wie mein Kollege immer noch versucht mit seinem Gasbrenner Wasser zu kochen ...

    die modernen Benzinkocher haben kaum noch Vorwärmzeit und wenn man ihn mit Spiritus anheizt kokelt auch nichts.

    Thema Markenware ... sie muß nicht immer besser sein aber mit Sicherheit bezahlt man den Namen mit.

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von Moisyn Beitrag anzeigen
    Hallo Leute,
    leider habe ich kein passendes Thema hierzu auf die Schnelle gefunden. Deswegen möchte ich euch hier nochmal zu eurem aktuellen Campingzubehör für längere Campingausflüge fragen!

    Ich bin auf der Suche nach:

    1. einem Zelt (2Personen) - war heute bei Globetrotter in Berlin Steglitz die meinten Forum42GZ / Hubba Bubba XN ??
    2. einer Isomatte für eine längere Reise - Thermarest NeoAir Venture WV / Camper
    3. eine Gepäckrolle
    4. ein Campingkocher (multifuel?)
    5. einem Geschirrset


    Pro und Contra für euer Zubehör würde mir bei der Findungsphase sehr helfen. Ich freue mich auf eure Vorschläge
    Wahrscheinlich kommen jetzt wieder Kommentare wie "Das mit dem Zelten und Kochen auf'm Campingplatz tu ich mir in meinem Alter nicht mehr an. Ich genieße es, wenn ich in meinem 4****-Hotel ein warmes Federbett habe und die Wirtstochter mir ein tolles Frühstück zubereitet...). Aber den Sonnenaufgang mit Seeblick und einer dampfenden Tasse Kaffee bekommst Du (fast) nur auf Campingplätzen!

    1. Zelt: Es gibt so viele verschiedene Zelttypen, da solltest Du Dir vorher überlegen, ob Dir ein Biwaksack reicht oder ob es ein großes 4-Mann-Zelt mit Stehhöhe sein soll, in dem Du Dein Gepäck und/oder Dein Motorrad auch noch unterbringst. mach Dich schlau, besorg Dir den Katalog von Lauche&Maas, Globetrotter, Decathlon und Berger und überleg, ob ein ALDI-Zelt reicht oder ob es doch besser ein haltbareres Markenzelt sein soll.
    Plan den Kauf von Ersatz-Heringen ein. Die Orignalheringe sind abgezählt und meistens nicht stabil genug, mindestens einer wird nach dem ersten Zeltaufbau nicht mehr brauchbar sein.
    Unter das Zelt eine Bauplane legen. Die verhindert, dass Steine Löcher in den Zeltboden reißen.
    Eine am Morgen vor dem Zelt ausgebreitete Bodenplane beugt nassen Füssen durch Morgentau vor.

    2. Isomatte: Je schwerer Du bist, desto dicker muss die Isomatte sein. Ansonsten liegst Du auf dem Boden auf und die Bodenkälte frisst Deine Nieren. Unter die Isomatte gehört noch eine Aludecke gegen Bodenkälte. Ich verwend dafür die Windschutzscheibendecke vom Auto, die das Zufrieren verhindern soll.
    Ist Dein Schlafsack temperaturgeeignet? Achte auf die sog. Komforttemperatur und vergleich sie mit den Nachttemperaturen zur Reisezeit am Urlaubsort.

    3. Gepäckrolle muss stabil genug und wasserdicht sein. Die Billig-Sonder-Angebote von Louis/Polo für 9,73 € reissen sehr schnell an den Ösen aus. Für ca. 30 € bekommst Du aber schon gute Qualität. Für die Befestigung auf dem Mopped nimmst am besten Zurrgurte aus dem Baumarkt. Expandergummis leiern zu schnell aus.

    4. Was wirst Du mit dem Campingkocher kochen und wieviel Zeit hast Du dafür täglich übrig? Mach Dich schlau und vergleich die Preise.

