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H7 Glühbirne - preisunterschiede so gross

Erstellt von fichti, 29.01.2009, 18:17 Uhr · 55 Antworten · 9.714 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    - Durchaus nicht alle helleren Leuchtmittel haben eine kuerzere Lebensdauer
    - Nicht alle Motorradfahrer haben nur niedrige Fahrleistungen
    Geringe Fahrleistung bedeuted nicht unbedingt lange Glühlampenlebensdauer.
    Da spielen noch andere Faktoren mit.

    Meine OSRAM ist mit Km 500 eingebaut worden.
    Jetzt nach gut 8000 km mehr leuchtet die imme rnoch wie neu!

    Vielleicht können einige die Glühlampe auch nciht richtig einbauen ... Ein schneller Tod ist auch, wenn die "neuen"Glühlampen extremen Erschütterungen ausgesetzt werden (werfen etc.)
    Aber das gilt für alle Glühlampen.

    @Q-Flyer
    Frag mal Deinen Händler, ob der vor dem Verkauf auf den Teilen Samba tanzt - oder mess mal Deinen Laderegler nach ;-)

  2. Registriert seit
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    #32
    na, da komm ich ja doch ins grübeln! werd mal meine nächsten Lampen beim anderen Händler kaufen, mal schauen was da denn geht!

    Hier is geiles Moppedwetter
    Liebe Grüße aus NF
    Heiko

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    #33
    Hallo R1F800, bitte erinnere Dich dieser Test wurde mit einer R 1200 GS durchgefuehrt. Nur darauf bezogen sich alle meine Bemerkungen ueber den Test. Die R 12 GS schuettelt naemlich auch die verstaerkten Seriengluehbirnen regelmaessig nach etwa 15 - 18.000 km platt (Abblendlicht). Deine 7.500 km finde ich soweit nicht weiter bemerkenswert, was noch mehr zutrifft weil Du ja eine relativ smooth laufende F 800 hast. Traurig wenn dort die Birne nach so kurzer Laufzeit versagen wuerde. Ich freue mich nateurlich, dass Du mit den bisherigen 7.500 km Haltbarkeit sehr zufrieden bist und mit 2 - 3 Jahren rechnest.

    Manche Hochleistungsgluehbirne hat weniger als die Haelfte der Lebensdauer einer normalen. Beim Auto mit Haltbarkeiten von 50.000 km und mehr ist das dann noch voll i.O..

    Das hiesse jedoch fuer die R 12 GS bei deutlich unter 10.000 km wechseln. Dies bei einer Gluehbirne fuer Euro 20 = fuer mich wohl 2 - 3 x im Jahr. Nee dankeschoen. Darum fand ich es wichtig den Punkt mit der Haltbarkeit hervorzuheben, der wurde wie erwaehnt im Testbericht heruntergespielt. Hast Du den ueberhaupt gelesen?

  4. Registriert seit
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    #34
    Glühlampen bestehen einfach aus einem Strück Wolframdraht. Die Menge des abgegebenen Lichts hat etwas mit seiner Temperatur zu tun und folgt einfachen physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Da die zugeführte Leistung durch eigentlich anachronistische Vorschriften begrenzt wird, gibt es nicht so viele Parameter, an denen "gedreht" werden kann.

    Ein einfacher und wirkungsvoller "Trick" ist der, den Glühfaden so zu dimensionieren, dass er heißer wird; das entspricht dem Betrieb einer normalen Glühbirne mit Überspannung. Das hat 2 Vorteile: Das Licht wird weißer, was vor allem bei Projektoren ausgenutzt wird, der andere: der Wirkungsgrad steigt, d. h. mehr Licht für die gleiche Leistung. Dem steht der bekannte Nachteil der verkürzten Lebensdauer gegenüber einer normal dimensionierten Glühbirne entgegegen (N.B.: Wo es vor allem auf die Lebensdauer ankommt, z. B. in Ampeln und anderen Lichtsignalen, werden die Glühbirnen mit Unterspannung betrieben).
    Bei Halogenglühlampen nutzt man chemische Vorgänge, um die Lebensdauer eines Glühfadens zu verlängern und den Metallniederschlag auf dem Glas zu mindern, deshalb kann man es sich leisten, den Glühfaden etwas heißer zu betreiben um auf die gleiche Lebensdauer wie einer Nicht-Halogen-Glühlampe zu kommen - sonst ist es das gleiche.

    Eine gute Glühlampe muss sich aber nicht unbedingt in den oben angegebenen Parametern vor einer normalen Glühlampe unterscheiden. Eine bessere Fertigungsqualität beim Reflektor und der Justage des Glühfadens sorgt dafür, dass das Licht exakter ausgerichtet die Lampe verlässt und dort ankommt, wo es gebraucht wird.

