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Welches Zelt

Erstellt von Nordwind, 14.10.2011, 13:21 Uhr · 600 Antworten · 99.138 Aufrufe

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    Zitat Zitat von 0815 Beitrag anzeigen
    Was sagt ihr hierzu :CAMPING-SET 4-TEILIG - Louis - Motorrad & Freizeit

    Hat jemand damit Erfahrungen?
    Damit hab ich auch geliebäugelt. Hab dann aber das Nordkap Zelt mit Doppelwand geholt, das sie für 89€ im Angebot hatten. Das ließ sich sehr einfach auf und abbauen und hat den Sturm letzte Woche am Bodden (nähe Greifswald) als eines der wenigen Zelte auf dem Campingplatz überlebt. Dazu hab ich mir die 5.0 Isomatte von Nordkap (29€) und das Pro Schlafsack von Nordkap (54€) geholt. Das passt alles in eine 90 Liter Gepäckrolle und man hat noch etwas Platz für sperrigere Sachen, die nicht in den Koffern passen. War damit eine Woche unterwegs und kann es empfehlen!

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    Ich verwende seit Jahren treu das Coleman Tunnelzelt! Kostet nicht viel (um die 100 Euro bei Amazon), ist nach meinen Erfahrungen absolut wasserdicht - hat bei mir schon 3 Tage Dauerregen in Südfrankreich wirklich trocken überstanden - klein zu verpacken und für mich (187 cm) alleine ausreichend. Das Vorzelt ist praktisch für nasse Schuhe, Packtaschen, etc.. Ich schätze an dem Zelt auch die Diskretion: es ist niedrig, sturmfest durch die Tunnelform und grün. Damit kann ich auch mal von der Strasse runter und in der Nacht irgendwo hinter Büschen zelten, ohne dass es gleich nach Proficamping aussieht.

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    Habe selber ein billiges High-Peak (40 Euro, Lidl) gehabt und für "preiswert" empfunden.
    So lange es nicht
    -regnet
    -stürmt
    -regnet und stürmt
    optimal.
    Das Zubehör und Ausstattung ist ausreichend so lange man
    -nicht in felsigen/steinigen Boden die Heringe schlagen muss
    -der Untergrund eben ist.

    Hab mir jetzt ein Salewa Kashgar III gekauft und bin schwerst begeistert. Kostet zwar (bezogen auf den Kauf- nicht den Listenpreis) das 4-5 fache eines Lidl Zeltes, doch machen mich die 120 Euro mehr nicht ärmer.

    Wenn man vorhat, regelmäßig zu campen, macht es m.E. durchaus Sinn, "etwas" mehr auszugeben und dafür was zu haben, mit dem man auch länger glücklich ist.
    Für Zelt, Schlafsack und Isomatte muss man nicht mehr als 250 - 300 Euro ausgeben um etwas zu bekommen, was auch den regelmäßigen und erfahrenen Camper befriedigt. Selbstverständlich gehts immer besser, aber die Preise explodieren dann ziemlich zügig. Ob man das dann noch als "preiswert" im Sinne des Wortes versteht, ist jedem selber überlassen.

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    Da gebe ich Dir recht!

    Für den "normalen" Gebrauch: 2 Wochen Campen im Jahr, 0° bis 40°, 3 Tage Sturm, 5 Tage Regen, irgendwo im Busch, passt die 100 Euro Klasse. Die selbstaufblasende Isomatte kostet 40 Euro, der Schlafsack 50 Euro, ein Kompressionskissen 10 Euro, und schon hat man für 200 Euro sein eigenes Hotel dabei.

    Schlechter würde ich mich nicht ausrüsten, besser geht es weit in 4 stellige Regionen.

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    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen
    Schlechter würde ich mich nicht ausrüsten, besser geht es weit in 4 stellige Regionen.
    schön gesagt Gerard

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    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen

    Schlechter würde ich mich nicht ausrüsten, besser geht es weit in 4 stellige Regionen.
    Ganz genau so seh ich das auch.

    Man muss sich wirklich fragen, was man sich spart? Beim Zelt liegen zwischen "Markenqualität" (wenn ich mir das Salewa oder vorher das Vaude anschau, erkennt man auf den ersten Blick, dass es besserers Zeug ist) und Disounterprodukt (kein Müll, wie ich schon mal schrieb) vielleicht 100 Euro. Bei der Matte 30-40 zwischen Therm-a-Rest und Discounter. Beim Schlafsack kann ich nicht mitreden.

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    Ich bin Schlafsackfan! Nirgends schlafe ich besser und am liebsten auf einer Berghütte im Winter in einem dicken Daunenschlafsack!

