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Welches Zelt

Erstellt von Nordwind, 14.10.2011, 13:21 Uhr · 600 Antworten · 99.225 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Generelles zu Zelten: die meisten Zelte sind vom Hersteller nicht für motorisierte Reisende entwickelt, bei denen - wenn man ehrlich ist - 1-2 Kilo mehr oder weniger keine große Rolle spielen, sondern für tretende oder schlicht wandernde Zeitgenossen, bei denen es schon eine Rolle spielt.
    Darum sind Kuppelzelte, bei denen durch ein drittes Gestänge eine brauchbare Apsis entsteht, inzwischen rarer als Beamtenschweiß.
    Nach wie vor MEIN Favorit: Salewa Kashgar III.
    + brauchbare Apsis (nein, es passt kein Motorrad ins Vorzelt)
    + für mich ausreichende Höhe im Zelt (nein, man kann nicht drin stehen)
    + bauartbedingt ausreichende Stabilität auch bei starkem Wind bis Sturm (ich weiß nicht, wie ein Kuppelzelt mit 1,80-2,xx Meter Höhe das aushält. Die Gestänge werden Länger und die Biegemomente in ihnen steigen quadratisch zur Länge an)
    + dicht!

    Die momentan fast ausschließlich angebotenen Kuppelzelte spannen die Apsis/Vorzelt durch eine ÜBER der Kuppel durchgeführten Stange auf. Diese Apsis reicht für 2 Wanderer+Gepäck vollkommen. Für 1-2 Mopedfahrer mit voller Montur: keine Chance.

  2. Registriert seit
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    Letztes Jahr hatte ich die gleiche Entscheidung zu treffen. Mein altes Kuppelzelt von Vaude war nach 16 Jahren verbraucht.

    Also ein Neues.

    Zuerst mal ein bisschen umgeschaut im Netz, beim Outdoorhändler, Tante Luise usw.

    Kuppelzelt oder Tunnelzelt.

    Da ich, auch bei Gruppenfahrten, am liebsten alleine im eigenen Zelt schlafe, sollte das Zelt nun kein 3-Mann-Zelt mehr sein, sondern lediglich mir und meiner Ausrüstung Platz bieten. Also Einmann oder Zweimannzelt.

    Beim alten Vaude 3er-Zelt war das Warmbringen in kalten Nächten häufig ein Problem. Also Innenzelt und nicht zu hoch bzw, zuviel Luftvolumen. Auch deshalb möglichst klein.

    Manchmal habe ich bei Regen mein Zelt aufgestellt und das Problem waren dann immer die nassen Sachen. Wohin damit, wo trocknen usw.. Also ein Zelt mit größerer Apsis.

    Zu niedrig darf das Zelt aber auch nicht sein, denn Umziehen im Zelt sollte auch ohne diverse Verrenkungen möglich sein.

    Das Innenzelt soll unbedingt im separat aufstellbar sein, um es, und die Ausrüstung, auch wenn es regnet, trocken halten zu können.

    Das waren, soweit es mir jetzt einfällt, erst mal die wichtigsten Anforderungen.

    Gekauft habe ich mir letztlich das Coleman Coastline 2 plus. Ein Tunnelzelt


    https://www.coleman.eu/de/p-25680-coastline-2-plus.aspx


    Als es bei mir angekommen ist, habe ich es gleich 2 mal probeweise alleine aufgebaut. Beim ersten mal dauerte das 15 Minuten, bis ich wusste wo welche Stange wie hingehört, usw.. Beim zweiten Mal wars in etwa 8 Minuten fertig.