    Wenn man eine Leistungsglühlampe kauft, muss man also genauer hinsehen, was man eigentlich kauft. Natürlich lassen sich die Maßnahmen auch kombinieren. Oft findet man aber nur reißerische Beschreibungen anstelle technisch fundierter Hinweise.

    Manchmal hilft vielleicht aber auch schon, eine Glühlampe ab und zu mal prophylaktisch auszutauschen, bevor sie durchgebrannt ist.
    Der nach und nach abdampfende Glühfaden schlägt sich nämlich auf dem Glaskolben nieder und wirkt dort wie eine Sonnenbrille. Gleichzeitig wird der Glühfaden dünner, was die Leistung (auch die elektrische) verringert. Das Durchbrennen ist nur der letzte Akt, bei dem ein zu ungleichmäßiger Abbrand zu lokalen Überhitzungen der dünneren Stellen des Glühfadens führt.

    Eckart

  5. Registriert seit
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    Standard @ alle vielwechsler

    #35
    ist euch auch schon einmal dieser haltedraht der glühlampe aus der verankerung gegangen?

    @peter-k
    heisst das, dass im test die philipps heavy duty dann doch nicht so gut ist wie man denkt?

    ich hätte gerne für die zukunfte eine birne die man möglichst selten-besser nie, wechseln muss.

  6. hbokel Gast

    Standard

    #36
    Zitat Zitat von fichti Beitrag anzeigen
    ich hätte gerne für die zukunfte eine birne die man möglichst selten-besser nie, wechseln muss.
    Hallo Stefan,

    das wird nicht mehr lange dauern. LEDs werden ja schon in Rücklichtern und Blinkern verwendet, aber im PKW-Bereich gibt es bereits Prototypen und sogar Serienprodukte mit LED-Frontscheinwerfer.
    Für das Thermomanagement im Scheinwerfer sorgt ein eigens für die besonders hohen Anforderungen im Automotive-Bereich entwickelter Hochleistungsventilator, der die aktive Kühlung und Belüftung der LED-Chips übernimmt. Zulassungssituation für LEDs im Scheinwerfer: In den USA sind Scheinwerfer mit LEDs für Hauptlichtfunktionen nach den dort gültigen SAE-Normen bereits zulässig. In Europa bzw. im Geltungsbereich des ECE-Reglements ist mit einer entsprechenden Zulassung bis 2008 zu rechnen.
    Weil LEDs keinen Glühfaden mehr haben, kann der auch nicht mehr durchbrennen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Hochleistungsventilator nicht die Rolle des Verschleißteils übernimmt ;-)

    Zusatznutzen: der Strombedarf von LEDs ist nur ein Bruchteil der Halogenlampen.

    Gruß
    Heinz

  7. Registriert seit
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    Standard Think positiv !

    #37
    Hallo Heinz

    Du sagst das kann nicht mehr lange dauern. Effiziente Gasenladungslampen sind schon etwa 20 Jahre bei PKWs in Betrieb. Keine Spur davon bei Mopeds bis heute. Bereits serienreif sind auf 30 Watt MultiChips basierende LED-Fahrlichtscheinwerfer. Sie erreichen schon heute über 90% der Performance eines verfügbaren XENON-HID-Systems, welches wie man weiss wegen Blendgefahr der schieren Lichtmenge seinerzeit gesetzlich eine Höhenverstellung verordnet bekam.
    Aus technischen Gründen und nicht zuletzt wegen der verschärften Bedingungen bei Motorrädern und den wahrscheinlich damit verbundenen hohen Kosten der Umsetzung ist das in unserem Sektor bis heute nicht verwirklicht worden.
    Hast du ein Idee warum dies trotz anachronistischer Zulassungsstrukturen ausgerechnet mit LEDs schneller umgesetzt werden könnte ?


    Gruss aus Köln





    .

  8. Registriert seit
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    Standard

    #38
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    Hallo Heinz
    Hast du ein Idee warum dies trotz anachronistischer Zulassungsstrukturen ausgerechnet mit LEDs schneller umgesetzt werden könnte ?
    Ich kann mir nur einen einzigen Grund denken: Die HID's (in Deutschland nennt man die wohl Xenon) sind aeuserst preissguenstig zu produzieren, sparen tuechtig Watt und haben gleichzeitig eine Lichtausbeute wie aus einer anderen Welt. Das alles gibt es fuer den Preis von 2 Philips XP Moto Gluehbirnen und haelt dann noch mindestens 3 x so lange. Deal or not?

    Wartet mal ab, was die LED Dinger kosten werden.

  9. Registriert seit
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    #39
    Zitat Zitat von fichti Beitrag anzeigen
    @peter-k
    heisst das, dass im test die philipps heavy duty dann doch nicht so gut ist wie man denkt?
    Philips ist so wie ich es sehe seit etwa 4 oder 5 Jahren der Leader in der Gluehlampentechnologie, Osram meistens sehr knapp dahinter.

