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    <name>0165 - ES - Coll dels Belitres</name>
    <cmt>Mit seinen gerade einmal 165 m Scheitelhöhe kann der Col des Balistres sicherlich nicht mit besonders vielen Superlativen aufwarten; einen Titel kann man ihm jedoch unmöglich streitig machen. Es ist definitiv der östlichste Pyrenäenübergang, denn noch weiter östlich gibt es nämlich keine Pyrenäen mehr. Der Pass stellt den spanisch-französischen Grenzübergang zwischen Argelès-sur-mer und Llançà auf der direkt am Mittelmeer entlang führenden Küstenstraße dar.
Man startet sowohl auf französischer, als auch auf spanischer Seite auf Meereshöhe und legt somit nominell einen Höhenunterschied von 165 Hm zurück. Da die Strecke jedoch über eine Reihe von Ortschaften führt, die alle am Meer liegen, und zwischen diesen Buchten immer ein Höhenzug zu überwinden ist, zeigt der Tacho später natürlich ein Vielfaches dieser Höhe an. Das ständige Auf und Ab ist zwar sehr zermürbend, die wunderschöne Landschaft mit ständigem Ausblick über das Mittelmeer sollte dafür jedoch mehr als entschädigen.
Es gibt auch noch eine andere Verbindung weiter im Hinterland, den Col de Banyuls, der Banyuls-sur-mer, den vorletzten Ort auf französischer Seite, mit Figueres in Spanien verbindet.
</cmt>
    <desc>Mit seinen gerade einmal 165 m Scheitelhöhe kann der Col des Balistres sicherlich nicht mit besonders vielen Superlativen aufwarten; einen Titel kann man ihm jedoch unmöglich streitig machen. Es ist definitiv der östlichste Pyrenäenübergang, denn noch weiter östlich gibt es nämlich keine Pyrenäen mehr. Der Pass stellt den spanisch-französischen Grenzübergang zwischen Argelès-sur-mer und Llançà auf der direkt am Mittelmeer entlang führenden Küstenstraße dar.
Man startet sowohl auf französischer, als auch auf spanischer Seite auf Meereshöhe und legt somit nominell einen Höhenunterschied von 165 Hm zurück. Da die Strecke jedoch über eine Reihe von Ortschaften führt, die alle am Meer liegen, und zwischen diesen Buchten immer ein Höhenzug zu überwinden ist, zeigt der Tacho später natürlich ein Vielfaches dieser Höhe an. Das ständige Auf und Ab ist zwar sehr zermürbend, die wunderschöne Landschaft mit ständigem Ausblick über das Mittelmeer sollte dafür jedoch mehr als entschädigen.
Es gibt auch noch eine andere Verbindung weiter im Hinterland, den Col de Banyuls, der Banyuls-sur-mer, den vorletzten Ort auf französischer Seite, mit Figueres in Spanien verbindet.
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    <name>0169 - F - Col de Saint Ignace</name>
    <cmt>Der Col de Saint Ignace ist ein leicht zu fahrender Pass, dessen Auffahrt aber durch viel Verkehr nicht immer angenehm ist. Der Verkehr rührt daher, dass auf der Passhöhe eine Zahnradbahn zum Berg La Rhune beginnt. Diesen markanten Berg hat bestimmt jeder schon gesehen, der einmal mit dem Auto die Autobahn im Südwesten Frankreichs nach Spanien befahren und dabei den Blick nach links gewandt hat. Im allgemeinen ist dieser Pass nur der Anfang zu einer Reihe von weiteren mehr oder weniger hohen und/oder harten Anstiegen. Wer oben schon platt ist, kann sich in einer der vielen Stände mit Eis oder Essen stärken und dann die lockere Abfahrt genießen, alle anderen werden die nächste bzw. erste Herausforderung suchen.
Der Pass ist auf der Nordwest- und Südostrampe sehr gut beschildert, so dass man jeweils die Mittelwerte der Steigung anhand der am Straßenrand angebrachten Schilder ablesen kann.</cmt>
    <desc>Der Col de Saint Ignace ist ein leicht zu fahrender Pass, dessen Auffahrt aber durch viel Verkehr nicht immer angenehm ist. Der Verkehr rührt daher, dass auf der Passhöhe eine Zahnradbahn zum Berg La Rhune beginnt. Diesen markanten Berg hat bestimmt jeder schon gesehen, der einmal mit dem Auto die Autobahn im Südwesten Frankreichs nach Spanien befahren und dabei den Blick nach links gewandt hat. Im allgemeinen ist dieser Pass nur der Anfang zu einer Reihe von weiteren mehr oder weniger hohen und/oder harten Anstiegen. Wer oben schon platt ist, kann sich in einer der vielen Stände mit Eis oder Essen stärken und dann die lockere Abfahrt genießen, alle anderen werden die nächste bzw. erste Herausforderung suchen.
Der Pass ist auf der Nordwest- und Südostrampe sehr gut beschildert, so dass man jeweils die Mittelwerte der Steigung anhand der am Straßenrand angebrachten Schilder ablesen kann.</desc>
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    <time>2023-04-02T15:44:40Z</time>
    <name>0197 - ES - Coll de Frare</name>
    <cmt>Am östlichen Ende der Pyrenäen, dort, wo sie sich ins Mittelmeer stürzen, ist unser Küstenpass von Norden her der erste komplett in Spanien liegende. Während sein nördlicher Nachbar, der etwas niedrigere Grenzpass Col des Balistres, sich auf die französische Côte Vermeille und die spanische Costa Brava aufteilt, ist der Frare damit auch der nördlichste reine Costa Brava-Pass.
Seit einigen Jahren könnte man ihn auch in einem Tunnel „unterfahren“, was uns aber um eine tolle Passstrecke mit ebensolchen Küstenpanoramen bringen würde. Weshalb dieser Tunnel gebaut wurde, erschließt sich dem gemeinen Radler nicht so ganz, denn seit fast der gesamte Straßen-Transit über den Col du Perthus geführt wird, ist es recht ruhig geworden auf der Küstenstraße N 260 – wie inzwischen auch auf den einst wichtigsten Umlade- und Spurwechselbahnhofszwillingen von Portbou und Cerbère, denn auch die neue Normalspur-Bahntrasse Perpignan–Barcelona führt über den Perthus bzw. unter diesem durch.
Somit bleibt dem Radler eine zumindest auf spanischer Seite breit ausgebaute und nicht allzu stark befahrene Nationalstraße mit Traum-Meerblick und dank des Tunnels im Falle des Coll de Frare ein größtenteils nur noch schwach befahrene Passstraße. Was will man mehr.</cmt>
    <desc>Am östlichen Ende der Pyrenäen, dort, wo sie sich ins Mittelmeer stürzen, ist unser Küstenpass von Norden her der erste komplett in Spanien liegende. Während sein nördlicher Nachbar, der etwas niedrigere Grenzpass Col des Balistres, sich auf die französische Côte Vermeille und die spanische Costa Brava aufteilt, ist der Frare damit auch der nördlichste reine Costa Brava-Pass.
Seit einigen Jahren könnte man ihn auch in einem Tunnel „unterfahren“, was uns aber um eine tolle Passstrecke mit ebensolchen Küstenpanoramen bringen würde. Weshalb dieser Tunnel gebaut wurde, erschließt sich dem gemeinen Radler nicht so ganz, denn seit fast der gesamte Straßen-Transit über den Col du Perthus geführt wird, ist es recht ruhig geworden auf der Küstenstraße N 260 – wie inzwischen auch auf den einst wichtigsten Umlade- und Spurwechselbahnhofszwillingen von Portbou und Cerbère, denn auch die neue Normalspur-Bahntrasse Perpignan–Barcelona führt über den Perthus bzw. unter diesem durch.
Somit bleibt dem Radler eine zumindest auf spanischer Seite breit ausgebaute und nicht allzu stark befahrene Nationalstraße mit Traum-Meerblick und dank des Tunnels im Falle des Coll de Frare ein größtenteils nur noch schwach befahrene Passstraße. Was will man mehr.</desc>
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    <time>2023-04-01T11:35:21Z</time>
    <name>0247 - ES - Coll de Perafita</name>
    <cmt>Der Coll de Perafita auf der Halbinsel Cap de Creus ist zwar nur knapp 250 Meter hoch, aber dennoch mit einem Superlativ ausgestattet, der frühestens in der nächsten Eiszeit bei abgesunkenem Meeresspiegel übertroffen werden könnte: Er ist der östlichste Pass der Pyrenäen. Und zwar deswegen, weil das Cap de Creus geographisch noch zu den Pyrenäen gehört und weiter östlich reicht als die Grenze zwischen Spanien und Frankreich nördlich davon.

Dazu kommt noch, dass über den Perafita die einzige Landverbindung nach Cadaques führt, einem der schönsten Dörfer am Saum des Mittelmeers. Obwohl, wenn man an Colliure, die Cinque Terre, Positano, Rovinj, Veli Lošinj, Korčula, Kotor, Hydra, Santorini usw. denkt, kommen einem ganz schön viele hübsche Mittelmeerdörfer in den Sinn. Wie dem auch sei, jedenfalls ist, nach Meinung des Autors, an der spanischen Mittelmeerküste nur Calella de Palafrugell schöner.

Als einzige Verbindung nach Cadaques ist der Perafita von Roses her bisweilen mit etwas mehr motorisiertem Verkehr belastet. Von Port de la Selva hält sich der Verkehr in Grenzen, weil man dieses Dorf leichter über die nacional nach Llançà und dann die Küste lang erreicht. Fährt man den Perafita von Roses an, überquert man vor der Passhöhe einen etwas höher gelegenen Hochpunkt, der in Radlerkreisen als Alt de Can Berta bekannt ist. Um die Pässebeschreiberei nicht noch mehr zu übertreiben als üblich, sehen wir ihn als Unterpass des Perafita an.

Landschaftlich versieht die zerklüftete Hügelwelt des Cap de Creus  ("Bergwelt" wären übertrieben) den Perafita mit einem gewissen "Gebirgsflair", das ähnlich hohen Pässen der katalanischen Mittelmeerküste wie zum Beispiel denen der Gavarres oder des Maresme abgeht. Sprich, man hat auf den Straßen, die sich an tiefeingeschnittenen Tälern entlang zum Perafita schlängeln, das Gefühl, viel höher unterwegs zu sein. Normalerweise unübersehbar bei der Überquerung des Perafita sind die Radaranlagen (EVA 4) auf dem südlich der Passhöhe gelegenen Pení. Theoretisch ist der Berg mit über 600 m Höhe der höchstmögliche Punkt, den man am Cap de Creus auf dem Rennrad erreichen kann. Praktisch ist sein Gipfel, anzufahren vom Alt de Can Berta, leider militärisches Sperrgebiet und somit der Allgemeinheit verwehrt.</cmt>
    <desc>Der Coll de Perafita auf der Halbinsel Cap de Creus ist zwar nur knapp 250 Meter hoch, aber dennoch mit einem Superlativ ausgestattet, der frühestens in der nächsten Eiszeit bei abgesunkenem Meeresspiegel übertroffen werden könnte: Er ist der östlichste Pass der Pyrenäen. Und zwar deswegen, weil das Cap de Creus geographisch noch zu den Pyrenäen gehört und weiter östlich reicht als die Grenze zwischen Spanien und Frankreich nördlich davon.

Dazu kommt noch, dass über den Perafita die einzige Landverbindung nach Cadaques führt, einem der schönsten Dörfer am Saum des Mittelmeers. Obwohl, wenn man an Colliure, die Cinque Terre, Positano, Rovinj, Veli Lošinj, Korčula, Kotor, Hydra, Santorini usw. denkt, kommen einem ganz schön viele hübsche Mittelmeerdörfer in den Sinn. Wie dem auch sei, jedenfalls ist, nach Meinung des Autors, an der spanischen Mittelmeerküste nur Calella de Palafrugell schöner.

Als einzige Verbindung nach Cadaques ist der Perafita von Roses her bisweilen mit etwas mehr motorisiertem Verkehr belastet. Von Port de la Selva hält sich der Verkehr in Grenzen, weil man dieses Dorf leichter über die nacional nach Llançà und dann die Küste lang erreicht. Fährt man den Perafita von Roses an, überquert man vor der Passhöhe einen etwas höher gelegenen Hochpunkt, der in Radlerkreisen als Alt de Can Berta bekannt ist. Um die Pässebeschreiberei nicht noch mehr zu übertreiben als üblich, sehen wir ihn als Unterpass des Perafita an.

Landschaftlich versieht die zerklüftete Hügelwelt des Cap de Creus  ("Bergwelt" wären übertrieben) den Perafita mit einem gewissen "Gebirgsflair", das ähnlich hohen Pässen der katalanischen Mittelmeerküste wie zum Beispiel denen der Gavarres oder des Maresme abgeht. Sprich, man hat auf den Straßen, die sich an tiefeingeschnittenen Tälern entlang zum Perafita schlängeln, das Gefühl, viel höher unterwegs zu sein. Normalerweise unübersehbar bei der Überquerung des Perafita sind die Radaranlagen (EVA 4) auf dem südlich der Passhöhe gelegenen Pení. Theoretisch ist der Berg mit über 600 m Höhe der höchstmögliche Punkt, den man am Cap de Creus auf dem Rennrad erreichen kann. Praktisch ist sein Gipfel, anzufahren vom Alt de Can Berta, leider militärisches Sperrgebiet und somit der Allgemeinheit verwehrt.</desc>
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    <name>0250 - F - Col de Feuilla</name>
    <cmt> Der Col de Feuilla hat es mit viel gutem Willen über die strengen Hürden dieses Pässelexikons bezüglich Relevanz (a.k.a. Kackwellenverordnung) geschafft, und er ist wahrlich kein Riese. Davon zeugt sowohl die absolute Höhe von 250 Metern, als auch der Höhenunterschied, der nur ganz knapp die 100-Höhenmeter-Marke reißt.
Dennoch ist der Mini-Pass erwähnenswert, stellt er doch eine landschaftliche Zäsur dar. Er führt nämlich von der Küstenregion des Languedoc, nicht weit vom Badeort Leucate, in das hügelige Hinterland des Corbières, das Insidern vor allem als Wein-Appellation bekannt sein dürfte. Der Col de Feuilla könnte also der Einstieg in eine Tour durch diese Pyrenäen-Ausläufer sein, die sich hier als typisch südfranzösisch darstellen: karg bewachsene, trockene Hügel. Ein Rennradrevier übrigens, wo man sich auch schon sehr früh im Jahr austoben kann (was aber wohl kaum jemand tut).
Der Pass verbindet den namensgebenden Ort Feuilla auf der Westseite mit Saint-Jean-de-Barrou auf der Ostseite. Die Lanschaft ist völlig unspektakulär, besticht aber wie so oft durch völlige Einsamkeit.
</cmt>
    <desc> Der Col de Feuilla hat es mit viel gutem Willen über die strengen Hürden dieses Pässelexikons bezüglich Relevanz (a.k.a. Kackwellenverordnung) geschafft, und er ist wahrlich kein Riese. Davon zeugt sowohl die absolute Höhe von 250 Metern, als auch der Höhenunterschied, der nur ganz knapp die 100-Höhenmeter-Marke reißt.
Dennoch ist der Mini-Pass erwähnenswert, stellt er doch eine landschaftliche Zäsur dar. Er führt nämlich von der Küstenregion des Languedoc, nicht weit vom Badeort Leucate, in das hügelige Hinterland des Corbières, das Insidern vor allem als Wein-Appellation bekannt sein dürfte. Der Col de Feuilla könnte also der Einstieg in eine Tour durch diese Pyrenäen-Ausläufer sein, die sich hier als typisch südfranzösisch darstellen: karg bewachsene, trockene Hügel. Ein Rennradrevier übrigens, wo man sich auch schon sehr früh im Jahr austoben kann (was aber wohl kaum jemand tut).
Der Pass verbindet den namensgebenden Ort Feuilla auf der Westseite mit Saint-Jean-de-Barrou auf der Ostseite. Die Lanschaft ist völlig unspektakulär, besticht aber wie so oft durch völlige Einsamkeit.
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    <name>0251 - ES - Collada de Aritxulegi</name>
    <cmt>Gemeinsam mit dem Alto Agiña bildet die Collada de Arichulegui ein Pässedouble, das den Einstieg von der im Osten gelegenen Metropole San Sebastian in die herrliche Bergwelt der baskischen Pyrenäen darstellt. Kurioserweise ist es der niedrigere Passübergang (251 m) am Arichulegui, welcher der eigentliche Passübergang im geografischen Sinne ist, während der höhere Alto Agiña (544 m) zwar auch über einen Kamm führt, der aber keine Wasserscheide ist.
Zwischen den beiden Pässen liegt der Stausee Embalse de San Antón, der inmitten der Hügellandschaft der niedrigen baskischen Pyrenäen eine schöne Kulisse bildet.
Die Passhöhe ist ein Scheiteltunnel, der genau auf der Grenze der spanischen Regionen Baskenland und Navarra liegt.</cmt>
    <desc>Gemeinsam mit dem Alto Agiña bildet die Collada de Arichulegui ein Pässedouble, das den Einstieg von der im Osten gelegenen Metropole San Sebastian in die herrliche Bergwelt der baskischen Pyrenäen darstellt. Kurioserweise ist es der niedrigere Passübergang (251 m) am Arichulegui, welcher der eigentliche Passübergang im geografischen Sinne ist, während der höhere Alto Agiña (544 m) zwar auch über einen Kamm führt, der aber keine Wasserscheide ist.
Zwischen den beiden Pässen liegt der Stausee Embalse de San Antón, der inmitten der Hügellandschaft der niedrigen baskischen Pyrenäen eine schöne Kulisse bildet.
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    <name>0276 - F - Parc des Éoliennes de Treilles</name>
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    <name>0280 - F - Col du Loup</name>
    <cmt>Wir befinden uns südlich von Carcassonne im wunderbaren Trainingsrevier des Corbieres zwischen Languedoc und den hohen Pyrenäen. Beim Col du Loup handelt es sich um den ersten Pass der 16. Etappe der 2022er Tour de France. In der offiziellen Streckenführung wird der kleine Anstieg durch die Weinberge als Côte de Saint Hiliare benannt. In Saint Hiliare, dem Namensgeber, gibt es eine zum Weltkulturerbe zählende Abtei mit Ersterwähnung im 8 Jahrhundert zu besichtigen. Die Weiterfahrt in Richtung Limoux gestaltet sich wellig mit einer leichten Gegenrampe zum Col d'al Bosc und mit Fernsicht auf den Pyrenäen-Hauptkamm. Die Strecke über den Col du Loup lohnt sich auch als Alternative zum verkehrsreichen Tal der Aude wenn man in Richtung der hohen Pyrenäen unterwegs ist.

Auf der schmalen und guten Straße herrscht so gut wie kein Verkehr. Im Hochsommer kann es sicher aufgrund des fehlenden Schattens warm werden. Herbst und Frühling sind hier optimal zum Einrollen in die Saison.°</cmt>
    <desc>Wir befinden uns südlich von Carcassonne im wunderbaren Trainingsrevier des Corbieres zwischen Languedoc und den hohen Pyrenäen. Beim Col du Loup handelt es sich um den ersten Pass der 16. Etappe der 2022er Tour de France. In der offiziellen Streckenführung wird der kleine Anstieg durch die Weinberge als Côte de Saint Hiliare benannt. In Saint Hiliare, dem Namensgeber, gibt es eine zum Weltkulturerbe zählende Abtei mit Ersterwähnung im 8 Jahrhundert zu besichtigen. Die Weiterfahrt in Richtung Limoux gestaltet sich wellig mit einer leichten Gegenrampe zum Col d'al Bosc und mit Fernsicht auf den Pyrenäen-Hauptkamm. Die Strecke über den Col du Loup lohnt sich auch als Alternative zum verkehrsreichen Tal der Aude wenn man in Richtung der hohen Pyrenäen unterwegs ist.

Auf der schmalen und guten Straße herrscht so gut wie kein Verkehr. Im Hochsommer kann es sicher aufgrund des fehlenden Schattens warm werden. Herbst und Frühling sind hier optimal zum Einrollen in die Saison.°</desc>
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    <name>0317 - F - Col d’Ibardin</name>
    <cmt>col Ibardin kann vom Süden vom Städtchen Bära und vom Norden vom Städtchen Herburu gefahren werden.

Die Südauffahrt von Spanien ist ca 5 km lang und macht ca 300 hm auf gutem Asphalt und moderater Steigung.

Die Nordauffahrt von Frankreich ist ca 3,8 km lang und hat ca 220 hm auch gut asphaltiert ohne starker Steigung

</cmt>
    <desc>col Ibardin kann vom Süden vom Städtchen Bära und vom Norden vom Städtchen Herburu gefahren werden.

Die Südauffahrt von Spanien ist ca 5 km lang und macht ca 300 hm auf gutem Asphalt und moderater Steigung.

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    <time>2023-04-02T15:20:25Z</time>
    <name>0319 - F - Coll de la Serra</name>
    <cmt>Der Coll de la Serra, dessen Passname sich nur im amtlichen topografischen Kartenwerk Frankreichs findet, wird auf der D 86 zwischen Argelès-sur-Mer und Port-Vendres bzw. Banyuls befahren. Wir befinden uns also in den östlichen Pyrenäenausläufern, an der Côte Vermeille, zu deren Küstenstädten die vorgenannten Orte zählen. Man könnte also auch einfach die Küstenstraße entlangpedalieren. Doch der Umweg lohnt sich für jede Bergziege, bietet er doch ein wunderschönes Sträßchen durch Weinberge mit herrlichsten Ausblicken auf die Küste zwischen Perpignan und dem spanischen Teil Kataloniens.
Der eigentliche Coll de la Serra liegt wohl ein paar Dutzend Meter westlich der Straße auf dem Kamm. Man überquert hier also keine Wasserscheide, sondern bleibt auf der der Küste zugewandten Seite.
Auch wenn es aufgrund des Landschaftsgenusses nicht so aussieht, ist auch dieses Sträßchen einst wohl aus militärischen Gründen entstanden, befinden wir uns doch im Grenzgebiet von Frankreich und Spanien, beidseits Katalonien und einst zum Königreich Aragon gehörend. Erst 1659 kam mit dem Pyrenäenfrieden das Roussillon zu Frankreich. Reste von Forts und anderen militärischen Anlagen zeugen jedoch davon, dass es auch später nicht immer friedlich zuging. Heutzutage ist das Sträßchen jedoch neben der Weinbergversorgung hauptsächlich dem Ausflugsverkehr vorbehalten.
Am ein Kilometer und fast hundert Meter tiefer gelegenen Coll de Molló führt das Sträßchen hinunter nach Port-Vendres. Im Gegensatz zu unserem Coll ist dieser in der Abfahrt gelegene Coll de Molló sogar mit einem Passschild gewürdigt, wohl seiner Funktion als Wasserscheide geschuldet. An diesem falschen Coll bietet sich Radlern, die noch höher hinaus bzw. hinauf wollen, der Abzweig hinauf zur Tour de Madeloc an.</cmt>
    <desc>Der Coll de la Serra, dessen Passname sich nur im amtlichen topografischen Kartenwerk Frankreichs findet, wird auf der D 86 zwischen Argelès-sur-Mer und Port-Vendres bzw. Banyuls befahren. Wir befinden uns also in den östlichen Pyrenäenausläufern, an der Côte Vermeille, zu deren Küstenstädten die vorgenannten Orte zählen. Man könnte also auch einfach die Küstenstraße entlangpedalieren. Doch der Umweg lohnt sich für jede Bergziege, bietet er doch ein wunderschönes Sträßchen durch Weinberge mit herrlichsten Ausblicken auf die Küste zwischen Perpignan und dem spanischen Teil Kataloniens.
Der eigentliche Coll de la Serra liegt wohl ein paar Dutzend Meter westlich der Straße auf dem Kamm. Man überquert hier also keine Wasserscheide, sondern bleibt auf der der Küste zugewandten Seite.
Auch wenn es aufgrund des Landschaftsgenusses nicht so aussieht, ist auch dieses Sträßchen einst wohl aus militärischen Gründen entstanden, befinden wir uns doch im Grenzgebiet von Frankreich und Spanien, beidseits Katalonien und einst zum Königreich Aragon gehörend. Erst 1659 kam mit dem Pyrenäenfrieden das Roussillon zu Frankreich. Reste von Forts und anderen militärischen Anlagen zeugen jedoch davon, dass es auch später nicht immer friedlich zuging. Heutzutage ist das Sträßchen jedoch neben der Weinbergversorgung hauptsächlich dem Ausflugsverkehr vorbehalten.
Am ein Kilometer und fast hundert Meter tiefer gelegenen Coll de Molló führt das Sträßchen hinunter nach Port-Vendres. Im Gegensatz zu unserem Coll ist dieser in der Abfahrt gelegene Coll de Molló sogar mit einem Passschild gewürdigt, wohl seiner Funktion als Wasserscheide geschuldet. An diesem falschen Coll bietet sich Radlern, die noch höher hinaus bzw. hinauf wollen, der Abzweig hinauf zur Tour de Madeloc an.</desc>
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    <name>0357 - F - Col de Banyuls</name>
    <cmt>wischen Perpignan in Frankreich und Roses in Spanien liegt das östliche Ende der Pyrenäen. Hier lassen sich Bade- und Radurlaub in idealer Weise kombinieren. Der Coll de Banyuls (katalanische Schreibweise) bzw. Col des Banyuls (französische Schreibweise) ist ein kleiner, verkehrsarmer Grenzpass ohne wirtschaftliche Bedeutung, der die Stadt Figueres im Süden mit Banyuls verbindet. Die Südanfahrt ist in der Michelin-Staßenkarte noch als Schotterweg eingezeichnet. Aber das ist veraltet, die Straße wurde unlängst ausgebaut und geteert. Vom Pass hat man einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft und das Mittelmeer im Hintergrund.</cmt>
    <desc>wischen Perpignan in Frankreich und Roses in Spanien liegt das östliche Ende der Pyrenäen. Hier lassen sich Bade- und Radurlaub in idealer Weise kombinieren. Der Coll de Banyuls (katalanische Schreibweise) bzw. Col des Banyuls (französische Schreibweise) ist ein kleiner, verkehrsarmer Grenzpass ohne wirtschaftliche Bedeutung, der die Stadt Figueres im Süden mit Banyuls verbindet. Die Südanfahrt ist in der Michelin-Staßenkarte noch als Schotterweg eingezeichnet. Aber das ist veraltet, die Straße wurde unlängst ausgebaut und geteert. Vom Pass hat man einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft und das Mittelmeer im Hintergrund.</desc>
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    <time>2023-04-03T08:08:20Z</time>
    <name>0432 - F - Grau de Maury</name>
    <cmt>Dieser Pass befindet sich ganz im Süden der Corbières. Über ihn verläuft die Grenze zwischen den Départements Aude und Pyrenées-Orientales, oder - vielleicht wichtiger - zwischen den Weinbaugebieten Corbières und dem - mit einer eigenen AOC bedachten - von Maury, das vor allem für seine Süßweine bekannt ist.

Er stellt die Wasserscheide zwischen Verdouble und Maury dar, beides Nebenflüsse des Agly.

Das Wort ‚Grau‘ ist katalanischen Ursprungs und bezeichnet etwa eine Stufe oder Treppe. Frei übersetzt mit Anlehnung ans Schwäbische könnte man vielleicht 'Steige' sagen.

Der Pass stellt jedoch (historisch gesehen) nicht den Übergang vom französischen zum katalanischen Sprachgebiet dar, da die Gegend um Maury (der Fenouilledès) den ursprünglich zum Languedoc (und nicht zu Aragon) gehörenden Teil dieses Départements bildet. In der Öffentlichkeit ist das Katalanische jedoch sehr präsent und viele Bewohner sind wohl beider Sprachen mächtig.

An der Passhöhe zweigt nach Osten die Auffahrt zum Château de Quéribus ab.

Der Grau de Maury lässt sich gut in eine Runde mit den Gorges de Galamus (östlich) einbinden. Dieser an sich recht kurzen Runde kann man ordentlich qd-Potential verleihen, wenn man die Auffahrten zu den beiden Burgen Quéribus und Peyrepertuse einbaut.

Beide Auffahrten des Grau de Maury sind auch als Abfahrt gut zu befahren.</cmt>
    <desc>Dieser Pass befindet sich ganz im Süden der Corbières. Über ihn verläuft die Grenze zwischen den Départements Aude und Pyrenées-Orientales, oder - vielleicht wichtiger - zwischen den Weinbaugebieten Corbières und dem - mit einer eigenen AOC bedachten - von Maury, das vor allem für seine Süßweine bekannt ist.

Er stellt die Wasserscheide zwischen Verdouble und Maury dar, beides Nebenflüsse des Agly.

Das Wort ‚Grau‘ ist katalanischen Ursprungs und bezeichnet etwa eine Stufe oder Treppe. Frei übersetzt mit Anlehnung ans Schwäbische könnte man vielleicht 'Steige' sagen.

Der Pass stellt jedoch (historisch gesehen) nicht den Übergang vom französischen zum katalanischen Sprachgebiet dar, da die Gegend um Maury (der Fenouilledès) den ursprünglich zum Languedoc (und nicht zu Aragon) gehörenden Teil dieses Départements bildet. In der Öffentlichkeit ist das Katalanische jedoch sehr präsent und viele Bewohner sind wohl beider Sprachen mächtig.

An der Passhöhe zweigt nach Osten die Auffahrt zum Château de Quéribus ab.

Der Grau de Maury lässt sich gut in eine Runde mit den Gorges de Galamus (östlich) einbinden. Dieser an sich recht kurzen Runde kann man ordentlich qd-Potential verleihen, wenn man die Auffahrten zu den beiden Burgen Quéribus und Peyrepertuse einbaut.

Beide Auffahrten des Grau de Maury sind auch als Abfahrt gut zu befahren.</desc>
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    <name>0441 - F - Col de Lizarrietako lepoa</name>
    <cmt> Auf unserer Pyrenäenquerung von St.-Jean-de-Luz an der Biscaya nach Llança am Mittelmeer war der Col de Lizarrieta der erste „richtige” Passübergang und gleichzeitig Grenzübergang nach Spanien. Er verbindet das französische Sare mit dem Valle del Bidasoa in der spanischen Provinz Navarra. Nur wenige Kilometer nordwestlich erfüllte ein weiterer Grenzpass, der ebenfalls von Sare ausgehende Col de Lizuniaga dieselbe Funktion, allerdings ist dieser Pass nur 250 m hoch und breit ausgebaut, so dass unserem Lizarrieta nur sehr lokale Bedeutung zukommt. Dementsprechend selten begegnet einem ein Auto oder Motorrad auf der nur fünf bis sechs Meter breiten D306. Sonntags kann ein bisschen mehr los sein, wenn die Franzosen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und im lichten Laubwald um die Sare-Quelle ihr pique-nique abhalten.
Der Lizarrieta eignet sich nicht nur als Einstimmung auf die höheren Brüder weiter östlich, man kann ihn auch in eine Rundfahrt über den Puerto de Otxondo und Col d’Ispeguy einbinden.</cmt>
    <desc> Auf unserer Pyrenäenquerung von St.-Jean-de-Luz an der Biscaya nach Llança am Mittelmeer war der Col de Lizarrieta der erste „richtige” Passübergang und gleichzeitig Grenzübergang nach Spanien. Er verbindet das französische Sare mit dem Valle del Bidasoa in der spanischen Provinz Navarra. Nur wenige Kilometer nordwestlich erfüllte ein weiterer Grenzpass, der ebenfalls von Sare ausgehende Col de Lizuniaga dieselbe Funktion, allerdings ist dieser Pass nur 250 m hoch und breit ausgebaut, so dass unserem Lizarrieta nur sehr lokale Bedeutung zukommt. Dementsprechend selten begegnet einem ein Auto oder Motorrad auf der nur fünf bis sechs Meter breiten D306. Sonntags kann ein bisschen mehr los sein, wenn die Franzosen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und im lichten Laubwald um die Sare-Quelle ihr pique-nique abhalten.
Der Lizarrieta eignet sich nicht nur als Einstimmung auf die höheren Brüder weiter östlich, man kann ihn auch in eine Rundfahrt über den Puerto de Otxondo und Col d’Ispeguy einbinden.</desc>
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    <time>2023-04-01T11:48:32Z</time>
    <name>0455 - ES - Alto de Jaizkibel</name>
    <cmt>Der Pass ist zwischen Hondarribia und San Sebastián gelegen, ein Klassiker der Baskenland-Rundfahrt und der Clásica San Sebastián, und verfügt über herrliche Aussicht. Es ist ein leichter Anstieg, 8 km mit 455 Hm ab Hondarribia.
Trotz starkem Stadtverkehr in Hendaye, Hondarribia und San Sebastián ein lohnender und ruhiger Berg, der als klassischer baskischer Pass in jede Sammlung gehört.</cmt>
    <desc>Der Pass ist zwischen Hondarribia und San Sebastián gelegen, ein Klassiker der Baskenland-Rundfahrt und der Clásica San Sebastián, und verfügt über herrliche Aussicht. Es ist ein leichter Anstieg, 8 km mit 455 Hm ab Hondarribia.
Trotz starkem Stadtverkehr in Hendaye, Hondarribia und San Sebastián ein lohnender und ruhiger Berg, der als klassischer baskischer Pass in jede Sammlung gehört.</desc>
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    <time>2023-04-02T15:50:01Z</time>
    <name>0469 - F - Habarou</name>
    <cmt>Zur letzten Etappe der Pyrenäen-Klassiker-Tour 2018 gehörte zu den letzten Rundfahrtkilometern der (Col de) Habarou. Dieser Anstieg liegt auf der D 936 zwischen den Ortschaften Bénéjacq und Pontacq, im Städtedreieck Pau, Tarbes und Lourdes. Wer die Pyrenäen-Riesen Col du Tourmalet, Col d’Aspin, Col du Soulor, Col d’Aubisque, Col de Peyresourde, Col de Pailhères, Col de Portet d’Aspet usw. erfolgreich bezwungen hat, für den ist dieser Hügel eigentlich nur eine Asphaltblase. Aber 179 Höhenmeter wollen halt zum Schluss auch noch bezwungen werden.</cmt>
    <desc>Zur letzten Etappe der Pyrenäen-Klassiker-Tour 2018 gehörte zu den letzten Rundfahrtkilometern der (Col de) Habarou. Dieser Anstieg liegt auf der D 936 zwischen den Ortschaften Bénéjacq und Pontacq, im Städtedreieck Pau, Tarbes und Lourdes. Wer die Pyrenäen-Riesen Col du Tourmalet, Col d’Aspin, Col du Soulor, Col d’Aubisque, Col de Peyresourde, Col de Pailhères, Col de Portet d’Aspet usw. erfolgreich bezwungen hat, für den ist dieser Hügel eigentlich nur eine Asphaltblase. Aber 179 Höhenmeter wollen halt zum Schluss auch noch bezwungen werden.</desc>
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    <name>0500 - F - Col d’Osquich</name>
    <cmt>Der Col d’Osquich gehört nun nicht zu den Pyrenäenklassikern, allerdings nimmt die Tour de France ihn hin und wieder in ihr Programm. Gelegen in den Pyrénées Atlantiques verbindet er Larceveau und Mauléon-Licharre, bzw. die Regionen Basse Navarre und Soule. Er bietet sich an als leichte Verbindung zwischen St.-Jean-Pied-de-Port und Oloron. Er ist weitgehend unspektakulär, bietet aber auf der Passhöhe einige hübsche Aussichten. Manche Karten führen die Passhöhe bei 392 m und 2 km entfernt von der auf der Straße dann markierten Passhöhe, die auf genau 500 m Höheliegt.
Wie bei fast allen Pyrenäenpässen ist auch dieser Pass perfekt für Radfahrer beschildert. Jeder Kilometer ist exakt mit Höhenangaben ausgewiesen</cmt>
    <desc>Der Col d’Osquich gehört nun nicht zu den Pyrenäenklassikern, allerdings nimmt die Tour de France ihn hin und wieder in ihr Programm. Gelegen in den Pyrénées Atlantiques verbindet er Larceveau und Mauléon-Licharre, bzw. die Regionen Basse Navarre und Soule. Er bietet sich an als leichte Verbindung zwischen St.-Jean-Pied-de-Port und Oloron. Er ist weitgehend unspektakulär, bietet aber auf der Passhöhe einige hübsche Aussichten. Manche Karten führen die Passhöhe bei 392 m und 2 km entfernt von der auf der Straße dann markierten Passhöhe, die auf genau 500 m Höheliegt.
Wie bei fast allen Pyrenäenpässen ist auch dieser Pass perfekt für Radfahrer beschildert. Jeder Kilometer ist exakt mit Höhenangaben ausgewiesen</desc>
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    <name>0501 - ES - Puerto de Erlaitz</name>
    <cmt>Der Puerto de Erlaitz befindet sich im Hinterland von Irun im spanischen Baskenland. Ein Befahrung lohnt auf jeden Fall: einmal weil es ein verkehrsarmer und anspruchsvoller Pass (vor allem die Nordanfahrt) in schöner Landschaft geprägt durch atlantisches Wetter ist. Weiterhin auch, weil man so die dicht besiedelte Ebene zwischen Irun und San Sebastian umfahren kann. Und auch, wenn man den Jaizkibel-Klassiker in eine schöne Sonntagsnachmittagsrunde einbauen will.

Wie auch immer, die Passstraße GI3454 ist in gutem Zustand und bietet neben frei umherlaufenden Pferden und Ausblicken in die baskischen Pyrenäen vor allem viel Spaß am Passradeln</cmt>
    <desc>Der Puerto de Erlaitz befindet sich im Hinterland von Irun im spanischen Baskenland. Ein Befahrung lohnt auf jeden Fall: einmal weil es ein verkehrsarmer und anspruchsvoller Pass (vor allem die Nordanfahrt) in schöner Landschaft geprägt durch atlantisches Wetter ist. Weiterhin auch, weil man so die dicht besiedelte Ebene zwischen Irun und San Sebastian umfahren kann. Und auch, wenn man den Jaizkibel-Klassiker in eine schöne Sonntagsnachmittagsrunde einbauen will.

Wie auch immer, die Passstraße GI3454 ist in gutem Zustand und bietet neben frei umherlaufenden Pferden und Ausblicken in die baskischen Pyrenäen vor allem viel Spaß am Passradeln</desc>
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    <time>2023-04-01T11:51:57Z</time>
    <name>0502 - ES - Monestir de Sant Pere de Rodes</name>
    <cmt>Badeurlaub an der nördlichen Costa Brava geplant? Fahrrad einpacken. Denn die Ausläufer der Pyrenäen reichen bis nach Roses auf der Halbinsel des Cap de Creus (des östlichsten Punkts von Spanien) und zu den nördlichen Vororten von Figueres. Die absoluten Höhen der Pässe sind zwar nicht spektakulär. Da man aber quasi auf Meereshöhe beginnt, kommen trotzdem Höhenmeter zusammen.
Wie zum Bespiel bei der Auffahrt zum Monestir de Sant Pere de Rodes, gelegen in der Comarca Alt Empordà. Da dieses Kloster neben denen von Santes Creus und Poblet (zu finden weiter im Süden in der Nähe von Tarragona) zu den bekanntesten in Katalonien gehört, seien ein paar Bemerkungen zu dem Bauwerk gestattet.
Die Anfänge des Klosters liegen im Dunkel der Geschichte verborgen, in der Nähe sollen irgendwann einmal Mönche an Land gegangen sein, die zur Zeit der Völkerwanderungen aus Rom geflüchtet waren und Reliquien des Heiligen Petrus im Gepäck hatten. In mittelalterlichen Dokumenten tauchte es als Weihstätte zum ersten Mal im Jahre 878 n. Chr. auf, bevor dann anscheinend ab 945 Benediktiner die Anlage zu einem Kloster umbauten. Die Ähnlichkeit mit einer mittelalterlichen Burg springt geradezu ins Auge, und es ist doch sehr wahrscheinlich, dass es auch als Wehrkirche bei Piratenüberfällen herhalten musste, und dass das Mönchsleben nicht immer friedlich verlief.
Im elften und zwölften Jahrhundert erreichte das Kloster den Höhepunkt seiner Entwicklung, bevor sich dann im Zuge der Reconquista das Machtzentrum des katalanisch-aragonesischen Reiches nach Süden verschob, und die Pyrenäenregionen an Einfluß verloren. Ab dem siebzehnten Jahrhundert wurde es bei Bedarf geplündert und 1793 schließlich ganz aufgegeben, wobei sich die Mönche ins ruhigere Figueres zurückzogen. In den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts erinnerte man sich des Klosters, ernannte es zum nationalen Monument und begann mit Restaurationsarbeiten.
Heutzutage steht die Anlage jedem Besucher offen. Zu bestaunen ist unter anderem die Klosterkirche, die als eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Kataloniens gilt. Beim Bau wurden Säulen aus römischer Zeit verarbeitet, und für den Fachmann sind auch noch vorromanische Einflüsse zum Beispiel aus der Karolingerzeit zu erkennen.</cmt>
    <desc>Badeurlaub an der nördlichen Costa Brava geplant? Fahrrad einpacken. Denn die Ausläufer der Pyrenäen reichen bis nach Roses auf der Halbinsel des Cap de Creus (des östlichsten Punkts von Spanien) und zu den nördlichen Vororten von Figueres. Die absoluten Höhen der Pässe sind zwar nicht spektakulär. Da man aber quasi auf Meereshöhe beginnt, kommen trotzdem Höhenmeter zusammen.
Wie zum Bespiel bei der Auffahrt zum Monestir de Sant Pere de Rodes, gelegen in der Comarca Alt Empordà. Da dieses Kloster neben denen von Santes Creus und Poblet (zu finden weiter im Süden in der Nähe von Tarragona) zu den bekanntesten in Katalonien gehört, seien ein paar Bemerkungen zu dem Bauwerk gestattet.
Die Anfänge des Klosters liegen im Dunkel der Geschichte verborgen, in der Nähe sollen irgendwann einmal Mönche an Land gegangen sein, die zur Zeit der Völkerwanderungen aus Rom geflüchtet waren und Reliquien des Heiligen Petrus im Gepäck hatten. In mittelalterlichen Dokumenten tauchte es als Weihstätte zum ersten Mal im Jahre 878 n. Chr. auf, bevor dann anscheinend ab 945 Benediktiner die Anlage zu einem Kloster umbauten. Die Ähnlichkeit mit einer mittelalterlichen Burg springt geradezu ins Auge, und es ist doch sehr wahrscheinlich, dass es auch als Wehrkirche bei Piratenüberfällen herhalten musste, und dass das Mönchsleben nicht immer friedlich verlief.
Im elften und zwölften Jahrhundert erreichte das Kloster den Höhepunkt seiner Entwicklung, bevor sich dann im Zuge der Reconquista das Machtzentrum des katalanisch-aragonesischen Reiches nach Süden verschob, und die Pyrenäenregionen an Einfluß verloren. Ab dem siebzehnten Jahrhundert wurde es bei Bedarf geplündert und 1793 schließlich ganz aufgegeben, wobei sich die Mönche ins ruhigere Figueres zurückzogen. In den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts erinnerte man sich des Klosters, ernannte es zum nationalen Monument und begann mit Restaurationsarbeiten.
Heutzutage steht die Anlage jedem Besucher offen. Zu bestaunen ist unter anderem die Klosterkirche, die als eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke Kataloniens gilt. Beim Bau wurden Säulen aus römischer Zeit verarbeitet, und für den Fachmann sind auch noch vorromanische Einflüsse zum Beispiel aus der Karolingerzeit zu erkennen.</desc>
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    <time>2023-04-03T09:26:53Z</time>
    <name>0507 - F  - Força Réal [T]</name>
    <cmt>Força Réal ist eine markante Erhebung mit zwei Gipfeln zwischen den Comarcas Rosseló und Fenouillèdes. Auf dem westlichen Gipfel thront eine kleine Wallfahrtskirche aus dem 18. Jahrundert, auf dem östlichen eine Sendeanlage. Dort angekommen wird der Velofahrer mit einer grandiosen Rundumsicht über die gesamte Plaine de Roussillon, das Mittelmeer von der Serra de l'Albera über den Canigou, das Conflent, den Fenouillèdes bis zum Corbiéres im Norden belohnt.</cmt>
    <desc>Força Réal ist eine markante Erhebung mit zwei Gipfeln zwischen den Comarcas Rosseló und Fenouillèdes. Auf dem westlichen Gipfel thront eine kleine Wallfahrtskirche aus dem 18. Jahrundert, auf dem östlichen eine Sendeanlage. Dort angekommen wird der Velofahrer mit einer grandiosen Rundumsicht über die gesamte Plaine de Roussillon, das Mittelmeer von der Serra de l'Albera über den Canigou, das Conflent, den Fenouillèdes bis zum Corbiéres im Norden belohnt.</desc>
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    <time>2023-04-03T18:56:24Z</time>
    <name>0520 - F - Col de Termes</name>
    <cmt>Der Col de Termes befindet sich im Corbieres, im Trainings- und Radfahrparadies der katalanischen Vorpyrenäen. Aufsteigend aus dem Tal des L'Orbieu schlängelt sich die ruhige D40 hier durch die Schlucht des Le Sou vorbei an Termes mit seiner Katharerruine Chateau de Termes durch die herrliche Landschaft bis auf den kleinen Pass. Hervorzheben sind die kurzen Passagen durch unbeleuchtete Tunnels welche uns Radfahrern erlauben durch die Schlucht an Wasserfällen vorbei emporzuklettern. Weiter im Süden sind dann die weiteren Katharerburgen Queribus und Peyrepertuse nicht mehr weit. Die Schlucht um Termes ist auch für spannendes Canyoning bekannt.

Oben auf dem Pass wartet dann ein kleines Passschild und ein großartiger Blick auf die hohen Pyrenäen als Belohnung für das Meistern dieses Kleinods. Der Pass kann um seiner selbst, als Teil einer größeren Trainingsrunde oder aber als Warm-Up für die hohen Pyrenäen dienen. Einzig Schade wäre den Col de Termes nicht gefahren zu sein.</cmt>
    <desc>Der Col de Termes befindet sich im Corbieres, im Trainings- und Radfahrparadies der katalanischen Vorpyrenäen. Aufsteigend aus dem Tal des L'Orbieu schlängelt sich die ruhige D40 hier durch die Schlucht des Le Sou vorbei an Termes mit seiner Katharerruine Chateau de Termes durch die herrliche Landschaft bis auf den kleinen Pass. Hervorzheben sind die kurzen Passagen durch unbeleuchtete Tunnels welche uns Radfahrern erlauben durch die Schlucht an Wasserfällen vorbei emporzuklettern. Weiter im Süden sind dann die weiteren Katharerburgen Queribus und Peyrepertuse nicht mehr weit. Die Schlucht um Termes ist auch für spannendes Canyoning bekannt.

Oben auf dem Pass wartet dann ein kleines Passschild und ein großartiger Blick auf die hohen Pyrenäen als Belohnung für das Meistern dieses Kleinods. Der Pass kann um seiner selbst, als Teil einer größeren Trainingsrunde oder aber als Warm-Up für die hohen Pyrenäen dienen. Einzig Schade wäre den Col de Termes nicht gefahren zu sein.</desc>
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    <name>0535 - ES - Urtzumeatza</name>
    <cmt>Wenn Pässe im Baskenland eines gemeinsam haben, dann ist es ein nur sehr schwer auszusprechender Name, und hier macht auch der Urtzumeatza in der Region Navarra keine Ausnahme. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass trotz oft recht niedriger absoluter Höhe viele Pässe auf kaum befahrenen Straßen verlaufen und durch imposante Gebirgslandschaft verlaufen. Insbesondere was die Einsamkeit angeht, darf der Urtzumeatza als Paradebeispiel gelten.
Es handelt sich um eine zumindest beim Kartenstudium sehr nützlich erscheinende Verbindung, wenn man in den baskischen Pyrenäen in West-Ost-Richtung unterwegs ist. Über den Urtzumeatza kann man nämlich eine Verbindung aus dem Bidasoa-Tal im Westen zum Puerto de Otxondo im Osten herstellen, von wo aus die Reise dann beispielsweise über den Col d’Ispeguy in den französischen Teil des Baskenlandes weiter gehen könnte. Die Verbindung nach Westen stellt die Collada de Arichulegui in Richtung der baskischen Metropole San Sebastian dar.
Wir wollen an dieser Stelle jedoch auch nicht verschweigen, dass das schmale Verbindungssträßchen Mensch und Material gehörig auf die Probe stellt. Die Straße ist zwar durchgängig asphaltiert, der Asphalt ist jedoch so ruppig, dass es fast schon wie auf Kopfsteinpflaster holpert, und zumindest auf der Ostseite scheint die Straße auch im freien Verfall, so dass auch die Schlaglöcher zahlreich sind. Alles in allem liegt der Passübergang wohl am unteren Ende des Spektrums der Rennrad-Tauglichkeit.
Weitere Auffahrten in der Nähe sind der Col de Lizarrieta, der vom westlichen Ausgangspunkt Etxalar aus nach Frankreich führt, sowie die Stichstraße zum Pico Gorramakil, der vom Puerto de Otxondo seinen Ausgang nimmt.
</cmt>
    <desc>Wenn Pässe im Baskenland eines gemeinsam haben, dann ist es ein nur sehr schwer auszusprechender Name, und hier macht auch der Urtzumeatza in der Region Navarra keine Ausnahme. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass trotz oft recht niedriger absoluter Höhe viele Pässe auf kaum befahrenen Straßen verlaufen und durch imposante Gebirgslandschaft verlaufen. Insbesondere was die Einsamkeit angeht, darf der Urtzumeatza als Paradebeispiel gelten.
Es handelt sich um eine zumindest beim Kartenstudium sehr nützlich erscheinende Verbindung, wenn man in den baskischen Pyrenäen in West-Ost-Richtung unterwegs ist. Über den Urtzumeatza kann man nämlich eine Verbindung aus dem Bidasoa-Tal im Westen zum Puerto de Otxondo im Osten herstellen, von wo aus die Reise dann beispielsweise über den Col d’Ispeguy in den französischen Teil des Baskenlandes weiter gehen könnte. Die Verbindung nach Westen stellt die Collada de Arichulegui in Richtung der baskischen Metropole San Sebastian dar.
Wir wollen an dieser Stelle jedoch auch nicht verschweigen, dass das schmale Verbindungssträßchen Mensch und Material gehörig auf die Probe stellt. Die Straße ist zwar durchgängig asphaltiert, der Asphalt ist jedoch so ruppig, dass es fast schon wie auf Kopfsteinpflaster holpert, und zumindest auf der Ostseite scheint die Straße auch im freien Verfall, so dass auch die Schlaglöcher zahlreich sind. Alles in allem liegt der Passübergang wohl am unteren Ende des Spektrums der Rennrad-Tauglichkeit.
Weitere Auffahrten in der Nähe sind der Col de Lizarrieta, der vom westlichen Ausgangspunkt Etxalar aus nach Frankreich führt, sowie die Stichstraße zum Pico Gorramakil, der vom Puerto de Otxondo seinen Ausgang nimmt.
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    <time>2023-04-02T19:08:05Z</time>
    <name>0544 - ES - Alto Agina</name>
    <cmt>Die kleine Provinzstraße NA-4000 ist der wohl attraktivste Weg, um aus San Sebastián durch die Vorberge der Pyrenäen in Richtung von deren Hauptkamm und damit auch in den französischen Teil des Baskenlands zu fahren. Nach dem Überfahren des ersten kleinen Buckels, dem Collado de Arichulegui (251 m), geht es ab dem Stausee Embalse de San Antón noch einmal mit mittleren Steigungsprozenten durch den Eichen- und Mischwald und entlang wunderbar knorriger Alleebäume gute fünf Kilometer hinauf zum Alto Agina.
Die Ostseite führt ebenso lang oder kurz hinab bis ins nächste größere Dorf Lesaka. Doch auch umgekehrt ist die schön rhythmische Auffahrt zum Agina ein echter Spaßbringer. Und das mitten im Nichts und ohne jeglichen Verkehr.

Die Passstraße wurde wähend des spanischen Bürgerkriegs von baskischen Zwangsarbeitern gebaut, weswegen Einheimische – laut des Co-Autors' baskischer Zufallsbekanntschaft Aitor – ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu dieser Straße haben.</cmt>
    <desc>Die kleine Provinzstraße NA-4000 ist der wohl attraktivste Weg, um aus San Sebastián durch die Vorberge der Pyrenäen in Richtung von deren Hauptkamm und damit auch in den französischen Teil des Baskenlands zu fahren. Nach dem Überfahren des ersten kleinen Buckels, dem Collado de Arichulegui (251 m), geht es ab dem Stausee Embalse de San Antón noch einmal mit mittleren Steigungsprozenten durch den Eichen- und Mischwald und entlang wunderbar knorriger Alleebäume gute fünf Kilometer hinauf zum Alto Agina.
Die Ostseite führt ebenso lang oder kurz hinab bis ins nächste größere Dorf Lesaka. Doch auch umgekehrt ist die schön rhythmische Auffahrt zum Agina ein echter Spaßbringer. Und das mitten im Nichts und ohne jeglichen Verkehr.

Die Passstraße wurde wähend des spanischen Bürgerkriegs von baskischen Zwangsarbeitern gebaut, weswegen Einheimische – laut des Co-Autors' baskischer Zufallsbekanntschaft Aitor – ein etwas zwiespältiges Verhältnis zu dieser Straße haben.</desc>
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    <time>2023-04-03T19:33:27Z</time>
    <name>0551 - F - Col del Mas</name>
    <cmt>Der Col del Mas liegt in der Fenouilledès, einer Landschaft zwischen den Corbières im Norden und dem Tét-Tal im Süden. Große Teile dieser Landschaft liegen im Norden des Départements Pyrenées-Orientales, ein kleinerer Teil im Süden des Départements Aude. Der Col del Mas bringt uns von der weiten landwirtschaftlich (Weinbau) genutzten Talsenke der Fenouilledès in Richtung der stark bewaldeten Haute-Fenouilledès. 

Wir durchqueren bei der Auffahrt Abschnitte der Gorges de St. Jaume, einer Wanderregion mit Wasserfällen und besonders zu Zeiten der Schneeschmelze reisendem Gewässer und passieren das Örtchen Fenouillet. Dieses ist namengebend für die Region, war einst zu Aragon gehörig und wurde gleich von zwei Burgen bewacht.

Die Auffahrt wird begleitet von der in Frankreich häufig anzutreffenden separaten Kilometrierung (hier im Departement gestaltet wie die gewohnten Kilometersteine, anstatt mit roter oder gelber Kappe aber mit grüner Kappe) für Radler mit Angabe der Restkilometer, der aktuellen Höhe und der durchschnittlichen Steigung des folgenden Kilometers.

Sowohl diese Auffahrt also auch die Auffahrt von Süden sind auch zur Abfahrt gut geeignet und verkehrarm.

Weiterfahren kann man u.a. in Richtung Lac de Caramany, zum Col d‘Aussière oder zum Col des Auzines.</cmt>
    <desc>Der Col del Mas liegt in der Fenouilledès, einer Landschaft zwischen den Corbières im Norden und dem Tét-Tal im Süden. Große Teile dieser Landschaft liegen im Norden des Départements Pyrenées-Orientales, ein kleinerer Teil im Süden des Départements Aude. Der Col del Mas bringt uns von der weiten landwirtschaftlich (Weinbau) genutzten Talsenke der Fenouilledès in Richtung der stark bewaldeten Haute-Fenouilledès. 

Wir durchqueren bei der Auffahrt Abschnitte der Gorges de St. Jaume, einer Wanderregion mit Wasserfällen und besonders zu Zeiten der Schneeschmelze reisendem Gewässer und passieren das Örtchen Fenouillet. Dieses ist namengebend für die Region, war einst zu Aragon gehörig und wurde gleich von zwei Burgen bewacht.

Die Auffahrt wird begleitet von der in Frankreich häufig anzutreffenden separaten Kilometrierung (hier im Departement gestaltet wie die gewohnten Kilometersteine, anstatt mit roter oder gelber Kappe aber mit grüner Kappe) für Radler mit Angabe der Restkilometer, der aktuellen Höhe und der durchschnittlichen Steigung des folgenden Kilometers.

Sowohl diese Auffahrt also auch die Auffahrt von Süden sind auch zur Abfahrt gut geeignet und verkehrarm.

Weiterfahren kann man u.a. in Richtung Lac de Caramany, zum Col d‘Aussière oder zum Col des Auzines.</desc>
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    <name>0557 - F - Col de la Garouillière</name>
    <cmt>Es ist eher schwierig, an dieser Stelle eine Eloge auf den Col de la Garoullière zu halten, da dieser kleine Übergang zwischen den Tälern von Lauquet und Alsou vor allem durch eine Eigenschaft besticht: Er ist völlig unspektakulär. Erst auf den zweiten Blick weiß man vielleicht seine Einsamkeit zu schätzen, die Kehren im Wald, und vor allem das ihn umgebende Gebiet. Südöstlich von Carcassonne findet man ein dichtes Netz an kleinsten Sträßchen, das unzählige idyllische Tourenvarianten erlaubt, eine Schnittstelle zwischen den Weinbergen des Languedoc und den hohen Pyrenäen... kurz: ein sensationelles Trainingsrevier.</cmt>
    <desc>Es ist eher schwierig, an dieser Stelle eine Eloge auf den Col de la Garoullière zu halten, da dieser kleine Übergang zwischen den Tälern von Lauquet und Alsou vor allem durch eine Eigenschaft besticht: Er ist völlig unspektakulär. Erst auf den zweiten Blick weiß man vielleicht seine Einsamkeit zu schätzen, die Kehren im Wald, und vor allem das ihn umgebende Gebiet. Südöstlich von Carcassonne findet man ein dichtes Netz an kleinsten Sträßchen, das unzählige idyllische Tourenvarianten erlaubt, eine Schnittstelle zwischen den Weinbergen des Languedoc und den hohen Pyrenäen... kurz: ein sensationelles Trainingsrevier.</desc>
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    <time>2023-04-03T03:42:20Z</time>
    <name>0600 - F - Col de Lie</name>
    <cmt>Der Col de Lie ist ein kleiner Pass am nordwestlichen Ende des Pyrenäen-Nationalparks. Er verbindet die Orte Arette, welcher des Öfteren im Streckenplan der Tour de France auftaucht, und Lourdios-Ichère. Das kleine Sträßchen ist nicht für viel Verkehr gebaut und so kann man sich darauf einstellen, dass man an diesem Pass alleine bleibt. Umso mehr kann man die schöne und einsame Landschaft ringsherum genießen.
Da das Passvergnügen schon recht kurz ist, bietet es sich an, den Col de Lie gemeinsam mit dem südöstlich anschließenden Col d'Ichière zu befahren, einem Pass von ähnlicher Charakteristik und ebenfalls romantischer Schönheit. Östlich des Col d'Ichière bietet sich die Weiterfahrt zum Col de Marie-Blanque an. Eine weitere Kombinationsmöglichkeit bietet sich mit den südlich gelegenen Pässen, insbesondere dem nach Spanien hinüberführenden Col de la Pierre St. Martin.
Die Straße ist auf der gesamten Strecke recht schmal aber durchgehend asphaltiert.</cmt>
    <desc>Der Col de Lie ist ein kleiner Pass am nordwestlichen Ende des Pyrenäen-Nationalparks. Er verbindet die Orte Arette, welcher des Öfteren im Streckenplan der Tour de France auftaucht, und Lourdios-Ichère. Das kleine Sträßchen ist nicht für viel Verkehr gebaut und so kann man sich darauf einstellen, dass man an diesem Pass alleine bleibt. Umso mehr kann man die schöne und einsame Landschaft ringsherum genießen.
Da das Passvergnügen schon recht kurz ist, bietet es sich an, den Col de Lie gemeinsam mit dem südöstlich anschließenden Col d'Ichière zu befahren, einem Pass von ähnlicher Charakteristik und ebenfalls romantischer Schönheit. Östlich des Col d'Ichière bietet sich die Weiterfahrt zum Col de Marie-Blanque an. Eine weitere Kombinationsmöglichkeit bietet sich mit den südlich gelegenen Pässen, insbesondere dem nach Spanien hinüberführenden Col de la Pierre St. Martin.
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    <time>2023-04-03T07:12:00Z</time>
    <name>0601 - F - Col des Auzines</name>
    <cmt>Dieser Pass in den östlichen Pyrenäen ist beim Col d'Aussières als Vorpass erwähnt. Da er jedoch auf verschiedenen Strecken überquert werden kann, ohne notwendigerweise vom Aussières zu kommen oder zu ihm weiterzufahren (zum Beispiel auf der etwas holprigen Nord-Süd-Achse zwischen dem Tal der Desix und dem Lac de Vinça über den Col de les Couloumines), verdient er einen eigenen Eintrag in Passlexikon.</cmt>
    <desc>Dieser Pass in den östlichen Pyrenäen ist beim Col d'Aussières als Vorpass erwähnt. Da er jedoch auf verschiedenen Strecken überquert werden kann, ohne notwendigerweise vom Aussières zu kommen oder zu ihm weiterzufahren (zum Beispiel auf der etwas holprigen Nord-Süd-Achse zwischen dem Tal der Desix und dem Lac de Vinça über den Col de les Couloumines), verdient er einen eigenen Eintrag in Passlexikon.</desc>
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    <time>2023-04-01T07:11:56Z</time>
    <name>0602 - ES - Puerto de Otxondo</name>
    <cmt>In den baskischen Pyrenäen, nicht weit vom Atlantik entfernt, ist der Puerto de Otxondo zwar kein Grenzpass, aber dennoch eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen dem französischen und dem spanischen Teil des Baskenlands. Auf einer Pyrenäendurchquerung von West nach Ost ist er möglicherweise der erste längere Pass, der nach dem Start am Atlantik bezwungen werden muss.
Trotz einer schönen, offenen Landschaft, die in diesem recht niedrigen Teil der Pyrenäen dennoch höher wirkt als sie eigentlich ist, und trotz schöner Panoramen ist der Puerto de Otxondo jedoch eine recht breit ausgebaute Hauptverbindungsstraße, auf der auch mit einigem Verkehr gerechnet werden muss.
Der Pass führt auf der Nationalstraße N-121b von Dantxarinea an der französisch-spanischen Grenze im Norden nach Elizondo im Süden. Außerdem gibt es noch eine schmale Straße, die aus westlicher Richtung zum Pass führt, auf der zunächst einer der Vorpässe Urtzumeatza oder Collado de Edquisafoy überwunden werden muss. Auf der Südseite des Passes führt der Col d'Ispeguy weiter nach Osten und wäre bei der oben erwähnten Pyrenäendurchquerung wohl der Pass, der sich an den Otxondo anschließen würde.
Von der Passhöhe des Puerto de Otxondo hat man außerdem die Möglichkeit, auf einer Stichstraße auf den 1090 m hohen Pico Gorramakil zu fahren.</cmt>
    <desc>In den baskischen Pyrenäen, nicht weit vom Atlantik entfernt, ist der Puerto de Otxondo zwar kein Grenzpass, aber dennoch eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen dem französischen und dem spanischen Teil des Baskenlands. Auf einer Pyrenäendurchquerung von West nach Ost ist er möglicherweise der erste längere Pass, der nach dem Start am Atlantik bezwungen werden muss.
Trotz einer schönen, offenen Landschaft, die in diesem recht niedrigen Teil der Pyrenäen dennoch höher wirkt als sie eigentlich ist, und trotz schöner Panoramen ist der Puerto de Otxondo jedoch eine recht breit ausgebaute Hauptverbindungsstraße, auf der auch mit einigem Verkehr gerechnet werden muss.
Der Pass führt auf der Nationalstraße N-121b von Dantxarinea an der französisch-spanischen Grenze im Norden nach Elizondo im Süden. Außerdem gibt es noch eine schmale Straße, die aus westlicher Richtung zum Pass führt, auf der zunächst einer der Vorpässe Urtzumeatza oder Collado de Edquisafoy überwunden werden muss. Auf der Südseite des Passes führt der Col d'Ispeguy weiter nach Osten und wäre bei der oben erwähnten Pyrenäendurchquerung wohl der Pass, der sich an den Otxondo anschließen würde.
Von der Passhöhe des Puerto de Otxondo hat man außerdem die Möglichkeit, auf einer Stichstraße auf den 1090 m hohen Pico Gorramakil zu fahren.</desc>
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    <time>2023-04-03T10:16:42Z</time>
    <name>0603 - F - Prieuré de Serrabona [T]</name>
    <cmt>Inmitten des eher kargen und von Korkeichen dominierten Massif des Aspres befindet sich ein Kleinod romanischer Baukunst aus dem 11. Jahrhundert, welches bei einer Querung oder einer entspannten Sonntagsrunde durch das Massiv immer einen Abstecher wert ist. Die gut ausgebaute und fein asphaltierte Serpentinenstraße D 84 führt, abzweigend von der D 618 aus dem Tal des in den Sommermonaten ausgetrockneten Lauf des Flüsschens El Bolès, aussichtsreich vom Relais de Serrabona  ca. 280 Höhenmeter den Osthang zum Prieuré hinauf.
Neben der Kirche kann ein schön angelegter Garten samt Rundgang besichtigt werden. Dort bietet sich auch die Gelegenheit, die Wasservorräte aufzufüllen, sofern im zuvor erwähnten Relais talwärts nicht bereits geschehen, um die Reise durch das Massif des Aspres fortzusetzen. Das ist in den Sommermonaten dringend angeraten, da das nicht alllzu hohe Massiv recht wenig Wasserstellen bietet und durch die eher niedrigere Vegetation die Straßen fast permanent unter Sonneneinstrahlung stehen.
Zuletzt gab sich auch das Feld der Tour der France auf der 15. Etappe 2021 von Céret nach Andorra die Ehre, am Fuße des Priorats über die D 618 das Massiv des Aspres zu queren.</cmt>
    <desc>Inmitten des eher kargen und von Korkeichen dominierten Massif des Aspres befindet sich ein Kleinod romanischer Baukunst aus dem 11. Jahrhundert, welches bei einer Querung oder einer entspannten Sonntagsrunde durch das Massiv immer einen Abstecher wert ist. Die gut ausgebaute und fein asphaltierte Serpentinenstraße D 84 führt, abzweigend von der D 618 aus dem Tal des in den Sommermonaten ausgetrockneten Lauf des Flüsschens El Bolès, aussichtsreich vom Relais de Serrabona  ca. 280 Höhenmeter den Osthang zum Prieuré hinauf.
Neben der Kirche kann ein schön angelegter Garten samt Rundgang besichtigt werden. Dort bietet sich auch die Gelegenheit, die Wasservorräte aufzufüllen, sofern im zuvor erwähnten Relais talwärts nicht bereits geschehen, um die Reise durch das Massif des Aspres fortzusetzen. Das ist in den Sommermonaten dringend angeraten, da das nicht alllzu hohe Massiv recht wenig Wasserstellen bietet und durch die eher niedrigere Vegetation die Straßen fast permanent unter Sonneneinstrahlung stehen.
Zuletzt gab sich auch das Feld der Tour der France auf der 15. Etappe 2021 von Céret nach Andorra die Ehre, am Fuße des Priorats über die D 618 das Massiv des Aspres zu queren.</desc>
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    <time>2023-04-03T06:47:19Z</time>
    <name>0605 - F - Col de Fontcouverte</name>
    <cmt>Ein idealer Pass, um eine Pyrenäendurchquerung zu beginnen oder zu beenden, kann der Col de Fontcouverte sein. Von Osten zum Aufwärmen für das, was vor einem liegt; von Nordwesten als letzte, gnädige Hürde vor dem verdienten Bad im Mittelmeer. Das wenig befahrene Sträßchen verbindet die Täler von Réart und Têt, punktet mit mäßiger Steigung und schönen Ausblicken auf das Meer und das Canigou-Massiv. Die Passhöhe selbst ist bewaldet und wenig spektakulär. Eine weitere Befahrungsmöglichkeit bietet der nordöstliche Anstieg von Thuir aus.</cmt>
    <desc>Ein idealer Pass, um eine Pyrenäendurchquerung zu beginnen oder zu beenden, kann der Col de Fontcouverte sein. Von Osten zum Aufwärmen für das, was vor einem liegt; von Nordwesten als letzte, gnädige Hürde vor dem verdienten Bad im Mittelmeer. Das wenig befahrene Sträßchen verbindet die Täler von Réart und Têt, punktet mit mäßiger Steigung und schönen Ausblicken auf das Meer und das Canigou-Massiv. Die Passhöhe selbst ist bewaldet und wenig spektakulär. Eine weitere Befahrungsmöglichkeit bietet der nordöstliche Anstieg von Thuir aus.</desc>
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    <name>0606 - F - Château de Quéribus [T]</name>
    <cmt>Die Burg Quéribus liegt äußerst spektakulär auf einem Felssporn. 

Sie ist eine sogenannte ‚falsche‘ Katharerburg und gehört zu den ‚Fünf Söhnen Carcassonnes‘ (beides trifft auch auf Peyreperuse zu). ‚Falsch‘ deshalb, weil die Burg zwar ursprünglich von den Katharern erbaut, aber im Zuge der Katharerkriege zerstört und erst später zur Verteidigung Frankreichs gegen Aragon wieder aufgebaut wurde. Für diese Verteidigung war auch die Cité de Carcassonne errichtet worden, deren Verteidigungspotential mit fünf im Umland liegenden Burgen verstärkt wurde -  den ‚Fünf Söhnen Carcassonnes‘. Beim Wiederaufbau (ab 1242) wurde die Anlage dem militärtechnischen ‚Fortschritt’ entsprechend modernisiert.</cmt>
    <desc>Die Burg Quéribus liegt äußerst spektakulär auf einem Felssporn. 

Sie ist eine sogenannte ‚falsche‘ Katharerburg und gehört zu den ‚Fünf Söhnen Carcassonnes‘ (beides trifft auch auf Peyreperuse zu). ‚Falsch‘ deshalb, weil die Burg zwar ursprünglich von den Katharern erbaut, aber im Zuge der Katharerkriege zerstört und erst später zur Verteidigung Frankreichs gegen Aragon wieder aufgebaut wurde. Für diese Verteidigung war auch die Cité de Carcassonne errichtet worden, deren Verteidigungspotential mit fünf im Umland liegenden Burgen verstärkt wurde -  den ‚Fünf Söhnen Carcassonnes‘. Beim Wiederaufbau (ab 1242) wurde die Anlage dem militärtechnischen ‚Fortschritt’ entsprechend modernisiert.</desc>
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    <time>2023-04-03T12:23:24Z</time>
    <name>0606 - F - Col Sainte Marguerite</name>
    <cmt>Der Col Sainte Marguerite fristet ungerechterweise ein Nischendasein und ist eher bei Einheimischen bekannt, die bei Ihrer Runde quer durch das Massif des Aspres diese aus südlicher Richtung kommend direkt nach Saint-Michel-des-Llotes über die D72 abkürzen möchten, um möglichst auf verkehrsarmen Straßen zu bleiben. Die Abkürzung hat den netten Nebeneffekt, daß die Runde um einige Höhenmeter und ein paar wirklich lohnenswerte Aussichten z.B. auf die Prieurè de Serrabona auf der Südwestflanke bereichert wird. Bei der Querung wird auf der Westflanke das malerisch gelegene Dorf Casefabre passiert, in dessen Mitte eine frisch errichtete Toilette für Wanderer im soliden Mauerwerk eingelassen ist, an deren Wasserhahn im Waschbecken recht genießbares Trinkwasser nachgetankt werden kann. Der Pass an sich ist eher unspektakulär und kann mit den der recht schönen Aussichten auf beiden Seiten leider nicht ganz mithalten.</cmt>
    <desc>Der Col Sainte Marguerite fristet ungerechterweise ein Nischendasein und ist eher bei Einheimischen bekannt, die bei Ihrer Runde quer durch das Massif des Aspres diese aus südlicher Richtung kommend direkt nach Saint-Michel-des-Llotes über die D72 abkürzen möchten, um möglichst auf verkehrsarmen Straßen zu bleiben. Die Abkürzung hat den netten Nebeneffekt, daß die Runde um einige Höhenmeter und ein paar wirklich lohnenswerte Aussichten z.B. auf die Prieurè de Serrabona auf der Südwestflanke bereichert wird. Bei der Querung wird auf der Westflanke das malerisch gelegene Dorf Casefabre passiert, in dessen Mitte eine frisch errichtete Toilette für Wanderer im soliden Mauerwerk eingelassen ist, an deren Wasserhahn im Waschbecken recht genießbares Trinkwasser nachgetankt werden kann. Der Pass an sich ist eher unspektakulär und kann mit den der recht schönen Aussichten auf beiden Seiten leider nicht ganz mithalten.</desc>
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    <time>2023-04-02T19:53:39Z</time>
    <name>0617 - ES - Coll de Caselles</name>
    <cmt>Meiner bescheidenen Meinung nach gehört die Landstraße GI-524 zwischen Banyoles und Olot zu den schönsten Strecken Kataloniens*. Wunderbar schlängelt sie sich durch eine grüne Landschaft, in der sich mediterran angehauchter Mischwald abwechselt mit Weizenfeldern und Wiesen um die wenigen Ortschaften der Gegend herum. Zwischen Mieres und Olot durchquert die Straße eine der eigentümlichsten Zonen der iberischen Halbinsel: die Vulkane der Garrotxa. Mittendrin liegt der höchste Punkt der Landstraße, nämlich der Coll de Caselles.
Der Pass an sich ist nicht weiter erwähnenswert, die Vulkane um so mehr. Vor ca. 11.000 Jahren spuckte zum letzten Mal einer der knapp vierzig Berge Feuer. Natürlich darf man sie nicht mit dem Teide auf Teneriffa vergleichen. Nur knapp 800 m misst der höchste. Erloschen ist noch keiner, sie gelten aber als inaktiv. Bewachsen sind sie mit einem sattgrünen dschungelartigen Dickicht, sorgt doch das Zusammenspiel von fruchtbarem vulkanischen Boden und relativ feuchtem Klima für eine enorm artenreiche Flora.
Um den langgestreckten Bereich der Passhöhe des Caselles herum stehen allein fünf der Vulkane, nämlich der Volcà del Puig de la Costa, der Volcà del Croscat, der Volcà del Puig del Martinyà, der Volcà del Puig de Mar und der Volcà da Santa Margarida. Letzterer ist aufgrund seines wunderschön runden Kraters vermutlich der bekannteste Vulkan der Garrotxa. Von einem Parkplatz einen halben Kilometer entfernt von der Passhöhe aus kann man zu einer kleinen Einsiedelkirche wandern, die mitten im Krater steht.</cmt>
    <desc>Meiner bescheidenen Meinung nach gehört die Landstraße GI-524 zwischen Banyoles und Olot zu den schönsten Strecken Kataloniens*. Wunderbar schlängelt sie sich durch eine grüne Landschaft, in der sich mediterran angehauchter Mischwald abwechselt mit Weizenfeldern und Wiesen um die wenigen Ortschaften der Gegend herum. Zwischen Mieres und Olot durchquert die Straße eine der eigentümlichsten Zonen der iberischen Halbinsel: die Vulkane der Garrotxa. Mittendrin liegt der höchste Punkt der Landstraße, nämlich der Coll de Caselles.
Der Pass an sich ist nicht weiter erwähnenswert, die Vulkane um so mehr. Vor ca. 11.000 Jahren spuckte zum letzten Mal einer der knapp vierzig Berge Feuer. Natürlich darf man sie nicht mit dem Teide auf Teneriffa vergleichen. Nur knapp 800 m misst der höchste. Erloschen ist noch keiner, sie gelten aber als inaktiv. Bewachsen sind sie mit einem sattgrünen dschungelartigen Dickicht, sorgt doch das Zusammenspiel von fruchtbarem vulkanischen Boden und relativ feuchtem Klima für eine enorm artenreiche Flora.
Um den langgestreckten Bereich der Passhöhe des Caselles herum stehen allein fünf der Vulkane, nämlich der Volcà del Puig de la Costa, der Volcà del Croscat, der Volcà del Puig del Martinyà, der Volcà del Puig de Mar und der Volcà da Santa Margarida. Letzterer ist aufgrund seines wunderschön runden Kraters vermutlich der bekannteste Vulkan der Garrotxa. Von einem Parkplatz einen halben Kilometer entfernt von der Passhöhe aus kann man zu einer kleinen Einsiedelkirche wandern, die mitten im Krater steht.</desc>
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    <name>0643 - F - Côte de Prats-de-Sournia</name>
    <cmt>Man könnte zwar auch auf der Straße im Tal bleiben und den Gewässerverläufen folgen, aber das wäre keine qd-Mentalität!

Wir befinden uns am Ostabhang der Pyrenäen im Département Pyrenées-Orientales. Prats-de-Sournia ist ein kleines Dorf und liegt auf einem Berghang gut 200m westlich über dem Desix-Tales in der Fenouilledès. Markant und weithin sichtbar ist der alte Signalturm. 

Warum soll man hier hoch fahren? Die Antwort erschließt sich anfangs nicht, während sich die Straße durch die übliche Garrigue-Landschaft aufwärts windet. Aber wenn wir die Höhe fast erreicht haben, wissen wir die Antwort: es ist das Panorama! Es bietet sich ein für eine längere Strecke ein weiter Blick bis zum Horizont nach Osten. Und auch die folgende Abfahrt nach Sournia bietet Blicke über unzählige bewaldete Hügelketten mit den höheren Pyrenäengipfeln im Hintergrund.

Beide Auffahrten sind auch zur Abfahrt gut geeignet.</cmt>
    <desc>Man könnte zwar auch auf der Straße im Tal bleiben und den Gewässerverläufen folgen, aber das wäre keine qd-Mentalität!

Wir befinden uns am Ostabhang der Pyrenäen im Département Pyrenées-Orientales. Prats-de-Sournia ist ein kleines Dorf und liegt auf einem Berghang gut 200m westlich über dem Desix-Tales in der Fenouilledès. Markant und weithin sichtbar ist der alte Signalturm. 

Warum soll man hier hoch fahren? Die Antwort erschließt sich anfangs nicht, während sich die Straße durch die übliche Garrigue-Landschaft aufwärts windet. Aber wenn wir die Höhe fast erreicht haben, wissen wir die Antwort: es ist das Panorama! Es bietet sich ein für eine längere Strecke ein weiter Blick bis zum Horizont nach Osten. Und auch die folgende Abfahrt nach Sournia bietet Blicke über unzählige bewaldete Hügelketten mit den höheren Pyrenäengipfeln im Hintergrund.

Beide Auffahrten sind auch zur Abfahrt gut geeignet.</desc>
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    <name>0646 - ES - Port de Fontllonga (669)</name>
    <cmt>Aus Radfahrersicht ist der Alt de Fontllonga als wenig attraktives, notwendiges Übel einzustufen. Notwendig in dem Sinne, dass es kein Drumherum gibt, wenn man den kürzesten Weg von Lleida nach Tremp, der Kleinstadt im westlichen Teil der katalanischen Vorpyrenäen, einschlägt. Zu etwas kilometerintensiveren Alternativen sind weiter unten im Text noch ein paar Worte geschrieben.

Was macht den Fontllonga so unattraktiv? Nun, die teils schnellstraßenmäßig, sprich dreispurig ausgebaute C-13 führt über ihn. Das garantiert natürlich mäßige Steigungen, die leider im negativen Sinn wettgemacht werden durch ein eher höheres Verkehrsaufkommen (vor allem Lastwagen unter der Woche). Ein typischer Transitpass halt. Dazu kommt noch, dass sich die Straße durch niedrigen Buschwald windet, was null Schatten bedingt und gerade im Hochsommer fatale Durstfolgen nach sich ziehen kann. Aber jeder Jeck ist anders, wie man in Kölle meint, und wer den Collado de Foradada liebt, wird auch diesen Anstieg in sein Herz schließen.

Dass es den Fontllonga überhaupt gibt, war eine Entscheidung der Streckenplaner der C-13. Denn diese Straße folgt im wesentlichen dem Lauf des Segre bzw. vom Congost de Mu an dem Lauf der Noguera Pallaresa. Ab dem Congost de Mu ist die Noguera Pallaresa aber zum Pantà de Camarasa gestaut, und um möglichst weit weg von dem schwankenden Wasserstand des Stausees zu sein, verläuft die Straße über einen niedrigen Höhenzug östlich des Flusses. Benannt ist der Fontllonga nach einem Weiler auf der Nordseite.

Mit dem Congost de Mu, einer kleinen Schlucht, in der die Noguera Pallaresa in den Segre mündet, ist auch schon einer der zwei landschaftlichen Höhepunkte im Bereich des Alt de Fontllonga genannt. Höhepunkte hat die C-13 tatsächlich, wie sich überhaupt in den Vorpyrenäen immer wieder Erstaunliches hinter der nächsten Kurve offenbart. Der zweite, weitaus beeindruckendere Höhepunkt der Gegend liegt nördlich des Beginns der eigentlichen Passstraße. Es ist der Pas de Terradets, eine der gewaltigsten Schluchten der Südpyrenäen. Für die C-13 ist dort gerade noch so Platz an der Felswand gefunden worden. Die Schlucht durchschneidet die Serra del Montsec, die westlichste Bergkette der katalanischen Vorpyrenäen, und trennt zwei Abschnitte voneinander, nämlich den Montsec d'Ares und den Montsec de Rúbies. Da beide Montsec(s) von Nebenstraßen überquert werden, gibt es für Rennradfahrer, welche die C-13 lieber meiden wollen, hübsche Ausweichmöglichkeiten. Wir wollen ihre Namen nicht verschweigen: Coll d'Ares und Collada d'Hostal Roig.

Zum Abschluss enthüllen wir noch gratis einen Geheimtipp für staubaffine Rennradler. Auf der Passhöhe des Alt de Fontllonga biegt eine Straße zum Weiler Figuerola de Meià ab. Von dort aus führt eine rennradtaugliche Piste über den etwas mehr als 900 Meter hohen Coll d'Orenga nach Santa Maria de Meià und fällt, wieder als Asphaltversion, ab bis Vilanova de Meiá am Beginn des grandiosen zweiten Teils der Collada d'Hostal Roig. Die Strecke über den Orenga mag für den einen oder anderen interessant sein, der eine Abkürzung zwischen dem Fontllonga und dem Hostal Roig sucht.</cmt>
    <desc>Aus Radfahrersicht ist der Alt de Fontllonga als wenig attraktives, notwendiges Übel einzustufen. Notwendig in dem Sinne, dass es kein Drumherum gibt, wenn man den kürzesten Weg von Lleida nach Tremp, der Kleinstadt im westlichen Teil der katalanischen Vorpyrenäen, einschlägt. Zu etwas kilometerintensiveren Alternativen sind weiter unten im Text noch ein paar Worte geschrieben.

Was macht den Fontllonga so unattraktiv? Nun, die teils schnellstraßenmäßig, sprich dreispurig ausgebaute C-13 führt über ihn. Das garantiert natürlich mäßige Steigungen, die leider im negativen Sinn wettgemacht werden durch ein eher höheres Verkehrsaufkommen (vor allem Lastwagen unter der Woche). Ein typischer Transitpass halt. Dazu kommt noch, dass sich die Straße durch niedrigen Buschwald windet, was null Schatten bedingt und gerade im Hochsommer fatale Durstfolgen nach sich ziehen kann. Aber jeder Jeck ist anders, wie man in Kölle meint, und wer den Collado de Foradada liebt, wird auch diesen Anstieg in sein Herz schließen.

Dass es den Fontllonga überhaupt gibt, war eine Entscheidung der Streckenplaner der C-13. Denn diese Straße folgt im wesentlichen dem Lauf des Segre bzw. vom Congost de Mu an dem Lauf der Noguera Pallaresa. Ab dem Congost de Mu ist die Noguera Pallaresa aber zum Pantà de Camarasa gestaut, und um möglichst weit weg von dem schwankenden Wasserstand des Stausees zu sein, verläuft die Straße über einen niedrigen Höhenzug östlich des Flusses. Benannt ist der Fontllonga nach einem Weiler auf der Nordseite.

Mit dem Congost de Mu, einer kleinen Schlucht, in der die Noguera Pallaresa in den Segre mündet, ist auch schon einer der zwei landschaftlichen Höhepunkte im Bereich des Alt de Fontllonga genannt. Höhepunkte hat die C-13 tatsächlich, wie sich überhaupt in den Vorpyrenäen immer wieder Erstaunliches hinter der nächsten Kurve offenbart. Der zweite, weitaus beeindruckendere Höhepunkt der Gegend liegt nördlich des Beginns der eigentlichen Passstraße. Es ist der Pas de Terradets, eine der gewaltigsten Schluchten der Südpyrenäen. Für die C-13 ist dort gerade noch so Platz an der Felswand gefunden worden. Die Schlucht durchschneidet die Serra del Montsec, die westlichste Bergkette der katalanischen Vorpyrenäen, und trennt zwei Abschnitte voneinander, nämlich den Montsec d'Ares und den Montsec de Rúbies. Da beide Montsec(s) von Nebenstraßen überquert werden, gibt es für Rennradfahrer, welche die C-13 lieber meiden wollen, hübsche Ausweichmöglichkeiten. Wir wollen ihre Namen nicht verschweigen: Coll d'Ares und Collada d'Hostal Roig.

Zum Abschluss enthüllen wir noch gratis einen Geheimtipp für staubaffine Rennradler. Auf der Passhöhe des Alt de Fontllonga biegt eine Straße zum Weiler Figuerola de Meià ab. Von dort aus führt eine rennradtaugliche Piste über den etwas mehr als 900 Meter hohen Coll d'Orenga nach Santa Maria de Meià und fällt, wieder als Asphaltversion, ab bis Vilanova de Meiá am Beginn des grandiosen zweiten Teils der Collada d'Hostal Roig. Die Strecke über den Orenga mag für den einen oder anderen interessant sein, der eine Abkürzung zwischen dem Fontllonga und dem Hostal Roig sucht.</desc>
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    <name>0648 - F - Col de Fourtou</name>
    <cmt>Der Coll de Fourtou (Coll d'en Fortó auf Katalanisch) ist einer der Verbindungspässe der Täler des Tech und der Têt in den östlichen Ausläufern des Canigou-Massivs am Pyrenäenrand kurz vor dem Mittelmeer. Konkret verbindet er Céret mit Bouleternère. Die östlichen Ausläufer des Canigou firmieren als Region unter dem Begriff "Aspres". "Aspres" bedeutet dabei, daß das Land rau und trocken ist, im Gegensatz zu der sich nördlich anschließenden Region des Ribéral, dem fruchtbaren unteren Tal der Têt.

Wie der Col Xatard kann der Fourtou sowohl als eigenständiger Paß als auch als Vorpaß (nämlich des Xatard) befahren werden, da auf seiner Paßhöhe eine Straße nach Westen zum Xatard abbiegt. Ebenso enthält eine seiner Südauffahrten einen Vorpaß, den Col de Llauro, der als Verbindung zwischen Llauro und Céret genutzt werden kann, ohne den Fourtou zu erreichen. Mehr Beispiele für das ziemlich unübersichtliche Netz aus asphaltierten Wegen in jenem Bereich der Pyrenäen braucht es nicht.

Der Col de Fourtou hies wohl ursprünglich Col de Porta, aber im Lauf der Zeit hat sich "Fourtou" eingeschliffen, nach dem in der Nähe der Paßhöhe gelegenen Bauernhaus Mas de Fourtou. Hinzuweisen ist noch auf das schon erwähnte Céret am Beginn der Südanfahrt, eine der schönsten Kleinstädte Südfrankreich. Nicht nur bietet der Ort eine schmucke Architektur, er ist wegen seiner Unzahl von Platanen auch wunderbar grün und schattig (im Sommer). Dies blieb auch der Pariser Szene nicht verborgen, die Céret am Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem Künstlermekka machten. Praktisch am Beginn der Südanfahrt zum Fourtou steht mit dem Pont du Diable schon eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten des wunderbar herausgeputzten Städtchens.</cmt>
    <desc>Der Coll de Fourtou (Coll d'en Fortó auf Katalanisch) ist einer der Verbindungspässe der Täler des Tech und der Têt in den östlichen Ausläufern des Canigou-Massivs am Pyrenäenrand kurz vor dem Mittelmeer. Konkret verbindet er Céret mit Bouleternère. Die östlichen Ausläufer des Canigou firmieren als Region unter dem Begriff "Aspres". "Aspres" bedeutet dabei, daß das Land rau und trocken ist, im Gegensatz zu der sich nördlich anschließenden Region des Ribéral, dem fruchtbaren unteren Tal der Têt.

Wie der Col Xatard kann der Fourtou sowohl als eigenständiger Paß als auch als Vorpaß (nämlich des Xatard) befahren werden, da auf seiner Paßhöhe eine Straße nach Westen zum Xatard abbiegt. Ebenso enthält eine seiner Südauffahrten einen Vorpaß, den Col de Llauro, der als Verbindung zwischen Llauro und Céret genutzt werden kann, ohne den Fourtou zu erreichen. Mehr Beispiele für das ziemlich unübersichtliche Netz aus asphaltierten Wegen in jenem Bereich der Pyrenäen braucht es nicht.

Der Col de Fourtou hies wohl ursprünglich Col de Porta, aber im Lauf der Zeit hat sich "Fourtou" eingeschliffen, nach dem in der Nähe der Paßhöhe gelegenen Bauernhaus Mas de Fourtou. Hinzuweisen ist noch auf das schon erwähnte Céret am Beginn der Südanfahrt, eine der schönsten Kleinstädte Südfrankreich. Nicht nur bietet der Ort eine schmucke Architektur, er ist wegen seiner Unzahl von Platanen auch wunderbar grün und schattig (im Sommer). Dies blieb auch der Pariser Szene nicht verborgen, die Céret am Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem Künstlermekka machten. Praktisch am Beginn der Südanfahrt zum Fourtou steht mit dem Pont du Diable schon eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten des wunderbar herausgeputzten Städtchens.</desc>
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    <time>2023-04-03T14:49:13Z</time>
    <name>0650 - F - Col de las Couloumines</name>
    <cmt>Wir befinden uns am Ostabhang der Pyrenäen im Norden des Departements Pyrenées-Orientales in der Fenouilledès. Der Pass überquert den Höhenzug, der südlich des Lac de Carmany das Tal des Agly von dem der Têt trennt. Gegenüber der zweiten Möglichkeit der Überquerung dieses Höhenzuges etwas weiter östlich über Caramany stellt der Col de las Couloumines eindeutig die sportlichere Variante dar. Zudem ist er fast verkehrsfrei und bietet ein weiterreichendes Panorama. Dieses reicht von den Gipfeln der Vorpyrenäen bis ans Mittelmeer und schließt u.a. auch den Lac de Caramany und den Força Real ein.