    Inzwischen habe ich im Laufe des Jahres schon X-mal drin geschlafen und es deshalb natürlich aufgebaut. Dabei habe ich mir spezielle Verpackungarten zurechtgelegt.
    Ich baue das Zelt, wenn es trocken ist (Taufeuchte spielt für einen Tag keine Rolle) und niederschlagsfrei, zusammen mit dem Innenzelt ab, lege es so zusammen, das der Boden immer außen ist und rolle es da insgesamt vom Kopfende zur Apsis hin ein. Alle Reißverschlüße müssen geschlossen sein.
    Nun weiß ich beim Aufstellen sofort wie das Zelt liegt, alles bleibt trocken, auch wenn es beim Aufstellen am Abend regnen sollte. Weiter kann ich die ersten beiden Heringe (die packe ich immer separat) schon eindrücken, wenn es beim Aufstellen noch vor mir liegt. Nun breite ich es aus und schiebe die drei Stangen ein. Dabei gleich die eine Seite Fußlaschen einhaken. Nun die andere Seite einhaken. Dabei formt sich das Zelt bereits vor. Wenn ich nun mit den beiden Heringen am Kopfende das Zelt spanne, stellt es sich auf und steht. Die Leinen oben an den Gestängebögen habe ich immer dran und werden gleich mitgespannt. Wenn kein starker Wind ist, brauche ich eigentlich keine weitere Abspannung. Das Zelt steht in 4 Minuten. Mit 4 Heringen nicht sehr schön, aber es geht. Maximal brauche ich dann nochmal 4 Heringe, dann kann auch Wind sein und das Zelt ist optimal gespannt

    Wenn es regnet und das Zelt entsprechend nass ist, baue ich erst das Innenzelt ab und verpacke es, nach gleichem Muster wie oben beschrieben eingerollt, zusammen mit aller Ausrüstung. Hier ist die riesige Apsis ein unschlagbarer Vorteil. Da kann es regenen wie es will, alles bleibt trocken. Ich kann mich bequem anziehen, packen und dann im billigen Regenzweiteiler das Aussenzelt in einen wasserdichten Sack von Tante Louise verpacken. Zudem ist die Apsis so groß, daß ich dort mein Frühstück, Abendessen und noch mehr, auch im Regen, zubereiten kann. Die Stiefel stehen auch in der Apsis und an einer Schnur sind über Nacht die Klamotten zumindest einigermaßen trocken geworden. Im alten Zelt waren die nassen Sachen immer in der Schlafkabine. Dann war alles klamm und feucht. Echt zum Abgewöhnen.
    Der Aufbau am Abend dauert etwa 2 Minuten länger, wenn ich das Innenzelt wieder einhängen muss. Falls es dabei regnet, baue ich halt in umgekehrter Reihenfolge zum Abbau wieder auf. Funktioniert echt super.

    Das Problem mit Steinen, Felsen und harten Böden ist klar der Nachteil am Tunnelzelt. Doch bislang habe ich immer schwere Steine, Bäume oder sonstwas gefunden. Die Schnur um den 5-kg-Stein gewickelt reicht schon, oder den Hering druntergezwickt. Zur Not muss halt die Q angebunden werden.

    Im Gegensatz zum alten Vaude ist diese Coleman ein "Billigzelt", doch bin ich bislang voll zufrieden. Die Apsis ist herrlich.

    Noch ein Tipp bei Rissen im Zeltboden oder auch sonst. Bei Dachgeschoßdämmungen wird eine Dampfbremse aus "Folie" eingebaut. Zum Verkleben dieser Folie gibt es spezielles Klebeband von verschiedenene Herstellern. Dieses Klebeband haftet so stark und beständig, damit kannst du alle Risse oder Löcher verschließen. Auch sonst habe ich da immer was dabei. Spart Kabelbinder, Isolierband und zur Not auch Pflaster und vieles Andere.