    Für den Anfang reicht ein kleiner Gaskocher. Leider gibt es mehrere, nicht miteinander kompatible Kartuschensystemen. In Südeuropa fährst Du am besten mit Campinggas, das bekommst Du an jeder Fernfahrertankstelle. In Nordeuropa besser mit Ventilkartuschen von Primus/Coleman.

    Wenn Du noch einen Windschutz für den Kocher hast (kannst leicht selber aus Pappkarton basteln), heizt der Kocher dreimal so schnell und Du sparst Energie = Du kommst mit einer Gaskartusche weniger aus!

    5. Zum testen nimmst Mamis verbeultesten Kochtopf und einen genügend großen Teller als Deckel.
    Insgesamt gibt es folgende Materialien für Kochtöpfe:


    • Edelstahl: Kommt bei normalen Kochtöpfen aus der Küche zum Einsatz. Es ist gut zu reinigen und recht stabil. Dadurch ist es meist auch recht schwer (man kennt das aus der Küche). Wärmeleitfähigkeit ist nur mittelmäßig.
    • Aluminium: Bietet eine bessere Wärmeleitfähigkeit und ist leicht. Allerdings verkratzt es schnell und verformt sich auch leicht. Wer das BW Koschi kennt, weiß wovon ich rede. Darüber hinaus brennt Essen in reinen Alutöpfen sehr leicht an.
    • Titan: Hat den Vorteil, daß es extrem leicht ist. Seine Wärmeleitfähigkeit ist aber ebenfalls schlechter als die von Alu. Außerdem ist Titan teuer.


    Um die Nachteile von Aluminium zu kompensieren, sind darüber hinaus eine Reihe von Misch- und Bearbeitungsformen entstanden. Dazu gehören:


    • Nonstick: Die Antihaftbeschichtungen kennt man ja aus der Küche. Sie verhindern ein Anbrennen, erleichtern das Reinigen und erlauben es fettfreier zu kochen. Allerdings sind Beschichtungen empfindlich und sie lösen sich mit der Zeit.
    • Anodisierung: Hier wird die Oberfläche des Aluminiums hart anodisiert, sprich versiegelt. Dadurch brennt das Essen weniger schnell an, die Töpfe sind kratzfester und resistenter gegen Verformungen.
    • Duossal: Die Abkürzung steht für DUO Stainless Steel & ALuminium und sagt schon aus, um was es geht. Hier wird Aluminium mit Edelstahl kombiniert, außen Alu und innen Edelstahl.
    Nachteil von Alu ist außerdem, dass Aluminiumabrieb gesundheitsschädlich ist. Inwieweit wenige Essen/Jahr aus Alukochtöpfen Deine Gesundheit angreifen werden, musst Du selbst entscheiden.

    Am platzsparendsten ist ist das Kochtopfset mit Spiritusbrenner von Trangia, das sich - wenn man will - auch mit einem Gasbrenner nachrüsten lässt.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Danke für das kleine Update betreffend der Materialmixe.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Allu soll beim kochen gesundheitsschädlich sein!

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von el gu Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich kommen jetzt wieder Kommentare wie "Das mit dem Zelten und Kochen auf'm Campingplatz tu ich mir in meinem Alter nicht mehr an. Ich genieße es, wenn ich in meinem 4****-Hotel ein warmes Federbett habe und die Wirtstochter mir ein tolles Frühstück zubereitet...). Aber den Sonnenaufgang mit Seeblick und einer dampfenden Tasse Kaffee bekommst Du (fast) nur auf Campingplätzen!
    das ist es nicht was mich vom Zelten abhaltet , habe 30 Jahre gezeltet mit allen trum und dran , Tisch und Sessel , aber seit ich mit einer Hose ein paar leiberl und unterwäsche Reise ist die Fahrfreude um das dreifache gestiegen , es Fährt sich halt besser ohne das drumherum

    zum Gaskocher , es gibt da Atapter dann passen alle Schraub bis Stechkartuschen

    Gruss Franz


 
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