Aufgrund der schmalen Straße im oberen Bereich (ab Trilla) und dem Split der hier fast durchgängig in der Mitte der Straße liegt, ist diese Auffahrt zur Abfahrt nicht zu empfehlen.</cmt>
    <desc>Wir befinden uns am Ostabhang der Pyrenäen im Norden des Departements Pyrenées-Orientales in der Fenouilledès. Der Pass überquert den Höhenzug, der südlich des Lac de Carmany das Tal des Agly von dem der Têt trennt. Gegenüber der zweiten Möglichkeit der Überquerung dieses Höhenzuges etwas weiter östlich über Caramany stellt der Col de las Couloumines eindeutig die sportlichere Variante dar. Zudem ist er fast verkehrsfrei und bietet ein weiterreichendes Panorama. Dieses reicht von den Gipfeln der Vorpyrenäen bis ans Mittelmeer und schließt u.a. auch den Lac de Caramany und den Força Real ein.

Aufgrund der schmalen Straße im oberen Bereich (ab Trilla) und dem Split der hier fast durchgängig in der Mitte der Straße liegt, ist diese Auffahrt zur Abfahrt nicht zu empfehlen.</desc>
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    <time>2023-04-01T11:16:56Z</time>
    <name>0652 - F - Tour de Madeloc</name>
    <cmt>Der Tour de Madeloc liegt ca. 10 km westlich vom Mittelmeer und 10 km nördlich der spanischen Grenze in den östlichen Ausläufern der Pyrenäen.
Von dem 652 m hohen Berg ist die Sicht einfach überwältigend. Sie reicht von Narbonne im Norden über Perpignan die ganze Küste entlang bis weit nach Spanien hinein. Ein Umweg lohnt sich!

Achtung: die 1,7 km lange Stichstraße von der Côte Madeloc hoch zum Turm war bis 2019 in einem miserablen Zustand mit riesigen, kraterartigen Schlaglöchern. Im Frühling 2021 wurden die schlimmsten Schlaglöcher beseitigt, es befindet sich aber dafür viel Split auf der Fahrbahn. rainharts Urteil vom Juni 2021: fahrbar!</cmt>
    <desc>Der Tour de Madeloc liegt ca. 10 km westlich vom Mittelmeer und 10 km nördlich der spanischen Grenze in den östlichen Ausläufern der Pyrenäen.
Von dem 652 m hohen Berg ist die Sicht einfach überwältigend. Sie reicht von Narbonne im Norden über Perpignan die ganze Küste entlang bis weit nach Spanien hinein. Ein Umweg lohnt sich!

Achtung: die 1,7 km lange Stichstraße von der Côte Madeloc hoch zum Turm war bis 2019 in einem miserablen Zustand mit riesigen, kraterartigen Schlaglöchern. Im Frühling 2021 wurden die schlimmsten Schlaglöcher beseitigt, es befindet sich aber dafür viel Split auf der Fahrbahn. rainharts Urteil vom Juni 2021: fahrbar!</desc>
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    <time>2023-04-01T06:46:31Z</time>
    <name>0672 - F - Col d'Ispeguy</name>
    <cmt>Dieser französisch-spanische Grenzpass in den westlichen Pyrenäen verläuft kurioserweise genau von Osten nach Westen, nämlich vom französischen St. Etienne-de-Baigorry ins Valle de Baztán in Navarra.
Anschluss für den Pässefahrer bietet auf dem Weg nach Osten St. Jean-Pied-de-Port mit den vielen von dort abgehenden Pässen wie Col de Burdincurutcheta, Col Bagargui oder Col Burdin Olatze.
Im Westen wartet zum Beispiel der Puerto de Belate oder wahrscheinlich der nahe Atlantik.</cmt>
    <desc>Dieser französisch-spanische Grenzpass in den westlichen Pyrenäen verläuft kurioserweise genau von Osten nach Westen, nämlich vom französischen St. Etienne-de-Baigorry ins Valle de Baztán in Navarra.
Anschluss für den Pässefahrer bietet auf dem Weg nach Osten St. Jean-Pied-de-Port mit den vielen von dort abgehenden Pässen wie Col de Burdincurutcheta, Col Bagargui oder Col Burdin Olatze.
Im Westen wartet zum Beispiel der Puerto de Belate oder wahrscheinlich der nahe Atlantik.</desc>
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    <name>0673 - F - Col du Linas</name>
    <cmt>Über den Col du Linas gelangt man von Bugarach im Tal der La Blanque nach Cubières-sur-Cinoble am Nordausgang der Gorges de Galamus, eine phantastische südfranzösische Schluchtenlandschaft. Die Paßhöhe des Linas auf einer kleinen Hochfläche wird überragt vom Gipfel des Pech de Burgarach (der Name ist eindeutig okzitanischen Ursprungs), des höchsten Bergs der Corbières. Auf der Ostanfahrt passiert man einen winzigen Vorpass, den Col de Bancarel.</cmt>
    <desc>Über den Col du Linas gelangt man von Bugarach im Tal der La Blanque nach Cubières-sur-Cinoble am Nordausgang der Gorges de Galamus, eine phantastische südfranzösische Schluchtenlandschaft. Die Paßhöhe des Linas auf einer kleinen Hochfläche wird überragt vom Gipfel des Pech de Burgarach (der Name ist eindeutig okzitanischen Ursprungs), des höchsten Bergs der Corbières. Auf der Ostanfahrt passiert man einen winzigen Vorpass, den Col de Bancarel.</desc>
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    <time>2023-04-02T18:47:54Z</time>
    <name>0674 - F - Col d'Ichère</name>
    <cmt>Der Col d'Ichère ist ein kleiner Übergang im nordwestlichsten Ausläufer des Pyrenäen-Nationalparks. Aufgrund der schönen Landschaft und der einsamen Lage ist er wie geschaffen, um sich auf die klassischen Pyrenäenpässe einzustimmen. 2005 diente er auf der 16. Etappe der Tour de France den Fahrern zum Aufwärmen, bevor es über den Col de Marie Blanque und den Col d'Aubisque zum Etappenziel nach Pau ging.
Neben den genannten Pässen bietet sich eine Weiterfahrt über den Col de Lie im Nordwesten oder eine Schleife über die südlich gelegenen Pässe Col de Houratate und Col de Bouesou an.
Die Straße ist meist zweispurig und in gutem Zustand.</cmt>
    <desc>Der Col d'Ichère ist ein kleiner Übergang im nordwestlichsten Ausläufer des Pyrenäen-Nationalparks. Aufgrund der schönen Landschaft und der einsamen Lage ist er wie geschaffen, um sich auf die klassischen Pyrenäenpässe einzustimmen. 2005 diente er auf der 16. Etappe der Tour de France den Fahrern zum Aufwärmen, bevor es über den Col de Marie Blanque und den Col d'Aubisque zum Etappenziel nach Pau ging.
Neben den genannten Pässen bietet sich eine Weiterfahrt über den Col de Lie im Nordwesten oder eine Schleife über die südlich gelegenen Pässe Col de Houratate und Col de Bouesou an.
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    <name>0677 - F - Col de Festes</name>
    <cmt>Der Col de Festes ist ein kleiner ruhiger Pass in den Vorpyrenäen in der Nähe von Puivert. Er befindet sich westlich des Tals der Aude und führt mehr oder weniger verkehrsfrei und landschaftlich reizvoll auf der D121 von den Weingütern bei Limoux bis zu den waldreichen Nordhängen der hohen Pyrenäen. Gerade der zweite Teil der Strecke ist daher angenehm im Schatten und auch locker im Sommer befahrbar ohne mit Schweißausbrüchen kämpfen zu müssen. Die einspurige Straße ist in sehr gutem Zustand. Der Pass lässt sich entweder in eine Trainingsrunde einbauen oder als Anfahrt von Carcassonne zur Katharerburg bei Puivert nutzen.</cmt>
    <desc>Der Col de Festes ist ein kleiner ruhiger Pass in den Vorpyrenäen in der Nähe von Puivert. Er befindet sich westlich des Tals der Aude und führt mehr oder weniger verkehrsfrei und landschaftlich reizvoll auf der D121 von den Weingütern bei Limoux bis zu den waldreichen Nordhängen der hohen Pyrenäen. Gerade der zweite Teil der Strecke ist daher angenehm im Schatten und auch locker im Sommer befahrbar ohne mit Schweißausbrüchen kämpfen zu müssen. Die einspurige Straße ist in sehr gutem Zustand. Der Pass lässt sich entweder in eine Trainingsrunde einbauen oder als Anfahrt von Carcassonne zur Katharerburg bei Puivert nutzen.</desc>
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    <time>2023-04-03T12:44:38Z</time>
    <name>0681 - F - Col de l'Espinas</name>
    <cmt>Das Monster Hunter Wiki weiß:
„Der Espinas ist, ganz anders als seine bekannteren, aggresiven Verwandten, Rathalos und Rathian, ein eher friedlicher Flugwyvern mit rosaroten Stacheln auf dem Rücken und einem großem Horn auf der Schnauzspitze.“

Auch wenn dies möglicherweise nur auf unsere beschränkte Fantasie zurückzuführen ist, so halten wir es jedoch für eher unwahrscheinlich, dass der hier beschriebene Pass in den Vorpyrenäen südlich von Carcassonne nach einem Flugwyvern benannt ist, und können über die Herkunft des Passnamens – und auch des Namens eines Passes gleichen Namens in den Cevennen – keine Angaben machen. Macht aber auch nichts, denn der Col de l’Espinas ist eher unbedeutend, ein kleiner Übergang im dünn besiedelten Niemandsland des Departements Aude.
Der Pass führt aus dem Aude-Tal in das wilde, hügelige Terrain weiter östlich. Hier sind die Höhenunterschiede zwar nicht wirklich beeindruckend, aber eine Vielzahl an kleinsten, kaum befahrenen Straßen durchzieht die einsame Gegend, mit Passschildern wurde nicht gespart, die karge Landschaft hat einen gewissen Romantik-Faktor, und so handelt es sich eigentlich um ein ideales Trainingsrevier. Besonders im Frühjahr, wenn der Pyrenäen-Hauptkamm am südlichen Horizont noch schneebedeckt ist, findet man hier beste Bedingungen vor.
Auf der Ostseite schließt sich ohne allzu großen Höhenverlust der Col de Valmigère an, der in südliche Richtung führt.
</cmt>
    <desc>Das Monster Hunter Wiki weiß:
„Der Espinas ist, ganz anders als seine bekannteren, aggresiven Verwandten, Rathalos und Rathian, ein eher friedlicher Flugwyvern mit rosaroten Stacheln auf dem Rücken und einem großem Horn auf der Schnauzspitze.“

Auch wenn dies möglicherweise nur auf unsere beschränkte Fantasie zurückzuführen ist, so halten wir es jedoch für eher unwahrscheinlich, dass der hier beschriebene Pass in den Vorpyrenäen südlich von Carcassonne nach einem Flugwyvern benannt ist, und können über die Herkunft des Passnamens – und auch des Namens eines Passes gleichen Namens in den Cevennen – keine Angaben machen. Macht aber auch nichts, denn der Col de l’Espinas ist eher unbedeutend, ein kleiner Übergang im dünn besiedelten Niemandsland des Departements Aude.
Der Pass führt aus dem Aude-Tal in das wilde, hügelige Terrain weiter östlich. Hier sind die Höhenunterschiede zwar nicht wirklich beeindruckend, aber eine Vielzahl an kleinsten, kaum befahrenen Straßen durchzieht die einsame Gegend, mit Passschildern wurde nicht gespart, die karge Landschaft hat einen gewissen Romantik-Faktor, und so handelt es sich eigentlich um ein ideales Trainingsrevier. Besonders im Frühjahr, wenn der Pyrenäen-Hauptkamm am südlichen Horizont noch schneebedeckt ist, findet man hier beste Bedingungen vor.
Auf der Ostseite schließt sich ohne allzu großen Höhenverlust der Col de Valmigère an, der in südliche Richtung führt.
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    <time>2023-04-03T11:13:55Z</time>
    <name>0688 - F - Château de Peyrepertuse [T]</name>
    <cmt>Die Burg von Peyrepertuse thront hoch oben auf einem Felsgrat.
Sie war ursprünglich eine Festung Aragons. Später war sie die größte Festungsanlage der Katharer in Frankreich. Sie ist eine sogenannte ‚falsche‘ Katharerburg und gehört zu den ‚Fünf Söhnen Carcassonnes‘ (beides trifft auch auf Quéribus zu). ‚Falsch‘ deshalb, weil der Burgherr der ursprünglichen Burg  die  Katharer unterstützte und die Burg somit im Zuge der Katharerkriege zerstört und erst später zur Verteidigung Frankreichs gegen Aragon wieder aufgebaut wurde. Für diese Verteidigung war auch die Cité de Carcassonne errichtet worden, deren Verteidigungspotential mit fünf im Umland liegenden Burgen verstärkt wurde -  den ‚Fünf Söhnen Carcassonnes‘. Vermutlich ging die Burg im 13. Jahrhundert durch Kauf von Aragon an Frankreich über.</cmt>
    <desc>Die Burg von Peyrepertuse thront hoch oben auf einem Felsgrat.
Sie war ursprünglich eine Festung Aragons. Später war sie die größte Festungsanlage der Katharer in Frankreich. Sie ist eine sogenannte ‚falsche‘ Katharerburg und gehört zu den ‚Fünf Söhnen Carcassonnes‘ (beides trifft auch auf Quéribus zu). ‚Falsch‘ deshalb, weil der Burgherr der ursprünglichen Burg  die  Katharer unterstützte und die Burg somit im Zuge der Katharerkriege zerstört und erst später zur Verteidigung Frankreichs gegen Aragon wieder aufgebaut wurde. Für diese Verteidigung war auch die Cité de Carcassonne errichtet worden, deren Verteidigungspotential mit fünf im Umland liegenden Burgen verstärkt wurde -  den ‚Fünf Söhnen Carcassonnes‘. Vermutlich ging die Burg im 13. Jahrhundert durch Kauf von Aragon an Frankreich über.</desc>
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    <time>2023-04-03T20:15:24Z</time>
    <name>0695 - ES - Usategieta</name>
    <cmt>Wenngleich sein Name für Nicht-Basken fast unaussprechlich ist, so ist er doch zumindest nicht unüberwindlich: Der Usateguieta ist der zentrale Hochpunkt auf der NA-170 zwischen Leitza und Doneztebe in West-Ost-Richtung sowie das Ende der von San Sebastian und Goizueta im Norden kommenden NA-4150. Die Passhöhe liegt auf 695 Metern in der waldreichen Küstenkordillere, die ganz allmählich den Übergang in die weiter östlich aufsteigenden Pyrenäen schafft.
Bei der Rennradgemeinde aus San Sebastián ist der Pass vor allem auch deshalb beliebt, weil die Nordauffahrt lang, rhythmisch, nicht zu steil und praktisch verkehrsfrei verläuft. Gleiches gilt für die Passauffahrt von Doneztebe aus. Die NA-170 ist zudem auch komplett mit schwarzem Gold ausgekleidet: Top-Asphalt erwartet einen beim Bergauf- und Bergabcruisen über diesen herrlichen Roller.</cmt>
    <desc>Wenngleich sein Name für Nicht-Basken fast unaussprechlich ist, so ist er doch zumindest nicht unüberwindlich: Der Usateguieta ist der zentrale Hochpunkt auf der NA-170 zwischen Leitza und Doneztebe in West-Ost-Richtung sowie das Ende der von San Sebastian und Goizueta im Norden kommenden NA-4150. Die Passhöhe liegt auf 695 Metern in der waldreichen Küstenkordillere, die ganz allmählich den Übergang in die weiter östlich aufsteigenden Pyrenäen schafft.
Bei der Rennradgemeinde aus San Sebastián ist der Pass vor allem auch deshalb beliebt, weil die Nordauffahrt lang, rhythmisch, nicht zu steil und praktisch verkehrsfrei verläuft. Gleiches gilt für die Passauffahrt von Doneztebe aus. Die NA-170 ist zudem auch komplett mit schwarzem Gold ausgekleidet: Top-Asphalt erwartet einen beim Bergauf- und Bergabcruisen über diesen herrlichen Roller.</desc>
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    <name>0696 - F - Col de Saint-Louis (696)</name>
    <cmt>Der Col de Saint-Louis ist ein Passübergang, welcher Caudiès-de-Fenouillèdes über die verkehrsarme D9 bzw. D109 mit Quillan verbindet. Während die Westseite eher monoton wirkt und über keine Höhepunkte verfügt, bietet die wesentlich kürzere Ostseite viel Abwechslung und einen 360°-Kreisel, welcher straßenbaulich ein absoluter Hingucker ist. Der Scheitelpunkt des Passes bildet die Grenze zwischen den Departements Aude im Westen und Pyrénées-Orientales im Osten.</cmt>
    <desc>Der Col de Saint-Louis ist ein Passübergang, welcher Caudiès-de-Fenouillèdes über die verkehrsarme D9 bzw. D109 mit Quillan verbindet. Während die Westseite eher monoton wirkt und über keine Höhepunkte verfügt, bietet die wesentlich kürzere Ostseite viel Abwechslung und einen 360°-Kreisel, welcher straßenbaulich ein absoluter Hingucker ist. Der Scheitelpunkt des Passes bildet die Grenze zwischen den Departements Aude im Westen und Pyrénées-Orientales im Osten.</desc>
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    <name>0704 - F - Col de Redoulade</name>
    <cmt>Der Col de Redoulade befindet sich im Südwesten des Berglandes der Corbières. Er überquert einen Höhenzug, der das Flusssystem der Aude (der nördlichen Begrenzung dieses Gebietes) vom Flusssystem des Agly (der südlichen Begrenzung der Corbières) trennt. Genauer gesagt sind es Nebenflüsse der beiden oben genannten, nämlich im Norden der Orbiel und im Süden der Verdouble.

Die Straße (D 212) stellt eine fast verkehrsfreie Verbindung durch eine streckenweise idyllische und auch beeindruckende Landschaft her. Die D 212 ist meist knapp zweispurig, teilweise aber auch nur gut einspurig, so dass bei der Abfahrt in beide Richtungen Vorsicht geboten ist. Der Belag ist auf beiden Auffahrten besser, als man vielleicht erwarten würde.

Zur Höhe: OSM und Passschild sagen 752m (nein, die 1… stammt nicht vom Autor!), die französische topographische Karte vom IGN sagt 704m - was anhand der Höhenlinien nachvollziehbar erscheint. Die unterschiedlichen Bergfahrerseiten haben mal den einen Wert übernommen, mal den anderen.</cmt>
    <desc>Der Col de Redoulade befindet sich im Südwesten des Berglandes der Corbières. Er überquert einen Höhenzug, der das Flusssystem der Aude (der nördlichen Begrenzung dieses Gebietes) vom Flusssystem des Agly (der südlichen Begrenzung der Corbières) trennt. Genauer gesagt sind es Nebenflüsse der beiden oben genannten, nämlich im Norden der Orbiel und im Süden der Verdouble.

Die Straße (D 212) stellt eine fast verkehrsfreie Verbindung durch eine streckenweise idyllische und auch beeindruckende Landschaft her. Die D 212 ist meist knapp zweispurig, teilweise aber auch nur gut einspurig, so dass bei der Abfahrt in beide Richtungen Vorsicht geboten ist. Der Belag ist auf beiden Auffahrten besser, als man vielleicht erwarten würde.

Zur Höhe: OSM und Passschild sagen 752m (nein, die 1… stammt nicht vom Autor!), die französische topographische Karte vom IGN sagt 704m - was anhand der Höhenlinien nachvollziehbar erscheint. Die unterschiedlichen Bergfahrerseiten haben mal den einen Wert übernommen, mal den anderen.</desc>
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    <name>0731 - F - Col de La Fage</name>
    <cmt>Eine schmale Landstraße (D 74) führt über den Col de La Fage und verbindet die Täler der La Blanque und des L'Orbieu, mitten in der Abgeschiedenheit der Corbières. Der Pass ist der zweithöchste der Gegend, nur übertroffen vom Col de l'Homme Mort. In der Nähe von Foix in der Ariège gibt es einen gleichnamigen Pass, der aber um einiges niedriger ist. "Fage" ist ein Begriff aus dem Okzitanischen (fagio oder fagia) für eine Baumart: die Buche.</cmt>
    <desc>Eine schmale Landstraße (D 74) führt über den Col de La Fage und verbindet die Täler der La Blanque und des L'Orbieu, mitten in der Abgeschiedenheit der Corbières. Der Pass ist der zweithöchste der Gegend, nur übertroffen vom Col de l'Homme Mort. In der Nähe von Foix in der Ariège gibt es einen gleichnamigen Pass, der aber um einiges niedriger ist. "Fage" ist ein Begriff aus dem Okzitanischen (fagio oder fagia) für eine Baumart: die Buche.</desc>
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    <name>0752 - F - Col d'En Xatard</name>
    <cmt>Der Col Xatard (oder Coll d’en Xatard auf Katalanisch) liegt in den östlichen Ausläufern des Massiv des Canigou. Als direkter Übergang verbindet er Amélie-les-Bains/Palalda im Tal des Tech und Bouleternère im Tal der Têt, oder, um die Namen der alten katalanischen Comarques ins Spiel zu bringen, den Vallespir mit dem Conflent. Der Pass ist aber vom Tal des Tech her noch über andere Varianten zu erreichen, die über den Col de Fourtou führen. Zudem kann man vom Xatard auch noch auf einem anderen, höheren Weg ins Tal der Têt, nämlich über den Col de Palomère nach Vinça. Alle drei Pässe liegen nah beieinander auf einer in Südwest/Nordost-Richtung verlaufenden Linie, mit dem Xatard in der goldenen Mitte.

Der Ausgangspunkt der Südanfahrt des Xatard ist im Prinzip die Ortschaft Palalda. Die ist mittlerweile zusammengewachsen mit Amélie-les-Bains, das regional bekannter sein dürfte. Dieser Kurort mit seinen Schwefelquellen, die schon in römischer Zeit genutzt wurden, war früher nichts anderes als die Bains d’Arles, sprich die Bäder von Arles-sur-Tech. Im 19. Jahrhundert benannte König Louis-Philippe die Ortschaft um, und zwar nach seiner Gemahlin Marie Amélie de Bourbon.

Die Paßhöhe des Xatard ist eher unscheinbar und ohne Gastronomie, aber fährt man ein paar Meter Richtung Col de Palomère und hat klares Wetter, bekommt man einen gigantischen Blick auf den Canigou geboten.</cmt>
    <desc>Der Col Xatard (oder Coll d’en Xatard auf Katalanisch) liegt in den östlichen Ausläufern des Massiv des Canigou. Als direkter Übergang verbindet er Amélie-les-Bains/Palalda im Tal des Tech und Bouleternère im Tal der Têt, oder, um die Namen der alten katalanischen Comarques ins Spiel zu bringen, den Vallespir mit dem Conflent. Der Pass ist aber vom Tal des Tech her noch über andere Varianten zu erreichen, die über den Col de Fourtou führen. Zudem kann man vom Xatard auch noch auf einem anderen, höheren Weg ins Tal der Têt, nämlich über den Col de Palomère nach Vinça. Alle drei Pässe liegen nah beieinander auf einer in Südwest/Nordost-Richtung verlaufenden Linie, mit dem Xatard in der goldenen Mitte.

Der Ausgangspunkt der Südanfahrt des Xatard ist im Prinzip die Ortschaft Palalda. Die ist mittlerweile zusammengewachsen mit Amélie-les-Bains, das regional bekannter sein dürfte. Dieser Kurort mit seinen Schwefelquellen, die schon in römischer Zeit genutzt wurden, war früher nichts anderes als die Bains d’Arles, sprich die Bäder von Arles-sur-Tech. Im 19. Jahrhundert benannte König Louis-Philippe die Ortschaft um, und zwar nach seiner Gemahlin Marie Amélie de Bourbon.

Die Paßhöhe des Xatard ist eher unscheinbar und ohne Gastronomie, aber fährt man ein paar Meter Richtung Col de Palomère und hat klares Wetter, bekommt man einen gigantischen Blick auf den Canigou geboten.</desc>
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    <time>2023-04-03T18:58:22Z</time>
    <name>0776 - F - Col de la Croix d'Esplas</name>
    <cmt>Ein hübsches, indes auf den ersten Blick nicht außergewöhnliches Steinkreuz auf einem relativ niedrigen Höhenzug am Nordrand der Pyrenäen, umgeben von einer idyllischen Landschaft aus Wiesen, Wald und Weilern, erreichbar über eine Départementsstraße, die abschnittsweise kaum breiter als ein PKW ist - der hier beschriebene Übergang ist so etwas wie ein Antimonument. Sogar seine Bezeichnung ist schlicht abgeleitet aus dem Namen des nächst gelegenen Dorfes, Esplas-de-Sérou.

Das Croix d'Esplas (Kreuz von Esplas) liegt im radtouristisch sehr attraktiven Département Ariège. Genauer: Zwischen der Hauptstraße D 117, welche entlang des Nordrandes der Pyrenäen von Saint-Girons nach Foix führt, und dem einsamen, engen Tal des Baches Arize. Die Arize entspringt am Nordhang des Massif de l'Arize und will eigentlich nach Norden, fließt hier am Oberlauf aber zunächst in östliche Richtung, um dem Höhenzug auszuweichen. Der Radfahrer kann den Weg abkürzen und den Höhenzug via Croix d'Esplas überwinden.

Interessant ist die Strecke über das Croix d'Esplas vielleicht bei Rundtouren im Massif de l'Arize, und zwar als Verbindungsglied zwischen der Nordauffahrt zum Col de Péguère und der Nordauffahrt zum Col de la Crouzette - wenn man die direkte Verbindung via Col de Portel zu einfach findet.

Hinweis: Neben dem Kreuz wurde eine kleine Informationstafel aufgestellt. Diese erklärt, dass der Sockel des Kreuzes aus rosafarbenem Mamor gefertigt ist, welcher bis zum Jahr 1970 in der Umgebung abgebaut wurde</cmt>
    <desc>Ein hübsches, indes auf den ersten Blick nicht außergewöhnliches Steinkreuz auf einem relativ niedrigen Höhenzug am Nordrand der Pyrenäen, umgeben von einer idyllischen Landschaft aus Wiesen, Wald und Weilern, erreichbar über eine Départementsstraße, die abschnittsweise kaum breiter als ein PKW ist - der hier beschriebene Übergang ist so etwas wie ein Antimonument. Sogar seine Bezeichnung ist schlicht abgeleitet aus dem Namen des nächst gelegenen Dorfes, Esplas-de-Sérou.

Das Croix d'Esplas (Kreuz von Esplas) liegt im radtouristisch sehr attraktiven Département Ariège. Genauer: Zwischen der Hauptstraße D 117, welche entlang des Nordrandes der Pyrenäen von Saint-Girons nach Foix führt, und dem einsamen, engen Tal des Baches Arize. Die Arize entspringt am Nordhang des Massif de l'Arize und will eigentlich nach Norden, fließt hier am Oberlauf aber zunächst in östliche Richtung, um dem Höhenzug auszuweichen. Der Radfahrer kann den Weg abkürzen und den Höhenzug via Croix d'Esplas überwinden.

Interessant ist die Strecke über das Croix d'Esplas vielleicht bei Rundtouren im Massif de l'Arize, und zwar als Verbindungsglied zwischen der Nordauffahrt zum Col de Péguère und der Nordauffahrt zum Col de la Crouzette - wenn man die direkte Verbindung via Col de Portel zu einfach findet.

Hinweis: Neben dem Kreuz wurde eine kleine Informationstafel aufgestellt. Diese erklärt, dass der Sockel des Kreuzes aus rosafarbenem Mamor gefertigt ist, welcher bis zum Jahr 1970 in der Umgebung abgebaut wurde</desc>
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    <time>2023-04-01T11:22:47Z</time>
    <name>0797 - F - Col des Ares</name>
    <cmt>Der Col des Ares ist ein relativ unscheinbarer Pass. Trotzdem wurde er mehrmals (zuletzt 2004) in das Streckenprofil der Tour de France eingebaut. Direkte Nachbarn sind der südlich parallel liegende Col de Mente, sowie der Col de Portet d'Aspet und die Ski-Station de Nistos. Da der Col des Ares noch im Vorland der Pyrenäen liegt, ist er über die Autobahn „La Pyrénéenne“ sehr gut und schnell zu erreichen. Die geringe Höhe hat zur Folge, dass die Straßenränder über die gesamte Distanz dicht bewaldet sind.
Die Passstraße ist nur mäßig befahren und in einem sehr guten Zustand. Oben auf der Passhöhe ist an einem sehr kleinen Parkplatz lediglich ein kleines grünes Schild angebracht. Wer hier Getränke auffüllen möchte, sucht vergeblich nach einer Kneipe oder Ähnlichem.</cmt>
    <desc>Der Col des Ares ist ein relativ unscheinbarer Pass. Trotzdem wurde er mehrmals (zuletzt 2004) in das Streckenprofil der Tour de France eingebaut. Direkte Nachbarn sind der südlich parallel liegende Col de Mente, sowie der Col de Portet d'Aspet und die Ski-Station de Nistos. Da der Col des Ares noch im Vorland der Pyrenäen liegt, ist er über die Autobahn „La Pyrénéenne“ sehr gut und schnell zu erreichen. Die geringe Höhe hat zur Folge, dass die Straßenränder über die gesamte Distanz dicht bewaldet sind.
Die Passstraße ist nur mäßig befahren und in einem sehr guten Zustand. Oben auf der Passhöhe ist an einem sehr kleinen Parkplatz lediglich ein kleines grünes Schild angebracht. Wer hier Getränke auffüllen möchte, sucht vergeblich nach einer Kneipe oder Ähnlichem.</desc>
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    <time>2023-04-03T12:27:51Z</time>
    <name>0798 - ES - Coll de Sant Marc</name>
    <cmt>Steht beim Coll de Bóixols noch eine uneingeschränkte Empfehlung als ein höchst attraktiver Vorpyrenäenpass, kann man beim nahegelegenen Coll de Sant Marc fast schon abraten. Denn der Sant Marc bringt dem Pässesammler überhaupt keine Aha-Momente. Ich fuhr ihn nur deswegen, weil er sich als dritter Pass in einer Runde zusammen mit dem schon genannten Coll de Bóixols und dem Coll de Comiols anbietet. Diese Runde dürfte auch schon der einzige Grund sein, warum man über den Sant Marc drüberrutscht. Im Rahmen einer Pyrenäendurchquerung macht er wenig Sinn, weil man zu weit nach Süden ausholen müsste und dadurch weit attraktivere Pässe wie den Bóixols oder den Port del Cantó verpassen würde. Er ist also höchstens ein Fall für Vorpyrenäen-Komplettisten (wie mich).
Noch kurz zur geographischen Einordnung: Der Coll de Sant Marc ist der Hochpunkt einer Landstraße, die aus der Nähe von Oliana im Tal des Segre über den Kamm der Serra de Sant Marc nach Politg, ein Dorf auf eine kleinen Hochfläche, führt. Von Politg aus fällt sie bis zu einem Nebenarm des Pantà de Rialb ab. Die Serra de Sant Marc ist einer der südlichsten Pyrenäenausläufer, wodurch der Pass auch zu einem der südlichsten Pyrenäenpässe wird.</cmt>
    <desc>Steht beim Coll de Bóixols noch eine uneingeschränkte Empfehlung als ein höchst attraktiver Vorpyrenäenpass, kann man beim nahegelegenen Coll de Sant Marc fast schon abraten. Denn der Sant Marc bringt dem Pässesammler überhaupt keine Aha-Momente. Ich fuhr ihn nur deswegen, weil er sich als dritter Pass in einer Runde zusammen mit dem schon genannten Coll de Bóixols und dem Coll de Comiols anbietet. Diese Runde dürfte auch schon der einzige Grund sein, warum man über den Sant Marc drüberrutscht. Im Rahmen einer Pyrenäendurchquerung macht er wenig Sinn, weil man zu weit nach Süden ausholen müsste und dadurch weit attraktivere Pässe wie den Bóixols oder den Port del Cantó verpassen würde. Er ist also höchstens ein Fall für Vorpyrenäen-Komplettisten (wie mich).
Noch kurz zur geographischen Einordnung: Der Coll de Sant Marc ist der Hochpunkt einer Landstraße, die aus der Nähe von Oliana im Tal des Segre über den Kamm der Serra de Sant Marc nach Politg, ein Dorf auf eine kleinen Hochfläche, führt. Von Politg aus fällt sie bis zu einem Nebenarm des Pantà de Rialb ab. Die Serra de Sant Marc ist einer der südlichsten Pyrenäenausläufer, wodurch der Pass auch zu einem der südlichsten Pyrenäenpässe wird.</desc>
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    <time>2023-04-02T19:48:03Z</time>
    <name>0801 - ES - Alto Erro / Erroko Gaina</name>
    <cmt>Der Puerto de Erro liegt ca. 20 km nordwestlich von Pamplona in der spanischen autonomen Region Navarra und verbindet die beiden baskischen Orte Erro und Zubiri über Agorreta auf der spanischen Nationalstraße N135. Es handelt sich um einen leichten, verkehrslosen Pass der spanischen Pyrenäen, der schöne Ausblicke auf die umliegenden Pyrenäengipfel Monte Adi, Monte Autza, Monte Ori, Pic des Escaliers, Virgen de la Peña und andere mehr zu bieten hat.
Von Pamplona her kommend bietet sich die Weiterfahrt auf der N135 nach Saint-Jean-Pied-de-Port an, wobei dabei noch der Puerto de Ibañeta und der Puerto de Mezkiritz überquert werden. Ebenso kann dieser Pass mit dem 32 km östlich gelegenen Alto de Remendia kombiniert werden.
</cmt>
    <desc>Der Puerto de Erro liegt ca. 20 km nordwestlich von Pamplona in der spanischen autonomen Region Navarra und verbindet die beiden baskischen Orte Erro und Zubiri über Agorreta auf der spanischen Nationalstraße N135. Es handelt sich um einen leichten, verkehrslosen Pass der spanischen Pyrenäen, der schöne Ausblicke auf die umliegenden Pyrenäengipfel Monte Adi, Monte Autza, Monte Ori, Pic des Escaliers, Virgen de la Peña und andere mehr zu bieten hat.
Von Pamplona her kommend bietet sich die Weiterfahrt auf der N135 nach Saint-Jean-Pied-de-Port an, wobei dabei noch der Puerto de Ibañeta und der Puerto de Mezkiritz überquert werden. Ebenso kann dieser Pass mit dem 32 km östlich gelegenen Alto de Remendia kombiniert werden.
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    <time>2023-04-03T13:38:40Z</time>
    <name>0805 - ES - Coll de Pera</name>
    <cmt>Zwischen den Bergdörfern Oix und Beget im nordöstlichen Katalonien liegt der Coll de Pera. Er ist der mittlere von drei Pässen (Camporiol-Pera-Boixeda), die man bei der Befahrung der Landstraße von Castellfollit de la Roca über Oix und Beget zur C-38 oberhalb von Camprodon überquert. Diese Landstraße versteckt sich in den Hochlagen der Garrotxa, nicht weit weg von der Grenze zu Frankreich. Obwohl die Nähe zum Mittelmeer auf eher kargere Vegetation schließen ließe, ist die Gegend erstaunlich grün, hauptsächlich bewaldet, wunderbar abgelegen und einfach eine Pyrenäenidylle aus dem Bilderbuch.
Der Pass hat seinen Namen von dem Weiler Pera südlich der Passhöhe, der möglicherweise mittlerweile unbewohnt ist. Kurioserweise steht kein Passschild an der höchsten Stelle, dafür eins am Coll de Bucs ein paar Meter tiefer. Zwischen diesen beiden colls ist auf Karten noch der Coll del Salomó verzeichnet. Von dort aus sieht man bei einer Befahrung von Süden her zum ersten Mal den Pyrenäenhauptkamm. Die Südostauffahrt zum Pass führt nämlich an der Serra de Bestracà entlang, deren Kamm Ausblicke nach Norden verwehrt. Wegen dieser Serra liest man hin und wieder auch von einem Coll de Bestracà, womit der Coll de Pera gemeint ist.</cmt>
    <desc>Zwischen den Bergdörfern Oix und Beget im nordöstlichen Katalonien liegt der Coll de Pera. Er ist der mittlere von drei Pässen (Camporiol-Pera-Boixeda), die man bei der Befahrung der Landstraße von Castellfollit de la Roca über Oix und Beget zur C-38 oberhalb von Camprodon überquert. Diese Landstraße versteckt sich in den Hochlagen der Garrotxa, nicht weit weg von der Grenze zu Frankreich. Obwohl die Nähe zum Mittelmeer auf eher kargere Vegetation schließen ließe, ist die Gegend erstaunlich grün, hauptsächlich bewaldet, wunderbar abgelegen und einfach eine Pyrenäenidylle aus dem Bilderbuch.
Der Pass hat seinen Namen von dem Weiler Pera südlich der Passhöhe, der möglicherweise mittlerweile unbewohnt ist. Kurioserweise steht kein Passschild an der höchsten Stelle, dafür eins am Coll de Bucs ein paar Meter tiefer. Zwischen diesen beiden colls ist auf Karten noch der Coll del Salomó verzeichnet. Von dort aus sieht man bei einer Befahrung von Süden her zum ersten Mal den Pyrenäenhauptkamm. Die Südostauffahrt zum Pass führt nämlich an der Serra de Bestracà entlang, deren Kamm Ausblicke nach Norden verwehrt. Wegen dieser Serra liest man hin und wieder auch von einem Coll de Bestracà, womit der Coll de Pera gemeint ist.</desc>
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    <name>0827 - ES - Col de Coustouges</name>
    <cmt>Der Pass selbst hat eigentlich keinen Namen, ein Berg nördlich davon heisst Roc del Bau. Ziel ist das Bergdorf Coustouges (auf Katalanisch Costoja, der Name kommt vom Lateinischen custodia) auf französischer Seite, welches auf Passhöhe liegt und Namensgeber des Passes ist.</cmt>
    <desc>Der Pass selbst hat eigentlich keinen Namen, ein Berg nördlich davon heisst Roc del Bau. Ziel ist das Bergdorf Coustouges (auf Katalanisch Costoja, der Name kommt vom Lateinischen custodia) auf französischer Seite, welches auf Passhöhe liegt und Namensgeber des Passes ist.</desc>
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    <time>2023-04-03T07:00:31Z</time>
    <name>0832 - F - Col de Lecharria / Arangaïtz</name>
    <cmt>Der Col d’Arantgaitz im französischen Baskenland ist ein knackiger Pass, der die kürzeste Verbindung zwischen Tardets-Sorholus (216 m) im Osten und St. Jean-Pied-de-Port (163 m) im Westen darstellt, wobei entweder die Übergänge Col de Landerre oder Col d’Ahusquy überfahren werden müsssen. Wegen der teilweise extremen Steilheit und der nur drei Meter breiten Straße führt der Hauptverkehr wohl meist über den nördlichen Parallelpass Col d’Osquiche (392 m). Deshalb ist Einsamkeit an diesem Aufstieg fast schon garantiert.
Der Pass kann von Tardets-Sorholus kommend in eine anspruchsvolle, 82,5 Kilometer lange Runde über Col de Burdincurutcheta und den südlich parallel gelegenen, nicht minder steilen Col Bagargui eingebaut werden.
</cmt>
    <desc>Der Col d’Arantgaitz im französischen Baskenland ist ein knackiger Pass, der die kürzeste Verbindung zwischen Tardets-Sorholus (216 m) im Osten und St. Jean-Pied-de-Port (163 m) im Westen darstellt, wobei entweder die Übergänge Col de Landerre oder Col d’Ahusquy überfahren werden müsssen. Wegen der teilweise extremen Steilheit und der nur drei Meter breiten Straße führt der Hauptverkehr wohl meist über den nördlichen Parallelpass Col d’Osquiche (392 m). Deshalb ist Einsamkeit an diesem Aufstieg fast schon garantiert.
Der Pass kann von Tardets-Sorholus kommend in eine anspruchsvolle, 82,5 Kilometer lange Runde über Col de Burdincurutcheta und den südlich parallel gelegenen, nicht minder steilen Col Bagargui eingebaut werden.
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    <name>0847 - ES - Puerto de Belate</name>
    <cmt> Folgt man von Hendaye an der Atlantikküste der N121A in die spanischen Pyrenäen, so ist der Puerto de Belate der erste Pass auf der Strecke. Von Doneztebe (Santesteban) geht es in 20 km und 720 Hm auf diesen leichten und verkehrsarmen Pass, der durch den neuen Schnellstraßenabschnitt im Scheitelbereich eine lohnende Verbindung zwischen Frankreich und Spanien bietet.
Weiteren Anschluss bieten der Col d'Ispeguy nach St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich sowie im Laufe einer Pyrenäendurchquerung durch Spanien der südlich parallel dazu liegende Alto de Egozkue.</cmt>
    <desc> Folgt man von Hendaye an der Atlantikküste der N121A in die spanischen Pyrenäen, so ist der Puerto de Belate der erste Pass auf der Strecke. Von Doneztebe (Santesteban) geht es in 20 km und 720 Hm auf diesen leichten und verkehrsarmen Pass, der durch den neuen Schnellstraßenabschnitt im Scheitelbereich eine lohnende Verbindung zwischen Frankreich und Spanien bietet.
Weiteren Anschluss bieten der Col d'Ispeguy nach St.-Jean-Pied-de-Port in Frankreich sowie im Laufe einer Pyrenäendurchquerung durch Spanien der südlich parallel dazu liegende Alto de Egozkue.</desc>
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    <name>0860 - F - Col de la Brousse</name>
    <cmt>Bei der Strecke über den Col de la Brousse handelt es sich um eine einsame Passstraße, die einen intensiven Eindruck der Pyrénées Orientales in Südfrankreich vermittelt. Kein Verkehr, anspruchsvolles Design. Der Col de la Brousse liegt an der französisch-spanischen Grenze der Pyrénées-Orientales. Mit 860 m Höhe ist er kein Riese, aber gleichwohl eine Fahrt wert. Der Grund ist die Abgeschiedenheit, ein guter Straßenbelag und knapp 10 Kilometer Steigung mit zunehmender Tendenz. Es handelt sich um eine Departement-F-Straße, die in dem kleinen Ort Céret ihren Beginn hat.
Ich bin von Richtung Westen auf der D 115 nach Céret gefahren. Mittlerweile führen gute, ausgeschilderte bzw. mit auf den Straßen aufgemalte Wege- und Richtungszeichen versehene Radwege die wichtigen Departement-Straßen in Südfrankreich entlang.
Den Pass sollte man von Céret aus nicht über Mittag fahren, da es in den Sommermonaten sehr heiß wird, denn die wesentlichen Teile der Strecke liegen auf der Südwestseite. Und volle Trinkflaschen rate ich an, weil es wirklich sehr einsam ist.</cmt>
    <desc>Bei der Strecke über den Col de la Brousse handelt es sich um eine einsame Passstraße, die einen intensiven Eindruck der Pyrénées Orientales in Südfrankreich vermittelt. Kein Verkehr, anspruchsvolles Design. Der Col de la Brousse liegt an der französisch-spanischen Grenze der Pyrénées-Orientales. Mit 860 m Höhe ist er kein Riese, aber gleichwohl eine Fahrt wert. Der Grund ist die Abgeschiedenheit, ein guter Straßenbelag und knapp 10 Kilometer Steigung mit zunehmender Tendenz. Es handelt sich um eine Departement-F-Straße, die in dem kleinen Ort Céret ihren Beginn hat.
Ich bin von Richtung Westen auf der D 115 nach Céret gefahren. Mittlerweile führen gute, ausgeschilderte bzw. mit auf den Straßen aufgemalte Wege- und Richtungszeichen versehene Radwege die wichtigen Departement-Straßen in Südfrankreich entlang.
Den Pass sollte man von Céret aus nicht über Mittag fahren, da es in den Sommermonaten sehr heiß wird, denn die wesentlichen Teile der Strecke liegen auf der Südwestseite. Und volle Trinkflaschen rate ich an, weil es wirklich sehr einsam ist.</desc>
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    <name>0865 - ES - Coll de Can Galleda</name>
    <cmt>Beim Coll de Can Galleda handelt es sich um einen Pass, bei dem man irgendwie nicht so genau weiß, was man mit ihm anfangen soll. ”Hochfahren und nicht rumlabern”, wird sich nun so manch einer denken, wenn er das liest. Es geht aber eher darum, wo und wie und unter welchem Namen man ihn einsortieren soll. Zwei Probleme harren dabei ihrer Lösung:
Das erste Problem ist seine geographische Lage und deren Zuordnung. Man kann ihn, ähnlich wie den weiter nördlich gelegenen Alt de la Trona, als Übergang von der Plana de Vic ins Lluçanès sehen. Man kann ihn aber auch nur als Übergang zwischen Vic und Avinyó sehen, in welchem Fall man seine Passstraße als südlich des Lluçanès verlaufend deutet. Ob Lluçanès oder nicht hat Auswirkungen darauf, ob er noch zu den Vorpyrenäen gehört oder nicht. Denn das Lluçanès wird den Vorpyrenäen zugerechnet, während die Berge südlich davon Teil der Serralada Prelitoral sind. Wo genau in jener Ecke Kataloniens die Trennlinie verläuft, ist unklar und interessiert vermutlich auch niemanden. Rein vom feeling her habe ich das Gefühl (Zitat Andi Möller), dass die Grenze um Moià herum, also mit der Hochebene des Moianès, gezogen werden müsste. Der Can Galleda liegt knapp nördlich davon. Außerdem kann man von ihm nach Oristà im Lluçanès abfahren. Also ganz klar Vorpyrenäen! Erstes Problem gelöst.....
Das zweite Problem ist sein Name. Der höchste Punkt der Strecke liegt unterhalb des Gipfels des Fontfreda (939 m), weswegen man vor Ort auch vom Coll de Fontfreda spricht. Auf der Detailkarte des ICGC, eine feine Quelle übrigens, sieht man aber, daß der Pass Fontfreda an einer Kreuzung mit einer Piste etwa hundert Meter vom Übergang entfernt liegt, während der Pass Can Galleda auf einem Bergrücken oberhalb des Hochpunkt eingezeichnet ist. Beide Namen passen also nicht hundertprozentig. Deswegen habe ich eine Münze geworfen, so den Namen Can Galleda ermittelt und das zweite Problem gelöst.
Der Pass selbst hat weder die gewagte Streckenführung noch die hübschen Aussichten des Alt de la Trona. Für ein ruhiges, entspanntes Passerlebnis taugt er allemal. Generell ist das Lluçanès gerade im Frühjahr oder im Herbst einen Abstecher wert, wenn die Hochform noch nicht oder nicht mehr oder sowieso nie vorhanden ist/war, und der Can Galleda ist dabei genau der richtige Aufwärmer.</cmt>
    <desc>Beim Coll de Can Galleda handelt es sich um einen Pass, bei dem man irgendwie nicht so genau weiß, was man mit ihm anfangen soll. ”Hochfahren und nicht rumlabern”, wird sich nun so manch einer denken, wenn er das liest. Es geht aber eher darum, wo und wie und unter welchem Namen man ihn einsortieren soll. Zwei Probleme harren dabei ihrer Lösung:
Das erste Problem ist seine geographische Lage und deren Zuordnung. Man kann ihn, ähnlich wie den weiter nördlich gelegenen Alt de la Trona, als Übergang von der Plana de Vic ins Lluçanès sehen. Man kann ihn aber auch nur als Übergang zwischen Vic und Avinyó sehen, in welchem Fall man seine Passstraße als südlich des Lluçanès verlaufend deutet. Ob Lluçanès oder nicht hat Auswirkungen darauf, ob er noch zu den Vorpyrenäen gehört oder nicht. Denn das Lluçanès wird den Vorpyrenäen zugerechnet, während die Berge südlich davon Teil der Serralada Prelitoral sind. Wo genau in jener Ecke Kataloniens die Trennlinie verläuft, ist unklar und interessiert vermutlich auch niemanden. Rein vom feeling her habe ich das Gefühl (Zitat Andi Möller), dass die Grenze um Moià herum, also mit der Hochebene des Moianès, gezogen werden müsste. Der Can Galleda liegt knapp nördlich davon. Außerdem kann man von ihm nach Oristà im Lluçanès abfahren. Also ganz klar Vorpyrenäen! Erstes Problem gelöst.....
Das zweite Problem ist sein Name. Der höchste Punkt der Strecke liegt unterhalb des Gipfels des Fontfreda (939 m), weswegen man vor Ort auch vom Coll de Fontfreda spricht. Auf der Detailkarte des ICGC, eine feine Quelle übrigens, sieht man aber, daß der Pass Fontfreda an einer Kreuzung mit einer Piste etwa hundert Meter vom Übergang entfernt liegt, während der Pass Can Galleda auf einem Bergrücken oberhalb des Hochpunkt eingezeichnet ist. Beide Namen passen also nicht hundertprozentig. Deswegen habe ich eine Münze geworfen, so den Namen Can Galleda ermittelt und das zweite Problem gelöst.
Der Pass selbst hat weder die gewagte Streckenführung noch die hübschen Aussichten des Alt de la Trona. Für ein ruhiges, entspanntes Passerlebnis taugt er allemal. Generell ist das Lluçanès gerade im Frühjahr oder im Herbst einen Abstecher wert, wenn die Hochform noch nicht oder nicht mehr oder sowieso nie vorhanden ist/war, und der Can Galleda ist dabei genau der richtige Aufwärmer.</desc>
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    <name>0868 - F - Port de Castet [T]</name>
    <cmt>Der Port de Castet liegt im vorderen Teil des Vallée d’Ossau in unmittelbarer Nähe zu den bekannten Pässen Col d’Aubisque, Col de Marie Blanque und Col du Pourtalet.
Doch im Gegensatz dazu ist der Port de Castet eine kaum bekannte und folglich nahezu autofreie Auffahrt, was damit zusammenhängt, dass es sich um eine Stichstraße handelt, die auf eine Hochfläche über dem kleinen Örtchen Castet mit einigen einzelnen Häusern und Weiden hinter dem von Norden gesehen ersten Gebirgskamm der Pyrenäen führt. Der Anstieg ist ein Geheimtipp, der trotz der anspruchsvollen Strecke und der landschaftlichen Schönheit des höchsten Punktes auch aufgrund seiner versteckten Lage selbst unter einheimischen Radlern weitgehend unbekannt ist.
Der Port de Castet ist auch der letzte schwierige Berg der jedes Jahr Anfang Juni stattfindenden regionalen Radrundfahrt L’Immortelle, einer anspruchsvollen Radwanderung über bis zu 6 Pyrenäenpässe</cmt>
    <desc>Der Port de Castet liegt im vorderen Teil des Vallée d’Ossau in unmittelbarer Nähe zu den bekannten Pässen Col d’Aubisque, Col de Marie Blanque und Col du Pourtalet.
Doch im Gegensatz dazu ist der Port de Castet eine kaum bekannte und folglich nahezu autofreie Auffahrt, was damit zusammenhängt, dass es sich um eine Stichstraße handelt, die auf eine Hochfläche über dem kleinen Örtchen Castet mit einigen einzelnen Häusern und Weiden hinter dem von Norden gesehen ersten Gebirgskamm der Pyrenäen führt. Der Anstieg ist ein Geheimtipp, der trotz der anspruchsvollen Strecke und der landschaftlichen Schönheit des höchsten Punktes auch aufgrund seiner versteckten Lage selbst unter einheimischen Radlern weitgehend unbekannt ist.
Der Port de Castet ist auch der letzte schwierige Berg der jedes Jahr Anfang Juni stattfindenden regionalen Radrundfahrt L’Immortelle, einer anspruchsvollen Radwanderung über bis zu 6 Pyrenäenpässe</desc>
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    <time>2023-04-03T14:12:14Z</time>
    <name>0870 - ES - Alt de la Trona</name>
    <cmt>Zwischen Vic und Berga liegt im westlichen Teil der Comarca Osona das Lluçanès, eine wellige Hochebene mit kleinen Dörfern, Bauernhöfen und Wäldern. Das Lluçanès gehört schon zu den Vorpyrenäen. Allerdings erinnert im Lluçanès nichts an ein launisches, nebelumwabertes Gebirge, wie es die Hochpyrenäen nun einmal sind. Eher kommt man sich vor wie auf der Schwäbischen Alb, mit dem Unterschied, dass die Sonne in den Vorpyrenäen häufiger scheint und kein Restaurant Maultaschen oder Spätzle auf der Speisekarte hat.
Eine der längeren Auffahrten aus der Ebene von Vic in dieses Gebiet hoch ist der Weg über den Pass Alt de la Trona. Alt de la Trona ist dabei der Name, der dem Pass von den Einheimischen verliehen wurde wegen der Serra La Trona, an deren Südseite sich die Straße der Südanfahrt in ihrem oberen Teil entlangschlängelt. Der auf detaillierten Karten verzeichnete Name lautet Collet de Sant Martí. Der Pass besticht durch seine gewagte Streckenführung im oberen Teil der Südanfahrt. Die Nordanfahrt von Sant Boi de Lluçanès ist aber dafür kurz und unspektakulär.
Von der Passhöhe zweigt nach Süden eine Straße ab in das Dorf Sobremunt, die für Rennradfahrer eine Sackgasse ist, aber noch einige Höhenmeter mehr ansteigt. Nördlich von Sant Boi de Lluçanès liegt das Santuari de la Mare de Déu dels Munts, das auf asphaltierter Straße zu erreichen ist und unbedingt einen (steilen) Abstecher lohnt.</cmt>
    <desc>Zwischen Vic und Berga liegt im westlichen Teil der Comarca Osona das Lluçanès, eine wellige Hochebene mit kleinen Dörfern, Bauernhöfen und Wäldern. Das Lluçanès gehört schon zu den Vorpyrenäen. Allerdings erinnert im Lluçanès nichts an ein launisches, nebelumwabertes Gebirge, wie es die Hochpyrenäen nun einmal sind. Eher kommt man sich vor wie auf der Schwäbischen Alb, mit dem Unterschied, dass die Sonne in den Vorpyrenäen häufiger scheint und kein Restaurant Maultaschen oder Spätzle auf der Speisekarte hat.
Eine der längeren Auffahrten aus der Ebene von Vic in dieses Gebiet hoch ist der Weg über den Pass Alt de la Trona. Alt de la Trona ist dabei der Name, der dem Pass von den Einheimischen verliehen wurde wegen der Serra La Trona, an deren Südseite sich die Straße der Südanfahrt in ihrem oberen Teil entlangschlängelt. Der auf detaillierten Karten verzeichnete Name lautet Collet de Sant Martí. Der Pass besticht durch seine gewagte Streckenführung im oberen Teil der Südanfahrt. Die Nordanfahrt von Sant Boi de Lluçanès ist aber dafür kurz und unspektakulär.
Von der Passhöhe zweigt nach Süden eine Straße ab in das Dorf Sobremunt, die für Rennradfahrer eine Sackgasse ist, aber noch einige Höhenmeter mehr ansteigt. Nördlich von Sant Boi de Lluçanès liegt das Santuari de la Mare de Déu dels Munts, das auf asphaltierter Straße zu erreichen ist und unbedingt einen (steilen) Abstecher lohnt.</desc>
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    <time>2023-04-03T12:37:29Z</time>
    <name>0870 - ES - Coll de Capsacosta</name>
    <cmt>Zwischen den katalanischen comarques Ripollès und Garrotxa gibt es einige recht niedrige Pässe. Der Coll de Capsacosta ist einer davon. Er verbindet das Vall de Bianya nördlich von Olot mit Sant Pau de Segúries, das am tiefsten gelegene Dorf des Vall de Camprodon (sprich dem oberen Tal des Ter). Der Capsacosta ist über weite Strecken verkehrsfrei, weil die Hauptverbindung zwischen Olot und Ripoll über die N-260 und durch den Túnel de Collabós führt. Allerdings beginnt die Südostauffahrt auf der N-260, also man kommt nicht um sie herum, wenn man über den Capsacosta will.
Die Südostauffahrt ist im Prinzip auch die einzige Anfahrt zum Pass. Denn die Ortsmitte von Sant Pau de Segúries liegt zwar ein Stück weit von der Passhöhe entfernt, aber auch nur 15 Meter tiefer. Tatsächlich ist der höchste Punkt der gesamten Strecke die Collada de Sant Pau auf knapp 890 Metern oberhalb vom gleichnamigen Ort. Aber weil der Höhenmetergewinn zwischen dem Capsacosta und der Collada kaum spürbar ist und den Namen Collada de Sant Pau keiner kennt, firmiert der Pass allenthalben unter Capsacosta.
Für sich genommen ist der Capsacosta alles andere als ein "Muss" im persönlichen Pyrenäen-Palmarés. Da er jedoch mit einer großen Zahl von anderen Auffahrten perfekt kombiniert werden kann, trifft man relativ oft andere Rennradler auf der Strecke an.</cmt>
    <desc>Zwischen den katalanischen comarques Ripollès und Garrotxa gibt es einige recht niedrige Pässe. Der Coll de Capsacosta ist einer davon. Er verbindet das Vall de Bianya nördlich von Olot mit Sant Pau de Segúries, das am tiefsten gelegene Dorf des Vall de Camprodon (sprich dem oberen Tal des Ter). Der Capsacosta ist über weite Strecken verkehrsfrei, weil die Hauptverbindung zwischen Olot und Ripoll über die N-260 und durch den Túnel de Collabós führt. Allerdings beginnt die Südostauffahrt auf der N-260, also man kommt nicht um sie herum, wenn man über den Capsacosta will.
Die Südostauffahrt ist im Prinzip auch die einzige Anfahrt zum Pass. Denn die Ortsmitte von Sant Pau de Segúries liegt zwar ein Stück weit von der Passhöhe entfernt, aber auch nur 15 Meter tiefer. Tatsächlich ist der höchste Punkt der gesamten Strecke die Collada de Sant Pau auf knapp 890 Metern oberhalb vom gleichnamigen Ort. Aber weil der Höhenmetergewinn zwischen dem Capsacosta und der Collada kaum spürbar ist und den Namen Collada de Sant Pau keiner kennt, firmiert der Pass allenthalben unter Capsacosta.
Für sich genommen ist der Capsacosta alles andere als ein "Muss" im persönlichen Pyrenäen-Palmarés. Da er jedoch mit einer großen Zahl von anderen Auffahrten perfekt kombiniert werden kann, trifft man relativ oft andere Rennradler auf der Strecke an.</desc>
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    <name>0878 - F - Mont Tauch [T]</name>
    <cmt>Das kleine Massif des Mont Tauch liegt am Ostrand der Corbières, fast schon auf Tuchfühlung mit der Mittelmeerküste um Leucate herum. Der höchste Gipfel des Massifs ist der Pech de Fraysse mit 917 m Höhe. Ein Stück nördlich des Gipfels steht eine Sendeanlage auf dem Kamm des Massifs, zu der eine asphaltierte Straße von Tuchan heraufführt. Diese Auffahrt ist eine der steilsten Straßen der französischen Pyrenäen und wird nur übertroffen von manchen der heftig ansteigenden Wirtschaftswege im französischen Baskenland, zum Beispiel zum Col d’Arnostéguy oder zum Beillurti.
In Tuchan, dem Dorf am Fuß des Mont Tauch, in dem die Auffahrt beginnt, lebt man vom Wein. Die Ebene um Tuchan herum ist fast komplett zugepflanzt mit Weinfeldern. Wo der Weinanbau aufgegeben wurde, hat sich die Garrigue das Terrain zurückerobert. Der Wein scheint einen robusten Menschenschlag zu begünstigen, denn das 800-Seelen-Dorf Tuchan war schon mehrere Male französischer Meister im Rugby.
Im Gegensatz zu den oft wolkenverhangenen Gipfeln der westlichen Pyrenäen knallt am Mont Tauch die mediterrane Sonne gnadenlos herab, was die Auffahrt zur falschen Tageszeit zu einer Hitzeschlacht macht. Ist es einmal nicht so heiß, dann kann es gut sein, dass einen die tramontane vom Rad bläst. Es gab einmal einen Radmarathon, der auf dem Mont Tauch endete und den hübschen Namen ”L’enfer du Mont Tauch” trug. Der Grund, warum er nicht mehr ausgetragen wird, liegt aber nicht an den höllischen Bedingungen am Mont Tauch, sondern unter anderem an der langsam zerbröckelnden Straße dort hinauf. Mich selbst lockten Bilder von 2007 zum Mont Tauch, auf denen der Asphalt wie frisch ausgerollt aussschaute. Die triste Realität im September 2015 enthüllte über weite Strecken bröckeligen Asphalt mit vielen Dellen und einer Mittelspur voller loser Steine. Gerade in den Steilstücken, wo man manchmal unwillkürlich quer über die Straße ruckelt, kann das fatal enden, wenn man ins Geröll gerät und das Rad abschmiert. Falls kein Geld investiert wird, dürfte man in ein paar Jahren mit dem Rennrad nicht mehr dort hinauf kommen. Eigentlich schade, denn der Anstieg ist enorm aussichtsreich und ein (unbekannter) Leckerbissen in den herrlichen Vorpyrenäen der Corbières.</cmt>
    <desc>Das kleine Massif des Mont Tauch liegt am Ostrand der Corbières, fast schon auf Tuchfühlung mit der Mittelmeerküste um Leucate herum. Der höchste Gipfel des Massifs ist der Pech de Fraysse mit 917 m Höhe. Ein Stück nördlich des Gipfels steht eine Sendeanlage auf dem Kamm des Massifs, zu der eine asphaltierte Straße von Tuchan heraufführt. Diese Auffahrt ist eine der steilsten Straßen der französischen Pyrenäen und wird nur übertroffen von manchen der heftig ansteigenden Wirtschaftswege im französischen Baskenland, zum Beispiel zum Col d’Arnostéguy oder zum Beillurti.
In Tuchan, dem Dorf am Fuß des Mont Tauch, in dem die Auffahrt beginnt, lebt man vom Wein. Die Ebene um Tuchan herum ist fast komplett zugepflanzt mit Weinfeldern. Wo der Weinanbau aufgegeben wurde, hat sich die Garrigue das Terrain zurückerobert. Der Wein scheint einen robusten Menschenschlag zu begünstigen, denn das 800-Seelen-Dorf Tuchan war schon mehrere Male französischer Meister im Rugby.
Im Gegensatz zu den oft wolkenverhangenen Gipfeln der westlichen Pyrenäen knallt am Mont Tauch die mediterrane Sonne gnadenlos herab, was die Auffahrt zur falschen Tageszeit zu einer Hitzeschlacht macht. Ist es einmal nicht so heiß, dann kann es gut sein, dass einen die tramontane vom Rad bläst. Es gab einmal einen Radmarathon, der auf dem Mont Tauch endete und den hübschen Namen ”L’enfer du Mont Tauch” trug. Der Grund, warum er nicht mehr ausgetragen wird, liegt aber nicht an den höllischen Bedingungen am Mont Tauch, sondern unter anderem an der langsam zerbröckelnden Straße dort hinauf. Mich selbst lockten Bilder von 2007 zum Mont Tauch, auf denen der Asphalt wie frisch ausgerollt aussschaute. Die triste Realität im September 2015 enthüllte über weite Strecken bröckeligen Asphalt mit vielen Dellen und einer Mittelspur voller loser Steine. Gerade in den Steilstücken, wo man manchmal unwillkürlich quer über die Straße ruckelt, kann das fatal enden, wenn man ins Geröll gerät und das Rad abschmiert. Falls kein Geld investiert wird, dürfte man in ein paar Jahren mit dem Rennrad nicht mehr dort hinauf kommen. Eigentlich schade, denn der Anstieg ist enorm aussichtsreich und ein (unbekannter) Leckerbissen in den herrlichen Vorpyrenäen der Corbières.</desc>
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    <name>0880 - F - Col de Portech</name>
    <cmt>Im Departement Ariège, im Dreieck zwischen St. Girons, Seix und Castillon-en-Couserans befindet sich der Col de Portet. Er bietet alle Radfahrern, die die Pyrenäen durchqueren wollen, in Verbindung mit dem Col de Catchaudégué eine Alternative zum Col de la Core. Der Pass lässt sich schön rollen, es sind keine großen Steigungen und übermäßigen Höhenmeter zu bewältigen. Der Pass ist all denen zu empfehlen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen und lieben.</cmt>
    <desc>Im Departement Ariège, im Dreieck zwischen St. Girons, Seix und Castillon-en-Couserans befindet sich der Col de Portet. Er bietet alle Radfahrern, die die Pyrenäen durchqueren wollen, in Verbindung mit dem Col de Catchaudégué eine Alternative zum Col de la Core. Der Pass lässt sich schön rollen, es sind keine großen Steigungen und übermäßigen Höhenmeter zu bewältigen. Der Pass ist all denen zu empfehlen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen und lieben.</desc>
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    <time>2023-04-02T19:00:10Z</time>
    <name>0890 - F - Col de Catchaudégué</name>
    <cmt>Im Departement Ariège, im Dreieck Saint-Girons, Seix und Castillon-en-Couseran, befindet sich dieser Pass. Er lässt sich vielfältig in Touren einbauen, z.B. mit dem Col de la Core oder dem Col de Portet. Der Pass lässt sich schön fahren, übermäßige Steigungen und Höhenmeter kommen nicht vor. Der Pass ist all denen zu empfehlen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen und lieben.</cmt>
    <desc>Im Departement Ariège, im Dreieck Saint-Girons, Seix und Castillon-en-Couseran, befindet sich dieser Pass. Er lässt sich vielfältig in Touren einbauen, z.B. mit dem Col de la Core oder dem Col de Portet. Der Pass lässt sich schön fahren, übermäßige Steigungen und Höhenmeter kommen nicht vor. Der Pass ist all denen zu empfehlen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen und lieben.</desc>
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    <name>0894 - ES - Alto de Egozkue</name>
    <cmt>Dieser leichte, verkehrslose Pass im tiefsten Navarra liegt zwischen dem Puerto de Belate und dem Alto Erro, ca 20 km nördlich von Pamplona in den spanischen Pyrenäen.</cmt>
    <desc>Dieser leichte, verkehrslose Pass im tiefsten Navarra liegt zwischen dem Puerto de Belate und dem Alto Erro, ca 20 km nördlich von Pamplona in den spanischen Pyrenäen.</desc>
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    <time>2023-04-03T04:31:25Z</time>
    <name>0898 - F - Col de la Croix des Morts</name>
    <cmt>Der Col de la Croix des Morts ist ein nur bedingt spektakulärer Pass in den Vorpyrenäen, den man möglicherweise dann unter die Räder nimmt, wenn man von Norden in Richtung des Col de Pailhères unterwegs ist. Nichtsdestotrotz gibt es zwei interessante Dinge über ihn zu sagen.
Da ist zunächst einmal der zwar melodisch klingende, aber durchaus ein wenig martialisch anmutende Name des Passes: Col de la Croix des Morts, auf deutsch „Pass des Kreuzes der Toten“. In Frankreich, wo in jedem Dorf ein Mahnmal für die Gefallenen aus beiden Weltkriegen steht, könnte man also eine solche Geschichte vermuten. Um die Namensgebung des Passes aufzuklären, muss man in der Geschichte jedoch weiter zurückgehen: Im Jahr 1613 wollte ein reicher aragonesischer Kaufmann auf dem Markt von Rivel Maultiere kaufen, wurde jedoch von zwei Wachen ermordet. Es dauerte zehn Jahre, bis die beiden Übeltäter ausfindig gemacht wurden, und sie wurden schließlich erhängt. Der Legende zufolge sollen ihre Seelen heute noch in der Gegend um den Pass herum spuken.
Kurioserweise wurde die einsame Gegend etwa 400 Jahre später erneut zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Ein 46-jähriger Mann und seine 18-jährige Tochter verschwanden 2017, und ein Jahr später fand man ihre Leichen in einem verlassenen Weiler unterhalb des Passes.
Die zweite interessante Tatsache ist rein geografischer Natur und für Rennradfahrer – zumindest für nicht abergläubische – vermutlich deutlich interessanter. Der Pass liegt nämlich auf der Europäischen Hauptwasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer. Nordwestlich des Passes fließt alles Wasser über die Flüsse Hers, Ariège und Garonne zum Atlantik ab, südöstlich über Rebenty und Aude ins Mittelmeer.
Der Pass hat nur aus dem Nordwesten von Bélesta eine wirkliche Auffahrt. Im Südosten schließt sich das Plateau von Sault an, und erst über den Schwesterpass Col des Reyes (derzeit noch nicht auf quaeldich.de beschrieben) fährt man dann wieder ins Rebenty-Tal ab. Dort schließen sich dann die Pässe Col de Pradel und Col des Sept-Frères in Richtung Ax-les-Thermes im Ariège-Tal an, sowie der Richtung Aude-Tal führende Col de Rodome. Auf nordwestlicher Seite bietet der Col de Montségur eine Möglichkeit zur Kombination.</cmt>
    <desc>Der Col de la Croix des Morts ist ein nur bedingt spektakulärer Pass in den Vorpyrenäen, den man möglicherweise dann unter die Räder nimmt, wenn man von Norden in Richtung des Col de Pailhères unterwegs ist. Nichtsdestotrotz gibt es zwei interessante Dinge über ihn zu sagen.
Da ist zunächst einmal der zwar melodisch klingende, aber durchaus ein wenig martialisch anmutende Name des Passes: Col de la Croix des Morts, auf deutsch „Pass des Kreuzes der Toten“. In Frankreich, wo in jedem Dorf ein Mahnmal für die Gefallenen aus beiden Weltkriegen steht, könnte man also eine solche Geschichte vermuten. Um die Namensgebung des Passes aufzuklären, muss man in der Geschichte jedoch weiter zurückgehen: Im Jahr 1613 wollte ein reicher aragonesischer Kaufmann auf dem Markt von Rivel Maultiere kaufen, wurde jedoch von zwei Wachen ermordet. Es dauerte zehn Jahre, bis die beiden Übeltäter ausfindig gemacht wurden, und sie wurden schließlich erhängt. Der Legende zufolge sollen ihre Seelen heute noch in der Gegend um den Pass herum spuken.
Kurioserweise wurde die einsame Gegend etwa 400 Jahre später erneut zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Ein 46-jähriger Mann und seine 18-jährige Tochter verschwanden 2017, und ein Jahr später fand man ihre Leichen in einem verlassenen Weiler unterhalb des Passes.
Die zweite interessante Tatsache ist rein geografischer Natur und für Rennradfahrer – zumindest für nicht abergläubische – vermutlich deutlich interessanter. Der Pass liegt nämlich auf der Europäischen Hauptwasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer. Nordwestlich des Passes fließt alles Wasser über die Flüsse Hers, Ariège und Garonne zum Atlantik ab, südöstlich über Rebenty und Aude ins Mittelmeer.
Der Pass hat nur aus dem Nordwesten von Bélesta eine wirkliche Auffahrt. Im Südosten schließt sich das Plateau von Sault an, und erst über den Schwesterpass Col des Reyes (derzeit noch nicht auf quaeldich.de beschrieben) fährt man dann wieder ins Rebenty-Tal ab. Dort schließen sich dann die Pässe Col de Pradel und Col des Sept-Frères in Richtung Ax-les-Thermes im Ariège-Tal an, sowie der Richtung Aude-Tal führende Col de Rodome. Auf nordwestlicher Seite bietet der Col de Montségur eine Möglichkeit zur Kombination.</desc>
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    <time>2023-04-03T19:10:30Z</time>
    <name>0915 - ES - Collada de Vinyoles</name>
    <cmt>Bei der Collada de Sant Isidre hatte ich schon fabuliert über eine mögliche Teilumgehung der durch die Schlucht des oberen Llobregat verlaufenden C-16 über zwei Pässe. Diese collada ist nun der zweite, niedrigere Paß neben dem Sant Isidre. Als für sich allein genommener Übergang verbindet sie in der Südwestecke des Catllaràs das Bergdorf La Nou de Berguedà mit dem Pantà de la Baells. Die Südseite des Passes ist für ca. 1,5km ziemlich steil und wird unter lokalen Radlern auch Mini-Mortirolo genannt.

Die eigentliche Collada de Vinyoles wird bei der Überfahrung des Passes gar nicht berührt. Zur Erklärung: die Straße verläuft über eine südlich von La Nou gelegene Hochfläche. Westlich der Hochfläche erheben sich noch ein paar Kuppen, welche die Sicht auf das Tal des Llobregat versperren. Über diesen Bergkamm führen Pfade über zwei Pässe ins Tal, den Coll de la Solana südlich der Hochfläche und die Collada de Vinyoles auf Höhe derselben. Weil die collada näher an der Straße liegt, wird für den Straßenübergang eben der Name Vinyoles benutzt. Allerdings ist die Bestimmung des tatsächlichen Hochpunkts der Straße ein wenig schwierig, da die Straße tendenziell wellig über die Hochfläche verläuft. Man kann als Hochpunkt entweder die Stelle nehmen, an der von Süden kommend die Straße zum ersten Mal wieder leicht abfällt, oder man entscheidet sich für die Stelle, an der die Straße endgültig nach La Nou abfällt. Ich habe letztere Option gezogen, weil jener Punkt näher an der geographischen Collada de Vinyoles liegt.

Ansonsten sei, wie oben schon erläutert, auf die Collada de Sant Isidre verwiesen, bei der noch mehr Hintergrundinformation zu der Gegend nachzulesen ist.</cmt>
    <desc>Bei der Collada de Sant Isidre hatte ich schon fabuliert über eine mögliche Teilumgehung der durch die Schlucht des oberen Llobregat verlaufenden C-16 über zwei Pässe. Diese collada ist nun der zweite, niedrigere Paß neben dem Sant Isidre. Als für sich allein genommener Übergang verbindet sie in der Südwestecke des Catllaràs das Bergdorf La Nou de Berguedà mit dem Pantà de la Baells. Die Südseite des Passes ist für ca. 1,5km ziemlich steil und wird unter lokalen Radlern auch Mini-Mortirolo genannt.

Die eigentliche Collada de Vinyoles wird bei der Überfahrung des Passes gar nicht berührt. Zur Erklärung: die Straße verläuft über eine südlich von La Nou gelegene Hochfläche. Westlich der Hochfläche erheben sich noch ein paar Kuppen, welche die Sicht auf das Tal des Llobregat versperren. Über diesen Bergkamm führen Pfade über zwei Pässe ins Tal, den Coll de la Solana südlich der Hochfläche und die Collada de Vinyoles auf Höhe derselben. Weil die collada näher an der Straße liegt, wird für den Straßenübergang eben der Name Vinyoles benutzt. Allerdings ist die Bestimmung des tatsächlichen Hochpunkts der Straße ein wenig schwierig, da die Straße tendenziell wellig über die Hochfläche verläuft. Man kann als Hochpunkt entweder die Stelle nehmen, an der von Süden kommend die Straße zum ersten Mal wieder leicht abfällt, oder man entscheidet sich für die Stelle, an der die Straße endgültig nach La Nou abfällt. Ich habe letztere Option gezogen, weil jener Punkt näher an der geographischen Collada de Vinyoles liegt.

Ansonsten sei, wie oben schon erläutert, auf die Collada de Sant Isidre verwiesen, bei der noch mehr Hintergrundinformation zu der Gegend nachzulesen ist.</desc>
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    <time>2023-04-03T14:34:03Z</time>
    <name>0917 - ES - Coll de Beví</name>
    <cmt>Möglicherweise kam schon einmal der eine oder andere Pyrenäenradreisende durch Ripoll auf dem Weg nach Süden und wunderte sich über die autobahnmäßig ausgebaute C-17 Richtung Barcelona. Möglicherweise schlug dieses Wundern in kaltes Grauen über, als ein Streifenwagen der mossos d’esquadra auftauchte und man ihn von der C-17 scheuchte. Ist mir zwar noch nie passiert, aber ich habe eine solche Szene im Vorbeifahren schon gesehen. Die C-17 ist nämlich zwischen Ripoll und Sant Quirze de Besora für Radfahrer gesperrt. In aller Regel werden Unwissende auf die Straße Richtung Berga verwiesen und angehalten, vor Borredà Richtung Alpens und Sant Boí abzubiegen und so die C-17 zu umgehen. Das ist nun zwar ein durchaus schöner Umweg, er ist leider auch ein langer und vor allem höhenmeterreicher Umweg, denn er führt über drei Pässe. Zwar von der niedrigen Sorte, aber Kleinvieh macht auch Mist. Siehe dazu u. a. die Beschreibung des Collet de Comià.
Es gibt aber eine einfachere Variante, der C-17 zu entkommen: die Straße über den Coll de Beví. Der Pass liegt in der Serra dels Bufadors südöstlich von Ripoll, also auf der im Vergleich zur oben geschilderten Umfahrung anderen Seite der C-17. Bei der Straße handelt es sich nicht um eine Passstraße im herkömmlichen Sinne, sondern um einen ca. 17 km langen betonierten Waldweg, der mehrmals auf und ab führt und dessen markantester Hochpunkt als Pass bezeichnet ist. Der Betonweg verbindet die N-260a (also die Straße über den Coll de Canes) mit Santa Maria de Besora (gelegen im ersten Drittel der Westauffahrt zur Collada de Collfred). Betonweg will meinen, dass man keine klassische Rennradstrecke mit viel Flow erwarten darf. Der Belag ist ein wenig holprig, aber ordentlich zu fahren, und für Tourenradler mit Gepäck allemal leichter zu bewältigen als die westliche Umfahrung der C-17. Ansonsten sei noch angemerkt, dass der Coll de Beví nicht der Hochpunkt der Betonstrecke ist. Der liegt auf einer Hochfläche nördlich des Colls, auf der verstreut die Häuser des Weilers Llaés stehen. Dazu mehr unten in der Streckenbeschreibung der Nordauffahrt.</cmt>
    <desc>Möglicherweise kam schon einmal der eine oder andere Pyrenäenradreisende durch Ripoll auf dem Weg nach Süden und wunderte sich über die autobahnmäßig ausgebaute C-17 Richtung Barcelona. Möglicherweise schlug dieses Wundern in kaltes Grauen über, als ein Streifenwagen der mossos d’esquadra auftauchte und man ihn von der C-17 scheuchte. Ist mir zwar noch nie passiert, aber ich habe eine solche Szene im Vorbeifahren schon gesehen. Die C-17 ist nämlich zwischen Ripoll und Sant Quirze de Besora für Radfahrer gesperrt. In aller Regel werden Unwissende auf die Straße Richtung Berga verwiesen und angehalten, vor Borredà Richtung Alpens und Sant Boí abzubiegen und so die C-17 zu umgehen. Das ist nun zwar ein durchaus schöner Umweg, er ist leider auch ein langer und vor allem höhenmeterreicher Umweg, denn er führt über drei Pässe. Zwar von der niedrigen Sorte, aber Kleinvieh macht auch Mist. Siehe dazu u. a. die Beschreibung des Collet de Comià.
Es gibt aber eine einfachere Variante, der C-17 zu entkommen: die Straße über den Coll de Beví. Der Pass liegt in der Serra dels Bufadors südöstlich von Ripoll, also auf der im Vergleich zur oben geschilderten Umfahrung anderen Seite der C-17. Bei der Straße handelt es sich nicht um eine Passstraße im herkömmlichen Sinne, sondern um einen ca. 17 km langen betonierten Waldweg, der mehrmals auf und ab führt und dessen markantester Hochpunkt als Pass bezeichnet ist. Der Betonweg verbindet die N-260a (also die Straße über den Coll de Canes) mit Santa Maria de Besora (gelegen im ersten Drittel der Westauffahrt zur Collada de Collfred). Betonweg will meinen, dass man keine klassische Rennradstrecke mit viel Flow erwarten darf. Der Belag ist ein wenig holprig, aber ordentlich zu fahren, und für Tourenradler mit Gepäck allemal leichter zu bewältigen als die westliche Umfahrung der C-17. Ansonsten sei noch angemerkt, dass der Coll de Beví nicht der Hochpunkt der Betonstrecke ist. Der liegt auf einer Hochfläche nördlich des Colls, auf der verstreut die Häuser des Weilers Llaés stehen. Dazu mehr unten in der Streckenbeschreibung der Nordauffahrt.</desc>
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    <name>0922 - ES - Puerto de Mezkirizko</name>
    <cmt>Der Puerto de Mezkiritz liegt auf der N135, die von Pamplona nach St. Jean-Pied-de-Port führt und dabei den Hochpunkt Alto Erro, den Puerto de Mezkiritz sowie den Puerto de Ibañeta quert. Nahe dem östlichen Endpunkt zweigt der Weg zum Alto de Remendia ab.
Auf manchen Karten ist der Hochpunkt mit Puerto de Auritzberri bezeichnet.
Bei diesem Pass handelt es sich, genau wie dem Schwesterpass Alto Erro, um einen leichten, verkehrslosen Pass im tiefsten Navarra.</cmt>
    <desc>Der Puerto de Mezkiritz liegt auf der N135, die von Pamplona nach St. Jean-Pied-de-Port führt und dabei den Hochpunkt Alto Erro, den Puerto de Mezkiritz sowie den Puerto de Ibañeta quert. Nahe dem östlichen Endpunkt zweigt der Weg zum Alto de Remendia ab.
Auf manchen Karten ist der Hochpunkt mit Puerto de Auritzberri bezeichnet.
Bei diesem Pass handelt es sich, genau wie dem Schwesterpass Alto Erro, um einen leichten, verkehrslosen Pass im tiefsten Navarra.</desc>
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    <name>0926 - F - Artzamendi</name>
    <cmt>Der Berg Artzamendi (möglicherweise abgeleitet von hartza-mendi, auf Deutsch „Bärenberg“) liegt ca. 30 km südöstlich von Saint-Jean-de-Luz, südlich von Biarritz oder Bayonne und südlich von Cambo-les-Bains.
Der Artzamendi war für mich die bisher schwerste Auffahrt, die sich selbst hinter der Nordrampe des Galibier nicht zu verstecken braucht. Es gibt fast keinen Verkehr auf der Strecke, außer zu den Gaststätten, die mit Erfrischungen bzw. Essen dienen können.
Von Saint-Jean-de-Luz kann man über den Col de Saint Ignace und den Col de Pinodiéta mit 126 m Höhe nach Espelette gelangen. Wenn man diese Route wählt, kann man am Anfang von Espelette am zweiten Kreisverkehr rechts bereits zum Artzamendi abbiegen. Diese Strecke wird auf der Michelin-Karte 144 Zoom Espagne mehrmals mit zwei ‚&gt;&gt;‘ bezeichnet, also mehr als 12 % Steigung. Wenn man erst am Ende von Espelette abbiegt nach Itxassou, sind aber auch zwei kurze extreme Steigungen dabei, die man leider nicht so überrollen kann. Diese beiden Straßen vereinen sich dann hinter Laxia, von wo dann eine einzige Straße zum Artzamendi führt. Es gibt auch nur ein Schild mit der Aufschrift Artzamendi. Man sollte also vorher seinen GPS-Track auf das Navi geladen haben, um das Teil überhaupt zu finden.</cmt>
    <desc>Der Berg Artzamendi (möglicherweise abgeleitet von hartza-mendi, auf Deutsch „Bärenberg“) liegt ca. 30 km südöstlich von Saint-Jean-de-Luz, südlich von Biarritz oder Bayonne und südlich von Cambo-les-Bains.
Der Artzamendi war für mich die bisher schwerste Auffahrt, die sich selbst hinter der Nordrampe des Galibier nicht zu verstecken braucht. Es gibt fast keinen Verkehr auf der Strecke, außer zu den Gaststätten, die mit Erfrischungen bzw. Essen dienen können.
Von Saint-Jean-de-Luz kann man über den Col de Saint Ignace und den Col de Pinodiéta mit 126 m Höhe nach Espelette gelangen. Wenn man diese Route wählt, kann man am Anfang von Espelette am zweiten Kreisverkehr rechts bereits zum Artzamendi abbiegen. Diese Strecke wird auf der Michelin-Karte 144 Zoom Espagne mehrmals mit zwei ‚&gt;&gt;‘ bezeichnet, also mehr als 12 % Steigung. Wenn man erst am Ende von Espelette abbiegt nach Itxassou, sind aber auch zwei kurze extreme Steigungen dabei, die man leider nicht so überrollen kann. Diese beiden Straßen vereinen sich dann hinter Laxia, von wo dann eine einzige Straße zum Artzamendi führt. Es gibt auch nur ein Schild mit der Aufschrift Artzamendi. Man sollte also vorher seinen GPS-Track auf das Navi geladen haben, um das Teil überhaupt zu finden.</desc>
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    <name>0930 - ES - Collet de Comià</name>
    <cmt>Wie bei der Beschreibung des Santuari dels Munts erwähnt, gibt es im Lluçanès einige in einschlägigen Landkarten verzeichnete Pässe, deren Erwähnung im QD-Paßlexikon mangels Masse überflüssig ist. Der Collet de Comià ist auch kein Brüller, wir wollen ihn aber vorstellen, denn er ist der (vermutlich) höchste Übergang des Lluçanès. Die Landstraße BP-4654 über den Pass verbindet das Tal der Riera de Merlès, das schon in den Vorpyrenäen des Ripollès beginnt, mit Sant Quirze de Besora im Tal des Llobregat. Die Passhöhe liegt in der Nähe des Dorfes Alpens, zusammen mit Sobremunt (siehe dazu den Alt de la Trona) die höchstgelegenste Ortschaft des Lluçanès.
Für Radreisende, die von Ripoll nach Vic fahren möchten, ist die Verbindung C-26 über den Alt de les Llosses, BP-4654 über den Collet de Comià und BV-4608 über den Alt de la Trona eine Möglichkeit, die für Räder gesperrte C-17 durch das Tal des Llobregat zu umgehen. Allerdings ist diese Umgehung doch deutlich höhenmeterreicher als die leider nur theoretisch mögliche Taldurchfahrt. Eine kürzere, aber sehr versteckt liegende Ausweichvariante ist beim Coll de Bevì geschildert.</cmt>
    <desc>Wie bei der Beschreibung des Santuari dels Munts erwähnt, gibt es im Lluçanès einige in einschlägigen Landkarten verzeichnete Pässe, deren Erwähnung im QD-Paßlexikon mangels Masse überflüssig ist. Der Collet de Comià ist auch kein Brüller, wir wollen ihn aber vorstellen, denn er ist der (vermutlich) höchste Übergang des Lluçanès. Die Landstraße BP-4654 über den Pass verbindet das Tal der Riera de Merlès, das schon in den Vorpyrenäen des Ripollès beginnt, mit Sant Quirze de Besora im Tal des Llobregat. Die Passhöhe liegt in der Nähe des Dorfes Alpens, zusammen mit Sobremunt (siehe dazu den Alt de la Trona) die höchstgelegenste Ortschaft des Lluçanès.
Für Radreisende, die von Ripoll nach Vic fahren möchten, ist die Verbindung C-26 über den Alt de les Llosses, BP-4654 über den Collet de Comià und BV-4608 über den Alt de la Trona eine Möglichkeit, die für Räder gesperrte C-17 durch das Tal des Llobregat zu umgehen. Allerdings ist diese Umgehung doch deutlich höhenmeterreicher als die leider nur theoretisch mögliche Taldurchfahrt. Eine kürzere, aber sehr versteckt liegende Ausweichvariante ist beim Coll de Bevì geschildert.</desc>
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    <time>2023-04-02T15:30:19Z</time>
    <name>0942 - F - Col du Saraillé</name>
    <cmt>Der Pass befindet sich im Département Ariège. Er verbindet das Tal des Flusses Arac mit dem Tal des Flusses Garbet.

So unscheinbar der Col du Saraillé ist, leistet er sich doch den Luxus von vier Auffahrten – zwei von Norden aus dem Arac-Tal und zwei von Süden aus dem Garbet-Tal. Jede dieser Auffahrten lässt sich mit anderen, höheren Pässen verbinden. Sowohl die beiden nördlichen wie auch die beiden südlichen Auffahrten vereinigen sich jeweils vor Erreichen der Passhöhe. Der Standort des Passhöhenschildes ist dabei kein eindeutiger Hochpunkt. Das Schild steht vielmehr am nördlichen Ende einer etwa zwei Kilometer langen Passage ohne nenneswerte Höhenunterschiede.

Der Col du Saraillé bietet auf schmalen Straßen landschaftlich sehr schöne Strecken mit ganz wenig Autoverkehr, denn der für Kraftfahrer schnellste Weg führt wohl durch die Täler. Der Pass lässt sich schön rollen, es sind keine großen Steigungen und übermäßigen Höhenmeter zu bewältigen. Der Pass ist all denen zu empfehlen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen und lieben.


Exkurs: Überall an Mauern und auf Straßen der Ariège liest man den aufgepinselten Slogan "Ours non!" oder "Non aux ours!" (Nein zu Bären). Seit 1996 prallen die wiederholten Pläne, in der Ariège wieder Bären anzusiedeln, auf den erbitterten Widerstand der einheimischen Bauern, auch befürchtet man negative Einflüsse auf den Tourismus. Im nur 34 km (Luftlinie) von unserem Pass entfernten Dorf Arbas kam es 2006 zu Tumulten und Randalen gegen die Aussetzung von fünf Bären, inklusive Morddrohungen gegen den amtierenden Bürgermeister des Ortes. 80 Gendarmen waren gegen die aufgebrachte Menge im Einsatz, um die Ordnung wiederherzustellen! Man versuchte zu beschwichtigen: pauschaler Schadensersatz für die Bauern, staatliche Gelder für Elektrozäune und Zuschüsse für das Halten der Patou (Pyrenäen-Sennhunde), es nutzte bis heute nichts. Noch immer stehen sich Befürworter und Gegner der Wiederansiedlung von Bären vor allem im Gebiet der Ariège unversöhnlich gegenüber. Fakt ist, dass es heute Bären dort gibt, aber eher so wenige, dass eine Begegnung mit einem von ihnen – hoffentlich – wohl eher unwahrscheinlich ist.</cmt>
    <desc>Der Pass befindet sich im Département Ariège. Er verbindet das Tal des Flusses Arac mit dem Tal des Flusses Garbet.

So unscheinbar der Col du Saraillé ist, leistet er sich doch den Luxus von vier Auffahrten – zwei von Norden aus dem Arac-Tal und zwei von Süden aus dem Garbet-Tal. Jede dieser Auffahrten lässt sich mit anderen, höheren Pässen verbinden. Sowohl die beiden nördlichen wie auch die beiden südlichen Auffahrten vereinigen sich jeweils vor Erreichen der Passhöhe. Der Standort des Passhöhenschildes ist dabei kein eindeutiger Hochpunkt. Das Schild steht vielmehr am nördlichen Ende einer etwa zwei Kilometer langen Passage ohne nenneswerte Höhenunterschiede.