    Grüße

    Hans

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    hi
    freu mich über due tipps auch wenn sie einem am ende ja doch nicht die entscheidung abnehmen
    jeder hat für den von ihm bevorzugten typ zelt ja gute argumente gebracht
    das stauraumargument ist nicht schlecht und ich denke das man immer einen platz findet wo man heringe einstecken kann
    ein kuppelzelz mit 3 stangen ist ja vom aufbauaufwand bestimmt nicht viel besser wie ein tunnel mit drei stangen
    die frage beim kuppelzelt ist ja auch was muß mit ins zelt und was bleibt im vorraum stehn
    da ich ja null erfahrungen habe muß ich mich ja auf euch verlassen denn als ich das letzte mal gezeltet habe gab es noch
    dreieckige zelte aus baumwolle mit zwei stangen ( scheiße bin ich alt )

    ich weiß auch nicht wenn es richtig ...... würde ob ich dann überhaupt noch zelte möchte oder dann doch lieber in der pension
    schlafen gehen würde
    aber ich habe bis jetzt mich noch nicht wirklich zu einem der beiden zelte durchringen können
    lg andreas

  4. Registriert seit
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    Gerad gesehen Tante Lu hat auch "bessere Sachen"
    https://www.louis.de/produkte/zelte-...rradtouren/101

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    Mir ist gerade noch etwas eingefallen
    Durch das leichter-ist-besser Gerede der letzten Jahre ist es, gerade bei den teureren Zelten mittlerweile angebracht, ein footprint (Zusatzboden) zu kaufen.
    Die Hersteller wollen überall an Gewicht sparen und das Material, sowohl der Zeltwände als auch des Bodens, wird immer dünner. Möchte man dann auf Böden Zelten, die nicht eine grüne Wiese sind, wird es bedenklich. Da kann schon Waldboden mit kleinen Stöcken bereits Zuviel sein. Durch das Footprint erübrigt sich auch der nasse Boden im Zelt beim Aufbau im Regen

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    Die "Footprints" der Hersteller sind überteuert.
    Eine Plane aus dem Baumarkt mit 3 x 4 m genügt völlig und kostet nur ca. 5 €.

    Achtung: Sie darf nicht unter dem Zelt vorschauen, sonst funktioniert sie als Tau-/Regensammler! Alsodie Plane entsprechend zuschneiden oder einschlagen.

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    Als Zeltunterlage verwende ich Luftpolsterfolie, die man entweder für kleines Geld im Baumarkt oder kostenlos bekommt, wenn man ein größeres Gerät (Kühlschrank, Fernseher o.ä.) nach Hause geliefert bekommt. Die Luftpolster haben zudem den Vorteil, dass sie auf harten Untergründen einen gewissen Polsterkomfort liefern. Mit der Zeit gehen die kleinen Luftpölsterchen zwar kaputt, aber die Folie erfüllt insgesamt trotzdem ihre Aufgabe, nämlich den Zeltboden vor Beschädigungen zu schützen und Feuchtigkeit fern zu halten.

    Nach der Reise entsorge ich die verschlissene Folie auf dem letzten Campingplatz oder an der Autobahn im Müllcontainer.

  8. Registriert seit
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    @ el gu

    Meinst Du das:

    p1150245.jpgp1150246.jpg

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    Crusader: das einzige, was du falsch machen kannst, ist, dass du hunderte oder gar tausende Euros investiert obwohl du noch gar nicht weißt ob Camping und du wieder Freunde werden.
    Nicht nur ich haben zigtausende Kilometer und etliche, vielleicht sogar hunderte Nächte in Aldi/Lidl/Norma-Zelten verbracht und haben's überlebt. Irgendwann weiß man, was man will und kauft sich das einfach. Dann ist es egal, ob es das 15 Euro Aldi, das 150 Euro Salewa oder das 1500 Euro Hilleberg wird. Passen muss es.
    So hab ich mich dann für mein Salewa Kashgar entschieden und... das tatsächlich völlig überteuerte Footrprint gekauft.
    Wieder gab's hierfür rationelle Gründe: es ist so dünn, leicht und passgenau, dass es mitsamt dem Zelt in die mitgelieferte Zelttasche passt. Die vorher verwendete Gewebeplane kann das nicht und reißt ausserdem auch. Nur findet man in Gewebe die feinen Risse nicht um sie zu verkleben. In der sch*ßteuren Footprintp-Dings wenigstens schon.

    Jeder nach seinem Gusto.

  10. Registriert seit
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    So isses wohl!


 
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