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Frage an alle CTEK Ladegerät Nutzer

Erstellt von Schweinehund, 29.10.2010, 16:11 Uhr · 24 Antworten · 4.505 Aufrufe

  1. Registriert seit
    13.02.2007
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    Standard Frage an alle CTEK Ladegerät Nutzer

    #1
    Moin,moin
    besitze jetzt ein CTEK XS4003.
    Meine GS 1200 hat eine Batterie von 14Ah.

    Das CTEK hat eine Stufe für Motorräder und eine weitere für PKW´s.
    Welche Einstellung benutzt ihr für das Laden. Die eine Stufe geht bis 14 Ah, die andere fängt bei 14 Ah an.


    Gruß

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Soviel ich weiß, ist ein "langsames" Laden - mit kleinem Ladestrom - batterieschonender. Ergo: mit der Motorradstufe laden. (Mit den sog. Schnellladegeräten zerheizt man den Akku, und 3,5A Ladestrom zähle ich bei solch kleinen Akkus schon mit dazu)
    Sollte sich an der Theorie inzwischen was geändert haben, lasse ich mich gern eines besseren belehren und erkläre dann dieses Posting für gegenstandslos.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hi
    Einerseits beantwortest Du die Frage selbst (die Stufe geht bis 14 AH UND die Batterie hat 14Ah),
    andererseits sind der Lichtmaschine derartige Grenzen fremd und sie knallt mit bis zu 40 A in die Batterie.
    Wichtiger finde ich die Batterie zu laden, dann das Gerät abzuklemmen und der Batterie ihren Frieden zu lassen. Einmalig würde ich messen ob irgendein "depperter" Verbraucher permanent Strom zieht und man die Batterie somit "oft" nachladen muss oder ob da Ruhe herrscht und man das Ladegerät alle 6 Wochen mal für 2....4 Stunden dranklemmt.
    Da ist dann egal mit wieviel A das Ding lädt. Schon diejenigen die mehr als 20 A schaffen sind "unbezahlbar" (und die LiMa ist brutaler!!). Um ein nicht Spannungsstabilisiertes zu bekommen muss man inzwischen schon suchen (oder in Amiland einkaufen :-))
    Den gesamten Automatiken, Erhaltungslogiken etc. spreche ich mein Misstrauen aus. Was ich akzeptieren würde ist ein Konstantspannungsgerät mit 13,6...13,8 V. Dazu jedoch sind alle Ladegeräte die ich kenne zu "intelligent" und versuchen es (irgendwie muss der hohe Anschaffungspreis gerechtfertigt werden) zu verschlimmbessern. Manchmal habe ich den Eindruck die Batteriehersteller fördern die "Spezialgerätehersteller" damit die möglichst viele Batterien killen :-)
    gerd

  4. Registriert seit
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    #4
    Nabend Zusammen,

    wie Gerd schon sagt, ist die Ladestellung eigendlich egal. Falls Du eine original AGM Batterie fährst, stell das Gerät auf die Schneeflocke.
    Die AGM Batterien brauchen eine leicht erhöhte Ladespannung, die nur in diser Stellung zur Verfügung steht. In den anderen Positionen wird die Batterie sonst nicht vollständig geladen (Erfahrung mit meiner Batterie).

    Klemm eine Wochenzeitschaltuhr dazwischen und laß den Lader 1 mal pro Woche ca. 1 h Laden. Wenn Deim Motorrad keinen hohen Ruhestrom zieht, reicht das völlig, Du sparst Strom und hast die Überwinterung aus dem Kopf.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Zitat Zitat von ............ Beitrag anzeigen
    Das CTEK hat eine Stufe für Motorräder und eine weitere für PKW´s
    Auf Motorradeinstellung eingestellt wird das Ladeprogramm für unsere kleinere Bakterie besser regeln. Auch bei mehr als 14 Ah Kapazität schadet die Motorradeinstellung nicht, sondern der Ladevorgang dauert nur entsprechend länger.

    Bei langfristiger Ladung sollte die max. Amperage optimal rund 1/10 der Batteriekapazität betragen. Sooo genau kommt es zwar nicht, und wenn man einmal zwischendurch mit dem höheren Ladestrom 'rangeht weil man's eilig hat, dann ist die Batterie auch nicht gleich hin (es gibt ja auch Schnellader). Trotzdem sind AGM Batterien gegen bestimmte Konditionen wie Überladung (und vor allem Überspannung = Volt) deutlich empfindlicher als andere Batterietypen und darum die Einhaltung der technischen Parameter schon wichtiger wie bei anderen Batterietypen.

  6. hbokel Gast

    Standard

    #6
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Den gesamten Automatiken, Erhaltungslogiken etc. spreche ich mein Misstrauen aus.
    Hallo Gerd,

    Deine pauschale Aussage ist meines Erachtens nicht gerechtfertigt. Mir erscheint es durchaus sinnvoll, wenn ein Ladegerät die Erhaltungsladung in regelmäßigen Abständen einschaltet und bei Erreichen der Maximalspannung automatisch ausschaltet. Die Spannung muss das Gerät dabei natürlich sehr genau messen können, und die Messung darf auch nicht anfällig gegen Temperaturschwankungen sein. Mein Misstrauen ist jedenfalls deutlich gesunken, seitdem ich die Aktivitäten meines Ladegeräts im letzten Winter ein paar Tage lang aufgezeichnet habe:


    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Was ich akzeptieren würde ist ein Konstantspannungsgerät mit 13,6...13,8 V. Dazu jedoch sind alle Ladegeräte die ich kenne zu "intelligent" und versuchen es (irgendwie muss der hohe Anschaffungspreis gerechtfertigt werden) zu verschlimmbessern.
    Die Erfahrung zeigt, dass Batterien unterschiedliche Maximalspannungen haben (je nach Typ, Hersteller, Serie, Alter). Eine feste Ladespannung ist also nie genau passend.