Der Col du Saraillé bietet auf schmalen Straßen landschaftlich sehr schöne Strecken mit ganz wenig Autoverkehr, denn der für Kraftfahrer schnellste Weg führt wohl durch die Täler. Der Pass lässt sich schön rollen, es sind keine großen Steigungen und übermäßigen Höhenmeter zu bewältigen. Der Pass ist all denen zu empfehlen, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen und lieben.


Exkurs: Überall an Mauern und auf Straßen der Ariège liest man den aufgepinselten Slogan "Ours non!" oder "Non aux ours!" (Nein zu Bären). Seit 1996 prallen die wiederholten Pläne, in der Ariège wieder Bären anzusiedeln, auf den erbitterten Widerstand der einheimischen Bauern, auch befürchtet man negative Einflüsse auf den Tourismus. Im nur 34 km (Luftlinie) von unserem Pass entfernten Dorf Arbas kam es 2006 zu Tumulten und Randalen gegen die Aussetzung von fünf Bären, inklusive Morddrohungen gegen den amtierenden Bürgermeister des Ortes. 80 Gendarmen waren gegen die aufgebrachte Menge im Einsatz, um die Ordnung wiederherzustellen! Man versuchte zu beschwichtigen: pauschaler Schadensersatz für die Bauern, staatliche Gelder für Elektrozäune und Zuschüsse für das Halten der Patou (Pyrenäen-Sennhunde), es nutzte bis heute nichts. Noch immer stehen sich Befürworter und Gegner der Wiederansiedlung von Bären vor allem im Gebiet der Ariège unversöhnlich gegenüber. Fakt ist, dass es heute Bären dort gibt, aber eher so wenige, dass eine Begegnung mit einem von ihnen – hoffentlich – wohl eher unwahrscheinlich ist.</desc>
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    <time>2023-04-01T10:56:55Z</time>
    <name>0950 - F - Col de Rodome</name>
    <cmt>Der Col de Rodome ist – gemeinsam mit dem Col des Aychides – ein Verbindungspass zwischen dem Rebenty-Tal bei Niort-de-Sault und dem oberen Aude-Tal am Fuße des bekannten Col de Pailhères. Namensgebend ist der Weiler Rodome östlich der Passhöhe, wobei eine Passhöhe nur schwer auszumachen ist, da sich östlich keine Abfahrt anschließt, sondern es wellig über ein Hochplateau geht. Der Pass hat also nur eine Auffahrt. Die Auffahrt aus dem Rebenty-Tal ist zwar kurz, im unteren Teil aber für die Region relativ steil.
Aus dem Rebenty-Tal kann man über den Col de Pradel oder das gewissermaßen parallel verlaufende Pässedouble Col des Sept-Frères und Col de Chioula Richtung Ax-les-Thermes fahren und so eine schöne Runde über die genannten Pässe, Rodome und Aychides und schließlich den wunderschönen Pailhères fahren.</cmt>
    <desc>Der Col de Rodome ist – gemeinsam mit dem Col des Aychides – ein Verbindungspass zwischen dem Rebenty-Tal bei Niort-de-Sault und dem oberen Aude-Tal am Fuße des bekannten Col de Pailhères. Namensgebend ist der Weiler Rodome östlich der Passhöhe, wobei eine Passhöhe nur schwer auszumachen ist, da sich östlich keine Abfahrt anschließt, sondern es wellig über ein Hochplateau geht. Der Pass hat also nur eine Auffahrt. Die Auffahrt aus dem Rebenty-Tal ist zwar kurz, im unteren Teil aber für die Region relativ steil.
Aus dem Rebenty-Tal kann man über den Col de Pradel oder das gewissermaßen parallel verlaufende Pässedouble Col des Sept-Frères und Col de Chioula Richtung Ax-les-Thermes fahren und so eine schöne Runde über die genannten Pässe, Rodome und Aychides und schließlich den wunderschönen Pailhères fahren.</desc>
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    <time>2023-04-02T15:36:02Z</time>
    <name>0959 - ES - Rocacorba [T]</name>
    <cmt>Unter dem Namen Rocacorba (müßte wohl ”Rabenfelsen” heißen) ist der Anstieg zum Gipfel des Puigsou südlich von Banyoles bekannt. Auf dem Gipfel stehen mehrere Fernsehantennen, unterhalb davon eine Wallfahrtskirche, das Santuari de la Mare de Déu de Rocacorba, spektakulär auf einer Klippe erbaut: zwei gute Gründe also für eine Straße dort hinauf. Diese wurde aber erst in 2006 vollständig asphaltiert.
In der Rennradlergemeinde der Gegend um Girona herum hat sich der Rocacorba schnell als idealer Trainingsanstieg einen Namen gemacht. Mit viel Verkehr ist nicht zu rechnen, die Steigung ist vor allem im oberen Teil ziemlich anspruchsvoll, und der Blick von oben ist phantastisch. Dies blieb natürlich auch nicht den in Girona ansässigen Radprofis verborgen, wie man hier nachlesen kann.
Direkt um den Puigsou herum gibt es keinen weiteren langen rennradtauglichen Anstieg. Man kann ihn aber in einer Tagestour gut verbinden mit dem Santuari de la Mare de Deu del Mont und hat so an einem Tag von zwei der beeindruckendsten Aussichtspunkte der Provinz Girona herabgeschaut. Oder man fährt einfach vom Rocacorba wieder ab und kühlt die Waden im blauen Wasser des Estany de Banyoles, dem größten natürlichen See Kataloniens.</cmt>
    <desc>Unter dem Namen Rocacorba (müßte wohl ”Rabenfelsen” heißen) ist der Anstieg zum Gipfel des Puigsou südlich von Banyoles bekannt. Auf dem Gipfel stehen mehrere Fernsehantennen, unterhalb davon eine Wallfahrtskirche, das Santuari de la Mare de Déu de Rocacorba, spektakulär auf einer Klippe erbaut: zwei gute Gründe also für eine Straße dort hinauf. Diese wurde aber erst in 2006 vollständig asphaltiert.
In der Rennradlergemeinde der Gegend um Girona herum hat sich der Rocacorba schnell als idealer Trainingsanstieg einen Namen gemacht. Mit viel Verkehr ist nicht zu rechnen, die Steigung ist vor allem im oberen Teil ziemlich anspruchsvoll, und der Blick von oben ist phantastisch. Dies blieb natürlich auch nicht den in Girona ansässigen Radprofis verborgen, wie man hier nachlesen kann.
Direkt um den Puigsou herum gibt es keinen weiteren langen rennradtauglichen Anstieg. Man kann ihn aber in einer Tagestour gut verbinden mit dem Santuari de la Mare de Deu del Mont und hat so an einem Tag von zwei der beeindruckendsten Aussichtspunkte der Provinz Girona herabgeschaut. Oder man fährt einfach vom Rocacorba wieder ab und kühlt die Waden im blauen Wasser des Estany de Banyoles, dem größten natürlichen See Kataloniens.</desc>
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    <time>2023-04-03T07:44:12Z</time>
    <name>0983 - F - Col de Roque Jalere</name>
    <cmt>Wer karge Landschaft und Einsamkeit liebt, ist bei diesem Pass richtig. Er liegt nördlich von Prades und verbindet auf der D619 die Gemeinde Sournia, das an der Auffahrt zum Col d'Aussières liegt, mit Cattlar nördlich von Prades. Auf der gesamten Strecke findet man keine Besiedlung, geschweige denn eine Einkehrmöglichkeit. Belohnt wird man mit herrlichen Aussichten: Kommt man von Cattlar, so hat man nahezu die gesamte Auffahrt einen herrlichen Blick ins Tal der Têt und auf Prades sowie den Pic de Canigou. Aber an der Passhöhe endet die Aussicht nicht, auch auf der anderen Seite hat man schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge. Egal, von welcher Seite man sich dem Pass nähert, der karge Bewuchs in Verbindung mit der schönen Aussicht macht diesen Pass reizvoll. Allerdings findet man so gut wie keinen Schatten auf insgesamt 19 km und sollte daher bei entsprechendem Sonnenstand genug Wasser mitführen. Der Col de Roque-Jalère kann mit dem Col d'Aussières und dem Col de Jau in einer Runde beispielsweise ab Prades gefahren werden.</cmt>
    <desc>Wer karge Landschaft und Einsamkeit liebt, ist bei diesem Pass richtig. Er liegt nördlich von Prades und verbindet auf der D619 die Gemeinde Sournia, das an der Auffahrt zum Col d'Aussières liegt, mit Cattlar nördlich von Prades. Auf der gesamten Strecke findet man keine Besiedlung, geschweige denn eine Einkehrmöglichkeit. Belohnt wird man mit herrlichen Aussichten: Kommt man von Cattlar, so hat man nahezu die gesamte Auffahrt einen herrlichen Blick ins Tal der Têt und auf Prades sowie den Pic de Canigou. Aber an der Passhöhe endet die Aussicht nicht, auch auf der anderen Seite hat man schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge. Egal, von welcher Seite man sich dem Pass nähert, der karge Bewuchs in Verbindung mit der schönen Aussicht macht diesen Pass reizvoll. Allerdings findet man so gut wie keinen Schatten auf insgesamt 19 km und sollte daher bei entsprechendem Sonnenstand genug Wasser mitführen. Der Col de Roque-Jalère kann mit dem Col d'Aussières und dem Col de Jau in einer Runde beispielsweise ab Prades gefahren werden.</desc>
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    <time>2023-04-03T13:08:09Z</time>
    <name>0989 - ES - Alto de Los Molinos</name>
    <cmt>Auf der Nationalstraße N138, 35 km südlich des Tunnel de Bielsa in den spanischen Pyrenäen, liegt Escalona, westlicher Ausgangspunkt zum Alto de Los Molinos.
Die am Peña Montañesa (2301 m) entlang führende Bergstrecke stellt eine lohnende bergige Abkürzung zum Ausgangspunkt des Collado de Foradada dar, vermeidet man damit doch die langweilige Straße nach Ainsa und des weiteren den ersten Teil des autobahnähnlichen Anstiegs zum Foradada.
Westlich von Escalona lockt die überwältigende Auffahrt durch den Cañon de Añisclo zum Alto Fanlo.
</cmt>
    <desc>Auf der Nationalstraße N138, 35 km südlich des Tunnel de Bielsa in den spanischen Pyrenäen, liegt Escalona, westlicher Ausgangspunkt zum Alto de Los Molinos.
Die am Peña Montañesa (2301 m) entlang führende Bergstrecke stellt eine lohnende bergige Abkürzung zum Ausgangspunkt des Collado de Foradada dar, vermeidet man damit doch die langweilige Straße nach Ainsa und des weiteren den ersten Teil des autobahnähnlichen Anstiegs zum Foradada.
Westlich von Escalona lockt die überwältigende Auffahrt durch den Cañon de Añisclo zum Alto Fanlo.
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    <time>2023-04-03T12:30:12Z</time>
    <name>0990 - F - Col de Sous</name>
    <cmt>Das Tal des Tech im östlichen Teil der Pyrenäen ist in Mitteleuropa nicht allzu bekannt. Dabei lohnt sich ein Besuch des Tals. Man kann durch malerische Städtchen spazieren, wie zum Beispiel Céret, die schattigste Ortschaft Frankreichs dank der tausend Platanen im alten Kern. Man kann den Pont de Diable bestaunen, eine der größten Bogenbrücken des Mittelalters. Man kann sich in den Schwefelquellen von Amélie-les-Bains aalen, wenn das Rheuma zwickt. Man kann in Prats-de-Mollo zum Fort Lagarde hinaufsteigen und die grüne Bergwelt des Haut Vallespir bewundern. Man kann auch einfach nur mit dem Rad durchs Tal fahren, vielleicht unterwegs zum Coll d’Ares...
Tut man letzteres, so sei der Umweg über den Col de Sous empfohlen. Dieser Pass ist kein Übergang zwischen zwei Tälern, er liegt vielmehr oberhalb der Schlucht des Tech in einer Mulde zwischen dem Puig dels Sarraïns und dem Puig des Cabres, beides Gipfel, die zum Massiv des Canigó gehören. Ein wunderschönes einsames Sträßlein führt ab Le Tech durch das abgelegende Tal der Coumelade auf den Canigó zu, biegt hinter dem Weiler La Llau nach Süden in den Bergwald ab, überquert den Pass und fällt durch Wiesen und Waldstücke nach Prats-de-Mollo ab. Der höchste Punkt der Straße liegt über tausend Meter hoch, ist also höher als die eigentliche Passhöhe.
Der Col de Sous scheint früher einmal Col de Soous geheißen zu haben, so steht es jedenfalls auf dem klobigen Passschild. Nun ja, ein „O“ mehr oder weniger machen den Braten auch nicht fett. Er ist nicht der einzige Col an der Südflanke des Canigó. Oberhalb von Arles-sur-Tech liegt der Col de la Descargue, von dem aus eine Piste zum Col de Palomére führt. Ganz in der Nähe des Col de Sous und ebenfalls über La Llau erreichbar gibt es den Col de la Roue. Auch von jenem Pass aus geht es nur über eine Piste weiter, hinauf zur Einsiedelei Saint-Guilhem de Combret, erbaut im 11. Jahrhundert. Die Königsauffahrt der Region ist aber der Weg von La Preste zur Collade des Roques Blanches, oder Collada de Roques Blanques, wie es auf Katalanisch heißt. Dieser über 2200 m hohe Übergang westlich des Gipfels des Canigó ist nur mit dem Mountainbike zu erreichen. Startet man vom unteren Tal des Tech aus, legt man veritable 2000 Hm zurück, bevor man oben ankommt.</cmt>
    <desc>Das Tal des Tech im östlichen Teil der Pyrenäen ist in Mitteleuropa nicht allzu bekannt. Dabei lohnt sich ein Besuch des Tals. Man kann durch malerische Städtchen spazieren, wie zum Beispiel Céret, die schattigste Ortschaft Frankreichs dank der tausend Platanen im alten Kern. Man kann den Pont de Diable bestaunen, eine der größten Bogenbrücken des Mittelalters. Man kann sich in den Schwefelquellen von Amélie-les-Bains aalen, wenn das Rheuma zwickt. Man kann in Prats-de-Mollo zum Fort Lagarde hinaufsteigen und die grüne Bergwelt des Haut Vallespir bewundern. Man kann auch einfach nur mit dem Rad durchs Tal fahren, vielleicht unterwegs zum Coll d’Ares...
Tut man letzteres, so sei der Umweg über den Col de Sous empfohlen. Dieser Pass ist kein Übergang zwischen zwei Tälern, er liegt vielmehr oberhalb der Schlucht des Tech in einer Mulde zwischen dem Puig dels Sarraïns und dem Puig des Cabres, beides Gipfel, die zum Massiv des Canigó gehören. Ein wunderschönes einsames Sträßlein führt ab Le Tech durch das abgelegende Tal der Coumelade auf den Canigó zu, biegt hinter dem Weiler La Llau nach Süden in den Bergwald ab, überquert den Pass und fällt durch Wiesen und Waldstücke nach Prats-de-Mollo ab. Der höchste Punkt der Straße liegt über tausend Meter hoch, ist also höher als die eigentliche Passhöhe.
Der Col de Sous scheint früher einmal Col de Soous geheißen zu haben, so steht es jedenfalls auf dem klobigen Passschild. Nun ja, ein „O“ mehr oder weniger machen den Braten auch nicht fett. Er ist nicht der einzige Col an der Südflanke des Canigó. Oberhalb von Arles-sur-Tech liegt der Col de la Descargue, von dem aus eine Piste zum Col de Palomére führt. Ganz in der Nähe des Col de Sous und ebenfalls über La Llau erreichbar gibt es den Col de la Roue. Auch von jenem Pass aus geht es nur über eine Piste weiter, hinauf zur Einsiedelei Saint-Guilhem de Combret, erbaut im 11. Jahrhundert. Die Königsauffahrt der Region ist aber der Weg von La Preste zur Collade des Roques Blanches, oder Collada de Roques Blanques, wie es auf Katalanisch heißt. Dieser über 2200 m hohe Übergang westlich des Gipfels des Canigó ist nur mit dem Mountainbike zu erreichen. Startet man vom unteren Tal des Tech aus, legt man veritable 2000 Hm zurück, bevor man oben ankommt.</desc>
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    <name>0999 - ES - Puerto de Artesiaga</name>
    <cmt>Der Puerto de Artesiaga liegt in Navarra, im spanischen Teil des Baskenlandes. Er stellt eine direkte und sehr verkehrsarme Verbindung auf de NA 1740 aus dem Valle Baztan im Norden und dem Argatal im Süden bei Eugi dar. Der Pass ist vor allem auch aus der Perspektive der Vegetation sehr spannend: während man auf der Nordseite klar den feuchten Einfluss des Atlantiks in der Luft aber auch an den Laubbäumen bemerken kann ist die Südseite eher durch Nadelwald und deutlich trockenere Luft gekennzeichnet. Kommt man von Süden kann man quasi jeden Kilometer eine Veränderung an der Atemluft merken. Als entspanten Rastort kann man Eugi mit seinem Stausee wählen. Mit maximal 11% auf sehr kurzer Strecke stellt der Puerto de Artesiaga eher einen Genießerpass im Baskenland dar.

Für alle die sich für Rundkurse interessieren: der Pass lässt sich zusammen mit dem Col de Ispeguy von Saint-Etienne-de-Baigorry aus in eine tolle lockere Runde einbauen. Weiter im Süden bieten sich dann mit dem Alto Erro oder dem Alto de Egozkue verschiedene Optionen fürs Weiterfahren an.</cmt>
    <desc>Der Puerto de Artesiaga liegt in Navarra, im spanischen Teil des Baskenlandes. Er stellt eine direkte und sehr verkehrsarme Verbindung auf de NA 1740 aus dem Valle Baztan im Norden und dem Argatal im Süden bei Eugi dar. Der Pass ist vor allem auch aus der Perspektive der Vegetation sehr spannend: während man auf der Nordseite klar den feuchten Einfluss des Atlantiks in der Luft aber auch an den Laubbäumen bemerken kann ist die Südseite eher durch Nadelwald und deutlich trockenere Luft gekennzeichnet. Kommt man von Süden kann man quasi jeden Kilometer eine Veränderung an der Atemluft merken. Als entspanten Rastort kann man Eugi mit seinem Stausee wählen. Mit maximal 11% auf sehr kurzer Strecke stellt der Puerto de Artesiaga eher einen Genießerpass im Baskenland dar.

Für alle die sich für Rundkurse interessieren: der Pass lässt sich zusammen mit dem Col de Ispeguy von Saint-Etienne-de-Baigorry aus in eine tolle lockere Runde einbauen. Weiter im Süden bieten sich dann mit dem Alto Erro oder dem Alto de Egozkue verschiedene Optionen fürs Weiterfahren an.</desc>
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    <name>1000 - ES - Coll de Bac</name>
    <cmt>Der Coll de Bac ist ein Kulminationspunkt östlich der Ortschaft Cantonigròs, gelegen am Rande der Hochebene des Collsacabra in den Vorpyrenäen. Der Weg dort hinauf zu ist die westliche Auffahrt auf besagte Hochebene und damit sozusagen die Gegenseite zum Coll de Condreu.
Zu finden ist die Auffahrt über die C-153 nordöstlich von Vic in der Comarca Osona. Sie führt über weite Strecken durch eine recht langweilige landwirtschaftlich geprägte Gegend und stellt auch für halbwegs trainierte Rennradler keine Herausforderung dar. Wir wollen sie aber doch hier aufführen, da ein Besuch des Collsacabra sich wegen der schönen Landschaft oben und des urigen Dorfes Rupit lohnt. Zudem ist der Coll de Bac möglicherweise der südlichste Paß der Pyrenäen, der die 1000er-Marke reißt.
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    <desc>Der Coll de Bac ist ein Kulminationspunkt östlich der Ortschaft Cantonigròs, gelegen am Rande der Hochebene des Collsacabra in den Vorpyrenäen. Der Weg dort hinauf zu ist die westliche Auffahrt auf besagte Hochebene und damit sozusagen die Gegenseite zum Coll de Condreu.
Zu finden ist die Auffahrt über die C-153 nordöstlich von Vic in der Comarca Osona. Sie führt über weite Strecken durch eine recht langweilige landwirtschaftlich geprägte Gegend und stellt auch für halbwegs trainierte Rennradler keine Herausforderung dar. Wir wollen sie aber doch hier aufführen, da ein Besuch des Collsacabra sich wegen der schönen Landschaft oben und des urigen Dorfes Rupit lohnt. Zudem ist der Coll de Bac möglicherweise der südlichste Paß der Pyrenäen, der die 1000er-Marke reißt.
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    <time>2023-04-03T19:31:43Z</time>
    <name>1009 - F - Col de Bouésou</name>
    <cmt>Der Col de Bouésou (auch: Col de Bouézou) ist ein unscheinbarer Übergang auf dem Gebiet des Béarn, einer historischen Provinz an der Ostgrenze des französischen Baskenlandes. Er verbindet die Umgebung von Bedous im Vallée d'Aspe (bzw. die Nordrampe des Col du Somport) mit Lourdios-Ichère im idyllischen Tal des Baches Gave d'Issaux. (Weiter nördlich verläuft parallel der niedrigere Col d'Ichère.)

Aus dem Vallée d'Aspe gibt es zwei alternative Auffahrten: Die Ostauffahrt von Osse-en-Aspe endet genau genommen am Col de Houratate (1009 m) - die restlichen 1,6 Kilometer zum Col de Bouésou bestehen in einer nahezu ebenen Traverse. Die Südostauffahrt von Athas hingegen führt direkt zum Col de Bouésou. Die Auffahrt von Norden verzweigt sich im oberen Teil: Links geht es zum Col de Bouésou, rechts weiter zum Col de Labays. Man kann den Col de Bouésou also auch nutzen, um von Osten via Col de Labays zum Col de la Pierre Saint Martin zu gelangen.

Sämtliche Auffahrten zum Col de Boésou sind sehr verkehrsarm. Wie ritchie in seiner ursprünglichen Beschreibung des Nachbarpasses anmerkte: Die sehr wenig befahrene Verbindungsstraße D 442 von Osse-en-Aspe zum Col de Labays ist zu den einsamsten Routen im Béarn (dem östlichen Teil des Département Pyrénées-Atlantiques) zu zählen. ... Wer damit fertig wird, in gelegentlich nebliger Landschaft des grünen französischen Baskenlandes keinen Menschen zu treffen, ist da genau richtig.

Die Passhöhe des Col de Bouésou ist unspektakulär - markiert ist sie mittels einer Plakette an einem Pfosten, der etwas abseits der Straße steht. Eine Tafel mit Routenvorschlägen deutet darauf hin, dass der Pass Ausgangspunkt für Fußmärsche ist. Vom Rand der (nicht asphaltierten) Parkflächen hat man einen ganz netten, aber nicht außergewöhnlichen Blick ins Tal nach Süden. Angemerkt sei noch, dass die Passhöhenmarkierung nicht exakt auf dem höchsten Punkt der Straße liegt - deren Kulminationspunkt ist die Einmündung der D 442 in die D 441, welche auf einer Höhe von rund 1020 Metern liegt. In praxi macht das keinen großen Unterschied - wir verwenden die vor Ort markierte Position und nicht den 300 Meter östlich liegenden Kulminationspunkt der D 441</cmt>
    <desc>Der Col de Bouésou (auch: Col de Bouézou) ist ein unscheinbarer Übergang auf dem Gebiet des Béarn, einer historischen Provinz an der Ostgrenze des französischen Baskenlandes. Er verbindet die Umgebung von Bedous im Vallée d'Aspe (bzw. die Nordrampe des Col du Somport) mit Lourdios-Ichère im idyllischen Tal des Baches Gave d'Issaux. (Weiter nördlich verläuft parallel der niedrigere Col d'Ichère.)

Aus dem Vallée d'Aspe gibt es zwei alternative Auffahrten: Die Ostauffahrt von Osse-en-Aspe endet genau genommen am Col de Houratate (1009 m) - die restlichen 1,6 Kilometer zum Col de Bouésou bestehen in einer nahezu ebenen Traverse. Die Südostauffahrt von Athas hingegen führt direkt zum Col de Bouésou. Die Auffahrt von Norden verzweigt sich im oberen Teil: Links geht es zum Col de Bouésou, rechts weiter zum Col de Labays. Man kann den Col de Bouésou also auch nutzen, um von Osten via Col de Labays zum Col de la Pierre Saint Martin zu gelangen.

Sämtliche Auffahrten zum Col de Boésou sind sehr verkehrsarm. Wie ritchie in seiner ursprünglichen Beschreibung des Nachbarpasses anmerkte: Die sehr wenig befahrene Verbindungsstraße D 442 von Osse-en-Aspe zum Col de Labays ist zu den einsamsten Routen im Béarn (dem östlichen Teil des Département Pyrénées-Atlantiques) zu zählen. ... Wer damit fertig wird, in gelegentlich nebliger Landschaft des grünen französischen Baskenlandes keinen Menschen zu treffen, ist da genau richtig.

Die Passhöhe des Col de Bouésou ist unspektakulär - markiert ist sie mittels einer Plakette an einem Pfosten, der etwas abseits der Straße steht. Eine Tafel mit Routenvorschlägen deutet darauf hin, dass der Pass Ausgangspunkt für Fußmärsche ist. Vom Rand der (nicht asphaltierten) Parkflächen hat man einen ganz netten, aber nicht außergewöhnlichen Blick ins Tal nach Süden. Angemerkt sei noch, dass die Passhöhenmarkierung nicht exakt auf dem höchsten Punkt der Straße liegt - deren Kulminationspunkt ist die Einmündung der D 442 in die D 441, welche auf einer Höhe von rund 1020 Metern liegt. In praxi macht das keinen großen Unterschied - wir verwenden die vor Ort markierte Position und nicht den 300 Meter östlich liegenden Kulminationspunkt der D 441</desc>
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    <name>1010 - ES - Coll de Condreu</name>
    <cmt>Der Coll de Condreu liegt in der Comarca Garrotxa und ist sozusagen die östliche Auffahrt auf die Hochebene des Collsacabra (die westliche Auffahrt ist der Coll de Bac). Östliche Auffahrt mag dabei paradox klingen, führt der Weg zum Pass aus dem Vall d'en Bas doch stetig nach Süden. Erst hinter der Passhöhe, die in einer Kurve liegt, schlägt er eine westliche Richtung ein.
Die Gegend des Collsacabra zählt gerade noch zur Serralada Transversal und damit zum Pyrenäenvorland, die Guilleries weiter südlich stellen den Übergang zum Montseny und somit die geographische Grenze zwischen Pyrenäen und Serralada Prelitoral dar.
Oben an der Passhöhe befindet sich ein Restaurant. Nach Süden zweigt ein Weg ab zur Wallfahrtskirche Santuari de la Mare de Déu del Far auf einem Felssporn, von wo aus man einen schwindelerregenden Blick über die Guilleries und den Montseny hat.</cmt>
    <desc>Der Coll de Condreu liegt in der Comarca Garrotxa und ist sozusagen die östliche Auffahrt auf die Hochebene des Collsacabra (die westliche Auffahrt ist der Coll de Bac). Östliche Auffahrt mag dabei paradox klingen, führt der Weg zum Pass aus dem Vall d'en Bas doch stetig nach Süden. Erst hinter der Passhöhe, die in einer Kurve liegt, schlägt er eine westliche Richtung ein.
Die Gegend des Collsacabra zählt gerade noch zur Serralada Transversal und damit zum Pyrenäenvorland, die Guilleries weiter südlich stellen den Übergang zum Montseny und somit die geographische Grenze zwischen Pyrenäen und Serralada Prelitoral dar.
Oben an der Passhöhe befindet sich ein Restaurant. Nach Süden zweigt ein Weg ab zur Wallfahrtskirche Santuari de la Mare de Déu del Far auf einem Felssporn, von wo aus man einen schwindelerregenden Blick über die Guilleries und den Montseny hat.</desc>
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    <time>2023-04-03T03:52:37Z</time>
    <name>1020 - ES - Puerto de Foradada</name>
    <cmt>Bei einer Pyrenäendurchquerung auf spanischer Seite gibt es manchmal nur wenige Möglichkeiten, und streckenweise bietet sich nur eine Straße an. Eine davon ist der Collado di Foradada. Zwar kann man die Westanfahrt ab Ainsa deutlich verkürzen, indem man den Bergweg über Alto de Los Molinos wählt, aber ab Arro gibt es leider keine Umfahrung für die N260 als den Collado de Foradada.
Dennoch haben manche Radreiseveranstalter den Foradada als Highlight in ihrem Programm, wobei dieser in jeder Tour nur unter Zwang befahren werden sollte. Den Zirler Berg zwischen Zirl und Seefeld in Tirol würde ich, obwohl in meiner unmittelbaren, näheren Heimat gelegen, auch nur noch gegen Bezahlung fahren. Also: den Foradada nur, wenns sein muss.</cmt>
    <desc>Bei einer Pyrenäendurchquerung auf spanischer Seite gibt es manchmal nur wenige Möglichkeiten, und streckenweise bietet sich nur eine Straße an. Eine davon ist der Collado di Foradada. Zwar kann man die Westanfahrt ab Ainsa deutlich verkürzen, indem man den Bergweg über Alto de Los Molinos wählt, aber ab Arro gibt es leider keine Umfahrung für die N260 als den Collado de Foradada.
Dennoch haben manche Radreiseveranstalter den Foradada als Highlight in ihrem Programm, wobei dieser in jeder Tour nur unter Zwang befahren werden sollte. Den Zirler Berg zwischen Zirl und Seefeld in Tirol würde ich, obwohl in meiner unmittelbaren, näheren Heimat gelegen, auch nur noch gegen Bezahlung fahren. Also: den Foradada nur, wenns sein muss.</desc>
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    <name>1020 - F - Col d'Aussières</name>
    <cmt>In Languedoc-Roussillon, der südlichsten Region des französischen Festlands, bildet der Col d'Aussières eine Verbindung zwischen den Départements Pyrénées-Orientales im Süden und Aude im Norden. Der Pass befindet sich 45 km (Luftlinie) westlich der Stadt Perpignan.</cmt>
    <desc>In Languedoc-Roussillon, der südlichsten Region des französischen Festlands, bildet der Col d'Aussières eine Verbindung zwischen den Départements Pyrénées-Orientales im Süden und Aude im Norden. Der Pass befindet sich 45 km (Luftlinie) westlich der Stadt Perpignan.</desc>
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    <name>1020 - F - Col des Aychides</name>
    <cmt>Der 1020 m hohe Col des Aychides liegt oberhalb des jungen Aude-Tals, und gemeinsam mit dem Nachbarpass Col de Rodome stellt er einen Übergang vom Aude- ins Rebenty-Tal dar. Man kann also beide Pässe in eine traumhafte Pyrenäen-Runde mit Col de Pradel und Col de Pailhères einbauen.
Man könnte dabei versucht sein, den Col des Aychides als das notwendige Übel in dieser Pässerunde anzusehen. Damit täte man dem Pass jedoch Unrecht, denn die Südauffahrt aus dem Aude-Tal ist ein absolutes Kleinod: Eine schmale Straße oberhalb einer wildromantischen Schlucht, die durch enge Felstunnels führt. Man sollte dem Col des Aychides also durchaus mal einen Besuch abstatten.</cmt>
    <desc>Der 1020 m hohe Col des Aychides liegt oberhalb des jungen Aude-Tals, und gemeinsam mit dem Nachbarpass Col de Rodome stellt er einen Übergang vom Aude- ins Rebenty-Tal dar. Man kann also beide Pässe in eine traumhafte Pyrenäen-Runde mit Col de Pradel und Col de Pailhères einbauen.
Man könnte dabei versucht sein, den Col des Aychides als das notwendige Übel in dieser Pässerunde anzusehen. Damit täte man dem Pass jedoch Unrecht, denn die Südauffahrt aus dem Aude-Tal ist ein absolutes Kleinod: Eine schmale Straße oberhalb einer wildromantischen Schlucht, die durch enge Felstunnels führt. Man sollte dem Col des Aychides also durchaus mal einen Besuch abstatten.</desc>
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    <name>1040 - ES - Alto de Remendia</name>
    <cmt>Knapp südlich der spanisch-französischen Grenze verbindet eine Ost-West-Strecke die Südrampen der Grenzpässe Puerto de Ibañeta  und Port de Larrau. Der Puerto de Ibañeta ist der Hochpunkt der N135, einer bedeutenden Transitstraße, die das spanische Pamplona im Südwesten mit Saint-Jean-Pied-de-Port im Norden verbindet. Der Port de Larrau hingegen ist eine unbedeutende, kaum befahrene Passstraße. Ein spektakulärer Geheimtipp, um von Spanien nach Frankreich zu gelangen, ist die einsame Straße über den Azpegi, die in Aribe östlich des Alto de Remendia ihren Ausgang nimmt.

Die hier beschriebene Strecke verlässt die N135 hinter den Hochpunkten Alto Erro und Alto de Mezkiritz zwischen Auritzberri-Espinal und Auritz/Burguete auf 850 m Höhe und führt auf 32 km über Aribe und Garaioa nach Escaroz (755 m), 2 km südlich von Ochagavia (760 m), durch das man weiter zum Port de Larrau, und dann über den Col Bagargui und die vielen schmalen Straßen nördlich der Grenze zurück zur N135 fahren kann, die in Frankreich D933 heißt.</cmt>
    <desc>Knapp südlich der spanisch-französischen Grenze verbindet eine Ost-West-Strecke die Südrampen der Grenzpässe Puerto de Ibañeta  und Port de Larrau. Der Puerto de Ibañeta ist der Hochpunkt der N135, einer bedeutenden Transitstraße, die das spanische Pamplona im Südwesten mit Saint-Jean-Pied-de-Port im Norden verbindet. Der Port de Larrau hingegen ist eine unbedeutende, kaum befahrene Passstraße. Ein spektakulärer Geheimtipp, um von Spanien nach Frankreich zu gelangen, ist die einsame Straße über den Azpegi, die in Aribe östlich des Alto de Remendia ihren Ausgang nimmt.

Die hier beschriebene Strecke verlässt die N135 hinter den Hochpunkten Alto Erro und Alto de Mezkiritz zwischen Auritzberri-Espinal und Auritz/Burguete auf 850 m Höhe und führt auf 32 km über Aribe und Garaioa nach Escaroz (755 m), 2 km südlich von Ochagavia (760 m), durch das man weiter zum Port de Larrau, und dann über den Col Bagargui und die vielen schmalen Straßen nördlich der Grenze zurück zur N135 fahren kann, die in Frankreich D933 heißt.</desc>
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    <name>1051 - ES - Azpegiko lepoa</name>
    <cmt>Die kleine Straße über den Azpegi ist ein Übergang zwischen Spanien und Frankreich, wobei die Umgebung des hier beschriebenen Hochpunktes allerdings auf der spanischen Seite liegt. Parallele Übergänge sind im Westen der Puerto de Ibañeta und im Osten der Port de Larrau.
Die Scheitelstrecke über den Azpegi verläuft auf einer nicht erkennbar bezeichneten, sehr schmalen Straße. Die Fahrbahn ist durchgehend asphaltiert (bzw. betoniert), weist allerdings stellenweise Schäden auf (insbesondere im oberen Bereich). Der spärliche motorisierte Verkehr resultiert augenscheinlich von Touristen, die eine der Sehenswürdigkeiten in der Umgebung besuchen.

Bewohnt wird der grasbewachsene Bereich um die Passhöhe von Pferden, Rindern und Schafen in Freilandhaltung, sodass mit stellenweiser Verschmutzung der Fahrbahn also zu rechnen ist. In unmittelbarer Nähe des Hochpunktes befinden sich mehrere sogenannte Cromlechs, in grauer Vorzeit von Menschenhand errichtete Steinkreise. Außerdem befinden sich in der weiteren Umgebung noch die Ruine eines steinernen Turms aus der Römerzeit (Torre de Urkulu) sowie eine Höhle mit einem bemerkenswert geformten Eingang (Cueva de Arpea).

Doch auch abseits dieser Attraktionen kann der Azpegi punkten: Im oberen Bereich eröffnen sich Ausblicke auf die umliegenden Kuppen und Berge – alles in grünem Gewand, wie für den westlichen Teil der Pyrenäen typisch.

Exkurs zur Namensfindung: Mangels Kennzeichnung der Passhöhe vor Ort ließ sich kein eindeutiger Name des Passes identifizieren. In Karten und Beschreibungen ist oft von Collado de Azpegi die Rede, wobei teils auch die Schreibweise Azpegui verwendet wird. Azpegiko lepoa ist die Bezeichnung in baskischer Sprache</cmt>
    <desc>Die kleine Straße über den Azpegi ist ein Übergang zwischen Spanien und Frankreich, wobei die Umgebung des hier beschriebenen Hochpunktes allerdings auf der spanischen Seite liegt. Parallele Übergänge sind im Westen der Puerto de Ibañeta und im Osten der Port de Larrau.
Die Scheitelstrecke über den Azpegi verläuft auf einer nicht erkennbar bezeichneten, sehr schmalen Straße. Die Fahrbahn ist durchgehend asphaltiert (bzw. betoniert), weist allerdings stellenweise Schäden auf (insbesondere im oberen Bereich). Der spärliche motorisierte Verkehr resultiert augenscheinlich von Touristen, die eine der Sehenswürdigkeiten in der Umgebung besuchen.

Bewohnt wird der grasbewachsene Bereich um die Passhöhe von Pferden, Rindern und Schafen in Freilandhaltung, sodass mit stellenweiser Verschmutzung der Fahrbahn also zu rechnen ist. In unmittelbarer Nähe des Hochpunktes befinden sich mehrere sogenannte Cromlechs, in grauer Vorzeit von Menschenhand errichtete Steinkreise. Außerdem befinden sich in der weiteren Umgebung noch die Ruine eines steinernen Turms aus der Römerzeit (Torre de Urkulu) sowie eine Höhle mit einem bemerkenswert geformten Eingang (Cueva de Arpea).

Doch auch abseits dieser Attraktionen kann der Azpegi punkten: Im oberen Bereich eröffnen sich Ausblicke auf die umliegenden Kuppen und Berge – alles in grünem Gewand, wie für den westlichen Teil der Pyrenäen typisch.

Exkurs zur Namensfindung: Mangels Kennzeichnung der Passhöhe vor Ort ließ sich kein eindeutiger Name des Passes identifizieren. In Karten und Beschreibungen ist oft von Collado de Azpegi die Rede, wobei teils auch die Schreibweise Azpegui verwendet wird. Azpegiko lepoa ist die Bezeichnung in baskischer Sprache</desc>
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    <name>1057 - ES - Puerto de Ibañeta</name>
    <cmt>Der Puerto de Ibañeta liegt in der spanischen autonomen Region Navarra und verbindet die beiden baskischen Orte Luzaide (spanisch Valcarlos) und Orreaga (spanisch Roncesvalles, franz. Roncevaux). Über diesen Pass führt die an Höhendifferenzen ärmste Route vom südlichen Westfrankreich nach Pamplona in Spanien.
Bei der Nordanfahrt startet man im französischen Saint-Jean-Pied-de-Port, das seinen Namen (Heiliger Jakob am Fuße des Passes) dem Pass Ibañeta verdankt. Die Route über den Puerto de Ibañeta ist Teil der spanischen Nationalstraße N135. Die Straße ist weniger stark befahren als die Bezeichnung „Nationalstraße“ vermuten lässt. Einen guten Teil des Verkehrs machen Pilger aus (zu Fuß, mit Fahrrad, aber eben auch mit dem Auto), da die Kapelle auf der Passhöhe den Beginn des Camino Frances, des spanischen Teils des Jakobswegs nach Santiago de Compostela, darstellt.</cmt>
    <desc>Der Puerto de Ibañeta liegt in der spanischen autonomen Region Navarra und verbindet die beiden baskischen Orte Luzaide (spanisch Valcarlos) und Orreaga (spanisch Roncesvalles, franz. Roncevaux). Über diesen Pass führt die an Höhendifferenzen ärmste Route vom südlichen Westfrankreich nach Pamplona in Spanien.
Bei der Nordanfahrt startet man im französischen Saint-Jean-Pied-de-Port, das seinen Namen (Heiliger Jakob am Fuße des Passes) dem Pass Ibañeta verdankt. Die Route über den Puerto de Ibañeta ist Teil der spanischen Nationalstraße N135. Die Straße ist weniger stark befahren als die Bezeichnung „Nationalstraße“ vermuten lässt. Einen guten Teil des Verkehrs machen Pilger aus (zu Fuß, mit Fahrrad, aber eben auch mit dem Auto), da die Kapelle auf der Passhöhe den Beginn des Camino Frances, des spanischen Teils des Jakobswegs nach Santiago de Compostela, darstellt.</desc>
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    <time>2023-04-03T11:09:59Z</time>
    <name>1060 - ES - Collada de Sant Antoni</name>
    <cmt>Südlich vom Port de la Bonaigua, den man schnell von den französischen Pyrenäenklassikern westlich von Bagneres-de-Luchon erreichen kann, liegt der Coll de Sant Antoni, ein Pass, der auf einer Pyrenäenquerung auf spanischer Seite eine lohnenswerte Abkürzung bildet, um nahe am Pyrenäenhauptkamm zu bleiben. Der Bonaigua schließt sich hierfür aus, denn für den müsste mann durch den Tunnel de Vielha.
Bei einer Pyrenäenquerung führt der Weg über den Coll de la Creu de Perves im Westen zum Alt de Moncortès. Östlich geht es dann über den Port del Cantó in Richtung Andorra.</cmt>
    <desc>Südlich vom Port de la Bonaigua, den man schnell von den französischen Pyrenäenklassikern westlich von Bagneres-de-Luchon erreichen kann, liegt der Coll de Sant Antoni, ein Pass, der auf einer Pyrenäenquerung auf spanischer Seite eine lohnenswerte Abkürzung bildet, um nahe am Pyrenäenhauptkamm zu bleiben. Der Bonaigua schließt sich hierfür aus, denn für den müsste mann durch den Tunnel de Vielha.
Bei einer Pyrenäenquerung führt der Weg über den Coll de la Creu de Perves im Westen zum Alt de Moncortès. Östlich geht es dann über den Port del Cantó in Richtung Andorra.</desc>
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    <time>2023-04-03T08:52:06Z</time>
    <name>1060 - ES - Collada de Sentigosa</name>
    <cmt>Der Coll de Santigosa ist ein komplett unspektakulärer Pass zwischen dem Ripollès und der Garrotxa. Im Prinzip ist er ein Nebenpass des Coll de Canes zwischen Ripoll und Olot, aber wo der Canes auf seiner Ripollès-Seite mit einer idyllischen montanen Weidelandschaft aufwartet, bietet der Santigosa auf der Nordwestauffahrt fast "nur" dichten Mischwald. Die Garrotxa-Auffahrt teilen sich beide beinahe komplett, da die Südostauffahrt des Santigosa bis zum Zwischenpass Coll de Coubet ebenfalls auf der N-260a verläuft. Die ist übrigens durch die nördlich verlaufende N-260 durch den Túnel de Collabòs vom Durchgangsverkehr entlastet worden. Auf einer Karte sieht die N-260 als Verbindung zwischen den obengenannten Städten zwar wie ein Umweg aus, sie hat aber weniger Kurven als die N-260a und deswegen praktisch die gleiche Länge.
Den Santigosa findet man auch unter dem Namen Coll(-ada) de Sentigosa. Weil in dem in Barcelona und Girona gesprochenen Katalanisch ein unbetontes "e" wie ein mit wenig Hingabe ausgedrücktes "a" klingt, ist es aber unwichtig, wie man den Namen schreibt. Gesprochen klingen beide Versionen gleich. In den weiter südlich angesiedelten katalanischen Sprachgebieten wäre dem nicht so, weil dort das unbetonte "e" tatsächlich wie ein "e" nach deutschem Klangmuster ausgesprochen wird. Aber der Santigosa liegt halt in den südöstlichen Pyrenäen und nicht in den östlichen Ausläufern des Iberischen Gebirges, wo die unterschiedliche Schreibweise einen sprachlichen Unterschied ausmachen würde.</cmt>
    <desc>Der Coll de Santigosa ist ein komplett unspektakulärer Pass zwischen dem Ripollès und der Garrotxa. Im Prinzip ist er ein Nebenpass des Coll de Canes zwischen Ripoll und Olot, aber wo der Canes auf seiner Ripollès-Seite mit einer idyllischen montanen Weidelandschaft aufwartet, bietet der Santigosa auf der Nordwestauffahrt fast "nur" dichten Mischwald. Die Garrotxa-Auffahrt teilen sich beide beinahe komplett, da die Südostauffahrt des Santigosa bis zum Zwischenpass Coll de Coubet ebenfalls auf der N-260a verläuft. Die ist übrigens durch die nördlich verlaufende N-260 durch den Túnel de Collabòs vom Durchgangsverkehr entlastet worden. Auf einer Karte sieht die N-260 als Verbindung zwischen den obengenannten Städten zwar wie ein Umweg aus, sie hat aber weniger Kurven als die N-260a und deswegen praktisch die gleiche Länge.
Den Santigosa findet man auch unter dem Namen Coll(-ada) de Sentigosa. Weil in dem in Barcelona und Girona gesprochenen Katalanisch ein unbetontes "e" wie ein mit wenig Hingabe ausgedrücktes "a" klingt, ist es aber unwichtig, wie man den Namen schreibt. Gesprochen klingen beide Versionen gleich. In den weiter südlich angesiedelten katalanischen Sprachgebieten wäre dem nicht so, weil dort das unbetonte "e" tatsächlich wie ein "e" nach deutschem Klangmuster ausgesprochen wird. Aber der Santigosa liegt halt in den südöstlichen Pyrenäen und nicht in den östlichen Ausläufern des Iberischen Gebirges, wo die unterschiedliche Schreibweise einen sprachlichen Unterschied ausmachen würde.</desc>
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    <time>2023-04-02T18:37:07Z</time>
    <name>1060 - F - Col de Montségur</name>
    <cmt>Der Col de Montségur befindet sich nahe der berühmten Burgruine und dem gleichnamigen Ort. Die D9 führt über den Pass und verbindet das westlich gelegene Montferrier im Tal der Touyre mit Fougax-et-Barrineuf im Osten.
Keiner dieser Orte reicht an die Berühmtheit von Montségur heran, jedoch ist die intermittierende Quelle von Fontestorbes (leider nur französisch) in der Nähe von Fougax-et-Barrineuf eine Touristenattraktion und auch im quäldich-Tourenplaner verzeichnet. Der Ort Montségur selbst scheint im Sommer von Touristen überrannt zu werden, bei unser Tour Anfang Juni, war es jedoch sehr ruhig. Von der sagenumwobenen Burg, die eng mit der Geschichte der Katharer verbunden ist, ist nur wenig erhalten, das spektakulärste ist sowieso deren Lage und die damit verbundene Aussicht.
Den Radfahrer lockt wohl weniger die Esoterik oder das Geschichtsinteresse in diese Gegend als vielmehr die reizvolle Landschaft der Pyrenäen, die unzählige Möglichkeiten für schöne Touren auf wenig befahrenen Straßen bietet. Wie oben schon angedeutet, mag dies in der Hochsaison für diesen Pass eventuell nicht zutreffen.</cmt>
    <desc>Der Col de Montségur befindet sich nahe der berühmten Burgruine und dem gleichnamigen Ort. Die D9 führt über den Pass und verbindet das westlich gelegene Montferrier im Tal der Touyre mit Fougax-et-Barrineuf im Osten.
Keiner dieser Orte reicht an die Berühmtheit von Montségur heran, jedoch ist die intermittierende Quelle von Fontestorbes (leider nur französisch) in der Nähe von Fougax-et-Barrineuf eine Touristenattraktion und auch im quäldich-Tourenplaner verzeichnet. Der Ort Montségur selbst scheint im Sommer von Touristen überrannt zu werden, bei unser Tour Anfang Juni, war es jedoch sehr ruhig. Von der sagenumwobenen Burg, die eng mit der Geschichte der Katharer verbunden ist, ist nur wenig erhalten, das spektakulärste ist sowieso deren Lage und die damit verbundene Aussicht.
Den Radfahrer lockt wohl weniger die Esoterik oder das Geschichtsinteresse in diese Gegend als vielmehr die reizvolle Landschaft der Pyrenäen, die unzählige Möglichkeiten für schöne Touren auf wenig befahrenen Straßen bietet. Wie oben schon angedeutet, mag dies in der Hochsaison für diesen Pass eventuell nicht zutreffen.</desc>
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    <cmt>Hegantza (1065)
Arnéguy, Pyrénées-Atlantiques, France</cmt>
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    <time>2023-04-01T08:46:25Z</time>
    <name>1066 - F - Col de Palomère</name>
    <cmt>Begutacht man die Pyrenäen von Osten, dann ist das Massiv des Canigou (oder Canigó auf Katalanisch) das erste gewaltige Aufbäumen der Gebirgskette. So prominent ragt das Massiv über dem Roussillon empor, daß man den Canigou bis in die frühe Neuzeit für den höchsten Berg der Pyrenäen hielt. Eine klare optische Täuschung natürlich, denn auf den Pic d'Aneto fehlen ungefähr 700m Höhe. In der katalanischen Kultur, die - noch - ein Standbein im Roussillon hat, ist der Canigou präsent, nicht zuletzt durch den Festakt Flama del Canigó, bei dem man in der Nacht zur Sommersonnenwende (Nit de Sant Joan) ein Feuer auf dem Gipfel entzündet und von dort aus Fackeln ins Tiefland bringt.

Begrenzt wird das Massiv des Canigou nach Norden vom Tal der Tet und nach Süden vom Tal des Tech. Im Westen geht das Massiv über in den Pyrenäenhauptkamm, der schon bald mit dem Puigmal an der 3000m-Marke kratzt. Nach Osten hin flacht das Massiv in Richtung Perpignan hin ab. Dieser östliche Teil ist für Radfahrer hochinteressant, weil durchzogen von einem Netz aus kleinen, leider oft ruppig asphaltierten Straßen, die einsame Bergdörfer miteinander verbinden und über eine recht große Zahl von Übergängen und Zwischenpässen führen.

Der Col de Palomère ist dabei der höchste dieser Übergänge, wenn auch nicht der höchste mit dem Rennrad erreichbare Punkt östlich des Canigou-Gipfels (der befindet sich am Refuge de Batère). Im Prinzip verbindet die Passstraße Vinça im Tal der Tet mit Amélie-les-Bains/Palalda im Tal des Tech. Allerdings überquert man bei einer Befahrung noch einen anderen Pass, den Col Xatard oberhalb von Palalda, und nimmt auch zur Kenntnis, daß nach lokaler Ansicht die eigentliche Südanfahrt zum Palomère erst hinter dem Xatard, nämlich in der Schlucht des Boulés, beginnt.

Jedenfalls bekommt man bei der Überfahrung des Palomère einen umfänglichen Eindruck vom verworrenen Straßennetz und der zerklüfteten Geographie der Gegend. Wer auf einer Strecke möglichst viele Pässe abhaken will, dem sei Forques südlich von Perpignan als Startort empfohlen, denn bis zum Palomère berührt man von dort aus noch drei andere Übergänge (Llauro, Fourtou, Xatard). Im Zuge einer nördlichen Pyrenäenquerung drängt sich der Palomère geradezu vorlaut auf, um entweder zum ersten Mal die 1000m-Marke zu knacken, oder um von südlich der Paßhöhe aus einen ersten Blick auf das ersehnte Ziel, sprich das Mittelmeer, zu bekommen. Bei klarem Wetter hat man dazu noch fabelhafte Aussichten auf den Canigou, der sich je nach Jahreszeit auch mal weiß gewandet präsentiert. Eine Befahrung des Palomère taugt also sowohl als erster als auch letzter Höhepunkt eines Pyrenäentrips.</cmt>
    <desc>Begutacht man die Pyrenäen von Osten, dann ist das Massiv des Canigou (oder Canigó auf Katalanisch) das erste gewaltige Aufbäumen der Gebirgskette. So prominent ragt das Massiv über dem Roussillon empor, daß man den Canigou bis in die frühe Neuzeit für den höchsten Berg der Pyrenäen hielt. Eine klare optische Täuschung natürlich, denn auf den Pic d'Aneto fehlen ungefähr 700m Höhe. In der katalanischen Kultur, die - noch - ein Standbein im Roussillon hat, ist der Canigou präsent, nicht zuletzt durch den Festakt Flama del Canigó, bei dem man in der Nacht zur Sommersonnenwende (Nit de Sant Joan) ein Feuer auf dem Gipfel entzündet und von dort aus Fackeln ins Tiefland bringt.

Begrenzt wird das Massiv des Canigou nach Norden vom Tal der Tet und nach Süden vom Tal des Tech. Im Westen geht das Massiv über in den Pyrenäenhauptkamm, der schon bald mit dem Puigmal an der 3000m-Marke kratzt. Nach Osten hin flacht das Massiv in Richtung Perpignan hin ab. Dieser östliche Teil ist für Radfahrer hochinteressant, weil durchzogen von einem Netz aus kleinen, leider oft ruppig asphaltierten Straßen, die einsame Bergdörfer miteinander verbinden und über eine recht große Zahl von Übergängen und Zwischenpässen führen.

Der Col de Palomère ist dabei der höchste dieser Übergänge, wenn auch nicht der höchste mit dem Rennrad erreichbare Punkt östlich des Canigou-Gipfels (der befindet sich am Refuge de Batère). Im Prinzip verbindet die Passstraße Vinça im Tal der Tet mit Amélie-les-Bains/Palalda im Tal des Tech. Allerdings überquert man bei einer Befahrung noch einen anderen Pass, den Col Xatard oberhalb von Palalda, und nimmt auch zur Kenntnis, daß nach lokaler Ansicht die eigentliche Südanfahrt zum Palomère erst hinter dem Xatard, nämlich in der Schlucht des Boulés, beginnt.

Jedenfalls bekommt man bei der Überfahrung des Palomère einen umfänglichen Eindruck vom verworrenen Straßennetz und der zerklüfteten Geographie der Gegend. Wer auf einer Strecke möglichst viele Pässe abhaken will, dem sei Forques südlich von Perpignan als Startort empfohlen, denn bis zum Palomère berührt man von dort aus noch drei andere Übergänge (Llauro, Fourtou, Xatard). Im Zuge einer nördlichen Pyrenäenquerung drängt sich der Palomère geradezu vorlaut auf, um entweder zum ersten Mal die 1000m-Marke zu knacken, oder um von südlich der Paßhöhe aus einen ersten Blick auf das ersehnte Ziel, sprich das Mittelmeer, zu bekommen. Bei klarem Wetter hat man dazu noch fabelhafte Aussichten auf den Canigou, der sich je nach Jahreszeit auch mal weiß gewandet präsentiert. Eine Befahrung des Palomère taugt also sowohl als erster als auch letzter Höhepunkt eines Pyrenäentrips.</desc>
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    <name>1069 - F - Col de Portet d'Aspet</name>
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    <name>1072 - F - Col de Landerre</name>
    <cmt>Fährt man im Rahmen einer Pyrenäen-Durchquerung vom Atlantik zum Mittelmeer, bieten sich als erster wirklicher Pass der Col de Landerre oder der Col Bagargui (gennant auch Col d’Iraty) an. Beide liegen ca. 15 km südöstlich der Stadt Saint-Jean-Pied-de-Port im französischen Baskenland. Die Straße auf den Col de Landerre ist wesentlich kleiner als die auf den auch nicht gerade groß ausgebauten Col d’Iraty.
Die Straße ist in einem guten Zustand, der Ausblick auf die bis 1700 m hohen Berge kaum durch Bäume beieinträchtigt – somit aber auch relativ wenig Schatten.
Der Col de Landerre verbindet über die D117 die beiden kleinen Orte Mendive (270 m) und Alçay-Alçabéhéty-Sunharette (250 m), wobei man östlich des Landerre noch die Zwischenpässe Col d’Apanice, Col Inharpu, Col Ibarburia und Col d’Arangaїtz überquiert. Alçay-Alçabéhéty-Sunharette liegt ca. 6 km südwestlich des etwas größeren Ortes Tardets (hier gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten). Von Tardets führt eine wunderschöne 28 km lange Straße auf den französisch-spanischen Grenzpass Port de Larrau.
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    <desc>Fährt man im Rahmen einer Pyrenäen-Durchquerung vom Atlantik zum Mittelmeer, bieten sich als erster wirklicher Pass der Col de Landerre oder der Col Bagargui (gennant auch Col d’Iraty) an. Beide liegen ca. 15 km südöstlich der Stadt Saint-Jean-Pied-de-Port im französischen Baskenland. Die Straße auf den Col de Landerre ist wesentlich kleiner als die auf den auch nicht gerade groß ausgebauten Col d’Iraty.
Die Straße ist in einem guten Zustand, der Ausblick auf die bis 1700 m hohen Berge kaum durch Bäume beieinträchtigt – somit aber auch relativ wenig Schatten.
Der Col de Landerre verbindet über die D117 die beiden kleinen Orte Mendive (270 m) und Alçay-Alçabéhéty-Sunharette (250 m), wobei man östlich des Landerre noch die Zwischenpässe Col d’Apanice, Col Inharpu, Col Ibarburia und Col d’Arangaїtz überquiert. Alçay-Alçabéhéty-Sunharette liegt ca. 6 km südwestlich des etwas größeren Ortes Tardets (hier gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten). Von Tardets führt eine wunderschöne 28 km lange Straße auf den französisch-spanischen Grenzpass Port de Larrau.
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    <name>1080 - ES - Coll de Montllobar</name>
    <cmt>Der Coll de Montllobar ist ein ruhiger, aussichtsreicher und sonniger Pass zwischen Pont de Montanyana (528 m) und Tremp (468 m) in der katalanischen Comarca Pallars Jussà.</cmt>
    <desc>Der Coll de Montllobar ist ein ruhiger, aussichtsreicher und sonniger Pass zwischen Pont de Montanyana (528 m) und Tremp (468 m) in der katalanischen Comarca Pallars Jussà.</desc>
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    <name>1080 - ES - Puerto de Oroel / Puerto d’Uruel</name>
    <cmt>Der Oroel (1791 m) ist ein markanter Berggipfel in den äußeren Pyrenäen im spanischen Aragon, südlich der Stadt Jaca in der Sierra San Juan de la Peña gelegen. Schon auf der Abfahrt vom Col du Somport ragt er unübersehbar aus dem Bergkamm der äußeren Pyrenäen hervor. Die Passstraße von Jaca nach Santa Maria (A1205) passiert ihn ca. einen Kilometer westlich.</cmt>
    <desc>Der Oroel (1791 m) ist ein markanter Berggipfel in den äußeren Pyrenäen im spanischen Aragon, südlich der Stadt Jaca in der Sierra San Juan de la Peña gelegen. Schon auf der Abfahrt vom Col du Somport ragt er unübersehbar aus dem Bergkamm der äußeren Pyrenäen hervor. Die Passstraße von Jaca nach Santa Maria (A1205) passiert ihn ca. einen Kilometer westlich.</desc>
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    <time>2023-04-03T04:07:37Z</time>
    <name>1080 - F - Col d'Ahusquy</name>
    <cmt>Mitten im Pässewirrwar des französischen Baskenlands findet man den Col d’Ahusquy. Er ist über vier Seiten zu erreichen, wobei die Hauptstrecke über den Paß (D417/D147) von Bastida im Hinterland von Saint-Jean-le-Vieux in Richtung Mauléon-Licharre am Beginn des Tal des Saison (Uhaitz Handia auf Baskisch) verläuft. Eine der Anfahrten zum Ahusquy erfolgt übrigens über den Col de Landerre, der getrennt im Paßlexikon aufgeführt ist. Die Paßhöhe des Ahusquy ist in der Luftlinie nur etwa sechs Kilometer von den praktisch direkt südlich gelegenen Chalets d’Irati entfernt. Beide Paßstraßen sind über eine asphaltiertes Sträßlein, das am Zwischenpaß Col d’Ibarburia (966 m) abzweigt, miteinander verbunden.
Der Ahusquy besticht durch eine aussichtsreiche Kammstrecke sowie, egal von welcher Seite her man ihn angeht, dem einen oder anderen steilen Kilometer, wie das in diesem Teil der Pyrenäen so üblich ist. Einkehrmöglichkeit für den hungrigen Pässeradler gibt es in der Auberge d’Ahusquy. Allerdings steht die Auberge nicht auf der Paßhöhe, sondern am Col d’Ibarburia etwa zwei Kilometer östlich.</cmt>
    <desc>Mitten im Pässewirrwar des französischen Baskenlands findet man den Col d’Ahusquy. Er ist über vier Seiten zu erreichen, wobei die Hauptstrecke über den Paß (D417/D147) von Bastida im Hinterland von Saint-Jean-le-Vieux in Richtung Mauléon-Licharre am Beginn des Tal des Saison (Uhaitz Handia auf Baskisch) verläuft. Eine der Anfahrten zum Ahusquy erfolgt übrigens über den Col de Landerre, der getrennt im Paßlexikon aufgeführt ist. Die Paßhöhe des Ahusquy ist in der Luftlinie nur etwa sechs Kilometer von den praktisch direkt südlich gelegenen Chalets d’Irati entfernt. Beide Paßstraßen sind über eine asphaltiertes Sträßlein, das am Zwischenpaß Col d’Ibarburia (966 m) abzweigt, miteinander verbunden.
Der Ahusquy besticht durch eine aussichtsreiche Kammstrecke sowie, egal von welcher Seite her man ihn angeht, dem einen oder anderen steilen Kilometer, wie das in diesem Teil der Pyrenäen so üblich ist. Einkehrmöglichkeit für den hungrigen Pässeradler gibt es in der Auberge d’Ahusquy. Allerdings steht die Auberge nicht auf der Paßhöhe, sondern am Col d’Ibarburia etwa zwei Kilometer östlich.</desc>
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    <time>2023-04-03T04:16:25Z</time>
    <name>1090 - ES - Coll de Merolla</name>
    <cmt>Der Coll de Merolla besticht ganz sicher nicht durch Rampen jenseits der 10 %. Der Reiz liegt in einem stetigen, sanften Anstieg und einer sich langsam öffnenden Aussicht auf die sich im Norden auftürmenden Pyrenäen und den Parc Natural del Cadí-Moixeró. Wenn man eine Pyrenäentour beginnt, ist der Coll de Merolla ein gutes Ziel, um sich auf dieses Gebirge einzustimmen. Die Luft- und Temperaturumstellung kann man an einer leicht zu bewältigenden Steigung auf sich wirken lassen.
Auf dem Pass gibt es das Refugi Coll de Merolla – eine urige Hütte mit Übernachtungsmöglichkeit, die Wanderern als Ausgangspunkt in die umliegende Bergwelt dient. Auch als Radler sollte man hier eine kleine Pause einlegen.</cmt>
    <desc>Der Coll de Merolla besticht ganz sicher nicht durch Rampen jenseits der 10 %. Der Reiz liegt in einem stetigen, sanften Anstieg und einer sich langsam öffnenden Aussicht auf die sich im Norden auftürmenden Pyrenäen und den Parc Natural del Cadí-Moixeró. Wenn man eine Pyrenäentour beginnt, ist der Coll de Merolla ein gutes Ziel, um sich auf dieses Gebirge einzustimmen. Die Luft- und Temperaturumstellung kann man an einer leicht zu bewältigenden Steigung auf sich wirken lassen.
Auf dem Pass gibt es das Refugi Coll de Merolla – eine urige Hütte mit Übernachtungsmöglichkeit, die Wanderern als Ausgangspunkt in die umliegende Bergwelt dient. Auch als Radler sollte man hier eine kleine Pause einlegen.</desc>
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    <name>1090 - ES - Pico Gorramakil [T]</name>
    <cmt>Der Pico Gorramakil erhebt sich in Navarra, ca. 45 km östlich von Irun bzw. südöstlich von Saint-Jean-de-Luz und südlich von Cambo-les-Bains in Frankreich. Er liegt in einer einsamen Gegend der Westpyrenäen, die selbst im Hochsommer mit den vielen Touristen an den Atlantikstränden der Biscaya nicht oft besucht wird. Die einzige Auffahrt erfolgt vom Puerto de Oxtondo.</cmt>
    <desc>Der Pico Gorramakil erhebt sich in Navarra, ca. 45 km östlich von Irun bzw. südöstlich von Saint-Jean-de-Luz und südlich von Cambo-les-Bains in Frankreich. Er liegt in einer einsamen Gegend der Westpyrenäen, die selbst im Hochsommer mit den vielen Touristen an den Atlantikstränden der Biscaya nicht oft besucht wird. Die einzige Auffahrt erfolgt vom Puerto de Oxtondo.</desc>
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    <time>2023-04-03T19:13:26Z</time>
    <name>1093 - F - Beillurti</name>
    <cmt>Natürlich hat es sich schon in der Pässeradlergemeinde herumgesprochen, daß die steilsten Straßen der Pyrenäen im Nordwesten dieses Gebirges zu finden sind, sprich im französischen Baskenland (Iparralde auf Baskisch). Was aber vielleicht die Wenigsten wissen: in Iparralde findet man auch den möglicherweise steilsten Anstieg, den Frankreich überhaupt zu bieten hat.
Welcher soll das sein? Nun, es ist die Straße zum Beillurti direkt von Arnéguy aus, die einen formidablen ersten Kilometer mit 17% Steigung im Schnitt hat. Der Beillurti ist nicht wirklich ein eigenständiger Paß wie der Bagargui oder der Arnostéguy oder was es sonst noch in der Gegend gibt. Vielmehr ist er der Hochpunkt eines Sträßleins, das an der Ostflanke des Pic de Beillurti (1114 m) entlangführt. Das Sträßlein mündet südlich des Hochpunkts in die D128 ein, auf der man, sich östlich haltend, den Arnostéguy überquert.
Aus dem Tal, in dem Arnéguy liegt und durch das die Grenze zwischen Spanien und Frankreich verläuft, kommt man auf zwei verschiedenen Wegen, die wiederum beide noch jeweils eine Nebenstrecke aufweisen, hinauf zu der Höhenstraße am Pic de Beillurti vorbei. Man könnte diese Beillurti-Auffahrten natürlich als Varianten des Arnostéguy sehen. Da dies aber dem durch die Steilheit bedingten Alleinstellungsmerkmal der Beillurti-Auffahrten nicht gerecht wird, gilt der Hochpunkt der Höhenstraße als eigenständiger Paß.</cmt>
    <desc>Natürlich hat es sich schon in der Pässeradlergemeinde herumgesprochen, daß die steilsten Straßen der Pyrenäen im Nordwesten dieses Gebirges zu finden sind, sprich im französischen Baskenland (Iparralde auf Baskisch). Was aber vielleicht die Wenigsten wissen: in Iparralde findet man auch den möglicherweise steilsten Anstieg, den Frankreich überhaupt zu bieten hat.
Welcher soll das sein? Nun, es ist die Straße zum Beillurti direkt von Arnéguy aus, die einen formidablen ersten Kilometer mit 17% Steigung im Schnitt hat. Der Beillurti ist nicht wirklich ein eigenständiger Paß wie der Bagargui oder der Arnostéguy oder was es sonst noch in der Gegend gibt. Vielmehr ist er der Hochpunkt eines Sträßleins, das an der Ostflanke des Pic de Beillurti (1114 m) entlangführt. Das Sträßlein mündet südlich des Hochpunkts in die D128 ein, auf der man, sich östlich haltend, den Arnostéguy überquert.
Aus dem Tal, in dem Arnéguy liegt und durch das die Grenze zwischen Spanien und Frankreich verläuft, kommt man auf zwei verschiedenen Wegen, die wiederum beide noch jeweils eine Nebenstrecke aufweisen, hinauf zu der Höhenstraße am Pic de Beillurti vorbei. Man könnte diese Beillurti-Auffahrten natürlich als Varianten des Arnostéguy sehen. Da dies aber dem durch die Steilheit bedingten Alleinstellungsmerkmal der Beillurti-Auffahrten nicht gerecht wird, gilt der Hochpunkt der Höhenstraße als eigenständiger Paß.</desc>
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    <time>2023-04-03T14:45:07Z</time>
    <name>1095 - ES - Collada d'Hostal Roig</name>
    <cmt>Das Schöne an Katalonien (aus Radfahrersicht natürlich) ist, dass man dort 20 Jahre lang alle Winkel abradeln kann, und wenn man meint, man sei überall gewesen, hat man auf einmal eine Riesenüberraschung unter dem Rad. So ging es mir mit der Collada d'Hostal Roig. Ich hatte von dem Pass gehört, weil er im Streckenplan des Radmarathons Montsec-Montsec enthalten ist. Der Radmarathon, von dem ich Stand 2021 nicht weiß, wann er wieder stattfindet, startete früher in Balaguer am Südrand der Vorpyrenäen. Die Collada d'Hostal Roig wurde (oder wird) zusammen mit drei anderen Pässen in der 190 km-Gran-Fondo-Variante des Radmarathons überquert.

Jedenfalls verband ich nichts besonderes mit der Collada, ein niedriger Pass halt in den Vorpyrenäen des westlichen Kataloniens, am östlichen Ende des Montsec. Wird wahrscheinlich ziemlich heiß dort sein im Sommer, dachte ich mir. Als sich die Gelegenheit bot, fuhr ich um Ostern herum in die Ecke, ohne große Erwartungen, eher nur um meine Sammlung von katalanischen Pässen zu vervollständigen. Tatsächlich entpuppte sich dann die Collada als ein im oberen Bereich wirklich famoser Übergang, der meine abschätzigen Vorstellungen komplett in die Tonne trat. Auf der Südseite kommt man nämlich durch eine wunderbare Fels- und Schluchtlandschaft, mit dem Canyon Desferrador als Abschluss, während man auf der Nordseite spektakuläre Ausblicke auf die wie mit einem Lineal gezogenen Nordflanken des Montsec hat. 

Den Namen hat die Collada vom Hostal Roig auf der Passhöhe. Früher war das Hostal, dessen Name auf die rötliche Erde im Bereich der Passhöhe verweist, einmal eine Mischung aus Bauernhof und Herberge mit kleiner Kapelle. Heutzutage steht der Gebäudekomplex leer und ist auch teilweise verfallen.
Als Übergang hat die Collada eine ähnlich schwindende Bedeutung wie das Hostal Roig. Denn die Straße verbindet das allmählich aussterbende Dorf Vilanova de Meià auf der Südseite des Montsec mit dem Vall de Barcedana, einem dünn besiedelten Hochtal. Dementsprechend ist die Straße im oberen Bereich eher eine asphaltierte Piste. Zwar Stand 2021 ohne Probleme befahrbar, aber es dürfte nicht ausgeschlossen sein, dass sich die lokale Verwaltung entscheidet, die Straße aufzugeben, falls einmal größere Schäden auftreten sollten. Es gibt einfach zu wenig Leute in der Ecke, die wirklich Interesse an diesem Übergang haben. Für Radfahrer aber ist der Übergang lohnenswert und, ich will es noch einmal erwähnen, eine der spektakulären Bergstraßen der katalanischen Vorpyrenäen.</cmt>
    <desc>Das Schöne an Katalonien (aus Radfahrersicht natürlich) ist, dass man dort 20 Jahre lang alle Winkel abradeln kann, und wenn man meint, man sei überall gewesen, hat man auf einmal eine Riesenüberraschung unter dem Rad. So ging es mir mit der Collada d'Hostal Roig. Ich hatte von dem Pass gehört, weil er im Streckenplan des Radmarathons Montsec-Montsec enthalten ist. Der Radmarathon, von dem ich Stand 2021 nicht weiß, wann er wieder stattfindet, startete früher in Balaguer am Südrand der Vorpyrenäen. Die Collada d'Hostal Roig wurde (oder wird) zusammen mit drei anderen Pässen in der 190 km-Gran-Fondo-Variante des Radmarathons überquert.

Jedenfalls verband ich nichts besonderes mit der Collada, ein niedriger Pass halt in den Vorpyrenäen des westlichen Kataloniens, am östlichen Ende des Montsec. Wird wahrscheinlich ziemlich heiß dort sein im Sommer, dachte ich mir. Als sich die Gelegenheit bot, fuhr ich um Ostern herum in die Ecke, ohne große Erwartungen, eher nur um meine Sammlung von katalanischen Pässen zu vervollständigen. Tatsächlich entpuppte sich dann die Collada als ein im oberen Bereich wirklich famoser Übergang, der meine abschätzigen Vorstellungen komplett in die Tonne trat. Auf der Südseite kommt man nämlich durch eine wunderbare Fels- und Schluchtlandschaft, mit dem Canyon Desferrador als Abschluss, während man auf der Nordseite spektakuläre Ausblicke auf die wie mit einem Lineal gezogenen Nordflanken des Montsec hat. 

Den Namen hat die Collada vom Hostal Roig auf der Passhöhe. Früher war das Hostal, dessen Name auf die rötliche Erde im Bereich der Passhöhe verweist, einmal eine Mischung aus Bauernhof und Herberge mit kleiner Kapelle. Heutzutage steht der Gebäudekomplex leer und ist auch teilweise verfallen.
Als Übergang hat die Collada eine ähnlich schwindende Bedeutung wie das Hostal Roig. Denn die Straße verbindet das allmählich aussterbende Dorf Vilanova de Meià auf der Südseite des Montsec mit dem Vall de Barcedana, einem dünn besiedelten Hochtal. Dementsprechend ist die Straße im oberen Bereich eher eine asphaltierte Piste. Zwar Stand 2021 ohne Probleme befahrbar, aber es dürfte nicht ausgeschlossen sein, dass sich die lokale Verwaltung entscheidet, die Straße aufzugeben, falls einmal größere Schäden auftreten sollten. Es gibt einfach zu wenig Leute in der Ecke, die wirklich Interesse an diesem Übergang haben. Für Radfahrer aber ist der Übergang lohnenswert und, ich will es noch einmal erwähnen, eine der spektakulären Bergstraßen der katalanischen Vorpyrenäen.</desc>
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    <name>1099 - F - Col des Moulis</name>
    <cmt>Der Col des Moulis (1099 m) liegt im Departement Aude im Osten der Pyrenäen, auf der Verbindung zwischen Ax-les-Thermes und Prades. Der Col des Moulis ist ein unscheinbarer Pass, der parallel zum Tal der Aude verläuft und in der Verlängerung zum Col du Garavel liegt. Er kann gut eingebaut werden in eine Strecke zwischen Col de Jau und Col de Pailhères.</cmt>
    <desc>Der Col des Moulis (1099 m) liegt im Departement Aude im Osten der Pyrenäen, auf der Verbindung zwischen Ax-les-Thermes und Prades. Der Col des Moulis ist ein unscheinbarer Pass, der parallel zum Tal der Aude verläuft und in der Verlängerung zum Col du Garavel liegt. Er kann gut eingebaut werden in eine Strecke zwischen Col de Jau und Col de Pailhères.</desc>
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    <time>2023-04-02T15:08:45Z</time>
    <name>1100 - ES - Alto Echo</name>
    <cmt>Der Alto Echo, benannt nach dem östlich des Passes gelegenen Ortes Hecho, liegt ganz im Westen der spanischen Region Aragon, unweit der Grenze zur Region Navarra. Im Gegensatz zu vielen anderen Pässen der aragonesischen Pyrenäen ist die über ihn verlaufende Straße A-176 relativ breit ausgebaut. Viel Verkehr herrscht in dieser einsamen Gegend dennoch nicht. Der Pass verbindet das Tal des Rio Veral bei Ansó mit demjenigen des Rio Aragón Subordán bei Hecho.

Ist man hier in West-Ost-Richtung (oder umgekehrt) unterwegs, könnte sich im Osten der Nachbarpass Alto Aisa anschließen, der die Verbindung zum Transitpass Col du Somport nach Frankreich herstellt. Im Westen führt der Puerto de Matamachos Richtung Navarra, empfehlenswerter zur Kombination ist jedoch der sehr schöne Parallelpass Alto Zuriza. An beide genannten Pässe könnte sich dann nach Norden der Col de la Pierre Saint Martin anschließen, der ebenfalls auf die französische Nordseite der Pyrenäen führt.</cmt>
    <desc>Der Alto Echo, benannt nach dem östlich des Passes gelegenen Ortes Hecho, liegt ganz im Westen der spanischen Region Aragon, unweit der Grenze zur Region Navarra. Im Gegensatz zu vielen anderen Pässen der aragonesischen Pyrenäen ist die über ihn verlaufende Straße A-176 relativ breit ausgebaut. Viel Verkehr herrscht in dieser einsamen Gegend dennoch nicht. Der Pass verbindet das Tal des Rio Veral bei Ansó mit demjenigen des Rio Aragón Subordán bei Hecho.

Ist man hier in West-Ost-Richtung (oder umgekehrt) unterwegs, könnte sich im Osten der Nachbarpass Alto Aisa anschließen, der die Verbindung zum Transitpass Col du Somport nach Frankreich herstellt. Im Westen führt der Puerto de Matamachos Richtung Navarra, empfehlenswerter zur Kombination ist jedoch der sehr schöne Parallelpass Alto Zuriza. An beide genannten Pässe könnte sich dann nach Norden der Col de la Pierre Saint Martin anschließen, der ebenfalls auf die französische Nordseite der Pyrenäen führt.</desc>
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    <time>2023-04-03T08:16:32Z</time>
    <name>1100 - ES - Coll de la Boixeda</name>
    <cmt>Der Coll de la Boixeda ist ein Pass mit zwei Gesichtern. Da präsentiert sich die Westanfahrt von Camprodon her, die weder aus sportlicher noch aus landschaftlicher Sicht einen Besuch lohnt, äußerst miesepetrig. Sie führt zu einem guten Stück auf der breit ausgebauten C-38 entlang, welche die Comarca Ripollès (Spanien) über den Coll d’Ares mit dem Roussillon (Frankreich) verbindet.

Dafür zeigt sich der Pass auf seiner einsamen Südostanfahrt von Beget her, die man als ein wirkliches Pyrenäenkleinod bezeichnen kann, in vollem Glanze. Eine Befahrung ist jedem Radtouristen ohne Einschränkung zu empfehlen. Allein das verwunschene Dorf Beget (das g im Namen wird im Katalanischen wie ein Zwischending aus sch und ch ausgesprochen) am Fuß des Passes lohnt schon einen Besuch.

Gelegen im gebirgigen Nordosten Kataloniens, kann man den Coll de la Boixeda natürlich mit einigen anderen Auffahrten verbinden, zum Beispiel mit Vallter 2000 oder dem Coll de Pera im Süden. Überhaupt ist die Verbindung Boixeda-Pera ein echter Geheimtipp der südostlichen Seite der Pyrenäen, weil man hier völlig alleingelassen vom Rest der Welt im Grünen pedalieren kann. Oder man fährt über den obengenannten Coll d’Ares nach Prats-de-Mollo-la-Preste, von wo aus man die Möglichkeit hat, die nicht allzu bekannte Bergwelt des Haut Vallespir zu erkunden.</cmt>
    <desc>Der Coll de la Boixeda ist ein Pass mit zwei Gesichtern. Da präsentiert sich die Westanfahrt von Camprodon her, die weder aus sportlicher noch aus landschaftlicher Sicht einen Besuch lohnt, äußerst miesepetrig. Sie führt zu einem guten Stück auf der breit ausgebauten C-38 entlang, welche die Comarca Ripollès (Spanien) über den Coll d’Ares mit dem Roussillon (Frankreich) verbindet.

Dafür zeigt sich der Pass auf seiner einsamen Südostanfahrt von Beget her, die man als ein wirkliches Pyrenäenkleinod bezeichnen kann, in vollem Glanze. Eine Befahrung ist jedem Radtouristen ohne Einschränkung zu empfehlen. Allein das verwunschene Dorf Beget (das g im Namen wird im Katalanischen wie ein Zwischending aus sch und ch ausgesprochen) am Fuß des Passes lohnt schon einen Besuch.

Gelegen im gebirgigen Nordosten Kataloniens, kann man den Coll de la Boixeda natürlich mit einigen anderen Auffahrten verbinden, zum Beispiel mit Vallter 2000 oder dem Coll de Pera im Süden. Überhaupt ist die Verbindung Boixeda-Pera ein echter Geheimtipp der südostlichen Seite der Pyrenäen, weil man hier völlig alleingelassen vom Rest der Welt im Grünen pedalieren kann. Oder man fährt über den obengenannten Coll d’Ares nach Prats-de-Mollo-la-Preste, von wo aus man die Möglichkeit hat, die nicht allzu bekannte Bergwelt des Haut Vallespir zu erkunden.</desc>
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    <time>2023-04-01T10:40:34Z</time>
    <name>1105 - F - Col d'Arthaburu</name>
    <cmt>Der Col d'Arthaburu ist einer dieser fiesen knallharten Pässe in weiter karger Berglandschaft, die es im französischen Baskenland in Hülle und Fülle gibt. Die Passhöhe liegt nicht weit weg von der Grenze zu Spanien, direkt neben dem namensspendenden Pic Arthaburu (1156 m). Im Grunde genommen verbindet die Straße über den Pass nicht zwei Täler miteinander, sondern sie bringt einen von Estérençuby quasi ins Herz der baskischen Pyrenäen im spanisch-französischen Grenzgebiet. Eine Weiterfahrt zum Col de Bagargui über den Col de Sourzay ist von der Passhöhe aus möglich, man kann aber auch über den Col de Burdincurucheta wieder nach Norden Richtung Mendive/Lecumberry abfahren.

Was den Arthaburu so außergewöhnlich macht, ist der enorm steile Anstieg aus Richtung Estérençuby, der vergleichbar ist mit der Nordanfahrt zum Port de Larrau über Larrau. Wer es noch einsamer haben möchte als am Arthaburu, der fährt etwa einen Kilometer östlich der Passhöhe auf einer asphaltierten Piste über einen über 1200 m hohen Bergkamm am Errozate hinab zum Col d'Errozate genau auf der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Von dort aus kann man es allerdings nicht nach Navarra runter laufen lassen. Vielmehr macht die Straße einen Schlenker, fällt ab in ein verwunschenes Hochtal und führt wieder hinauf zur D301 Richtung Col de Sourzay.</cmt>
    <desc>Der Col d'Arthaburu ist einer dieser fiesen knallharten Pässe in weiter karger Berglandschaft, die es im französischen Baskenland in Hülle und Fülle gibt. Die Passhöhe liegt nicht weit weg von der Grenze zu Spanien, direkt neben dem namensspendenden Pic Arthaburu (1156 m). Im Grunde genommen verbindet die Straße über den Pass nicht zwei Täler miteinander, sondern sie bringt einen von Estérençuby quasi ins Herz der baskischen Pyrenäen im spanisch-französischen Grenzgebiet. Eine Weiterfahrt zum Col de Bagargui über den Col de Sourzay ist von der Passhöhe aus möglich, man kann aber auch über den Col de Burdincurucheta wieder nach Norden Richtung Mendive/Lecumberry abfahren.