    Wenn man von einem dieser beiden Firmen eine Gluehbirne kauft bekommt man was auf der Packung draufsteht - wenn auch niemals + 80% oder + 90 %, sondern irgendwas um 30 %, wie auch dieser Test zeigt. Bezueglich der verstaerkten Philips Gluehbirne, da kannst Du selber den deutlich dickeren Wendel sehen. Ist also kein Marketing Gimmick. Ob das Teil allerdings 4 x so lange haelt sei dahingestellt.

    Die Philips MotoVision ist interessant, falls Du an besserer Haltbarkeit interessiert bist, und Dir der roetliche Schimmer nichts ausmacht:
    XP Moto: + 35 % / Reichweite 50 + m
    MotoVision: + 25 % / Reichweite 50 m

    Ich weiss, dass die MotoVision eine sehr passable Haltbarkeit hat.

  10. hbokel Gast

    Standard

    #40
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    Effiziente Gasenladungslampen sind schon etwa 20 Jahre bei PKWs in Betrieb. Keine Spur davon bei Mopeds bis heute.
    Hallo,

    es stimmt schon, die Gasentladungslampen haben sich nicht auf breiter Front durchgesetzt - weder bei PKW noch bei Motorrädern. Aber von "keine Spur" würde ich nicht sprechen. Guckst Du hier: ein Motorrad mit Xenon-Licht als Originalausstattung. Die Marke dürfte vielen Lesern hier im Forum bekannt sein ;-)

    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    Bereits serienreif sind auf 30 Watt MultiChips basierende LED-Fahrlichtscheinwerfer. Sie erreichen schon heute über 90% der Performance eines verfügbaren XENON-HID-Systems
    ...
    Hast du ein Idee warum dies trotz anachronistischer Zulassungsstrukturen ausgerechnet mit LEDs schneller umgesetzt werden könnte ?
    In meinem vorherigen Posting hatte ich zitiert, dass LED-Scheinwerfer in den USA bereits zugelassen sind. Die europäischen Bürokraten kommen also unter Druck. Diesem Druck mussten sie inzwischen wohl nachgeben, denn in einem anderen Thread wurde bereits über die Zulassung von LED-Scheinwerfern berichtet.

    Mein Optimismus bezüglich LED beruht aber überwiegend auf den technischen Vorteilen gegenüber der Entladungslampe:


    • Konstruktionsaufwand:


    Entladungslampen benötigen Hochspannung und eine komplizierte Zündelektronik. LED werden einfach nur eingeschaltet und sind mit weniger weniger als 12 Volt zufrieden


    • Bautiefe:


    Scheinwerfer mit Entladungslampen haben meines Wissens eine größere Bautiefe als konventionelle Halogenscheinwerfer, LEDs sind dagegen deutlich flacher als Halogenlampen


    • Schaltdauer:


    Entladungslampen haben eine deutliche Einschaltverzögerung (ähnlich wie Neonröhren) und sind deshalb z.B. für die Lichthupe nicht geeignet. LEDs schalten dagegen sogar noch schneller als Halogenlampen.


    • Ausleuchtung:


    Entladungslampen haben eine sehr punktuelle Ausleuchtung, die Blendggefahr ist sehr groß. Eine automatische Einstellung der Leuchtweite ist deshalb vorgeschrieben (wie Du bereits geschrieben hast). Das oben genannte Motorradmodell ist eine Ausnahmme, da scheint der Hersteller bei der Homologation einen gnädigen Prüfer gehabt zu haben.

    Mit LEDs hat man ganz neue Optionen bei der Scheinwerfergestaltung:



    Im Zusammenspiel mit einem Neigungssensor ergibt das besonders für Kurvenfahrten ganz neue Möglichkeiten. Das wäre ein ideales Feld für die Premium-Marke unter den Motorrädern ;-)


    • Helligkeit:


    Du hattest ja schon geschrieben, dass der Lichtstrom bei LED genau so hoch ist wie bei Gasentladungslampen.




    • Kosten:

    Gasentladungslampen halten zwar länger als Halogenlampen, aber immer noch nicht ein ganzes Fahrzeugleben. Eine LED ist so primitiv aufgebaut, dass ihr die Vibrationen im Motorrad nichts ausmachen. Nie wieder Lampen wechseln...

    Derzeit ist "nur" der Ausschuss bei der Herstellung noch zu hoch, denn ähnlich wie bei Computerchips bestehen längst nicht alle LED die Endabnahme. Insbesondere die Farbtemperatur schwankt noch zu stark (Weiß ist eben nicht gleich Weiß).
    Nachdem LED aber schon für die Straßenbeleuchtung getestet werden, sollte die Massenproduktion nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    Gruß aus dem LED-beleuchteten Darmstadt nach Köln
    Heinz


 
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