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Töpfe: Material und Beschichtung

Erstellt von Murphy83, 20.01.2016, 08:21 Uhr · 6 Antworten · 638 Aufrufe

  1. X-Moderator
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    Standard Töpfe: Material und Beschichtung

    #1
    Moin moin,

    ich bin derzeit Nutzer von relativ günstigen Töpfen von Tante Louis aus Edelstahl. Diese sind nicht unbedingt leicht, dafür jedoch relativ rubust und erfüllen ihren Zweck soweit.

    Ich bin derzeit jedoch am überlegen vom Benzinkocher auf Gas zu wechseln bzw. diesen zusätzlich anzuschaffen. Mir persönlich gefällt dort die Lösung von Trangia sehr gut.

    Doch was für Töpfe sollte man nehmen?

    Alu pur?
    Alu Teflon?
    Ultralight Hardanodized Aluminium?

    Bei den Töpfen aus purem Alu wird das ein oder andere sicherlich zügig anbrennen und die Reinigung vom Topf oder der Pfanne wird entsprechend aufwendig. Des Weiteren soll der Aluabrieb oder ähnlich nicht wirklich gesund sein, jedoch ist fraglich ob dies meine Lebenszeit wirklich in irgendeiner Form beeinflusst. Ich will ja nicht den ganzen Topf essen .

    Wie haltbar sind die Beschichtungen wirklich und lohnen sich diese daher? Aufgrund der Zange, welche relativ scharfkantig ist, wird doch sicherlich der obere Bereich recht schnelle beschädigt werden oder nicht?


    Wie sind eure Erfahrungen mit oder ohne beschichtete Töpfe und was wird empfohlen. Ich möchte hier keine Diskussion bezüglich Kocher oder ähnlich! Es soll nur um Töpfe usw. gehen.

  2. Registriert seit
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    #2
    Also ich würd bei den Edelstahldingern bleiben. Sind leichter zu reinigen und Kratzer machen au nix

  3. Registriert seit
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    #3
    Ernsthaft:
    Was spricht gegen die "relativ günstigen Töpfe von Tante Louis aus Edelstahl"? Geschätzte 300 Gramm Mehrgewicht oder 50 Euro zu wenig Wert?

    Meine Gedanken dazu:
    Beschichtete Töpfe und Pfannen haben m.E. in der Küche ihre Berechtigung. In der Küche verwendet man relativ gut einstellbare Herde. Zudem sind Küchenutensilien mit "Sandwhichböden" ausgestattet, was eine hervorragende Wärmeverteilung auch z.B auch bei Gasherden gewährleistet. Trotzdem kann man auch in der Küche die Beschichtung schrotten, in dem man zu viel Hitze in einen Topf oder eine Pfanne bringt, in der nichts drin ist. Die Beschichtung ist danach im Eimer und Pfanne/Topf eigentlich Müll.
    Beim Camping-Geschirr aus Alu oder Edelstahl mit Beschichtung gibt's aus Gewichtsgründen verständlicherweise keine dicken Sandwhichböden. Ich nehme an, dass ein Topf - egal ob aus VA oder Alu - mit Beschichtung schneller kaputt zu bringen ist, wie ein 0815 VA Topf.
    Ich hab seit über 10 Jahren die gleichen VA Töpfe von (ich glaube) Primus. Wenn was anbrennt, weil man z.B. viel zu viele Nudeln drin hat, dann schruppt man halt zur Not mit dem Schleifpapier rein.

  4. Registriert seit
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    #4
    Also Alu kommt für mich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in Frage. Die Teflon-Dinger schonmal garnicht, da bin ich ganz bei wuchris.

    Und in Edelstahl-Töpfen brennt alles schnell an...

    Hat noch jemand ne Idee?

  5. Registriert seit
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    #5
    Wenn die Hitze zu ungleichmäßig ist und der Kram anbrennt, könnte man da eine 5mm Stahlplatte zur Wärmeverteilung auf den Kocher legen?
    Topf drauf ... Fertig.

    Ok, ist Gewicht. Aber funktioniert das?

  6. Registriert seit
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    #6
    Also aus dem Gaskocher nen "Ceranfeld" machen...

    Keine Ahnung - müsst man mal ausprobieren...

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Wenn die Hitze zu ungleichmäßig ist und der Kram anbrennt, könnte man da eine 5mm Stahlplatte zur Wärmeverteilung auf den Kocher legen?
    Topf drauf ... Fertig.

    Ok, ist Gewicht. Aber funktioniert das?
    "Sandwichböden" haben einen Kern aus Aluminium. Die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium bzw. einer Legierung mit viel Alu ist besser als die von Stahl. So verteilt sich auch punktuell ein- bzw. aufgebrachte Wärmeenergie besser und wird dadurch flächiger an das Topf-/Pfanneninnere abgegeben.
    Ich denke also nicht, dass eine Stahlplatte den gewünschten Effekt erzielen würde, wohl aber, dass es "ein bisschen besser" wäre. Die Heizleistung würde, so meine Theorie, aber in die Knie gehen, da die Wärmeenergie durch die 5mm Stahlplatte "zu langsam" durchgeht und so eher ringsum verloren geht, als in den Topf/Pfanne eingetragen zu werden.

    Beschichtete Töpfe könnten m.E. allerdings beim reinen Nudel-Kochen nützlich sein. Es ist ja so viel Wasser drin, dass generell genug Hitze "abgenommen" wird, also keine Gefahr für die Beschichtung besteht. Nichts desto trotz: braucht's das wirklich?


 

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