Was den Arthaburu so außergewöhnlich macht, ist der enorm steile Anstieg aus Richtung Estérençuby, der vergleichbar ist mit der Nordanfahrt zum Port de Larrau über Larrau. Wer es noch einsamer haben möchte als am Arthaburu, der fährt etwa einen Kilometer östlich der Passhöhe auf einer asphaltierten Piste über einen über 1200 m hohen Bergkamm am Errozate hinab zum Col d'Errozate genau auf der Grenze zwischen Spanien und Frankreich. Von dort aus kann man es allerdings nicht nach Navarra runter laufen lassen. Vielmehr macht die Straße einen Schlenker, fällt ab in ein verwunschenes Hochtal und führt wieder hinauf zur D301 Richtung Col de Sourzay.</desc>
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    <time>2023-04-03T09:17:40Z</time>
    <name>1106 - ES - Coll de Comiols</name>
    <cmt>Der Coll de Comiols ist einer der südlichsten Tausender der Pyrenäen. Die L-512/C-74 über den Pass verbindet den Norden der sogenannten zentralen katalanischen Senke (sprich das Innere Kataloniens) mit dem Becken von Tremp (Conca de Tremp). Oder um Städte zu nennen: Artesa de Segre mit Isona. Beidseitig der Passhöhe gibt es Varianten zum Pass hinauf. Auf der Südseite trifft im letzten Drittel der Auffahrt eine Straße von Ponts her auf die L-512/C-74, auf der Nordseite führt eine schmale Alternativauffahrt über Sant Salvador de Toló.
Seinen Namen hat der Pass von der Serra de Comiols, die sich vom Übergang aus nach Südwesten zieht. In der Serra finden sich Reste einer alten Burg, die im frühen Mittelalter eine Grenzbefestigung zwischen dem musulmanischen Iberien und der karolingischen Grafschaft war, aus der sich Katalonien entwickelte. Von der Südauffahrt aus sieht man die Ruinen.
Als einen Pyrenäenkracher kann man den Coll de Comiols nicht bezeichnen. Die L-512/C-74 ist stellenweise sehr breit ausgebaut und hat Transitcharakter. Unter der Woche fahren tatsächlich einige LKW über den Comiols, aber in aller Regel darf man bei einer Überquerung mit wenig Verkehr rechnen. Grund dafür ist die nicht weit entfernte Hauptverbindung von Lleida nach Tremp, die westlich verlaufende C-13 an der Noguera Pallaresa entlang bzw. über den Alt de Fontllonga. Für den Pass spricht, dass man auf der Südseite enorme Ausblicke über das Innere Kataloniens bis zum Montserrat hat, während man auf der Nordseite weit über die Conca de Tremp schaut mit den umgebenden Bergketten, wie zum Beispiel der Serra del Montsec, der Serra de Carreu oder der Serra Mitjana.
Einer der härteren katalanischen Jedermann-Marathons hat den Comiols im Streckenplan, und zwar die in Balaguer startende Marxa Montsec-Montsec. Leider fiel die Veranstaltung, wie so vieles andere, im Jahr 2020 wegen des Coronavirus aus.</cmt>
    <desc>Der Coll de Comiols ist einer der südlichsten Tausender der Pyrenäen. Die L-512/C-74 über den Pass verbindet den Norden der sogenannten zentralen katalanischen Senke (sprich das Innere Kataloniens) mit dem Becken von Tremp (Conca de Tremp). Oder um Städte zu nennen: Artesa de Segre mit Isona. Beidseitig der Passhöhe gibt es Varianten zum Pass hinauf. Auf der Südseite trifft im letzten Drittel der Auffahrt eine Straße von Ponts her auf die L-512/C-74, auf der Nordseite führt eine schmale Alternativauffahrt über Sant Salvador de Toló.
Seinen Namen hat der Pass von der Serra de Comiols, die sich vom Übergang aus nach Südwesten zieht. In der Serra finden sich Reste einer alten Burg, die im frühen Mittelalter eine Grenzbefestigung zwischen dem musulmanischen Iberien und der karolingischen Grafschaft war, aus der sich Katalonien entwickelte. Von der Südauffahrt aus sieht man die Ruinen.
Als einen Pyrenäenkracher kann man den Coll de Comiols nicht bezeichnen. Die L-512/C-74 ist stellenweise sehr breit ausgebaut und hat Transitcharakter. Unter der Woche fahren tatsächlich einige LKW über den Comiols, aber in aller Regel darf man bei einer Überquerung mit wenig Verkehr rechnen. Grund dafür ist die nicht weit entfernte Hauptverbindung von Lleida nach Tremp, die westlich verlaufende C-13 an der Noguera Pallaresa entlang bzw. über den Alt de Fontllonga. Für den Pass spricht, dass man auf der Südseite enorme Ausblicke über das Innere Kataloniens bis zum Montserrat hat, während man auf der Nordseite weit über die Conca de Tremp schaut mit den umgebenden Bergketten, wie zum Beispiel der Serra del Montsec, der Serra de Carreu oder der Serra Mitjana.
Einer der härteren katalanischen Jedermann-Marathons hat den Comiols im Streckenplan, und zwar die in Balaguer startende Marxa Montsec-Montsec. Leider fiel die Veranstaltung, wie so vieles andere, im Jahr 2020 wegen des Coronavirus aus.</desc>
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    <time>2023-04-01T09:00:09Z</time>
    <name>1110 - F - Col de Latrape</name>
    <cmt>Im äußersten Süden des Départements Ariège gelegen verbindet der Col de Latrape das Vallée de Garbet mit dem Vallée d’Ustou. Bei einer Pyrenäendurchquerung ist er eigentlich nur als Umweg zu erfahren, da der kürzere und einfachere Weg durch die Ariège über Saint-Girons und den Col de Port führt. Es lohnt sich jedoch, die Strecke über den Col de Latrape und weiter über den Col d'Agnes und den Port de Lers zu wählen, weil diese Alternative noch attraktiver und abwechslungsreicher ist als der oben erwähnte, etwas weiter nördlich verlaufende Weg.
Der charmante Kurort Aulus-les-Bains ist der Ausgangspunkt für die Ostanfahrt des Col de Latrape. Im 19. Jahrhundert waren seine heilenden Wasser ziemlich beliebt bei Leuten, die sich die Syphilis eingefangen hatten. Was aber nichts damit zu tun hatte, daß die Pyrenäenbäche und -quellen Syphilis kurierten. Vielmehr verschaffte das Wasser Linderung der Leiden, die den Kranken durch die heftigen Bleibehandlungen entstanden, mit denen man damals meistens erfolgslos versuchte, der Krankheit beizukommen.
Ansonsten ist der Col de Latrape dem einen oder anderen vielleicht bekannt wegen der Skistation Guzet-Neige, die man über seine Westanfahrt erreicht. Dort endeten nämlich hin und wieder Etappen der Tour de France, wie man in jener Beschreibung nachlesen kann.</cmt>
    <desc>Im äußersten Süden des Départements Ariège gelegen verbindet der Col de Latrape das Vallée de Garbet mit dem Vallée d’Ustou. Bei einer Pyrenäendurchquerung ist er eigentlich nur als Umweg zu erfahren, da der kürzere und einfachere Weg durch die Ariège über Saint-Girons und den Col de Port führt. Es lohnt sich jedoch, die Strecke über den Col de Latrape und weiter über den Col d'Agnes und den Port de Lers zu wählen, weil diese Alternative noch attraktiver und abwechslungsreicher ist als der oben erwähnte, etwas weiter nördlich verlaufende Weg.
Der charmante Kurort Aulus-les-Bains ist der Ausgangspunkt für die Ostanfahrt des Col de Latrape. Im 19. Jahrhundert waren seine heilenden Wasser ziemlich beliebt bei Leuten, die sich die Syphilis eingefangen hatten. Was aber nichts damit zu tun hatte, daß die Pyrenäenbäche und -quellen Syphilis kurierten. Vielmehr verschaffte das Wasser Linderung der Leiden, die den Kranken durch die heftigen Bleibehandlungen entstanden, mit denen man damals meistens erfolgslos versuchte, der Krankheit beizukommen.
Ansonsten ist der Col de Latrape dem einen oder anderen vielleicht bekannt wegen der Skistation Guzet-Neige, die man über seine Westanfahrt erreicht. Dort endeten nämlich hin und wieder Etappen der Tour de France, wie man in jener Beschreibung nachlesen kann.</desc>
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    <name>1116 - ES - Coll de la Creu de l'Oració</name>
    <cmt>Vielleicht ist ist schon mal jemand auf einer Südpyrenäentour vor dem Problem gestanden, die Strecke von Berga nach Guardiola de Berguedà durch die Schlucht des Llobregat mit dem Rad zu bewältigen, und dabei auf der nacional C-16 gelandet. Die ist in der Tat schwer verdaulich, weil Hauptzugang von Barcelona in die Cerdanya, und gerade zur Ferienzeit entsprechend ausgelastet (auch mit Schwerverkehr). Besonders ätzend ist der Abschnitt zwischen Berga und Cercs, wo die Straße auf und ab kurvt und teils dreispurig ausgebaut ist. Dementsprechend sind dort hohe Geschwindigkeiten und tollkühne Fahrmanöver zu bestaunen.
Es gibt zum Glück Möglichkeiten, die nacional zwar nicht vollständig, aber zum großen Teil zu umfahren. Auf der Westseite der Schlucht kann man von Berga aus auf einer sich oberhalb der nacional entlangschlängelnden Landstraße bis kurz vor Cercs radeln, kurz auf die nacional wechseln, sich über den Ortskern von Cercs nach la Rondonella durchschlagen, unterhalb von Sant Corneli auf die Straße zum Coll de Fumanya abbiegen, sich in Sant Corneli in Richtung el Jou halten und dann über die B-400 (die über den Coll de Josa führt) bis kurz vor Guardiola de Berguedà abfahren. Diese Umgehung erfordert allerdings eine gewisse Ortskenntnis.
Einfacher (wenn auch etwas steiler) ist es auf der Ostseite. Dort kann man von Berga aus Richtung Borredà fahren, nach der Brücke über den Pantà de la Baells links Richtung la Nou de Berguedà abbiegen und über den Doppelpass Collada de Vinyoles/Collada de Sant Isidre etwa zwei Drittel der nacional einsparen.
Da in la Nou de Berguedà, einem Bergdorf inmitten beider Pässe, ebenfalls eine Straße hinab in die Schlucht zur nacional führt, kann man beide Pässe aber auch getrennt voneinander befahren. Getrennte Befahrung spricht für getrennte Betrachtung, und so wollen wir die zwei Pässe einmal genauer unter die Lupe nehmen.
Fangen wir mit der Collada de Sant Isidre an. Die liegt also oberhalb des Llobregat, am Westrand des Catllaràs, sprich den Bergketten zwischen Berga und Ripoll. Man kann den Sant Isidre als richtigen Pass im Sinne von Verbindung zwischen zwei Tälern betrachten, nämlich kleinen Seitentälern des Llobregat, die vom Torrent de Malanyeu bzw. vom Torrent de la Nou durchflossen werden. Man kann ihn aber auch nur als Hochpunkt über dem Tal des Llobregat ohne eigentlichen Passcharakter betrachten, das bleibt jedem selbst überlassen. Die Straße über den Pass ist herrlich ruhig, es gibt fast kaum Verkehr. Leider ist der Asphalt um die Passhöhe herum in einem zerbröckelten Zustand (September 2014), aber das kann sich natürlich auch wieder ändern, zum Guten wie zum noch Schlechteren.
Die Nordanfahrt zum Sant Isidre ist wenig aussichtsreich, durchaus fordernd vom Steigungsprofil her, aber angenehm zu fahren, während die Südanfahrt ein sehr hübsches Sträßlein ist, wie man sie im Berguedà zuhauf findet. Perfekt verbinden kann man den Sant Isidre mit dem Coll de Fumanya, da die Südanfahrt über la Nou nur wenige Meter entfernt vom Beginn der Ostanfahrt zu jenem Pass in die nacional mündet. Wer neben der Radfahrerei noch ein paar Sehenswürdigkeiten abklappern will, der kann in la Nou am Santuari de la Mare de Déu de Lurdes Halt machen.</cmt>
    <desc>Vielleicht ist ist schon mal jemand auf einer Südpyrenäentour vor dem Problem gestanden, die Strecke von Berga nach Guardiola de Berguedà durch die Schlucht des Llobregat mit dem Rad zu bewältigen, und dabei auf der nacional C-16 gelandet. Die ist in der Tat schwer verdaulich, weil Hauptzugang von Barcelona in die Cerdanya, und gerade zur Ferienzeit entsprechend ausgelastet (auch mit Schwerverkehr). Besonders ätzend ist der Abschnitt zwischen Berga und Cercs, wo die Straße auf und ab kurvt und teils dreispurig ausgebaut ist. Dementsprechend sind dort hohe Geschwindigkeiten und tollkühne Fahrmanöver zu bestaunen.
Es gibt zum Glück Möglichkeiten, die nacional zwar nicht vollständig, aber zum großen Teil zu umfahren. Auf der Westseite der Schlucht kann man von Berga aus auf einer sich oberhalb der nacional entlangschlängelnden Landstraße bis kurz vor Cercs radeln, kurz auf die nacional wechseln, sich über den Ortskern von Cercs nach la Rondonella durchschlagen, unterhalb von Sant Corneli auf die Straße zum Coll de Fumanya abbiegen, sich in Sant Corneli in Richtung el Jou halten und dann über die B-400 (die über den Coll de Josa führt) bis kurz vor Guardiola de Berguedà abfahren. Diese Umgehung erfordert allerdings eine gewisse Ortskenntnis.
Einfacher (wenn auch etwas steiler) ist es auf der Ostseite. Dort kann man von Berga aus Richtung Borredà fahren, nach der Brücke über den Pantà de la Baells links Richtung la Nou de Berguedà abbiegen und über den Doppelpass Collada de Vinyoles/Collada de Sant Isidre etwa zwei Drittel der nacional einsparen.
Da in la Nou de Berguedà, einem Bergdorf inmitten beider Pässe, ebenfalls eine Straße hinab in die Schlucht zur nacional führt, kann man beide Pässe aber auch getrennt voneinander befahren. Getrennte Befahrung spricht für getrennte Betrachtung, und so wollen wir die zwei Pässe einmal genauer unter die Lupe nehmen.
Fangen wir mit der Collada de Sant Isidre an. Die liegt also oberhalb des Llobregat, am Westrand des Catllaràs, sprich den Bergketten zwischen Berga und Ripoll. Man kann den Sant Isidre als richtigen Pass im Sinne von Verbindung zwischen zwei Tälern betrachten, nämlich kleinen Seitentälern des Llobregat, die vom Torrent de Malanyeu bzw. vom Torrent de la Nou durchflossen werden. Man kann ihn aber auch nur als Hochpunkt über dem Tal des Llobregat ohne eigentlichen Passcharakter betrachten, das bleibt jedem selbst überlassen. Die Straße über den Pass ist herrlich ruhig, es gibt fast kaum Verkehr. Leider ist der Asphalt um die Passhöhe herum in einem zerbröckelten Zustand (September 2014), aber das kann sich natürlich auch wieder ändern, zum Guten wie zum noch Schlechteren.
Die Nordanfahrt zum Sant Isidre ist wenig aussichtsreich, durchaus fordernd vom Steigungsprofil her, aber angenehm zu fahren, während die Südanfahrt ein sehr hübsches Sträßlein ist, wie man sie im Berguedà zuhauf findet. Perfekt verbinden kann man den Sant Isidre mit dem Coll de Fumanya, da die Südanfahrt über la Nou nur wenige Meter entfernt vom Beginn der Ostanfahrt zu jenem Pass in die nacional mündet. Wer neben der Radfahrerei noch ein paar Sehenswürdigkeiten abklappern will, der kann in la Nou am Santuari de la Mare de Déu de Lurdes Halt machen.</desc>
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    <time>2023-04-03T04:24:26Z</time>
    <name>1120 - ES - Coll de Canes</name>
    <cmt>In den Vorpyrenäen zwischen dem Ripollès und Olot in der Garrotxa gibt es eine ganze Anzahl von recht niedrigen Pässen, die als parallele Fortsetzung der Übergänge über die Serralada Transversal von Osona in die Garrotxa angesehen werden können. Der südlichste dieser Pässe ist der Coll de Canes, über den man direkt von Ripoll nach Olot gelangt.
Da, wie schon oben angedeutet, die Gegend mit einer gewissen Pässedichte gesegnet ist, läßt sich der Coll de Canes vielfältig kombinieren, zum Beispiel nach Westen hin mit dem Coll de Merolla, nach Süden hin mit dem Collfred oder nach Norden hin mit dem Coll de Capsacosta. Auf der Ostanfahrt zum Coll de Canes passiert man eine Kreuzung auf 970 m Höhe, an der eine Straße abbiegt, welche über den Coll de Santigosa nach Sant Joan de les Abadesses abfällt. Diese Stelle wird ebenfalls als Pass bezeichnet und nennt sich Coll de Coubet. Die Straße über den Coll de Canes ist auch Teil der Strecke eines Jedermann-Rennens, der Marxa Cicloturista Terra de Remences, die 2007 ihr zehnjähriges Jubiläum feierte.
Zum Ausgangspunkt der Westanfahrt, der Kleinstadt Ripoll, gibt es noch eine interessante Sache zu berichten. Dort steht nämlich das Kloster Santa Maria, welches 880 n. Chr. von Guifré el Pilós gegründet wurde. Dieser Herr, den man auf Deutsch in etwa „Wilfred der Behaarte“ nennen könnte, ist so etwas wie der Gründervater Kataloniens und das Kloster eines der kulturellen Symbole der Region. Wobei es aber nicht im Originalzustand erhalten ist, sondern durch Erdbeben und Brände schwer beschädigt und Ende des 19. Jahrhunderts auf eine etwas improvisatorische Art und Weise restauriert wurde.</cmt>
    <desc>In den Vorpyrenäen zwischen dem Ripollès und Olot in der Garrotxa gibt es eine ganze Anzahl von recht niedrigen Pässen, die als parallele Fortsetzung der Übergänge über die Serralada Transversal von Osona in die Garrotxa angesehen werden können. Der südlichste dieser Pässe ist der Coll de Canes, über den man direkt von Ripoll nach Olot gelangt.
Da, wie schon oben angedeutet, die Gegend mit einer gewissen Pässedichte gesegnet ist, läßt sich der Coll de Canes vielfältig kombinieren, zum Beispiel nach Westen hin mit dem Coll de Merolla, nach Süden hin mit dem Collfred oder nach Norden hin mit dem Coll de Capsacosta. Auf der Ostanfahrt zum Coll de Canes passiert man eine Kreuzung auf 970 m Höhe, an der eine Straße abbiegt, welche über den Coll de Santigosa nach Sant Joan de les Abadesses abfällt. Diese Stelle wird ebenfalls als Pass bezeichnet und nennt sich Coll de Coubet. Die Straße über den Coll de Canes ist auch Teil der Strecke eines Jedermann-Rennens, der Marxa Cicloturista Terra de Remences, die 2007 ihr zehnjähriges Jubiläum feierte.
Zum Ausgangspunkt der Westanfahrt, der Kleinstadt Ripoll, gibt es noch eine interessante Sache zu berichten. Dort steht nämlich das Kloster Santa Maria, welches 880 n. Chr. von Guifré el Pilós gegründet wurde. Dieser Herr, den man auf Deutsch in etwa „Wilfred der Behaarte“ nennen könnte, ist so etwas wie der Gründervater Kataloniens und das Kloster eines der kulturellen Symbole der Region. Wobei es aber nicht im Originalzustand erhalten ist, sondern durch Erdbeben und Brände schwer beschädigt und Ende des 19. Jahrhunderts auf eine etwas improvisatorische Art und Weise restauriert wurde.</desc>
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    <time>2023-04-02T19:05:44Z</time>
    <name>1120 - ES - Santuari de la Mare de Déu del Mont [T]</name>
    <cmt>Für Leute, die ein Faible für Radfahren, religiöse Kunst und weite Aussichten haben, bieten die Wege hoch zu den Santuaris eine perfekte Kombination der Leidenschaften. Wie schon bei der Beschreibung des mallorquinischen Puig de Sant Salvador erwähnt, ist ein Santuari eine Wallfahrtskirche mit Marienstatue, wobei einmal dahingestellt bleiben soll, ob zu dem jeweiligen Santuari tatsächlich noch Wallfahrten stattfinden oder nicht. Jedenfalls existieren meistens noch nebulöse Legenden, die den Fund der Muttergottes(Mare de Déu)-Figur erklären; im Fall des Santuari de la Mare de Déu del Mont war ein Hirte der glückliche Finder, mit tatkräftiger Unterstützung seiner Rinder, durch deren röchelndes Gehuste (Bergluft ist nicht immer gesund) er auf eine Höhle aufmerksam wurde, in der die Figur ihrer Entdeckung harrte.
Das Santuari klammert sich an die höchste Spitze der Serra del Mont, einem kleinen, dem Pyrenäenhauptkamm vorgelagerten Bergzug nordöstlich von Olot, der die Garrotxa nach Norden abschließt und sie von der Comarca Alt Empordà trennt. Errichtet wurde es vermutlich Anfang des 14. Jahrhunderts von den Mönchen des Benediktinerklosters Sant Llorenç de Sous, das heutzutage verlassen und verfallen ist. Der Rundumblick vom Santuari aus ist grandios, man kann weite Teile des Nordostens Kataloniens überblicken. Allerdings ist der Horizont im Sommer und Herbst wegen des nahen Mittelmeers oft sehr dunstig. Wenn es irgendwie geht, sollte man versuchen, an einem klaren Tag im Winter oder Frühjahr dort hinauf zu pilgern.</cmt>
    <desc>Für Leute, die ein Faible für Radfahren, religiöse Kunst und weite Aussichten haben, bieten die Wege hoch zu den Santuaris eine perfekte Kombination der Leidenschaften. Wie schon bei der Beschreibung des mallorquinischen Puig de Sant Salvador erwähnt, ist ein Santuari eine Wallfahrtskirche mit Marienstatue, wobei einmal dahingestellt bleiben soll, ob zu dem jeweiligen Santuari tatsächlich noch Wallfahrten stattfinden oder nicht. Jedenfalls existieren meistens noch nebulöse Legenden, die den Fund der Muttergottes(Mare de Déu)-Figur erklären; im Fall des Santuari de la Mare de Déu del Mont war ein Hirte der glückliche Finder, mit tatkräftiger Unterstützung seiner Rinder, durch deren röchelndes Gehuste (Bergluft ist nicht immer gesund) er auf eine Höhle aufmerksam wurde, in der die Figur ihrer Entdeckung harrte.
Das Santuari klammert sich an die höchste Spitze der Serra del Mont, einem kleinen, dem Pyrenäenhauptkamm vorgelagerten Bergzug nordöstlich von Olot, der die Garrotxa nach Norden abschließt und sie von der Comarca Alt Empordà trennt. Errichtet wurde es vermutlich Anfang des 14. Jahrhunderts von den Mönchen des Benediktinerklosters Sant Llorenç de Sous, das heutzutage verlassen und verfallen ist. Der Rundumblick vom Santuari aus ist grandios, man kann weite Teile des Nordostens Kataloniens überblicken. Allerdings ist der Horizont im Sommer und Herbst wegen des nahen Mittelmeers oft sehr dunstig. Wenn es irgendwie geht, sollte man versuchen, an einem klaren Tag im Winter oder Frühjahr dort hinauf zu pilgern.</desc>
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    <time>2023-04-01T07:16:11Z</time>
    <name>1129 - ES - Alto Laza</name>
    <cmt>Südlich des spanisch-französischen Grenzpass Port de Larrau verbindet die leichte Strecke über den Alto Laza dessen Anfahrt mit der des Col de la Pierre Saint Martin, der von Spanien zurück nach Frankreich führt.
Ein 97 km langer Rundkurs verbindet diese Pässe in der Reihenfolge Larrau - Port de Larrau - Alto Laza - Col de la Pierre St. Martin - Col de Suscousse - Larrau.
Westlich von Ochagavia, dem ersten Ort westlich vom Alto Laza, schließt sich der Anstieg zum Alto de Remendia an. Östlich kann man über den Alto Zuriza eine Pyrenäenquerung in Spanien fortsetzen</cmt>
    <desc>Südlich des spanisch-französischen Grenzpass Port de Larrau verbindet die leichte Strecke über den Alto Laza dessen Anfahrt mit der des Col de la Pierre Saint Martin, der von Spanien zurück nach Frankreich führt.
Ein 97 km langer Rundkurs verbindet diese Pässe in der Reihenfolge Larrau - Port de Larrau - Alto Laza - Col de la Pierre St. Martin - Col de Suscousse - Larrau.
Westlich von Ochagavia, dem ersten Ort westlich vom Alto Laza, schließt sich der Anstieg zum Alto de Remendia an. Östlich kann man über den Alto Zuriza eine Pyrenäenquerung in Spanien fortsetzen</desc>
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    <time>2023-04-02T15:22:11Z</time>
    <name>1135 - F - Col de Burdincurucheta</name>
    <cmt>Der Col de Burdincurucheta, in der Nähe der Jakobswegs-Hochburg Saint-Jean-Pied-de-Port gelegen, ist ein sehr einsamer, landschaftlich unheimlich schöner „Einstiegspass” in die Bergwelt der baskischen Pyrenäen. Seine Westrampe ist ansatzweise bereits Teil der Beschreibung des nachfolgenden Col de Bagargui, über den man nach Larrau in Richtung der hohen Pyrenäenklassiker weiterfahren kann.
Aber auch als Rundkurs für Liebhaber absoluter Einsamkeit und gepflegt-knackiger Steigungsprozente kann man ihn einbauen, wenn man beispielsweise statt Richtung Bagargui beim Iraty-See die D301 über Estérençuby nach Saint-Jean-Pied-de-Port wählt, oder über den Bagargui und den Col Burdin Olatze (bzw. Col de Landerre) nach Saint-Jean-le-Vieux weiterfährt.
</cmt>
    <desc>Der Col de Burdincurucheta, in der Nähe der Jakobswegs-Hochburg Saint-Jean-Pied-de-Port gelegen, ist ein sehr einsamer, landschaftlich unheimlich schöner „Einstiegspass” in die Bergwelt der baskischen Pyrenäen. Seine Westrampe ist ansatzweise bereits Teil der Beschreibung des nachfolgenden Col de Bagargui, über den man nach Larrau in Richtung der hohen Pyrenäenklassiker weiterfahren kann.
Aber auch als Rundkurs für Liebhaber absoluter Einsamkeit und gepflegt-knackiger Steigungsprozente kann man ihn einbauen, wenn man beispielsweise statt Richtung Bagargui beim Iraty-See die D301 über Estérençuby nach Saint-Jean-Pied-de-Port wählt, oder über den Bagargui und den Col Burdin Olatze (bzw. Col de Landerre) nach Saint-Jean-le-Vieux weiterfährt.
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    <time>2023-04-01T11:38:38Z</time>
    <name>1135 - F - Col de Sourzay</name>
    <cmt>Der Col de Sourzay (oder Zurzai auf Baskisch) ist ein relativ unspektakulärer Pass, der sich an einer entlang des Pyrenäenhauptkamms verlaufenden Höhenstraße in den baskischen Pyrenäen – im französischen Teil des Baskenlandes – befindet. Ein Passschild gibt es nicht, und auch sonst fällt die Passhöhe im absoluten Niemandsland des Gebirges nicht groß auf, lediglich ein Wander-Wegweiser benennt den Hochpunkt mit der baskischen Bezeichnung Zurzai. Bemerkenswert ist jedoch, dass man hier sowohl den Pyrenäen-Hauptkamm überwindet und auf die Südseite der Pyrenäen vordringt, als auch die kontinentale Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer überquert. Der Grund dafür ist, dass das Irati-Hochtal auf der Ostseite des Passes, eingeschlossen vom Col de Sourzai und dem parallel verlaufenden Col de Burdincurucheta auf der einen und dem Col de Bagargui auf der anderen Seite über den Fluss Irati nach Süden hin entwässert. Eine Straßenverbindung weiter nach Süden Richtung Navarra existiert hingegen nicht.

Über die besagte Höhenstraße ist der Col de Sourzai mit dem Col d'Arthaburu verbunden, dessen extrem steile Westrampe hinab nach ins Nive-Tal bei Estérençuby führt. Aufgrund der kargen, einsamen Landschaft mit bei schönem Wetter tollen Panoramen über das Bergland der baskischen Pyrenäen ist diese absolut empfehlenswert, genauso wie die Zusatzschleife über den Errozate, die bis an die französisch-spanische Grenze führt.</cmt>
    <desc>Der Col de Sourzay (oder Zurzai auf Baskisch) ist ein relativ unspektakulärer Pass, der sich an einer entlang des Pyrenäenhauptkamms verlaufenden Höhenstraße in den baskischen Pyrenäen – im französischen Teil des Baskenlandes – befindet. Ein Passschild gibt es nicht, und auch sonst fällt die Passhöhe im absoluten Niemandsland des Gebirges nicht groß auf, lediglich ein Wander-Wegweiser benennt den Hochpunkt mit der baskischen Bezeichnung Zurzai. Bemerkenswert ist jedoch, dass man hier sowohl den Pyrenäen-Hauptkamm überwindet und auf die Südseite der Pyrenäen vordringt, als auch die kontinentale Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer überquert. Der Grund dafür ist, dass das Irati-Hochtal auf der Ostseite des Passes, eingeschlossen vom Col de Sourzai und dem parallel verlaufenden Col de Burdincurucheta auf der einen und dem Col de Bagargui auf der anderen Seite über den Fluss Irati nach Süden hin entwässert. Eine Straßenverbindung weiter nach Süden Richtung Navarra existiert hingegen nicht.

Über die besagte Höhenstraße ist der Col de Sourzai mit dem Col d'Arthaburu verbunden, dessen extrem steile Westrampe hinab nach ins Nive-Tal bei Estérençuby führt. Aufgrund der kargen, einsamen Landschaft mit bei schönem Wetter tollen Panoramen über das Bergland der baskischen Pyrenäen ist diese absolut empfehlenswert, genauso wie die Zusatzschleife über den Errozate, die bis an die französisch-spanische Grenze führt.</desc>
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    <time>2023-04-02T19:12:57Z</time>
    <name>1145 - ES -  Collado de la Sierra</name>
    <cmt>Ist man in den aragonesischen Pyrenäen von Ost nach West (oder umgekehrt) unterwegs, so wird man bei seiner Planung früher oder später auf das Pässedouble aus Collado de la Sierra und Collada de Array treffen. Da die vom Pyrenäenhauptkamm kommenden Flusstäler in Nord-Süd-Richtung verlaufen, kommt man quer zu den Tälern sehr schnell auf viele Höhenmeter. Die Pässe Sierra und Array müssen, obwohl sie jeweils von einem Flusstal ins andere über den dazwischen liegenden Höhenzug verlaufen, im Doppelpack genommen werden, da das zwischen den Pässen liegende Dorf Borrau nicht im Tal, sondern nur über die Pässe erreichbar ist. Viel leichter könnte man es sich natürlich machen, wenn man nur ein Stückchen weiter im Süden weitgehend höhenmeterneutral im Tal des Rio Aragón fährt; hier wird man aber auch mit einem Vielfachen an Verkehr konfrontiert.

Der Collado de la Sierra ist dabei der östliche Pass, der das obere Aragón-Tal, je nach Perspektive zum Col du Somport führend oder von ihm kommend, mit Borau im Lubierre-Tal verbindet. Über die Collada de Array kann man weiter nach Aisa im Estarrún-Tal fahren; dort könnte sich dann als dritter Pass der Alto Aisa zum Pässedouble gesellen und aus diesem ein Tripel machen.

Während die Straße - zumindest im Verhältnis zu ihrer Bedeutung - recht breit ausgebaut ist, liegt der Verkehr nahezu bei null. Nimmt man dann noch die schönen Ausblicke in Richtung Pyrenäenhauptkamm im Norden hinzu, wo die Berge bis zu 2600 m Höhe aufragen, hat man eine sehr schöne Passstraße im absoluten Pyrenäen-Niemandsland.</cmt>
    <desc>Ist man in den aragonesischen Pyrenäen von Ost nach West (oder umgekehrt) unterwegs, so wird man bei seiner Planung früher oder später auf das Pässedouble aus Collado de la Sierra und Collada de Array treffen. Da die vom Pyrenäenhauptkamm kommenden Flusstäler in Nord-Süd-Richtung verlaufen, kommt man quer zu den Tälern sehr schnell auf viele Höhenmeter. Die Pässe Sierra und Array müssen, obwohl sie jeweils von einem Flusstal ins andere über den dazwischen liegenden Höhenzug verlaufen, im Doppelpack genommen werden, da das zwischen den Pässen liegende Dorf Borrau nicht im Tal, sondern nur über die Pässe erreichbar ist. Viel leichter könnte man es sich natürlich machen, wenn man nur ein Stückchen weiter im Süden weitgehend höhenmeterneutral im Tal des Rio Aragón fährt; hier wird man aber auch mit einem Vielfachen an Verkehr konfrontiert.

Der Collado de la Sierra ist dabei der östliche Pass, der das obere Aragón-Tal, je nach Perspektive zum Col du Somport führend oder von ihm kommend, mit Borau im Lubierre-Tal verbindet. Über die Collada de Array kann man weiter nach Aisa im Estarrún-Tal fahren; dort könnte sich dann als dritter Pass der Alto Aisa zum Pässedouble gesellen und aus diesem ein Tripel machen.

Während die Straße - zumindest im Verhältnis zu ihrer Bedeutung - recht breit ausgebaut ist, liegt der Verkehr nahezu bei null. Nimmt man dann noch die schönen Ausblicke in Richtung Pyrenäenhauptkamm im Norden hinzu, wo die Berge bis zu 2600 m Höhe aufragen, hat man eine sehr schöne Passstraße im absoluten Pyrenäen-Niemandsland.</desc>
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    <name>1148 - ES - Collada de Bracons</name>
    <cmt>Der Coll de Bracons ist einer der Übergänge über die Serralada Transversal ganz in der Nähe des Puigsacalm (1515 m Höhe). Über seinen Scheitelpunkt verläuft die Grenze der Comarques Osona (also Vic) und Garrotxa (Olot). Manchmal liest man den Namen auch als „Collada de Bracons”. In Radfahrerkreisen ist er einer der berüchtigsten Pässe Kataloniens, weil seine Ostanfahrt aus der Garrotxa hoch eine von diesen Anstiegen ist, die umso steiler werden, je höher man kommt, und man deswegen am Ende das Gefühl hat, man führe gegen eine Wand. Beim Jedermann-Marathon Terra de Remences gibt der Bracons den Scharfrichter ungefähr in der Mitte der Strecke.
Seit dem Ausbau der Schnellstraße C-37 von Manlleu Richtung Olot gibt es keinen nennenswerten motorisierten Verkehr mehr am Bracons. Der Nachteil ist, daß die Trasse der C-37 die vorher fast unberührte Landschaft um Sant Andreu de la Vola auf der Westseite des Passes gewaltig verschandelt.
Sowohl Osona als auch die Garrotxa sind einen Besuch auch ohne Fahrrad wert. Die Region von Vic ist bekannt für ihre guten Fleischprodukte, wer also hier vorbeischaut, sollte die Gelegenheit nutzen und auch noch ein paar Würste (Fuets) kaufen. Und in der Garrotxa kann man in einer herrlich grünen Vulkanlandschaft sehr angenehme Wanderungen unternehmen.</cmt>
    <desc>Der Coll de Bracons ist einer der Übergänge über die Serralada Transversal ganz in der Nähe des Puigsacalm (1515 m Höhe). Über seinen Scheitelpunkt verläuft die Grenze der Comarques Osona (also Vic) und Garrotxa (Olot). Manchmal liest man den Namen auch als „Collada de Bracons”. In Radfahrerkreisen ist er einer der berüchtigsten Pässe Kataloniens, weil seine Ostanfahrt aus der Garrotxa hoch eine von diesen Anstiegen ist, die umso steiler werden, je höher man kommt, und man deswegen am Ende das Gefühl hat, man führe gegen eine Wand. Beim Jedermann-Marathon Terra de Remences gibt der Bracons den Scharfrichter ungefähr in der Mitte der Strecke.
Seit dem Ausbau der Schnellstraße C-37 von Manlleu Richtung Olot gibt es keinen nennenswerten motorisierten Verkehr mehr am Bracons. Der Nachteil ist, daß die Trasse der C-37 die vorher fast unberührte Landschaft um Sant Andreu de la Vola auf der Westseite des Passes gewaltig verschandelt.
Sowohl Osona als auch die Garrotxa sind einen Besuch auch ohne Fahrrad wert. Die Region von Vic ist bekannt für ihre guten Fleischprodukte, wer also hier vorbeischaut, sollte die Gelegenheit nutzen und auch noch ein paar Würste (Fuets) kaufen. Und in der Garrotxa kann man in einer herrlich grünen Vulkanlandschaft sehr angenehme Wanderungen unternehmen.</desc>
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    <name>1148 - ES - Puerto de Matamachos</name>
    <cmt>Der Pass verbindet über Provinzstraße A-176 bzw. NA-176 die Orte Ansó in Aragon mit Roncal in Navarra, die Provinzgrenze verläuft genau über die Passhöhe. Der Pass stellt somit eine Alternative zum weiter nördlich gelegenen Alto Zuriza dar. Ein absoluter Traum ist die Abfahrt von der Passhöhe nach Westen also über Garde in das Valle de Roncal. Bester Asphalt (Stand August 2019) nicht zu steil, geniale Kehrenserie wunderschöne Landschaft.
Der Pass bietet sich als Fortsetzung der Fahrt über den Alto Echo Richtung Westen an, um z.B. zum Alto Laza zu gelangen. Er lässt sich natürlich auch mit dem Alto Zuriza zu einer eher kurzen Runde (55 km, 1000 Hm) kombinieren.
</cmt>
    <desc>Der Pass verbindet über Provinzstraße A-176 bzw. NA-176 die Orte Ansó in Aragon mit Roncal in Navarra, die Provinzgrenze verläuft genau über die Passhöhe. Der Pass stellt somit eine Alternative zum weiter nördlich gelegenen Alto Zuriza dar. Ein absoluter Traum ist die Abfahrt von der Passhöhe nach Westen also über Garde in das Valle de Roncal. Bester Asphalt (Stand August 2019) nicht zu steil, geniale Kehrenserie wunderschöne Landschaft.
Der Pass bietet sich als Fortsetzung der Fahrt über den Alto Echo Richtung Westen an, um z.B. zum Alto Laza zu gelangen. Er lässt sich natürlich auch mit dem Alto Zuriza zu einer eher kurzen Runde (55 km, 1000 Hm) kombinieren.
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    <time>2023-04-03T14:08:07Z</time>
    <name>1150 - ES - Santuari de la Mare de Déu de Queralt</name>
    <cmt>Oberhalb von Berga balanciert das Santuari de la Mare de Déu de Queralt auf dem Kamm der gleichnamigen Serra. Da die Serra in diesem Teil der Pyrenäen tatsächlich deren südlicher Rand ist, reicht der Blick von dort oben weit in selbige Richtung. Und deswegen wird das Santuari auch der Balkon Kataloniens genannt.
Das eigentliche Gebäude ist im Vergleich zu anderen Santuaris wie dem Santuari del Coll noch gar nicht mal so alt, sondern wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Die Mutter-Gottes-Figur des Santuari ist allerdings deutlich älter und wird auf das 14. Jahrhundert datiert. Natürlich gibt es auch eine Legende, die über den Entdecker der Figur Auskunft erteilt, und wieder mal war es ein Hirte bzw. einer seiner Ochsen, der in die Berge abgehauen war und den sein Hüter vor der Statue knieend wiederfand (siehe auch Santuari del Mont).
Das Santuari ist der Endpunkt des Camí dels Bons Homes, der von der Festung Montsegur in der Ariège durch die Cerdanya herüber führt. Montsegur war die letzte Zuflucht der Katharer vor der Verfolgung durch die katholische Kirche, und wer nach der Eroberung der Burg im Jahr 1244 nicht lebendig verbrannt wurde, der floh auf diesem Weg nach Süden. Heutzutage kann man den Weg ohne Angst vor religiösen Fanatikern in mehreren Etappen absolvieren, ähnlich wie den viel berühmteren Jakobsweg. Mehr Informationen findet man unter www.ajberga.cat.</cmt>
    <desc>Oberhalb von Berga balanciert das Santuari de la Mare de Déu de Queralt auf dem Kamm der gleichnamigen Serra. Da die Serra in diesem Teil der Pyrenäen tatsächlich deren südlicher Rand ist, reicht der Blick von dort oben weit in selbige Richtung. Und deswegen wird das Santuari auch der Balkon Kataloniens genannt.
Das eigentliche Gebäude ist im Vergleich zu anderen Santuaris wie dem Santuari del Coll noch gar nicht mal so alt, sondern wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Die Mutter-Gottes-Figur des Santuari ist allerdings deutlich älter und wird auf das 14. Jahrhundert datiert. Natürlich gibt es auch eine Legende, die über den Entdecker der Figur Auskunft erteilt, und wieder mal war es ein Hirte bzw. einer seiner Ochsen, der in die Berge abgehauen war und den sein Hüter vor der Statue knieend wiederfand (siehe auch Santuari del Mont).
Das Santuari ist der Endpunkt des Camí dels Bons Homes, der von der Festung Montsegur in der Ariège durch die Cerdanya herüber führt. Montsegur war die letzte Zuflucht der Katharer vor der Verfolgung durch die katholische Kirche, und wer nach der Eroberung der Burg im Jahr 1244 nicht lebendig verbrannt wurde, der floh auf diesem Weg nach Süden. Heutzutage kann man den Weg ohne Angst vor religiösen Fanatikern in mehreren Etappen absolvieren, ähnlich wie den viel berühmteren Jakobsweg. Mehr Informationen findet man unter www.ajberga.cat.</desc>
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    <cmt>Elhursaroko lepoa / Col d'Elhursaro (1152)
Saint-Michel, Pyrénées-Atlantiques, France</cmt>
    <desc>Elhursaroko lepoa / Col d'Elhursaro (1152)
Saint-Michel, Pyrénées-Atlantiques, France</desc>
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    <time>2023-04-03T19:01:20Z</time>
    <name>1175 - ES - Refugi de la Casanova</name>
    <cmt>In den katalanischen Pyrenäen ist das Berguedà wohl die comarca mit den meisten rennradtauglichen Pässen oder Auffahrten. Wer also noch nicht da war, sollte dies nachholen, sonst verpaßt er was. Eine ziemlich unbekannte Strecke ist die hoch zum Refugi de la Casanova. Das refugi steht westlich oberhalb des Tals des Llobregat zwischen Berga und Guardiola de Berguedà. Eine mehr oder weniger durchgehend asphaltierte Straße führt dort hinauf. Am refugi wird die Straße zur Piste, die noch weiter ansteigt und sich dann verzweigt. Höchster auf Piste erreichbarer Punkt ist der Mirador de la Figuerassa, neben dem weithin sichtbare Fernsehantennen emporragen.

Der Plan war, einen Teil des vom refugi ausgehenden Pistennetzes als Verbindung zu der Straße zu den Rasos de Peguera zu asphaltieren. Aus Naturschutzgründen wurde diese Idee aber verworfen. Nichtsdestotrotz ist dieser Pistenabschnitt, der einen Hochpunkt namens Collada Alta auf knapp 1140m Höhe berührt, planiert und läßt sich, Stand 2022, problemlos mit dem Rennrad befahren. Was jedem Besucher des refugi anzuraten ist, denn es bieten sich enorm weite Ausblicke über die Vorpyrenäen. Die dritte Verzweigung der Piste führt übrigens zum Coll d'Oreller auf etwa 1412m Höhe. Von dort aus ist es nicht mehr weit zum Santuari de Corbera, das ebenfalls mit der Straße zu den Rasos de Peguera auf Asphalt verbunden ist.

Der befestigte Weg zum Refugi de la Casanova ist nicht wirklich ein Berguedà-Highlight, aber sehr ruhig. Der Ausgangspunkt in der Nähe von Cercs im an jener Stelle schluchtähnlichen Tal des Llobregat ist mit etwas Ortskenntnis gut zu erreichen, ohne allzuviel Strecke auf der zu stark befahrenen C-16 zurückzulegen. Tatsächlich muß man, kommt man von Berga her, nur auf 300m die C-16 benutzen.</cmt>
    <desc>In den katalanischen Pyrenäen ist das Berguedà wohl die comarca mit den meisten rennradtauglichen Pässen oder Auffahrten. Wer also noch nicht da war, sollte dies nachholen, sonst verpaßt er was. Eine ziemlich unbekannte Strecke ist die hoch zum Refugi de la Casanova. Das refugi steht westlich oberhalb des Tals des Llobregat zwischen Berga und Guardiola de Berguedà. Eine mehr oder weniger durchgehend asphaltierte Straße führt dort hinauf. Am refugi wird die Straße zur Piste, die noch weiter ansteigt und sich dann verzweigt. Höchster auf Piste erreichbarer Punkt ist der Mirador de la Figuerassa, neben dem weithin sichtbare Fernsehantennen emporragen.

Der Plan war, einen Teil des vom refugi ausgehenden Pistennetzes als Verbindung zu der Straße zu den Rasos de Peguera zu asphaltieren. Aus Naturschutzgründen wurde diese Idee aber verworfen. Nichtsdestotrotz ist dieser Pistenabschnitt, der einen Hochpunkt namens Collada Alta auf knapp 1140m Höhe berührt, planiert und läßt sich, Stand 2022, problemlos mit dem Rennrad befahren. Was jedem Besucher des refugi anzuraten ist, denn es bieten sich enorm weite Ausblicke über die Vorpyrenäen. Die dritte Verzweigung der Piste führt übrigens zum Coll d'Oreller auf etwa 1412m Höhe. Von dort aus ist es nicht mehr weit zum Santuari de Corbera, das ebenfalls mit der Straße zu den Rasos de Peguera auf Asphalt verbunden ist.

Der befestigte Weg zum Refugi de la Casanova ist nicht wirklich ein Berguedà-Highlight, aber sehr ruhig. Der Ausgangspunkt in der Nähe von Cercs im an jener Stelle schluchtähnlichen Tal des Llobregat ist mit etwas Ortskenntnis gut zu erreichen, ohne allzuviel Strecke auf der zu stark befahrenen C-16 zurückzulegen. Tatsächlich muß man, kommt man von Berga her, nur auf 300m die C-16 benutzen.</desc>
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    <time>2023-04-03T10:30:15Z</time>
    <name>1204 - ES - Coll de la Batallola</name>
    <cmt> Zwischen Berga und Ripoll im Norden Kataloniens erstrecken sich auf einer Länge von etwa zwanzig Kilometern die Bergketten des Catllaràs. Nach Norden hin ist diese Gegend durch das Tal des oberen Llobregat und den Coll de Merolla von der Serra de Cadì und der Serra de Montgrony getrennt, nach Süden hin gehen die Berge in die Hochfläche des Lluçanès über.
Praktisch mitten durch das Catllaràs führt eine asphaltierte Forststraße über den Coll de la Batallola. Der Übergang ist nicht weiter bemerkenswert, außer dass die Straße das (angeblich) kleinste ganzjährig bewohnte Dorf Kataloniens streift: Sant Jaume de Frontanyà. Da man zudem praktisch keinen Durchgangsverkehr hat, bietet sich der Batallola als Alternative zu den Nationalstraßen über Berga oder Ripoll an, will man etwa von Süden ins Herz der Pyrenäen vorstoßen.</cmt>
    <desc> Zwischen Berga und Ripoll im Norden Kataloniens erstrecken sich auf einer Länge von etwa zwanzig Kilometern die Bergketten des Catllaràs. Nach Norden hin ist diese Gegend durch das Tal des oberen Llobregat und den Coll de Merolla von der Serra de Cadì und der Serra de Montgrony getrennt, nach Süden hin gehen die Berge in die Hochfläche des Lluçanès über.
Praktisch mitten durch das Catllaràs führt eine asphaltierte Forststraße über den Coll de la Batallola. Der Übergang ist nicht weiter bemerkenswert, außer dass die Straße das (angeblich) kleinste ganzjährig bewohnte Dorf Kataloniens streift: Sant Jaume de Frontanyà. Da man zudem praktisch keinen Durchgangsverkehr hat, bietet sich der Batallola als Alternative zu den Nationalstraßen über Berga oder Ripoll an, will man etwa von Süden ins Herz der Pyrenäen vorstoßen.</desc>
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    <time>2023-04-03T07:39:44Z</time>
    <name>1210 - ES - Puerto de Petralba</name>
    <cmt>Über den Puerto de Petralba führt eine für den Transitverkehr ausgebaute Nationalstraße mit mindestens je einem breiten Richtungsfahrstreifen. Außerdem befindet sich östlich des Hochpunktes ein recht langer Tunnel (Túnel de Petralba). Eine Markierung einer Passhöhe konnte der Autor vor Ort nicht erkennen, der Hochpunkt liegt wenige hundert Meter entfernt von der oberen Öffnung der Tunnelröhre.
Trotz dieser eher auf Tristesse hindeutenden Einleitung gibt es Gründe, die für eine Befahrung sprechen können: Erstens ist das Straßennetz in der Umgebung nicht allzu dicht (als Alternativen zu nennen wären der weiter nördlich gelegene Puerto de Cotefablo oder der südlich gelegene Puerto de Serrablo). Zweitens scheint die Straße nur mäßig stark befahren. Drittens befinden wir uns in Spanien, wo im allgemeinen die Wagenlenker mit hinreichendem Seitenabstand überholen.
Erwähnt sei noch, dass am 24. Oktober 2020 die fünfte Etappe der Vuelta a España von Osten über den Puerto de Petralba führte. Und, infolge einer Streckenänderung, am Folgetag gleich noch einmal von Westen. Ursprünglich sollte die sechste Etappe in Frankreich enden, was aufgrund einer Pandemie aber nicht realisierbar war.</cmt>
    <desc>Über den Puerto de Petralba führt eine für den Transitverkehr ausgebaute Nationalstraße mit mindestens je einem breiten Richtungsfahrstreifen. Außerdem befindet sich östlich des Hochpunktes ein recht langer Tunnel (Túnel de Petralba). Eine Markierung einer Passhöhe konnte der Autor vor Ort nicht erkennen, der Hochpunkt liegt wenige hundert Meter entfernt von der oberen Öffnung der Tunnelröhre.
Trotz dieser eher auf Tristesse hindeutenden Einleitung gibt es Gründe, die für eine Befahrung sprechen können: Erstens ist das Straßennetz in der Umgebung nicht allzu dicht (als Alternativen zu nennen wären der weiter nördlich gelegene Puerto de Cotefablo oder der südlich gelegene Puerto de Serrablo). Zweitens scheint die Straße nur mäßig stark befahren. Drittens befinden wir uns in Spanien, wo im allgemeinen die Wagenlenker mit hinreichendem Seitenabstand überholen.
Erwähnt sei noch, dass am 24. Oktober 2020 die fünfte Etappe der Vuelta a España von Osten über den Puerto de Petralba führte. Und, infolge einer Streckenänderung, am Folgetag gleich noch einmal von Westen. Ursprünglich sollte die sechste Etappe in Frankreich enden, was aufgrund einer Pandemie aber nicht realisierbar war.</desc>
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    <name>1211 - ES - San Juan de la Peña</name>
    <cmt>San Juan de la Peña ist ein ehemaliges Benediktinerkloster in den äußeren Pyrenäen im spanischen Aragon, südwestlich der Stadt Jaca (am Jacobsweg) in der Sierra San Juan de la Peña.
Das neue Kloster, ein imposanter Ziegelbau aus dem 17. Jahrhundert, liegt auf dem Pass, das alte Kloster aus dem 11. Jahrhundert einen Kilometer vor der Passhöhe der Westauffahrt. Es wurde dabei sehenswert unter einen über 50 Meter hohen Felsvorsprung erbaut. Im Inneren des Felsenklosters befindet sich eine Gruft der Könige Aragons und der Legende nach soll hier der heilige Gral eine zeitlang aufbewahrt gewesen sein.</cmt>
    <desc>San Juan de la Peña ist ein ehemaliges Benediktinerkloster in den äußeren Pyrenäen im spanischen Aragon, südwestlich der Stadt Jaca (am Jacobsweg) in der Sierra San Juan de la Peña.
Das neue Kloster, ein imposanter Ziegelbau aus dem 17. Jahrhundert, liegt auf dem Pass, das alte Kloster aus dem 11. Jahrhundert einen Kilometer vor der Passhöhe der Westauffahrt. Es wurde dabei sehenswert unter einen über 50 Meter hohen Felsvorsprung erbaut. Im Inneren des Felsenklosters befindet sich eine Gruft der Könige Aragons und der Legende nach soll hier der heilige Gral eine zeitlang aufbewahrt gewesen sein.</desc>
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    <time>2023-04-03T08:43:50Z</time>
    <name>1225 - ES - Coll de la Mina</name>
    <cmt>Beim Coll de la Mina handelt es sich um einen niedrigen Pass am Südrand der Pyrenäen, der das obere Vall de Llobregat mit dem Vall de Lord verbindet. Oder wenn man sich an Ortschaften statt an Tälern orientieren will: über den Pass gelangt man von Berga nach Sant Llorenç de Morunys nördlich von Solsona.
Wobei man aber nicht notwendigerweise eins der beiden Städtchen durchfährt, wenn man auf der Passstraße (BV-4241) unterwegs ist. Am Beginn der Ostseite führt die Straße am oberen Stadtrand von Berga entlang. Auf der Westseite wiederum liegt Sant Llorenç de Morunys etwas oberhalb des Talbodens des Vall de Lord (quasi auf dem Weg zum Coll de Jou), sprich jenseits der Passstraße zum Coll de la Mina. Fährt man den Pass von Solsona her an, berührt man den Ort also nicht.
Der Coll de Jou, der mit dem Coll de la Mina auf sozusagen einer Linie liegt, stand möglicherweise Pate für den eigentlichen Namen des Passes: Coll de Jouet („kleiner Jou”). Diese Bezeichnung ist unter den Einheimischen ungebräuchlich geworden, weil östlich der Passhöhe ein großes Restaurant namens La Mina steht. „La Mina” hat sich dann als Name für den Paß eingebürgert, wobei keiner weiß, wo die Mine eigentlich liegen soll und das Restaurant mittlerweile schon wieder geschlossen ist. Vielleicht wird also der ursprüngliche Name Coll de Jouet irgendwann wieder ausgegraben.
Die Passhöhe liegt eigentlich in einem Tunnel, der aber ziemlich kurz ist. Am östlichen Tunnelausgang kommt von den Hochebenen um dem Weiler Capolat herum eine Straße her, die man als Alternativzufahrt zum Coll de la Mina nutzen kann, aber gemeinhin nicht als Variante des Passes gesehen wird. Wer sich für diese Straße interessiert, sollte unter Alt de Capolat nachschauen.
Auf der Ostseite des Coll de la Mina hat man schöne Aussichten über den Südteil des Berguedà und die Serra de Queralt oberhalb der Passstraße (auf deren Kamm das Santuari de Queralt erbaut wurde). Die Westanfahrt, auf der man den Zwischenpass Coll de Bancelló überquert, liegt ein bisschen eingeklemmt zwischen der Serra de Busa und den Ausläufern der Rasos de Peguera. Steil ist es weder hüben noch drüben. Sprich im großen und ganzen ist der Coll de la Mina kein wirklicher Pyrenäenknüller, aber vielleicht mag er für manche bei einer Pyrenäendurchquerung als leichte Alternative zum nördlich gelegenen Parallelpass Coll de Josa in Betracht kommen.</cmt>
    <desc>Beim Coll de la Mina handelt es sich um einen niedrigen Pass am Südrand der Pyrenäen, der das obere Vall de Llobregat mit dem Vall de Lord verbindet. Oder wenn man sich an Ortschaften statt an Tälern orientieren will: über den Pass gelangt man von Berga nach Sant Llorenç de Morunys nördlich von Solsona.
Wobei man aber nicht notwendigerweise eins der beiden Städtchen durchfährt, wenn man auf der Passstraße (BV-4241) unterwegs ist. Am Beginn der Ostseite führt die Straße am oberen Stadtrand von Berga entlang. Auf der Westseite wiederum liegt Sant Llorenç de Morunys etwas oberhalb des Talbodens des Vall de Lord (quasi auf dem Weg zum Coll de Jou), sprich jenseits der Passstraße zum Coll de la Mina. Fährt man den Pass von Solsona her an, berührt man den Ort also nicht.
Der Coll de Jou, der mit dem Coll de la Mina auf sozusagen einer Linie liegt, stand möglicherweise Pate für den eigentlichen Namen des Passes: Coll de Jouet („kleiner Jou”). Diese Bezeichnung ist unter den Einheimischen ungebräuchlich geworden, weil östlich der Passhöhe ein großes Restaurant namens La Mina steht. „La Mina” hat sich dann als Name für den Paß eingebürgert, wobei keiner weiß, wo die Mine eigentlich liegen soll und das Restaurant mittlerweile schon wieder geschlossen ist. Vielleicht wird also der ursprüngliche Name Coll de Jouet irgendwann wieder ausgegraben.
Die Passhöhe liegt eigentlich in einem Tunnel, der aber ziemlich kurz ist. Am östlichen Tunnelausgang kommt von den Hochebenen um dem Weiler Capolat herum eine Straße her, die man als Alternativzufahrt zum Coll de la Mina nutzen kann, aber gemeinhin nicht als Variante des Passes gesehen wird. Wer sich für diese Straße interessiert, sollte unter Alt de Capolat nachschauen.
Auf der Ostseite des Coll de la Mina hat man schöne Aussichten über den Südteil des Berguedà und die Serra de Queralt oberhalb der Passstraße (auf deren Kamm das Santuari de Queralt erbaut wurde). Die Westanfahrt, auf der man den Zwischenpass Coll de Bancelló überquert, liegt ein bisschen eingeklemmt zwischen der Serra de Busa und den Ausläufern der Rasos de Peguera. Steil ist es weder hüben noch drüben. Sprich im großen und ganzen ist der Coll de la Mina kein wirklicher Pyrenäenknüller, aber vielleicht mag er für manche bei einer Pyrenäendurchquerung als leichte Alternative zum nördlich gelegenen Parallelpass Coll de Josa in Betracht kommen.</desc>
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    <time>2023-04-03T04:00:21Z</time>
    <name>1236 - F - Col d'Arnostéguy</name>
    <cmt>Der Col d'Arnostéguy ist ein kleiner Pass im französischen Baskenland südlich von Saint-Jean-Pied-de-Port, direkt an der spanischen Grenze gelegen. Abseits der nicht nur von Horden von Radfahrern, sondern auch von Auto- und Motorradfahrern (über-)bevölkerten Route des Cols über die vielen von der Tour de France bekannten Pässe haben die Pyrenäen eine Vielzahl kleiner Bergstraßen zu bieten, auf denen man nicht nur kaum jemandem begegnet, sondern die oftmals auch weitaus anspruchsvoller und landschaftlich schöner sind. Insbesondere in den Bergen des französischen Baskenlandes mit seinen von unzähligen Schafen und Gänsegeiern bevölkerten grünen Bergen gibt es für Freunde von steilen Anstiegen eine riesige Anzahl asphaltierter Sträßchen zu entdecken.
Zum an der D 428 gelegenen Col d'Arnostéguy gibt es mindestens vier verschiedene Auffahrten (eine davon über den Beillurti, den man quasi als Zwischenpass fährt), die allesamt äußerst anspruchsvoll sind. Aufgrund der Charakteristika der Landschaft darf man sich die Pässe im Baskenland nicht wie einen typischen Hochgebirgspass mit eindeutigen Kulminationspunkt vorstellen; die Straßen führen in der Regel zunächst aus den Tälern mit exorbitanten Steigungsprozenten nach oben, wo sie anschließend nur leicht ansteigend oder flach dem Verlauf der Bergkämme folgen, bis irgendwann unmerklich der höchste Punkt erreicht ist. An den Pässen gibt es in der Regel auch keine Schilder. Den Arnostéguy erkennt man an einem kleinen Parkplatz, an dem der Pyrenäen-Hauptwanderweg GR 11 vorbeiführt und von wo aus der Gipfel des Urkulu bestiegen werden kann.</cmt>
    <desc>Der Col d'Arnostéguy ist ein kleiner Pass im französischen Baskenland südlich von Saint-Jean-Pied-de-Port, direkt an der spanischen Grenze gelegen. Abseits der nicht nur von Horden von Radfahrern, sondern auch von Auto- und Motorradfahrern (über-)bevölkerten Route des Cols über die vielen von der Tour de France bekannten Pässe haben die Pyrenäen eine Vielzahl kleiner Bergstraßen zu bieten, auf denen man nicht nur kaum jemandem begegnet, sondern die oftmals auch weitaus anspruchsvoller und landschaftlich schöner sind. Insbesondere in den Bergen des französischen Baskenlandes mit seinen von unzähligen Schafen und Gänsegeiern bevölkerten grünen Bergen gibt es für Freunde von steilen Anstiegen eine riesige Anzahl asphaltierter Sträßchen zu entdecken.
Zum an der D 428 gelegenen Col d'Arnostéguy gibt es mindestens vier verschiedene Auffahrten (eine davon über den Beillurti, den man quasi als Zwischenpass fährt), die allesamt äußerst anspruchsvoll sind. Aufgrund der Charakteristika der Landschaft darf man sich die Pässe im Baskenland nicht wie einen typischen Hochgebirgspass mit eindeutigen Kulminationspunkt vorstellen; die Straßen führen in der Regel zunächst aus den Tälern mit exorbitanten Steigungsprozenten nach oben, wo sie anschließend nur leicht ansteigend oder flach dem Verlauf der Bergkämme folgen, bis irgendwann unmerklich der höchste Punkt erreicht ist. An den Pässen gibt es in der Regel auch keine Schilder. Den Arnostéguy erkennt man an einem kleinen Parkplatz, an dem der Pyrenäen-Hauptwanderweg GR 11 vorbeiführt und von wo aus der Gipfel des Urkulu bestiegen werden kann.</desc>
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    <time>2023-04-02T19:18:09Z</time>
    <name>1240 - ES - Collada de Array</name>
    <cmt>Gemeinsam mit dem etwas niedrigeren Collado de la Sierra bildet die Collada de Array eine Art Pässedouble, das in den aragonesischen Pyrenäen in West-Ost-Richtung zwischen den Tälern des Rio Aragón (Zubringer zum nach Frankreich verlaufenden Transitpass Col du Somport) und des Rio Estarrún verläuft. Da man zwischen den beiden Pässen ein weiteres Tal durchfährt, handelt es sich um zwei separate Pässe, auch wenn man sie zwingend zusammen fahren muss.

Die Collada de Array ist der westliche der beiden Pässe. Vom östlichen Ausgangspunkt Aisa schließt sich noch der Alto Aisa weiter nach Westen an.</cmt>
    <desc>Gemeinsam mit dem etwas niedrigeren Collado de la Sierra bildet die Collada de Array eine Art Pässedouble, das in den aragonesischen Pyrenäen in West-Ost-Richtung zwischen den Tälern des Rio Aragón (Zubringer zum nach Frankreich verlaufenden Transitpass Col du Somport) und des Rio Estarrún verläuft. Da man zwischen den beiden Pässen ein weiteres Tal durchfährt, handelt es sich um zwei separate Pässe, auch wenn man sie zwingend zusammen fahren muss.

Die Collada de Array ist der westliche der beiden Pässe. Vom östlichen Ausgangspunkt Aisa schließt sich noch der Alto Aisa weiter nach Westen an.</desc>
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    <time>2023-04-03T07:34:33Z</time>
    <name>1240 - F - Col de Dent</name>
    <cmt>Matter-of-fact könnte man sagen, dass der Col de Dent ein niedriger Übergang zwischen dem Tal der Aude und dem Tal des Rebenty am Nordrand des sogenannten Pays de Sault ist. Was nicht falsch ist, aber seinen Charakter nicht ganz trifft, denn die eigentliche Verbindung zwischen beiden Tälern ist der Col Notre-Dame auf dem Plateau de Rodome. Falls man überhaupt einen Pass braucht, denn da der Rebenty in die Aude mündet, muss man zwischen beiden Tälern nicht unbedingt hoch und runter....
Im Grunde genommen ist der Col de Dent der Hochpunkt einer Höhenstraße über eine kurze Bergkette, die das Plateau de Rodome nach Norden abschließt. Bei seiner Überquerung passiert man noch eine ganze Reihe von als Pässen markierte Orte. Für den Durchgangsverkehr macht diese Höhenstraße wenig Sinn, somit ist Einsamkeit garantiert.
Interessant für Radfahrer ist der Col de Dent, falls man eine Möglichkeit sucht, die Runde über Pailhères und Pradel oder Chioula zu verschärfen. Außerdem hat man auf der Ostseite ein paar schöne Ausblicke zum Pic de Bugarach, dem höchsten Berg der Corbières, während man von der Westseite aus über das Plateau hinweg die Hochpyrenäen des Capcir und der Cerdanya sieht.
</cmt>
    <desc>Matter-of-fact könnte man sagen, dass der Col de Dent ein niedriger Übergang zwischen dem Tal der Aude und dem Tal des Rebenty am Nordrand des sogenannten Pays de Sault ist. Was nicht falsch ist, aber seinen Charakter nicht ganz trifft, denn die eigentliche Verbindung zwischen beiden Tälern ist der Col Notre-Dame auf dem Plateau de Rodome. Falls man überhaupt einen Pass braucht, denn da der Rebenty in die Aude mündet, muss man zwischen beiden Tälern nicht unbedingt hoch und runter....
Im Grunde genommen ist der Col de Dent der Hochpunkt einer Höhenstraße über eine kurze Bergkette, die das Plateau de Rodome nach Norden abschließt. Bei seiner Überquerung passiert man noch eine ganze Reihe von als Pässen markierte Orte. Für den Durchgangsverkehr macht diese Höhenstraße wenig Sinn, somit ist Einsamkeit garantiert.
Interessant für Radfahrer ist der Col de Dent, falls man eine Möglichkeit sucht, die Runde über Pailhères und Pradel oder Chioula zu verschärfen. Außerdem hat man auf der Ostseite ein paar schöne Ausblicke zum Pic de Bugarach, dem höchsten Berg der Corbières, während man von der Westseite aus über das Plateau hinweg die Hochpyrenäen des Capcir und der Cerdanya sieht.
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    <time>2023-04-02T19:43:00Z</time>
    <name>1245 - F - Col de la Crouzette</name>
    <cmt>Der Col de la Crouzette ist 1245 m hoch und stellt einen Übergang über das Massif de l’Arize dar, am Übergang von den Hoch- zu den Vorpyrenäen zwischen dem Salat- und dem Ariègetal. Vom Pass, der vom Salat-Tal bei Saint-Girons aus dem Westen, von Rimont im Norden oder von Biert im Arac-Tal im Süden erreicht werden kann, geht es jedoch auch nahtlos weiter auf einer Art Kammstraße zunächst zum Col de Portel (1432 m) und dann wieder abwärts zum Col de Péguère (1375 m).

Der Pass liegt abseits der bekannten Touristenrouten durch die Pyrenäen, die sich natürlich vor allem auf die wie an der Perlenschnur aufgereihten Pässe der Hochpyrenäen konzentrieren. Von der kompletten Kammstraße aus hat man jedoch den imposanten Pyrenäenhauptkamm gut im Blick, so dass es sich durchaus lohnt, sie in eine Tour einzubinden, wenn man beispielsweise zwischen Saint-Girons im Westen und Foix im Osten unterwegs ist. Eine mögliche Kombination besteht auch mit dem Col de Port, der die Verbindung ins obere Ariège-Tal bei Tarascon herstellt.</cmt>
    <desc>Der Col de la Crouzette ist 1245 m hoch und stellt einen Übergang über das Massif de l’Arize dar, am Übergang von den Hoch- zu den Vorpyrenäen zwischen dem Salat- und dem Ariègetal. Vom Pass, der vom Salat-Tal bei Saint-Girons aus dem Westen, von Rimont im Norden oder von Biert im Arac-Tal im Süden erreicht werden kann, geht es jedoch auch nahtlos weiter auf einer Art Kammstraße zunächst zum Col de Portel (1432 m) und dann wieder abwärts zum Col de Péguère (1375 m).

Der Pass liegt abseits der bekannten Touristenrouten durch die Pyrenäen, die sich natürlich vor allem auf die wie an der Perlenschnur aufgereihten Pässe der Hochpyrenäen konzentrieren. Von der kompletten Kammstraße aus hat man jedoch den imposanten Pyrenäenhauptkamm gut im Blick, so dass es sich durchaus lohnt, sie in eine Tour einzubinden, wenn man beispielsweise zwischen Saint-Girons im Westen und Foix im Osten unterwegs ist. Eine mögliche Kombination besteht auch mit dem Col de Port, der die Verbindung ins obere Ariège-Tal bei Tarascon herstellt.</desc>
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    <name>1245 - F - Puig Neulós [T]</name>
    <cmt>Wenn man so will, ist der Puig Neulós (1256 m Höhe) das erste wirkliche Aufbäumen der Pyrenäen vom Mittelmeer her gesehen. Er ist nämlich der höchste Gipfel der Serra de l’Albera, des östlichsten Teils des Gebirges, und aus der Ferne dementsprechend gut zu erkennen. Zudem hat man auf ihm eine große Antennenanlage errichtet; da zu dieser Anlage ein asphaltierter Weg von Le Perthus hinaufführt, ist er auch für Rennradfahrer gut zu erreichen.
Für Autofahrer ist dieser Weg hinter dem Col de l’Ouillat (auf Katalanisch Coll de l’Ullat) gesperrt. Dieser Col wird als Pass gesehen, weil dort von Norden herauf ein nichtasphaltierter Waldweg auf die Straße zum Puig Neulós trifft. Die Kammlinie der Serra de l’Albera ist gleichzeitig die Grenze zwischen Frankreich und Spanien, was bedeutet, dass man auf den letzten anderthalb Kilometern der Auffahrt, die auf besagtem Kamm verlaufen, zwar in Frankreich unterwegs ist, aber in Spanien Pause machen würde, wenn man sich rechts von der Straße kurz niederließe.
Kurioserweise ist der Puig Neulós unter Radfahrern weit weniger bekannt als der Tour de Madeloc, welchen er sozusagen berghoch überragt. Vermutlich weiß außerhalb des Roussillons und Kataloniens kaum jemand, dass es so nah an der Küste einen Anstieg mit fast 1000 Hm gibt. Um ehrlich zu sein, ist der Startpunkt der Auffahrt, Le Perthus, auch keine allzu attraktive Lokalität. Es gibt dort viele Tankstellen, viele Ramschläden und viel Verkehr. Also eher eine Angelegenheit für stressresistente Powershopper.
Ein letztes Wort zum Namen des Berges: Wir haben uns für die katalanische Variante entschieden, obwohl die Anfahrt in Frankreich liegt. Da die Serra de l’Albera altes katalanischsprachiges Gebiet ist und die Nordseite erst im Zuge des Pyrenäenfriedens von 1659 Frankreich zugeschlagen wurde, sind katalanische Bezeichnungen auch auf der Roussillonseite durchaus gebräuchlich. Zudem ist der Berg auch auf französischen Wanderwegen mit Puig Neulós ausgeschildert. Im Internet findet man auch hin und wieder den Namen „Pic Neulós”, was aber ganz und gar nicht im Sinne des Erfinders ist, da man so das französische Pic mit dem katalanischen Neulós zusammenwirft</cmt>
    <desc>Wenn man so will, ist der Puig Neulós (1256 m Höhe) das erste wirkliche Aufbäumen der Pyrenäen vom Mittelmeer her gesehen. Er ist nämlich der höchste Gipfel der Serra de l’Albera, des östlichsten Teils des Gebirges, und aus der Ferne dementsprechend gut zu erkennen. Zudem hat man auf ihm eine große Antennenanlage errichtet; da zu dieser Anlage ein asphaltierter Weg von Le Perthus hinaufführt, ist er auch für Rennradfahrer gut zu erreichen.
Für Autofahrer ist dieser Weg hinter dem Col de l’Ouillat (auf Katalanisch Coll de l’Ullat) gesperrt. Dieser Col wird als Pass gesehen, weil dort von Norden herauf ein nichtasphaltierter Waldweg auf die Straße zum Puig Neulós trifft. Die Kammlinie der Serra de l’Albera ist gleichzeitig die Grenze zwischen Frankreich und Spanien, was bedeutet, dass man auf den letzten anderthalb Kilometern der Auffahrt, die auf besagtem Kamm verlaufen, zwar in Frankreich unterwegs ist, aber in Spanien Pause machen würde, wenn man sich rechts von der Straße kurz niederließe.
Kurioserweise ist der Puig Neulós unter Radfahrern weit weniger bekannt als der Tour de Madeloc, welchen er sozusagen berghoch überragt. Vermutlich weiß außerhalb des Roussillons und Kataloniens kaum jemand, dass es so nah an der Küste einen Anstieg mit fast 1000 Hm gibt. Um ehrlich zu sein, ist der Startpunkt der Auffahrt, Le Perthus, auch keine allzu attraktive Lokalität. Es gibt dort viele Tankstellen, viele Ramschläden und viel Verkehr. Also eher eine Angelegenheit für stressresistente Powershopper.
Ein letztes Wort zum Namen des Berges: Wir haben uns für die katalanische Variante entschieden, obwohl die Anfahrt in Frankreich liegt. Da die Serra de l’Albera altes katalanischsprachiges Gebiet ist und die Nordseite erst im Zuge des Pyrenäenfriedens von 1659 Frankreich zugeschlagen wurde, sind katalanische Bezeichnungen auch auf der Roussillonseite durchaus gebräuchlich. Zudem ist der Berg auch auf französischen Wanderwegen mit Puig Neulós ausgeschildert. Im Internet findet man auch hin und wieder den Namen „Pic Neulós”, was aber ganz und gar nicht im Sinne des Erfinders ist, da man so das französische Pic mit dem katalanischen Neulós zusammenwirft</desc>
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    <time>2023-04-03T15:16:38Z</time>
    <name>1246 - ES - Santuari de la Mare de Déu de Bellmunt [T]</name>
    <cmt>An klaren Tagen sieht man am nördlichen Rand der Ebene von Vic (Comarca Osona) schon von weitem einen elfenbeinfarbenen Fleck am Himmel leuchten. Dieser Fleck ist das Santuari de la Mare de Déu de Bellmunt, erbaut auf dem höchsten Punkt der Serra de Bellmunt, einem kleinen Bergrücken, der ähnlich wie die Serra del Mont weiter im Osten (siehe Santuari de la Mare de Déu del Mont) parallel zum Pyrenäenhauptkamm verläuft und somit diesem vorgelagert ist.
Möglicherweise entstand das Santuari de Bellmunt aus einer Burgkapelle heraus, da in der Serra an jenem Ort schon Anfang des 11. Jahrhunderts eine Burg namens Sa Reganyada thronte. Der Marienkult entwickelte sich etwa 200 Jahre später, um 1220 herum. Weil die Anlage in ihrer langen Geschichte immer wieder auf die unterschiedlichste Art und Weise beschädigt wurde, sei es durch Brand, Plünderung oder Blitzschlag, kam es ziemlich oft zu Umbauten.
Das Santuari de Bellmunt hat Eingang in die Literatur gefunden, denn der katalanische Poet, Priester und Teilzeitexorzist Jacint Verdaguer, einer der Protagonisten der Wiedererweckung des Katalanischen als Schriftsprache im 19. Jahrhundert, fand in seinem Versepos „L'Emigrant“ einen schönen Ausdruck für das Gebäude. Er nannte es nämlich l'ermita al cel suspesa, was soviel heißt wie „die Einsiedelei, aufgehängt am Himmel“.
In der Nähe der Serra de Bellmunt finden sich auch noch andere Auffahrten. Nur ein paar Kilometer weiter im Osten liegt der Coll de Bracons, im Norden versteckt sich der Collfred in der Serra de Santa Magdalena, während man nach Südwesten hin über den Alt de la Trona ins Lluçanes gelangt.
Noch ein Wort zur Straßenbeschaffenheit der Auffahrt: der Weg wurde 1975 asphaltiert und hat sich im Laufe der Jahre in eine ziemliche Buckelpiste verwandelt. Das ist bergauf kein allzu großes Problem, wenn man mal vom Rollwiderstand absieht, wird aber bergab zum Äußersten, was man seinem Rennrad zumuten sollte. Eigentlich wäre es also angebracht, hier aufs Mountainbike umzusatteln. Allerdings war zuletzt zu hören, dass die Straße eventuell neu geteert werden soll.</cmt>
    <desc>An klaren Tagen sieht man am nördlichen Rand der Ebene von Vic (Comarca Osona) schon von weitem einen elfenbeinfarbenen Fleck am Himmel leuchten. Dieser Fleck ist das Santuari de la Mare de Déu de Bellmunt, erbaut auf dem höchsten Punkt der Serra de Bellmunt, einem kleinen Bergrücken, der ähnlich wie die Serra del Mont weiter im Osten (siehe Santuari de la Mare de Déu del Mont) parallel zum Pyrenäenhauptkamm verläuft und somit diesem vorgelagert ist.
Möglicherweise entstand das Santuari de Bellmunt aus einer Burgkapelle heraus, da in der Serra an jenem Ort schon Anfang des 11. Jahrhunderts eine Burg namens Sa Reganyada thronte. Der Marienkult entwickelte sich etwa 200 Jahre später, um 1220 herum. Weil die Anlage in ihrer langen Geschichte immer wieder auf die unterschiedlichste Art und Weise beschädigt wurde, sei es durch Brand, Plünderung oder Blitzschlag, kam es ziemlich oft zu Umbauten.
Das Santuari de Bellmunt hat Eingang in die Literatur gefunden, denn der katalanische Poet, Priester und Teilzeitexorzist Jacint Verdaguer, einer der Protagonisten der Wiedererweckung des Katalanischen als Schriftsprache im 19. Jahrhundert, fand in seinem Versepos „L'Emigrant“ einen schönen Ausdruck für das Gebäude. Er nannte es nämlich l'ermita al cel suspesa, was soviel heißt wie „die Einsiedelei, aufgehängt am Himmel“.
In der Nähe der Serra de Bellmunt finden sich auch noch andere Auffahrten. Nur ein paar Kilometer weiter im Osten liegt der Coll de Bracons, im Norden versteckt sich der Collfred in der Serra de Santa Magdalena, während man nach Südwesten hin über den Alt de la Trona ins Lluçanes gelangt.
Noch ein Wort zur Straßenbeschaffenheit der Auffahrt: der Weg wurde 1975 asphaltiert und hat sich im Laufe der Jahre in eine ziemliche Buckelpiste verwandelt. Das ist bergauf kein allzu großes Problem, wenn man mal vom Rollwiderstand absieht, wird aber bergab zum Äußersten, was man seinem Rennrad zumuten sollte. Eigentlich wäre es also angebracht, hier aufs Mountainbike umzusatteln. Allerdings war zuletzt zu hören, dass die Straße eventuell neu geteert werden soll.</desc>
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    <name>1250 - F - Col de Port</name>
    <cmt>Der Col de Port liegt fast genau in der Mitte der Ariège. Über ihn führt die großzügig ausgebaute D 618, die den Ost- mit dem Westteil des Départements verbindet. Die Straße schlängelt sich auf fast ihrer kompletten Länge am Südhang des Massif de l’Arize entlang. Gerade die Westanfahrt des Passes bietet dem Radfahrer keine besonderen Schwierigkeiten, weswegen ambitionierte Zeitgenossen als abwechslungsreiche Alternativroute eher die Überquerung des Col d’Agnes sowie des Port de Lers wählen, die parallel zum Col de Port im Süden zu finden sind.
Nichtsdestotrotz ist der Col de Port ein idyllischer, gemütlicher Pass, der einen Besuch lohnt, und sei es nur, um von seiner Westanfahrt aus einen der steilsten Wege der französischen Pyrenäen zu begutachten, nämlich das Sträßlein zum Col de Péguère. Man mag es kaum glauben, aber am Col de Port ist man auf radhistorischer Strecke unterwegs, denn er war am 19. Juli 1910 der erste Pyrenäenpass, der jemals während der Tour de France von den Teilnehmern überquert wurde.
Erwähnt sei noch das Dorf Biert westlich des Passes, in dem es eine Radfahrer-Herberge gibt, unverkennbar durch das aus zwei Rädern geschmiedete Eingangstor. Und auf der spanischen Seite der Pyrenäen hat der Pass mit dem Coll de Port sogar einen Namensvetter.</cmt>
    <desc>Der Col de Port liegt fast genau in der Mitte der Ariège. Über ihn führt die großzügig ausgebaute D 618, die den Ost- mit dem Westteil des Départements verbindet. Die Straße schlängelt sich auf fast ihrer kompletten Länge am Südhang des Massif de l’Arize entlang. Gerade die Westanfahrt des Passes bietet dem Radfahrer keine besonderen Schwierigkeiten, weswegen ambitionierte Zeitgenossen als abwechslungsreiche Alternativroute eher die Überquerung des Col d’Agnes sowie des Port de Lers wählen, die parallel zum Col de Port im Süden zu finden sind.
Nichtsdestotrotz ist der Col de Port ein idyllischer, gemütlicher Pass, der einen Besuch lohnt, und sei es nur, um von seiner Westanfahrt aus einen der steilsten Wege der französischen Pyrenäen zu begutachten, nämlich das Sträßlein zum Col de Péguère. Man mag es kaum glauben, aber am Col de Port ist man auf radhistorischer Strecke unterwegs, denn er war am 19. Juli 1910 der erste Pyrenäenpass, der jemals während der Tour de France von den Teilnehmern überquert wurde.
Erwähnt sei noch das Dorf Biert westlich des Passes, in dem es eine Radfahrer-Herberge gibt, unverkennbar durch das aus zwei Rädern geschmiedete Eingangstor. Und auf der spanischen Seite der Pyrenäen hat der Pass mit dem Coll de Port sogar einen Namensvetter.</desc>
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    <time>2023-04-01T12:21:37Z</time>
    <name>1251 - ES - Collado de la Loma de Aisa</name>
    <cmt>Der Collado de la Loma de Aisa liegt in den aragonesischen Pyrenäen und verbindet den namensgebenden Ort Aisa im Tal des Rio Estarrún mit dem Tal des Rio Aragón Subordán, in dem die Straße über den Alto Echo verläuft. Da sämtliche Flusstäler hier in Nord-Süd-Richtung verlaufen, sammelt man quer zu diesen Tälern trotz der eher niedrigen absoluten Höhen recht schnell viele Höhenmeter. Den Alto Aisa wird man höchstwahrscheinlich in Kombination mit dem östlich gelegenen Pässedouble aus Collada de Array und Collado de la Sierra befahren. Man sollte den Alto Aisa jedoch nicht nur als Transitpass begreifen; die ruhige und verkehrsarme Passstraße mit schönen Ausblicken hin zum Pyrenäenhauptkamm an der Grenze zu Frankreich ist durchaus attraktiv.

Empfehlenswert zur Kombination ist ebenfalls die Sackgasse zum Refugio de Lizara, die man auf der Westseite ab Jasa befahren kann.</cmt>
    <desc>Der Collado de la Loma de Aisa liegt in den aragonesischen Pyrenäen und verbindet den namensgebenden Ort Aisa im Tal des Rio Estarrún mit dem Tal des Rio Aragón Subordán, in dem die Straße über den Alto Echo verläuft. Da sämtliche Flusstäler hier in Nord-Süd-Richtung verlaufen, sammelt man quer zu diesen Tälern trotz der eher niedrigen absoluten Höhen recht schnell viele Höhenmeter. Den Alto Aisa wird man höchstwahrscheinlich in Kombination mit dem östlich gelegenen Pässedouble aus Collada de Array und Collado de la Sierra befahren. Man sollte den Alto Aisa jedoch nicht nur als Transitpass begreifen; die ruhige und verkehrsarme Passstraße mit schönen Ausblicken hin zum Pyrenäenhauptkamm an der Grenze zu Frankreich ist durchaus attraktiv.

Empfehlenswert zur Kombination ist ebenfalls die Sackgasse zum Refugio de Lizara, die man auf der Westseite ab Jasa befahren kann.</desc>
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    <time>2023-04-02T15:05:46Z</time>
    <name>1253 - F - Col des Sept Frères</name>
    <cmt>Der Col des Sept Frères liegt an der Verbindungsstraße D 613 zwischen Ax-les-Thermes im Ariègetal und dem Audetal (Quillan) über das Plateau de Sault. Dementsprechend breit ist diese D 613 ausgebaut (für Pyrenäenverhältnisse). Dennoch ist das Verkehrsaufkommen eher mäßig. Aus dem Ariege-Tal passiert man von Ax zunächst die höher gelegenen Cols de Chioula und Marmare, sodass der Sieben-Brüder-Pass mit nur 50 Höhenmetern auf zwei Kilometern sicherlich keine eigenständige Anfahrt darstellt.
Anders sieht es aus, wenn man die Gesamthöhenmeter aus dem Ariègetal zusammenrechnet. Dabei lässt sich aus dem Ariègetal der Siebenbrüderpass perfekt auch mit der Route des Corniches von Luzenac oder Tarascon über den Col de Marmare kombinieren.
Richtung Osten ins Audetal stehen gleich drei (Teil-)Varianten zur Verfügung, wobei die Hauptstraße über das Plateau de Sault nach Quillan führt. Somit lässt sich der Col von Axat oder Quillan aus auch in eine landschaftlich beeindruckende Nachmittagsrunde einbauen, oder man fährt beispielsweise eine wunderschöne Zickzack-Tour Pailhères-Pradel-Rebentyschlucht-Sept Frères-Corniche-Tarascon.</cmt>
    <desc>Der Col des Sept Frères liegt an der Verbindungsstraße D 613 zwischen Ax-les-Thermes im Ariègetal und dem Audetal (Quillan) über das Plateau de Sault. Dementsprechend breit ist diese D 613 ausgebaut (für Pyrenäenverhältnisse). Dennoch ist das Verkehrsaufkommen eher mäßig. Aus dem Ariege-Tal passiert man von Ax zunächst die höher gelegenen Cols de Chioula und Marmare, sodass der Sieben-Brüder-Pass mit nur 50 Höhenmetern auf zwei Kilometern sicherlich keine eigenständige Anfahrt darstellt.
Anders sieht es aus, wenn man die Gesamthöhenmeter aus dem Ariègetal zusammenrechnet. Dabei lässt sich aus dem Ariègetal der Siebenbrüderpass perfekt auch mit der Route des Corniches von Luzenac oder Tarascon über den Col de Marmare kombinieren.
Richtung Osten ins Audetal stehen gleich drei (Teil-)Varianten zur Verfügung, wobei die Hauptstraße über das Plateau de Sault nach Quillan führt. Somit lässt sich der Col von Axat oder Quillan aus auch in eine landschaftlich beeindruckende Nachmittagsrunde einbauen, oder man fährt beispielsweise eine wunderschöne Zickzack-Tour Pailhères-Pradel-Rebentyschlucht-Sept Frères-Corniche-Tarascon.</desc>
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    <time>2023-04-01T11:54:24Z</time>
    <name>1256 - F - Col du Garavel</name>
    <cmt> Der Col du Garavel (1256 m) ist ein kleiner Pass, der parallel zum Tal der Aude verlät. Er diente uns gut als Transferpass vom Col de Jau im Osten zum Col de Pailhères im Westen.
Aus Richtung Axat kommend kann man ihn auch gut im Süden liegen lassen und der Aude zum Fuße des Pailhères beziehungsweise weiter zum Col de Quillan (1713 m) folgen.</cmt>
    <desc> Der Col du Garavel (1256 m) ist ein kleiner Pass, der parallel zum Tal der Aude verlät. Er diente uns gut als Transferpass vom Col de Jau im Osten zum Col de Pailhères im Westen.
Aus Richtung Axat kommend kann man ihn auch gut im Süden liegen lassen und der Aude zum Fuße des Pailhères beziehungsweise weiter zum Col de Quillan (1713 m) folgen.</desc>
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    <time>2023-04-03T07:56:37Z</time>
    <name>1265 - ES - Coll de Boix</name>
    <cmt>Der Coll de Boix ist das westliche Gegenstück zum Coll de Jou oberhalb von Sant Llorenç de Morunys. Sprich wer als Verbindung zwischen dem Tal des Segre und dem Tal des Gardener die herrlich aussichtsreiche L-401 über die Bergdörfer Cambrils und Odén nutzt, überquert beide Pässe. Wir führen sie getrennt im Paßlexikon auf, denn beide Pässe können auch so angefahren werden, daß man den jeweils anderen nicht berührt. Beim Coll Jou macht dies die Anfahrt von Süden (Solsona) aus möglich. Beim Coll de Boix gibt es ebenfalls eine versteckte asphaltierte Piste von Süden aus, und zwar über den Alt de la Serra-Seca, den man über die C-26 zwischen Solsona und dem Tal des Segre erreicht. Nutzt man die lange Westseite des Coll de Boix zur Abfahrt, schließt sich nach einem nur kurzen Flachstück in Coll de Nargó direkt der nächste Paß an, nämlich der Coll de Boixóls. Man kann den Paß also auf einer Pyrenäenumrundung einbauen, wobei die Strecke dann südlicher ansetzt als die Verbindung Coll de Josa / Coll de la Trava / Port del Cantó.
</cmt>
    <desc>Der Coll de Boix ist das westliche Gegenstück zum Coll de Jou oberhalb von Sant Llorenç de Morunys. Sprich wer als Verbindung zwischen dem Tal des Segre und dem Tal des Gardener die herrlich aussichtsreiche L-401 über die Bergdörfer Cambrils und Odén nutzt, überquert beide Pässe. Wir führen sie getrennt im Paßlexikon auf, denn beide Pässe können auch so angefahren werden, daß man den jeweils anderen nicht berührt. Beim Coll Jou macht dies die Anfahrt von Süden (Solsona) aus möglich. Beim Coll de Boix gibt es ebenfalls eine versteckte asphaltierte Piste von Süden aus, und zwar über den Alt de la Serra-Seca, den man über die C-26 zwischen Solsona und dem Tal des Segre erreicht. Nutzt man die lange Westseite des Coll de Boix zur Abfahrt, schließt sich nach einem nur kurzen Flachstück in Coll de Nargó direkt der nächste Paß an, nämlich der Coll de Boixóls. Man kann den Paß also auf einer Pyrenäenumrundung einbauen, wobei die Strecke dann südlicher ansetzt als die Verbindung Coll de Josa / Coll de la Trava / Port del Cantó.
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    <time>2023-04-03T14:20:22Z</time>
    <name>1270 - ES - Coll d'Arnat</name>
    <cmt> Bei anderen Passbeschreibungen haben wir uns schon über die eigentümliche Lage des Bergdorfes Tuixent ausgelassen, das nur über Pässe zu erreichen ist. Der niedrigste und einsamste dieser Pässe zwischen Tuixent und dem Rest der Welt ist der Coll d’Arnat. Die Straße über den Pass ersetzt sozusagen die Straße durch das untere Vall de la Vansa bis ins Vall del Segre, die nie gebaut wurde, weil das Vall de la Vansa an seinem Ausgang zu einer engen Schlucht wird, durch die kaum das Flußbett des Vansa passt. Allerdings ist der Coll d’Arnat nicht vollständig asphaltiert, was kein Wunder ist, denn er ist verkehrstechnisch ziemlich überflüssig. Die Hauptverbindungen von Tuixent zur Außenwelt gehen nach Norden und Süden, der Westen ist von geringem Interesse, liegen doch im Vall del Segre keine größeren Ortschaften. Konkret ist die Ostseite des Arnat bis zum Übergang asphaltiert, die Westseite bis kurz hinter dem Weiler Montan de Tost.
Nichtsdestotrotz war der Coll d’Arnat einmal der Übergang zwischen dem unteren Vall de la Vansa und der Gegend um La Seu d’Urgell. Als es aber daran ging, eine durchgehend fahrbare Piste herzustellen, ließ man die eigentliche Nordseite des Passes über Castellar de Tost außer Acht und wählte stattdessen den Weg über Montan de Tost und von dort an runter ins Vall del Segre. Vermutlich weil es einfacher war, die fünf Kilometer Piste zwischen den Asphaltenden zu begradigen, als einen doppelt so langen, halb verfallenen Maultierpfad in steilerem Gelände instand zu setzen. Das hat nun zur Folge, dass der höchste Punkt der Strecke über den Coll d’Arnat nicht der Übergang selbst, sondern eine namenlose Kuppe oberhalb von ihm auf halbem Weg nach Montan de Tost ist.
Taugt denn der Arnat für Rennradfahrer? Tut er. Die fünf Kilometer Piste sind nicht allzu schotterig und nicht allzu steil. Und dann hat der Pass ein paar Besonderheiten, die für einen Besuch sprechen. Auf der Westseite führen achtzehn sauber übereinander geschachtelte Serpentinen zur Hochfläche hinauf, auf der neben Montan de Tost noch der Weiler Espalagueró und ein paar Bauernhöfe stehen. Auf der Westseite reicht die Straße aus dem verwunschenen Vall de la Vansa durch eine malerische Gegend hinauf zum Pass. Wer festes Schuhwerk hat, kann auch noch das Kirchlein und die drei Häuser des Weilers Colldarnat besichtigen. Der befindet sich direkt unterhalb der Passhöhe und ist wohl immer noch von einer Handvoll Menschen bewohnt.</cmt>
    <desc> Bei anderen Passbeschreibungen haben wir uns schon über die eigentümliche Lage des Bergdorfes Tuixent ausgelassen, das nur über Pässe zu erreichen ist. Der niedrigste und einsamste dieser Pässe zwischen Tuixent und dem Rest der Welt ist der Coll d’Arnat. Die Straße über den Pass ersetzt sozusagen die Straße durch das untere Vall de la Vansa bis ins Vall del Segre, die nie gebaut wurde, weil das Vall de la Vansa an seinem Ausgang zu einer engen Schlucht wird, durch die kaum das Flußbett des Vansa passt. Allerdings ist der Coll d’Arnat nicht vollständig asphaltiert, was kein Wunder ist, denn er ist verkehrstechnisch ziemlich überflüssig. Die Hauptverbindungen von Tuixent zur Außenwelt gehen nach Norden und Süden, der Westen ist von geringem Interesse, liegen doch im Vall del Segre keine größeren Ortschaften. Konkret ist die Ostseite des Arnat bis zum Übergang asphaltiert, die Westseite bis kurz hinter dem Weiler Montan de Tost.
Nichtsdestotrotz war der Coll d’Arnat einmal der Übergang zwischen dem unteren Vall de la Vansa und der Gegend um La Seu d’Urgell. Als es aber daran ging, eine durchgehend fahrbare Piste herzustellen, ließ man die eigentliche Nordseite des Passes über Castellar de Tost außer Acht und wählte stattdessen den Weg über Montan de Tost und von dort an runter ins Vall del Segre. Vermutlich weil es einfacher war, die fünf Kilometer Piste zwischen den Asphaltenden zu begradigen, als einen doppelt so langen, halb verfallenen Maultierpfad in steilerem Gelände instand zu setzen. Das hat nun zur Folge, dass der höchste Punkt der Strecke über den Coll d’Arnat nicht der Übergang selbst, sondern eine namenlose Kuppe oberhalb von ihm auf halbem Weg nach Montan de Tost ist.
Taugt denn der Arnat für Rennradfahrer? Tut er. Die fünf Kilometer Piste sind nicht allzu schotterig und nicht allzu steil. Und dann hat der Pass ein paar Besonderheiten, die für einen Besuch sprechen. Auf der Westseite führen achtzehn sauber übereinander geschachtelte Serpentinen zur Hochfläche hinauf, auf der neben Montan de Tost noch der Weiler Espalagueró und ein paar Bauernhöfe stehen. Auf der Westseite reicht die Straße aus dem verwunschenen Vall de la Vansa durch eine malerische Gegend hinauf zum Pass. Wer festes Schuhwerk hat, kann auch noch das Kirchlein und die drei Häuser des Weilers Colldarnat besichtigen. Der befindet sich direkt unterhalb der Passhöhe und ist wohl immer noch von einer Handvoll Menschen bewohnt.</desc>
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    <time>2023-04-03T15:20:11Z</time>
    <name>1270 - ES - Santuari de la Mare de Déu de Falgars [T]</name>
    <cmt>Das Berguedà ist mit einer enorm vielfältigen Bergwelt gesegnet, und in so einer Gegend finden sich natürlich auch das eine oder andere Santuari. Die Einsiedlerkirche des Santuari de la Mare de Déu de Falgars südwestlich von Pobla de Lillet wurde wohl Mitte des 11. Jahrhunderts gegründet. Der Name Falgars leitet sich von „falgueres“ ab, was „Farne“ bedeutet. Eine Legende besagt, daß ein Hirte und sein Rind (schon wieder ein Rind, siehe Santuari de la Mare de Déu del Mont) zwischen den Farnwedeln über die Mutter Gottes stolperten. Man könnte also meinen, die Marienstatue des Santuari sei ökologisch ausgerichtet und wache über die Pflanzenwelt der Pyrenäen.
Farne hin, Farne her, die Auffahrt lohnt sich auch ohne Interesse an Grünzeug; von der Nordseite des Santuari aus bietet sich ein gewaltiger Blick auf die Berge des Naturparks Cadí-Moixeró und auf den Pedraforca. Da die langen Anstiege des Berguedà (Coll de Pal, Coll de Pradell oder Coll de la Creueta) alle in nächster Nähe zu finden sind, bietet sich ein Trip hoch zum Santuari als Abschluss oder Aufwärmer einer längeren Tour an. Außerdem lädt die kleine Parkanlage unterhalb des Gipfels zum gemütlichen Picknick ein.
Wer einem Wettkampf nicht abgeneigt ist, der sollte sich im Herbst in Pobla de Lillet einfinden, denn dann veranstaltet das Rathaus des Ortes normalerweise die „Escalada Ciclista a Falgars”. Mehrmaliger Sieger des Zeitfahrens ist ein QD-User, dessen Namen wir nicht enthüllen wollen.
</cmt>
    <desc>Das Berguedà ist mit einer enorm vielfältigen Bergwelt gesegnet, und in so einer Gegend finden sich natürlich auch das eine oder andere Santuari. Die Einsiedlerkirche des Santuari de la Mare de Déu de Falgars südwestlich von Pobla de Lillet wurde wohl Mitte des 11. Jahrhunderts gegründet. Der Name Falgars leitet sich von „falgueres“ ab, was „Farne“ bedeutet. Eine Legende besagt, daß ein Hirte und sein Rind (schon wieder ein Rind, siehe Santuari de la Mare de Déu del Mont) zwischen den Farnwedeln über die Mutter Gottes stolperten. Man könnte also meinen, die Marienstatue des Santuari sei ökologisch ausgerichtet und wache über die Pflanzenwelt der Pyrenäen.
Farne hin, Farne her, die Auffahrt lohnt sich auch ohne Interesse an Grünzeug; von der Nordseite des Santuari aus bietet sich ein gewaltiger Blick auf die Berge des Naturparks Cadí-Moixeró und auf den Pedraforca. Da die langen Anstiege des Berguedà (Coll de Pal, Coll de Pradell oder Coll de la Creueta) alle in nächster Nähe zu finden sind, bietet sich ein Trip hoch zum Santuari als Abschluss oder Aufwärmer einer längeren Tour an. Außerdem lädt die kleine Parkanlage unterhalb des Gipfels zum gemütlichen Picknick ein.
Wer einem Wettkampf nicht abgeneigt ist, der sollte sich im Herbst in Pobla de Lillet einfinden, denn dann veranstaltet das Rathaus des Ortes normalerweise die „Escalada Ciclista a Falgars”. Mehrmaliger Sieger des Zeitfahrens ist ein QD-User, dessen Namen wir nicht enthüllen wollen.
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    <name>1272 - ES - Puerto de Hoz de Jaca</name>
    <cmt>Hoz de Jaca ist ein kleines Dorf, welches oberhalb des Stausees Embalse de Búbal an dessen Ostufer liegt. Am Westufer des Stausees verläuft die Straße A-136, welche auf spanischer Seite hinauf zum Grenzpass Col du Pourtalet führt. Die Straße über den am Dorf liegenden Hochpunkt – gemäß örtlicher Beschilderung Puerto de Hoz de Jaca getauft – ist also ein Umweg auf dem Weg vom oder zum Col du Pourtalet.
Gründe für diesen Umweg lassen sich durchaus finden: Erstens bekommt man – insbesondere von dem in Dorfnähe eingerichteten Aussichtsbalkon – die Gelegenheit zu beeindruckenden Ausblicken auf den Stausee und die umgebende Bergwelt. Zweitens ist die Straße sehr verkehrsarm. Drittens gibt es im Dorf eine Bar, wenngleich ohne Bedienung am Tisch (es sei denn, ein freundlicher, nicht ausgelasteter Reiseleiter übernimmt diese Rolle).</cmt>
    <desc>Hoz de Jaca ist ein kleines Dorf, welches oberhalb des Stausees Embalse de Búbal an dessen Ostufer liegt. Am Westufer des Stausees verläuft die Straße A-136, welche auf spanischer Seite hinauf zum Grenzpass Col du Pourtalet führt. Die Straße über den am Dorf liegenden Hochpunkt – gemäß örtlicher Beschilderung Puerto de Hoz de Jaca getauft – ist also ein Umweg auf dem Weg vom oder zum Col du Pourtalet.
Gründe für diesen Umweg lassen sich durchaus finden: Erstens bekommt man – insbesondere von dem in Dorfnähe eingerichteten Aussichtsbalkon – die Gelegenheit zu beeindruckenden Ausblicken auf den Stausee und die umgebende Bergwelt. Zweitens ist die Straße sehr verkehrsarm. Drittens gibt es im Dorf eine Bar, wenngleich ohne Bedienung am Tisch (es sei denn, ein freundlicher, nicht ausgelasteter Reiseleiter übernimmt diese Rolle).</desc>
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    <time>2023-04-03T10:37:41Z</time>
    <name>1278 - F - Errozate</name>
    <cmt>Der Errozate (in verschiedenen anderen Schreibweisen auch Erroizate, Erotzate und dergleichen...) ist ein 1345 m hoher Gipfel in den baskischen Pyrenäen. Der Gipfel ist zwar nicht mit dem Rennrad zu erreichen, wohl aber ein Einschnitt unmittelbar östlich davon zwischen dem Errozate und einem ca. 1300 m hohen Nachbargipfel. Hier erreicht man 1278 m Höhe. Er liegt im französischen Teil des Baskenlandes, aber nur unweit der Grenze zu Spanien und liegt in einer einsamen und verlassenen Gegend. Vom Col d'Arthaburu, der sowieso schon eine schmale Straße im Pyrenäen-Niemandsland ist, zweigt die nochmal deutlich schmalere Straße zum Errozate ab, die dann in einer Art Rundkurs zunächst in ein Hochtal führt, das die Grenze zwischen Spanien und Frankreich darstellt, um schließlich wieder die vom Col d'Arthaburu kommende und in Richtung Col de Sourzay weiterführende Straße erreicht.