    Aber: für Motorradreisen braucht es einen Schlafsack, der leicht trocknet, also Polyester. 50 bis 100 Euro, in dieser Preisspanne findet man gute Schlafsäcke für unsere Zwecke. Keine ganz zu öffnende Schlafsackdecke, das ist Mist! Lieber einen Mumienschlafsack dunkler Farbe. Dazu kann man einen Innenschlafsack verwenden oder, wenn es sehr kalt wird, auch eine Rettungsdecke darüberlegen. Wenn es sehr heiss ist, lege ich den Schlafsack als Decke über mich.

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    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen
    Ich bin Schlafsackfan!
    Ich auch!

    Ich meinte mit "kann nicht mitreden", dass ich einen LIDL High Peak Schlafsack für 40 oder 50 Euro verwende, den seit Jahren (geschätzte 300 Übernachtungen) hab, er qualitativ sowie thermisch voll und ganz meinen Vorstellungen entspricht. Komforttemperatur ist angegeben mit 9 Grad. Inzwischen dürfte er aber so durchgelegen sein, dass die eher bei 12 Grad liegt
    Ich hab mir die Kunstfaser-Grunztüten der "namhaften" Hersteller angeschaut... ich werd mit denen nicht "warm" und bleib da lieber beim Lidl.
    Wenn man richtig was tolles will, braucht man einen Daunenschlafsack und da gehts mit meinen Wünschen hinsichtlich Packmaß bei 150 Euro los. Ist mir zu viel für eine Grunztüte, die ich nicht mal selber waschen kann. Für Wanderer/Bergsteiger is das egal. Die sind in der Regel nur in einer Klimazone unterwegs. Mit dem Moped kommt man aber doch etwas weiter und so kann es sein, dass man gerade im Schlafsack am Meer bei 25 Grad schwitzt und eine Nacht vorher noch auf 1500 Meter gefroren hat... Ich will den Schlafsack daheim wieder waschen können und nicht ständig ein Inlet rumziehen müssen.

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    Ich habe das Tatonka Alaska 3XL und kann es nur empfehlen nicht zu teuer genug Platz kleines Packmass, schnell aufgebaut und auch dicht, Englanderprobt.

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    Zitat Zitat von petitprince Beitrag anzeigen
    Keine ganz zu öffnende Schlafsackdecke, das ist Mist!
    Einspruch. Zwar hällt beim ständigen auf und zu machen der Reisverschluss sicher nicht ewig, doch ist die Möglichkeit einen Schlafsack zu öffnen um ihn auch als Decke verwenden zu können doch recht praktisch. So kann man den gleichen Schlafsack den man bei Minusgraden in Bolivien auf 5000 Höhenmetern verwendet auch wenige Kilometer weiter in der Wüste Perus verwenden.

    Fragt man in einem Outdoor Laden nach einem Schlafsack mit sagen wir -32 Grad Extremtemperatur, so drängen einen die Verkäufer in die Ecke von deutlich über 500 Euro. Hin und wieder hat man jedoch das Glück, den Alexika Aleut neu bei ebay für 90 Euro zu bekommen. Glaub mir ich habe schon viel getestet aber dieser war bisher der wärmste, hat aber ein Packmass wie zwei Helme

    Alexika ALEUT Compact


    Zurück zum Thema Zelte: Auch hier scheine ich höhere Anforderungen zu haben als die Meisten. Ich sprech nicht schon von zufrieden sein, wenn mein Motorrad auf dem Weg vom Händler in die heimische Garage nicht liegen bleibt. Ich stelle viel höhere Anforderungen, auch an meine Ausrüstung. Vermutlich einfach weil ich jährlich mehr Tage im Zelt als in einem Haus verbringe. Darum scheidet ein (Tunnel) Zelt, dass nichtmal ohne Heringe auf einer Fähre oder einem asphaltierten Parkplatz stehen kann, für mich mangels Praxistauglichkeit bereits dadurch aus.
    Für jemand der nur auf dem weichen Tennisrasen eines gepflegten Campingplatzes nächtigt und dem gefährliche Stolperfallen nichts aus machen, mag es dagegen ausreichen sein. Die Arbeit mit Seilen und Heringen mach ich mir nur, wenn wirklich ein Unwetter aufzieht. Ansonsten ist ein Zelt Malariaschutz etc. und Dichtigkeit eine Frage von Impregnierspray für 2 Euro die Dose. Wenn ein Händler sagt ein Zelt ist gut, muss man sich immer die Frage stellen ob für seinen Umsatz oder auch für mich...


 
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