    Man kann die Erhaltungsladung natürlich auch mit einer Schaltuhr regelmäßig ein- und ausschalten (wie im Thread bereits vorgeschlagen wurde). Das Automatik-Ladegerät macht das einmal täglich, berücksichtigt aber zusätzlich den Ladezustand (indem es nach Erreichen der Sollspannung bis zum nächsten "Erwachen" automatisch abschaltet).

    Das Einzige, was ich nicht überprüfen konnte, ist die automatische Erkennung aller Batterietypen (Standard, AGM, Gel). Angeblich erkennt der Intellicharger die unterschiedlichen Typen automatisch beim Einschalten durch ein paar kurze Lade-/Entladetests. Da ich nur den AGM-Akku meiner GS und den Standard-Akku der R850 meiner Freundin zur Verfügung habe, kann ich zu Gel-Akkus nichts sagen.

    Gruß
    Heinz

    (immer noch mit Erstausstattungs-Akku in der 1200GS)

  7. Registriert seit
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    #7
    Doch doch, ich weiss aus einem US Bericht, dass die Erkennung zuverlaessig funzt.

    Gelbatterien sind recht unempfindlich und daher mag die Meinung von Gerd entstanden sein. Der Stand der Technik sind aber AGM ... und die sind nun mal recht empfindlich gegenüber bestimmten Einflüssen. Niemand würde heute mehr Gelbatterien im Fahrzeugdesign vorsehen.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hi Heinz
    Mir erscheint die Schalterei als unsinnig. Den professionellen Anwendern auch. Da werden die USV Batterien "nur" mit Konstantspannung versorgt.
    Bei 13,7 V gast eine Bleibatterie nicht und ist zu 97% geladen (OK, wir können uns jetzt um einzelne Prozente streiten).
    Ist die Ladespannung gleich der Batteriespannung so fliesst kein Strom und gut is'.
    Warte ich immer bis die Batteriespannung ein bisschen abgesackt ist und lade dann mit "Überspannung" auf 100...102% nach, habe ich jedesmal einen Ladezyklus. Nachdem die Batterielebensdauer abhängig von den Ladezyklen ist wird sie frühzeitig verrecken obwohl sie mehr von diesen kleinen Zyklen verträgt als z.B. wenn sie auf 13,2 V absacken würde.
    Allerdings habe ich bei langen Standzeiten immer 102% anstatt nur 97% Startenergie zur Verfügung.
    Mein Mopped braucht diese Energie nicht, zumal wenn es ohnehin nur herumsteht. Nicht mal die Feuerwehr hat das nötig.
    Und wenn die Standzeit zu lang oder das Ladegerät bei jeder kleinen Standzeit "vorsichtshalber" dran ist, dann sind die Ladezyklen eben schnell "aufgebraucht" und ich benötige eine neue Batterie.
    Wäre die "dauernd-schalt" Methode soll toll, würde sie von allen professionellen Anwendern angewendet. Frag' doch mal z.B. die Telekom wie die Stützakkus der Schaltzentralen erhalten werden!
    Batterien haben keine unterschiedlichen Maximalspannungen sondern die liegt in der Physik bzw der Chemie. Sie ist -sogar ziemlich stark-temperaturabhängig. Klar kann man das berücksichtigen (das brauchen die USV Batterien nicht weil sie ja im temperierten Raum stehen), aber die Einflüsse der LiMa während des "Normalbertiebes" einer Fahrzeugbatterie sind sehr viel grausamer. Da kommt es auf das Verhätscheln während einer Standzeit nicht an. Wenn, dann gehört die Batterie ausgebaut und in einen gleichbleibend kühlen Raum gestellt!
    Meine HAWKER habe ich im neunten Lebensjahr vor dem ersten "Frühjahresstarten" erstmalig "fremd" geladen (mit 13,8V; 3A Anfangsstrom) weil die Spannung auf 13,4 V gesackt war. Im zehnten Jahr musste ich sie landen (13,0V) und jetzt (10,5 Jahre) gab's ne neue

    Doch: Jeder hat seine eigene Methode seine Batterie zu ruinieren. Ich brauche dazu immer ziemlich lange :-). Am schnellsten geht es wenn man startet um das Teil von der Einfahrt in die Garage zu fahren. Da schiebe ich kurzerhand!
    Jeder sinnlose Start strapaziert die Batterie mehr als man sie pflegen kann. "Gesundpflegen" kann man sie übrigens gar nicht. "Entsulfatieren" u.Ä. sind Effekte die im Labor nachgewiesen werden können aber deren Aufwand in der Praxis nur wenig Zusammenhang mit dem Nutzen hat.
    gerd

  9. Registriert seit
    30.04.2007
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    Standard

    #9
    Gerd, Du redest von einem ganz anderen Batterietyp, den man nicht mit Starterbatterien vergleichen kann. Und es führt es uns jetzt zu weit weg.

  10. Registriert seit
    13.02.2007
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    769

    Standard

    #10
    Moin,moin

    also Motorrad Taste.
    Danke für eure kurze und knappen Antworten.

    Gruß ............


 
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