Unterhalb der hier beschriebenen Passhöhe liegt der 1070 m hohe Col d'Errozate (oder Erroitzateko Iepoa auf Baskisch), also ein nach dem Gipfel benannter Pass, der als südlicher Ausgangspunkt der Auffahrt angesehen werden kann.

Natürlich ist die Straße, deren Existenzgrund vermutlich ein paar verstreute Höfe sind, nicht überall in allerbestem Zustand, jedoch durchgängig asphaltiert und in jedem Fall rennradtauglich. Der Abstecher ist landschaftlich sehr attraktiv und lohnenswert, so dass man auf der Durchreise von Estérençuby Richtung Larrau oder umgekehrt durchaus diesen Umweg mit einplanen kann.

Kurioserweise liegt der Übergang am Errozate nicht nur auf dem Pyrenäenhauptkamm – obwohl komplett auf französischer Seite – zwischen Nord- und Südseite des Gebirges, sondern auch auf der kontinentalen Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer. Während auf der Nordseite die Nive zum Atlantik entwässert, erreicht das Wasser auf der Südseite via Rio Aragón und Ebro das Mittelmeer.</cmt>
    <desc>Der Errozate (in verschiedenen anderen Schreibweisen auch Erroizate, Erotzate und dergleichen...) ist ein 1345 m hoher Gipfel in den baskischen Pyrenäen. Der Gipfel ist zwar nicht mit dem Rennrad zu erreichen, wohl aber ein Einschnitt unmittelbar östlich davon zwischen dem Errozate und einem ca. 1300 m hohen Nachbargipfel. Hier erreicht man 1278 m Höhe. Er liegt im französischen Teil des Baskenlandes, aber nur unweit der Grenze zu Spanien und liegt in einer einsamen und verlassenen Gegend. Vom Col d'Arthaburu, der sowieso schon eine schmale Straße im Pyrenäen-Niemandsland ist, zweigt die nochmal deutlich schmalere Straße zum Errozate ab, die dann in einer Art Rundkurs zunächst in ein Hochtal führt, das die Grenze zwischen Spanien und Frankreich darstellt, um schließlich wieder die vom Col d'Arthaburu kommende und in Richtung Col de Sourzay weiterführende Straße erreicht.

Unterhalb der hier beschriebenen Passhöhe liegt der 1070 m hohe Col d'Errozate (oder Erroitzateko Iepoa auf Baskisch), also ein nach dem Gipfel benannter Pass, der als südlicher Ausgangspunkt der Auffahrt angesehen werden kann.

Natürlich ist die Straße, deren Existenzgrund vermutlich ein paar verstreute Höfe sind, nicht überall in allerbestem Zustand, jedoch durchgängig asphaltiert und in jedem Fall rennradtauglich. Der Abstecher ist landschaftlich sehr attraktiv und lohnenswert, so dass man auf der Durchreise von Estérençuby Richtung Larrau oder umgekehrt durchaus diesen Umweg mit einplanen kann.

Kurioserweise liegt der Übergang am Errozate nicht nur auf dem Pyrenäenhauptkamm – obwohl komplett auf französischer Seite – zwischen Nord- und Südseite des Gebirges, sondern auch auf der kontinentalen Wasserscheide zwischen Atlantik und Mittelmeer. Während auf der Nordseite die Nive zum Atlantik entwässert, erreicht das Wasser auf der Südseite via Rio Aragón und Ebro das Mittelmeer.</desc>
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    <time>2023-04-02T15:14:24Z</time>
    <name>1290 - ES - Alto Zuriza</name>
    <cmt>Der Alto Zuriza (1290 m) führt aus Richtung Isaba, Ausgangspunkt zum Alto Laza und dem französisch-spanischen Grenzpass Col de la Pierre Saint Martin, in der nordöstlichsten Ecke von Navarra nach Anso in der spanischen Region Aragon. Die Grenze zwischen den beiden Autonomen Gemeinschaften verläuft genau auf der Passhöhe.

Auch wenn der Asphalt teilweise zu wünschen übrig lässt, ist die Strecke stets mit dem Rennrad fahrbar. Außerdem wird dieses Manko durch die absolute Einsamkeit der wildromantischen Strecke überkompensiert: Hier erreicht der Einsamkeitskoller seinen Spitzenwert in den spanischen Pyrenäen. Insbesondere die Südauffahrt punktet auf dieser Skala, wenn sich die senkrechten Felswände über der Straße auftürmen.

Eine östliche Anschlussmöglichkeit findet sich im Alto Echo, der ca. 8 km vom südlichen Endpunkt Anso entfernt liegt.</cmt>
    <desc>Der Alto Zuriza (1290 m) führt aus Richtung Isaba, Ausgangspunkt zum Alto Laza und dem französisch-spanischen Grenzpass Col de la Pierre Saint Martin, in der nordöstlichsten Ecke von Navarra nach Anso in der spanischen Region Aragon. Die Grenze zwischen den beiden Autonomen Gemeinschaften verläuft genau auf der Passhöhe.

Auch wenn der Asphalt teilweise zu wünschen übrig lässt, ist die Strecke stets mit dem Rennrad fahrbar. Außerdem wird dieses Manko durch die absolute Einsamkeit der wildromantischen Strecke überkompensiert: Hier erreicht der Einsamkeitskoller seinen Spitzenwert in den spanischen Pyrenäen. Insbesondere die Südauffahrt punktet auf dieser Skala, wenn sich die senkrechten Felswände über der Straße auftürmen.

Eine östliche Anschlussmöglichkeit findet sich im Alto Echo, der ca. 8 km vom südlichen Endpunkt Anso entfernt liegt.</desc>
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    <time>2023-04-03T10:23:55Z</time>
    <name>1291 - ES - Puerto de Serrablo</name>
    <cmt>Der Puerto de Serrablo liegt in den spanischen Pyrenäen in Aragon, auf der A-1604 von Sabiñánigo nach Boltaña in der Provinz Huesca, ca. 35 km südlich des Ordesa-Nationalparks und nördlich der Sierra de Guara. Ein Teil des Nationalparks sind der Cañon de Anisclo sowie der 3355 m hohe Monte Perdido.
Zu erreichen ist der Puerto de Serrablo von Westen über die N-330 aus Sabiñánigo kommend entlang des Flusstales des Rio Guarga oder der sportlich anspruchsvolleren Variante von Boltaña aus dem Valle del Ara. Eines ist bei beiden Auffahrten jedoch gleich: eine tolle Landschaft und fast kein Verkehr.</cmt>
    <desc>Der Puerto de Serrablo liegt in den spanischen Pyrenäen in Aragon, auf der A-1604 von Sabiñánigo nach Boltaña in der Provinz Huesca, ca. 35 km südlich des Ordesa-Nationalparks und nördlich der Sierra de Guara. Ein Teil des Nationalparks sind der Cañon de Anisclo sowie der 3355 m hohe Monte Perdido.
Zu erreichen ist der Puerto de Serrablo von Westen über die N-330 aus Sabiñánigo kommend entlang des Flusstales des Rio Guarga oder der sportlich anspruchsvolleren Variante von Boltaña aus dem Valle del Ara. Eines ist bei beiden Auffahrten jedoch gleich: eine tolle Landschaft und fast kein Verkehr.</desc>
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    <name>1293 - F/ES - Col du Portillon</name>
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    <time>2023-04-03T14:41:30Z</time>
    <name>1295 - ES - Alt de Capolat</name>
    <cmt>Das Vorpyrenäenland südlich und westlich von Berga ist durchzogen von einem Netz aus schmalen asphaltierten Wirtschaftswegen. Gute Ortskenntnisse vorausgesetzt kann man dort den lieben langen Tag lang durch die Hügel fahren und begegnet höchstens einmal einem Traktor. Manche der Wege reichen in die Ausläufer der Pyrenäen hinein, wie zum Beispiel der Weg auf die Hochflächen von Travil und Tresserra (Plans de Travil i Tresserra). Diese Hochflächen westlich von Berga bilden dort den südlichen Südrand der Pyrenäen. Die Strecke hinauf ist unter dem Namen „Capolat” bekannt. Capolat ist der größte der Weiler auf den Hochflächen, aber Travil ist eigentlich die dem Hochpunkt der Straße nächstgelegene Ansiedlung. Zudem gibt es vom Hochpunkt aus eine Piste auf den mit einer Antenne ausgestatteten Gipfel des Cap dels Plans, der auch als Pate der Auffahrt hätte herhalten können.
Unter Einheimischen ist der Capolat verschrien wegen seiner steilen Rampen, aber wer im Berguedà wohnt und Rad fährt, versucht ihn zumindest einmal im Jahr zu bezwingen, um seine persönlichen physischen Grenzen auszuloten. Der steile Abschnitt des Capolat ist dann auch so steil, dass als Straßenbelag nur Beton in Frage kommt, weil rauer und griffiger. Wirklich als Pass kann man den Capolat nicht sehen: zwar führt die Straße weiter über die Hochflächen zum etwas tiefer gelegenen Coll de la Mina, aber es geht wie auf einer Achterbahn hoch und runter, erst der letzte Kilometer vor dem coll fällt stetig ab.
Von Berga aus ist der Einstieg zum Capolat über verschiedene Varianten zu erreichen, am einfachsten über die Hauptstraße Richtung Solsona. Hat man den Hochprozenter des Capolat verdaut, bietet sich eine Abfahrt nach Berga über die Ostseite des Coll de la Mina an, und danach noch ein höhenmeterreicher Ritt zu den Rasos de Peguera.
</cmt>
    <desc>Das Vorpyrenäenland südlich und westlich von Berga ist durchzogen von einem Netz aus schmalen asphaltierten Wirtschaftswegen. Gute Ortskenntnisse vorausgesetzt kann man dort den lieben langen Tag lang durch die Hügel fahren und begegnet höchstens einmal einem Traktor. Manche der Wege reichen in die Ausläufer der Pyrenäen hinein, wie zum Beispiel der Weg auf die Hochflächen von Travil und Tresserra (Plans de Travil i Tresserra). Diese Hochflächen westlich von Berga bilden dort den südlichen Südrand der Pyrenäen. Die Strecke hinauf ist unter dem Namen „Capolat” bekannt. Capolat ist der größte der Weiler auf den Hochflächen, aber Travil ist eigentlich die dem Hochpunkt der Straße nächstgelegene Ansiedlung. Zudem gibt es vom Hochpunkt aus eine Piste auf den mit einer Antenne ausgestatteten Gipfel des Cap dels Plans, der auch als Pate der Auffahrt hätte herhalten können.
Unter Einheimischen ist der Capolat verschrien wegen seiner steilen Rampen, aber wer im Berguedà wohnt und Rad fährt, versucht ihn zumindest einmal im Jahr zu bezwingen, um seine persönlichen physischen Grenzen auszuloten. Der steile Abschnitt des Capolat ist dann auch so steil, dass als Straßenbelag nur Beton in Frage kommt, weil rauer und griffiger. Wirklich als Pass kann man den Capolat nicht sehen: zwar führt die Straße weiter über die Hochflächen zum etwas tiefer gelegenen Coll de la Mina, aber es geht wie auf einer Achterbahn hoch und runter, erst der letzte Kilometer vor dem coll fällt stetig ab.
Von Berga aus ist der Einstieg zum Capolat über verschiedene Varianten zu erreichen, am einfachsten über die Hauptstraße Richtung Solsona. Hat man den Hochprozenter des Capolat verdaut, bietet sich eine Abfahrt nach Berga über die Ostseite des Coll de la Mina an, und danach noch ein höhenmeterreicher Ritt zu den Rasos de Peguera.
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    <time>2023-04-03T14:36:47Z</time>
    <name>1309 - ES - Alt de Campelles</name>
    <cmt>Campelles ist ein oberhalb des Vall de Ribes im grünen Norden des Ripollès gelegenes Dorf. Zum Dorf führt eine Straße hinauf von Ribes de Freser. Ebenso führt eine zum Teil betonierte, zum Teil asphaltierte Piste hinab nach Planoles im Tal des Rigard. Sprich in Campelles gibt es eine Art von Passhöhe zwischen beiden Tälern.
Normalerweise würde es keinen Sinn machen, eine solche Art von Pyrenäenwelle näher zu beschreiben. Allerdings könnte die Straße über Campelles denjenigen gelegen kommen, die die Collada de Toses überqueren möchten und die Nationalstraße N-260 scheuen. Denn über den Alt de Campelles und die sich anschließende Landstraße über das Dorf Toses gelangt man vom Ripollès in die Cerdanya, ohne auch nur einen Meter Nationalstraße gefahren zu sein. Wie man einen Pass befährt, ohne seine Passstraße zu berühren, kann man in der Beschreibung zur Collada de Toses nachlesen.</cmt>
    <desc>Campelles ist ein oberhalb des Vall de Ribes im grünen Norden des Ripollès gelegenes Dorf. Zum Dorf führt eine Straße hinauf von Ribes de Freser. Ebenso führt eine zum Teil betonierte, zum Teil asphaltierte Piste hinab nach Planoles im Tal des Rigard. Sprich in Campelles gibt es eine Art von Passhöhe zwischen beiden Tälern.
Normalerweise würde es keinen Sinn machen, eine solche Art von Pyrenäenwelle näher zu beschreiben. Allerdings könnte die Straße über Campelles denjenigen gelegen kommen, die die Collada de Toses überqueren möchten und die Nationalstraße N-260 scheuen. Denn über den Alt de Campelles und die sich anschließende Landstraße über das Dorf Toses gelangt man vom Ripollès in die Cerdanya, ohne auch nur einen Meter Nationalstraße gefahren zu sein. Wie man einen Pass befährt, ohne seine Passstraße zu berühren, kann man in der Beschreibung zur Collada de Toses nachlesen.</desc>
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    <time>2023-04-03T10:36:08Z</time>
    <name>1326 - ES - Collada de Collfred</name>
    <cmt>Der Collfred ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse der katalanischen Bergwelt. Auf den meisten Karten ist er gar nicht verzeichnet, aber es gibt ihn, im Nordosten der Comarca Osona an der Grenze zur Garrotxa und zum Ripollès. Er liegt in der Serra de Santa Magdalena, die gemeinhin zusammen mit der Serra de Milany östlich davon und der Serra de Bellmunt (siehe Santuari de la Mare de Déu de Bellmunt) als eine geographische Einheit verstanden wird und zu den Vorpyrenäen gehört. Trotz seines Namens (Collfred bedeutet Kältepass) kommt man vor allem auf der Ostanfahrt aus der Garrotxa hoch ordentlich ins Schwitzen, da es sich um eine der anspruchsvollsten Auffahrten Kataloniens handelt. Im Scherz wird der Paß auch Freddy el terrible genannt.
Freddy ist kein klassischer Rennradpaß, aber nicht nur wegen seines geringen Verkehrsaufkommens ist seine Befahrung sehr zu empfehlen. Am Collfred trifft sportliche Herausforderung auf abgeschiedene Idylle. Ich habe ihn dreimal überquert und kann mich daran erinnern, daß ich beim zweiten Mal zwischen der Garrotxa und Vidrá ganze drei Autos gesehen habe, darunter einen Milchtanklastwagen. Dieser Abschnitt des Wegs bringt wegen der engen Straße und der Abgeschiedenheit der Gegend auch einen Hauch Abenteuer mit sich. Generell ist die Straßenbeschaffenheit auf der Westanfahrt sehr gut. Auf der Ostanfahrt gibt es ein paar Stellen mit ruppigem Asphalt, und die allersteilsten Streckenabschnitte sind mit teils löcherigem Beton bedeckt.
Verbindungsmöglichkeiten zu anderen Strecken sind gegeben. In Sant Quirze de Besora, dem Ausgangspunkt der Westanfahrt, geht es in die andere Richtung, also nach Westen, hoch ins Lluçanes zum Santuari de la Mare de Déu dels Munts (bitte nicht verwechseln mit dem Santuari de la Mare de Déu del Mont, man kommt ganz schön durcheinander mit den vielen Santuaris). Im Süden liegt der Coll de Bracons, den man zusammen mit dem Collfred in einer Runde fahren kann. Oder man holt weiter aus und fährt die Runde über die Auffahrten zur Hochebene Collsacabra (Coll de Bac/Coll de Condreu).

Anmerkung: Die Bilder Nummer 1, 2, 3, 5, 6 und 9 zu diesem Pass wurden uns zur Verfügung gestellt von Raül Massabé Casabona, einem guten Freund und exzellenten Kenner der südwesteuropäischen Bergwelt. Besucht auch seine tolle Internetseite www.ramacabici.com mit vielen detaillierten Steigungsprofilen und feinen Bildern aus den Pyrenäen und anderen Gebirgen.</cmt>
    <desc>Der Collfred ist eines der am besten gehüteten Geheimnisse der katalanischen Bergwelt. Auf den meisten Karten ist er gar nicht verzeichnet, aber es gibt ihn, im Nordosten der Comarca Osona an der Grenze zur Garrotxa und zum Ripollès. Er liegt in der Serra de Santa Magdalena, die gemeinhin zusammen mit der Serra de Milany östlich davon und der Serra de Bellmunt (siehe Santuari de la Mare de Déu de Bellmunt) als eine geographische Einheit verstanden wird und zu den Vorpyrenäen gehört. Trotz seines Namens (Collfred bedeutet Kältepass) kommt man vor allem auf der Ostanfahrt aus der Garrotxa hoch ordentlich ins Schwitzen, da es sich um eine der anspruchsvollsten Auffahrten Kataloniens handelt. Im Scherz wird der Paß auch Freddy el terrible genannt.
Freddy ist kein klassischer Rennradpaß, aber nicht nur wegen seines geringen Verkehrsaufkommens ist seine Befahrung sehr zu empfehlen. Am Collfred trifft sportliche Herausforderung auf abgeschiedene Idylle. Ich habe ihn dreimal überquert und kann mich daran erinnern, daß ich beim zweiten Mal zwischen der Garrotxa und Vidrá ganze drei Autos gesehen habe, darunter einen Milchtanklastwagen. Dieser Abschnitt des Wegs bringt wegen der engen Straße und der Abgeschiedenheit der Gegend auch einen Hauch Abenteuer mit sich. Generell ist die Straßenbeschaffenheit auf der Westanfahrt sehr gut. Auf der Ostanfahrt gibt es ein paar Stellen mit ruppigem Asphalt, und die allersteilsten Streckenabschnitte sind mit teils löcherigem Beton bedeckt.
Verbindungsmöglichkeiten zu anderen Strecken sind gegeben. In Sant Quirze de Besora, dem Ausgangspunkt der Westanfahrt, geht es in die andere Richtung, also nach Westen, hoch ins Lluçanes zum Santuari de la Mare de Déu dels Munts (bitte nicht verwechseln mit dem Santuari de la Mare de Déu del Mont, man kommt ganz schön durcheinander mit den vielen Santuaris). Im Süden liegt der Coll de Bracons, den man zusammen mit dem Collfred in einer Runde fahren kann. Oder man holt weiter aus und fährt die Runde über die Auffahrten zur Hochebene Collsacabra (Coll de Bac/Coll de Condreu).

Anmerkung: Die Bilder Nummer 1, 2, 3, 5, 6 und 9 zu diesem Pass wurden uns zur Verfügung gestellt von Raül Massabé Casabona, einem guten Freund und exzellenten Kenner der südwesteuropäischen Bergwelt. Besucht auch seine tolle Internetseite www.ramacabici.com mit vielen detaillierten Steigungsprofilen und feinen Bildern aus den Pyrenäen und anderen Gebirgen.</desc>
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    <time>2023-03-31T06:58:52Z</time>
    <name>1327 - F - Col de Bagargui</name>
    <cmt>Der Col de Bagargui (oder Bagargi auf Baskisch, 1327 m) ist ein sehr kleiner Pass in der Einöde der baskischen Pyrenäen. Während Bagargui auf dem Passschild steht, weisen Hinweisschilder des Départements, die für Radfahrer jeden Kilometer die verbleibende Distanz ankündigen, den Pass als Col d'Iraty aus. Er verbindet den kleinen Ort Larrau, Ausgangspunkt des Port de Larrau auf die spanische Südseite des Gebirges, mit dem Hochtal des Irati, das geografisch gesehen ebenfalls zur Südseite der Pyrenäen gehört, aber keine Straßenverbindung nach Spanien hat. Aus besagtem Hochtal kann man entweder über den Col de Sourzay in Kombination mit dem Col d'Arthaburu oder über den Col de Burdincurucheta in Richtung Saint-Jean-Pied-de-Port weiter fahren, das als Sammelpunkt der französischen Jakobsweg-Routen und Ausgangspunkt des camino francés genannten Jakobspilgerwegs durch Nordspanien eine gewisse Bedeutung hat.

Die umliegenden Berge erheben sich in dieser Region nur bis etwa 1700 m Höhe, dennoch sind die Hänge oft steil und von lauter schmalen Tälern durchzogen – ein ungastliches Terrain für den Pässefahrer. Die Ostrampe von Larrau zum Bagargui gehört, zumindest bis zum Vorpass Col d'Orgambideska, auch zu den steilsten Passstraßen, die es in den Pyrenäen gibt. Auch auf der kürzeren, im Irati-Hochtal startenden Westrampe wird man mit einem Steilstück konfrontiert. Interessanterweise findet man mit dem Port de Larrau und dem Col d'Arthaburu zwei weitere Kandidaten auf den Titel der steilsten Passstraße der Pyrenäen in der unmittelbaren Umgebung. Die Basken scheinen steile Rampen irgendwie zu mögen.

Oben am Col de Bagargui befindet sich der Ort Les Chalets d’Iraty, einige Häuser und ein Restaurant.</cmt>
    <desc>Der Col de Bagargui (oder Bagargi auf Baskisch, 1327 m) ist ein sehr kleiner Pass in der Einöde der baskischen Pyrenäen. Während Bagargui auf dem Passschild steht, weisen Hinweisschilder des Départements, die für Radfahrer jeden Kilometer die verbleibende Distanz ankündigen, den Pass als Col d'Iraty aus. Er verbindet den kleinen Ort Larrau, Ausgangspunkt des Port de Larrau auf die spanische Südseite des Gebirges, mit dem Hochtal des Irati, das geografisch gesehen ebenfalls zur Südseite der Pyrenäen gehört, aber keine Straßenverbindung nach Spanien hat. Aus besagtem Hochtal kann man entweder über den Col de Sourzay in Kombination mit dem Col d'Arthaburu oder über den Col de Burdincurucheta in Richtung Saint-Jean-Pied-de-Port weiter fahren, das als Sammelpunkt der französischen Jakobsweg-Routen und Ausgangspunkt des camino francés genannten Jakobspilgerwegs durch Nordspanien eine gewisse Bedeutung hat.

Die umliegenden Berge erheben sich in dieser Region nur bis etwa 1700 m Höhe, dennoch sind die Hänge oft steil und von lauter schmalen Tälern durchzogen – ein ungastliches Terrain für den Pässefahrer. Die Ostrampe von Larrau zum Bagargui gehört, zumindest bis zum Vorpass Col d'Orgambideska, auch zu den steilsten Passstraßen, die es in den Pyrenäen gibt. Auch auf der kürzeren, im Irati-Hochtal startenden Westrampe wird man mit einem Steilstück konfrontiert. Interessanterweise findet man mit dem Port de Larrau und dem Col d'Arthaburu zwei weitere Kandidaten auf den Titel der steilsten Passstraße der Pyrenäen in der unmittelbaren Umgebung. Die Basken scheinen steile Rampen irgendwie zu mögen.

Oben am Col de Bagargui befindet sich der Ort Les Chalets d’Iraty, einige Häuser und ein Restaurant.</desc>
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    <name>1335 - ES - Coll de la Creu de Pervés</name>
    <cmt>Der Coll de la Creu de Perves liegt in den spanischen Pyrenäen unweit südlich des Tunnel de Vielha, hinter dem die Region der französischen Klassiker wie Col de Peyresourde und Col de Mente nur ca 90 km vom westlichen Ausgangspunkt Pont de Suert (900 m) entfernt liegen.
Mit dem Rennrad allerdings ist dieser Tunnel verschlossen, und der Weg dorthin könnte nach Osten über den Coll de la Creu de Perves und weiter über den Alt de Moncortes nach Sort gehen, den östlichen Ausgangspunkt zum Port de la Bonaigua, einem nördlichen Parallelpass zum Coll de la Creu de Perves. Über den zurück beläuft sich der Weg nach Vielha auf 141 km statt auf 40 km durch den Tunnel.
Westlich liegt der Collado de Fadas/Collado de Espina. Die Strecke ist wie so oft in den spanischen Pyrenäen gänzlich unbefahren.
Bei der Befahrung des Coll de la Creu de Perves wird der Alt de Viu (1325 m) im Vorbeifahren mitgenommen.</cmt>
    <desc>Der Coll de la Creu de Perves liegt in den spanischen Pyrenäen unweit südlich des Tunnel de Vielha, hinter dem die Region der französischen Klassiker wie Col de Peyresourde und Col de Mente nur ca 90 km vom westlichen Ausgangspunkt Pont de Suert (900 m) entfernt liegen.
Mit dem Rennrad allerdings ist dieser Tunnel verschlossen, und der Weg dorthin könnte nach Osten über den Coll de la Creu de Perves und weiter über den Alt de Moncortes nach Sort gehen, den östlichen Ausgangspunkt zum Port de la Bonaigua, einem nördlichen Parallelpass zum Coll de la Creu de Perves. Über den zurück beläuft sich der Weg nach Vielha auf 141 km statt auf 40 km durch den Tunnel.
Westlich liegt der Collado de Fadas/Collado de Espina. Die Strecke ist wie so oft in den spanischen Pyrenäen gänzlich unbefahren.
Bei der Befahrung des Coll de la Creu de Perves wird der Alt de Viu (1325 m) im Vorbeifahren mitgenommen.</desc>
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    <time>2023-04-03T05:12:06Z</time>
    <name>1344 - AND - Alt de la Comella</name>
    <cmt>Oberhalb von Andorra La Vella liegt auf der Ostseite des Tals des Valira eine kleine urbanización namens Comella Parc auf ungefähr 1350 m Höhe. Eine Nebenstraße führt von Andorra La Vella her knapp unterhalb der Siedlung entlang, durch eine zweite urbanización namens La Plana hindurch und trifft dahinter dann auf die Straße von Escaldes-Engordany zum Llac de Engolasters. Der Kulminationspunkt besagter Strecke ist natürlich kein Pass, weil man eben nicht von einem Tal ins andere wechselt, aber als einer der Hochpunkte Andorras bekannt.
Eigentlich ist der Alt de la Comella alles andere als spannend. Es geht hoch, wieder runter, was Besonderes zu sehen gibt es nicht. Allerdings ist der Hochpunkt hin und wieder Teil des Streckenplans der Vuelta a España, und in 2016 sogar Teil einer Etappe der Tour de France. Deswegen könnte es vielleicht Leute geben, die sich für ihn interessieren.
Wer glaubt, man könnte durch eine Befahrung des Comella einen guten Teil der verstopften Hauptstraße durch den Talgrund umgehen, der wird enttäuscht sein: Es sind weniger als zwei Kilometer. Allerdings kann man auf halber Abfahrt hinter La Plana rechts abbiegen und hoch zum Llac de Engolasters, von dort aus weiter auf rennradtauglicher Piste bis zur Straße zu den Cortals d’Encamp und abfahren nach Encamp. Auf dieser, etwas mühsamen und zum Teil steilen Strecke erspart man sich logischerweise die gesamte Hauptstraße zwischen Andorra la Vella und Encamp. Ob es sich lohnt, steht auf einem anderen Blatt Papier....
</cmt>
    <desc>Oberhalb von Andorra La Vella liegt auf der Ostseite des Tals des Valira eine kleine urbanización namens Comella Parc auf ungefähr 1350 m Höhe. Eine Nebenstraße führt von Andorra La Vella her knapp unterhalb der Siedlung entlang, durch eine zweite urbanización namens La Plana hindurch und trifft dahinter dann auf die Straße von Escaldes-Engordany zum Llac de Engolasters. Der Kulminationspunkt besagter Strecke ist natürlich kein Pass, weil man eben nicht von einem Tal ins andere wechselt, aber als einer der Hochpunkte Andorras bekannt.
Eigentlich ist der Alt de la Comella alles andere als spannend. Es geht hoch, wieder runter, was Besonderes zu sehen gibt es nicht. Allerdings ist der Hochpunkt hin und wieder Teil des Streckenplans der Vuelta a España, und in 2016 sogar Teil einer Etappe der Tour de France. Deswegen könnte es vielleicht Leute geben, die sich für ihn interessieren.
Wer glaubt, man könnte durch eine Befahrung des Comella einen guten Teil der verstopften Hauptstraße durch den Talgrund umgehen, der wird enttäuscht sein: Es sind weniger als zwei Kilometer. Allerdings kann man auf halber Abfahrt hinter La Plana rechts abbiegen und hoch zum Llac de Engolasters, von dort aus weiter auf rennradtauglicher Piste bis zur Straße zu den Cortals d’Encamp und abfahren nach Encamp. Auf dieser, etwas mühsamen und zum Teil steilen Strecke erspart man sich logischerweise die gesamte Hauptstraße zwischen Andorra la Vella und Encamp. Ob es sich lohnt, steht auf einem anderen Blatt Papier....
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    <time>2023-04-03T19:04:17Z</time>
    <name>1345 - ES - Santuari de Santa Maria de Montgrony [T]</name>
    <cmt>Das Santuari de Santa Maria de Montgrony findet man am Südrand der Serra de Montgrony, nicht weit entfernt vom Coll de Merolla zwischen Campdevànol und La Pobla de Lillet. Bei dem Gebäude handelt es sich, anders als bei den meisten anderen Santuraris, nicht um eine mehr oder weniger große Kirche, sondern um eine kleine Kapelle, die in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts an eine Felswand gemauert wurde. Die dazugehörige Kirche Sant Pere de Montgrony steht etwa 40 Meter höher auf einer Alm. Weder die Kapelle noch die Kirche sind mit Fahrzeugen zu erreichen. Vielmehr endet die Straße an einem rustikalen Restaurant mit Übernachtungsmöglichkeit unterhalb der Felswand, von dem aus eine in die Felsen geschlagene Treppe an der Kapelle vorbei zur Kirche hochführt.
Am Restaurant ist also auch für Radfahrer Schluss. Die Straße zu der Anlage hoch biegt von der alternativen Südauffahrt zum Coll de la Creueta ab und ist nicht besonders lang, aber recht steil und weist eine abschnittsweise kühne Trassierung an Felshängen entlang auf. Wie von einem Santuari nicht anders gewohnt ist der Blick von oben phänomenal und umfasst die Vorpyrenäen der oberen Serralada Transversal, den Catllaràs und die Serra d’Ensija bis zum Pedraforca.</cmt>
    <desc>Das Santuari de Santa Maria de Montgrony findet man am Südrand der Serra de Montgrony, nicht weit entfernt vom Coll de Merolla zwischen Campdevànol und La Pobla de Lillet. Bei dem Gebäude handelt es sich, anders als bei den meisten anderen Santuraris, nicht um eine mehr oder weniger große Kirche, sondern um eine kleine Kapelle, die in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts an eine Felswand gemauert wurde. Die dazugehörige Kirche Sant Pere de Montgrony steht etwa 40 Meter höher auf einer Alm. Weder die Kapelle noch die Kirche sind mit Fahrzeugen zu erreichen. Vielmehr endet die Straße an einem rustikalen Restaurant mit Übernachtungsmöglichkeit unterhalb der Felswand, von dem aus eine in die Felsen geschlagene Treppe an der Kapelle vorbei zur Kirche hochführt.
Am Restaurant ist also auch für Radfahrer Schluss. Die Straße zu der Anlage hoch biegt von der alternativen Südauffahrt zum Coll de la Creueta ab und ist nicht besonders lang, aber recht steil und weist eine abschnittsweise kühne Trassierung an Felshängen entlang auf. Wie von einem Santuari nicht anders gewohnt ist der Blick von oben phänomenal und umfasst die Vorpyrenäen der oberen Serralada Transversal, den Catllaràs und die Serra d’Ensija bis zum Pedraforca.</desc>
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    <name>1347 - AND - La Cornella</name>
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    <name>1349 - F - Col de Menté</name>
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    <time>2023-04-02T18:57:41Z</time>
    <name>1354 - F - Col de Labays</name>
    <cmt>Der Col de Labays ist ein Pass auf dem Gebiet des Béarn, einer historischen Provinz östlich des französischen Baskenlandes. Der Pass verbindet Lourdios-Ichère im idyllischen Tal des Gave d'Issaux (bzw. Gave de Lourdios) mit Arette im Vallée du Barétous. Auf beiden Seiten folgen die Auffahrten zunächst lange den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Tälern, um schließlich nach Osten bzw. Westen zu schwenken und den Höhenzug zu überwinden, welcher die Täler trennt.

Die unscheinbare Passhöhe liegt an der Einmündung der schmalen, einsamen D 441 in die übergeordnete D 132. Hier wurde eine Passhöhentafel im blau-weißen Bakendesign des Départment Pyrénées-Atlantiques postiert. (Die wohl ältere schwarze Blechtafel dagegen war im September 2021 abmontiert.) Folgt man der D 132 weiter nach Süden, erreicht man via Col de Soudet den Col de la Pierre Saint Martin. Von dort geht es hinunter nach Spanien.

Für eine Runde ohne epische Ausmaße bietet sich die Kombination mit dem Nachbarn Col de Bouésou sowie den nördlich verlaufenden Parallelpässen Col d'Ichère und Col de Lie an.</cmt>
    <desc>Der Col de Labays ist ein Pass auf dem Gebiet des Béarn, einer historischen Provinz östlich des französischen Baskenlandes. Der Pass verbindet Lourdios-Ichère im idyllischen Tal des Gave d'Issaux (bzw. Gave de Lourdios) mit Arette im Vallée du Barétous. Auf beiden Seiten folgen die Auffahrten zunächst lange den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Tälern, um schließlich nach Osten bzw. Westen zu schwenken und den Höhenzug zu überwinden, welcher die Täler trennt.

Die unscheinbare Passhöhe liegt an der Einmündung der schmalen, einsamen D 441 in die übergeordnete D 132. Hier wurde eine Passhöhentafel im blau-weißen Bakendesign des Départment Pyrénées-Atlantiques postiert. (Die wohl ältere schwarze Blechtafel dagegen war im September 2021 abmontiert.) Folgt man der D 132 weiter nach Süden, erreicht man via Col de Soudet den Col de la Pierre Saint Martin. Von dort geht es hinunter nach Spanien.

Für eine Runde ohne epische Ausmaße bietet sich die Kombination mit dem Nachbarn Col de Bouésou sowie den nördlich verlaufenden Parallelpässen Col d'Ichère und Col de Lie an.</desc>
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    <time>2023-04-03T15:09:19Z</time>
    <name>1360 - ES - Alt del Pla d'en Plata</name>
    <cmt>Unter dem Namen Alt del Pla d'en Plata stellen wir einen Hochpunkt vor, der im Prinzip die Verlängerung der Betonstrecke über den Coll de Jou darstellt. Der Hochpunkt ist auch unter dem Begriff Collada del Burgarès bekannt. Wir finden aber den von uns gewählten Namen passender, weil die Collada einige hundert Meter entfernt südöstlich vom Hochpunkt liegt und die Hochfläche, auf der sich der Hochpunkt befindet, Pla d'en Plata heißt.

Die Betonstrecke zieht sich von der Westauffahrt des Coll de Jou bis runter ins Vall de Camprodon, in ihrer Osthälfte immer unterhalb der Serra Cavallera entlang. Sie ist keine Standardstrecke für Rennfahrer, aber wegen ihrer formidablen Aussichten eine der schönsten Straßen des Ripollès, wenn nicht der katalanischen Pyrenäen überhaupt. Die Strecke ist nicht unbedingt eine Empfehlung für Rennradler, denen die katalanischen Pyrenäen unbekannt sind, da gibt es angenehmer zu fahrende Straßen. Wer aber schon einiges kennt und etwas Neues sucht, oder wer auf einer Pyrenäensüdquerung eine abgelegene, autofreie Straße in den Streckenplan einbauen möchte, der kommt hier auf seine Kosten.

Der Zustand des Betonabschnitts über den Alt del Pla d'en Plata ist übrigens Stand 2021 auf der gesamten Strecke besser als der Abschnitt östlich des Coll de Jou runter nach Ogassa. Die Asphaltstraße beginnt mittlerweile schon oberhalb von Ogassa am Treffpunkt der Betonpisten über die beiden hier im Text genannten Pässe. Früher reichte der Asphalt nur bis zum unteren Teil von Ogassa.</cmt>
    <desc>Unter dem Namen Alt del Pla d'en Plata stellen wir einen Hochpunkt vor, der im Prinzip die Verlängerung der Betonstrecke über den Coll de Jou darstellt. Der Hochpunkt ist auch unter dem Begriff Collada del Burgarès bekannt. Wir finden aber den von uns gewählten Namen passender, weil die Collada einige hundert Meter entfernt südöstlich vom Hochpunkt liegt und die Hochfläche, auf der sich der Hochpunkt befindet, Pla d'en Plata heißt.

Die Betonstrecke zieht sich von der Westauffahrt des Coll de Jou bis runter ins Vall de Camprodon, in ihrer Osthälfte immer unterhalb der Serra Cavallera entlang. Sie ist keine Standardstrecke für Rennfahrer, aber wegen ihrer formidablen Aussichten eine der schönsten Straßen des Ripollès, wenn nicht der katalanischen Pyrenäen überhaupt. Die Strecke ist nicht unbedingt eine Empfehlung für Rennradler, denen die katalanischen Pyrenäen unbekannt sind, da gibt es angenehmer zu fahrende Straßen. Wer aber schon einiges kennt und etwas Neues sucht, oder wer auf einer Pyrenäensüdquerung eine abgelegene, autofreie Straße in den Streckenplan einbauen möchte, der kommt hier auf seine Kosten.

Der Zustand des Betonabschnitts über den Alt del Pla d'en Plata ist übrigens Stand 2021 auf der gesamten Strecke besser als der Abschnitt östlich des Coll de Jou runter nach Ogassa. Die Asphaltstraße beginnt mittlerweile schon oberhalb von Ogassa am Treffpunkt der Betonpisten über die beiden hier im Text genannten Pässe. Früher reichte der Asphalt nur bis zum unteren Teil von Ogassa.</desc>
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    <name>1361 - F - Cauterets-Cambasque [T]</name>
    <cmt>Cambasque ist das Ende einer Stichstraße vom Ort Cauterets hinauf zu einer Skistation. Neben der Straße führt auch eine Kabinenbahn auf einen Berg in der Nähe des Parkplatzes, wo die Straße endet.
Obwohl Cambasque wohl recht unbekannt ist – es liegt mit knapp über 1300 Meter Höhe recht niedrig in einem Seitental der Pyrenäen – ist es radsporthistorisch schon einige Male in Erscheinung getreten. Cauterets, zu dem wir mal die "Skistation" Cambasque zählen wollen, war bereits einige Male Zielort der Tour de France (1953, 1989, 1995 und 2015), und auch eine Etappe der Vuelta a España endete in Cauterets bzw. Cambasque im Jahre 2003. Zumindest im Jahre 1989 und 1995 endete die Etappe sogar oben in über 1300 Metern Höhe als Bergankunft.
Der Weg hinauf ist recht gut ausgebaut und vor allem in unteren Teil recht anspruchsvoll, danach landschaftlich schön, wenn weiter oben eine Almlandschaft erreicht wird.</cmt>
    <desc>Cambasque ist das Ende einer Stichstraße vom Ort Cauterets hinauf zu einer Skistation. Neben der Straße führt auch eine Kabinenbahn auf einen Berg in der Nähe des Parkplatzes, wo die Straße endet.
Obwohl Cambasque wohl recht unbekannt ist – es liegt mit knapp über 1300 Meter Höhe recht niedrig in einem Seitental der Pyrenäen – ist es radsporthistorisch schon einige Male in Erscheinung getreten. Cauterets, zu dem wir mal die "Skistation" Cambasque zählen wollen, war bereits einige Male Zielort der Tour de France (1953, 1989, 1995 und 2015), und auch eine Etappe der Vuelta a España endete in Cauterets bzw. Cambasque im Jahre 2003. Zumindest im Jahre 1989 und 1995 endete die Etappe sogar oben in über 1300 Metern Höhe als Bergankunft.
Der Weg hinauf ist recht gut ausgebaut und vor allem in unteren Teil recht anspruchsvoll, danach landschaftlich schön, wenn weiter oben eine Almlandschaft erreicht wird.</desc>
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    <name>1361 - F - Col de Marmare</name>
    <cmt>Der Col de Marmare ist ein kleiner Pass oberhalb des Tals des Flusses Ariège und Teil der Route des Corniches, einer alternativen Strecke zur viel befahrenen N20 zwischen Ax-les-Thermes und Tarascon-sur-Ariège. Die Route des Corniches startet ebenfalls in Ax-les-Thermes und führt über die D613, D2 und D20 nach Bompas, nördlich von Tarascon.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Col de Marmare zu erreichen, und einige dieser Möglichkeiten binden andere Pässe mit ein: Beispielsweise kann man von Ax-les-Thermes aus zunächst den Col de Chioula bezwingen und dann ca. 2 km abwärts zum Col de Marmare rollen. Auch über das Plateau de Sault über den Col des Sept Frères ist der Col de Marmare erreichbar.
Die beiden üblichen Wege aus dem Tal der Ariège sind jedoch die Auffahrten von Luzenac direkt an der N20 oder von der Kreuzung der N20 mit der D44 – kurz hinter dem Bahnhof in Ax-les-Thermes – über Vaychis und Tignac. Der Pass ist auf idyllischen Sträßchen von hier aus sehr bequem und einsam zu erreichen, da auf der zu befahrenden Route wenig Verkehr herrscht.</cmt>
    <desc>Der Col de Marmare ist ein kleiner Pass oberhalb des Tals des Flusses Ariège und Teil der Route des Corniches, einer alternativen Strecke zur viel befahrenen N20 zwischen Ax-les-Thermes und Tarascon-sur-Ariège. Die Route des Corniches startet ebenfalls in Ax-les-Thermes und führt über die D613, D2 und D20 nach Bompas, nördlich von Tarascon.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Col de Marmare zu erreichen, und einige dieser Möglichkeiten binden andere Pässe mit ein: Beispielsweise kann man von Ax-les-Thermes aus zunächst den Col de Chioula bezwingen und dann ca. 2 km abwärts zum Col de Marmare rollen. Auch über das Plateau de Sault über den Col des Sept Frères ist der Col de Marmare erreichbar.
Die beiden üblichen Wege aus dem Tal der Ariège sind jedoch die Auffahrten von Luzenac direkt an der N20 oder von der Kreuzung der N20 mit der D44 – kurz hinter dem Bahnhof in Ax-les-Thermes – über Vaychis und Tignac. Der Pass ist auf idyllischen Sträßchen von hier aus sehr bequem und einsam zu erreichen, da auf der zu befahrenden Route wenig Verkehr herrscht.</desc>
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    <name>1362 - F - Col de Couraduque [T]</name>
    <cmt>Von Aucun, an der Strecke zwischen Argeles-Gazost und dem Col du Soulor gelegen, zweigt der Col de Couraduque ab, der zu einer Skistation (Langlauf) führt. Leider ist dieser Pass eine Sackgasse für Rennradfahrer, denn die Nordabfahrt ist nicht befestigt und nur sehr toleranten Schotterfreunden zu empfehlen. Für jene bietet dieser Pass in Kombination mit dem Col des Spandelles jedoch eine Alternative zum Soulor hinüber ins Valle de l’Ouzom bzw. anders herum.</cmt>
    <desc>Von Aucun, an der Strecke zwischen Argeles-Gazost und dem Col du Soulor gelegen, zweigt der Col de Couraduque ab, der zu einer Skistation (Langlauf) führt. Leider ist dieser Pass eine Sackgasse für Rennradfahrer, denn die Nordabfahrt ist nicht befestigt und nur sehr toleranten Schotterfreunden zu empfehlen. Für jene bietet dieser Pass in Kombination mit dem Col des Spandelles jedoch eine Alternative zum Soulor hinüber ins Valle de l’Ouzom bzw. anders herum.</desc>
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    <time>2023-04-02T15:16:27Z</time>
    <name>1375 - F - Col de Péguère</name>
    <cmt>Der Col de Péguère ist ein landschaftlich sehr schöner Pyrenäen-Pass. Er liegt nördlich der D 618, die von Massat über den Col de Port nach Tarascon-sur-Ariège führt. Auch wenn der Col de Péguère einen eigenständigen Übergang über das Massif de l'Arize darstellt - den in West-Ost-Richtung verlaufenden Höhenzug zwischen den Tälern von Salat und Ariège - so ist er gleichzeitig auch Vorpass des ca. 4 Kilometer westlich gelegenen Col de Portel.

Neben der Abfahrt von dem etwas höheren Col de Portel erreicht man erreicht den Col de Péguère entweder von Süden über eine einspurige, sehr brutale Rampe mit 11% Steigung im Mittel - die sogenannte Mur de Péguère - oder (für ruhigere Gemüter) von Norden bzw. Nordosten aus über weniger steile, aber längere Auffahrten via D 17 bzw. D 15.

Der Col de Péguère ermöglicht von der Passhöhe aus einen wunderbaren Blick Richtung Massat und die Bergketten im Süden. Nach Norden ist der Blick leider von dichtem Grün blockiert. Auf der Passhöhe befindet sich eine kleine Wetterschutzhütte und einige Bänke, die zum Picknicken einladen. An beiden Seiten der Straße sind Natur-Parkplätze eingerichtet. Wanderwege führen durch einen Wald zum nächstgelegenen Gipfel bzw. zu der Ruine des Tour Laffont.</cmt>
    <desc>Der Col de Péguère ist ein landschaftlich sehr schöner Pyrenäen-Pass. Er liegt nördlich der D 618, die von Massat über den Col de Port nach Tarascon-sur-Ariège führt. Auch wenn der Col de Péguère einen eigenständigen Übergang über das Massif de l'Arize darstellt - den in West-Ost-Richtung verlaufenden Höhenzug zwischen den Tälern von Salat und Ariège - so ist er gleichzeitig auch Vorpass des ca. 4 Kilometer westlich gelegenen Col de Portel.

Neben der Abfahrt von dem etwas höheren Col de Portel erreicht man erreicht den Col de Péguère entweder von Süden über eine einspurige, sehr brutale Rampe mit 11% Steigung im Mittel - die sogenannte Mur de Péguère - oder (für ruhigere Gemüter) von Norden bzw. Nordosten aus über weniger steile, aber längere Auffahrten via D 17 bzw. D 15.

Der Col de Péguère ermöglicht von der Passhöhe aus einen wunderbaren Blick Richtung Massat und die Bergketten im Süden. Nach Norden ist der Blick leider von dichtem Grün blockiert. Auf der Passhöhe befindet sich eine kleine Wetterschutzhütte und einige Bänke, die zum Picknicken einladen. An beiden Seiten der Straße sind Natur-Parkplätze eingerichtet. Wanderwege führen durch einen Wald zum nächstgelegenen Gipfel bzw. zu der Ruine des Tour Laffont.</desc>
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    <time>2023-04-01T10:36:10Z</time>
    <name>1378 - F - Col de Spandelles</name>
    <cmt>Der Col de Spandelles liegt nördlich parallel zum Col du Soulor, dem Vorpass zum durch die Tour de France weltbekannten Col d'Aubisque. Er zweigt 12,5 km unterhalb des Col du Soulor von dessen wunderschöner Nordrampe ab. Wahrscheinlich wegen der unmittelbaren Nähe zu den Klassikern ist der Col de Spandelles kaum befahren, ein Kleinod, das es zu entdecken gilt und vielleicht einer der letzten Geheimtipps der Pyrenäen, nachdem jetzt der Port de Pailheres von der Tour de France befahren wurde</cmt>
    <desc>Der Col de Spandelles liegt nördlich parallel zum Col du Soulor, dem Vorpass zum durch die Tour de France weltbekannten Col d'Aubisque. Er zweigt 12,5 km unterhalb des Col du Soulor von dessen wunderschöner Nordrampe ab. Wahrscheinlich wegen der unmittelbaren Nähe zu den Klassikern ist der Col de Spandelles kaum befahren, ein Kleinod, das es zu entdecken gilt und vielleicht einer der letzten Geheimtipps der Pyrenäen, nachdem jetzt der Port de Pailheres von der Tour de France befahren wurde</desc>
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    <time>2023-04-02T16:12:40Z</time>
    <name>1380 - F - Plateau de Bonascre [T]</name>
    <cmt>Einer der beiden durch Bergankünfte der Tour de France im Ostteil der Pyrenänen bekannt gewordenen Zielorte nahe Ax-les-Thermes ist neben dem Plateau de Beille das Plateau de Bonascre. Dieses ist zwar kürzer und leichter als erstgenanntes, weist aber auch einige unangenehme und steilere Passagen auf (Gesamtschnitt über 8 %), so dass man auch hier nicht mal locker hoch pedalieren kann.
Der Belag ist rau und die Streckenführung mit einigen Kehren ganz schön, jedoch weist die breite Straße auch ein paar unangenehme Geraden auf, die bekanntermaßen meist flacher aussehen als sie sind.
Schöne Aussichten gibt es kaum, da man meistens im Wald unterwegs ist. Erst oben öffnet sich das ganze ein wenig, dann möchte man ob der besonderen Schönheit der Station 3 Domaines die Augen aber am liebsten wieder schließen.
Sportlich und radsporthistorisch ein interessanter Abstecher, jedoch sind die nahegelegenen Col de Chioula, Col du Pradel und vor allem natürlich der herrliche Port de Pailhères die wesentlich besseren Alternativen und auch noch richtige Pässe.</cmt>
    <desc>Einer der beiden durch Bergankünfte der Tour de France im Ostteil der Pyrenänen bekannt gewordenen Zielorte nahe Ax-les-Thermes ist neben dem Plateau de Beille das Plateau de Bonascre. Dieses ist zwar kürzer und leichter als erstgenanntes, weist aber auch einige unangenehme und steilere Passagen auf (Gesamtschnitt über 8 %), so dass man auch hier nicht mal locker hoch pedalieren kann.
Der Belag ist rau und die Streckenführung mit einigen Kehren ganz schön, jedoch weist die breite Straße auch ein paar unangenehme Geraden auf, die bekanntermaßen meist flacher aussehen als sie sind.
Schöne Aussichten gibt es kaum, da man meistens im Wald unterwegs ist. Erst oben öffnet sich das ganze ein wenig, dann möchte man ob der besonderen Schönheit der Station 3 Domaines die Augen aber am liebsten wieder schließen.
Sportlich und radsporthistorisch ein interessanter Abstecher, jedoch sind die nahegelegenen Col de Chioula, Col du Pradel und vor allem natürlich der herrliche Port de Pailhères die wesentlich besseren Alternativen und auch noch richtige Pässe.</desc>
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    <time>2023-04-03T13:02:33Z</time>
    <name>1381 - F - Hospice de France [T]</name>
    <cmt>Beim Hospice de France handelt es sich für uns Radfahrer um eine Sackgasse, die an einem größeren Parkplatz endet, von wo aus viele Wanderer ihre Tour in die Berge beginnen. Nicht weit entfernt liegt das namensgebende Gebäude, das heute noch als Restaurant und Berggasthaus genutzt wird. Im 17. Jahrhundert wurde es zum Zwecke der Beherbergung und Verköstigung von Gästen erbaut. Allerdings wurden schon zu früheren Zeiten Leute beherbergt. Näheres kann man in französischer Sprache hier nachlesen. 
Für unser Radler ist die Sackgasse recht herausfordernd und führt recht schön von der Superbagneres-Straße hinauf in die einsame Bergwelt der Pyrenäen, sodass sie auf jeden Fall einen Abstecher wert ist.</cmt>
    <desc>Beim Hospice de France handelt es sich für uns Radfahrer um eine Sackgasse, die an einem größeren Parkplatz endet, von wo aus viele Wanderer ihre Tour in die Berge beginnen. Nicht weit entfernt liegt das namensgebende Gebäude, das heute noch als Restaurant und Berggasthaus genutzt wird. Im 17. Jahrhundert wurde es zum Zwecke der Beherbergung und Verköstigung von Gästen erbaut. Allerdings wurden schon zu früheren Zeiten Leute beherbergt. Näheres kann man in französischer Sprache hier nachlesen. 
Für unser Radler ist die Sackgasse recht herausfordernd und führt recht schön von der Superbagneres-Straße hinauf in die einsame Bergwelt der Pyrenäen, sodass sie auf jeden Fall einen Abstecher wert ist.</desc>
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    <time>2023-04-03T05:25:20Z</time>
    <name>1386 - ES - Coll de Bóixols</name>
    <cmt>Auf einer imaginären Rangliste der Pässe der katalanischen Vorpyrenäen würde ich den Coll de Bóixols ganz weit oben einordnen. Leicht zu fahren, spektakuläre Felslandschaften, weite Ausblicke, eine malerische Schlucht auf der Ostseite....was will der Pässeradler mehr?
Ähnlich wie der weiter nördlich gelegene Port del Cantó verbindet der Bóixols (gesprochen übrigens so ungefähr wie Boy-schuls) das Tal des Segre mit dem Tal der Noguera Pallaresa. Wobei die Passstraße im Westen ihren eigentlichen Beginn schon ein Stück weit entfernt vom Flußlauf der Noguera Pallaresa hat, nämlich in Isona. Denn um Tremp herum erweitert sich das Tal der Noguera Pallaresa zum Becken von Tremp (Conca de Tremp) und verengt sich erst weiter südlich beim Pas de Terradets wieder zu einer Schlucht.
Der Pass hat seinen Namen von dem Dorf Bóixols in einem Hochtal westlich der Passhöhe. Bóixols ist eine dieser abgelegenen Ortschaften in den Bergen, die in absehbarer Zeit vermutlich keine ständig ansässige Bevölkerung mehr haben, sondern nur noch als Sommerlager oder Ferienresidenz existieren werden.
Auf der Westauffahrt des Bóixols überquert man zuerst den Coll de Faidella (1245 m), bevor die Straße zum Dorf Bóixols abfällt und schlussendlich zur Passhöhe ansteigt. Da aber der Gegenanstieg zum Faidella nur etwa 120 Höhenmeter beträgt und es nur die eine Straße (L-511) über beide Pässe gibt, ersparen wir uns, den Faidella getrennt im Pässelexikon aufzuführen.
Den Coll de Bóixols kann man ohne Probleme mit den weiter südlich liegenden Coll de Comiols und Coll de Sant Marc in einer Runde verbinden. Nach Norden hin böte sich eine Runde über den Coll de les Iglesies (1636 m) an, nur ist der leider nicht vollständig asphaltiert. Auch auf einer Südquerung der Pyrenäen ist der Coll de Bóixols ein attraktiver Kandidat für die Streckenplanung, nur wollen die meisten vermutlich nicht so weit nach Süden ausholen und bevorzugen daher den oben schon erwähnten Port del Cantó. Im Hochsommer sollte man den Bóixols eher früh oder spät am Tag befahren, da es in der Ecke doch mollig warm werden kann und wenig Schatten auf die Straße fällt. Die vielen Clubaufkleber auf dem Passschild lassen erahnen, dass der Bóixols auch bei Auto-/Motorradreisenden nicht völlig unbekannt ist.</cmt>
    <desc>Auf einer imaginären Rangliste der Pässe der katalanischen Vorpyrenäen würde ich den Coll de Bóixols ganz weit oben einordnen. Leicht zu fahren, spektakuläre Felslandschaften, weite Ausblicke, eine malerische Schlucht auf der Ostseite....was will der Pässeradler mehr?
Ähnlich wie der weiter nördlich gelegene Port del Cantó verbindet der Bóixols (gesprochen übrigens so ungefähr wie Boy-schuls) das Tal des Segre mit dem Tal der Noguera Pallaresa. Wobei die Passstraße im Westen ihren eigentlichen Beginn schon ein Stück weit entfernt vom Flußlauf der Noguera Pallaresa hat, nämlich in Isona. Denn um Tremp herum erweitert sich das Tal der Noguera Pallaresa zum Becken von Tremp (Conca de Tremp) und verengt sich erst weiter südlich beim Pas de Terradets wieder zu einer Schlucht.
Der Pass hat seinen Namen von dem Dorf Bóixols in einem Hochtal westlich der Passhöhe. Bóixols ist eine dieser abgelegenen Ortschaften in den Bergen, die in absehbarer Zeit vermutlich keine ständig ansässige Bevölkerung mehr haben, sondern nur noch als Sommerlager oder Ferienresidenz existieren werden.
Auf der Westauffahrt des Bóixols überquert man zuerst den Coll de Faidella (1245 m), bevor die Straße zum Dorf Bóixols abfällt und schlussendlich zur Passhöhe ansteigt. Da aber der Gegenanstieg zum Faidella nur etwa 120 Höhenmeter beträgt und es nur die eine Straße (L-511) über beide Pässe gibt, ersparen wir uns, den Faidella getrennt im Pässelexikon aufzuführen.
Den Coll de Bóixols kann man ohne Probleme mit den weiter südlich liegenden Coll de Comiols und Coll de Sant Marc in einer Runde verbinden. Nach Norden hin böte sich eine Runde über den Coll de les Iglesies (1636 m) an, nur ist der leider nicht vollständig asphaltiert. Auch auf einer Südquerung der Pyrenäen ist der Coll de Bóixols ein attraktiver Kandidat für die Streckenplanung, nur wollen die meisten vermutlich nicht so weit nach Süden ausholen und bevorzugen daher den oben schon erwähnten Port del Cantó. Im Hochsommer sollte man den Bóixols eher früh oder spät am Tag befahren, da es in der Ecke doch mollig warm werden kann und wenig Schatten auf die Straße fällt. Die vielen Clubaufkleber auf dem Passschild lassen erahnen, dass der Bóixols auch bei Auto-/Motorradreisenden nicht völlig unbekannt ist.</desc>
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    <time>2023-04-03T08:54:11Z</time>
    <name>1391 - F - Col d'Artigau</name>
    <cmt>Der Col d’Artigascou ist ein versteckter Pyrenäenpass, der Melles im Südwesten mit Le Couéou im Nordosten verbindet. Außerdem besteht eine Verbindung nach Norden zum Col de Menté. Während die Südanfahrt aus Melles zwar in desolatem Zustand, aber immerhin asphaltiert und für Rennräder befahrbar ist, stellt die Ostanfahrt, die ehemalige D85, eine nicht zu empfehlende Natur- bzw. Schotterstraße dar.</cmt>
    <desc>Der Col d’Artigascou ist ein versteckter Pyrenäenpass, der Melles im Südwesten mit Le Couéou im Nordosten verbindet. Außerdem besteht eine Verbindung nach Norden zum Col de Menté. Während die Südanfahrt aus Melles zwar in desolatem Zustand, aber immerhin asphaltiert und für Rennräder befahrbar ist, stellt die Ostanfahrt, die ehemalige D85, eine nicht zu empfehlende Natur- bzw. Schotterstraße dar.</desc>
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    <name>1393 - F - Col de la Descarga</name>
    <cmt>Der Col de la Descarga, gelegen im Haut Vallespir, ist zwar für Rennradfahrer eine Sackgasse, für Gravelinteressierte stellt er eine recht interessante Option dar. Egal mit welchem Typ von Velo unterwegs, bei der Befahrung stellen sich Glücksmomente der Einsamkeit und im Schlussteil imposante Einblicke in die karge Landschaft des Haut Vallespir ein. Für gewöhlich beginnt die Anfahrt über drei mögliche Routen aus südlicher Richtung aus dem Tal des Tech auf Asphalt, sowie eine mögliche Route vom Norden her ab dem Col de Palomere auf einer für die Gegend üblichen groben Schotterpiste. Alle drei südlichen, eher unauffälligen und durch Korkeichenwälder führenden Auffahrten münden in dem Dorf Corsavy auf 780 m Höhe ineinander, so dass der beschriebenen Südauffahrt weitere 420 Höhenmeter hinzugerechnet werden müssen, die notwendig sind, um aus dem Tal des Flusses Tech bis nach Corsavy aufzusteigen.

Wie für das Vallespir üblich, fragt man sich immer wieder, warum eigentlich bei dem Verkehrsaufkommen eigentlich hier eine so schön ausgebaute Straße spendiert wurde. Ein Grund dafür dürften die Korkeichen sein. Die Qualitätswinzer der Region bestehen auf diesen nachwachsenden Rohstoff und manchmal sieht man die geerntete Rinde am Straßenrand abholbereit liegen. Gelegentlich huscht ein Trüffelsammler mit seinem Hund über die Straße, um mißtrauisch sich umschauend wieder im Dickicht zu verschwinden, um bloß sicherzugehen daß kein Verfolger seine besten Sammelstellen auszuspähen vermag. Wer auf der Straße im Haut Vallespir im Februar und März am Wochenende unterwegs ist und mit einem merklich gestiegenen Autoverkehr konfrontiert ist sollte in einem der Städchen vorbeischauen, denn das ist die Zeit für die Fête de lOurs (das Bärenfest) welches ein besonderes nur in dieser Region ansässiges Karnevalsfest ist. Sollte auch während der Fahrt im Frühjahr jemandem der Duft von verbranntem Lauch in die Nase steigen, so ist das keine Gartenabfallverbrennung - es kann sich hierbei um ein leckeres und traditionelles - meist für die gesamte Gemeinde veranstaltetes - Grillfest handeln - die Calçotada. Es ist das Zwiebelerntefest, wo die Frühzwiebeln im Feuer praktisch von außen verkohlt werden. Das Innere der Zwiebel bleibt dabei schön saftig und weich. In einem Akt kollektiver Sauerei werden das Zwiebelinnere durch eine meist pikante Salsa geführt und in einem Zug dem Gaumen zugeführt. Das verschlungene Lauch wird dann auch reichlich mit Wein runtergespült. Sollte man als Radfahrer in eines solcher Feste stolpern, ist unbeding vorher ein Mobilitätskonzept für die Rückreise vor dem Genuß zu überdenken - hat einen die Gruppendynamik erst gepackt, kann von einer Fahrtüchtigkeit hinterher nicht mehr ausgeganegen werden.

Der asphaltierte Pass selbst ist als Zwischenstation zu verstehen, an welcher man weiter zum nicht weit entfernten, in den Sommermonaten geöffneten Refugium Batère aufsteigen kann, oder auf eine Schotterpiste einbiegt, um dem Tour Batère, einem mittelalterlichen Wachturm, einen Besuch abzustatten. Von dort aus eröffnen sich weitere Optionen für eine Schotterabfahrt über den Col de Palomere nach Norden, oder über den Col Xatard gen Süden. Ebenfalls interessant ist ein Rundgang vom Refugium aus über die alten Anlagen der historischen Eisenmine.</cmt>
    <desc>Der Col de la Descarga, gelegen im Haut Vallespir, ist zwar für Rennradfahrer eine Sackgasse, für Gravelinteressierte stellt er eine recht interessante Option dar. Egal mit welchem Typ von Velo unterwegs, bei der Befahrung stellen sich Glücksmomente der Einsamkeit und im Schlussteil imposante Einblicke in die karge Landschaft des Haut Vallespir ein. Für gewöhlich beginnt die Anfahrt über drei mögliche Routen aus südlicher Richtung aus dem Tal des Tech auf Asphalt, sowie eine mögliche Route vom Norden her ab dem Col de Palomere auf einer für die Gegend üblichen groben Schotterpiste. Alle drei südlichen, eher unauffälligen und durch Korkeichenwälder führenden Auffahrten münden in dem Dorf Corsavy auf 780 m Höhe ineinander, so dass der beschriebenen Südauffahrt weitere 420 Höhenmeter hinzugerechnet werden müssen, die notwendig sind, um aus dem Tal des Flusses Tech bis nach Corsavy aufzusteigen.

Wie für das Vallespir üblich, fragt man sich immer wieder, warum eigentlich bei dem Verkehrsaufkommen eigentlich hier eine so schön ausgebaute Straße spendiert wurde. Ein Grund dafür dürften die Korkeichen sein. Die Qualitätswinzer der Region bestehen auf diesen nachwachsenden Rohstoff und manchmal sieht man die geerntete Rinde am Straßenrand abholbereit liegen. Gelegentlich huscht ein Trüffelsammler mit seinem Hund über die Straße, um mißtrauisch sich umschauend wieder im Dickicht zu verschwinden, um bloß sicherzugehen daß kein Verfolger seine besten Sammelstellen auszuspähen vermag. Wer auf der Straße im Haut Vallespir im Februar und März am Wochenende unterwegs ist und mit einem merklich gestiegenen Autoverkehr konfrontiert ist sollte in einem der Städchen vorbeischauen, denn das ist die Zeit für die Fête de lOurs (das Bärenfest) welches ein besonderes nur in dieser Region ansässiges Karnevalsfest ist. Sollte auch während der Fahrt im Frühjahr jemandem der Duft von verbranntem Lauch in die Nase steigen, so ist das keine Gartenabfallverbrennung - es kann sich hierbei um ein leckeres und traditionelles - meist für die gesamte Gemeinde veranstaltetes - Grillfest handeln - die Calçotada. Es ist das Zwiebelerntefest, wo die Frühzwiebeln im Feuer praktisch von außen verkohlt werden. Das Innere der Zwiebel bleibt dabei schön saftig und weich. In einem Akt kollektiver Sauerei werden das Zwiebelinnere durch eine meist pikante Salsa geführt und in einem Zug dem Gaumen zugeführt. Das verschlungene Lauch wird dann auch reichlich mit Wein runtergespült. Sollte man als Radfahrer in eines solcher Feste stolpern, ist unbeding vorher ein Mobilitätskonzept für die Rückreise vor dem Genuß zu überdenken - hat einen die Gruppendynamik erst gepackt, kann von einer Fahrtüchtigkeit hinterher nicht mehr ausgeganegen werden.

Der asphaltierte Pass selbst ist als Zwischenstation zu verstehen, an welcher man weiter zum nicht weit entfernten, in den Sommermonaten geöffneten Refugium Batère aufsteigen kann, oder auf eine Schotterpiste einbiegt, um dem Tour Batère, einem mittelalterlichen Wachturm, einen Besuch abzustatten. Von dort aus eröffnen sich weitere Optionen für eine Schotterabfahrt über den Col de Palomere nach Norden, oder über den Col Xatard gen Süden. Ebenfalls interessant ist ein Rundgang vom Refugium aus über die alten Anlagen der historischen Eisenmine.</desc>
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    <time>2023-03-31T06:57:28Z</time>
    <name>1395 - F - Col de la Core</name>
    <cmt>Im westlichen Teil des Département Ariège, dem Couseran, liegt zwischen dem Tal des Salat und dem Tal des Lez der Col de la Core. Er ist ein einsamer, ruhiger Paß, nicht zu vergleichen mit zum Beispiel dem Col du Tourmalet, an dem sich im Sommer die Radsportwelt ein Stelldichein gibt. Nur manchmal ist er im Streckenplan der Tour de France, dann wird es ein bißchen hektischer.
Da die Ariège ein veritables Pässewirrwar aufzuweisen hat, gibt es viele Möglichkeiten, den Col de la Core mit anderen Pässen zu kombinieren, zum Beispiel dem Col de Latrape im Südosten oder dem Col de Portet d'Aspet im Westen. Will man nur eine kleine, feine Runde drehen, so kann man ihn mit dem Col de Catchaudégué im Norden verbinden. Und folgt man von Seix aus dem Fluss Salat nach Süden, so erreicht man Couflens, von wo aus der Anstieg zum Port d’Aula beginnt, eine der wunderbarsten Strecken der Pyrenäen, die aber mangels Asphaltierung nur den Mountainbikern vorbehalten ist.</cmt>
    <desc>Im westlichen Teil des Département Ariège, dem Couseran, liegt zwischen dem Tal des Salat und dem Tal des Lez der Col de la Core. Er ist ein einsamer, ruhiger Paß, nicht zu vergleichen mit zum Beispiel dem Col du Tourmalet, an dem sich im Sommer die Radsportwelt ein Stelldichein gibt. Nur manchmal ist er im Streckenplan der Tour de France, dann wird es ein bißchen hektischer.
Da die Ariège ein veritables Pässewirrwar aufzuweisen hat, gibt es viele Möglichkeiten, den Col de la Core mit anderen Pässen zu kombinieren, zum Beispiel dem Col de Latrape im Südosten oder dem Col de Portet d'Aspet im Westen. Will man nur eine kleine, feine Runde drehen, so kann man ihn mit dem Col de Catchaudégué im Norden verbinden. Und folgt man von Seix aus dem Fluss Salat nach Süden, so erreicht man Couflens, von wo aus der Anstieg zum Port d’Aula beginnt, eine der wunderbarsten Strecken der Pyrenäen, die aber mangels Asphaltierung nur den Mountainbikern vorbehalten ist.</desc>
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    <time>2023-04-01T10:49:54Z</time>
    <name>1399 -ES - Col de Fanlo</name>
    <cmt>Der Hochpunkt Alto de Fanlo liegt in den spanischen Pyrenäen in Aragon, zwischen der Strecke des Grenzpasses Col du Pourtalet im Westen und dem Tunnel di Bielsa im Osten.
Die Westanfahrt von Broto ist in schlechtem Zustand und teilweise halbseitig nur geschottert, die Ostanfahrt hingegen bietet eine traumhafte Strecke durch den beeindruckenden Cañon de Añisclo hinab nach Escalona. ritchie meint: unbedingt von Westen im Schotter bergauf und im Osten auf Asphalt bergab.
Im Westen von Broto schließt sich der Pass Puerto de Cotefablo an, im Osten bietet Alto de Los Molinos ab Escalona eine lohnenswerte Bergstrecke zum Ausgangspunkt des Collado de Foradada.</cmt>
    <desc>Der Hochpunkt Alto de Fanlo liegt in den spanischen Pyrenäen in Aragon, zwischen der Strecke des Grenzpasses Col du Pourtalet im Westen und dem Tunnel di Bielsa im Osten.
Die Westanfahrt von Broto ist in schlechtem Zustand und teilweise halbseitig nur geschottert, die Ostanfahrt hingegen bietet eine traumhafte Strecke durch den beeindruckenden Cañon de Añisclo hinab nach Escalona. ritchie meint: unbedingt von Westen im Schotter bergauf und im Osten auf Asphalt bergab.
Im Westen von Broto schließt sich der Pass Puerto de Cotefablo an, im Osten bietet Alto de Los Molinos ab Escalona eine lohnenswerte Bergstrecke zum Ausgangspunkt des Collado de Foradada.</desc>
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    <time>2023-04-02T19:50:59Z</time>
    <name>1417 - F - Col de Beyrède</name>
    <cmt>Wer in der für Rennradler so reichhaltigen Gegend um Arreau bereits alle Pässe befahren hat, die das Herz höher schlagen lassen (z.B. Col d’Azet, Col de Peyresourde, Lac de Cap de Long, etc.), der kann sich, wenn er noch Zeit, Lust und Kräfte hat, auch einmal dem steileren Col de Beyrède zuwenden. Der Pass liegt nördlich des Col d’Aspin in den Zentralpyrenäen und verbindet die Orte Beyrède-Jumet (D 929) und Espladet bzw. Payolle (D 918) miteinander. Er erlaubt einige sehr reizvolle Kombinationen mit dem Col d’Aspin, Hourquette d’Ancizan und sogar dem Tourmalet. Ferner ist der Lac Payolle nicht weit.
Obendrein findet man im Unterschied zu vielen anderen Pässen in der Gegend sogar eine Einkehrmöglichkeit vor, die Auberge du Col de Beyréde. Weiterer Pluspunkt: Da sich hierher eher wenige Urlauber verirren, ist der Auto- und Motoradverkehr gering. Einziger Wehrmutstropfen ist der Straßenbelag, da der Pass auf der Ostseite zwar durchgängig asphaltiert ist, aber eine für die Nebenstrecken dieser Gegend typischen rauen Belag aufweist. Auf der Westseite ist der Belag noch schlechter und der Asphalt wird sogar durch zwei ca. 150 Meter lange unbefestigte Passagen unterbrochen, die bei schönem Wetter allerdings keine wirklichen Hindernisse darstellen. Bei feuchter Witterung ist hier wohl eine kurze Schiebepassage erforderlich, die allerdings verschmerzbar ist, da die Stücke nicht sehr lang sind.
Ich habe den Pass mit dem Rennrad und 25 mm Reifen bei trockenem, sonnigen Wetter befahren und sah hier nicht wirklich Probleme, stehe allerdings gerne auf der Bremse und betrachte Abfahrten eher als notwendiges Übel denn als Genuss. Da hat sicher jeder seine Vorlieben, so dass man hier vielleicht auch zu anderen Einschätzungen gelangen kann. Freunde rasanter Abfahrten auf glatt asphaltierten Straßen sollten wohl eher die Finger von dem Pass lassen</cmt>
    <desc>Wer in der für Rennradler so reichhaltigen Gegend um Arreau bereits alle Pässe befahren hat, die das Herz höher schlagen lassen (z.B. Col d’Azet, Col de Peyresourde, Lac de Cap de Long, etc.), der kann sich, wenn er noch Zeit, Lust und Kräfte hat, auch einmal dem steileren Col de Beyrède zuwenden. Der Pass liegt nördlich des Col d’Aspin in den Zentralpyrenäen und verbindet die Orte Beyrède-Jumet (D 929) und Espladet bzw. Payolle (D 918) miteinander. Er erlaubt einige sehr reizvolle Kombinationen mit dem Col d’Aspin, Hourquette d’Ancizan und sogar dem Tourmalet. Ferner ist der Lac Payolle nicht weit.
Obendrein findet man im Unterschied zu vielen anderen Pässen in der Gegend sogar eine Einkehrmöglichkeit vor, die Auberge du Col de Beyréde. Weiterer Pluspunkt: Da sich hierher eher wenige Urlauber verirren, ist der Auto- und Motoradverkehr gering. Einziger Wehrmutstropfen ist der Straßenbelag, da der Pass auf der Ostseite zwar durchgängig asphaltiert ist, aber eine für die Nebenstrecken dieser Gegend typischen rauen Belag aufweist. Auf der Westseite ist der Belag noch schlechter und der Asphalt wird sogar durch zwei ca. 150 Meter lange unbefestigte Passagen unterbrochen, die bei schönem Wetter allerdings keine wirklichen Hindernisse darstellen. Bei feuchter Witterung ist hier wohl eine kurze Schiebepassage erforderlich, die allerdings verschmerzbar ist, da die Stücke nicht sehr lang sind.
Ich habe den Pass mit dem Rennrad und 25 mm Reifen bei trockenem, sonnigen Wetter befahren und sah hier nicht wirklich Probleme, stehe allerdings gerne auf der Bremse und betrachte Abfahrten eher als notwendiges Übel denn als Genuss. Da hat sicher jeder seine Vorlieben, so dass man hier vielleicht auch zu anderen Einschätzungen gelangen kann. Freunde rasanter Abfahrten auf glatt asphaltierten Straßen sollten wohl eher die Finger von dem Pass lassen</desc>
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    <time>2023-04-01T10:47:50Z</time>
    <name>1423 - ES - Puerto de Cotefablo</name>
    <cmt>32 Kilometer südlich des Col du Pourtalet führt die Scheitelstrecke von Biescas in 23 Kilometern über den Puerto de Cotefablo nach Broto im Osten. Die Passhöhe selbst wird in einem kurzen, beleuchteten Tunnel durchfahren.
5 Kilometer südlich von Broto nimmt die empfehlenswerte Strecke zum Alto Fanlo ihren Ausgang. Im Westen ist es der Alto Aisa, der bei einer Pyrenäenquerung als nächsten gefahren werden möchte.</cmt>
    <desc>32 Kilometer südlich des Col du Pourtalet führt die Scheitelstrecke von Biescas in 23 Kilometern über den Puerto de Cotefablo nach Broto im Osten. Die Passhöhe selbst wird in einem kurzen, beleuchteten Tunnel durchfahren.
5 Kilometer südlich von Broto nimmt die empfehlenswerte Strecke zum Alto Fanlo ihren Ausgang. Im Westen ist es der Alto Aisa, der bei einer Pyrenäenquerung als nächsten gefahren werden möchte.</desc>
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    <time>2023-04-03T14:31:54Z</time>
    <name>1430 - ES - Coll de la Bena [T]</name>
    <cmt>Wer ein paar Tage mit dem Fahrrad im Berguedà verbringt, dieser erstaunlichen Region der katalanischen Pyrenäen, in der es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt, sollte auch einen Abstecher zum Coll de la Bena einplanen. Der Pass ist wie der benachbarte Coll de Pal für Rennradler eine Sackgasse, da hinter dem Hochpunkt der Asphalt endet. Zwar bietet der Coll de la Bena über weite Strecken nicht die prächtigen Ausblicke, die man auf dem Weg zum Coll de Pal hat, aber er übertrifft seinen großen Bruder an Maximalsteigung und ist beinahe verkehrsfrei.
Mountainbiker können von der Passhöhe aus entweder nach Norden hin ins Tal des Baches Bastareny zurückfahren, der unterhalb der Serra de Cadí entlangfließt, oder die zweite, noch weiter ansteigende Piste nehmen, die an der Nordseite des Pedraforca vorbei nach Gósol und somit in Richtung Coll de Josa führt.
</cmt>
    <desc>Wer ein paar Tage mit dem Fahrrad im Berguedà verbringt, dieser erstaunlichen Region der katalanischen Pyrenäen, in der es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt, sollte auch einen Abstecher zum Coll de la Bena einplanen. Der Pass ist wie der benachbarte Coll de Pal für Rennradler eine Sackgasse, da hinter dem Hochpunkt der Asphalt endet. Zwar bietet der Coll de la Bena über weite Strecken nicht die prächtigen Ausblicke, die man auf dem Weg zum Coll de Pal hat, aber er übertrifft seinen großen Bruder an Maximalsteigung und ist beinahe verkehrsfrei.
Mountainbiker können von der Passhöhe aus entweder nach Norden hin ins Tal des Baches Bastareny zurückfahren, der unterhalb der Serra de Cadí entlangfließt, oder die zweite, noch weiter ansteigende Piste nehmen, die an der Nordseite des Pedraforca vorbei nach Gósol und somit in Richtung Coll de Josa führt.
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    <time>2023-03-31T06:54:23Z</time>
    <name>1431 - F - Col de Chioula</name>
    <cmt>Der Col de Chioula ist der dem Pässezentrum Ax-les-Thermes am nächsten liegende Pass. Er bildet den Hochpunkt der abwechslungsreichen D613, die von Ax-les-Thermes (752 m) im Süden kommend nach Quillan (289 m) im Nordosten und damit aus den Pyrenäen heraus führt.
Der Chioula kann ebenso wie der höhere Parallelpass Col du Pradel (1679 m) vorzüglich in eine Runde über den Col de Pailheres (2001 m) integriert werden, der zu den schönsten der Pyrenäen zählt und unbedingt von Osten gefahren werden sollte. Ebenso bietet sich eine kleine Pässerunde Chioula - Pradel an.
Direkt in Ax-les-Thermes beginnt der Anstieg zum Plateau de Bonascre (1380 m), das als Tour-de-France-Zielort besser unter dem Namen Ax 3 Domaines bekannt ist. Nach Süden führt die N20 aus Frankreich hinaus nach Spanien zum Col du Puymorens und nach Andorra zum höchsten Pyrenäenpass Port d'Envalira (2407 m), dessen Gipfel ca. 60 km von Ax-les-Thermes entfernt liegt.</cmt>
    <desc>Der Col de Chioula ist der dem Pässezentrum Ax-les-Thermes am nächsten liegende Pass. Er bildet den Hochpunkt der abwechslungsreichen D613, die von Ax-les-Thermes (752 m) im Süden kommend nach Quillan (289 m) im Nordosten und damit aus den Pyrenäen heraus führt.
Der Chioula kann ebenso wie der höhere Parallelpass Col du Pradel (1679 m) vorzüglich in eine Runde über den Col de Pailheres (2001 m) integriert werden, der zu den schönsten der Pyrenäen zählt und unbedingt von Osten gefahren werden sollte. Ebenso bietet sich eine kleine Pässerunde Chioula - Pradel an.
Direkt in Ax-les-Thermes beginnt der Anstieg zum Plateau de Bonascre (1380 m), das als Tour-de-France-Zielort besser unter dem Namen Ax 3 Domaines bekannt ist. Nach Süden führt die N20 aus Frankreich hinaus nach Spanien zum Col du Puymorens und nach Andorra zum höchsten Pyrenäenpass Port d'Envalira (2407 m), dessen Gipfel ca. 60 km von Ax-les-Thermes entfernt liegt.</desc>
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    <name>1432 - F - Col de Portel</name>
    <cmt>Der Col de Portel liegt im Département Ariège in den Ausläufern der Pyrenäen. An dem mit Passhöhentafeln markierten Hochpunkt ist ein großer Parkplatz mit Wiese. Dort gibt es im Spätsommer reichlich Blaubeeren und meist freilaufende Rinder, Pferde und/oder Schafe. Der Col de Portel zeichnet sich vor allem durch seine schöne landschaftliche Lage aus - er ist der höchste Punkt auf einer in West-Ost-Richtung verlaufenden Kammstraße; dort entlohnt dann ein fantastischer Blick auf die Hoch-Pyrenäen für die Anstrengungen.

Mehr oder weniger anstrengend wird die Fahrt zum Col de Portel trotz nur kurzer Auffahrten in jedem Fall, denn er hat sowohl im Westen (Col de la Crouzette) als auch im Osten (Col de Péguère) einen Vorpass. Beide führen über denselben Höhenzug namens Massif de l'Arize und werden deshalb als eigenständige Pässe angesehen. Dass auch beide Vorpässe mitunter noch Vorpässe haben, macht die Orientierung nicht gerade unkomplizierter.

Eine Querverbindung besteht zum Col de Port, womit man über Col de Portel und Col de Port eine attraktive Querverbindung zwischen dem Salat-Tal bei Saint-Girons und dem Ariège-Tal bei Tarascon-sur-Ariège realisieren könnte. Allerdings wäre dann zu diskutieren, ob man nicht lieber gleich über das Pässedouble Col d'Agnes und Port de Lers fährt, wo man deutlich höher hinaus kommt und auch näher am Pyrenäenhauptkamm unterwegs ist.

Die Tour de France führte übrigens 2008 zum ersten Mal über den Col de Portel. Der Aufstieg führte von Saint-Girons über den Col de la Crouzette. Die Ortsdurchfahrten sind teilweise sehr eng, und die Straße ist schon mit einem Auto meist gut ausgefüllt. Diese engen Stellen waren auch der Grund, dass die Werbekarawane der Tour de France diesen Berg umfahren musste.</cmt>
    <desc>Der Col de Portel liegt im Département Ariège in den Ausläufern der Pyrenäen. An dem mit Passhöhentafeln markierten Hochpunkt ist ein großer Parkplatz mit Wiese. Dort gibt es im Spätsommer reichlich Blaubeeren und meist freilaufende Rinder, Pferde und/oder Schafe. Der Col de Portel zeichnet sich vor allem durch seine schöne landschaftliche Lage aus - er ist der höchste Punkt auf einer in West-Ost-Richtung verlaufenden Kammstraße; dort entlohnt dann ein fantastischer Blick auf die Hoch-Pyrenäen für die Anstrengungen.

Mehr oder weniger anstrengend wird die Fahrt zum Col de Portel trotz nur kurzer Auffahrten in jedem Fall, denn er hat sowohl im Westen (Col de la Crouzette) als auch im Osten (Col de Péguère) einen Vorpass. Beide führen über denselben Höhenzug namens Massif de l'Arize und werden deshalb als eigenständige Pässe angesehen. Dass auch beide Vorpässe mitunter noch Vorpässe haben, macht die Orientierung nicht gerade unkomplizierter.

Eine Querverbindung besteht zum Col de Port, womit man über Col de Portel und Col de Port eine attraktive Querverbindung zwischen dem Salat-Tal bei Saint-Girons und dem Ariège-Tal bei Tarascon-sur-Ariège realisieren könnte. Allerdings wäre dann zu diskutieren, ob man nicht lieber gleich über das Pässedouble Col d'Agnes und Port de Lers fährt, wo man deutlich höher hinaus kommt und auch näher am Pyrenäenhauptkamm unterwegs ist.

Die Tour de France führte übrigens 2008 zum ersten Mal über den Col de Portel. Der Aufstieg führte von Saint-Girons über den Col de la Crouzette. Die Ortsdurchfahrten sind teilweise sehr eng, und die Straße ist schon mit einem Auto meist gut ausgefüllt. Diese engen Stellen waren auch der Grund, dass die Werbekarawane der Tour de France diesen Berg umfahren musste.</desc>
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    <name>1440 - F - Col de la Hourcère</name>
    <cmt>Der Col de la Hourcère ist ein einsamer Übergang am südöstlichen Rand des französischen Baskenlandes - auf diese Zugehörigkeit deuten die zweisprachigen amtlichen Wegweiser hin. Er befindet sich nordwestlich des höheren Col de la Pierre Saint Martin, welcher den Pyrenäenhauptkamm bzw. die französisch-spanischen Grenze überschreitet.

Die Passstraße D 632 überquert den in Nordwest-Südost-Richtung verlaufenden Höhenzug zwischen den Tälern der Bäche Ühaitxa (dort liegt das Dorf Sainte Engrâce) und Vert de Barlanés (dort liegt Lanne-en-Barétous). Im Bereich des Col de Hourcère schlängelt sich die Trasse nahe am Grat der Bergkette, deren Hänge zu beiden Seiten steil abfallen. Akademisch betrachtet ist der Standort der Passhöhentafel des Col de la Hourcère allerdings weder der höchste Punkt der Straße noch deren Übergang von der Nord- zur Südflanke - dieser Punkt liegt etwas weiter östlich. Praktisch gesehen ist der Col de Hourcère aber nahe dran und jedenfalls der prominenteste Punkt auf der Scheitelstrecke.

Die schmale Straße ist kaum befahren und dient augenscheinlich der Anbindung von Weideflächen sowie der kleinen Skistation Issarbe. In den Jahren 1995 und 2020 kam auch mal die Tour de France vorbei, wobei der Col de la Hourcère bei der Erstbefahrung im Streckenplan als Col d'Issarbe ausgewiesen war.

Wer aus Richtung Lanne-en-Barétous zum Col de la Hourcère hinauf fährt, kann - alternativ zur Abfahrt via Sainte Engrâce ins Val de Larrau - weiter fahren zum Col de Soudet (bzw. von dort zum Col de la Pierre Saint Martin). Diese Entscheidung ist im oberen Teil der Abfahrt zu treffen, und zwar am Col de Suscousse (1216 m), einem Vorpass, welcher allerdings in keiner der möglichen Fahrtrichtungen einen Hochpunkt darstellt.</cmt>
    <desc>Der Col de la Hourcère ist ein einsamer Übergang am südöstlichen Rand des französischen Baskenlandes - auf diese Zugehörigkeit deuten die zweisprachigen amtlichen Wegweiser hin. Er befindet sich nordwestlich des höheren Col de la Pierre Saint Martin, welcher den Pyrenäenhauptkamm bzw. die französisch-spanischen Grenze überschreitet.

Die Passstraße D 632 überquert den in Nordwest-Südost-Richtung verlaufenden Höhenzug zwischen den Tälern der Bäche Ühaitxa (dort liegt das Dorf Sainte Engrâce) und Vert de Barlanés (dort liegt Lanne-en-Barétous). Im Bereich des Col de Hourcère schlängelt sich die Trasse nahe am Grat der Bergkette, deren Hänge zu beiden Seiten steil abfallen. Akademisch betrachtet ist der Standort der Passhöhentafel des Col de la Hourcère allerdings weder der höchste Punkt der Straße noch deren Übergang von der Nord- zur Südflanke - dieser Punkt liegt etwas weiter östlich. Praktisch gesehen ist der Col de Hourcère aber nahe dran und jedenfalls der prominenteste Punkt auf der Scheitelstrecke.

Die schmale Straße ist kaum befahren und dient augenscheinlich der Anbindung von Weideflächen sowie der kleinen Skistation Issarbe. In den Jahren 1995 und 2020 kam auch mal die Tour de France vorbei, wobei der Col de la Hourcère bei der Erstbefahrung im Streckenplan als Col d'Issarbe ausgewiesen war.

Wer aus Richtung Lanne-en-Barétous zum Col de la Hourcère hinauf fährt, kann - alternativ zur Abfahrt via Sainte Engrâce ins Val de Larrau - weiter fahren zum Col de Soudet (bzw. von dort zum Col de la Pierre Saint Martin). Diese Entscheidung ist im oberen Teil der Abfahrt zu treffen, und zwar am Col de Suscousse (1216 m), einem Vorpass, welcher allerdings in keiner der möglichen Fahrtrichtungen einen Hochpunkt darstellt.</desc>
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    <time>2023-04-03T14:56:15Z</time>
    <name>1457 - ES - Llessui [T]</name>
    <cmt>Die Skistation Llessui hat eine kurze, wenig ruhmreiche Geschichte. Geöffnet im Jahr 1966, geschlossen in 1987. Warum ist unklar. Manchmal heißt es, der Wind hätte den Schnee von den Pisten geweht, der letzte Direktor der Station berichtet von wirtschaftlichen Missständen. Wie dem auch sei, quasi in Sichtweite liegen zwei andere Skistationen (Super-Espot und Port Ainé), und so wäre vermutlich auf Dauer die Konkurrenz zu groß geworden. Letztendlich braucht man in einer eher abgelegenen Gegend wie dem Pallars Sobirá auch nicht an jedem Hang einen Skilift.
Mit Pallars Sobirá wissen wir nun auch schon, wo diese Ex-Skistation zu finden ist: in den Pyrenäen der Provinz Lleida. Llessui, das Dorf oberhalb dessen man zwanzig Jahre lang die Pisten hinabwedelte, klammert sich an einen Berghang nordwestlich von Sort. So hoch am Berg wohnen nur noch knapp über hundert Einwohner das ganze Jahr über. Llessui ist die letzte Ortschaft des Hochtals Vall d’Àssua. Einer der Bäche, die das Hochtal herabschießen, heißt Barranc del Pamano. Ich erwähne diesen Namen deswegen, weil er vielleicht dem einen oder anderen in ganz anderem Zusammenhang bekannt ist.
Fällt der Groschen?
Gut, ist nicht so einfach, der Originaltitel von Jaume Cabrés Bestseller „Die Stimmen des Flusses” lautet „Les veus del Pamano”. Die Haupthandlung des Romans, eine Geschichte aus der spanischen Nachbürgerkriegszeit, spielt in Torena im Vall d’Àssua. Torena ist zwar fiktiv im Sinne von ein Potpourri der Dörfer des Hochtals, der Name ist aber echt, nämlich der eines verlassenen Weilers nahe bei Llessui. Der in 2004 veröffentlichte Roman wurde in Spanien außerhalb von Katalonien nicht viel verkauft. In Deutschland ging er wie geschnitten Brot über die Ladentheken, besonders nach der Frankfurter Buchmesse 2007, auf der Katalonien Gastland war.
Skifahren, Romane über die spanische Vergangenheit, manch einer fragt sich nun, wo eigentlich die Rennradfahrerei bleibt. Nun, das Pallars Sobirá ist, wie an anderer Stelle schon geschrieben, zwar landschaftlich eine Augenweide, aber für Rennradfahrer ein wenig unergiebig wegen des Mangels an asphaltierten Übergängen. Abhilfe schaffen jede Menge Stichstraßen, und eine dieser Stichstraßen endet an der unteren Skistation von Llessui. Von der Straße aus hat man jede Menge schöner Blicke über das Tal der Noguera Pallaresa und die umgebenden Berge. Gleichzeitig ist die Auffahrt ein Beispiel für die Eingeschränktheit des Rennradlers im Pallars, denn von der Skistation aus führt eine Piste weiter auf den etwa 2100 m hohen Coll del Triador und von dort runter ins benachbarte Vall Fosca. Auf der Strecke kommt man auch an der alten oberen Skistation auf knapp 2000 m Höhe vorbei. Für Mountainbiker eine feine Sache, für Rennradler leider unmöglich.</cmt>
    <desc>Die Skistation Llessui hat eine kurze, wenig ruhmreiche Geschichte. Geöffnet im Jahr 1966, geschlossen in 1987. Warum ist unklar. Manchmal heißt es, der Wind hätte den Schnee von den Pisten geweht, der letzte Direktor der Station berichtet von wirtschaftlichen Missständen. Wie dem auch sei, quasi in Sichtweite liegen zwei andere Skistationen (Super-Espot und Port Ainé), und so wäre vermutlich auf Dauer die Konkurrenz zu groß geworden. Letztendlich braucht man in einer eher abgelegenen Gegend wie dem Pallars Sobirá auch nicht an jedem Hang einen Skilift.
Mit Pallars Sobirá wissen wir nun auch schon, wo diese Ex-Skistation zu finden ist: in den Pyrenäen der Provinz Lleida. Llessui, das Dorf oberhalb dessen man zwanzig Jahre lang die Pisten hinabwedelte, klammert sich an einen Berghang nordwestlich von Sort. So hoch am Berg wohnen nur noch knapp über hundert Einwohner das ganze Jahr über. Llessui ist die letzte Ortschaft des Hochtals Vall d’Àssua. Einer der Bäche, die das Hochtal herabschießen, heißt Barranc del Pamano. Ich erwähne diesen Namen deswegen, weil er vielleicht dem einen oder anderen in ganz anderem Zusammenhang bekannt ist.
Fällt der Groschen?
Gut, ist nicht so einfach, der Originaltitel von Jaume Cabrés Bestseller „Die Stimmen des Flusses” lautet „Les veus del Pamano”. Die Haupthandlung des Romans, eine Geschichte aus der spanischen Nachbürgerkriegszeit, spielt in Torena im Vall d’Àssua. Torena ist zwar fiktiv im Sinne von ein Potpourri der Dörfer des Hochtals, der Name ist aber echt, nämlich der eines verlassenen Weilers nahe bei Llessui. Der in 2004 veröffentlichte Roman wurde in Spanien außerhalb von Katalonien nicht viel verkauft. In Deutschland ging er wie geschnitten Brot über die Ladentheken, besonders nach der Frankfurter Buchmesse 2007, auf der Katalonien Gastland war.
Skifahren, Romane über die spanische Vergangenheit, manch einer fragt sich nun, wo eigentlich die Rennradfahrerei bleibt. Nun, das Pallars Sobirá ist, wie an anderer Stelle schon geschrieben, zwar landschaftlich eine Augenweide, aber für Rennradfahrer ein wenig unergiebig wegen des Mangels an asphaltierten Übergängen. Abhilfe schaffen jede Menge Stichstraßen, und eine dieser Stichstraßen endet an der unteren Skistation von Llessui. Von der Straße aus hat man jede Menge schöner Blicke über das Tal der Noguera Pallaresa und die umgebenden Berge. Gleichzeitig ist die Auffahrt ein Beispiel für die Eingeschränktheit des Rennradlers im Pallars, denn von der Skistation aus führt eine Piste weiter auf den etwa 2100 m hohen Coll del Triador und von dort runter ins benachbarte Vall Fosca. Auf der Strecke kommt man auch an der alten oberen Skistation auf knapp 2000 m Höhe vorbei. Für Mountainbiker eine feine Sache, für Rennradler leider unmöglich.</desc>
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    <name>1460 - F - Prat d'Albis [T]</name>
    <cmt>Das Städtchen Foix bietet die Möglichkeit, viele bekannte Pässe zu befahren, beispielsweise den Col de Peguèyre oder den Col de Port. Jedoch gibt es auch unbekanntere und nicht weniger anspruchsvolle Anstiege. Der hier beschriebene Prat d’Albis (1460 m) zählt zur Hors Catégorie, ist eine Sackgasse und wurde tatsächlich 2019 in den Streckenplan der Tour de France aufgenommen. Der Pass bzw. die Bergstraße ist vielseitig: sportlich anspruchsvoll, landschaftlich eindrucksvoll und kaum befahren. Auf dem Plateau teilt sich der Radsportler sein Hobby mit dem des Paraglider, ein zusätzliches Highlight bei der Auf- oder Abfahrt.</cmt>
    <desc>Das Städtchen Foix bietet die Möglichkeit, viele bekannte Pässe zu befahren, beispielsweise den Col de Peguèyre oder den Col de Port. Jedoch gibt es auch unbekanntere und nicht weniger anspruchsvolle Anstiege. Der hier beschriebene Prat d’Albis (1460 m) zählt zur Hors Catégorie, ist eine Sackgasse und wurde tatsächlich 2019 in den Streckenplan der Tour de France aufgenommen. Der Pass bzw. die Bergstraße ist vielseitig: sportlich anspruchsvoll, landschaftlich eindrucksvoll und kaum befahren. Auf dem Plateau teilt sich der Radsportler sein Hobby mit dem des Paraglider, ein zusätzliches Highlight bei der Auf- oder Abfahrt.</desc>
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    <name>1470 - ES - Coll de Fadas</name>
    <cmt>Der Collado de Fadas liegt auf einer Linie mit dem Collado de Espina auf der die spanischen Pyrenäen querenden N260 südlich des Tunnel de Vielha ca 25 km südlich der Grenze zu Frankreich. Insgesamt bilden die beiden Pässe eine leichte Ausfahrt auf aussichtsreichen Höhen.
Die beiden Pässe verbinden auf 32 km Castejón de Sos im Westen und die Vielhatunnelstraße N230 im Osten. Im südwestlichen Anschluss kann man den wenig berauschenden Collado de Foradada befahren. Nach Osten geht es weiter über den Coll de la Creu de Perves.</cmt>
    <desc>Der Collado de Fadas liegt auf einer Linie mit dem Collado de Espina auf der die spanischen Pyrenäen querenden N260 südlich des Tunnel de Vielha ca 25 km südlich der Grenze zu Frankreich. Insgesamt bilden die beiden Pässe eine leichte Ausfahrt auf aussichtsreichen Höhen.
Die beiden Pässe verbinden auf 32 km Castejón de Sos im Westen und die Vielhatunnelstraße N230 im Osten. Im südwestlichen Anschluss kann man den wenig berauschenden Collado de Foradada befahren. Nach Osten geht es weiter über den Coll de la Creu de Perves.</desc>
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    <name>1473 - F - Pont d'Espagne [T]</name>
    <cmt>Bei der Pont d'Espagne handelt es sich um eine alte Steinbrücke oberhalb des Tals, in dem Cauterets liegt. Hier vereinigen sich der Gave de Gaube und Gave de Marcadau und fließen als Gave de Cauterets weiter gen Tal. Die Gegend rundherum ist heute Schutzgebiet und noch recht ursprünglich, weshalb auch viele Touristen und vor allem Wanderer den Weg hinauf zum Parkplatz finden, von wo aus sie ihre Touren in die Umgebung starten. 
Als Radfahrer kommt man zwar bis zur Brücke, in deren Nähe sich ein Restaurant mit Hotel befindet, allerdings ist der Weg ab dem Parkplatz für Fahrräder gesperrt. Entweder man fährt verbotenerweise die wenigen hundert Meter hinauf oder man schiebt sein Rad. Der Weg lohnt auf jeden Fall. Deshalb ist der Hochpunkt am Ende des Parkplatzes vor dem Gebäude gesetzt, sodass die fehlenden rund dreißig Höhenmeter zur eigentlichen Steinbrücke nicht eingerechnet werden. 
In früheren Zeiten diente die Brücke als Übergang eines Handelswegs nach Spanien, daher der Name der Brücke. Heutzutage führt eine gut ausgebaute, landschaftlich tolle Straße hinauf zum Endpunkt. Während der Endpunkt schon schön anzuschauen ist, ist der Weg hinauf, garniert mit einigen Wasserfällen, unbedingt empfehlenswert und ein Highlight in den Pyrenäen.</cmt>
    <desc>Bei der Pont d'Espagne handelt es sich um eine alte Steinbrücke oberhalb des Tals, in dem Cauterets liegt. Hier vereinigen sich der Gave de Gaube und Gave de Marcadau und fließen als Gave de Cauterets weiter gen Tal. Die Gegend rundherum ist heute Schutzgebiet und noch recht ursprünglich, weshalb auch viele Touristen und vor allem Wanderer den Weg hinauf zum Parkplatz finden, von wo aus sie ihre Touren in die Umgebung starten. 
Als Radfahrer kommt man zwar bis zur Brücke, in deren Nähe sich ein Restaurant mit Hotel befindet, allerdings ist der Weg ab dem Parkplatz für Fahrräder gesperrt. Entweder man fährt verbotenerweise die wenigen hundert Meter hinauf oder man schiebt sein Rad. Der Weg lohnt auf jeden Fall. Deshalb ist der Hochpunkt am Ende des Parkplatzes vor dem Gebäude gesetzt, sodass die fehlenden rund dreißig Höhenmeter zur eigentlichen Steinbrücke nicht eingerechnet werden. 
In früheren Zeiten diente die Brücke als Übergang eines Handelswegs nach Spanien, daher der Name der Brücke. Heutzutage führt eine gut ausgebaute, landschaftlich tolle Straße hinauf zum Endpunkt. Während der Endpunkt schon schön anzuschauen ist, ist der Weg hinauf, garniert mit einigen Wasserfällen, unbedingt empfehlenswert und ein Highlight in den Pyrenäen.</desc>
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    <name>1480 - ES - Coll de Jou</name>
    <cmt>„Coll de Jou” ist womöglich der gebräuchlichste Passname in den Pyrenäen. Nach Kenntnisstand des Autors gibt es mindestens drei Coll de Jous in Katalonien; es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich auch im Roussillon ein paar verstecken. Der hier vorgestellte Coll de Jou in der Comarca Solsona ist wahrscheinlich der bekannteste all dieser Jochs, Jöche oder Jochens, wie auch immer man die Mehrzahl des Dings nennt. Er verbindet das Vall de Lord mit der abgeschiedenen Region um die Bergnester Odén und Cambrils im Westen.
Prunkstück des Passes ist seine Westseite, die als Achterbahn ständig oberhalb der 1000-Höhenmeter-Marke verläuft und wie ein Balkon über dem Solsonès anmutet. Fährt man ihn von ganz weit im Westen aus dem Tal des Segre an, überquert man zuerst den Coll de Boix, der aber als eigener Pass zu sehen ist, weil er auch von Montpol über den Alt de la Serra-Seca angesteuert werden kann. Auf der Südanfahrt, die in Solsona beginnt, stellt sich ebenfalls ein Hochpunkt, der Coll Portell Tell, in den Weg, der aber wirklich nur ein Zwischenpaß ist. Nach Osten hat der Coll de Jou einen kleinen Bruder, dort führt der Weg vom Vall de Lord aus über den Coll de Jouet (den die meisten als Coll de la Mina kennen) nach Berga. Für viele Skitouristen ist der Coll de Jou allerdings nur eine Etappe auf dem Weg zur weiter nördlich etablierten Skistation Port del Comte. Vielleicht ist das der Grund, warum seine Paßhöhe nicht mehr ist als eine langweilige Kreuzung im Kiefernwald ohne refugio mit Einkehrmöglichkeit.</cmt>
    <desc>„Coll de Jou” ist womöglich der gebräuchlichste Passname in den Pyrenäen. Nach Kenntnisstand des Autors gibt es mindestens drei Coll de Jous in Katalonien; es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich auch im Roussillon ein paar verstecken. Der hier vorgestellte Coll de Jou in der Comarca Solsona ist wahrscheinlich der bekannteste all dieser Jochs, Jöche oder Jochens, wie auch immer man die Mehrzahl des Dings nennt. Er verbindet das Vall de Lord mit der abgeschiedenen Region um die Bergnester Odén und Cambrils im Westen.
Prunkstück des Passes ist seine Westseite, die als Achterbahn ständig oberhalb der 1000-Höhenmeter-Marke verläuft und wie ein Balkon über dem Solsonès anmutet. Fährt man ihn von ganz weit im Westen aus dem Tal des Segre an, überquert man zuerst den Coll de Boix, der aber als eigener Pass zu sehen ist, weil er auch von Montpol über den Alt de la Serra-Seca angesteuert werden kann. Auf der Südanfahrt, die in Solsona beginnt, stellt sich ebenfalls ein Hochpunkt, der Coll Portell Tell, in den Weg, der aber wirklich nur ein Zwischenpaß ist. Nach Osten hat der Coll de Jou einen kleinen Bruder, dort führt der Weg vom Vall de Lord aus über den Coll de Jouet (den die meisten als Coll de la Mina kennen) nach Berga. Für viele Skitouristen ist der Coll de Jou allerdings nur eine Etappe auf dem Weg zur weiter nördlich etablierten Skistation Port del Comte. Vielleicht ist das der Grund, warum seine Paßhöhe nicht mehr ist als eine langweilige Kreuzung im Kiefernwald ohne refugio mit Einkehrmöglichkeit.</desc>
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    <name>1489 - F - Col d'Aspin</name>
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    <name>1492 - ES - Coll de la Trava / Coll de Leguén</name>
    <cmt>Der Coll de la Trava liegt im westlichen Teil der Serra de Cadì in einer dünn besiedelten Gegend mit nur einer Handvoll Dörfern. Tatsächlich ist er der einzige vollständig asphaltierte Übergang über die Bergkette. Der Pass hat, aus welchen Gründen auch immer, verschiedene Namen. Auf dem Passschild steht Coll de la Trava, vielleicht wegen des Mirador de La Trava auf der Nordseite mit fabelhaftem Blick auf La Seu d’Urgell (nicht nur von weit oben eine durchaus sehenswerte Kleinstadt) und die andorranischen Berge dahinter. In detaillierten Karten findet man ihn als Coll de Laguén. Im Internet taucht hin und wieder Coll de Banyeres als Bezeichnung auf, vermutlich weil an der Passhöhe ein Hinweisschild auf die drei Häuser des Weilers Banyeres steht. Allerdings liegt dieser Weiler ziemlich weit von der Passhöhe weg, ungefähr auf der Hälfte der direttissima ins Vall de la Vansa. Wir richten uns nach dem Passschild, das scheint die sicherste Lösung zu sein.
Die Passstraße verbindet La Seu d’Urgell mit Tuixent am östlichen Ende des Vall de la Vansa. Tuixent fristet sein Dasein in einer besonders abgeschiedenen Ecke und ist von allen Himmelsrichtungen her nur über Pässe zu erreichen. Von Norden über den hier beschriebenen La Trava, von Osten über den Coll de Josa und von Süden über den Coll de Port. Von Westen ist der Zugang sogar nur teilweise asphaltiert, es geht aus dem Tal des Segre über das Dorf Montan de Tost zum Coll d’Arnat und dann zum Riu de la Vansa hinunter.
Alle vier Übergänge lohnen einen Abstecher nach Tuixent und sind erfreulich verkehrsfrei. Die Entscheidung, welcher der Pässe der schönste ist, wollen wir dem Auge des Befahrers selbst überlassen. Der Coll de la Trava zeichnet sich durch den oben schon erwähnten Mirador und den Mittelteil der Südauffahrt aus, die wie eine Art von Panoramastraße über dem Vall de la Vansa anmutet.</cmt>
    <desc>Der Coll de la Trava liegt im westlichen Teil der Serra de Cadì in einer dünn besiedelten Gegend mit nur einer Handvoll Dörfern. Tatsächlich ist er der einzige vollständig asphaltierte Übergang über die Bergkette. Der Pass hat, aus welchen Gründen auch immer, verschiedene Namen. Auf dem Passschild steht Coll de la Trava, vielleicht wegen des Mirador de La Trava auf der Nordseite mit fabelhaftem Blick auf La Seu d’Urgell (nicht nur von weit oben eine durchaus sehenswerte Kleinstadt) und die andorranischen Berge dahinter. In detaillierten Karten findet man ihn als Coll de Laguén. Im Internet taucht hin und wieder Coll de Banyeres als Bezeichnung auf, vermutlich weil an der Passhöhe ein Hinweisschild auf die drei Häuser des Weilers Banyeres steht. Allerdings liegt dieser Weiler ziemlich weit von der Passhöhe weg, ungefähr auf der Hälfte der direttissima ins Vall de la Vansa. Wir richten uns nach dem Passschild, das scheint die sicherste Lösung zu sein.
Die Passstraße verbindet La Seu d’Urgell mit Tuixent am östlichen Ende des Vall de la Vansa. Tuixent fristet sein Dasein in einer besonders abgeschiedenen Ecke und ist von allen Himmelsrichtungen her nur über Pässe zu erreichen. Von Norden über den hier beschriebenen La Trava, von Osten über den Coll de Josa und von Süden über den Coll de Port. Von Westen ist der Zugang sogar nur teilweise asphaltiert, es geht aus dem Tal des Segre über das Dorf Montan de Tost zum Coll d’Arnat und dann zum Riu de la Vansa hinunter.
Alle vier Übergänge lohnen einen Abstecher nach Tuixent und sind erfreulich verkehrsfrei. Die Entscheidung, welcher der Pässe der schönste ist, wollen wir dem Auge des Befahrers selbst überlassen. Der Coll de la Trava zeichnet sich durch den oben schon erwähnten Mirador und den Mittelteil der Südauffahrt aus, die wie eine Art von Panoramastraße über dem Vall de la Vansa anmutet.</desc>
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    <time>2023-03-31T14:44:34Z</time>
    <name>1501 - AND - Les Pardines [T]</name>
    <cmt>Sehr aussichstreiche Strecke. Der weitere Verlauf der Straße ist in Privatbesitz und durch ein Tor versperrt. Die Höchste Stelle der Straße befindet sich schon etwas nördlich des Schildes bei einem Sendemast.
Ein bisschen weiter unten kann man direkt zum Collada da la Gallina fahren. Die Strasse ist einspurig mit guten Asphalt ausgebaut. Ziemlich steil. Die Strecke ist Einbahstrasse, das heisst umgekehrt ist es nicht möglich sie zu fahren!
</cmt>
    <desc>Sehr aussichstreiche Strecke. Der weitere Verlauf der Straße ist in Privatbesitz und durch ein Tor versperrt. Die Höchste Stelle der Straße befindet sich schon etwas nördlich des Schildes bei einem Sendemast.
Ein bisschen weiter unten kann man direkt zum Collada da la Gallina fahren. Die Strasse ist einspurig mit guten Asphalt ausgebaut. Ziemlich steil. Die Strecke ist Einbahstrasse, das heisst umgekehrt ist es nicht möglich sie zu fahren!
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    <name>1506 - F - Col de Jau</name>
    <cmt>Der Col de Jau (1506 m) verbindet Prades, am Fuße des Pic de Canigou (2784 m) gelegen, mit dem oberen von Schluchten geprägte Tal der Aude. Die 44 km lange Scheitelstrecke überwindet auf der östlichen Rollerseite eine Höhendifferenz von 1171 m, während auf der nordwestlichen anspruchsvollen Seite 1086 Hm zu erklimmen sind.</cmt>
    <desc>Der Col de Jau (1506 m) verbindet Prades, am Fuße des Pic de Canigou (2784 m) gelegen, mit dem oberen von Schluchten geprägte Tal der Aude. Die 44 km lange Scheitelstrecke überwindet auf der östlichen Rollerseite eine Höhendifferenz von 1171 m, während auf der nordwestlichen anspruchsvollen Seite 1086 Hm zu erklimmen sind.</desc>
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    <name>1510 - ES - Refugio de Lizara [T]</name>
    <cmt>Eine einsame Stichstraße, die hinauf in die Pyrenäen Aragons führt.</cmt>
    <desc>Eine einsame Stichstraße, die hinauf in die Pyrenäen Aragons führt.</desc>
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    <time>2023-04-02T18:53:51Z</time>
    <name>1513 - F - Coll d'Ares</name>
    <cmt>Im Spätherbst 1938 war nach der Schlacht am Ebro die Entscheidung im Spanischen Bürgerkrieg gefallen: die republikanischen Streitkräfte hatten verloren. Katalonien wurde langsam von Süd nach Nord von den faschistischen Schergen Francos aufgerollt. Viele Menschen unterschiedlicher politischer Richtungen, Demokraten, Anarchisten, Kommunisten, Gewerkschaftler, flohen vor den Franco-Truppen in die Pyrenäen hinein. Die Einnahme von Barcelona im Januar 1939 war der Startschuß zu einem massiven Übergang nach Frankreich. Bis Mitte Februar 1939, als die Falange die Grenze erreichte, suchten über 450.000 Personen Schutz im Nachbarland. Dieser Massenexodus ist in Spanien und Frankreich als „La retirada“ in die Geschichtsbücher eingegangen. Nicht alle Flüchtlinge fanden in Frankreich das gelobte Land, sie wurden teilweise in Lager eingesperrt oder einfach zurückgeschickt. Quaeldich.de ist nicht der Ort, um dieses traurige Ereignis in allen Einzelheiten zu schildern; wir möchten es aber als Überleitung zum Coll d’Ares erwähnen. Denn die Menschen strömten mitten im Winter über die Pässe der östlichen Pyrenäen, fast ein Viertel von ihnen über den Coll d’Ares. Auf seiner Passhöhe wird der retirada mit einer Informationstafel gedacht.

Der Coll d’Ares verbindet das Tal des Ter (im oberen Teil auch Vall de Camprodon genannt) mit dem Tal des Tech. Das Vall de Camprodon liegt im katalanischen Ripollès, während die Gegend um das Tal des Tech herum vor Ort auch als Vallespir bekannt ist, sprich als eine der fünf historischen katalanischen comarques des Roussillon.
Der Pass ist der letzte mehr oder weniger hohe Übergang vor dem Mittelmeer, wenn man den Pyrenäenhauptkamm von West nach Ost betrachtet. Über den Ares führt eine Straße, die auf beiden Seiten den Status einer Nationalstraße, also einer Bundesstraße, hat. Da der Pass aber zwei abgelegene Täler miteinander verbindet und wenig Besucher anlockt, muss man sich über den Verkehr nicht den Kopf zerbrechen….es drängt sich ein Vergleich zum Passo della Cisa im Apennin auf.
„Ares“ ist ein gebräuchlicher Passname in den Pyrenäen. Auf der Nordseite des Gebirges findet man den Col des Ares nördlich von Bagnères-de-Luchon, und in Katalonien gibt es einen zweiten vollständig asphaltierten Coll d’Ares, der ein Tickchen niedriger ist als der hier beschriebene, in der Serra de Montsec nördlich von Balaguer.
Auf einer Pyrenäendurchquerung kann man den Ares ohne Probleme in den Streckenplan einbauen. Von seiner Nordseite aus folgt man entweder dem Tech und gelangt so ins Hinterland von Perpignan, oder man fährt über den Col de Palomère nach Prades im Conflent. Auf der Südseite kann man ein Stück am Ter entlangrollen und dann den Freser hinauf, um über die Collada de Toses in die Cerdanya zu gelangen. Oder man überquert den Coll de Merolla ins Herz des Berguedà hinein.</cmt>
    <desc>Im Spätherbst 1938 war nach der Schlacht am Ebro die Entscheidung im Spanischen Bürgerkrieg gefallen: die republikanischen Streitkräfte hatten verloren. Katalonien wurde langsam von Süd nach Nord von den faschistischen Schergen Francos aufgerollt. Viele Menschen unterschiedlicher politischer Richtungen, Demokraten, Anarchisten, Kommunisten, Gewerkschaftler, flohen vor den Franco-Truppen in die Pyrenäen hinein. Die Einnahme von Barcelona im Januar 1939 war der Startschuß zu einem massiven Übergang nach Frankreich. Bis Mitte Februar 1939, als die Falange die Grenze erreichte, suchten über 450.000 Personen Schutz im Nachbarland. Dieser Massenexodus ist in Spanien und Frankreich als „La retirada“ in die Geschichtsbücher eingegangen. Nicht alle Flüchtlinge fanden in Frankreich das gelobte Land, sie wurden teilweise in Lager eingesperrt oder einfach zurückgeschickt. Quaeldich.de ist nicht der Ort, um dieses traurige Ereignis in allen Einzelheiten zu schildern; wir möchten es aber als Überleitung zum Coll d’Ares erwähnen. Denn die Menschen strömten mitten im Winter über die Pässe der östlichen Pyrenäen, fast ein Viertel von ihnen über den Coll d’Ares. Auf seiner Passhöhe wird der retirada mit einer Informationstafel gedacht.

Der Coll d’Ares verbindet das Tal des Ter (im oberen Teil auch Vall de Camprodon genannt) mit dem Tal des Tech. Das Vall de Camprodon liegt im katalanischen Ripollès, während die Gegend um das Tal des Tech herum vor Ort auch als Vallespir bekannt ist, sprich als eine der fünf historischen katalanischen comarques des Roussillon.
Der Pass ist der letzte mehr oder weniger hohe Übergang vor dem Mittelmeer, wenn man den Pyrenäenhauptkamm von West nach Ost betrachtet. Über den Ares führt eine Straße, die auf beiden Seiten den Status einer Nationalstraße, also einer Bundesstraße, hat. Da der Pass aber zwei abgelegene Täler miteinander verbindet und wenig Besucher anlockt, muss man sich über den Verkehr nicht den Kopf zerbrechen….es drängt sich ein Vergleich zum Passo della Cisa im Apennin auf.
„Ares“ ist ein gebräuchlicher Passname in den Pyrenäen. Auf der Nordseite des Gebirges findet man den Col des Ares nördlich von Bagnères-de-Luchon, und in Katalonien gibt es einen zweiten vollständig asphaltierten Coll d’Ares, der ein Tickchen niedriger ist als der hier beschriebene, in der Serra de Montsec nördlich von Balaguer.
Auf einer Pyrenäendurchquerung kann man den Ares ohne Probleme in den Streckenplan einbauen. Von seiner Nordseite aus folgt man entweder dem Tech und gelangt so ins Hinterland von Perpignan, oder man fährt über den Col de Palomère nach Prades im Conflent. Auf der Südseite kann man ein Stück am Ter entlangrollen und dann den Freser hinauf, um über die Collada de Toses in die Cerdanya zu gelangen. Oder man überquert den Coll de Merolla ins Herz des Berguedà hinein.</desc>
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    <name>1519 - F - Port de Lers</name>
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    <name>1520 - F - Guzet-Neige [T]</name>
    <cmt>Die Bergankunft in einem der zahlreichen Ski-Ressorts ist meist mit einem nicht sonderlich erfreulichen Anblick verbunden – im Sommer verwaiste Retortenstädte im Hochgebirge, Skilifte, Parkplätze. Diese Ödnis ist für uns Quäler höchstens dann als Ziel interessant, wenn wir bei der Auffahrt dem Mythos Tour begegnen. Das ist auch bei Guzet-Neige der Fall – mit kuriosem Finale 1988, doch davon später. Und weil außerdem hier der Gipfel ausnahmsweise mal nicht durch x-stöckige Betonburgen entstellt ist, wollen wir nochmal ein Auge zudrücken und schauen – mit dem anderen Auge – etwas genauer hin.
Zunächst zur Topografie: gelegen im Couserans, dem westlichen Teil des Départements Ariège, wird das auf einem Hochplateau gelegene Skigebiet im Westen vom Ustou-Tal begrenzt, durch welches die Straße von Seix nach Sérac führt. Das Ustou-Tal schwenkt nach Süden, die D8 führt weiter nach Westen über den Col de Latrape nach Aulus-les-Baines. Nach Süden begrenzt der nur 7 km entfernte Hauptkamm der Pyrenäen das 1400–2000 m hoch gelegene Wintersportgebiet. Etwa 1  km westlich unterhalb der Passhöhe des Col de Latrape zweigt die Straße nach Guzet-Neige ab.
Neu ist das Skigebiet Guzet-Neige nicht. Nach ersten Erschließungen in den 50er und 60er Jahren erfolgte der Hauptteil des Ausbaus zum Wintersportzentrum in den 70er Jahren. Umweltschützer verhinderten die Ausdehnung des Skigebietes bis zum Hauptkamm am Pic de Turguilla. Konsequent angewendete kleinteilige Holzarchitektur verhinderte Hotel-Betontürme und ähnliche Auswüchse.

Guzet-Neige bei der Tour-de-France
Als Bergankunft bei der Tour war Guzet-Neige dreimal Etappenziel: 1984 gewann Robert Millar, 1988 lag er wieder in Führung in einem Spitzentrio mit Massimo Ghirotto und Philippe Bouvatier. Bouvatier attackierte kurz vor dem Ziel, Millar setzte nach, Ghirotto schien geschlagen. Aber Bouvatier folgte irrtümlich den kurz vor dem Ziel geradeaus zum Presseparkplatz herausgewunkenen Motorrädern statt im Linksbogen in Richtung Ziel zu fahren, Millar folgte ihm fatalerweise, Ghirotto fuhr richtig und siegte, obwohl Millar ihm nach dem „Verhauer“ nochmal gefährlich auf den Pelz rückte. 1995 war es Il Pirata Marco Pantani, der schon am Port de Lers fast eine Minute Vorsprung auf Indurain, Zülle und Riis hatte und diesen Vorsprung bis ins Ziel auf fast zwei Minuten ausbaute.

Tourentipp
Gut einbinden kann man die Auffahrt in eine anspruchsvolle Runde mit 93 km und 2600 Hm: von Seix nach Oust und über den unscheinbaren, aber sehr schönen Col du Saraillé nach Massat, von dort nach schöner Anfahrt durch das Arac-Tal zum Étang de Lers, Stichfahrt zum Port de Lers, zurück und nach einer Pause im Café l’Étang de Lers über den Col d’Agnes nach Aulus-les-Bains, hinauf zum Col de Latrape, kurz hinab und nach dem Abstecher nach Guzet-Neige zurück nach Seix.</cmt>
    <desc>Die Bergankunft in einem der zahlreichen Ski-Ressorts ist meist mit einem nicht sonderlich erfreulichen Anblick verbunden – im Sommer verwaiste Retortenstädte im Hochgebirge, Skilifte, Parkplätze. Diese Ödnis ist für uns Quäler höchstens dann als Ziel interessant, wenn wir bei der Auffahrt dem Mythos Tour begegnen. Das ist auch bei Guzet-Neige der Fall – mit kuriosem Finale 1988, doch davon später. Und weil außerdem hier der Gipfel ausnahmsweise mal nicht durch x-stöckige Betonburgen entstellt ist, wollen wir nochmal ein Auge zudrücken und schauen – mit dem anderen Auge – etwas genauer hin.
Zunächst zur Topografie: gelegen im Couserans, dem westlichen Teil des Départements Ariège, wird das auf einem Hochplateau gelegene Skigebiet im Westen vom Ustou-Tal begrenzt, durch welches die Straße von Seix nach Sérac führt. Das Ustou-Tal schwenkt nach Süden, die D8 führt weiter nach Westen über den Col de Latrape nach Aulus-les-Baines. Nach Süden begrenzt der nur 7 km entfernte Hauptkamm der Pyrenäen das 1400–2000 m hoch gelegene Wintersportgebiet. Etwa 1  km westlich unterhalb der Passhöhe des Col de Latrape zweigt die Straße nach Guzet-Neige ab.
Neu ist das Skigebiet Guzet-Neige nicht. Nach ersten Erschließungen in den 50er und 60er Jahren erfolgte der Hauptteil des Ausbaus zum Wintersportzentrum in den 70er Jahren. Umweltschützer verhinderten die Ausdehnung des Skigebietes bis zum Hauptkamm am Pic de Turguilla. Konsequent angewendete kleinteilige Holzarchitektur verhinderte Hotel-Betontürme und ähnliche Auswüchse.

Guzet-Neige bei der Tour-de-France
Als Bergankunft bei der Tour war Guzet-Neige dreimal Etappenziel: 1984 gewann Robert Millar, 1988 lag er wieder in Führung in einem Spitzentrio mit Massimo Ghirotto und Philippe Bouvatier. Bouvatier attackierte kurz vor dem Ziel, Millar setzte nach, Ghirotto schien geschlagen. Aber Bouvatier folgte irrtümlich den kurz vor dem Ziel geradeaus zum Presseparkplatz herausgewunkenen Motorrädern statt im Linksbogen in Richtung Ziel zu fahren, Millar folgte ihm fatalerweise, Ghirotto fuhr richtig und siegte, obwohl Millar ihm nach dem „Verhauer“ nochmal gefährlich auf den Pelz rückte. 1995 war es Il Pirata Marco Pantani, der schon am Port de Lers fast eine Minute Vorsprung auf Indurain, Zülle und Riis hatte und diesen Vorsprung bis ins Ziel auf fast zwei Minuten ausbaute.

Tourentipp
Gut einbinden kann man die Auffahrt in eine anspruchsvolle Runde mit 93 km und 2600 Hm: von Seix nach Oust und über den unscheinbaren, aber sehr schönen Col du Saraillé nach Massat, von dort nach schöner Anfahrt durch das Arac-Tal zum Étang de Lers, Stichfahrt zum Port de Lers, zurück und nach einer Pause im Café l’Étang de Lers über den Col d’Agnes nach Aulus-les-Bains, hinauf zum Col de Latrape, kurz hinab und nach dem Abstecher nach Guzet-Neige zurück nach Seix.</desc>
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    <name>1538 - F -Hourquette d'Ancizan</name>
    <cmt>Der Hourquette d’Ancizan liegt südlich vom Col d’Aspin in den Zentralpyrenäen. Die 20,5 km lange Verbindungsstrecke von Ancizan im Südosten nach Payolle an der D 918 ist nur knapp über 2 m breit und führt durch menschenleere Landschaft. Die beiden Seiten sind vom Landschaftsbild sehr verschieden. Während die Nordwestseite zunächst durch Wald, dann aber durch offene, malerisch schöne Almenlandschaften führt, verläft die steilere Südostseite hauptsächlich durch Wald, jedoch nicht ohne manchenorts Blicke auf das weite Tal unter uns zu eröffnen, in dem neben dem Startort Ancizan noch zahlreiche andere Weiler Platz finden.
Die östlich im Tal gelegene, recht stark befahrene Straße führt über St-Lary-Soulan weiter nach Spanien, den Tunnel de Bielsa durchquerend.
Den Hourquette d’Ancizan kann man perfekt mit dem Col d’Azet und dem Col d’Aspin zu einer 74 km langen Runde mit ca. 2400 Hm verbinden.</cmt>
    <desc>Der Hourquette d’Ancizan liegt südlich vom Col d’Aspin in den Zentralpyrenäen. Die 20,5 km lange Verbindungsstrecke von Ancizan im Südosten nach Payolle an der D 918 ist nur knapp über 2 m breit und führt durch menschenleere Landschaft. Die beiden Seiten sind vom Landschaftsbild sehr verschieden. Während die Nordwestseite zunächst durch Wald, dann aber durch offene, malerisch schöne Almenlandschaften führt, verläft die steilere Südostseite hauptsächlich durch Wald, jedoch nicht ohne manchenorts Blicke auf das weite Tal unter uns zu eröffnen, in dem neben dem Startort Ancizan noch zahlreiche andere Weiler Platz finden.
Die östlich im Tal gelegene, recht stark befahrene Straße führt über St-Lary-Soulan weiter nach Spanien, den Tunnel de Bielsa durchquerend.
Den Hourquette d’Ancizan kann man perfekt mit dem Col d’Azet und dem Col d’Aspin zu einer 74 km langen Runde mit ca. 2400 Hm verbinden.</desc>
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    <time>2023-04-03T20:13:30Z</time>
    <name>1540 - F - Col de Soudet</name>
    <cmt>Der Col de Soudet (auch: Col du Soudet) befindet sich nördlich des höheren Col de la Pierre Saint Martin, welcher den Pyrenäenhauptkamm bzw. die französisch-spanische Grenze überschreitet. Auf der Nordseite des Col de la Pierre Martin befindet sich ein System mehrerer vorgelagerter Pässen - der Col de Soudet ist der unmittelbare Vorpass; er liegt an der Einmündung der D 113 in die D 132, etwas unterhalb der Skistation La Pierre Saint-Martin. Wer über den Col de la Pierre Saint Martin will, kommt am Col de Soudet nicht vorbei; der Anstieg setzt sich nahtlos fort.

Allerdings kann man den Col de Soudet auch eigenständig befahren, das heißt direkt von der Passhöhe in ein anderes Tal abfahren. Das ist bereits recht oft im Rahmen der Tour de France geschehen; für Radtouristen ist es insbesondere sinnvoll, wenn man aufgrund von Restriktionen betreffend Wetter oder Streckenlänge nicht nach Spanien hinunter fahren möchte.

Selbstverständlich hat auch der Col de Soudet seinerseits Vorpässe: Man erreicht ihn von Nordwesten via Col de Suscousse (1216 m) oder von Norden via Col de Labays. Direkt nördlich der mit Passhöhentafel ausgestatteten Passhöhe befindet sich die nur unwesentlich höhere Kuppe namens Soum de Soudet. Ansonsten findet man in der Umgebung der Passhöhe nur ein paar Pfosten mit Wegweisern und viel Gras.</cmt>
    <desc>Der Col de Soudet (auch: Col du Soudet) befindet sich nördlich des höheren Col de la Pierre Saint Martin, welcher den Pyrenäenhauptkamm bzw. die französisch-spanische Grenze überschreitet. Auf der Nordseite des Col de la Pierre Martin befindet sich ein System mehrerer vorgelagerter Pässen - der Col de Soudet ist der unmittelbare Vorpass; er liegt an der Einmündung der D 113 in die D 132, etwas unterhalb der Skistation La Pierre Saint-Martin. Wer über den Col de la Pierre Saint Martin will, kommt am Col de Soudet nicht vorbei; der Anstieg setzt sich nahtlos fort.

Allerdings kann man den Col de Soudet auch eigenständig befahren, das heißt direkt von der Passhöhe in ein anderes Tal abfahren. Das ist bereits recht oft im Rahmen der Tour de France geschehen; für Radtouristen ist es insbesondere sinnvoll, wenn man aufgrund von Restriktionen betreffend Wetter oder Streckenlänge nicht nach Spanien hinunter fahren möchte.

Selbstverständlich hat auch der Col de Soudet seinerseits Vorpässe: Man erreicht ihn von Nordwesten via Col de Suscousse (1216 m) oder von Norden via Col de Labays. Direkt nördlich der mit Passhöhentafel ausgestatteten Passhöhe befindet sich die nur unwesentlich höhere Kuppe namens Soum de Soudet. Ansonsten findet man in der Umgebung der Passhöhe nur ein paar Pfosten mit Wegweisern und viel Gras.</desc>
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    <time>2023-04-03T20:11:54Z</time>
    <name>1560 - ES - Serra del Montsec</name>
    <cmt>Im äußersten Westen der katalanischen Vorpyrenäen, etwa 25 km nördlich von Balaguer, befindet sich der beeindruckende Bergrücken der Serra del Montsec und ein bisher noch nicht beschriebenes Juwel für Kletterfreunde. Der hier vorgestellte mit dem Rennrad erreichbare Hochpunkt der Serra Montsec befindet sich ca 80 m überhalb des knapp 1 km entfernten Coll d'Ares. Um Verwechslungen mit dem schon im Pässelexikon befindlichen Col d'Ares weiter östlich zu vermeiden, ist hier die Auffahrt zum auf dem Gipfel befindlichen Startpunkt für die Freunde des Paraglidings beschrieben. Eine einsame und doch sehr gut asphaltierte Straße windet sich hier von Ager kommend auf knapp 15 km und etwas über 900 hm in die Höhe mit zunehmend beeindruckenden Aussichten in die Hügel der spanischen Vorpyrenäen im Süden. Die Nordwestauffahrt vom Rande des felsigen Naturschutzgebietes Mont-Rebei und seinem Stausee bietet sogar noch ein paar Höhenmeter mehr für das Radlerherz.</cmt>
    <desc>Im äußersten Westen der katalanischen Vorpyrenäen, etwa 25 km nördlich von Balaguer, befindet sich der beeindruckende Bergrücken der Serra del Montsec und ein bisher noch nicht beschriebenes Juwel für Kletterfreunde. Der hier vorgestellte mit dem Rennrad erreichbare Hochpunkt der Serra Montsec befindet sich ca 80 m überhalb des knapp 1 km entfernten Coll d'Ares. Um Verwechslungen mit dem schon im Pässelexikon befindlichen Col d'Ares weiter östlich zu vermeiden, ist hier die Auffahrt zum auf dem Gipfel befindlichen Startpunkt für die Freunde des Paraglidings beschrieben. Eine einsame und doch sehr gut asphaltierte Straße windet sich hier von Ager kommend auf knapp 15 km und etwas über 900 hm in die Höhe mit zunehmend beeindruckenden Aussichten in die Hügel der spanischen Vorpyrenäen im Süden. Die Nordwestauffahrt vom Rande des felsigen Naturschutzgebietes Mont-Rebei und seinem Stausee bietet sogar noch ein paar Höhenmeter mehr für das Radlerherz.</desc>
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    <name>1563 - F - Col de Peyresourde</name>
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    <time>2023-04-03T18:04:16Z</time>
    <name>1565 - ES - Saut deth Pish [T]</name>
    <cmt>Wenn überhaupt, so ist das Val d'Aran in der mitteleuropäischen Radfahrerszene eher bekannt als Durchgangsstation auf einer Pyrenäenquerung. Man fährt über den Bonaigua rein oder raus, je nachdem, und wundert sich möglicherweise über den Verkehr um Vielha herum. Dem einen oder anderen mag Pla de Beret ein Begriff sein, die Skistation, die schon ab und an Etappenziel bei Tour oder Vuelta war. Summasummarum, im Val d'Aran scheint für die radelnde Zunft nicht viel zu holen zu sein.

Von wegen! Für Rennradfahrer ist Pla de Beret eine Sackgasse, und bei weitem nicht die einzige des Val d'Aran. Tatsächlich sind es die Sackgassen, die dem Rennradfahren im Val d'Aran die gewisse Würze geben. Das Tal ist vollgestopft mit solchen in aller Regel brauchbar asphaltierten Straßen. Man muss nur wissen, wo es abzubiegen gilt.

Eine der schönsten Sackgassen ist die Straße zum Saut deth Pish, zu finden ein paar Kilometer flussabwärts von Vielha. Der Name klingt keltisch, als wäre dies ein climb in Wales. Der Saut ist aber ein Wasserfall. "Saut" ist aranesisch* und bedeutet das gleiche wie "salto" auf italienisch oder kastilisch. Auf der Suche nach dem Begriff "pish" bin ich nur auf eine Entsprechung gestoßen, nämlich "Urin". Da ich mir nicht vorstellen kann, das der Wasserfall "Pipifall" heißt, vermute ich, dass das Wort "pish" irgendein regionaler Begriff ist.

Leider bekommt man den Wasserfall ohne geländegängiges Schuhwerk nicht zu Sicht, da er ein Stück oberhalb des Endpunkts der asphaltierten Straße sprudelt, mit einer Schutzhütte nebendran. Dafür bietet die Auffahrt einiges. Nicht nur endet sie in dem wunderbar verwunschenen Hochtal des Arriu de Varradòs (Plan des Artiguetes), man hat unterwegs auch einen grandiosen Ausblick auf das Massif der Maladeta, in dem sich der Pico de Aneto als primus inter pares emporreckt.

Die Auffahrt selbst ist im Mittelteil ziemlich steil. Mountainbiker können vom Hochtal aus auf dem Camin de Varradòs noch höher bis zu einem etwas über 2000 Meter hohen Pass, dem Còth de Varradòs, und von dort aus runter nach Bagergue oberhalb von Salardú. Bestimmt eine tolle Tour, aber leider nicht möglich mit dem Rennrad. Eine perfekte Kombination für Rennradfahrer ergibt sich aber mit der feinen Hangstrecke am Mirador d'Arres vorbei, da deren Ostseite wenige Meter vom Einstieg zum Saut deth Pish beginnt.

*Kleiner Exkurs zum Thema "Aranesisch": auf einem Raftingtrip auf der Garona fragte ich den Bootsmann, geboren im Val d'Aran, ob die Sprache noch benutzt würde. Er meinte, sehr wohl, er hätte sie in der Schule gelernt und würde sie im Freundeskreis benutzen. Ansonsten wäre Aranesisch bis nach dem zweiten Weltkrieg ganz normal die Umgangssprache der Bevölkerung der oberen Garona/Garonne gewesen, sprich Spanier und Franzosen hätten sich dort auf aranesisch verständigt.

Dank der nicht vorhandenen Sprachpflege im zentralistisch ausgerichteten Frankreich ist die Sprache auf der französischen Seite der Grenze heutzutage aber praktisch ausgestorben. Eine grenzüberschreitende Gemeinsamkeit ist somit leider verloren gegangen.</cmt>
    <desc>Wenn überhaupt, so ist das Val d'Aran in der mitteleuropäischen Radfahrerszene eher bekannt als Durchgangsstation auf einer Pyrenäenquerung. Man fährt über den Bonaigua rein oder raus, je nachdem, und wundert sich möglicherweise über den Verkehr um Vielha herum. Dem einen oder anderen mag Pla de Beret ein Begriff sein, die Skistation, die schon ab und an Etappenziel bei Tour oder Vuelta war. Summasummarum, im Val d'Aran scheint für die radelnde Zunft nicht viel zu holen zu sein.

Von wegen! Für Rennradfahrer ist Pla de Beret eine Sackgasse, und bei weitem nicht die einzige des Val d'Aran. Tatsächlich sind es die Sackgassen, die dem Rennradfahren im Val d'Aran die gewisse Würze geben. Das Tal ist vollgestopft mit solchen in aller Regel brauchbar asphaltierten Straßen. Man muss nur wissen, wo es abzubiegen gilt.

Eine der schönsten Sackgassen ist die Straße zum Saut deth Pish, zu finden ein paar Kilometer flussabwärts von Vielha. Der Name klingt keltisch, als wäre dies ein climb in Wales. Der Saut ist aber ein Wasserfall. "Saut" ist aranesisch* und bedeutet das gleiche wie "salto" auf italienisch oder kastilisch. Auf der Suche nach dem Begriff "pish" bin ich nur auf eine Entsprechung gestoßen, nämlich "Urin". Da ich mir nicht vorstellen kann, das der Wasserfall "Pipifall" heißt, vermute ich, dass das Wort "pish" irgendein regionaler Begriff ist.

Leider bekommt man den Wasserfall ohne geländegängiges Schuhwerk nicht zu Sicht, da er ein Stück oberhalb des Endpunkts der asphaltierten Straße sprudelt, mit einer Schutzhütte nebendran. Dafür bietet die Auffahrt einiges. Nicht nur endet sie in dem wunderbar verwunschenen Hochtal des Arriu de Varradòs (Plan des Artiguetes), man hat unterwegs auch einen grandiosen Ausblick auf das Massif der Maladeta, in dem sich der Pico de Aneto als primus inter pares emporreckt.

Die Auffahrt selbst ist im Mittelteil ziemlich steil. Mountainbiker können vom Hochtal aus auf dem Camin de Varradòs noch höher bis zu einem etwas über 2000 Meter hohen Pass, dem Còth de Varradòs, und von dort aus runter nach Bagergue oberhalb von Salardú. Bestimmt eine tolle Tour, aber leider nicht möglich mit dem Rennrad. Eine perfekte Kombination für Rennradfahrer ergibt sich aber mit der feinen Hangstrecke am Mirador d'Arres vorbei, da deren Ostseite wenige Meter vom Einstieg zum Saut deth Pish beginnt.

*Kleiner Exkurs zum Thema "Aranesisch": auf einem Raftingtrip auf der Garona fragte ich den Bootsmann, geboren im Val d'Aran, ob die Sprache noch benutzt würde. Er meinte, sehr wohl, er hätte sie in der Schule gelernt und würde sie im Freundeskreis benutzen. Ansonsten wäre Aranesisch bis nach dem zweiten Weltkrieg ganz normal die Umgangssprache der Bevölkerung der oberen Garona/Garonne gewesen, sprich Spanier und Franzosen hätten sich dort auf aranesisch verständigt.

Dank der nicht vorhandenen Sprachpflege im zentralistisch ausgerichteten Frankreich ist die Sprache auf der französischen Seite der Grenze heutzutage aber praktisch ausgestorben. Eine grenzüberschreitende Gemeinsamkeit ist somit leider verloren gegangen.</desc>
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    <time>2023-04-03T12:54:42Z</time>
    <name>1566 - ES - Coll de Fumanya</name>
    <cmt>Früher wurde in der Serra d’Ensija, einer Bergkette nördlich von Berga, eins der vielen Puzzlestücke der wunderbaren Bergwelt des Berguedà, im Tagebau Kohle gefördert, weswegen es in der Gegend steile Straßen zu den Minen hoch gibt. Der Weg zum Coll de Fumanya oberhalb des Tals des Llobregat ist einer davon. Der Mittelteil seiner Ostanfahrt (8 km mit einem Schnitt von etwa 9 % Steigung) ist anspruchsvoll und weckt schweißtriefende Erinnerungen an das Waldstück der Bédoin-Variante des Mont Ventoux oder den Serpentinenteil des Nufenen, die Nordostanfahrt wiederum hat Steigungsspitzen von 20%.
Da viele der Wege in diesem Teil der Pyrenäen nach und nach asphaltiert werden, ist aus dem Fumanya seit Herbst 2006 ein „richtiger” Coll mit zwei auch von Rennradlern befahrbaren Seiten geworden. Allerdings startet und endet man in besagtem Llobregat-Tal, der Übergang verbindet keine zwei Täler miteinander. Eine Umrundung der Serra d’Ensija ist nur mit dem Mountainbike möglich.
Die nur wenige Kilometer südlich vom Fumanya liegende Skistation der Rasos de Peguera kann mit dem Rennrad nicht mehr angesteuert werden, da der Weg dorthin zwar teilweise asphaltiert ist, die letzten einstmals vorbildlich planierten anderthalb Kilometer aber dem Verfall überlassen sind, weil die Piste durch das Brutgebiet einer Auerhahn-Population verläuft. Man kann aber den Fumanya natürlich mit dem Coll de Pradell kombinieren. Und nur ein paar Meter unterhalb des Startpunkts der Ostanfahrt gibt es eine Abzweigung von der C-16 (der Hauptstraße durch das Tal des Llobregat) in Richtung Osten hoch in das Dorf Nou de Berguedà, von wo aus man entweder nach Norden hin zur Collada de Sant Isidre oder nach Süden hin zur Collada de Vinyoles gelangt.</cmt>
    <desc>Früher wurde in der Serra d’Ensija, einer Bergkette nördlich von Berga, eins der vielen Puzzlestücke der wunderbaren Bergwelt des Berguedà, im Tagebau Kohle gefördert, weswegen es in der Gegend steile Straßen zu den Minen hoch gibt. Der Weg zum Coll de Fumanya oberhalb des Tals des Llobregat ist einer davon. Der Mittelteil seiner Ostanfahrt (8 km mit einem Schnitt von etwa 9 % Steigung) ist anspruchsvoll und weckt schweißtriefende Erinnerungen an das Waldstück der Bédoin-Variante des Mont Ventoux oder den Serpentinenteil des Nufenen, die Nordostanfahrt wiederum hat Steigungsspitzen von 20%.
Da viele der Wege in diesem Teil der Pyrenäen nach und nach asphaltiert werden, ist aus dem Fumanya seit Herbst 2006 ein „richtiger” Coll mit zwei auch von Rennradlern befahrbaren Seiten geworden. Allerdings startet und endet man in besagtem Llobregat-Tal, der Übergang verbindet keine zwei Täler miteinander. Eine Umrundung der Serra d’Ensija ist nur mit dem Mountainbike möglich.
Die nur wenige Kilometer südlich vom Fumanya liegende Skistation der Rasos de Peguera kann mit dem Rennrad nicht mehr angesteuert werden, da der Weg dorthin zwar teilweise asphaltiert ist, die letzten einstmals vorbildlich planierten anderthalb Kilometer aber dem Verfall überlassen sind, weil die Piste durch das Brutgebiet einer Auerhahn-Population verläuft. Man kann aber den Fumanya natürlich mit dem Coll de Pradell kombinieren. Und nur ein paar Meter unterhalb des Startpunkts der Ostanfahrt gibt es eine Abzweigung von der C-16 (der Hauptstraße durch das Tal des Llobregat) in Richtung Osten hoch in das Dorf Nou de Berguedà, von wo aus man entweder nach Norden hin zur Collada de Sant Isidre oder nach Süden hin zur Collada de Vinyoles gelangt.</desc>
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    <time>2023-04-01T08:55:10Z</time>
    <name>1573 - ES - Port de Larrau</name>
    <cmt>Während die Passdichte in den Pyrenäen generell recht hoch ist, verbindet man mit diesem Gebirge gemeinhin doch eher die Tour-de-France-Klassiker wie Tourmalet und Aubisque, die sich auf der französischen Nordseite wie Perlen an der Schnur aneinanderreihen. Pässe, die den in West-Ost-Richtung verlaufenden Pyrenäen-Hauptkamm überwinden und somit die französische Nord- mit der spanischen Südseite verbinden, sind dagegen sehr selten, und einige davon wie der Col du Somport oder der Tunnel d'Aragnouet-Bielsa sind dazu noch vergleichsweise stark befahrene Transitstraßen.

In den westlichen Pyrenäen ist der 1573 m hohe Port de Larrau eine Möglichkeit, den Pyrenäen-Hauptkamm zu überqueren. Er verbindet den namensgebenden Ort Larrau im französischen Baskenland mit Ochagavia in der spanischen Region Navarra. Beide Ausgangspunkte liegen im absoluten Niemandsland, weswegen hier zu keinem Zeitpunkt mit viel Verkehr zu rechnen ist.

Ein sehr empfehlenswerter Parallelpass zwischen Frankreich und Spanien ist etwas weiter östlich der Col de la Pierre Saint Martin, der mit dem Port de Larrau in einer schönen aber anspruchsvollen Runde gefahren werden kann, die dann auch noch den Alto Laza beinhaltet. Die Runde ist unter anderem wegen des Port de Larrau selbst anspruchsvoll, da der erste Teil der Nordrampe bis zum Vorpass Col d'Erroimendy auf 7,2 km 730 Höhenmeter überwindet und somit sogar etwas über 10 Prozent im Schnitt steil ist. Damit dürfte er zu den schwersten Pässen der Pyrenäen gehören.

Weitere Pässe zur Kombination sind der Col de Bagargui, der von Larrau nach Westen führt, sowie der Alto de Remendia, der auf spanischer Seite ebenfalls die Weiterfahrt nach Westen ermöglicht.</cmt>
    <desc>Während die Passdichte in den Pyrenäen generell recht hoch ist, verbindet man mit diesem Gebirge gemeinhin doch eher die Tour-de-France-Klassiker wie Tourmalet und Aubisque, die sich auf der französischen Nordseite wie Perlen an der Schnur aneinanderreihen. Pässe, die den in West-Ost-Richtung verlaufenden Pyrenäen-Hauptkamm überwinden und somit die französische Nord- mit der spanischen Südseite verbinden, sind dagegen sehr selten, und einige davon wie der Col du Somport oder der Tunnel d'Aragnouet-Bielsa sind dazu noch vergleichsweise stark befahrene Transitstraßen.

In den westlichen Pyrenäen ist der 1573 m hohe Port de Larrau eine Möglichkeit, den Pyrenäen-Hauptkamm zu überqueren. Er verbindet den namensgebenden Ort Larrau im französischen Baskenland mit Ochagavia in der spanischen Region Navarra. Beide Ausgangspunkte liegen im absoluten Niemandsland, weswegen hier zu keinem Zeitpunkt mit viel Verkehr zu rechnen ist.

Ein sehr empfehlenswerter Parallelpass zwischen Frankreich und Spanien ist etwas weiter östlich der Col de la Pierre Saint Martin, der mit dem Port de Larrau in einer schönen aber anspruchsvollen Runde gefahren werden kann, die dann auch noch den Alto Laza beinhaltet. Die Runde ist unter anderem wegen des Port de Larrau selbst anspruchsvoll, da der erste Teil der Nordrampe bis zum Vorpass Col d'Erroimendy auf 7,2 km 730 Höhenmeter überwindet und somit sogar etwas über 10 Prozent im Schnitt steil ist. Damit dürfte er zu den schwersten Pässen der Pyrenäen gehören.

Weitere Pässe zur Kombination sind der Col de Bagargui, der von Larrau nach Westen führt, sowie der Alto de Remendia, der auf spanischer Seite ebenfalls die Weiterfahrt nach Westen ermöglicht.</desc>
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    <name>1574 - F - Col de la Perche</name>
    <cmt>Der Col de la Perche liegt bei Font Romeu in den französischen Pyrenäen. Die stark befahrene Passstraße N116 verbindet Bourg-Madame (1148 m) im Westen mit Prades (347 m) im Osten.
Unweit nördlich der Passhöhe liegt der Col de la Quillane, über den man von Mont-Louis das Audetal erreicht. Nordöstlich liegen die beiden Geheimtipps Col de la Llose und Col de Creu und weiter nördlich Aude-abwärts wartet der legendäre Port de Pailheres auf die Bezwingung.
Der Col de la Perche stellt eine Schnittstelle zwischen den oben genannten Pässen der Ostpyrenäen sowie den höchsten Gipfeln um die andorranischen Pyrenäen dar, zum Beispiel dem Port d'Envalira.</cmt>
    <desc>Der Col de la Perche liegt bei Font Romeu in den französischen Pyrenäen. Die stark befahrene Passstraße N116 verbindet Bourg-Madame (1148 m) im Westen mit Prades (347 m) im Osten.
Unweit nördlich der Passhöhe liegt der Col de la Quillane, über den man von Mont-Louis das Audetal erreicht. Nordöstlich liegen die beiden Geheimtipps Col de la Llose und Col de Creu und weiter nördlich Aude-abwärts wartet der legendäre Port de Pailheres auf die Bezwingung.
Der Col de la Perche stellt eine Schnittstelle zwischen den oben genannten Pässen der Ostpyrenäen sowie den höchsten Gipfeln um die andorranischen Pyrenäen dar, zum Beispiel dem Port d'Envalira.</desc>
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    <name>1595 - F - Nistos - Cap Nestès [T]</name>
    <cmt>Le Pays des Nestès nennt sich die Gegend südöstlich der kleinen Kreisstadt Lannemezan, Startpunkt der großen Quaeldich-Pyrenäenrundfahrt 2014. Die örtliche Touristeninformation verspricht mittels eines einladenden Flugblattes mehrere schöne Touren zur Einstimmung. Die Wahl fällt auf die Strecke La Route de Piemont, was in der deutschsprachigen Version mit „Toskana der Pyrenäen” übersetzt wird. Tatsächlich erinnert die hügelige Vorpyrenäenlandschaft, an die sich das Gebirge unmittelbar anschließt, den Autor weder an das Piemont noch an die Toskana. Egal, Hauptsache Spanien!
Landschaftlich ist es trotzdem ganz reizvoll: Wenig Verkehr, links und rechts der Straßen üppige Natur und zwischendrin gurgelt parallel zur Autobahn verträumt das namensgebende Flüsschen Nestè. Es entspringt oberhalb des Lac de Badet im Pyrenäen-Nationalpark, um rund 80 km später später in die Garonne zu münden. Ziel aller Mühen und höchster Punkt der Gegend ist mit Nistos - Cap Nestès eine Skistation auf 1595 m Höhe.</cmt>
    <desc>Le Pays des Nestès nennt sich die Gegend südöstlich der kleinen Kreisstadt Lannemezan, Startpunkt der großen Quaeldich-Pyrenäenrundfahrt 2014. Die örtliche Touristeninformation verspricht mittels eines einladenden Flugblattes mehrere schöne Touren zur Einstimmung. Die Wahl fällt auf die Strecke La Route de Piemont, was in der deutschsprachigen Version mit „Toskana der Pyrenäen” übersetzt wird. Tatsächlich erinnert die hügelige Vorpyrenäenlandschaft, an die sich das Gebirge unmittelbar anschließt, den Autor weder an das Piemont noch an die Toskana. Egal, Hauptsache Spanien!
Landschaftlich ist es trotzdem ganz reizvoll: Wenig Verkehr, links und rechts der Straßen üppige Natur und zwischendrin gurgelt parallel zur Autobahn verträumt das namensgebende Flüsschen Nestè. Es entspringt oberhalb des Lac de Badet im Pyrenäen-Nationalpark, um rund 80 km später später in die Garonne zu münden. Ziel aller Mühen und höchster Punkt der Gegend ist mit Nistos - Cap Nestès eine Skistation auf 1595 m Höhe.</desc>
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    <time>2023-04-03T04:35:43Z</time>
    <name>1630 - ES - Coll de Josa</name>
    <cmt>Wenn man auf der B-400 zwischen Guardiola de Berguedà und Tuixent unterwegs ist, so überquert man von Osten kommend eine ganze Reihe von Zwischenpässen, bis man schliesslich den Hochpunkt der Strecke erreicht, nämlich den Coll de Josa, der auf der Grenze zwischen dem Berguedà und Alt Urgell liegt. Die Straße wurde erst vor einigen Jahren vollständig asphaltiert und verläuft, wie nicht ungewöhnlich auf der Südseite der Pyrenäen, durch eine ziemlich menschenleere Gegend, die von der wie mit einem Lineal gezogenen Bergkette der Serra de Cadí dominiert wird.
Auf der Ostanfahrt zum Josa kommt man an dem Dorf Gósol vorbei, in dem im Sommer 1906 Pablo Picasso einige Zeit verbrachte, dort angeblich seinen Malstil in Richtung Präkubismus änderte und somit seine Rosa Periode abschloß. Diese Entwicklung gipfelte in dem Bild Les Demoiselles d’Avignon, dem möglicherweise ersten kubistischen Werk in der Geschichte der Malerei. Picasso verarbeitete in dem Bild aber weder eine ländliche Szene aus Gósol noch flanierende Mädels aus Avignon, sein Motiv sind vielmehr fünf Bordsteinschwalben aus der Straße Carrer d’Avinyó in Barcelona.
Was Picasso an Gósol fasziniert hat, ist heutzutage nicht mehr nachzuvollziehen; der Ort hat die kompakte, in sich ruhende Ursprünglichkeit anderer katalanischer Pyrenäendörfer wie zum Beispiel Beget (siehe Coll de la Boixeda) oder Arànser verloren und ist durch den Bau von Ferienhäusern ausgefranst. Vielleicht hat Picasso auch nicht so sehr das Dorf gefallen, sondern der unübersehbare Pedraforca – die Gabel aus Stein – östlich davon. Wegen seiner gewaltigen Doppelspitze ist dieser der Serra de Cadí vorgelagerte Berg einer der markantesten Gipfel der Pyrenäen überhaupt. Vermutlich wäre er wesentlich bekannter, wenn er in Frankreich läge und die Tour de France einmal im Jahr daran vorbeirauschte.
An den Coll de Josa schließt sich im Südwesten der Coll de Port und im Nordwesten der Alt de la Trava (auch Coll de Laguén genannt) an, Richtung Osten hin könnte man sich überlegen, den Coll de Pal oder die Collada Sobirana mitzunehmen.</cmt>
    <desc>Wenn man auf der B-400 zwischen Guardiola de Berguedà und Tuixent unterwegs ist, so überquert man von Osten kommend eine ganze Reihe von Zwischenpässen, bis man schliesslich den Hochpunkt der Strecke erreicht, nämlich den Coll de Josa, der auf der Grenze zwischen dem Berguedà und Alt Urgell liegt. Die Straße wurde erst vor einigen Jahren vollständig asphaltiert und verläuft, wie nicht ungewöhnlich auf der Südseite der Pyrenäen, durch eine ziemlich menschenleere Gegend, die von der wie mit einem Lineal gezogenen Bergkette der Serra de Cadí dominiert wird.
Auf der Ostanfahrt zum Josa kommt man an dem Dorf Gósol vorbei, in dem im Sommer 1906 Pablo Picasso einige Zeit verbrachte, dort angeblich seinen Malstil in Richtung Präkubismus änderte und somit seine Rosa Periode abschloß. Diese Entwicklung gipfelte in dem Bild Les Demoiselles d’Avignon, dem möglicherweise ersten kubistischen Werk in der Geschichte der Malerei. Picasso verarbeitete in dem Bild aber weder eine ländliche Szene aus Gósol noch flanierende Mädels aus Avignon, sein Motiv sind vielmehr fünf Bordsteinschwalben aus der Straße Carrer d’Avinyó in Barcelona.
Was Picasso an Gósol fasziniert hat, ist heutzutage nicht mehr nachzuvollziehen; der Ort hat die kompakte, in sich ruhende Ursprünglichkeit anderer katalanischer Pyrenäendörfer wie zum Beispiel Beget (siehe Coll de la Boixeda) oder Arànser verloren und ist durch den Bau von Ferienhäusern ausgefranst. Vielleicht hat Picasso auch nicht so sehr das Dorf gefallen, sondern der unübersehbare Pedraforca – die Gabel aus Stein – östlich davon. Wegen seiner gewaltigen Doppelspitze ist dieser der Serra de Cadí vorgelagerte Berg einer der markantesten Gipfel der Pyrenäen überhaupt. Vermutlich wäre er wesentlich bekannter, wenn er in Frankreich läge und die Tour de France einmal im Jahr daran vorbeirauschte.
An den Coll de Josa schließt sich im Südwesten der Coll de Port und im Nordwesten der Alt de la Trava (auch Coll de Laguén genannt) an, Richtung Osten hin könnte man sich überlegen, den Coll de Pal oder die Collada Sobirana mitzunehmen.</desc>
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    <time>2023-04-03T07:47:05Z</time>
    <name>1632 - ES - Col du Somport / Borne</name>
    <cmt>Der Col du Somport, welcher sich auf französischer Seite das Aspe-Tal hochschlängelt, ist laut Wikipedia einer der ältesten Pyrenäenpässe und hat seinen Namen aus dem lateinischen summus portus = höchster Übergang (was er wohl jahrhundertelang in den Pyrenäen auch war). Der Pass wurde bereits früh von antiken Zivilisationen wie den Römern oder Karthagern genutzt und war ab dem Mittelalter lange Zeit ein wichtiger Pass für Pilger zwischen Toulouse und Santiago de Compostela.
Im frühen 20. Jahrhundert gewann das Tal weiter an Bedeutung als zwischen Frankreich und Spanien die Zugverbindung Pau–Canfranc durch das Aspe-Tal gebaut und eröffnet wurde. Allerdings hat die Bahnverbindung nie die erwünschte Bedeutung erlangen können und wurde auch Opfer der Weltpolitik (Stichwort: Spanischer Bürgerkrieg), sodass sie 1970 nach einem Eisenbahnunfall wieder geschlossen wurde. Noch heute sieht man die Relikte und Ruinen der alten Bahnstrecke auf französischer und spanischer Seite. Es sind insbesondere die alten Brücken und Tunnel, sowie der Imposante und sehenswerte Bahnhof von Canfranc, welche die Strecken zum Col du Somport für die Pyrenäen so einzigartig macht.
Weniger einzigartig und für Radfahrer nicht angenehm ist das Verkehrsaufkommen auf beiden Seiten des Passes, welche durch die Fertigstellung des Somport-Tunnels im Jahre 2003 die Fahrzeit zwischen Frankreich und Spanien deutlich verringert, das Verkehrsaufkommen, vor allem von LKW, deutlich erhöht hat und anscheinend die Talbewohner auf den Plan gerufen hat. Denn vor allem auf französischer Seite sieht man viele Graffiti-Schriftzüge, welche die erneute Inbetriebnahme der Bahnstrecke Pau–Canfranc anstelle einer ausgebauten Europastraße propagiert.
Ob nun die Politik diese Proteste erhört hat oder nicht, Fakt ist, dass zu der bereits bestehenden Bahnverbindung zwischen Huesca und Canfranc die Teilstrecke der alten Bahntrasse zwischen Oloron-Sainte-Marie und Bedous im Jahre 2016 wieder in Betrieb genommen wurde. Ob die Bahnverbindung zwischen Frankreich und Spanien je wieder geöffnet wird, ist fraglich, allerdings regt dieser aktuelle Zustand den Radfahrer während des Anstieges zum Denken, Schwelgen und Träumen an.
Der Pass als solches, welcher in der nähe der bekannteren West-Pyrenäyenpässe wie Col du Pourtalet, Col de Marie-Blanque oder dem Col de la Pierre Saint-Martin liegt, fristet aufgrund der recht ausgebauten und viel befahrenen Straße ein kleines Schattendasein, welches sich vielleicht auch durch die landschaftlich und radporttechnisch weniger interessante spanische Seite erklären lässt. Dabei hat man, zumindest auf der französischen Seite, durch das malerische Aspe-Tal und vor allem an dem Teilabschnitt, nachdem die vielbefahrene Straße im Somport-Tunnel verschwindet, ein schönes und veritables Raderlebnis, welches sich zudem durch einen Abstecher ins Lescun-Hochtal oder über den Col de Marie-Blanque zu eine anspruchsvolle Tagestour entwickeln lässt.
Hinzu kommt, dass der Pass charakterlich anders ist als die umliegenden Pässe: Die Strecke zum Col du Somport ist im Gegensatz zum Col de la Pierre Saint Martin oder dem Col de Marie-Blanque eher langgezogen und die Steigungen milde. Darüber hinaus ist die Passstraße aufgrund der sich in Spanien befindlichen Skigebiete Astun und Candanchu auch im Winter geöffnet. Der Pass eignet sich daher perfekt als erste Outdoor-Trainingseinheit im Frühjahr oder als Abschluss im Herbst. Wer also die Gegend gut kennt und bereits die bekanntere umliegenden Pässe gefahren ist, wird sich sicher freuen mit dem Col du Somport etwas Neues auszuprobieren und einen geschichtsträchtigen und bezwingbaren Pass zu fahren.</cmt>
    <desc>Der Col du Somport, welcher sich auf französischer Seite das Aspe-Tal hochschlängelt, ist laut Wikipedia einer der ältesten Pyrenäenpässe und hat seinen Namen aus dem lateinischen summus portus = höchster Übergang (was er wohl jahrhundertelang in den Pyrenäen auch war). Der Pass wurde bereits früh von antiken Zivilisationen wie den Römern oder Karthagern genutzt und war ab dem Mittelalter lange Zeit ein wichtiger Pass für Pilger zwischen Toulouse und Santiago de Compostela.
Im frühen 20. Jahrhundert gewann das Tal weiter an Bedeutung als zwischen Frankreich und Spanien die Zugverbindung Pau–Canfranc durch das Aspe-Tal gebaut und eröffnet wurde. Allerdings hat die Bahnverbindung nie die erwünschte Bedeutung erlangen können und wurde auch Opfer der Weltpolitik (Stichwort: Spanischer Bürgerkrieg), sodass sie 1970 nach einem Eisenbahnunfall wieder geschlossen wurde. Noch heute sieht man die Relikte und Ruinen der alten Bahnstrecke auf französischer und spanischer Seite. Es sind insbesondere die alten Brücken und Tunnel, sowie der Imposante und sehenswerte Bahnhof von Canfranc, welche die Strecken zum Col du Somport für die Pyrenäen so einzigartig macht.
Weniger einzigartig und für Radfahrer nicht angenehm ist das Verkehrsaufkommen auf beiden Seiten des Passes, welche durch die Fertigstellung des Somport-Tunnels im Jahre 2003 die Fahrzeit zwischen Frankreich und Spanien deutlich verringert, das Verkehrsaufkommen, vor allem von LKW, deutlich erhöht hat und anscheinend die Talbewohner auf den Plan gerufen hat. Denn vor allem auf französischer Seite sieht man viele Graffiti-Schriftzüge, welche die erneute Inbetriebnahme der Bahnstrecke Pau–Canfranc anstelle einer ausgebauten Europastraße propagiert.
Ob nun die Politik diese Proteste erhört hat oder nicht, Fakt ist, dass zu der bereits bestehenden Bahnverbindung zwischen Huesca und Canfranc die Teilstrecke der alten Bahntrasse zwischen Oloron-Sainte-Marie und Bedous im Jahre 2016 wieder in Betrieb genommen wurde. Ob die Bahnverbindung zwischen Frankreich und Spanien je wieder geöffnet wird, ist fraglich, allerdings regt dieser aktuelle Zustand den Radfahrer während des Anstieges zum Denken, Schwelgen und Träumen an.
Der Pass als solches, welcher in der nähe der bekannteren West-Pyrenäyenpässe wie Col du Pourtalet, Col de Marie-Blanque oder dem Col de la Pierre Saint-Martin liegt, fristet aufgrund der recht ausgebauten und viel befahrenen Straße ein kleines Schattendasein, welches sich vielleicht auch durch die landschaftlich und radporttechnisch weniger interessante spanische Seite erklären lässt. Dabei hat man, zumindest auf der französischen Seite, durch das malerische Aspe-Tal und vor allem an dem Teilabschnitt, nachdem die vielbefahrene Straße im Somport-Tunnel verschwindet, ein schönes und veritables Raderlebnis, welches sich zudem durch einen Abstecher ins Lescun-Hochtal oder über den Col de Marie-Blanque zu eine anspruchsvolle Tagestour entwickeln lässt.
Hinzu kommt, dass der Pass charakterlich anders ist als die umliegenden Pässe: Die Strecke zum Col du Somport ist im Gegensatz zum Col de la Pierre Saint Martin oder dem Col de Marie-Blanque eher langgezogen und die Steigungen milde. Darüber hinaus ist die Passstraße aufgrund der sich in Spanien befindlichen Skigebiete Astun und Candanchu auch im Winter geöffnet. Der Pass eignet sich daher perfekt als erste Outdoor-Trainingseinheit im Frühjahr oder als Abschluss im Herbst. Wer also die Gegend gut kennt und bereits die bekanntere umliegenden Pässe gefahren ist, wird sich sicher freuen mit dem Col du Somport etwas Neues auszuprobieren und einen geschichtsträchtigen und bezwingbaren Pass zu fahren.</desc>
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    <time>2023-04-03T11:07:38Z</time>
    <name>1637 - ES - Coll de Jou</name>
    <cmt>Bei der Beschreibung des Coll de Jou im Solsonès habe ich schon darüber philosophiert, daß es in den Pyrenäen mehr als einen Coll de Jou gibt. Hier ist nun ein weiterer Coll de Jou, der ebenfalls auf der Südseite der Pyrenäen zu finden ist, und zwar nördlich von Ripoll. Seine Passhöhe liegt in einer Mulde zwischen dem Taga und dem Puig de Sant Amand. Der Taga ist mit etwas über 2000 m kein besonders hoher Berg, aber seine Spitze ist kahl und seine Lage über dem Vall de Ribes und dem oberen Tal des Ter so prominent, dass er im Ripollès als wunderbarer Aussichtspunkt bekannt und ein beliebtes Wanderziel ist.
Dementsprechend verbindet die Straße über den Coll de Jou die beiden obengenannten Täler. Der Freser fließt aber bei Ripoll in den Ter, sprich dort kommen beide Täler zusammen. Damit ist der Weg über den Coll de Jou also ziemlich überflüssig, denn wozu über einen Pass fahren, wenn es doch viel einfacher unten entlang geht?
Das Angenehme an einer überflüssigen Straße in den Bergen ist oft, dass kaum ein Mensch auf die Idee kommt, sie zu befahren. Und wenn die Straße dann noch durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft führt und mit tollen Aussichten von offenen Bergflanken herab ausgestattet ist, haben wir ein Paradebeispiel für ein feines Passerlebnis. Wie eben der Coll de Jou!
Nun hat die Straße aber einen Haken, oder vielmehr, sie hat Beton. Auf beiden Seiten ist sie nur im unteren Bereich asphaltiert, während sich im oberen Abschnitt zwischen den Dörfern Bruguera und Ogassa ein Betonpfad durch die Berge schlängelt. Der Beton ist dabei auf beiden Seiten des Übergangs ungefähr von 1300 bis 1500 m Höhe in keinem allzu guten Zustand. Vermutlich ist genau dies die Höhenlage, in der im Winter im Ripollès der Wechsel zwischen Frost und Tauwetter am häufigsten auftritt, also das Wetter, das jedem Straßenbelag schwer zu schaffen macht. Nichtsdestotrotz ist der Coll de Jou ein Pass, der immer mal wieder von katalanischen Rennradlern befahren wird, eben aus den obengenannten Gründen: der Aussicht und der Einsamkeit. Und wer Betonpisten liebt, der kann gleich weiter zur östlich gelegenen Collada del Burgarès fahren; der Weg ist nämlich auch teilweise betoniert.
Noch eine Anmerkung zu Ribes de Freser, dem Ausgangspunkt der Nordanfahrt: der Ort ist bekannt in Katalonien als Talstation der Cremallera de Núria, also der Zahnradbahn, die über Queralbs ins Vall de Núria hinaufkraucht. In diesem nach Norden abgeschlossenen Hochtal pilgert man entweder zum wunderschön gelegenen Santuari de la Mare de Déu de Núria oder fährt im Winter Ski. Mountainbiker können die Zahnradbahn links liegen lassen und das Hochtal von Queralbs aus über die knapp über 2000 m hohe Collada de Fontalba ansteuern.</cmt>
    <desc>Bei der Beschreibung des Coll de Jou im Solsonès habe ich schon darüber philosophiert, daß es in den Pyrenäen mehr als einen Coll de Jou gibt. Hier ist nun ein weiterer Coll de Jou, der ebenfalls auf der Südseite der Pyrenäen zu finden ist, und zwar nördlich von Ripoll. Seine Passhöhe liegt in einer Mulde zwischen dem Taga und dem Puig de Sant Amand. Der Taga ist mit etwas über 2000 m kein besonders hoher Berg, aber seine Spitze ist kahl und seine Lage über dem Vall de Ribes und dem oberen Tal des Ter so prominent, dass er im Ripollès als wunderbarer Aussichtspunkt bekannt und ein beliebtes Wanderziel ist.
Dementsprechend verbindet die Straße über den Coll de Jou die beiden obengenannten Täler. Der Freser fließt aber bei Ripoll in den Ter, sprich dort kommen beide Täler zusammen. Damit ist der Weg über den Coll de Jou also ziemlich überflüssig, denn wozu über einen Pass fahren, wenn es doch viel einfacher unten entlang geht?
Das Angenehme an einer überflüssigen Straße in den Bergen ist oft, dass kaum ein Mensch auf die Idee kommt, sie zu befahren. Und wenn die Straße dann noch durch eine abwechslungsreiche Berglandschaft führt und mit tollen Aussichten von offenen Bergflanken herab ausgestattet ist, haben wir ein Paradebeispiel für ein feines Passerlebnis. Wie eben der Coll de Jou!
Nun hat die Straße aber einen Haken, oder vielmehr, sie hat Beton. Auf beiden Seiten ist sie nur im unteren Bereich asphaltiert, während sich im oberen Abschnitt zwischen den Dörfern Bruguera und Ogassa ein Betonpfad durch die Berge schlängelt. Der Beton ist dabei auf beiden Seiten des Übergangs ungefähr von 1300 bis 1500 m Höhe in keinem allzu guten Zustand. Vermutlich ist genau dies die Höhenlage, in der im Winter im Ripollès der Wechsel zwischen Frost und Tauwetter am häufigsten auftritt, also das Wetter, das jedem Straßenbelag schwer zu schaffen macht. Nichtsdestotrotz ist der Coll de Jou ein Pass, der immer mal wieder von katalanischen Rennradlern befahren wird, eben aus den obengenannten Gründen: der Aussicht und der Einsamkeit. Und wer Betonpisten liebt, der kann gleich weiter zur östlich gelegenen Collada del Burgarès fahren; der Weg ist nämlich auch teilweise betoniert.
Noch eine Anmerkung zu Ribes de Freser, dem Ausgangspunkt der Nordanfahrt: der Ort ist bekannt in Katalonien als Talstation der Cremallera de Núria, also der Zahnradbahn, die über Queralbs ins Vall de Núria hinaufkraucht. In diesem nach Norden abgeschlossenen Hochtal pilgert man entweder zum wunderschön gelegenen Santuari de la Mare de Déu de Núria oder fährt im Winter Ski. Mountainbiker können die Zahnradbahn links liegen lassen und das Hochtal von Queralbs aus über die knapp über 2000 m hohe Collada de Fontalba ansteuern.</desc>
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    <name>1640 - AND - Estany d'Engolasters [T]</name>
    <cmt>Wer sich auf dem Rad an dem Verkehrskollaps, der sich Andorra la Vella nennt, vorbeiquält, wird sich kaum vorstellen können, dass er nur ein paar Kilometer entfernt Entspannung an einem ruhigen Bergsee finden könnte. Wo genau? Nun, am Estany d’Engolasters östlich von Andorra la Vella. Das Gewässer war einmal ein Gletschersee und ist durch eine zwecks Energiegewinnung gebaute Staumauer ein wenig erweitert worden. Wodurch es sich nach katalanischer Terminologie von einem llac in einen estany verwandelt hat.
Die Straße von Escaldes-Engordany herauf endet nicht direkt am Seeufer, sondern an einem Ausflugslokal mit Parkplatz ein Stück oberhalb. Will man bis zum See fahren, muß man in die schmale Straße einbiegen, die am oberen Ende der letzten Serpentine der Auffahrt abzweigt (in der Kehre befindet sich übrigens ein zweiter Parkplatz). Diese Straße, nicht mehr als ein asphaltierter Pfad, führt unterhalb des oberen Parkplatzes zu einem Gebäude hin, das einmal die Endstation einer Seilbahn war, und fällt dann zum See ab. Praktisch auf Höhe der Staumauer endet der Asphalt. Auf gerade-noch-rennradtauglicher Piste kann man durch den Wald am See nach Norden fahren und erreicht nach einigen Kilometern die Straße zu den Cortals d’Encamp.
Summasummarum ist die Strecke zum Estany d’Engolasters nicht wirklich ein Pyrenäen-Must-Have-Seen, dafür aber steigungsmäßig recht knackig und, als kleiner Bonus, bestückt mit der Kirche Sant Miquel d’Engolasters. Das Kirchlein, erbaut um 1100 n. Chr. herum, steht auf zweidrittel Höhe direkt an der Straße und ist so typisch pyrenäenromanisch wie es nur geht (siehe zu dem Thema auch die Kirchen im Vall de Boí). Merkwürdig an der Kirche ist der überdimensionierte Glockenturm, mit dem der unbekannte Architekt wohl einmal eindrucksvoll zeigen wollte, wer hier den Größten hat.</cmt>
    <desc>Wer sich auf dem Rad an dem Verkehrskollaps, der sich Andorra la Vella nennt, vorbeiquält, wird sich kaum vorstellen können, dass er nur ein paar Kilometer entfernt Entspannung an einem ruhigen Bergsee finden könnte. Wo genau? Nun, am Estany d’Engolasters östlich von Andorra la Vella. Das Gewässer war einmal ein Gletschersee und ist durch eine zwecks Energiegewinnung gebaute Staumauer ein wenig erweitert worden. Wodurch es sich nach katalanischer Terminologie von einem llac in einen estany verwandelt hat.
Die Straße von Escaldes-Engordany herauf endet nicht direkt am Seeufer, sondern an einem Ausflugslokal mit Parkplatz ein Stück oberhalb. Will man bis zum See fahren, muß man in die schmale Straße einbiegen, die am oberen Ende der letzten Serpentine der Auffahrt abzweigt (in der Kehre befindet sich übrigens ein zweiter Parkplatz). Diese Straße, nicht mehr als ein asphaltierter Pfad, führt unterhalb des oberen Parkplatzes zu einem Gebäude hin, das einmal die Endstation einer Seilbahn war, und fällt dann zum See ab. Praktisch auf Höhe der Staumauer endet der Asphalt. Auf gerade-noch-rennradtauglicher Piste kann man durch den Wald am See nach Norden fahren und erreicht nach einigen Kilometern die Straße zu den Cortals d’Encamp.
Summasummarum ist die Strecke zum Estany d’Engolasters nicht wirklich ein Pyrenäen-Must-Have-Seen, dafür aber steigungsmäßig recht knackig und, als kleiner Bonus, bestückt mit der Kirche Sant Miquel d’Engolasters. Das Kirchlein, erbaut um 1100 n. Chr. herum, steht auf zweidrittel Höhe direkt an der Straße und ist so typisch pyrenäenromanisch wie es nur geht (siehe zu dem Thema auch die Kirchen im Vall de Boí). Merkwürdig an der Kirche ist der überdimensionierte Glockenturm, mit dem der unbekannte Architekt wohl einmal eindrucksvoll zeigen wollte, wer hier den Größten hat.</desc>
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    <time>2023-04-01T11:13:31Z</time>
    <name>1650 - F - Hautacam-Tramassel [T]</name>
    <cmt>Hautacam ist eine Skistation in den zentralen Pyrenäen oberhalb von Argelès-Gazost, zu erreichen über eine komplett asphaltierte Straße. Benannt ist die Anlage nach dem Berg Hautacam, der nördlich der Station knapp 1750 m hoch aufragt. Unter all den mehr oder weniger bekannten Anstiegen zu Skigebieten in den Pyrenäen ist der Weg nach Hautacam sicherlich einer der schwersten, übertroffen nur noch vom Plateau de Beille.
Bekannter ist die Auffahrt unter dem Namen Lourdes-Hautacam. Vermutlich um den nahegelegenen Wallfahrtsort nicht dem Licht der Öffentlichkeit vorzuenthalten, verwenden die Tour-de-France-Verantwortlichen diese Bezeichnung, wenn die Skistation das Ziel einer Etappe ist, was seit 1994 immer mal wieder vorkommt.
Auf quaeldich.de haben wir uns für den Namen Hautacam-Tramassel entschieden. Der Grund: vom Parkplatz der Skistation führen verschiedene Asphaltwege noch höher, nämlich zum Col de Courbes und zum Col de Tramassel (1615 m), von dem aus eine Piste weitergeht zum Col de Moulata. Letzterer ist der höchste erreichbare Punkt, der noch zum Skigebiet gehört. Auf den meisten Karten verzeichnet ist aber der Tramassel, vielleicht wegen des kleinen Parkplatzes und der Berghütte auf seiner Passhöhe, und so benutzen wir ihn als Zweitnamen. Die angegebene Höhe von 1650 m entspricht der Stelle, an der der Asphalt zwischen Tramassel und Moulata endet.
Hinter dem Moulata führt ein Pfad oberhalb des Vallée d’Isaby weiter zum Col d’Ouscouaou (der Name klingt wie jemand, dem man auf die Zehen tritt) und fällt schließlich ab nach Chiroulet im Vallée de Lesponne, das bei Campan endet. Somit ist dieser Weg, über dessen Beschaffenheit wir keine Kenntnis haben, eine Parallelstrecke zum südlich gelegenen Col du Tourmalet...vermutlich aber nicht mit dem Rennrad machbar.

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    <desc>Hautacam ist eine Skistation in den zentralen Pyrenäen oberhalb von Argelès-Gazost, zu erreichen über eine komplett asphaltierte Straße. Benannt ist die Anlage nach dem Berg Hautacam, der nördlich der Station knapp 1750 m hoch aufragt. Unter all den mehr oder weniger bekannten Anstiegen zu Skigebieten in den Pyrenäen ist der Weg nach Hautacam sicherlich einer der schwersten, übertroffen nur noch vom Plateau de Beille.
Bekannter ist die Auffahrt unter dem Namen Lourdes-Hautacam. Vermutlich um den nahegelegenen Wallfahrtsort nicht dem Licht der Öffentlichkeit vorzuenthalten, verwenden die Tour-de-France-Verantwortlichen diese Bezeichnung, wenn die Skistation das Ziel einer Etappe ist, was seit 1994 immer mal wieder vorkommt.
Auf quaeldich.de haben wir uns für den Namen Hautacam-Tramassel entschieden. Der Grund: vom Parkplatz der Skistation führen verschiedene Asphaltwege noch höher, nämlich zum Col de Courbes und zum Col de Tramassel (1615 m), von dem aus eine Piste weitergeht zum Col de Moulata. Letzterer ist der höchste erreichbare Punkt, der noch zum Skigebiet gehört. Auf den meisten Karten verzeichnet ist aber der Tramassel, vielleicht wegen des kleinen Parkplatzes und der Berghütte auf seiner Passhöhe, und so benutzen wir ihn als Zweitnamen. Die angegebene Höhe von 1650 m entspricht der Stelle, an der der Asphalt zwischen Tramassel und Moulata endet.
Hinter dem Moulata führt ein Pfad oberhalb des Vallée d’Isaby weiter zum Col d’Ouscouaou (der Name klingt wie jemand, dem man auf die Zehen tritt) und fällt schließlich ab nach Chiroulet im Vallée de Lesponne, das bei Campan endet. Somit ist dieser Weg, über dessen Beschaffenheit wir keine Kenntnis haben, eine Parallelstrecke zum südlich gelegenen Col du Tourmalet...vermutlich aber nicht mit dem Rennrad machbar.

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    <time>2023-04-03T04:50:13Z</time>
    <name>1672 - ES - Coll de Port</name>
    <cmt>Der Coll de Port liegt etwa 25 km südlich von Andorra in den katalanischen Pyrenäen zwischen dem Massiv des Port del Comte und der Serra del Verd. Er verbindet das abgeschiedene Vall de la Vansa mit dem Vall de Lord. Das Vall de la Vansa ist nur über Pässe zu erreichen, insgesamt vier an der Zahl, der Coll de Port ist der höchste davon. Man sollte ihn auf keinen Fall mit dem Col de Port verwechseln, der weiter nördlich im französischen Departement Ariège liegt.
Außer der Nordsüdroute über den Pass zwischen Sant Llorenç de Morunys und Tuixent gibt es noch eine Alternativstrecke, die direkt am Coll de Jou oberhalb von Sant Llorenç de Morunys abzweigt, über die Skistation Port del Comte führt und einige Kilometer vor der Passhöhe in die Südanfahrt einmündet. Da der Hochpunkt dieser Straße in der urbanización Port del Comte jedoch um einiges über der Passhöhe des Coll de Port liegt, kann man nicht wirklich von drei verschiedenen Anfahrten sprechen. Auf der Alternativstrecke stellt sich der Coll de Port vielmehr als Zwischenanstieg auf dem Weg vom Skigebiet nach Tuixent dar.
Die zwei (eigentlichen) Seiten des Passes sind wahre Schmankerl und liegen eingebettet in eine prächtige Südpyrenäen-Landschaft. Oben angekommen kann man sich überlegen, ob man noch drei (mittlerweile nicht mehr schlecht befestigte) Kilometer bis zur Skistation Tuixent-La Vansa dranhängt.
Außer dem schon erwähnten Coll de Jou liegen noch einige andere Pässe in unmittelbarer Nähe: über den Coll de la Trava fährt man von Tuixent nach Norden in Richtung Seu d’Urgell, über den Coll de Josa fährt man von Tuixent nach Osten in Richtung Guardiola de Berguedà, und über den Coll de Jouet fährt man von Sant Llorenç de Morunys ebenfalls nach Osten in Richtung Berga.</cmt>
    <desc>Der Coll de Port liegt etwa 25 km südlich von Andorra in den katalanischen Pyrenäen zwischen dem Massiv des Port del Comte und der Serra del Verd. Er verbindet das abgeschiedene Vall de la Vansa mit dem Vall de Lord. Das Vall de la Vansa ist nur über Pässe zu erreichen, insgesamt vier an der Zahl, der Coll de Port ist der höchste davon. Man sollte ihn auf keinen Fall mit dem Col de Port verwechseln, der weiter nördlich im französischen Departement Ariège liegt.
Außer der Nordsüdroute über den Pass zwischen Sant Llorenç de Morunys und Tuixent gibt es noch eine Alternativstrecke, die direkt am Coll de Jou oberhalb von Sant Llorenç de Morunys abzweigt, über die Skistation Port del Comte führt und einige Kilometer vor der Passhöhe in die Südanfahrt einmündet. Da der Hochpunkt dieser Straße in der urbanización Port del Comte jedoch um einiges über der Passhöhe des Coll de Port liegt, kann man nicht wirklich von drei verschiedenen Anfahrten sprechen. Auf der Alternativstrecke stellt sich der Coll de Port vielmehr als Zwischenanstieg auf dem Weg vom Skigebiet nach Tuixent dar.
Die zwei (eigentlichen) Seiten des Passes sind wahre Schmankerl und liegen eingebettet in eine prächtige Südpyrenäen-Landschaft. Oben angekommen kann man sich überlegen, ob man noch drei (mittlerweile nicht mehr schlecht befestigte) Kilometer bis zur Skistation Tuixent-La Vansa dranhängt.
Außer dem schon erwähnten Coll de Jou liegen noch einige andere Pässe in unmittelbarer Nähe: über den Coll de la Trava fährt man von Tuixent nach Norden in Richtung Seu d’Urgell, über den Coll de Josa fährt man von Tuixent nach Osten in Richtung Guardiola de Berguedà, und über den Coll de Jouet fährt man von Sant Llorenç de Morunys ebenfalls nach Osten in Richtung Berga.</desc>
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    <time>2023-04-01T08:48:44Z</time>
    <name>1680 - F - Col du Pradel</name>
    <cmt>Ax-les-Thermes ist in Richtung Osten über ein Art Pässe-Dreigestirn verbunden. Der mittlere der drei, sowohl härtetechnisch, geographisch als auch von der Höhe ist der Col du Pradel, welcher Ax mit Niort-de-Sault verbindet. Eingerahmt wird er im Norden vom kleineren Col du Chioula und im Süden vom mächtigen Col de Pailhères. Der Pradel fristet ein wenig ein Schattendasein zwischen den beiden anderen, so hat der Chioula als Hauptstraße größere Bedeutung für den Verkehr. Der Pailhères wiederum ist als einziger französischer 2000er Pyrenäenpass neben dem Tourmalet vor allem radtouristisch interessanter.
Die geringere Bedeutung kann man am Straßenzustand auch deutlich erkennen, ist das wesentlich schmalere Sträßchen vor allem auf der Ostseite doch mit einem recht bescheidenen Belag gesegnet.
Trotzdem oder gerade deswegen ist der Pradel natürlich jedem wärmstens ans Herz gelegt, am besten in Verbindung mit einem der zwei anderen.</cmt>
    <desc>Ax-les-Thermes ist in Richtung Osten über ein Art Pässe-Dreigestirn verbunden. Der mittlere der drei, sowohl härtetechnisch, geographisch als auch von der Höhe ist der Col du Pradel, welcher Ax mit Niort-de-Sault verbindet. Eingerahmt wird er im Norden vom kleineren Col du Chioula und im Süden vom mächtigen Col de Pailhères. Der Pradel fristet ein wenig ein Schattendasein zwischen den beiden anderen, so hat der Chioula als Hauptstraße größere Bedeutung für den Verkehr. Der Pailhères wiederum ist als einziger französischer 2000er Pyrenäenpass neben dem Tourmalet vor allem radtouristisch interessanter.
Die geringere Bedeutung kann man am Straßenzustand auch deutlich erkennen, ist das wesentlich schmalere Sträßchen vor allem auf der Ostseite doch mit einem recht bescheidenen Belag gesegnet.
Trotzdem oder gerade deswegen ist der Pradel natürlich jedem wärmstens ans Herz gelegt, am besten in Verbindung mit einem der zwei anderen.</desc>
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    <name>1680 - F - Pla d'Adet [T]</name>
    <cmt>Pla d’Adet – ein Name, der uns nicht erst seit dem letzten Besuch der Tour de France 2005 im Radsport ein Begriff ist, als George Hincapie eine schwere Pyrenäenetappe hier oben gewann.
Als Stichstraße in ein Skigebiet steht die Rampe als Etappenziel bei der Tour neben weiteren bekannten Namen der Pyrenäen wie z.B. dem Plateau de Bonascre, dem Plateau de Beille, Lourdes-Hautacam oder Luz-Ardiden. Dem Besuch der Tour verdanken wir zumindest hier auch einen Belag der Extraklasse und die bekannt detaillierte Ausschilderung je Kilometer.
Beheimatet ist dieser Anstieg bei St. Lary-Soulan im Tal der Aure in der Nähe des Lac d’Aumar, der Westrampe zum Col d’Azet und der Ostrampen zur Hourquette d’Ancizan und zum Col d’Aspin.
Mit Ausnahme des wie gewohnt herrlichen Skiorts ganz oben ist diese Auffahrt sehr schön am Steilhang entlang, den gegenüberliegenden Col d’Azet ständig im Blick. Da auch vor allem im unteren Teil bis zu den Parkplätzen mit Steigungsprozenten nicht gegeizt wird, ist diese Auffahrt unbedingt einen Besuch wert (nicht zuletzt auch wegen der Abfahrt).</cmt>
    <desc>Pla d’Adet – ein Name, der uns nicht erst seit dem letzten Besuch der Tour de France 2005 im Radsport ein Begriff ist, als George Hincapie eine schwere Pyrenäenetappe hier oben gewann.
Als Stichstraße in ein Skigebiet steht die Rampe als Etappenziel bei der Tour neben weiteren bekannten Namen der Pyrenäen wie z.B. dem Plateau de Bonascre, dem Plateau de Beille, Lourdes-Hautacam oder Luz-Ardiden. Dem Besuch der Tour verdanken wir zumindest hier auch einen Belag der Extraklasse und die bekannt detaillierte Ausschilderung je Kilometer.
Beheimatet ist dieser Anstieg bei St. Lary-Soulan im Tal der Aure in der Nähe des Lac d’Aumar, der Westrampe zum Col d’Azet und der Ostrampen zur Hourquette d’Ancizan und zum Col d’Aspin.
Mit Ausnahme des wie gewohnt herrlichen Skiorts ganz oben ist diese Auffahrt sehr schön am Steilhang entlang, den gegenüberliegenden Col d’Azet ständig im Blick. Da auch vor allem im unteren Teil bis zu den Parkplätzen mit Steigungsprozenten nicht gegeizt wird, ist diese Auffahrt unbedingt einen Besuch wert (nicht zuletzt auch wegen der Abfahrt).</desc>
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    <time>2023-04-03T18:53:00Z</time>
    <name>1703 - ES - Tavascan-Pleta del Prat [T]</name>
    <cmt>Der obere Pallars (Pallars Sobirà) im Nordwesten Kataloniens ist meiner bescheidenen Meinung nach eine der schönsten Gegenden der Pyrenäen. Gerade nahe am Pyrenäenhauptkamm, also im Vall d’Aneu und in den drei Tälern der Valls de Tírvia, gibt es dank regelmäßiger Regenfälle und relativ langen Sommern eine herrlich üppige Vegetation, fast so wie in der gegenüberliegenden Ariège. Leider sind, und das nun im Gegensatz zur Ariège, die Täler des Pallars kaum einmal mit asphaltierten Straßen verbunden, sprich es gibt keine Pässe, so dass man als Rennradler inmitten von fantastischen Berglandschaften steht und nicht so recht weiß, wo man hin soll.
Abhilfe schaffen Sackgassen zu hochgelegenen Dörfern oder Skistationen. Der Weg zur Skistation Tavascan ist eine davon. Sie liegt oberhalb des Vall de Tavascan, einem Seitental des Vall de Cardós nahe an der französischen Grenze. Bei meinem Besuch Ende August 2013 war eine ganze Menge von Rennradlern auf der Strecke unterwegs, obwohl die Skistation wirklich sehr abgelegen ist. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass das Vall de Cardós eine der attraktivsten Ecken des Pallars ist. Wer mit dem Rennrad (oder überhaupt) im Pallars Urlaub macht, sollte sich das Tal nicht entgehen lassen. Es warten urige Dörfer und grüne Landschaften, und oberhalb des Tals gibt es nah am Pyrenäenhauptkamm eine Reihe von kleinen Bergseen, die jener Gegend eine gewisse Ähnlichkeit mit den weiter westlich gelegenen Aigüestortes geben.
Oben an der Skistation Tavascan kann man sich im Refugi Pleta del Prat versorgen. Steht einem der Sinn nach noch mehr Höhenmetern, versucht man sich an den zum Teil ordentlich steilen Straßen nach Ginestarre oder Boldís Sobirà, beides Weiler auf der Ostseite des Vall de Cardós. Im benachbarten Vall Ferrera gibt es ebenfalls eine Skistation, nämlich die Langlaufskistation Virós-Vallferrera, die aber nur knapp über 1300 m hoch liegt. Die Tavascan luftlinienmäßig nächstgelegene Skistation ist übrigens Guzet-Neige in der Ariège auf der anderen Seite des Pyrenäenhauptkamms, aber als Rennradfahrer muss man vier Pässe überwinden, will man beide Skistationen miteinander verbinden–wer das an einem Tag schafft, ist ein Held. Wanderer haben es da einfacher, sie können vom Vall de Tavascan aus über den etwa 2500 m hohen Port de Tavascan nach Frankreich überwechseln, man landet dann in Ustou im Couseran auf der Westseite des Col de Latrape.</cmt>
    <desc>Der obere Pallars (Pallars Sobirà) im Nordwesten Kataloniens ist meiner bescheidenen Meinung nach eine der schönsten Gegenden der Pyrenäen. Gerade nahe am Pyrenäenhauptkamm, also im Vall d’Aneu und in den drei Tälern der Valls de Tírvia, gibt es dank regelmäßiger Regenfälle und relativ langen Sommern eine herrlich üppige Vegetation, fast so wie in der gegenüberliegenden Ariège. Leider sind, und das nun im Gegensatz zur Ariège, die Täler des Pallars kaum einmal mit asphaltierten Straßen verbunden, sprich es gibt keine Pässe, so dass man als Rennradler inmitten von fantastischen Berglandschaften steht und nicht so recht weiß, wo man hin soll.
Abhilfe schaffen Sackgassen zu hochgelegenen Dörfern oder Skistationen. Der Weg zur Skistation Tavascan ist eine davon. Sie liegt oberhalb des Vall de Tavascan, einem Seitental des Vall de Cardós nahe an der französischen Grenze. Bei meinem Besuch Ende August 2013 war eine ganze Menge von Rennradlern auf der Strecke unterwegs, obwohl die Skistation wirklich sehr abgelegen ist. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass das Vall de Cardós eine der attraktivsten Ecken des Pallars ist. Wer mit dem Rennrad (oder überhaupt) im Pallars Urlaub macht, sollte sich das Tal nicht entgehen lassen. Es warten urige Dörfer und grüne Landschaften, und oberhalb des Tals gibt es nah am Pyrenäenhauptkamm eine Reihe von kleinen Bergseen, die jener Gegend eine gewisse Ähnlichkeit mit den weiter westlich gelegenen Aigüestortes geben.
Oben an der Skistation Tavascan kann man sich im Refugi Pleta del Prat versorgen. Steht einem der Sinn nach noch mehr Höhenmetern, versucht man sich an den zum Teil ordentlich steilen Straßen nach Ginestarre oder Boldís Sobirà, beides Weiler auf der Ostseite des Vall de Cardós. Im benachbarten Vall Ferrera gibt es ebenfalls eine Skistation, nämlich die Langlaufskistation Virós-Vallferrera, die aber nur knapp über 1300 m hoch liegt. Die Tavascan luftlinienmäßig nächstgelegene Skistation ist übrigens Guzet-Neige in der Ariège auf der anderen Seite des Pyrenäenhauptkamms, aber als Rennradfahrer muss man vier Pässe überwinden, will man beide Skistationen miteinander verbinden–wer das an einem Tag schafft, ist ein Held. Wanderer haben es da einfacher, sie können vom Vall de Tavascan aus über den etwa 2500 m hohen Port de Tavascan nach Frankreich überwechseln, man landet dann in Ustou im Couseran auf der Westseite des Col de Latrape.</desc>
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    <name>1712 - F - Col de Creu</name>
    <cmt>Beginnt er im Hinterland von Perpignan eine Pyrenäendurchquerung, nimmt der Pyrenäennovize in aller Regel entweder den Col de Jau oder den Col de la Quillane, um sich in Richtung Ariège durchzuschlagen. Dabei gibt es eine Alternative genau zwischen beiden Routen, die um einiges verkehrsfreier und landschaftlich nicht von schlechten Eltern ist: der Weg über den Col de Creu.
Der Col de Creu ist in den beinahe menschenleeren Bergen westlich von Prades zu finden. Über seine Passhöhe läuft die Grenze der alten nordkatalanischen comarques Conflent und Capcir. Das Capcir ist, ähnlich wie der größte Teil der südlich davon gelegenen Cerdanya, eine Hochebene. Dort kann es im Winter ordentlich kalt werden, weswegen die Franzosen der Region den charmanten Beinamen petite Sibérie gegeben hat.
Die Nordseite des Col de Creu ist kurz und nicht weiter erwähnenswert. Die Südseite aber, die oberhalb von Prades von der N116 durch die Schlucht des Têt abzweigt, hat es in sich. Dort geht es über zwei Drittel der Strecke am Rande der Schlucht des Cabrils entlang. Man bekommt Weit- und Tiefblicke ohne Ende geboten. Bei der Abfahrt sollte man vorsichtig sein, denn die Straße ist nicht überall gesichert. An machen jener Stellen würde man bei einem Abflug von der Straße eventuell ein Dutzend oder mehr Meter frei fallen. Die Folgen eines solchen Sturzes kann sich jeder selbst ausmalen.
Natürlich kann man den Col de Creu nicht nur in eine Pyrenäendurchquerung einbauen, sondern auch in einen Rundkurs, falls man vielleicht im Conflent oder in der Nähe Urlaub macht. Sehr schön ist die kurze Runde mit dem Col de la Llose, aber auch eine lange Runde von Prades aus in Verbindung mit dem Col de Jau bringt viel Spaß.</cmt>
    <desc>Beginnt er im Hinterland von Perpignan eine Pyrenäendurchquerung, nimmt der Pyrenäennovize in aller Regel entweder den Col de Jau oder den Col de la Quillane, um sich in Richtung Ariège durchzuschlagen. Dabei gibt es eine Alternative genau zwischen beiden Routen, die um einiges verkehrsfreier und landschaftlich nicht von schlechten Eltern ist: der Weg über den Col de Creu.
Der Col de Creu ist in den beinahe menschenleeren Bergen westlich von Prades zu finden. Über seine Passhöhe läuft die Grenze der alten nordkatalanischen comarques Conflent und Capcir. Das Capcir ist, ähnlich wie der größte Teil der südlich davon gelegenen Cerdanya, eine Hochebene. Dort kann es im Winter ordentlich kalt werden, weswegen die Franzosen der Region den charmanten Beinamen petite Sibérie gegeben hat.
Die Nordseite des Col de Creu ist kurz und nicht weiter erwähnenswert. Die Südseite aber, die oberhalb von Prades von der N116 durch die Schlucht des Têt abzweigt, hat es in sich. Dort geht es über zwei Drittel der Strecke am Rande der Schlucht des Cabrils entlang. Man bekommt Weit- und Tiefblicke ohne Ende geboten. Bei der Abfahrt sollte man vorsichtig sein, denn die Straße ist nicht überall gesichert. An machen jener Stellen würde man bei einem Abflug von der Straße eventuell ein Dutzend oder mehr Meter frei fallen. Die Folgen eines solchen Sturzes kann sich jeder selbst ausmalen.
Natürlich kann man den Col de Creu nicht nur in eine Pyrenäendurchquerung einbauen, sondern auch in einen Rundkurs, falls man vielleicht im Conflent oder in der Nähe Urlaub macht. Sehr schön ist die kurze Runde mit dem Col de la Llose, aber auch eine lange Runde von Prades aus in Verbindung mit dem Col de Jau bringt viel Spaß.</desc>
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    <name>1713 - F - Col de la Quillane</name>
    <cmt>Der Col de la Quillane ist ein Verbindungspass innerhalb der französichen Pyrenäen (und zwar zwischen den Midi-Pyrénées und den Pyrénées-Orientales). Die Gegend ist sehr spärlich bewohnt. Die „größeren“ Orte in der Gegend sind das südlich des Überganges gelegene Font-Romeu-Odeillo-Via mit ca. 2000 Einwohnern und das nordöstlich gelegene Axat mit ca. 650 Einwohnern. Der 1574 m hohe Col de la Perche liegt ca. 20 km südlich des Col de la Quillane (Luftlinie), die beiden Pässe Col du Garavel und Col de Jau liegen nördlich.</cmt>
    <desc>Der Col de la Quillane ist ein Verbindungspass innerhalb der französichen Pyrenäen (und zwar zwischen den Midi-Pyrénées und den Pyrénées-Orientales). Die Gegend ist sehr spärlich bewohnt. Die „größeren“ Orte in der Gegend sind das südlich des Überganges gelegene Font-Romeu-Odeillo-Via mit ca. 2000 Einwohnern und das nordöstlich gelegene Axat mit ca. 650 Einwohnern. Der 1574 m hohe Col de la Perche liegt ca. 20 km südlich des Col de la Quillane (Luftlinie), die beiden Pässe Col du Garavel und Col de Jau liegen nördlich.</desc>
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    <name>1715 - F - Luz-Ardiden [T]</name>
    <cmt>Luz-Ardiden ist ein Skigebiet im französischen Departement Hautes-Pyrénées. Die Skistation selbst gehört zum Ort Luz-Saint-Saveur und liegt auf 1715 m. Von Luz-Saint-Saveur bietet sich auch die einzige Möglichkeit einer Auffahrt, da Luz-Ardiden am Ende einer Sackgasse liegt. Besondere Bekanntheit unter Radsportlern erlangte der Anstieg während der Tour de France 2003, als sich Lance Armstrongs Bremshebel an der Tasche eines Zuschauers verfing und so zum Sturz führte. Trotzdem gewann Armstrong diese Etappe, vor allem auch, da die Gruppe um den Mitfavoriten Jan Ullrich das Tempo drosselte, und später auch die Gesamtwertung.
Neben „Kurvenlabyrinth” wird Luz Ardiden auch gerne „Berg der Spanier” genannt, da an diesem Anstieg bei den bis 2009 sieben Tour-Etappen, die hier endeten, vier Etappensiege spanische Fahrer heimtrugen.</cmt>
    <desc>Luz-Ardiden ist ein Skigebiet im französischen Departement Hautes-Pyrénées. Die Skistation selbst gehört zum Ort Luz-Saint-Saveur und liegt auf 1715 m. Von Luz-Saint-Saveur bietet sich auch die einzige Möglichkeit einer Auffahrt, da Luz-Ardiden am Ende einer Sackgasse liegt. Besondere Bekanntheit unter Radsportlern erlangte der Anstieg während der Tour de France 2003, als sich Lance Armstrongs Bremshebel an der Tasche eines Zuschauers verfing und so zum Sturz führte. Trotzdem gewann Armstrong diese Etappe, vor allem auch, da die Gruppe um den Mitfavoriten Jan Ullrich das Tempo drosselte, und später auch die Gesamtwertung.
Neben „Kurvenlabyrinth” wird Luz Ardiden auch gerne „Berg der Spanier” genannt, da an diesem Anstieg bei den bis 2009 sieben Tour-Etappen, die hier endeten, vier Etappensiege spanische Fahrer heimtrugen.</desc>
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    <name>1724 - ES - Presa de Cavallers [T]</name>
    <cmt>Der Stausee Cavallers ist eine der Anlagen, die im Bereich der Aigues Tortes im Nordwesten Kataloniens errichtet wurden, um aus Wasserkraft Energie zu gewinnen. Konkret baute man den Staudamm vor einen existierenden See, der dadurch zwar größer wurde, aber leider ging dabei auch ein Wasserfall verloren (die Casacada de Cavallers).

Eine schmale Straße führt aus dem Vall de Boí bis zum Stausee.</cmt>
    <desc>Der Stausee Cavallers ist eine der Anlagen, die im Bereich der Aigues Tortes im Nordwesten Kataloniens errichtet wurden, um aus Wasserkraft Energie zu gewinnen. Konkret baute man den Staudamm vor einen existierenden See, der dadurch zwar größer wurde, aber leider ging dabei auch ein Wasserfall verloren (die Casacada de Cavallers).

Eine schmale Straße führt aus dem Vall de Boí bis zum Stausee.</desc>
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    <name>1725 - ES - Port del Cantó</name>
    <cmt>Der Port del Cantó liegt im katalonischen Teil der Pyrenäen östlich vom Port de la Bonaigua, über den man Anschluss an die französischen Pyrenäenklassiker findet, und westlich von Andorra mit dem Port de l'Envalira, dem höchsten Pyrenäenpass.
Der rote Sandstein der Westauffahrt machen diesen Pass zu einem schönen Erlebnis - er sollte in keiner Pyrenäensammlung fehlen.</cmt>
    <desc>Der Port del Cantó liegt im katalonischen Teil der Pyrenäen östlich vom Port de la Bonaigua, über den man Anschluss an die französischen Pyrenäenklassiker findet, und westlich von Andorra mit dem Port de l'Envalira, dem höchsten Pyrenäenpass.
Der rote Sandstein der Westauffahrt machen diesen Pass zu einem schönen Erlebnis - er sollte in keiner Pyrenäensammlung fehlen.</desc>
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    <time>2023-04-03T08:46:18Z</time>
    <name>1728 - ES - Coll de Pradell</name>
    <cmt>Wenn man die Radsportbegeisterten in Katalonien fragt, welcher Anstieg denn ihrer Meinung nach der härteste in der Region sei, wird immer wieder die Ostanfahrt des Coll de Pradell genannt, wegen ihrer letzten 5,5 km mit einem Schnitt von knapp 11% Steigung. Ein solcher Schnitt von hört sich hart, aber nicht überhart an. Tatsächlich ist der Coll de Pradell auch nicht mit dem Monte Zoncolan oder Punta Veleno zu vergleichen. Was diese letzten Kilometer des Coll de Pradell aber so schwierig macht, ist die Tatsache, dass im Bereich von flach bis 23% Steigung alles geboten ist und es nicht möglich ist, einen Rhythmus zu finden.
Der Coll de Pradell liegt im Berguedà, und zwar wie der nahe Coll de Fumanya in einem Gebiet, in dem früher Kohle abgebaut wurde. In der zweiten Jahreshälfte 2006 wurde die Piste der Nordseite des Fumanya asphaltiert, so dass es nun auch für Rennradfahrer möglich ist, die Pässe zu kombinieren. Als asphaltierter Übergang existiert der Coll de Pradell auch erst seit 2004. Vorher gab es auf der Ostseite nur einen Weg vom Bergdorf Vallcebre hoch zu den unteren Minen und auf der Westseite einen Weg vom Coll de la Trapa (ein Zwischenpass auf dem Weg zum Coll de Josa) zu einer kleinen Langlaufskistation mit Klettergarten. Da man oberhalb der Minen ein Minenmuseum einrichten wollte, asphaltierte man die verbleibende Piste über den Pradell und schuf so einen neuen Straßenpass. Einen weiteren verkehrstechnischen Zweck erfüllt der Pass nicht; wer von Guardiola de Berguedà nach Westen will - und das sind nicht viele -, nimmt in aller Regel die breitere B-400 über den niedrigeren Alt de Maçaners (ein weiterer Zwischenpass des Coll de Josa). Im oberen Teil des Coll de Pradell kann man sich daher in aller Einsamkeit quälen.
Ein letzter Hinweis: Der Coll de Pradell sollte nicht mit dem Col du Pradel in den französischen Pyrenäen verwechselt werden.</cmt>
    <desc>Wenn man die Radsportbegeisterten in Katalonien fragt, welcher Anstieg denn ihrer Meinung nach der härteste in der Region sei, wird immer wieder die Ostanfahrt des Coll de Pradell genannt, wegen ihrer letzten 5,5 km mit einem Schnitt von knapp 11% Steigung. Ein solcher Schnitt von hört sich hart, aber nicht überhart an. Tatsächlich ist der Coll de Pradell auch nicht mit dem Monte Zoncolan oder Punta Veleno zu vergleichen. Was diese letzten Kilometer des Coll de Pradell aber so schwierig macht, ist die Tatsache, dass im Bereich von flach bis 23% Steigung alles geboten ist und es nicht möglich ist, einen Rhythmus zu finden.
Der Coll de Pradell liegt im Berguedà, und zwar wie der nahe Coll de Fumanya in einem Gebiet, in dem früher Kohle abgebaut wurde. In der zweiten Jahreshälfte 2006 wurde die Piste der Nordseite des Fumanya asphaltiert, so dass es nun auch für Rennradfahrer möglich ist, die Pässe zu kombinieren. Als asphaltierter Übergang existiert der Coll de Pradell auch erst seit 2004. Vorher gab es auf der Ostseite nur einen Weg vom Bergdorf Vallcebre hoch zu den unteren Minen und auf der Westseite einen Weg vom Coll de la Trapa (ein Zwischenpass auf dem Weg zum Coll de Josa) zu einer kleinen Langlaufskistation mit Klettergarten. Da man oberhalb der Minen ein Minenmuseum einrichten wollte, asphaltierte man die verbleibende Piste über den Pradell und schuf so einen neuen Straßenpass. Einen weiteren verkehrstechnischen Zweck erfüllt der Pass nicht; wer von Guardiola de Berguedà nach Westen will - und das sind nicht viele -, nimmt in aller Regel die breitere B-400 über den niedrigeren Alt de Maçaners (ein weiterer Zwischenpass des Coll de Josa). Im oberen Teil des Coll de Pradell kann man sich daher in aller Einsamkeit quälen.
Ein letzter Hinweis: Der Coll de Pradell sollte nicht mit dem Col du Pradel in den französischen Pyrenäen verwechselt werden.</desc>
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    <name>1755 - F - Port de Balès</name>
    <cmt>Der Port de Balès verbindet das Tal des Ourse de Ferrère im Département Haute Pyrenées im Norden mit dem Tal des Neste d’Oueil im Département Haute Garonne im Süden. Die Strecke besitzt höchstens für den lokalen Verkehr einiger kleiner Dörfer eine Bedeutung und ist dementsprechend verkehrsarm. Der Pass ist meines Wissens erst seit 2006 vollständig asphaltiert und auf den Via Michelin-Landkarten streckenweise nicht als Straße, sondern nur als Nutzweg verzeichnet. Es ist zum Gipfel hin streckenweise schwer vorstellbar, dass sich entgegenkommende Kraftfahrzeuge passieren. Der Zustand ist nichtsdesotrotz einwandfrei.
Im Süden trifft die Straße 5 km vor Bagnères-de-Luchon auf die Ostrampe des Col de Peyresourde.
Am 23. Juli 2007 wurde der Pass erstmals bei der Tour de France befahren. Es folgten weitere Überquerungen in den Jahren 2010 und 2012.</cmt>
    <desc>Der Port de Balès verbindet das Tal des Ourse de Ferrère im Département Haute Pyrenées im Norden mit dem Tal des Neste d’Oueil im Département Haute Garonne im Süden. Die Strecke besitzt höchstens für den lokalen Verkehr einiger kleiner Dörfer eine Bedeutung und ist dementsprechend verkehrsarm. Der Pass ist meines Wissens erst seit 2006 vollständig asphaltiert und auf den Via Michelin-Landkarten streckenweise nicht als Straße, sondern nur als Nutzweg verzeichnet. Es ist zum Gipfel hin streckenweise schwer vorstellbar, dass sich entgegenkommende Kraftfahrzeuge passieren. Der Zustand ist nichtsdesotrotz einwandfrei.
Im Süden trifft die Straße 5 km vor Bagnères-de-Luchon auf die Ostrampe des Col de Peyresourde.
Am 23. Juli 2007 wurde der Pass erstmals bei der Tour de France befahren. Es folgten weitere Überquerungen in den Jahren 2010 und 2012.</desc>
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    <name>1760 - ES - Collada de la Mata</name>
    <cmt>Der Alt del Montnou ist eine Art von Übergang nördlich von Solsona in den Ausläufern des Gebirgsstocks des Port del Comte. Man möge sich seine genaue Lage ungefähr so vorstellen: Von Sant Llorenç de Morunys führt eine Landstraße (L-401) am Südrand des Port del Comte entlang ins Tal des Segre. Diese Straße, die übrigens herrlich aussichtsreich und nach Meinung des Autors eine der schönsten Panoramastrecken der Südpyrenäen ist, führt hoch zum Coll de Jou und fällt erst viele Kilometer weiter westlich vom Coll de Boix ins Segre-Tal ab. Zwischen dem Coll de Jou und den drei Häusern des Weilers Odén schlängelt sich die Straße an der Südflanke des Puig Sobirà entlang. Auf einem Kamm nördlich des Berges liegt der Alt del Montnou. Zwar ist der Kamm in detaillierten Karten als Collada de la Mata verzeichnet, aber die Straße führt nicht direkt über die Collada, die sogar ein bißchen niedriger ist, weswegen ein anderer Name herhalten muss. Pate des Namens ist die Ansiedlung Montnou westlich unterhalb des Übergangs. Die Ansiedlung besteht aus verstreuten Bauernhäusern, die an einem nach Südwesten ausgerichteten Hang stehen. Dank der geschützten, kesselartigen Lage sind dort in einer Höhe vom um die 1500 m nicht nur Weidewirtschaft möglich, sondern auch Ackerbau.
Die Straße über den Übergang ist auf der Montnou-Seite vollständig asphaltiert; auf der östlichen Seite ist die Straße, die vom Coll de Jou heraufkommt, teils betoniert, teils geschottert und teils asphaltiert, aber auf jeder Art von Belag machbar für Rennräder. Hat der Übergang aber einen sittlichen Nährwert für Rennradfahrer?
Ja. Und zwar deswegen, weil man seine Westseite weit unten ansetzen kann, unterhalb der oben erwähnten Landstraße, in einem Tal unweit des Dorfs Lladurs oberhalb von Solsona. Diese Verlängerung macht dank ihrer Länge, ihrer Rampen und ihrer totalen Abgeschiedenheit aus der Westseite des Montnou eine der schönsten, aber auch heftigsten Strecken Kataloniens, die als Härtetest noch vor den langen Auffahrten zu den Skistationen Vallter 2000 oder Rasos de Peguera einzuordnen ist. Praktisch jeder hartgesottene Rennradler vor Ort wird diese Strecke irgendwann einmal gemacht haben oder machen wollen.
Allerdings hat diese Anfahrt zwei Haken: der Ausgangspunkt ist zum einen nicht ganz einfach zu finden (dazu unten mehr), zum anderen kommt man immer mal wieder an einsamen Gehöften vorbei, neben denen ziemlich scharfe Wachhunde auf der Lauer liegen, die an Radfahrer anscheinend nicht gewöhnt sind...</cmt>
    <desc>Der Alt del Montnou ist eine Art von Übergang nördlich von Solsona in den Ausläufern des Gebirgsstocks des Port del Comte. Man möge sich seine genaue Lage ungefähr so vorstellen: Von Sant Llorenç de Morunys führt eine Landstraße (L-401) am Südrand des Port del Comte entlang ins Tal des Segre. Diese Straße, die übrigens herrlich aussichtsreich und nach Meinung des Autors eine der schönsten Panoramastrecken der Südpyrenäen ist, führt hoch zum Coll de Jou und fällt erst viele Kilometer weiter westlich vom Coll de Boix ins Segre-Tal ab. Zwischen dem Coll de Jou und den drei Häusern des Weilers Odén schlängelt sich die Straße an der Südflanke des Puig Sobirà entlang. Auf einem Kamm nördlich des Berges liegt der Alt del Montnou. Zwar ist der Kamm in detaillierten Karten als Collada de la Mata verzeichnet, aber die Straße führt nicht direkt über die Collada, die sogar ein bißchen niedriger ist, weswegen ein anderer Name herhalten muss. Pate des Namens ist die Ansiedlung Montnou westlich unterhalb des Übergangs. Die Ansiedlung besteht aus verstreuten Bauernhäusern, die an einem nach Südwesten ausgerichteten Hang stehen. Dank der geschützten, kesselartigen Lage sind dort in einer Höhe vom um die 1500 m nicht nur Weidewirtschaft möglich, sondern auch Ackerbau.
Die Straße über den Übergang ist auf der Montnou-Seite vollständig asphaltiert; auf der östlichen Seite ist die Straße, die vom Coll de Jou heraufkommt, teils betoniert, teils geschottert und teils asphaltiert, aber auf jeder Art von Belag machbar für Rennräder. Hat der Übergang aber einen sittlichen Nährwert für Rennradfahrer?
Ja. Und zwar deswegen, weil man seine Westseite weit unten ansetzen kann, unterhalb der oben erwähnten Landstraße, in einem Tal unweit des Dorfs Lladurs oberhalb von Solsona. Diese Verlängerung macht dank ihrer Länge, ihrer Rampen und ihrer totalen Abgeschiedenheit aus der Westseite des Montnou eine der schönsten, aber auch heftigsten Strecken Kataloniens, die als Härtetest noch vor den langen Auffahrten zu den Skistationen Vallter 2000 oder Rasos de Peguera einzuordnen ist. Praktisch jeder hartgesottene Rennradler vor Ort wird diese Strecke irgendwann einmal gemacht haben oder machen wollen.
Allerdings hat diese Anfahrt zwei Haken: der Ausgangspunkt ist zum einen nicht ganz einfach zu finden (dazu unten mehr), zum anderen kommt man immer mal wieder an einsamen Gehöften vorbei, neben denen ziemlich scharfe Wachhunde auf der Lauer liegen, die an Radfahrer anscheinend nicht gewöhnt sind...</desc>
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    <name>1760 - F - Col de la Pierre Saint Martin</name>
    <cmt>Der Col de la Pierre Saint Martin liegt etwa halbwegs zwischen dem Port de Larrau im Westen und dem Col du Somport im Osten auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Der Pass liegt inmitten einem Gewirr kleinerer Pässen, die man auf den drei Auffahrten passiert: Col de Labays (1354 m) und Col de Soudet (1540 m) auf der Nordrampe, Col de Suscousse (1216 m) und ebenfalls Col de Soudet auf der Westrampe und Portillo de Eraice (1578 m) auf der Südrampe. Die westliche, nördliche und südliche Auffahrt sind fast gleich lang und alle ähnlich hart. Erwähnenswert sind neben der absolut einsamen und gänsegeierreichen Landschaft zwei Kuriositäten der Südauffahrt: Inmitten einer grandiosen Erdsäulenwüste ähnlich der am Col d'Izoard durchfährt man eine 270-Grad-Brückenkehre wie die weltberühmte Kehre der Berninabahn nahe Tirano.

Verbinden lässt sich der Pass weiterhin mit den nördlich gelegenen Col de Lie und Col d'Ichere. Etwas weiter im Nordosten liegt der Col de Marie-Blanque, über den man mit dem Col d'Aubisque die Pyrenäenklassiker erreicht.

Der Col de la Pierre Saint Martin wurde bereits im Rahmen der Tour de France befahren - im Jahre 2007 nach einem kurzen Abstecher auf spanisches Gebiet von Isaba aus. Im Jahre 2015 dann von Arette aus - die Etappe endete allerdings deutlich unterhalb der Passhöhe im Bereich der Skistation La Pierre Saint Martin.

Apropos Passhöhe: Aufgrund der nahezu ebenen Scheitelstrecke ist die offizielle Position der Passhöhe vor Ort nur anhand einer Markierung auszumachen. Etwas westlich der Parkplätze am Refugio ist eine Passhöhentafel im blau-weißen Bakendesign des Départment Pyrénées-Atlantiques aufgestellt, welche eine Höhe von 1765 Metern ausweist. Eine ebenfalls dort postierte schwarze Blechtafel, die eine Höhe von unrealistischen 1802 Metern behauptete, wurde (mutmaßlich nicht nur vorübergehend) abgebaut. Die übertriebene Höhenangabe lebt allerdings in manchem Kartenwerk fort.

Exkurs: Neben den oben erwähnten direkten Auffahrten (mit nahezu ununterbrochener Steigung) gibt es auf der Nordseite noch vier weitere Anfahrtsvarianten, welche via Zwischenabfahrten zum Col de la Pierre Saint Martin führen: Von Nordwesten über Col de la Hourcère und Col de Suscousse, von Nordosten über den Col de Labays, von Osten über Col de Bouésou und Col de Labays (entweder mit oder ohne Col de Houratate). Alles klar? Dann sei noch erwähnt, dass alle Wege zum Col de la Pierre Saint Martin (mit Ausnahme desjenigen aus Spanien von Süden) schlussendlich noch über den Col de Soudet führen.

Um alle Befahrungsvarianten (mit und ohne Col de la Pierre Saint Martin) abbilden zu können, wurden die Vorpässe separat angelegt, soweit sie eigenständig befahrbar sind. Zudem wurde hier eine verkürzte Auffahrt vom Col de Soudet eingerichtet, um die Befahrung des Col de la Pierre Saint Martin auch dann eintragen zu können, wenn keine der drei direkten Auffahrten genutzt wurde.</cmt>
    <desc>Der Col de la Pierre Saint Martin liegt etwa halbwegs zwischen dem Port de Larrau im Westen und dem Col du Somport im Osten auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Der Pass liegt inmitten einem Gewirr kleinerer Pässen, die man auf den drei Auffahrten passiert: Col de Labays (1354 m) und Col de Soudet (1540 m) auf der Nordrampe, Col de Suscousse (1216 m) und ebenfalls Col de Soudet auf der Westrampe und Portillo de Eraice (1578 m) auf der Südrampe. Die westliche, nördliche und südliche Auffahrt sind fast gleich lang und alle ähnlich hart. Erwähnenswert sind neben der absolut einsamen und gänsegeierreichen Landschaft zwei Kuriositäten der Südauffahrt: Inmitten einer grandiosen Erdsäulenwüste ähnlich der am Col d'Izoard durchfährt man eine 270-Grad-Brückenkehre wie die weltberühmte Kehre der Berninabahn nahe Tirano.

Verbinden lässt sich der Pass weiterhin mit den nördlich gelegenen Col de Lie und Col d'Ichere. Etwas weiter im Nordosten liegt der Col de Marie-Blanque, über den man mit dem Col d'Aubisque die Pyrenäenklassiker erreicht.

Der Col de la Pierre Saint Martin wurde bereits im Rahmen der Tour de France befahren - im Jahre 2007 nach einem kurzen Abstecher auf spanisches Gebiet von Isaba aus. Im Jahre 2015 dann von Arette aus - die Etappe endete allerdings deutlich unterhalb der Passhöhe im Bereich der Skistation La Pierre Saint Martin.

Apropos Passhöhe: Aufgrund der nahezu ebenen Scheitelstrecke ist die offizielle Position der Passhöhe vor Ort nur anhand einer Markierung auszumachen. Etwas westlich der Parkplätze am Refugio ist eine Passhöhentafel im blau-weißen Bakendesign des Départment Pyrénées-Atlantiques aufgestellt, welche eine Höhe von 1765 Metern ausweist. Eine ebenfalls dort postierte schwarze Blechtafel, die eine Höhe von unrealistischen 1802 Metern behauptete, wurde (mutmaßlich nicht nur vorübergehend) abgebaut. Die übertriebene Höhenangabe lebt allerdings in manchem Kartenwerk fort.

Exkurs: Neben den oben erwähnten direkten Auffahrten (mit nahezu ununterbrochener Steigung) gibt es auf der Nordseite noch vier weitere Anfahrtsvarianten, welche via Zwischenabfahrten zum Col de la Pierre Saint Martin führen: Von Nordwesten über Col de la Hourcère und Col de Suscousse, von Nordosten über den Col de Labays, von Osten über Col de Bouésou und Col de Labays (entweder mit oder ohne Col de Houratate). Alles klar? Dann sei noch erwähnt, dass alle Wege zum Col de la Pierre Saint Martin (mit Ausnahme desjenigen aus Spanien von Süden) schlussendlich noch über den Col de Soudet führen.

Um alle Befahrungsvarianten (mit und ohne Col de la Pierre Saint Martin) abbilden zu können, wurden die Vorpässe separat angelegt, soweit sie eigenständig befahrbar sind. Zudem wurde hier eine verkürzte Auffahrt vom Col de Soudet eingerichtet, um die Befahrung des Col de la Pierre Saint Martin auch dann eintragen zu können, wenn keine der drei direkten Auffahrten genutzt wurde.</desc>
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    <time>2023-04-03T03:55:27Z</time>
    <name>1760 - F - Col de Mantet [T]</name>
    <cmt>Der Col de Mantet befindet sich im südöstlichsten Teil der französischen Pyrenäen im Département Pyrénées Orientales. Der 21,5 km lange Anstieg zum Pass beginnt in Villefranche-de-Conflent (432 m), 6 km oberhalb von Prades, dem Hauptortes des Tales, das Font Romeu mit Perpignan verbindet.
Der Existenzgrund für den Col de Mantet ist der dahinter in einem engen und kargen Talkessel liegende Wanderort Mantet, in dem die Straße 2,5 km nach der Passhöhe endet. Im Ort gibt es ein Restaurant und etwas außerhalb eine Biokäserei, bei der man sich für 18,50 EUR den nötigen Ballast für die Abfahrt an Bord nehmen kann. Der Blick auf den Ort und den Kessel erschließt sich von der Passhöhe gut. Die Richtung, aus der man den Pass befährt, ist durch Bäume weitgehend verstellt.
Die Passstraße ist ab dem Örtchen Py (1012 m) fast völlig verkehrsfrei und auf den letzten fünf Kilometern nur noch einspurig. Deswegen und wegen der kargen und nahezu unberührten Pyrenäenlandschaft, durch die dieser Anstieg mit 14 Kehren und dem ständigen Blick auf das Canigou-Massiv führt, ist eine Befahrung Pflicht für alle, die auf einer Pyrenäenquerung einen zusätzlichen Tag einplanen können.
Die Anfahrt kann von Prades über die N116 oder verkehrsarm über den Col de Millères, den Col d'Eusèbe, Vernet-les-Bains nach Sahorre erfolgen. Anstatt nach dem Mantet dann zurück nach Prades zu fahren, um die Pyrenäenquerung klassisch mit dem unspektakulären Col de Jau zu beginnen, empfiehlt es sich, unten im Tal der vielbefahrenen N116 für 10 km bergauf zu folgen, und in Olette über einen der wenig befahrenen Geheimtipps Col de la Llose oder Col de Creu ins Aude-Tal zu fahren, von wo aus die Weiterfahrt über den Port de Pailhères Pflicht ist.
Wer jedoch etwas in der Region bleibt, der findet rings um Prades viele kleine, zwar nicht überwältigende, aber doch fahrenswerte Pässe wie den nahen Coll de Jou, den rauhen Col de Roque-Jalère im Nordosten oder den weiter östlich gelegenen Col Palomère.
Der in der Luftlinie nächstgelegene Hochpunkt ist mit dem Rennrad von hier nicht erreichbar: Es ist Vallter 2000, der genau auf der anderen Seite des Pyrenäenhauptkammes in Spanien liegt und von Mantet aus nur zu Fuß erreichbar ist.</cmt>
    <desc>Der Col de Mantet befindet sich im südöstlichsten Teil der französischen Pyrenäen im Département Pyrénées Orientales. Der 21,5 km lange Anstieg zum Pass beginnt in Villefranche-de-Conflent (432 m), 6 km oberhalb von Prades, dem Hauptortes des Tales, das Font Romeu mit Perpignan verbindet.
Der Existenzgrund für den Col de Mantet ist der dahinter in einem engen und kargen Talkessel liegende Wanderort Mantet, in dem die Straße 2,5 km nach der Passhöhe endet. Im Ort gibt es ein Restaurant und etwas außerhalb eine Biokäserei, bei der man sich für 18,50 EUR den nötigen Ballast für die Abfahrt an Bord nehmen kann. Der Blick auf den Ort und den Kessel erschließt sich von der Passhöhe gut. Die Richtung, aus der man den Pass befährt, ist durch Bäume weitgehend verstellt.
Die Passstraße ist ab dem Örtchen Py (1012 m) fast völlig verkehrsfrei und auf den letzten fünf Kilometern nur noch einspurig. Deswegen und wegen der kargen und nahezu unberührten Pyrenäenlandschaft, durch die dieser Anstieg mit 14 Kehren und dem ständigen Blick auf das Canigou-Massiv führt, ist eine Befahrung Pflicht für alle, die auf einer Pyrenäenquerung einen zusätzlichen Tag einplanen können.
Die Anfahrt kann von Prades über die N116 oder verkehrsarm über den Col de Millères, den Col d'Eusèbe, Vernet-les-Bains nach Sahorre erfolgen. Anstatt nach dem Mantet dann zurück nach Prades zu fahren, um die Pyrenäenquerung klassisch mit dem unspektakulären Col de Jau zu beginnen, empfiehlt es sich, unten im Tal der vielbefahrenen N116 für 10 km bergauf zu folgen, und in Olette über einen der wenig befahrenen Geheimtipps Col de la Llose oder Col de Creu ins Aude-Tal zu fahren, von wo aus die Weiterfahrt über den Port de Pailhères Pflicht ist.
Wer jedoch etwas in der Region bleibt, der findet rings um Prades viele kleine, zwar nicht überwältigende, aber doch fahrenswerte Pässe wie den nahen Coll de Jou, den rauhen Col de Roque-Jalère im Nordosten oder den weiter östlich gelegenen Col Palomère.
Der in der Luftlinie nächstgelegene Hochpunkt ist mit dem Rennrad von hier nicht erreichbar: Es ist Vallter 2000, der genau auf der anderen Seite des Pyrenäenhauptkammes in Spanien liegt und von Mantet aus nur zu Fuß erreichbar ist.</desc>
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    <name>1774 - ES - Pantà de Sallente [T]</name>
    <cmt>Der Stausee Sallente liegt im oberen Vall Fosca, ein Tal, das von Süden in die Region der Aigues Tortes hinein reicht. Man erreicht den Stausee über eine Straße, die immer am riu Flamisell entlang das komplette Vall Fosca durchmißt. Das Vall Fosca heißt so, wie es heißt (dunkles Tal), weil es ziemlich eng eingeschnitten innerhalb von hohen Bergen liegt, und dies sorgt im Zusammenspiel mit der Nord-Süd-Ausrichtung für wenig Sonnenlicht von Oktober bis März. Ausgangspunkt des Tals ist das Dorf Senterada nördlich von Tremp. Am Ende der Straße gibt es eine Seilbahn hoch zum Estany Gento, der als Südeingang des Nationalparks der Aigues Tortes gesehen werden kann.</cmt>
    <desc>Der Stausee Sallente liegt im oberen Vall Fosca, ein Tal, das von Süden in die Region der Aigues Tortes hinein reicht. Man erreicht den Stausee über eine Straße, die immer am riu Flamisell entlang das komplette Vall Fosca durchmißt. Das Vall Fosca heißt so, wie es heißt (dunkles Tal), weil es ziemlich eng eingeschnitten innerhalb von hohen Bergen liegt, und dies sorgt im Zusammenspiel mit der Nord-Süd-Ausrichtung für wenig Sonnenlicht von Oktober bis März. Ausgangspunkt des Tals ist das Dorf Senterada nördlich von Tremp. Am Ende der Straße gibt es eine Seilbahn hoch zum Estany Gento, der als Südeingang des Nationalparks der Aigues Tortes gesehen werden kann.</desc>
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    <name>1780 - F - Plateau de Beille [T]</name>
    <cmt>Das Plateau de Beille liegt in den östlichen Pyrenäen. Radsportfans kennen es als Bergankunkft der Tour de France 2002. Die einzige Straße führt von Les Cabannes aus dem Tal der Ariège hinauf zu der obigen Skistation. Weil im Winter hier Tausende von Skitouristen hochfahren, ist die Straße teilweise sehr breit. Der Belag ist gut gepflegt. Die Straße führt über einen Bergrücken vom Startort zum Ziel. Immer wieder schöne Ausblicke in die umliegenden Täler. Das Ziel selbst ist dagegen alles andere als romantisch. Ein grosser Parkplatz, ein paar Betongebäude - sonst nichts. Die Fahrt hinauf lebt vor allem vom Tour-de-France-Mythos.</cmt>
    <desc>Das Plateau de Beille liegt in den östlichen Pyrenäen. Radsportfans kennen es als Bergankunkft der Tour de France 2002. Die einzige Straße führt von Les Cabannes aus dem Tal der Ariège hinauf zu der obigen Skistation. Weil im Winter hier Tausende von Skitouristen hochfahren, ist die Straße teilweise sehr breit. Der Belag ist gut gepflegt. Die Straße führt über einen Bergrücken vom Startort zum Ziel. Immer wieder schöne Ausblicke in die umliegenden Täler. Das Ziel selbst ist dagegen alles andere als romantisch. Ein grosser Parkplatz, ein paar Betongebäude - sonst nichts. Die Fahrt hinauf lebt vor allem vom Tour-de-France-Mythos.</desc>
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    <name>1795 - AND - Collada de Beixalis</name>
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    <time>2023-04-03T04:03:01Z</time>
    <name>1795 - AND - Collada de Beixalís</name>
    <cmt>Die meisten Leute, die von weither kommen und die Pyrenäen mit dem Rad bereisen, glauben, Andorra sei ein kleines Land mit einem asphaltierten Pass, dem Envalira. Manche kennen sich besser aus und wissen, dass es auch den Ordino gibt. Wer sich nun die Zeilen hier zu Gemüte führt, wird vielleicht überrascht sein: Die Collada de Beixalís ist schon der vierte vollständig asphaltierte Pass Andorras.
Der vierte?
Wie denn das?
Und wo ist der dritte?
Dazu möge man beim Gallina weiterlesen.
Die Collada de Beixalís verbindet Encamp im Haupttal Andorras mit Anyós im Seitental des Valira del Nord. Der Pass liegt zwischen dem Ordino und der Gorja de la Grella, durch die sich der Valira del Nord seinen Weg ins Haupttal bricht. Die Westseite von Anyós war schon seit einer geraumen Weile mit Asphalt versehen, und nun wurden im Sommer 2015 auch die Arbeiten an der Ostseite abgeschlossen. Diese Asphaltierungsaktivitäten standen natürlich im Zusammenhang mit der Etappe der Vuelta a España vom 2. September 2015, die vollständig in Andorra stattfand (und leider nicht so spektakulär war, wie man es vom Profil her eigentlich hätte erwarten können).
Jedenfalls hat man ein hübsches und vor allem ruhiges Straßenpässlein geschaffen. In seiner Gänze bei weitem nicht so sehenswert wie der Gallina, aber zumindest die Westseite gibt aussichtsmäßig schon einiges her. Zudem schmückt sie sich mit dem steilsten asphaltierten Kilometer des andorranischen Straßennetzes (mehr als 12 % Steigung im Schnitt). Wer also für Andorra ein bisschen mehr Zeit übrig hat, sollte die Collada de Beixalís nicht verpassen!</cmt>
    <desc>Die meisten Leute, die von weither kommen und die Pyrenäen mit dem Rad bereisen, glauben, Andorra sei ein kleines Land mit einem asphaltierten Pass, dem Envalira. Manche kennen sich besser aus und wissen, dass es auch den Ordino gibt. Wer sich nun die Zeilen hier zu Gemüte führt, wird vielleicht überrascht sein: Die Collada de Beixalís ist schon der vierte vollständig asphaltierte Pass Andorras.
Der vierte?
Wie denn das?
Und wo ist der dritte?
Dazu möge man beim Gallina weiterlesen.
Die Collada de Beixalís verbindet Encamp im Haupttal Andorras mit Anyós im Seitental des Valira del Nord. Der Pass liegt zwischen dem Ordino und der Gorja de la Grella, durch die sich der Valira del Nord seinen Weg ins Haupttal bricht. Die Westseite von Anyós war schon seit einer geraumen Weile mit Asphalt versehen, und nun wurden im Sommer 2015 auch die Arbeiten an der Ostseite abgeschlossen. Diese Asphaltierungsaktivitäten standen natürlich im Zusammenhang mit der Etappe der Vuelta a España vom 2. September 2015, die vollständig in Andorra stattfand (und leider nicht so spektakulär war, wie man es vom Profil her eigentlich hätte erwarten können).
Jedenfalls hat man ein hübsches und vor allem ruhiges Straßenpässlein geschaffen. In seiner Gänze bei weitem nicht so sehenswert wie der Gallina, aber zumindest die Westseite gibt aussichtsmäßig schon einiges her. Zudem schmückt sie sich mit dem steilsten asphaltierten Kilometer des andorranischen Straßennetzes (mehr als 12 % Steigung im Schnitt). Wer also für Andorra ein bisschen mehr Zeit übrig hat, sollte die Collada de Beixalís nicht verpassen!</desc>
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    <name>1800 - ES - Collada de Toses</name>
    <cmt>Die Collada de Toses ist einer der höchsten katalanischen Pässe und liegt nordwestlich von Ripoll zwischen dem Parc Natural del Cadí-Moixeró und der Bergkette, die das Vall de Núria umgibt (zu der u.a. der Puigmal gehört). Bevor der Túnel del Cadí gebohrt wurde, war die Collada die Hauptzufahrt vom Großraum Barcelona zur oberen Cerdanya um Puigcerdà herum. Denn schon zur Zeit der Industrialisierung Kataloniens galt die Cerdanya als beliebtes Reiseziel für das wohlhabende Bürgertum. Wer es sich leisten konnte, ein paar Wochen oder Monate im kühlen Hochlandklima zu verbringen, der nahm den Weg über die Collada de Toses. In diesem Zusammenhang fand der Pass sogar Eingang in die Literaturgeschichte: in den ersten beiden Kapiteln des 1906 erschienenen Romans „Pilar Prim“ lässt Narcís Oller, der unter katalanischen Schriftstellern den gleichen Rang hat wie Theodor Fontane unter deutschen Kollegen der schreibenden Zunft, seine Heldin über die Collada in die Sommerfrische nach Puigcerdà reisen. Um jene Jahrhundertwende herum nahm man den Zug bis Ribes de Freser und stieg dort in die Pferdekutsche um. Heutzutage sind die Pferde arbeitslos, weil die Bahnlinie mittlerweile durch einen Tunnel unter der Passhöhe verläuft.
Diese verkehrstechnische Bedeutung hat sich der Pass in gewisser Weise immer noch bewahrt, denn über ihn führt eine Nationalstraße. Man räumt sie den ganzen Winter über, nicht zuletzt deswegen, um von Ripoll aus einen ständigen Zugang zur großen Skistation La Molina zu gewährleisten, deren Einrichtungen westlich der Passhöhe liegen.
Der Weg über die Nationalstraße zur Passhöhe ist auf beiden Seiten relativ langweilig, es geht über weite Strecken mit geringer Steigung und bisweilen viel Verkehr hinauf und hinunter. Aber es gibt auf der Ripollès-Seite eine für Radfahrer interessante Variante zur Collada, und zwar eine Nebenstraße von Planes aus über das Dorf Toses. Diese Nebenstrecke trifft ein kleines Stück westlich der Passhöhe auf eine Straße, die oberhalb des Pla d’Anyella quasi als obere Zufahrt nach La Molina fungiert. Von La Molina aus führt wiederum eine Landstraße, die unterhalb der Nationalstraße verläuft, ebenfalls hinab in die Cerdanya. Das bringt die kuriose Situation mit sich, dass die Hauptstrecke über die Collada de Toses vollständig umgangen werden kann, ohne tatsächlich die Passhöhe berührt zu haben. Da man über die Straße oberhalb des Pla d’Anyella über den Zwischenpass Collada del Pedró ebenfalls zur Nordauffahrt des Coll de la Creueta gelangt, kann man Toses und Creueta vortrefflich miteinander verknüpfen.

Und jetzt lüften wir ein Geheimnis: Nur auf der oben geschilderten Umgehung überquert man die eigentliche Collada de Toses. Wie auf detaillierten Karten, zum Beispiel des Institut Cartogràfic de Catalunya, nachgeprüft werden kann, ist die Collada de Toses nämlich streng geographisch genommen der Scheitelpunkt der Umgehung. Der weiter östlich gelegene Scheitelpunkt der Nationalstraße heißt in Wirklichkeit Les Colladetes. Das Paßschild dort oben spricht vom „Port de la Collada de Toses”, was doppelt gemoppelt ist, denn port und collada sind synonym und stehen für einen Übergang in den Bergen. Allerdings hat es sich eingebürgert, wegen der größeren verkehrstechnischen Bedeutung der Nationalstraße deren Kulminationspunkt als Collada de Toses zu bezeichnen. Quaeldich.de schließt sich dieser Auffassung an.</cmt>
    <desc>Die Collada de Toses ist einer der höchsten katalanischen Pässe und liegt nordwestlich von Ripoll zwischen dem Parc Natural del Cadí-Moixeró und der Bergkette, die das Vall de Núria umgibt (zu der u.a. der Puigmal gehört). Bevor der Túnel del Cadí gebohrt wurde, war die Collada die Hauptzufahrt vom Großraum Barcelona zur oberen Cerdanya um Puigcerdà herum. Denn schon zur Zeit der Industrialisierung Kataloniens galt die Cerdanya als beliebtes Reiseziel für das wohlhabende Bürgertum. Wer es sich leisten konnte, ein paar Wochen oder Monate im kühlen Hochlandklima zu verbringen, der nahm den Weg über die Collada de Toses. In diesem Zusammenhang fand der Pass sogar Eingang in die Literaturgeschichte: in den ersten beiden Kapiteln des 1906 erschienenen Romans „Pilar Prim“ lässt Narcís Oller, der unter katalanischen Schriftstellern den gleichen Rang hat wie Theodor Fontane unter deutschen Kollegen der schreibenden Zunft, seine Heldin über die Collada in die Sommerfrische nach Puigcerdà reisen. Um jene Jahrhundertwende herum nahm man den Zug bis Ribes de Freser und stieg dort in die Pferdekutsche um. Heutzutage sind die Pferde arbeitslos, weil die Bahnlinie mittlerweile durch einen Tunnel unter der Passhöhe verläuft.
Diese verkehrstechnische Bedeutung hat sich der Pass in gewisser Weise immer noch bewahrt, denn über ihn führt eine Nationalstraße. Man räumt sie den ganzen Winter über, nicht zuletzt deswegen, um von Ripoll aus einen ständigen Zugang zur großen Skistation La Molina zu gewährleisten, deren Einrichtungen westlich der Passhöhe liegen.
Der Weg über die Nationalstraße zur Passhöhe ist auf beiden Seiten relativ langweilig, es geht über weite Strecken mit geringer Steigung und bisweilen viel Verkehr hinauf und hinunter. Aber es gibt auf der Ripollès-Seite eine für Radfahrer interessante Variante zur Collada, und zwar eine Nebenstraße von Planes aus über das Dorf Toses. Diese Nebenstrecke trifft ein kleines Stück westlich der Passhöhe auf eine Straße, die oberhalb des Pla d’Anyella quasi als obere Zufahrt nach La Molina fungiert. Von La Molina aus führt wiederum eine Landstraße, die unterhalb der Nationalstraße verläuft, ebenfalls hinab in die Cerdanya. Das bringt die kuriose Situation mit sich, dass die Hauptstrecke über die Collada de Toses vollständig umgangen werden kann, ohne tatsächlich die Passhöhe berührt zu haben. Da man über die Straße oberhalb des Pla d’Anyella über den Zwischenpass Collada del Pedró ebenfalls zur Nordauffahrt des Coll de la Creueta gelangt, kann man Toses und Creueta vortrefflich miteinander verknüpfen.

Und jetzt lüften wir ein Geheimnis: Nur auf der oben geschilderten Umgehung überquert man die eigentliche Collada de Toses. Wie auf detaillierten Karten, zum Beispiel des Institut Cartogràfic de Catalunya, nachgeprüft werden kann, ist die Collada de Toses nämlich streng geographisch genommen der Scheitelpunkt der Umgehung. Der weiter östlich gelegene Scheitelpunkt der Nationalstraße heißt in Wirklichkeit Les Colladetes. Das Paßschild dort oben spricht vom „Port de la Collada de Toses”, was doppelt gemoppelt ist, denn port und collada sind synonym und stehen für einen Übergang in den Bergen. Allerdings hat es sich eingebürgert, wegen der größeren verkehrstechnischen Bedeutung der Nationalstraße deren Kulminationspunkt als Collada de Toses zu bezeichnen. Quaeldich.de schließt sich dieser Auffassung an.</desc>
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    <name>1800 - F - Superbagnères [T]</name>
    <cmt>Luchon-Superbagnères ist eine Skistation oberhalb von Bagnères-de-Luchon und damit eine Sackgasse. Aber die Aussicht in die Berge entschädigt dafür, das derselbe Weg wieder heruntergefahren werden muss. Das Skigebiet erstreckt sich von 1440 m bis auf 2260 m Höhe. Die Skistation selber befindet sich auf 1800 m Höhe. Neben dem einigermaßen ansehbaren Grand Hôtel existieren noch einige weniger schöne Gebäude, welche den kleinen Ort zu einer typischen französischen Skistation machen. Er war auch schon Teil der Tour de France. Die letzte Ankunft datiert aus dem Jahre 1989 und wurde von Robert Millar gewonnen.
Der Start erfolgt am Ende des Ortes, welches man durchqueren muss, wenn man von Col du Peyresourde her kommt. Beim Startpunkt ist auch die Abzweigung zum Col du Portillon.</cmt>
    <desc>Luchon-Superbagnères ist eine Skistation oberhalb von Bagnères-de-Luchon und damit eine Sackgasse. Aber die Aussicht in die Berge entschädigt dafür, das derselbe Weg wieder heruntergefahren werden muss. Das Skigebiet erstreckt sich von 1440 m bis auf 2260 m Höhe. Die Skistation selber befindet sich auf 1800 m Höhe. Neben dem einigermaßen ansehbaren Grand Hôtel existieren noch einige weniger schöne Gebäude, welche den kleinen Ort zu einer typischen französischen Skistation machen. Er war auch schon Teil der Tour de France. Die letzte Ankunft datiert aus dem Jahre 1989 und wurde von Robert Millar gewonnen.
Der Start erfolgt am Ende des Ortes, welches man durchqueren muss, wenn man von Col du Peyresourde her kommt. Beim Startpunkt ist auch die Abzweigung zum Col du Portillon.</desc>
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    <name>1821 - F - Bouche nord Tunnel Aragnouet-Bielsa 1821m</name>
    <cmt>Im höchsten Bereich der Pyrenäen (Département Hautes-Pyrénées bzw. Provinz Huesca in Aragón) sind Grenzübergänge zwischen Frankreich und Spanien absolute Mangelware. Dieser Umstand ist wohl den in diesem Bereich oft deutlich über 2500 m hohen Bergen geschuldet. Nicht verwunderlich also, dass die Strecke von Aragnouet nach Bielsa (D 118 bzw. D 173 in Frankreich und A-138 in Spanien) durch einen Tunnel statt über einen befahrbaren Übergang führt.
Der höchste Punkt der Strecke (1825 m) liegt beim Nordportal, also auf französischer Seite. Der ca. drei Kilometer lange Tunnel selbst fällt nach Spanien hin deutlich ab, das Südportal liegt auf 1675 m Höhe. Das könnte auch die Ursache für die Durchfahrtssperre für Fahrräder sein. Stattdessen muss man für die Durchfahrt einen Shuttledienst bemühen (ähnlich dem Felbertauernpass).
Der Tunnel quert einen in West-Ost-Richtung verlaufenden Kamm, der vom Pic de l’Aiguillette (2517 m) über den Pic de Marioul (2586 m) bis zum Pic de Bataillence (2604 m) reicht.
Durch seine Lage südwestlich von Saint-Larry-Soulan (Südauffahrt zum des Col d’Aspin über Arrau) und nördlich von Escalona (Ostauffahrt zum Alto de Fanlo) bietet sich der Tunnel als ideale Verbindung dieser beiden Pässe an, überragt beide aber deutlich in puncto Höhe. Die Strecke über diese drei Pässe wurde vom Autor im Rahmen der Quaeldich-Reise Pyrenäen-Geheimtipps 2019 gefahren, diente somit als Inspiration für diese Beschreibung und kann uneingeschränkt zur Nachahmung empfohlen werden.
Aber auch eine Kombination mit dem Alto de los Molinos und in weiterer Folge dem Collado de Foradada ist möglich.
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    <desc>Im höchsten Bereich der Pyrenäen (Département Hautes-Pyrénées bzw. Provinz Huesca in Aragón) sind Grenzübergänge zwischen Frankreich und Spanien absolute Mangelware. Dieser Umstand ist wohl den in diesem Bereich oft deutlich über 2500 m hohen Bergen geschuldet. Nicht verwunderlich also, dass die Strecke von Aragnouet nach Bielsa (D 118 bzw. D 173 in Frankreich und A-138 in Spanien) durch einen Tunnel statt über einen befahrbaren Übergang führt.
Der höchste Punkt der Strecke (1825 m) liegt beim Nordportal, also auf französischer Seite. Der ca. drei Kilometer lange Tunnel selbst fällt nach Spanien hin deutlich ab, das Südportal liegt auf 1675 m Höhe. Das könnte auch die Ursache für die Durchfahrtssperre für Fahrräder sein. Stattdessen muss man für die Durchfahrt einen Shuttledienst bemühen (ähnlich dem Felbertauernpass).
Der Tunnel quert einen in West-Ost-Richtung verlaufenden Kamm, der vom Pic de l’Aiguillette (2517 m) über den Pic de Marioul (2586 m) bis zum Pic de Bataillence (2604 m) reicht.
Durch seine Lage südwestlich von Saint-Larry-Soulan (Südauffahrt zum des Col d’Aspin über Arrau) und nördlich von Escalona (Ostauffahrt zum Alto de Fanlo) bietet sich der Tunnel als ideale Verbindung dieser beiden Pässe an, überragt beide aber deutlich in puncto Höhe. Die Strecke über diese drei Pässe wurde vom Autor im Rahmen der Quaeldich-Reise Pyrenäen-Geheimtipps 2019 gefahren, diente somit als Inspiration für diese Beschreibung und kann uneingeschränkt zur Nachahmung empfohlen werden.
Aber auch eine Kombination mit dem Alto de los Molinos und in weiterer Folge dem Collado de Foradada ist möglich.
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    <name>1825 - ES - Aigüestortes [T]</name>
    <cmt>Im Nordwesten Kataloniens liegt, gleichsam im Schatten des Pyrenäenhauptkamms, das Gebiet der Aigüestortes, auf Deutsch „sich windende Wasser“. Der Name ist Programm, denn aus 80 Bergseen und Hunderten von Quellen sprudelt und spritzt das Wasser und springt und stürzt zwischen schroffen Gipfeln und dunklen Wäldern in unzähligen Bächen und über unzählige Kaskaden in die Täler hinab. Diese paradiesische Gegend, die einmalig ist in den Pyrenäen, wurde in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts unter besonderen Schutz gestellt. Man gründete damals den Parc Nacional d’Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, den bis heute einzigen Nationalpark in Katalonien.
Der Park ist, grob gesagt, in zwei Hälften geteilt. Die Wasser der östlichen Hälfte fließen in die Noguera Pallaresa ab, die Wasser der westlichen Hälfte in die Noguera de Tor. Auf dem den Park trennenden Bergkamm liegt der Portarró d’Espot, ein 2427 m hoher Pass, über den man von Espot ins Vall de Boí gelangt.
Die Straße über den Pass war einmal für Motorfahrzeuge ausgebaut. Noch bevor der Nationalpark gegründet worden war, beschloß nämlich Franco, eine der unappetitlichsten Gestalten unter all den Macho-Diktatoren der Geschichte Südeuropas, Aigüestortes mit dem Jeep zu durchqueren. Also machte man ihm eine Straße zurecht. Kaum war er über den Pass drüber, ließ man die Straße wieder verfallen.

Heutzutage kann man den oberen Teil des Passes nur zu Fuß erkunden. Die beiden unteren Passagen sind immer noch ausgebaut, aber für den öffentlichen Verkehr gesperrt. In SUVs bringt man so ungestört Besucher in den Park. Radfahrer können die Straßen ebenfalls nutzen, aber in den Regeln des Nationalparks ist ausdrücklich festgehalten, dass eine Weiterfahrt mit dem Rad von dem jeweiligen Ende der Straße, an denen Informationspunkte eingerichtet sind, untersagt ist.

Welche Straßen sind das genau? Nun, die östliche, asphaltierte Straße führt über Espot zum Estany de Sant Maurici. Die westliche Straße, die eigentlich der Gegenstand dieser Beschreibung ist, führt aus dem Vall de Boí bis zu einem Parkplatz auf der kleinen Hochebene Planell de Sant Esperit und ist größtenteils betoniert. Der Parkplatz fungiert gleichzeitig als Aussichtspunkt (mirador) über den westlichen Teil des Nationalparks. An Sant Esperit schließt sich der etwas größere Planell de Aigüestortes an, von der das ganze Gebiet seinen Namen hat. Deswegen wird für die Straße und den Aussichtspunkt im allgemeinen „Aigüestortes“ als Bezeichnung benutzt.
Die Auffahrt nach Sant Esperit folgt dem Lauf des riu Sant Nicolau, der so gewunden ist, dass seine Schlangenlinien den Namen „Aigüestortes“ inspirierten. Neben dem Parkplatz steht eine kleine Kapelle, gewidmet dem Heiligen Geist. Wodurch sich auch der Name des Planell de Sant Esperit erklärt. Man kann parallel zur Straße auch auf einem Wanderweg bis den Hochebenen Sant Esperit/Aigüestortes laufen. Diese Strecke ist vor Ort als Ruta de la Llúdriga bekannt… eine „Llúdriga“ ist übrigens ein Fischotter.
Das Vall de Boí, aus dem der Weg zum Planell de Sant Esperit abbiegt, ist eines der reizvollsten Täler der Pyrenäen. Ein wenig mehr zu dem Tal ist in der Beschreibung der Auffahrt zur Skistation Boí-Taüll nachzulesen. Auf einer Pyrenäendurchquerung werden die meisten Rennradfahrer das Tal links liegen lassen. Wer aber ein bisschen Zeit mitbringt, der sollte sich dort umtun; es gibt eine ganze Menge von hübschen Sackgassen, zum Beispiel zu der genannten Skistation oder zum Estany de Cavallers, dem nördlichen Ende des Vall de Boí. Die Straße zum Planell de Sant Esperit ist der Höhepunkt all dieser Wege, weil die Landschaft des Tals des riu Sant Nicolau ein echter Leckerbissen ist.</cmt>
    <desc>Im Nordwesten Kataloniens liegt, gleichsam im Schatten des Pyrenäenhauptkamms, das Gebiet der Aigüestortes, auf Deutsch „sich windende Wasser“. Der Name ist Programm, denn aus 80 Bergseen und Hunderten von Quellen sprudelt und spritzt das Wasser und springt und stürzt zwischen schroffen Gipfeln und dunklen Wäldern in unzähligen Bächen und über unzählige Kaskaden in die Täler hinab. Diese paradiesische Gegend, die einmalig ist in den Pyrenäen, wurde in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts unter besonderen Schutz gestellt. Man gründete damals den Parc Nacional d’Aigüestortes i Estany de Sant Maurici, den bis heute einzigen Nationalpark in Katalonien.
Der Park ist, grob gesagt, in zwei Hälften geteilt. Die Wasser der östlichen Hälfte fließen in die Noguera Pallaresa ab, die Wasser der westlichen Hälfte in die Noguera de Tor. Auf dem den Park trennenden Bergkamm liegt der Portarró d’Espot, ein 2427 m hoher Pass, über den man von Espot ins Vall de Boí gelangt.
Die Straße über den Pass war einmal für Motorfahrzeuge ausgebaut. Noch bevor der Nationalpark gegründet worden war, beschloß nämlich Franco, eine der unappetitlichsten Gestalten unter all den Macho-Diktatoren der Geschichte Südeuropas, Aigüestortes mit dem Jeep zu durchqueren. Also machte man ihm eine Straße zurecht. Kaum war er über den Pass drüber, ließ man die Straße wieder verfallen.

Heutzutage kann man den oberen Teil des Passes nur zu Fuß erkunden. Die beiden unteren Passagen sind immer noch ausgebaut, aber für den öffentlichen Verkehr gesperrt. In SUVs bringt man so ungestört Besucher in den Park. Radfahrer können die Straßen ebenfalls nutzen, aber in den Regeln des Nationalparks ist ausdrücklich festgehalten, dass eine Weiterfahrt mit dem Rad von dem jeweiligen Ende der Straße, an denen Informationspunkte eingerichtet sind, untersagt ist.

Welche Straßen sind das genau? Nun, die östliche, asphaltierte Straße führt über Espot zum Estany de Sant Maurici. Die westliche Straße, die eigentlich der Gegenstand dieser Beschreibung ist, führt aus dem Vall de Boí bis zu einem Parkplatz auf der kleinen Hochebene Planell de Sant Esperit und ist größtenteils betoniert. Der Parkplatz fungiert gleichzeitig als Aussichtspunkt (mirador) über den westlichen Teil des Nationalparks. An Sant Esperit schließt sich der etwas größere Planell de Aigüestortes an, von der das ganze Gebiet seinen Namen hat. Deswegen wird für die Straße und den Aussichtspunkt im allgemeinen „Aigüestortes“ als Bezeichnung benutzt.
Die Auffahrt nach Sant Esperit folgt dem Lauf des riu Sant Nicolau, der so gewunden ist, dass seine Schlangenlinien den Namen „Aigüestortes“ inspirierten. Neben dem Parkplatz steht eine kleine Kapelle, gewidmet dem Heiligen Geist. Wodurch sich auch der Name des Planell de Sant Esperit erklärt. Man kann parallel zur Straße auch auf einem Wanderweg bis den Hochebenen Sant Esperit/Aigüestortes laufen. Diese Strecke ist vor Ort als Ruta de la Llúdriga bekannt… eine „Llúdriga“ ist übrigens ein Fischotter.
Das Vall de Boí, aus dem der Weg zum Planell de Sant Esperit abbiegt, ist eines der reizvollsten Täler der Pyrenäen. Ein wenig mehr zu dem Tal ist in der Beschreibung der Auffahrt zur Skistation Boí-Taüll nachzulesen. Auf einer Pyrenäendurchquerung werden die meisten Rennradfahrer das Tal links liegen lassen. Wer aber ein bisschen Zeit mitbringt, der sollte sich dort umtun; es gibt eine ganze Menge von hübschen Sackgassen, zum Beispiel zu der genannten Skistation oder zum Estany de Cavallers, dem nördlichen Ende des Vall de Boí. Die Straße zum Planell de Sant Esperit ist der Höhepunkt all dieser Wege, weil die Landschaft des Tals des riu Sant Nicolau ein echter Leckerbissen ist.</desc>
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    <name>1842 - ES - Pla de Beret [T]</name>
    <cmt>Pla de Beret ist eine Skistation in den spanischen Pyrenäen, welche sich in dem Gebiet des Val d’Aran befindet. Ausgangsort für den Anstieg ist der Ort Vielha e Mijaran. Dieser ist vom Skitourismus geprägt und dementsprechend aufgebaut – mit vielen Hotels und Souvenirshops. Der Ort eignet sich zur nachfolgend beschriebenen Auffahrt oder aber auch zur Grenzüberfahrt nach Frankreich. Dort warten dann Berge wie der Col du Portillon, der Col de Peyresourde oder aber auch der Col de Menté.
Ich möchte noch anfügen, dass ich diesen Anstieg fuhr, als die Tour de France 2006 dort Station machte. Das war für mich eines der schönsten Radsporterlebnisse, da die zahlreichen Fans auch uns Hobbysportler anfeuerten</cmt>
    <desc>Pla de Beret ist eine Skistation in den spanischen Pyrenäen, welche sich in dem Gebiet des Val d’Aran befindet. Ausgangsort für den Anstieg ist der Ort Vielha e Mijaran. Dieser ist vom Skitourismus geprägt und dementsprechend aufgebaut – mit vielen Hotels und Souvenirshops. Der Ort eignet sich zur nachfolgend beschriebenen Auffahrt oder aber auch zur Grenzüberfahrt nach Frankreich. Dort warten dann Berge wie der Col du Portillon, der Col de Peyresourde oder aber auch der Col de Menté.
Ich möchte noch anfügen, dass ich diesen Anstieg fuhr, als die Tour de France 2006 dort Station machte. Das war für mich eines der schönsten Radsporterlebnisse, da die zahlreichen Fans auch uns Hobbysportler anfeuerten</desc>
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    <name>1866 - F - Col de la Llose</name>
    <cmt>Wer einmal einen so richtig unbekannten Pyrenäenpass fahren will, der ist mit dem Col de la Llose gut bedient. Wahrscheinlich können höchstens Skisportler aus dem Roussillon etwas mit dem Namen anfangen, denn um die Passhöhe herum liegt ein Langlaufskigebiet. Radler allerdings kommen kaum am Col de la Llose vorbei.
Das hat damit zu tun, dass er ganz weit weg vom Schuss liegt, im äußersten westlichen Winkel des Conflents, einer der alten comarques des Roussillon. So abgelegen und menschenleer ist die Ecke, dass es genau neben dem Pass einen Militärschießplatz gibt, um den Pic de la Tossa herum. Allerdings ist diese Anlage den wenigen Anwohnern ein Dorn im Auge, und hin und wieder gibt es Zoff mit den Generälen.
Wenn man so will, verbindet die Straße über den Llose das obere Tal der Têt mit dem oberen Tal des Aude. Wobei das obere Tal des Aude nicht wirklich ein Tal, sondern vielmehr eine Hochfläche, die des Capcir, ist, wie schon beim Col de Creu angemerkt. Deswegen hat der Col de la Llose auch, genau wie der Col de Creu, sehr unterschiedliche Auffahrten. Vom Capcir her kurz und schmerzlos, weil die Hochfläche eben nicht wesentlich tiefer als die Passhöhe liegt, von der Têt her über zwei Varianten (ab der D4 zum Col de Creu entweder über Ayguatébia oder über Caudiès-de-Conflent) relativ lang. Interessanterweise kann man diese beiden östlichen Varianten miteinander kombinieren, ohne den Col de la Llose zu berühren, und zwar über einen asphaltierten Forstweg, der über den Col de Jouel führt.

An der Passhöhe des Col de la Llose steht die Schutzhütte der Skistation im typischen Pyrenäenstil (gedrungene pseudo-alte Steinarchitektur, tiefdunkles Dach), die auch außerhalb der Skisaison geöffnet ist. Aber man fährt den Pass auch nicht wegen der Bude oben, sondern wegen der wunderhübschen Landschaft auf seiner Ostseite um das verlorene Dorf Ayguatébia herum. Die Gegend ist wirklich ein Leckerbissen, bestimmt mit die schönste Ecke östlich der Ariège..</cmt>
    <desc>Wer einmal einen so richtig unbekannten Pyrenäenpass fahren will, der ist mit dem Col de la Llose gut bedient. Wahrscheinlich können höchstens Skisportler aus dem Roussillon etwas mit dem Namen anfangen, denn um die Passhöhe herum liegt ein Langlaufskigebiet. Radler allerdings kommen kaum am Col de la Llose vorbei.
Das hat damit zu tun, dass er ganz weit weg vom Schuss liegt, im äußersten westlichen Winkel des Conflents, einer der alten comarques des Roussillon. So abgelegen und menschenleer ist die Ecke, dass es genau neben dem Pass einen Militärschießplatz gibt, um den Pic de la Tossa herum. Allerdings ist diese Anlage den wenigen Anwohnern ein Dorn im Auge, und hin und wieder gibt es Zoff mit den Generälen.
Wenn man so will, verbindet die Straße über den Llose das obere Tal der Têt mit dem oberen Tal des Aude. Wobei das obere Tal des Aude nicht wirklich ein Tal, sondern vielmehr eine Hochfläche, die des Capcir, ist, wie schon beim Col de Creu angemerkt. Deswegen hat der Col de la Llose auch, genau wie der Col de Creu, sehr unterschiedliche Auffahrten. Vom Capcir her kurz und schmerzlos, weil die Hochfläche eben nicht wesentlich tiefer als die Passhöhe liegt, von der Têt her über zwei Varianten (ab der D4 zum Col de Creu entweder über Ayguatébia oder über Caudiès-de-Conflent) relativ lang. Interessanterweise kann man diese beiden östlichen Varianten miteinander kombinieren, ohne den Col de la Llose zu berühren, und zwar über einen asphaltierten Forstweg, der über den Col de Jouel führt.

An der Passhöhe des Col de la Llose steht die Schutzhütte der Skistation im typischen Pyrenäenstil (gedrungene pseudo-alte Steinarchitektur, tiefdunkles Dach), die auch außerhalb der Skisaison geöffnet ist. Aber man fährt den Pass auch nicht wegen der Bude oben, sondern wegen der wunderhübschen Landschaft auf seiner Ostseite um das verlorene Dorf Ayguatébia herum. Die Gegend ist wirklich ein Leckerbissen, bestimmt mit die schönste Ecke östlich der Ariège..</desc>
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    <time>2023-04-03T09:49:43Z</time>
    <name>1878 - F - Piau-Engaly [T]</name>
    <cmt>Piau-Engaly ist eine auf bis zu 1878 m Höhe gelegene Skistation westlich von Saint-Lary-Soulan. Im Sommer findet man dort wie üblich eher eine größere Anzahl an Schafen und Kühen als an Skifahrern vor. Als Startpunkt für Wandertouren werden die Parkplätze um die Hotelanlagen dennoch gern genutzt. Die Stichstraße hinauf zur Station bietet sowohl eine beeindruckende Sicht hinauf zum Bergmassiv als auch einen fernen Blick auf das Tal der Aure mit all den Serpentinen des Anstiegs.
Wie viele Skistationen nutze auch Piau-Engaly die Tour de France als Werbeplattform. So endete die 15. Etappe der Tour 1999 auf dem Plateau. Mit einem beeindruckenden Solo gelang es Fernando Escartin in seinem typischen Tritt die Favoriten um Lance Amstrong und Alex Zülle auf Distanz zu halten.
Da an der Skistation gleichzeitig Endstation der Sackgasse ist, kann man im Vergleich zu den vielleicht beliebteren Pässe in der Umgebung wie dem Col d’Azet oder dem Col d’Aspin mit wenig Publikumsverkehr auf der Straße rechnen. Kombinieren kann man sie außerdem mit den Sackgassen zum Pla d’Adet, zum Lac de Cap de Long und zum Lac d’Aumar.</cmt>
    <desc>Piau-Engaly ist eine auf bis zu 1878 m Höhe gelegene Skistation westlich von Saint-Lary-Soulan. Im Sommer findet man dort wie üblich eher eine größere Anzahl an Schafen und Kühen als an Skifahrern vor. Als Startpunkt für Wandertouren werden die Parkplätze um die Hotelanlagen dennoch gern genutzt. Die Stichstraße hinauf zur Station bietet sowohl eine beeindruckende Sicht hinauf zum Bergmassiv als auch einen fernen Blick auf das Tal der Aure mit all den Serpentinen des Anstiegs.
Wie viele Skistationen nutze auch Piau-Engaly die Tour de France als Werbeplattform. So endete die 15. Etappe der Tour 1999 auf dem Plateau. Mit einem beeindruckenden Solo gelang es Fernando Escartin in seinem typischen Tritt die Favoriten um Lance Amstrong und Alex Zülle auf Distanz zu halten.
Da an der Skistation gleichzeitig Endstation der Sackgasse ist, kann man im Vergleich zu den vielleicht beliebteren Pässe in der Umgebung wie dem Col d’Azet oder dem Col d’Aspin mit wenig Publikumsverkehr auf der Straße rechnen. Kombinieren kann man sie außerdem mit den Sackgassen zum Pla d’Adet, zum Lac de Cap de Long und zum Lac d’Aumar.</desc>
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    <time>2023-04-03T14:17:36Z</time>
    <name>1890 - ES - Arànser</name>
    <cmt>Arànser (auf Spanisch: Aransa) ist ein rustikales Dörflein auf über 1400 m Höhe mit einer Langlaufskistation in der Comarca Cerdanya. Die Skistation ist nicht besonders groß und so etwas wie der Zwilling zu Lles de Cerdanya/Cap del Rec, da der Weg hinauf während der ersten 7,5 Kilometer derselbe ist. Oben neben dem Parkplatz der Skistation steht ein Restaurant mit dem Namen „El Fornell”, es war aber geschlossen, als ich dort war (Juni 2006). Der Weg zur Skistation ist sehr abgelegen, lohnt sich aber allein wegen des urtümlichen Architektur Arànsers, das man auf enger Straße durchquert.</cmt>
    <desc>Arànser (auf Spanisch: Aransa) ist ein rustikales Dörflein auf über 1400 m Höhe mit einer Langlaufskistation in der Comarca Cerdanya. Die Skistation ist nicht besonders groß und so etwas wie der Zwilling zu Lles de Cerdanya/Cap del Rec, da der Weg hinauf während der ersten 7,5 Kilometer derselbe ist. Oben neben dem Parkplatz der Skistation steht ein Restaurant mit dem Namen „El Fornell”, es war aber geschlossen, als ich dort war (Juni 2006). Der Weg zur Skistation ist sehr abgelegen, lohnt sich aber allein wegen des urtümlichen Architektur Arànsers, das man auf enger Straße durchquert.</desc>
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    <time>2023-04-03T12:17:48Z</time>
    <name>1892 - ES - Coll del Sant Crist</name>
    <cmt>Rasos de Peguera in den katalanischen Pyrenäen ist dreierlei. Zum einen ein kleines Bergmassiv nordwestlich von Berga in der Comarca Berguedá. Zum anderen von Barcelona aus die nächstgelegene Skistation, wenn auch wegen Schneemangels Stand jetzt final geschlossen. Und zu guter Letzt und sehr wichtig für die Freunde des Aluminium- oder Carbonesels: eine der anspruchsvollsten Skistation-Auffahrten der Pyrenäensüdseite, die auf Augenhöhe liegt mit ihren Schwestern auf der Nordseite (Hautacam oder Plateau de Beille seien hier erwähnt).
Manche Radsportbegeisterten werden sich erinnern, daß diese Auffahrt bei der Vuelta a España 1999 Etappenziel war. Vuelta a España 1999? War da nicht was? Genau, die gewann Jan Ullrich, der bei der Etappenankunft auf den Rasos auf dem fünften Platz landete.
Interessant an den Rasos de Peguera ist, dass die Auffahrt eigentlich ein Pass ist, d.h. die Skistation kann wegen einer Asphaltierungsoffensive in diesem Teil der Pyrenäen auf zwei verschiedenen Wegen angefahren werden. Wobei die neue Anfahrt am Coll de Fumanya vorbei nicht bis zum Ende asphaltiert ist und mittlerweile nicht mehr ohne Holperprobleme mit dem Rennrad befahren werden kann. In Katalonien ist die Gegend um die Skistation übrigens bekannt, weil man dort im Herbst feine Pilze sammeln kann.
</cmt>
    <desc>Rasos de Peguera in den katalanischen Pyrenäen ist dreierlei. Zum einen ein kleines Bergmassiv nordwestlich von Berga in der Comarca Berguedá. Zum anderen von Barcelona aus die nächstgelegene Skistation, wenn auch wegen Schneemangels Stand jetzt final geschlossen. Und zu guter Letzt und sehr wichtig für die Freunde des Aluminium- oder Carbonesels: eine der anspruchsvollsten Skistation-Auffahrten der Pyrenäensüdseite, die auf Augenhöhe liegt mit ihren Schwestern auf der Nordseite (Hautacam oder Plateau de Beille seien hier erwähnt).
Manche Radsportbegeisterten werden sich erinnern, daß diese Auffahrt bei der Vuelta a España 1999 Etappenziel war. Vuelta a España 1999? War da nicht was? Genau, die gewann Jan Ullrich, der bei der Etappenankunft auf den Rasos auf dem fünften Platz landete.
Interessant an den Rasos de Peguera ist, dass die Auffahrt eigentlich ein Pass ist, d.h. die Skistation kann wegen einer Asphaltierungsoffensive in diesem Teil der Pyrenäen auf zwei verschiedenen Wegen angefahren werden. Wobei die neue Anfahrt am Coll de Fumanya vorbei nicht bis zum Ende asphaltiert ist und mittlerweile nicht mehr ohne Holperprobleme mit dem Rennrad befahren werden kann. In Katalonien ist die Gegend um die Skistation übrigens bekannt, weil man dort im Herbst feine Pilze sammeln kann.
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    <time>2023-04-03T07:08:14Z</time>
    <name>1905 - AND - Arinsal [T]</name>
    <cmt> Arinsal ist ein Dorf gelegen in einem engen Tal nordwestlich von Andorra la Vella. Oberhalb des Dorfes wurde, wie in Andorra so üblich, eine Skistation angelegt, von deren Skipisten aus es nur ein Katzensprung nach Spanien ist. Das Skigebiet von Arinsal wurde vor ein paar Jahren mit dem von Ordino-Arcalis und dem von Pal unter dem Begriff Vallnord zu einem einzigen großen Bereich zusammengeschlossen. Arinsal selbst bietet eine große Anzahl von Hotels und anderen Unterkünften; der Ort lebt aber nicht nur vom Skitourismus, sondern wird auch im Sommer als Ausgangspunkt vieler Wanderwege von Touristen besucht.
Der Weg von Arinsal zu seiner noch etwa 450 hm höher erbauten Skistation ist eine der schönsten Strecken für Rennradfahrer in Andorra. Was wir auf quaeldich.de vorstellen, ist aber nicht nur der letzte Teil der Auffahrt, sondern der komplette Weg von Andorra la Vella bis zum Arinsaler Skigebiet.</cmt>
    <desc> Arinsal ist ein Dorf gelegen in einem engen Tal nordwestlich von Andorra la Vella. Oberhalb des Dorfes wurde, wie in Andorra so üblich, eine Skistation angelegt, von deren Skipisten aus es nur ein Katzensprung nach Spanien ist. Das Skigebiet von Arinsal wurde vor ein paar Jahren mit dem von Ordino-Arcalis und dem von Pal unter dem Begriff Vallnord zu einem einzigen großen Bereich zusammengeschlossen. Arinsal selbst bietet eine große Anzahl von Hotels und anderen Unterkünften; der Ort lebt aber nicht nur vom Skitourismus, sondern wird auch im Sommer als Ausgangspunkt vieler Wanderwege von Touristen besucht.
Der Weg von Arinsal zu seiner noch etwa 450 hm höher erbauten Skistation ist eine der schönsten Strecken für Rennradfahrer in Andorra. Was wir auf quaeldich.de vorstellen, ist aber nicht nur der letzte Teil der Auffahrt, sondern der komplette Weg von Andorra la Vella bis zum Arinsaler Skigebiet.</desc>
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    <name>1905 - ES - Guils-Fontanera [T]</name>
    <cmt>Guils-Fontanera scheint mir die meistbesuchte Langlaufskistation der Comarca Cerdanya zu sein, was vielleicht auf die Nähe zu Puigcerdà zurückzuführen ist. Der Ausgangsort Saneja liegt nur wenige Kilometer nordwestlich der Stadt. Und der Parkplatz der Skistation ist so ausufernd, dass man dort gut und gerne ein Dorf bauen könnte. Die Straße ist auch besser als nach Arànser oder Lles de Cerdanya/Cap del Rec hoch, allerdings bietet der rauhe Asphalt immer noch genug zusätzlichen Rollwiderstand.
Eine Besonderheit hat die Auffahrt noch: wenn ich meiner Karte der Cerdanya trauen darf, so verläuft die spanisch-französische Grenze an zwei Stellen direkt neben der Straße, und zwar in der dritten Kurve hinter Guils de Cerdanya und vor der vorletzten Serpentine des Schlusshangs.</cmt>
    <desc>Guils-Fontanera scheint mir die meistbesuchte Langlaufskistation der Comarca Cerdanya zu sein, was vielleicht auf die Nähe zu Puigcerdà zurückzuführen ist. Der Ausgangsort Saneja liegt nur wenige Kilometer nordwestlich der Stadt. Und der Parkplatz der Skistation ist so ausufernd, dass man dort gut und gerne ein Dorf bauen könnte. Die Straße ist auch besser als nach Arànser oder Lles de Cerdanya/Cap del Rec hoch, allerdings bietet der rauhe Asphalt immer noch genug zusätzlichen Rollwiderstand.
Eine Besonderheit hat die Auffahrt noch: wenn ich meiner Karte der Cerdanya trauen darf, so verläuft die spanisch-französische Grenze an zwei Stellen direkt neben der Straße, und zwar in der dritten Kurve hinter Guils de Cerdanya und vor der vorletzten Serpentine des Schlusshangs.</desc>
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    <time>2022-05-16T16:02:48Z</time>
    <name>1910 - AND - Collada de la Gallina [T]</name>
    <cmt>Der kleine Pass im Südwesten Andorras ist wie geschaffen für Motorradfahrer. Erst seit 2014 ist er vollständig asphaltiert. Die Nordrampe überwindet 975 Höhenmeter auf knapp 12 Kilometern, die neue Südrampe sogar 1.020 Höhenmeter auf ziemlich der gleichen Länge. Egal, welche Anfahrt man wählt, man wird mit mehr als zwei Dutzend knackigen Kehren reichlich beschenkt. Und weil dem Pass im Alltagsverkehr des Kleinstaates keinerlei Bedeutung zukommt, ist er herrlich verkehrsarm.

Achtung: Der Abschnitt von Les Pradines zur Passhöhe ist eine Einbahnstraße und darf nur bergwärts befahren werden. Also nicht vom Pass nach Les Pradines!
Von Civis herauf führt ein schlechter Traktorweg. Allerdings handelt es sich dabei um keinen offiziellen Grenzübergang.
Wurde von den Passknackern zum Nr. 1 Pass in Andorra gewählt.

Sehenswürdigkeiten:
Santuari de la Mare de Deu de Canolitch an der Strecke.</cmt>
    <desc>Der kleine Pass im Südwesten Andorras ist wie geschaffen für Motorradfahrer. Erst seit 2014 ist er vollständig asphaltiert. Die Nordrampe überwindet 975 Höhenmeter auf knapp 12 Kilometern, die neue Südrampe sogar 1.020 Höhenmeter auf ziemlich der gleichen Länge. Egal, welche Anfahrt man wählt, man wird mit mehr als zwei Dutzend knackigen Kehren reichlich beschenkt. Und weil dem Pass im Alltagsverkehr des Kleinstaates keinerlei Bedeutung zukommt, ist er herrlich verkehrsarm.

Achtung: Der Abschnitt von Les Pradines zur Passhöhe ist eine Einbahnstraße und darf nur bergwärts befahren werden. Also nicht vom Pass nach Les Pradines!
Von Civis herauf führt ein schlechter Traktorweg. Allerdings handelt es sich dabei um keinen offiziellen Grenzübergang.
Wurde von den Passknackern zum Nr. 1 Pass in Andorra gewählt.

Sehenswürdigkeiten:
Santuari de la Mare de Deu de Canolitch an der Strecke.</desc>
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    <name>1912 - ES - Cerler-Ampriu [T]</name>
    <cmt>Cerler-Ampriu (eigentlich Aramón-Cerler) ist eins der größten Skigebiete in den südlichen Pyrenäen. Die Skistation liegt in der Provinz Huesca auf der Hochfläche Ampriu (1912 m Höhe) oberhalb des Dorfes Cerler, dem höchstgelegensten Dorf (1540 m) der aragonesischen Pyrenäen. Zu ihr hoch führt eine Sackgasse von der Haupstraße durch das Valle de Benasque her, die nach Norden hin in Richtung französischer Grenze am Aneto, dem mit 3404 m höchsten Gipfel der Pyrenäen, vorbeiführt.
Die Skistation war schon mehrere Male Etappenziel bei der Vuelta a España, zuletzt 2007. Da die Auffahrt zwei kurze Zwischenabfahrten hat, muss man mehr Höhenmeter (ungefährt 780 Hm) zurücklegen als die eigentliche Spanne von ungefähr 715 Hm zwischen dem Start- und dem Endpunkt. Die Auffahrt ist vom Autor auch auf Video festgehalten worden.</cmt>
    <desc>Cerler-Ampriu (eigentlich Aramón-Cerler) ist eins der größten Skigebiete in den südlichen Pyrenäen. Die Skistation liegt in der Provinz Huesca auf der Hochfläche Ampriu (1912 m Höhe) oberhalb des Dorfes Cerler, dem höchstgelegensten Dorf (1540 m) der aragonesischen Pyrenäen. Zu ihr hoch führt eine Sackgasse von der Haupstraße durch das Valle de Benasque her, die nach Norden hin in Richtung französischer Grenze am Aneto, dem mit 3404 m höchsten Gipfel der Pyrenäen, vorbeiführt.
Die Skistation war schon mehrere Male Etappenziel bei der Vuelta a España, zuletzt 2007. Da die Auffahrt zwei kurze Zwischenabfahrten hat, muss man mehr Höhenmeter (ungefährt 780 Hm) zurücklegen als die eigentliche Spanne von ungefähr 715 Hm zwischen dem Start- und dem Endpunkt. Die Auffahrt ist vom Autor auch auf Video festgehalten worden.</desc>
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    <name>1915 - F - Col de Puymorens</name>
    <cmt>Der Col de Puymorens (auf einigen Karten und bei climbbybike auch mit 1920 m Höhe angegeben) muss etwas unbeachtet im Schatten des höchsten Pyrenäenpasses, dem Port d'Envalira leben (Luftlinie 8 km südöstlich), obwohl er seit dem 18. Jahrhundert einer der wichtigsten Verkehrsachsen über den Gebirgshauptkamm bildet.
Dem Radler sei gleich etwas die Angst genommen, dass er sich mit intensivem Transitverkehr herumplagen muss. Denn ähnlich wie der Port d'Envalira wird der Hauptverkehr in einen Tunnel unter dem Pass abgeleitet, und sogar etwas effektiver als am Envalira, weil die unschönen Verbauungen als Folge einer präferierten Zollzone entfallen. Ferner entspannt der Tunnel die gesamte Hauptsteigungszone, zumindest wenn man die Südauffahrt wählt.
Aus Süden überführt der Pass vom Carol-Tal ins Ariège-Tal im Norden. Obwohl bereits südlich des Hauptkamms, kann man den Pass noch innerhalb Frankreichs angehen. Mit Latour-de-Carol ist er dort sogar noch ans Ende des französischen Bahnnetzes angeschlossen. Weil das Ariège-Tal eine große Last an Transitverkehr trägt, wird der Col de Puymorens von Radlern gerne in Kombination mit dem Port d'Envalira und einer Andorra-Querung gefahren, zumal der Höhenmeterverlust in der Verzweigungsmulde nordwestlich des Passes nur gering ist.
Aufgrund der Ausgangshöhen ist die Nordauffahrt deutlich länger als die Südauffahrt. Zwei raumgreifende Schleifen sorgen auf der Südseite für eine moderate Steigung, sodass ein fortgeführter Anstieg zum Port d'Envalira umso härter wirkt.
Während die Nordseite tiefer in das Tal gefurcht ist, beherrscht die Passumgebung wie auch die gesamte Südseite eine recht offene Berglandschaft mit buschiger, ansprechender Vegetation, immer wieder von groben Felsbrocken und gelbem Ginster durchsetzt. Nicht nur auf der Passhöhe bieten sich weite Ausblicke.
Die Tour de France führte seit 1957 schon sechsmal über den Pass, offensichtlich in allen drei denkbaren Varianten, zuletzt 1993. Für das Jahr 2021 ist eine weitere Querung auf der 15. Etappe von Céret nach Andorra-la-Vieille geplant. Der Autor wurde 2004 von zwei trainierenden Profis aus dem Team Cofidis auf der Strecke überholt, was aber mehr nach Spazierfahrt aussah. Vor dem eigentlichen Anstieg durften sie in das Teambegleitauto einsteigen. Der Fahrer des Betreuerautos schien dabei verwundert dem Gepäckradler nachzuschauen, wie er die große Einstiegsserpentine in Angriff nahm. Indes war der Autor verwirrt, wie wenig Power in Trainingsrunden von Profis zu sehen ist; das war nicht das einzige Mal so.
Der Pass verbindet zwei spannende Teilregionen der Pyrenäen. Im Süden bildet die Cerdagne eine sonnenreiche, auch hügelige Hochebene auf ca. 1200 Metern Höhe und mehr, die inmitten der Pyrenäen einen Siedlungsraum eröffnet, der nicht zuletzt vielen sportlichen Aktivitäten dient. Insbesondere der Skisport und ein Höhentrainingszentrum für die französische Olympiamannschaft in Mexiko (1968) hat an den aufsteigenden Hängen am Rande der Hochebene nicht immer architektonisch schöne Spuren hinterlassen.
Was dem Skifahrer teuer, ist dem Radfahrer billig. Auch Rennradler finden hier eine Vielzahl von asphaltierten Pässen und Anstiegen. Wie in Skidestinationen üblich, bilden manche Strecken allerdings etwas unglückliche Sackgassen wie z. B. der Col de Pam, der Lac des Bouillouses, Bolquère Pyrénées oder die Cim de Coma Morera, während Lles de Cerdanya und Arànser weniger umständlich zu erreichen sind.
Das einst katalanische Herrschaftsgebiet der Cerdanya ist heute zwischen Frankreich und Spanien zweigeteilt samt der spanischen Exklave Llívia, in der mit der Farmàcia Esteve eine der ältesten Apotheken Europas (1415 gegründet) heute als Museum besucht werden kann. Neben weiteren bedeutenden historischen Spuren wie etwa Vaubans majestätische Festungsanlage in Mont-Louis (UNESCO-Welterbe) prägt auch ein Symbol der Moderne die Cerdagne: Der Sonnenofen Solaire Félix Trombe in Odeillo (Font Romeu) fokussiert Solarforschung in einem gigantischen Parabolspiegel. Ein geführter Besuch ist zu empfehlen. Die Cerdagne quert ferner der Touristenzug Train jaune in katalanischen Farben und mit offenen Panoramawagen, was auf die radlerischen Anschlussgebiete im Westen mit dem Têt-Tal weist.
Die alternative Nordanbindung erfolgt ab Mont-Louis über den Col de la Quillane und das Capcir ins Aude-Tal. Südöstlich von Puigcerda kann man über den Collada de Toses ins Ripollès vordringen. Wählt man den Coll de la Creueta, dreht sich der Kurs landschaftlich hochkarätig hin zu den verschwiegenen Passpreziosen der Serra Cadí-Moixeró.
Wer seine Füße im Norden in Ax-les-Thermes ins heiße Quellwasser taucht, kann sich über die Qual der Wahl fortgesetzter Touren im Pässebauch der französischen Pyrenäen Gedanken machen. Die Landschaft in den oft feucht behangenen schmalen Tälern ist ein krasses Gegenstück zur Cerdagne. Klettern kann man z. B. über den 2000er Col de Pailhères oder den Col du Chioula, den man als Zufahrt zu den Katharerburgen von Montségur (Col de Montségur) und Puivert nutzen kann.
Gar in die Frühgeschichte der Menschheit entführt die Höhle von Niaux auf dem Weg zum Port de Lers. Fast unbekannt hingegen dürfte die besondere Bedeutung des kleinen Col de Py (bei Foix) für die Kooperation der spanischen Antifaschisten mit der französischen Resistance sein.</cmt>
    <desc>Der Col de Puymorens (auf einigen Karten und bei climbbybike auch mit 1920 m Höhe angegeben) muss etwas unbeachtet im Schatten des höchsten Pyrenäenpasses, dem Port d'Envalira leben (Luftlinie 8 km südöstlich), obwohl er seit dem 18. Jahrhundert einer der wichtigsten Verkehrsachsen über den Gebirgshauptkamm bildet.
Dem Radler sei gleich etwas die Angst genommen, dass er sich mit intensivem Transitverkehr herumplagen muss. Denn ähnlich wie der Port d'Envalira wird der Hauptverkehr in einen Tunnel unter dem Pass abgeleitet, und sogar etwas effektiver als am Envalira, weil die unschönen Verbauungen als Folge einer präferierten Zollzone entfallen. Ferner entspannt der Tunnel die gesamte Hauptsteigungszone, zumindest wenn man die Südauffahrt wählt.
Aus Süden überführt der Pass vom Carol-Tal ins Ariège-Tal im Norden. Obwohl bereits südlich des Hauptkamms, kann man den Pass noch innerhalb Frankreichs angehen. Mit Latour-de-Carol ist er dort sogar noch ans Ende des französischen Bahnnetzes angeschlossen. Weil das Ariège-Tal eine große Last an Transitverkehr trägt, wird der Col de Puymorens von Radlern gerne in Kombination mit dem Port d'Envalira und einer Andorra-Querung gefahren, zumal der Höhenmeterverlust in der Verzweigungsmulde nordwestlich des Passes nur gering ist.
Aufgrund der Ausgangshöhen ist die Nordauffahrt deutlich länger als die Südauffahrt. Zwei raumgreifende Schleifen sorgen auf der Südseite für eine moderate Steigung, sodass ein fortgeführter Anstieg zum Port d'Envalira umso härter wirkt.
Während die Nordseite tiefer in das Tal gefurcht ist, beherrscht die Passumgebung wie auch die gesamte Südseite eine recht offene Berglandschaft mit buschiger, ansprechender Vegetation, immer wieder von groben Felsbrocken und gelbem Ginster durchsetzt. Nicht nur auf der Passhöhe bieten sich weite Ausblicke.
Die Tour de France führte seit 1957 schon sechsmal über den Pass, offensichtlich in allen drei denkbaren Varianten, zuletzt 1993. Für das Jahr 2021 ist eine weitere Querung auf der 15. Etappe von Céret nach Andorra-la-Vieille geplant. Der Autor wurde 2004 von zwei trainierenden Profis aus dem Team Cofidis auf der Strecke überholt, was aber mehr nach Spazierfahrt aussah. Vor dem eigentlichen Anstieg durften sie in das Teambegleitauto einsteigen. Der Fahrer des Betreuerautos schien dabei verwundert dem Gepäckradler nachzuschauen, wie er die große Einstiegsserpentine in Angriff nahm. Indes war der Autor verwirrt, wie wenig Power in Trainingsrunden von Profis zu sehen ist; das war nicht das einzige Mal so.
Der Pass verbindet zwei spannende Teilregionen der Pyrenäen. Im Süden bildet die Cerdagne eine sonnenreiche, auch hügelige Hochebene auf ca. 1200 Metern Höhe und mehr, die inmitten der Pyrenäen einen Siedlungsraum eröffnet, der nicht zuletzt vielen sportlichen Aktivitäten dient. Insbesondere der Skisport und ein Höhentrainingszentrum für die französische Olympiamannschaft in Mexiko (1968) hat an den aufsteigenden Hängen am Rande der Hochebene nicht immer architektonisch schöne Spuren hinterlassen.
Was dem Skifahrer teuer, ist dem Radfahrer billig. Auch Rennradler finden hier eine Vielzahl von asphaltierten Pässen und Anstiegen. Wie in Skidestinationen üblich, bilden manche Strecken allerdings etwas unglückliche Sackgassen wie z. B. der Col de Pam, der Lac des Bouillouses, Bolquère Pyrénées oder die Cim de Coma Morera, während Lles de Cerdanya und Arànser weniger umständlich zu erreichen sind.
Das einst katalanische Herrschaftsgebiet der Cerdanya ist heute zwischen Frankreich und Spanien zweigeteilt samt der spanischen Exklave Llívia, in der mit der Farmàcia Esteve eine der ältesten Apotheken Europas (1415 gegründet) heute als Museum besucht werden kann. Neben weiteren bedeutenden historischen Spuren wie etwa Vaubans majestätische Festungsanlage in Mont-Louis (UNESCO-Welterbe) prägt auch ein Symbol der Moderne die Cerdagne: Der Sonnenofen Solaire Félix Trombe in Odeillo (Font Romeu) fokussiert Solarforschung in einem gigantischen Parabolspiegel. Ein geführter Besuch ist zu empfehlen. Die Cerdagne quert ferner der Touristenzug Train jaune in katalanischen Farben und mit offenen Panoramawagen, was auf die radlerischen Anschlussgebiete im Westen mit dem Têt-Tal weist.
Die alternative Nordanbindung erfolgt ab Mont-Louis über den Col de la Quillane und das Capcir ins Aude-Tal. Südöstlich von Puigcerda kann man über den Collada de Toses ins Ripollès vordringen. Wählt man den Coll de la Creueta, dreht sich der Kurs landschaftlich hochkarätig hin zu den verschwiegenen Passpreziosen der Serra Cadí-Moixeró.
Wer seine Füße im Norden in Ax-les-Thermes ins heiße Quellwasser taucht, kann sich über die Qual der Wahl fortgesetzter Touren im Pässebauch der französischen Pyrenäen Gedanken machen. Die Landschaft in den oft feucht behangenen schmalen Tälern ist ein krasses Gegenstück zur Cerdagne. Klettern kann man z. B. über den 2000er Col de Pailhères oder den Col du Chioula, den man als Zufahrt zu den Katharerburgen von Montségur (Col de Montségur) und Puivert nutzen kann.
Gar in die Frühgeschichte der Menschheit entführt die Höhle von Niaux auf dem Weg zum Port de Lers. Fast unbekannt hingegen dürfte die besondere Bedeutung des kleinen Col de Py (bei Foix) für die Kooperation der spanischen Antifaschisten mit der französischen Resistance sein.</desc>
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    <name>1917 - ES - Estany de Sant Maurici [T]</name>
    <cmt> Der Estany de Sant Maurici ist ein Bergsee gelegen in den katalanischen Pyrenäen (Comarca Pallars Sobirà), oder genauer: im Ostteil des Parc Nacional d’Aigüestortes i Estany de Sant Maurici. Über den Nationalpark steht schon einiges in der Beschreibung der Auffahrt nach Aigüestortes, weswegen wir in dieser Beschreibung keine langweiligen Informationen wiederholen wollen. Der See, auf natürliche Weise entstanden und durch einen Damm erweitert, ist der Hauptanziehungspunkt des Nationalparks. Das hängt nicht nur mit dem beeindruckenden Bergkessel um den See herum zusammen, sondern mit seiner umstandslosen Erreichbarkeit; man kann sich gegen Entgelt in den Landrovern der Verwaltung des Nationalparks bis an den Staudamm bringen lassen.
Die Straße zum See aus dem Vall d’Àneu über das Dorf Espot hinauf ist vollständig asphaltiert (abgesehen von ein paar großen Schlaglöchern), aber ab einem Parkplatz oberhalb der Ortschaft für den normalen Verkehr gesperrt. Den Landrovern sollte man defensiv begegnen, sie sind die Könige der Straße, ähnlich wie die Postbusse an der Grossen Scheidegg. Espot zieht nicht nur im Sommer Besucher an durch den Nationalpark, sondern auch im Winter durch das südlich des Dorfes gelegene Skigebiet Super-Espot.
Der See wird überragt von dem über 2700 m hohen markanten Doppelgipfel der Encantats, so genannt, weil sich die Felstürme wie zwei Verliebte eng aneinanderschmiegen. Er ist neben dem Pedraforca (siehe Beschreibung des Coll de Josa) der möglicherweise am meisten fotografierte Berg in Katalonien.
Das obere Pallars bietet herrliche Berglandschaften, wie es in den Südpyrenäen kaum schöner geht. Allerdings ist es dort mangels eines großflächig ausgebauten Straßennetzes schwierig, mit dem Rennrad große Runden zu drehen. So begnügen sich viele damit, Sackgassen hinauf- und hinunterzufahren. Der Weg zum Estany de Sant Maurici ist keine klassische Rennradstrecke, aber wer sich in Katalonien fürs Bergradeln interessiert, der kommt um diese Auffahrt wegen des sensationellen Ambientes am See nicht herum. Vom See aus könnte man mit dem MTB noch höher in die Mitte des Nationalparks hinein und über den über 2400 m hohen Portarró d’Espot auf die westliche Seite, aber am Eingang bei den Parkplätzen wird man ausdrücklich angewiesen, dies zu unterlassen.
Andere aparte Sackgassen in der Nähe des Estany de Sant Maurici sind die Auffahrten zur den Skistationen Port-Ainé und Tavascan. Über den Port de la Bonaigua kann man vom Pallars auf die Pyrenäennordseite wechseln oder über den Port del Cantó in die Gegend um La Seu d’Urgell.</cmt>
    <desc> Der Estany de Sant Maurici ist ein Bergsee gelegen in den katalanischen Pyrenäen (Comarca Pallars Sobirà), oder genauer: im Ostteil des Parc Nacional d’Aigüestortes i Estany de Sant Maurici. Über den Nationalpark steht schon einiges in der Beschreibung der Auffahrt nach Aigüestortes, weswegen wir in dieser Beschreibung keine langweiligen Informationen wiederholen wollen. Der See, auf natürliche Weise entstanden und durch einen Damm erweitert, ist der Hauptanziehungspunkt des Nationalparks. Das hängt nicht nur mit dem beeindruckenden Bergkessel um den See herum zusammen, sondern mit seiner umstandslosen Erreichbarkeit; man kann sich gegen Entgelt in den Landrovern der Verwaltung des Nationalparks bis an den Staudamm bringen lassen.
Die Straße zum See aus dem Vall d’Àneu über das Dorf Espot hinauf ist vollständig asphaltiert (abgesehen von ein paar großen Schlaglöchern), aber ab einem Parkplatz oberhalb der Ortschaft für den normalen Verkehr gesperrt. Den Landrovern sollte man defensiv begegnen, sie sind die Könige der Straße, ähnlich wie die Postbusse an der Grossen Scheidegg. Espot zieht nicht nur im Sommer Besucher an durch den Nationalpark, sondern auch im Winter durch das südlich des Dorfes gelegene Skigebiet Super-Espot.
Der See wird überragt von dem über 2700 m hohen markanten Doppelgipfel der Encantats, so genannt, weil sich die Felstürme wie zwei Verliebte eng aneinanderschmiegen. Er ist neben dem Pedraforca (siehe Beschreibung des Coll de Josa) der möglicherweise am meisten fotografierte Berg in Katalonien.
Das obere Pallars bietet herrliche Berglandschaften, wie es in den Südpyrenäen kaum schöner geht. Allerdings ist es dort mangels eines großflächig ausgebauten Straßennetzes schwierig, mit dem Rennrad große Runden zu drehen. So begnügen sich viele damit, Sackgassen hinauf- und hinunterzufahren. Der Weg zum Estany de Sant Maurici ist keine klassische Rennradstrecke, aber wer sich in Katalonien fürs Bergradeln interessiert, der kommt um diese Auffahrt wegen des sensationellen Ambientes am See nicht herum. Vom See aus könnte man mit dem MTB noch höher in die Mitte des Nationalparks hinein und über den über 2400 m hohen Portarró d’Espot auf die westliche Seite, aber am Eingang bei den Parkplätzen wird man ausdrücklich angewiesen, dies zu unterlassen.
Andere aparte Sackgassen in der Nähe des Estany de Sant Maurici sind die Auffahrten zur den Skistationen Port-Ainé und Tavascan. Über den Port de la Bonaigua kann man vom Pallars auf die Pyrenäennordseite wechseln oder über den Port del Cantó in die Gegend um La Seu d’Urgell.</desc>
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    <name>1920 - ES - Coll de la Creueta</name>
    <cmt>Der Coll de la Creueta liegt in der Serra de Moixerò in den katalanischen Pyrenäen, Luftlinie etwa 25 km südöstlich von Andorra entfernt. Die knapp 42 km lange Strecke über den Pass verbindet Pobla de Lillet im Süden mit der Cerdanya im Norden. Während die Nordanfahrt ein wenig langweilig ist, zählen die Südanfahrt von Pobla de Lillet und ihre Variante von Gombrèn zu den schönsten Auffahrten in Katalonien.
Genau dort, wo sich die beiden Südanfahrten vereinen, findet man das Bergdorf Castellar de n’Hug (gesprochen ungefähr: „Kastellja da Nug“), hoch oben in den Bergen des Berguedà genau an der östlichen Grenze zwischen dem Naturpark Cadí-Moixeró und der Serra de Montgrony. Dort findet jeden Sommer am letzten Sonntag im August ein besonderer Wettbewerb stattfindet. Schäfer aus allen Ecken der Pyrenäen versammeln sich und küren den besten Gos d’Atura. Wer es genau wissen will, ein Gos d’Atura ist ein putzig aussehender, langhaariger Pyrenäen-Schäferhund.
In der Region finden sich noch manche andere Pässe, mit denen sich der Coll de la Creueta verbinden lässt. Von Pobla de Lillet aus erreicht man nach Süden hin das Santuari de la Mare de Deú de Falgars und die Collada de Sobirana, über die man nach Guardiola de Berguedà abfährt (was natürlich auch einfacher nach Westen durchs Tal den Llobregat entlang ginge). Etwas nordöstlich liegt die Collada de Toses, die man von der Creueta her mit ein bißchen Auf und Ab über den Pla d’Anyella erreicht oder ebenfalls von der Cerdanya aus anfahren kann. Die B-402, die man in Pobla de Lillet verlässt, führt in östlicher Richtung zum Coll de Merolla. Und etwas weiter westlich reicht eine Straße hoch zum Coll de Pal in die wunderschöne Bergwelt des Puigllançada, einem der bekanntesten Berge Kataloniens.</cmt>
    <desc>Der Coll de la Creueta liegt in der Serra de Moixerò in den katalanischen Pyrenäen, Luftlinie etwa 25 km südöstlich von Andorra entfernt. Die knapp 42 km lange Strecke über den Pass verbindet Pobla de Lillet im Süden mit der Cerdanya im Norden. Während die Nordanfahrt ein wenig langweilig ist, zählen die Südanfahrt von Pobla de Lillet und ihre Variante von Gombrèn zu den schönsten Auffahrten in Katalonien.
Genau dort, wo sich die beiden Südanfahrten vereinen, findet man das Bergdorf Castellar de n’Hug (gesprochen ungefähr: „Kastellja da Nug“), hoch oben in den Bergen des Berguedà genau an der östlichen Grenze zwischen dem Naturpark Cadí-Moixeró und der Serra de Montgrony. Dort findet jeden Sommer am letzten Sonntag im August ein besonderer Wettbewerb stattfindet. Schäfer aus allen Ecken der Pyrenäen versammeln sich und küren den besten Gos d’Atura. Wer es genau wissen will, ein Gos d’Atura ist ein putzig aussehender, langhaariger Pyrenäen-Schäferhund.
In der Region finden sich noch manche andere Pässe, mit denen sich der Coll de la Creueta verbinden lässt. Von Pobla de Lillet aus erreicht man nach Süden hin das Santuari de la Mare de Deú de Falgars und die Collada de Sobirana, über die man nach Guardiola de Berguedà abfährt (was natürlich auch einfacher nach Westen durchs Tal den Llobregat entlang ginge). Etwas nordöstlich liegt die Collada de Toses, die man von der Creueta her mit ein bißchen Auf und Ab über den Pla d’Anyella erreicht oder ebenfalls von der Cerdanya aus anfahren kann. Die B-402, die man in Pobla de Lillet verlässt, führt in östlicher Richtung zum Coll de Merolla. Und etwas weiter westlich reicht eine Straße hoch zum Coll de Pal in die wunderschöne Bergwelt des Puigllançada, einem der bekanntesten Berge Kataloniens.</desc>
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    <name>1930 - ES - Tuixent-La Vansa [T]</name>
    <cmt>Über die Skistation Tuixent-La Vansa gibt es nicht viel zu berichten. Das Skigebiet liegt auf der Hochfläche Pla de l’Arp am Nordrand des Port del Comte in der Comarca Alt Urgell. Im Sommer wirkt es so verlassen, dass man Zweifel haben kann, ob die Station im Winter überhaupt noch in Betrieb ist. Auf jeden Fall wurden dort oben keine alpinen Abfahrten angelegt, sondern Langlaufloipen, und eine Homepage haben sie auch.
Ein Abstecher in diese Bergregion lohnt sich trotzdem, da der Coll de Port, von dessen Passhöhe die Stichstraße zur Skistation abgeht, von beiden Seiten ein Schmankerl ist. Und wenn man den Coll schon einmal geschafft hat, kann man sich überlegen, ob man die letzten recht schlecht beschaffenen drei Kilometer bis zur Skistation noch dranhängt.
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    <desc>Über die Skistation Tuixent-La Vansa gibt es nicht viel zu berichten. Das Skigebiet liegt auf der Hochfläche Pla de l’Arp am Nordrand des Port del Comte in der Comarca Alt Urgell. Im Sommer wirkt es so verlassen, dass man Zweifel haben kann, ob die Station im Winter überhaupt noch in Betrieb ist. Auf jeden Fall wurden dort oben keine alpinen Abfahrten angelegt, sondern Langlaufloipen, und eine Homepage haben sie auch.
Ein Abstecher in diese Bergregion lohnt sich trotzdem, da der Coll de Port, von dessen Passhöhe die Stichstraße zur Skistation abgeht, von beiden Seiten ein Schmankerl ist. Und wenn man den Coll schon einmal geschafft hat, kann man sich überlegen, ob man die letzten recht schlecht beschaffenen drei Kilometer bis zur Skistation noch dranhängt.
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    <name>1937 - ES - Port del Comte</name>
    <cmt>Serra del Port del Comte ist der Name eines Pyrenäengebirgsstocks im Nordteil der Comarca Solsona, mit dem Pedró dels Quatre Batlles (knapp 2400 m hoch) als höchstem Gipfel. Das Gebirge ist sehr prominent und gerade von Osten, vom Berguedà her, einfach zu erkennen. An seiner Ostseite hat sich auf um die 1700 m Höhe herum eine Ansiedlung mitsamt Skigebiet etabliert.
Da es von Sant Llorenç de Morunys aus zur urbanización Port del Comte hoch zwei Anfahrten gibt, nämlich eine über den Coll de Jou und die andere durch das Vall de Lord über den Ort Coma in Richtung Coll de Port (bitte nicht verwechseln mit dem Col de Port in der Ariège), kann man Port del Comte als Pass in einem Rundkurs fahren, mit der Passhöhe am höchsten Punkt der Hauptstraße mit den aufgereihten Chalets links und rechts (ca. 1680 m Höhe).
Diese Passhöhe ist aber nicht der höchste Punkt, den man auf den asphaltierten Wegen der Ansiedlung erreichen kann. Bis 2009 endete der Asphalt am Refugi Bages oberhalb des großen Hotels Serhs Ski Port del Comte auf 1760 m Höhe. Dann baute man die Piste zum Pàrquing Estivella aus, wodurch man sich in der Skistation mittlerweile bis nahe an die magische 2000 m-Grenze herantasten kann. Wer weiss, ob sie in der Zukunft nicht noch einen Bergpfad entdecken, der ausbauwürdig erscheint und noch höher reicht...
Der Ansiedlung einen Besuch abzustatten, sei jedem ans Herz gelegt, der in den Südpyrenäen unterwegs ist. Und zwar deswegen, weil die Straße zwischen dem Coll de Jou und der Ansiedlung eine tolle Panoramastrecke ist, von der man tief ins Vall de Lord und zu den Serpentinen des Coll de Port blickt. Der Aufstieg bis zum Parkplatz ist eine zweischneidige Sache. Auf der einen Seite lockt die Höhe, denn über 1900 m kommt man nicht allzu oft in den Pyrenäen hinauf. Auf der anderen Seite ist sowohl der Weg zum Endpunkt als auch selbiger ziemlich dröge und die Landschaft von den Skianlagen verwüstet. Die Aktion fällt also unter die Rubrik „Kann man machen, muss man aber nicht“</cmt>
    <desc>Serra del Port del Comte ist der Name eines Pyrenäengebirgsstocks im Nordteil der Comarca Solsona, mit dem Pedró dels Quatre Batlles (knapp 2400 m hoch) als höchstem Gipfel. Das Gebirge ist sehr prominent und gerade von Osten, vom Berguedà her, einfach zu erkennen. An seiner Ostseite hat sich auf um die 1700 m Höhe herum eine Ansiedlung mitsamt Skigebiet etabliert.
Da es von Sant Llorenç de Morunys aus zur urbanización Port del Comte hoch zwei Anfahrten gibt, nämlich eine über den Coll de Jou und die andere durch das Vall de Lord über den Ort Coma in Richtung Coll de Port (bitte nicht verwechseln mit dem Col de Port in der Ariège), kann man Port del Comte als Pass in einem Rundkurs fahren, mit der Passhöhe am höchsten Punkt der Hauptstraße mit den aufgereihten Chalets links und rechts (ca. 1680 m Höhe).
Diese Passhöhe ist aber nicht der höchste Punkt, den man auf den asphaltierten Wegen der Ansiedlung erreichen kann. Bis 2009 endete der Asphalt am Refugi Bages oberhalb des großen Hotels Serhs Ski Port del Comte auf 1760 m Höhe. Dann baute man die Piste zum Pàrquing Estivella aus, wodurch man sich in der Skistation mittlerweile bis nahe an die magische 2000 m-Grenze herantasten kann. Wer weiss, ob sie in der Zukunft nicht noch einen Bergpfad entdecken, der ausbauwürdig erscheint und noch höher reicht...
Der Ansiedlung einen Besuch abzustatten, sei jedem ans Herz gelegt, der in den Südpyrenäen unterwegs ist. Und zwar deswegen, weil die Straße zwischen dem Coll de Jou und der Ansiedlung eine tolle Panoramastrecke ist, von der man tief ins Vall de Lord und zu den Serpentinen des Coll de Port blickt. Der Aufstieg bis zum Parkplatz ist eine zweischneidige Sache. Auf der einen Seite lockt die Höhe, denn über 1900 m kommt man nicht allzu oft in den Pyrenäen hinauf. Auf der anderen Seite ist sowohl der Weg zum Endpunkt als auch selbiger ziemlich dröge und die Landschaft von den Skianlagen verwüstet. Die Aktion fällt also unter die Rubrik „Kann man machen, muss man aber nicht“</desc>
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    <name>1940 - ES - Collet de les Barraques [T]</name>
    <cmt>Fährt man auf der N-260 von Ribes de Freser hoch zur Collada de Toses, springt einem in Planoles das Hinweisschild zum 2000 m hohen Collet de les Barraques quasi vor das Fahrrad. Aber hallo, ein unbekannter 2000er auf der Südseite der Pyrenäen? Nun ja, sehr wohl ist das Pässlein (collet) unbekannt, aber leider nicht so hoch wie angegeben.
Der Barraques liegt auf einem Bergkamm, der südlich des Puigmal vom Pyrenäenhauptkamm aus nach Südosten abzweigt. Als Übergang ist er ausgewiesen, weil es einen Weg über ihn gibt, der das Tal des Rigard mit dem Hochtal des Bachs Tosa verbindet. Auf der Südseite ist der Weg aus nicht nachvollziehbaren Gründen asphaltiert, und das sogar ziemlich gut, bis auf vereinzelte Schlaglöcher. Auf der Nordseite führt ein Waldweg runter zum Bach und geht dann in eine Piste über, die in Richtung des Weilers Vilamanya verläuft.
Der Anstieg zum Barraques ist kein Rennrad-Hotspot auf der Südseite der Pyrenäen, wird aber von lokalen Radlern doch gern genutzt, weil die Straße fast verkehrsfrei und die Steigung wunderbar gleichmäßig ist. Man glaubt es kaum, aber obwohl es oben auf der Passhöhe für nichts anderes Platz hat als für eine Kuhweide, ließ man dort einmal ein Profirennen enden. Es war eine Etappe der Volta a Catalunya im Jahr 1984. Wo die Organisation damals die ganze Infrastruktur aufgebaut hatte, bleibt ein Rätsel, über das man nachdenken kann, während man von der Passhöhe aus im Norden den mächtigen Puigmal bewundert und nach Süden hin den Blick über die Serra de Montgrony schweifen lässt.</cmt>
    <desc>Fährt man auf der N-260 von Ribes de Freser hoch zur Collada de Toses, springt einem in Planoles das Hinweisschild zum 2000 m hohen Collet de les Barraques quasi vor das Fahrrad. Aber hallo, ein unbekannter 2000er auf der Südseite der Pyrenäen? Nun ja, sehr wohl ist das Pässlein (collet) unbekannt, aber leider nicht so hoch wie angegeben.
Der Barraques liegt auf einem Bergkamm, der südlich des Puigmal vom Pyrenäenhauptkamm aus nach Südosten abzweigt. Als Übergang ist er ausgewiesen, weil es einen Weg über ihn gibt, der das Tal des Rigard mit dem Hochtal des Bachs Tosa verbindet. Auf der Südseite ist der Weg aus nicht nachvollziehbaren Gründen asphaltiert, und das sogar ziemlich gut, bis auf vereinzelte Schlaglöcher. Auf der Nordseite führt ein Waldweg runter zum Bach und geht dann in eine Piste über, die in Richtung des Weilers Vilamanya verläuft.
Der Anstieg zum Barraques ist kein Rennrad-Hotspot auf der Südseite der Pyrenäen, wird aber von lokalen Radlern doch gern genutzt, weil die Straße fast verkehrsfrei und die Steigung wunderbar gleichmäßig ist. Man glaubt es kaum, aber obwohl es oben auf der Passhöhe für nichts anderes Platz hat als für eine Kuhweide, ließ man dort einmal ein Profirennen enden. Es war eine Etappe der Volta a Catalunya im Jahr 1984. Wo die Organisation damals die ganze Infrastruktur aufgebaut hatte, bleibt ein Rätsel, über das man nachdenken kann, während man von der Passhöhe aus im Norden den mächtigen Puigmal bewundert und nach Süden hin den Blick über die Serra de Montgrony schweifen lässt.</desc>
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    <name>1940 - ES - Plan de la Besurta [T]</name>
    <cmt>Der Refugio de la Renclusa liegt am Ende des langen Valle de Benasque im Gebiet des Maladeta-Gebirge. Das Tal mit dem Sommer- und Winterkurort Benasque liegt südlich der unter Radfahrern bekannteren französischen Ortschaft Bagnères de Luchon, die einst geplante Verbindung über den Hauptkamm der Pyrenäen wurde allerdings nie vollendet.

Nicht nur die Auffahrt hinter Benasque bildet ein prächtiges Erlebnis, sondern auch die Zufahrt aus Süden nach Castejón. Hier fährt man durch die immer schmaler werdende Schlucht Congosto de Ventamillo – ein Highlight der südlichen Pyrenäen!</cmt>
    <desc>Der Refugio de la Renclusa liegt am Ende des langen Valle de Benasque im Gebiet des Maladeta-Gebirge. Das Tal mit dem Sommer- und Winterkurort Benasque liegt südlich der unter Radfahrern bekannteren französischen Ortschaft Bagnères de Luchon, die einst geplante Verbindung über den Hauptkamm der Pyrenäen wurde allerdings nie vollendet.

Nicht nur die Auffahrt hinter Benasque bildet ein prächtiges Erlebnis, sondern auch die Zufahrt aus Süden nach Castejón. Hier fährt man durch die immer schmaler werdende Schlucht Congosto de Ventamillo – ein Highlight der südlichen Pyrenäen!</desc>
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    <name>1952 - ES - Masella - Coma Oriola [T]</name>
    <cmt>Der Name Masella - Coma Oriola steht für eine Skistation, die am Nordhang des Tosa d'Alp in der Serra del Moixeró erbaut wurde und zum Skigebiet von Masella gehört. Masella, gelegen an der Straße zwischen Alp in der Cerdanya und der großen Skiortschaft La Molina, ist im Grunde genommen kein wirkliches Dorf, sondern nur eine Ansammlung von Apartmentgebäuden. Die Skistation Coma Oriola, benannt nach einem benachbarten Hochtal, ist klein und eher spartanisch ausgestattet, ein Parkplatz und ein Haus mit Kasse und Sandwichbar (im Sommer geschlossen).
Fährt man in Masella Ski, muss man nicht notwendigerweise mit dem Auto zur Skistation, es gibt auch Lifte von Masella direkt aus zu anderen Abschnitten des Skigebiets (Pla de Corda oder Cap del Bosc beispielsweise). Verbunden ist das Skigebiet mit dem Nachbar La Molina auf der Nordseite des Puigllançada (zwischen dem Tosa d'Alp und dem Puigllançada liegt übrigens der Coll de Pal). Zusammen sind La Molina und Masella das drittgrößte Skigebiet der Pyrenäen.

Vom Parkplatz der Skistation Coma Oriola hat man eine geniale Aussicht über die westliche Cerdanya, von der manche Rennradfahrer angelockt werden. Leider ist die Straße dort hinauf abschnittsweise ziemlich zerlöchert. Man muss diesen Anstieg nicht notwendigerweise in seinem Palmarés haben, aber da es sich um einen der höchsten asphaltierten Punkte handelt, die in Katalonien mit dem Rennrad erreichbar sind, mag der eine oder andere nicht widerstehen können.</cmt>
    <desc>Der Name Masella - Coma Oriola steht für eine Skistation, die am Nordhang des Tosa d'Alp in der Serra del Moixeró erbaut wurde und zum Skigebiet von Masella gehört. Masella, gelegen an der Straße zwischen Alp in der Cerdanya und der großen Skiortschaft La Molina, ist im Grunde genommen kein wirkliches Dorf, sondern nur eine Ansammlung von Apartmentgebäuden. Die Skistation Coma Oriola, benannt nach einem benachbarten Hochtal, ist klein und eher spartanisch ausgestattet, ein Parkplatz und ein Haus mit Kasse und Sandwichbar (im Sommer geschlossen).
Fährt man in Masella Ski, muss man nicht notwendigerweise mit dem Auto zur Skistation, es gibt auch Lifte von Masella direkt aus zu anderen Abschnitten des Skigebiets (Pla de Corda oder Cap del Bosc beispielsweise). Verbunden ist das Skigebiet mit dem Nachbar La Molina auf der Nordseite des Puigllançada (zwischen dem Tosa d'Alp und dem Puigllançada liegt übrigens der Coll de Pal). Zusammen sind La Molina und Masella das drittgrößte Skigebiet der Pyrenäen.

Vom Parkplatz der Skistation Coma Oriola hat man eine geniale Aussicht über die westliche Cerdanya, von der manche Rennradfahrer angelockt werden. Leider ist die Straße dort hinauf abschnittsweise ziemlich zerlöchert. Man muss diesen Anstieg nicht notwendigerweise in seinem Palmarés haben, aber da es sich um einen der höchsten asphaltierten Punkte handelt, die in Katalonien mit dem Rennrad erreichbar sind, mag der eine oder andere nicht widerstehen können.</desc>
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    <time>2023-04-03T15:12:04Z</time>
    <name>1980 - ES - Port Ainé [T]</name>
    <cmt>In Sort, dem Hauptort der Comarca Pallars-Sobirà im Nordwesten Kataloniens, geht eine Goldhexe um. Aber sie hat keine warzige Nase, fliegt nicht im Mondschein auf einem Besen durch die Nacht, sondern lässt die Kassen klingeln. Was verbirgt sich dahinter? Eine Lotterieverkaufsstelle namens „Bruixa d´Or“. Dort wurden vor Jahren einmal Lose der spanischen Weihnachtslotterie verkauft, die einigen Bewohnern des Dorfs den vorzeitigen Ruhestand möglich machten. Und da das katalanische Wort „Sort” auch noch „Glück” bedeutet, strömen seitdem jedes Jahr Glücksjäger aus ganz Spanien herbei - in der Hoffnung, das große Los zu kaufen.
Daneben ist die Gegend auch ein Paradies für Sportler. Im Sommer Wandern im Nationalpark Aigües Tortes, Rafting auf dem Fluss Noguera Pallaresa, im Winter Skifahren. Und natürlich Radfahren. Es lockt der Port de la Bonaigua, der höchste Pass Kataloniens, oder der Port del Cantó. Zudem gibt es Wege hoch zu einigen Skistationen, von denen der nach Port-Ainé wohl der anspruchsvollste ist.
Port-Ainé hat oben ein 3-Sterne-Hotel, das von sich behauptet, das höchstgelegene Hotel der Pyrenäen zu sein. Im Grunde genommen ist die Auffahrt wie geschaffen für den professionellen Radsport: sie ist nämlich ziemlich lang und noch dazu steil genug ist, um ein spannendes Rennen möglich zu machen. Weiterhin bieten sich tolle Ausblicke, und oben hat es Platz genug für alle Funktionäre, Werbefuzzis und lokale Honoratioren. Über die beiden oben genannten Pässe gibt es zudem Verbindungen sowohl in Richtung Vall d'Aran und weiter nach Frankreich als auch nach Seu d'Urgell und weiter nach Andorra, so dass sich eine schöne Etappe zusammenbauen ließe. Stand jetzt (2021) hat aber nur die Volta a Catalunya diese Voraussetzungen genutzt.
Für Mountainbiker ist die Strecke übrigens eine Alternative zum Port del Cantó, da etwa 6 Kilometer vor dem Hotel eine Piste in Richtung des nächsten Skigebiets von Sant Joan de l'Erm abzweigt. Von dort aus führt dann eine asphaltierte Straße über Castellbò runter nach Seu d'Urgell.</cmt>
    <desc>In Sort, dem Hauptort der Comarca Pallars-Sobirà im Nordwesten Kataloniens, geht eine Goldhexe um. Aber sie hat keine warzige Nase, fliegt nicht im Mondschein auf einem Besen durch die Nacht, sondern lässt die Kassen klingeln. Was verbirgt sich dahinter? Eine Lotterieverkaufsstelle namens „Bruixa d´Or“. Dort wurden vor Jahren einmal Lose der spanischen Weihnachtslotterie verkauft, die einigen Bewohnern des Dorfs den vorzeitigen Ruhestand möglich machten. Und da das katalanische Wort „Sort” auch noch „Glück” bedeutet, strömen seitdem jedes Jahr Glücksjäger aus ganz Spanien herbei - in der Hoffnung, das große Los zu kaufen.
Daneben ist die Gegend auch ein Paradies für Sportler. Im Sommer Wandern im Nationalpark Aigües Tortes, Rafting auf dem Fluss Noguera Pallaresa, im Winter Skifahren. Und natürlich Radfahren. Es lockt der Port de la Bonaigua, der höchste Pass Kataloniens, oder der Port del Cantó. Zudem gibt es Wege hoch zu einigen Skistationen, von denen der nach Port-Ainé wohl der anspruchsvollste ist.
Port-Ainé hat oben ein 3-Sterne-Hotel, das von sich behauptet, das höchstgelegene Hotel der Pyrenäen zu sein. Im Grunde genommen ist die Auffahrt wie geschaffen für den professionellen Radsport: sie ist nämlich ziemlich lang und noch dazu steil genug ist, um ein spannendes Rennen möglich zu machen. Weiterhin bieten sich tolle Ausblicke, und oben hat es Platz genug für alle Funktionäre, Werbefuzzis und lokale Honoratioren. Über die beiden oben genannten Pässe gibt es zudem Verbindungen sowohl in Richtung Vall d'Aran und weiter nach Frankreich als auch nach Seu d'Urgell und weiter nach Andorra, so dass sich eine schöne Etappe zusammenbauen ließe. Stand jetzt (2021) hat aber nur die Volta a Catalunya diese Voraussetzungen genutzt.
Für Mountainbiker ist die Strecke übrigens eine Alternative zum Port del Cantó, da etwa 6 Kilometer vor dem Hotel eine Piste in Richtung des nächsten Skigebiets von Sant Joan de l'Erm abzweigt. Von dort aus führt dann eine asphaltierte Straße über Castellbò runter nach Seu d'Urgell.</desc>
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    <name>1985 - ES - Lles de Cerdanya [T]</name>
    <cmt>Die Cerdanya (französisch: Cerdagne) ist eine große, landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochfläche im östlichen Teil der Pyrenäen, die nach Westen hin ins Tal des Segre übergeht. Für Radfahrer liegt sie günstig auf dem Weg von Andorra Richtung Mittelmeer oder umgekehrt. Der größte Teil der Cerdanya gehört zu Spanien, es gibt sogar eine spanische Exklave (Llívia) in Frankreich. Die merkwürdige Aufteilung der Region ist eins der Ergebnisse des zwischen den beiden Ländern geschlossenen Pyrenäenfriedens von 1659; Frankreich erhielt damals alle Dörfer des Nordteils der Cerdanya, Llívia hatte aber Stadtstatus.
In der Cerdanya gibt es jede Menge Skistationen und Dörfer in den Bergen, daher natürlich auch jede Menge Auffahrten für den bergerprobten Radfahrer. Die höchstgelegenste Skistation im katalanischen Teil der Cerdanya ist die Langlaufskistation von Lles de Cerdanya mit dem Ausflugslokal Cap del Rec.
Cap del Rec macht einen entspannenden Eindruck, hier lässt es sich prima abhängen, wenn sich im Sommer im Tal des Segre die Hitze staut. An dem Restaurant vorbei führt eine Schotterpiste noch 11 km weiter bis zu zwei kleinen Bergseen, den Estanys de la Pera. Angeblich soll das eine der schönsten Strecken für Mountainbiker in Katalonien sein.
</cmt>
    <desc>Die Cerdanya (französisch: Cerdagne) ist eine große, landwirtschaftlich intensiv genutzte Hochfläche im östlichen Teil der Pyrenäen, die nach Westen hin ins Tal des Segre übergeht. Für Radfahrer liegt sie günstig auf dem Weg von Andorra Richtung Mittelmeer oder umgekehrt. Der größte Teil der Cerdanya gehört zu Spanien, es gibt sogar eine spanische Exklave (Llívia) in Frankreich. Die merkwürdige Aufteilung der Region ist eins der Ergebnisse des zwischen den beiden Ländern geschlossenen Pyrenäenfriedens von 1659; Frankreich erhielt damals alle Dörfer des Nordteils der Cerdanya, Llívia hatte aber Stadtstatus.
In der Cerdanya gibt es jede Menge Skistationen und Dörfer in den Bergen, daher natürlich auch jede Menge Auffahrten für den bergerprobten Radfahrer. Die höchstgelegenste Skistation im katalanischen Teil der Cerdanya ist die Langlaufskistation von Lles de Cerdanya mit dem Ausflugslokal Cap del Rec.
Cap del Rec macht einen entspannenden Eindruck, hier lässt es sich prima abhängen, wenn sich im Sommer im Tal des Segre die Hitze staut. An dem Restaurant vorbei führt eine Schotterpiste noch 11 km weiter bis zu zwei kleinen Bergseen, den Estanys de la Pera. Angeblich soll das eine der schönsten Strecken für Mountainbiker in Katalonien sein.
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    <time>2022-05-16T16:07:43Z</time>
    <name>1987 - AND - Coll d'Ordino</name>
    <cmt>Dieser durchgehend asphaltierte Straßenpass, der knapp an die 2.000-Meter-Marke reicht, führt auf 21 Kilometern von Canillo nach Ordino. Bei der Anfahrt von Osten nimmt man mit dem 1.952 Meter hohen Collet de Montaup noch eine weitere Passhöhe mit. Nach dem Port d'Envalira ist dieser Abstecher die deutlich schönere Variante auf dem Weg in die Hauptstadt Andorra La Vella.

Gemeinhin gilt der Coll d’Ordino als der einzige Inlandspaß Andorras neben dem Port d’Envalira. Das ist so nicht ganz richtig, Andorra hat noch andere Pässe zu bieten, wie zum Beispiel der Coll de la Gallina oder die Collada Beixalís. Ebenso gibt es zwei verschiedene Varianten, um zur Skistation La Rabassa zu gelangen, die ein paar Kilometer unterhalb des Skigebiets aufeinandertreffen und somit ein paßähnliches Flair haben.
Wie dem auch sei, bis auf weiteres ist der Coll d’Ordino (nebenbei bemerkt: einer der höchsten Pyrenäenpässe überhaupt) tatsächlich neben dem großen Bruder Envalira der einzig vollständig mit dem Rennrad befahrbare Paß Andorras, und das ist es ja, was uns interessiert. Die Straße über den Paß ist eine wunderbar verkehrsfreie Alternative zum Weg durch die Gorja de la Grella (die Schlucht zwischen Andorra City und La Massana), um den nordwestlichen Teil Andorra zu erkunden oder natürlich diesen zu verlassen. Zudem hat man von der Ostanfahrt aus einen fabelhaften Blick über das Haupttal Andorras</cmt>
    <desc>Dieser durchgehend asphaltierte Straßenpass, der knapp an die 2.000-Meter-Marke reicht, führt auf 21 Kilometern von Canillo nach Ordino. Bei der Anfahrt von Osten nimmt man mit dem 1.952 Meter hohen Collet de Montaup noch eine weitere Passhöhe mit. Nach dem Port d'Envalira ist dieser Abstecher die deutlich schönere Variante auf dem Weg in die Hauptstadt Andorra La Vella.

Gemeinhin gilt der Coll d’Ordino als der einzige Inlandspaß Andorras neben dem Port d’Envalira. Das ist so nicht ganz richtig, Andorra hat noch andere Pässe zu bieten, wie zum Beispiel der Coll de la Gallina oder die Collada Beixalís. Ebenso gibt es zwei verschiedene Varianten, um zur Skistation La Rabassa zu gelangen, die ein paar Kilometer unterhalb des Skigebiets aufeinandertreffen und somit ein paßähnliches Flair haben.
Wie dem auch sei, bis auf weiteres ist der Coll d’Ordino (nebenbei bemerkt: einer der höchsten Pyrenäenpässe überhaupt) tatsächlich neben dem großen Bruder Envalira der einzig vollständig mit dem Rennrad befahrbare Paß Andorras, und das ist es ja, was uns interessiert. Die Straße über den Paß ist eine wunderbar verkehrsfreie Alternative zum Weg durch die Gorja de la Grella (die Schlucht zwischen Andorra City und La Massana), um den nordwestlichen Teil Andorra zu erkunden oder natürlich diesen zu verlassen. Zudem hat man von der Ostanfahrt aus einen fabelhaften Blick über das Haupttal Andorras</desc>
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    <name>2001 - F - Col de Pailhères</name>
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    <time>2023-04-03T13:57:51Z</time>
    <name>2005 - ES - Puerto de Sahún</name>
    <cmt>Der über 2000 Meter hohe Puerto de Sahún befindet sich in der Autonomen Gemeinschaft Aragon, westlich des namensgebenden Ortes Sahún und östlich von Plan im Valle de Gistau. Die 30 Kilometer lange Passstrecke ist nur zur Hälfte asphaltiert, der Rest ist teilweise grob geschottert, womit der Pass weniger für Rennräder geeignet ist. Westlich von Salinas de Sin, dem westlichen Ausgangspunkt des Puerto de Sahún, erstreckt sich der Ordesa-Nationalpark. 
Fährt man von Salinas gen Norden, gelangt man zum Tunnel d'Aragnouet-Bielsa. Nach Süden fahrend kann man den Alto de Los Molinos ansteuern oder weiter zum Collado de Foradada fahren, während sich östlich des Puerto de Sahún der Collado de Fadas anschließt.</cmt>
    <desc>Der über 2000 Meter hohe Puerto de Sahún befindet sich in der Autonomen Gemeinschaft Aragon, westlich des namensgebenden Ortes Sahún und östlich von Plan im Valle de Gistau. Die 30 Kilometer lange Passstrecke ist nur zur Hälfte asphaltiert, der Rest ist teilweise grob geschottert, womit der Pass weniger für Rennräder geeignet ist. Westlich von Salinas de Sin, dem westlichen Ausgangspunkt des Puerto de Sahún, erstreckt sich der Ordesa-Nationalpark. 
Fährt man von Salinas gen Norden, gelangt man zum Tunnel d'Aragnouet-Bielsa. Nach Süden fahrend kann man den Alto de Los Molinos ansteuern oder weiter zum Collado de Foradada fahren, während sich östlich des Puerto de Sahún der Collado de Fadas anschließt.</desc>
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    <name>2017 - F - Lac des Bouillouses [T]</name>
    <cmt>Der Lac des Bouillouses ist ein als site naturel classé ausgewiesener Stausee im französischen Teil der Cerdanya in den östlichen Pyrenäen. Der Staudamm, erbaut zwischen 1903 und 1910, ist nicht sehr hoch und liegt in einer aparten Landschaft aus Hügeln, Wiesen und Bergen. Im Winter wird das Wasser aus dem See dazu benutzt, die Schneekanonen des Skigebiets von Font-Romeu zu füttern. Im Sommer ist das idyllische Hochtal sehr beliebt bei Familien mit Kindern wegen des geringen Verkehrs und den Picknickplätzen entlang der Straße und dem Oberlauf des Têt. Westlich des Sees erhebt sich der 2921 m hohe Pic Carlit, der höchste Berg der Cerdanya. Um den Stausee herum gibt es noch eine Menge von winzigen anderen Seen.
Die Straße zum Stausee ist ungefähr 11 km lang und zweigt nördlich von Mont-Louis von der D118, die zum Col de la Quillane führt, ab. Die Straße ist für den Autoverkehr gesperrt (es gibt einen Parkplatz neben der Schranke oberhalb der Kreuzung), aber Radfahrer dürfen die Straße benutzen. Im Sommer beschränkt sich der Verkehr somit auf die Busse, welche die Touristen zum See bringen. Die Straße steigt für knapp 7 km nur leicht an, dann wird es auf den letzten Kilometern steiler.
Bei der Namensgebung haben wir uns, anders als bei den meisten anderen Anstiegen in der Cerdanya, an dem französischen Namen des Sees orientiert. Auf Katalanisch variieren die Bezeichnungen, wobei Llac de la Bullosa wohl der gängigste Begriff ist. In der Nähe des Sees gibt es noch weitere Anstiege, zum Beispiel die Straße zum Puigmal 15 km von Mont-Louis entfernt.</cmt>
    <desc>Der Lac des Bouillouses ist ein als site naturel classé ausgewiesener Stausee im französischen Teil der Cerdanya in den östlichen Pyrenäen. Der Staudamm, erbaut zwischen 1903 und 1910, ist nicht sehr hoch und liegt in einer aparten Landschaft aus Hügeln, Wiesen und Bergen. Im Winter wird das Wasser aus dem See dazu benutzt, die Schneekanonen des Skigebiets von Font-Romeu zu füttern. Im Sommer ist das idyllische Hochtal sehr beliebt bei Familien mit Kindern wegen des geringen Verkehrs und den Picknickplätzen entlang der Straße und dem Oberlauf des Têt. Westlich des Sees erhebt sich der 2921 m hohe Pic Carlit, der höchste Berg der Cerdanya. Um den Stausee herum gibt es noch eine Menge von winzigen anderen Seen.
Die Straße zum Stausee ist ungefähr 11 km lang und zweigt nördlich von Mont-Louis von der D118, die zum Col de la Quillane führt, ab. Die Straße ist für den Autoverkehr gesperrt (es gibt einen Parkplatz neben der Schranke oberhalb der Kreuzung), aber Radfahrer dürfen die Straße benutzen. Im Sommer beschränkt sich der Verkehr somit auf die Busse, welche die Touristen zum See bringen. Die Straße steigt für knapp 7 km nur leicht an, dann wird es auf den letzten Kilometern steiler.
Bei der Namensgebung haben wir uns, anders als bei den meisten anderen Anstiegen in der Cerdanya, an dem französischen Namen des Sees orientiert. Auf Katalanisch variieren die Bezeichnungen, wobei Llac de la Bullosa wohl der gängigste Begriff ist. In der Nähe des Sees gibt es noch weitere Anstiege, zum Beispiel die Straße zum Puigmal 15 km von Mont-Louis entfernt.</desc>
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    <name>2025 - ES - Collado de Sahún</name>
    <cmt>Der über 2000 Meter hohe Puerto de Sahún befindet sich in der Autonomen Gemeinschaft Aragon, westlich des namensgebenden Ortes Sahún und östlich von Plan im Valle de Gistau. Die 30 Kilometer lange Passstrecke ist nur zur Hälfte asphaltiert, der Rest ist teilweise grob geschottert, womit der Pass weniger für Rennräder geeignet ist. Westlich von Salinas de Sin, dem westlichen Ausgangspunkt des Puerto de Sahún, erstreckt sich der Ordesa-Nationalpark. 
Fährt man von Salinas gen Norden, gelangt man zum Tunnel d'Aragnouet-Bielsa. Nach Süden fahrend kann man den Alto de Los Molinos ansteuern oder weiter zum Collado de Foradada fahren, während sich östlich des Puerto de Sahún der Collado de Fadas anschließt.

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    <desc>Der über 2000 Meter hohe Puerto de Sahún befindet sich in der Autonomen Gemeinschaft Aragon, westlich des namensgebenden Ortes Sahún und östlich von Plan im Valle de Gistau. Die 30 Kilometer lange Passstrecke ist nur zur Hälfte asphaltiert, der Rest ist teilweise grob geschottert, womit der Pass weniger für Rennräder geeignet ist. Westlich von Salinas de Sin, dem westlichen Ausgangspunkt des Puerto de Sahún, erstreckt sich der Ordesa-Nationalpark. 
Fährt man von Salinas gen Norden, gelangt man zum Tunnel d'Aragnouet-Bielsa. Nach Süden fahrend kann man den Alto de Los Molinos ansteuern oder weiter zum Collado de Foradada fahren, während sich östlich des Puerto de Sahún der Collado de Fadas anschließt.

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    <time>2023-03-31T14:45:04Z</time>
    <name>2037 - AND - La Rabassa</name>
    <cmt>Im Süden Andorras liegt in den Bergen östlich von Sant Julià de Lòria ein Gebiet namens La Rabassa, das im Wesentlichen aus einem großen Wald und einem kleinen Hochplateau besteht. Auf dem Hochplateau hat man ein Langlaufskigebiet mit dem komischen Namen La Rabassa-Naturlàndia eingerichtet. Anders als bei vielen nahegelegenen katalanischen Langlaufskigebieten wie zum Beispiel Arànser ist die Skistation auch im Sommer bewirtschaftet und recht gut besucht. Das hängt damit zusammen, dass man im Rahmen des Projekts Naturlàndia die Gegend großflächig umgestaltet hat bzw. dies noch im Begriff ist zu tun, um abseits vom Langlauf auch in der schneefreien Jahreszeit zugkräftige Events für die moderne Spaßgesellschaft anzubieten. Es gibt Baumaßnahmen um die Skistation herum, von denen keiner weiß, welche Ziele damit verfolgt werden, und es wurden auf dem Hauptweg zur Skistation so sinnvolle Freizeiteinrichtungen wie Schießanlagen und Motocrossbahnen eingerichtet. Ein Quadverleih neben der Skistation darf natürlich auch nicht fehlen. Die Geschichte hat für einige Missstimmung auf lokaler Ebene gesorgt, wie man auf dieser Internetseite nachlesen kann.
Stichwort Hauptweg: Man kann die Skistation von Sant Julià aus auf zwei Varianten anfahren, die wie üblich in Andorra großzügig ausgebaut sind und sich auf ca. 1820 m Höhe vereinen. Die eigentliche Anfahrt führt über Juberri, die Nebenstrecke über Aixirivall. Der Punkt, an dem sich beide Strecken vereinen, wird bei Profirundfahrten oder Jedermannmarathons als la Peguera oder Coll de la Rabassa bezeichnet, obwohl er natürlich kein wirklicher Paß ist. Logischerweise fährt man bei so einer Veranstaltung nicht bis zum Endpunkt hoch und dreht wieder um, sondern nimmt halt die Kreuzung als Hochpunkt der Rabassa-Auffahrt.
Kleiner Ratschlag: wer auch immer auf die Idee kommt, die Skistation zu besuchen, sollte die Variante über Aixirivall nehmen. Die ist nämlich deutlich aussichtsreicher. Die Hauptstrecke über Juberri hat La Rabassa den Ruf eingetragen, der langweiligste 2000er der Pyrenäen zu sein… eine Einschätzung, die man schwer von der Hand weisen kann. Mehr noch, steht man am Ende vor der Skistation mitten im Wald, meint man gar nicht, so besonders hoch gekommen zu sein. Andorra hat wesentlich schönere Bergstraßen zu bieten, wie zum Beispiel den Port de Cabús und die Cortals d’Encamp, aber wer seine Liste der höchsten Anfahrten der Pyrenäen komplettieren möchte, kommt an La Rabassa nicht vorbei.</cmt>
    <desc>Im Süden Andorras liegt in den Bergen östlich von Sant Julià de Lòria ein Gebiet namens La Rabassa, das im Wesentlichen aus einem großen Wald und einem kleinen Hochplateau besteht. Auf dem Hochplateau hat man ein Langlaufskigebiet mit dem komischen Namen La Rabassa-Naturlàndia eingerichtet. Anders als bei vielen nahegelegenen katalanischen Langlaufskigebieten wie zum Beispiel Arànser ist die Skistation auch im Sommer bewirtschaftet und recht gut besucht. Das hängt damit zusammen, dass man im Rahmen des Projekts Naturlàndia die Gegend großflächig umgestaltet hat bzw. dies noch im Begriff ist zu tun, um abseits vom Langlauf auch in der schneefreien Jahreszeit zugkräftige Events für die moderne Spaßgesellschaft anzubieten. Es gibt Baumaßnahmen um die Skistation herum, von denen keiner weiß, welche Ziele damit verfolgt werden, und es wurden auf dem Hauptweg zur Skistation so sinnvolle Freizeiteinrichtungen wie Schießanlagen und Motocrossbahnen eingerichtet. Ein Quadverleih neben der Skistation darf natürlich auch nicht fehlen. Die Geschichte hat für einige Missstimmung auf lokaler Ebene gesorgt, wie man auf dieser Internetseite nachlesen kann.
Stichwort Hauptweg: Man kann die Skistation von Sant Julià aus auf zwei Varianten anfahren, die wie üblich in Andorra großzügig ausgebaut sind und sich auf ca. 1820 m Höhe vereinen. Die eigentliche Anfahrt führt über Juberri, die Nebenstrecke über Aixirivall. Der Punkt, an dem sich beide Strecken vereinen, wird bei Profirundfahrten oder Jedermannmarathons als la Peguera oder Coll de la Rabassa bezeichnet, obwohl er natürlich kein wirklicher Paß ist. Logischerweise fährt man bei so einer Veranstaltung nicht bis zum Endpunkt hoch und dreht wieder um, sondern nimmt halt die Kreuzung als Hochpunkt der Rabassa-Auffahrt.
Kleiner Ratschlag: wer auch immer auf die Idee kommt, die Skistation zu besuchen, sollte die Variante über Aixirivall nehmen. Die ist nämlich deutlich aussichtsreicher. Die Hauptstrecke über Juberri hat La Rabassa den Ruf eingetragen, der langweiligste 2000er der Pyrenäen zu sein… eine Einschätzung, die man schwer von der Hand weisen kann. Mehr noch, steht man am Ende vor der Skistation mitten im Wald, meint man gar nicht, so besonders hoch gekommen zu sein. Andorra hat wesentlich schönere Bergstraßen zu bieten, wie zum Beispiel den Port de Cabús und die Cortals d’Encamp, aber wer seine Liste der höchsten Anfahrten der Pyrenäen komplettieren möchte, kommt an La Rabassa nicht vorbei.</desc>
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    <time>2023-04-03T08:58:34Z</time>
    <name>2055 - ES - Boí-Taüll [T]</name>
    <cmt>Ganz weit weg vom Rest der Welt liegt im Wilden Westen Kataloniens, genauer: in der kleinen Comarca Alta Ribagorça, das paradiesische Vall de Boí. In diesem Tal findet man Ruhe vor unserem globalen Zeitalter, unberührt anmutende Natur und einen der bedeutendsten Kunstschätze der Pyrenäen. Oder vielmehr eine ganze Menge von Kunstschätzen in Form von neun Kirchen, die über das Tal verteilt sind.
Diese Gotteshäuser, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, wurden zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert erbaut. Aufgrund ihrer wehrhaften Türme und ihres reinen romanischen Stils, der an die alten Kirchenbauten der Lombardei erinnert, wird vermutet, dass man sich damals auf dem norditalienischen Arbeitsmarkt umschaute und die Erbauer von dort mit großzügigen Angeboten weglockte. Nicht nur das Äußere der Kirchen macht diese zu fantastischen Kunstwerken, sondern auch die farbenprächtigen Wandmalereien im Inneren der drei Kirchen der Dörfer Boí und Taüll tragen dazu ihren Teil bei. Schon vor langer Zeit wurden die Bilder von den Wänden entfernt und nach Barcelona geschafft, wo man sie heutzutage im Museum für romanische Kunst im Palau Nacional bewundern kann. Allerdings wurden an ihre Stelle Repliken gesetzt, so dass man sich vor Ort ebenfalls einen ganz guten Eindruck verschaffen kann. Mir persönlich gefallen die Malereien der Kirche Sant Joan in Boí am besten. Dort gibt es bunte Panther, Kamele und Fabeltiere, und mittendrin steht der seltsame Mann mit den scharfen Gesichtszügen, der sein Gewand lüpft und sein Gemächt zur Schau stellt. Aber der entscheidende Teil ist abgekratzt worden und überhaupt: Wer hat die augenzwinkernde Chuzpe besessen, eine solche Szene in einer Kirche abzubilden?
Es gibt im Tal und um das Tal herum, sprich auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde, aber noch mehr zu entdecken, wie zum Beispiel der westliche Teil des Nationalparks Aigües Tortes mit seinen tausend Seen, Bächen und Kaskaden oder die Thermen von Caldes de Boí mit dem verwunschenen Park, in dem man im kühlen Schatten neben einem rauschenden Wasser einen heißen Tag verträumen kann.
Gut, wir wollen nicht träumen, sondern Radfahren. Das Tal hat auch ein Skigebiet, und das liegt über 2000m hoch, eine Seltenheit in den Pyrenäen. Der Weg dort hinauf ist nicht besonders anspruchsvoll verglichen mit anderen Pyrenäen-Skistationen wie Plateau de Beille, Lourdes-Hautacam oder dem Coll de Pal. Aber welche andere Auffahrt kann sich schon rühmen, mit gleich drei Weltkulturerben gespickt zu sein?</cmt>
    <desc>Ganz weit weg vom Rest der Welt liegt im Wilden Westen Kataloniens, genauer: in der kleinen Comarca Alta Ribagorça, das paradiesische Vall de Boí. In diesem Tal findet man Ruhe vor unserem globalen Zeitalter, unberührt anmutende Natur und einen der bedeutendsten Kunstschätze der Pyrenäen. Oder vielmehr eine ganze Menge von Kunstschätzen in Form von neun Kirchen, die über das Tal verteilt sind.
Diese Gotteshäuser, von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, wurden zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert erbaut. Aufgrund ihrer wehrhaften Türme und ihres reinen romanischen Stils, der an die alten Kirchenbauten der Lombardei erinnert, wird vermutet, dass man sich damals auf dem norditalienischen Arbeitsmarkt umschaute und die Erbauer von dort mit großzügigen Angeboten weglockte. Nicht nur das Äußere der Kirchen macht diese zu fantastischen Kunstwerken, sondern auch die farbenprächtigen Wandmalereien im Inneren der drei Kirchen der Dörfer Boí und Taüll tragen dazu ihren Teil bei. Schon vor langer Zeit wurden die Bilder von den Wänden entfernt und nach Barcelona geschafft, wo man sie heutzutage im Museum für romanische Kunst im Palau Nacional bewundern kann. Allerdings wurden an ihre Stelle Repliken gesetzt, so dass man sich vor Ort ebenfalls einen ganz guten Eindruck verschaffen kann. Mir persönlich gefallen die Malereien der Kirche Sant Joan in Boí am besten. Dort gibt es bunte Panther, Kamele und Fabeltiere, und mittendrin steht der seltsame Mann mit den scharfen Gesichtszügen, der sein Gewand lüpft und sein Gemächt zur Schau stellt. Aber der entscheidende Teil ist abgekratzt worden und überhaupt: Wer hat die augenzwinkernde Chuzpe besessen, eine solche Szene in einer Kirche abzubilden?
Es gibt im Tal und um das Tal herum, sprich auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde, aber noch mehr zu entdecken, wie zum Beispiel der westliche Teil des Nationalparks Aigües Tortes mit seinen tausend Seen, Bächen und Kaskaden oder die Thermen von Caldes de Boí mit dem verwunschenen Park, in dem man im kühlen Schatten neben einem rauschenden Wasser einen heißen Tag verträumen kann.
Gut, wir wollen nicht träumen, sondern Radfahren. Das Tal hat auch ein Skigebiet, und das liegt über 2000m hoch, eine Seltenheit in den Pyrenäen. Der Weg dort hinauf ist nicht besonders anspruchsvoll verglichen mit anderen Pyrenäen-Skistationen wie Plateau de Beille, Lourdes-Hautacam oder dem Coll de Pal. Aber welche andere Auffahrt kann sich schon rühmen, mit gleich drei Weltkulturerben gespickt zu sein?</desc>
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    <name>2072 - ES - Port de la Bonaigua</name>
    <cmt>Der Port de la Bonaigua ist der höchste Pass Kataloniens und nicht nur einer der höchsten überhaupt in den Pyrenäen, sondern auch einer der wenigen asphaltierten Übergänge Spaniens, die über 2000 m hinausreichen.

Wen es interessiert (Teil 1), alle anderen asphaltierten Pässe in Spanien, die diese Höhe übertreffen, liegen in Andalusien, als da wären der Puerto de la Ragua und der Puerto de Escúllar. Manche zählen auch noch den Collado de las Sabinas dazu, den man als Zwischenpass auf dem Weg zum Pico del Veleta fahren kann, und die Straße vorbei am Calar Alto in der Sierra de los Filabres, die auf über 2000 m liegt, aber eigentlich kein Übergang ist.

Der Bonaigua verbindet das Val d’Aran mit dem Pallars Sobirà. Da das Val d’Aran geografisch gesehen nicht mehr zur iberischen Halbinsel gehört, führt der Bonaigua ähnlich wie z.B. der Col du Pourtalet oder der Col du Somport über den Pyrenäenhauptkamm. Man kann also nicht von ihm behaupten, er sei der höchste Pass der Südpyrenäen, weil eben nur seine Südanfahrt zum Südteil des Gebirges gehört.

Wenn es interessiert (Teil 2), der höchste Übergang, dessen Paßstraße komplett in den Südpyrenäen verläuft, ist der Coll d’Ordino in Andorra. Es wird oft darüber spekuliert, dass der Puerto de Sahún in Aragon einmal vollständig asphaltiert werden würde...er reicht über die 2000 m hinaus und würde dann den Titel vom Ordino übernehmen.

Ob das Wasser in der Gegend tatsächlich so gut ist, wie der Name „Bonaigua“ vermuten lässt, vermögen wir allerdings nicht zu sagen. Auf einer Pyrenäendurchquerung lässt sich der Pass vortrefflich verknüpfen mit dem Col du Portillon im Nordwesten oder dem Port del Cantó im Südosten. In eine Runde lässt sich der Bonaigua nur einbauen, wenn man mit dem Mountainbike unterwegs ist, dann kann man über den Pass fahren und anschließend über die Piste „hinter“ dem Pla de Beret am Oberlauf der Noguera Pallaresa entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Wer will, kann den Bonaigua auch im Hochwinter überqueren, denn man versucht ihn, ähnlich wie den Julierpass in Graubünden, das ganze Jahr über offen zu halten, um neben dem Túnel de Vielha einen zweiten Zugang von Süden her zum Val d’Aran zu ermöglichen – die Skiindustrie um Pla de Beret herum freut sich natürlich darüber. Das Vorhaben klappt normalerweise ganz gut, wobei der Pass immer mal wieder für ein paar Tage gesperrt sein kann, je nach Ausmaß der Schneefälle.
Der Bonaigua hat, obwohl so hoch und mit alpinem Flair ausgestattet, was man nicht von allen Pyrenäenpässen behaupten kann, keinen guten Ruf in der lokalen Radlerszene. Jeder will ihn einmal gefahren sein, halt wegen der Höhe, aber auf eine Liste beeindruckender Pyrenäenauffahrten würde ihn keiner setzen wollen. Das liegt zunächst einmal an seiner Streckenführung. Die Nordseite war schon immer langweilig. Knapp 30 km mit nur sechs Serpentinen, die zwischen elend langen Geraden ein Mauerblümchendasein fristen, sprechen für sich. Nun hat man aber um 2007 herum auch noch den unteren Teil der Südseite „begradigt“, sprich einige Serpentinenkombinationen durch lange Geraden und durch eine Umgehung der Dörfer im oberen Vall d’Àneu ersetzt. Dadurch wurde die Strecke kürzer und ein bißchen härter. Dazu, und das setzt dem Umbau des Passes das Sahnehäubchen auf, musste auch noch ein Skigebiet um die Passhöhe herum geöffnet werden, mit all seinen Nebenfolgen (Lifte, Abholzungen etc.). Was bleibt vom Bonaigua, sind die weit geschwungenen Serpentinen auf der Südseite von unterhalb des Refugi de les Ares auf 1770 m Höhe bis kurz vor dem Übergang. Dieses Stück Strecke ist wirklich sehenswert und entschädigt ein wenig für eine größtenteils mechanisierte bzw. planierte Passstraße.</cmt>
    <desc>Der Port de la Bonaigua ist der höchste Pass Kataloniens und nicht nur einer der höchsten überhaupt in den Pyrenäen, sondern auch einer der wenigen asphaltierten Übergänge Spaniens, die über 2000 m hinausreichen.

Wen es interessiert (Teil 1), alle anderen asphaltierten Pässe in Spanien, die diese Höhe übertreffen, liegen in Andalusien, als da wären der Puerto de la Ragua und der Puerto de Escúllar. Manche zählen auch noch den Collado de las Sabinas dazu, den man als Zwischenpass auf dem Weg zum Pico del Veleta fahren kann, und die Straße vorbei am Calar Alto in der Sierra de los Filabres, die auf über 2000 m liegt, aber eigentlich kein Übergang ist.

Der Bonaigua verbindet das Val d’Aran mit dem Pallars Sobirà. Da das Val d’Aran geografisch gesehen nicht mehr zur iberischen Halbinsel gehört, führt der Bonaigua ähnlich wie z.B. der Col du Pourtalet oder der Col du Somport über den Pyrenäenhauptkamm. Man kann also nicht von ihm behaupten, er sei der höchste Pass der Südpyrenäen, weil eben nur seine Südanfahrt zum Südteil des Gebirges gehört.

Wenn es interessiert (Teil 2), der höchste Übergang, dessen Paßstraße komplett in den Südpyrenäen verläuft, ist der Coll d’Ordino in Andorra. Es wird oft darüber spekuliert, dass der Puerto de Sahún in Aragon einmal vollständig asphaltiert werden würde...er reicht über die 2000 m hinaus und würde dann den Titel vom Ordino übernehmen.

Ob das Wasser in der Gegend tatsächlich so gut ist, wie der Name „Bonaigua“ vermuten lässt, vermögen wir allerdings nicht zu sagen. Auf einer Pyrenäendurchquerung lässt sich der Pass vortrefflich verknüpfen mit dem Col du Portillon im Nordwesten oder dem Port del Cantó im Südosten. In eine Runde lässt sich der Bonaigua nur einbauen, wenn man mit dem Mountainbike unterwegs ist, dann kann man über den Pass fahren und anschließend über die Piste „hinter“ dem Pla de Beret am Oberlauf der Noguera Pallaresa entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Wer will, kann den Bonaigua auch im Hochwinter überqueren, denn man versucht ihn, ähnlich wie den Julierpass in Graubünden, das ganze Jahr über offen zu halten, um neben dem Túnel de Vielha einen zweiten Zugang von Süden her zum Val d’Aran zu ermöglichen – die Skiindustrie um Pla de Beret herum freut sich natürlich darüber. Das Vorhaben klappt normalerweise ganz gut, wobei der Pass immer mal wieder für ein paar Tage gesperrt sein kann, je nach Ausmaß der Schneefälle.
Der Bonaigua hat, obwohl so hoch und mit alpinem Flair ausgestattet, was man nicht von allen Pyrenäenpässen behaupten kann, keinen guten Ruf in der lokalen Radlerszene. Jeder will ihn einmal gefahren sein, halt wegen der Höhe, aber auf eine Liste beeindruckender Pyrenäenauffahrten würde ihn keiner setzen wollen. Das liegt zunächst einmal an seiner Streckenführung. Die Nordseite war schon immer langweilig. Knapp 30 km mit nur sechs Serpentinen, die zwischen elend langen Geraden ein Mauerblümchendasein fristen, sprechen für sich. Nun hat man aber um 2007 herum auch noch den unteren Teil der Südseite „begradigt“, sprich einige Serpentinenkombinationen durch lange Geraden und durch eine Umgehung der Dörfer im oberen Vall d’Àneu ersetzt. Dadurch wurde die Strecke kürzer und ein bißchen härter. Dazu, und das setzt dem Umbau des Passes das Sahnehäubchen auf, musste auch noch ein Skigebiet um die Passhöhe herum geöffnet werden, mit all seinen Nebenfolgen (Lifte, Abholzungen etc.). Was bleibt vom Bonaigua, sind die weit geschwungenen Serpentinen auf der Südseite von unterhalb des Refugi de les Ares auf 1770 m Höhe bis kurz vor dem Übergang. Dieses Stück Strecke ist wirklich sehenswert und entschädigt ein wenig für eine größtenteils mechanisierte bzw. planierte Passstraße.</desc>
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    <time>2023-03-31T14:40:19Z</time>
    <name>2083 - AND - Els Cortals d'Encamp [T]</name>
    <cmt>Oberhalb von Encamp, das wiederum oberhalb von Andorra la Vella an der Straße zum Port d’Envalira liegt, befindet sich im Hochtal Bordes de la Casa ein Weiler mit dem Namen Els Cortals d’Encamp. Das katalanische Wort cortal bedeutet dabei nichts anderes als das, was in jedem Western-Film corral genannt wird, nämlich eine umzäunte Viehweide.
Noch ein Stück über den Viehweiden steht eine kleine Skistation, die fast 2100 m hoch gelegen ist. Skistation ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, es ist einfach die mittlere Station des Funicamp, einer Seilbahn, die hoch zu den Skipisten an der Collada d’Enradort führt, welche schon zum größten Skigebiet der Pyrenäen, dem Grandvalira (gegründet 2003 durch den Zusammenschluss der Skistationen Pas de la Casa–Grau Roig und Soldeu el Tarter), gehören. Eine asphaltierte Straße reicht bis zur mittleren Station, so dass dieser Ort einer der nicht allzu häufigen Stellen in den Pyrenäen ist, wo der tapfere Rennradler die 2000-Meter-Marke knacken kann. Nur aus diesem Grund hat der Autor der Beschreibung den Cortals einen Besuch abgestattet; er kann aber berichten, dass sich der Weg auch deswegen lohnt, weil die Strecke zwar kurz, aber ruhig, abwechslungsreich und landschaftlich sehr reizvoll ist. Verschwiegen werden soll ebenfalls nicht, dass man eine der steilsten für Rennradfahrer machbaren Auffahrten in Andorra vor sich hat, übertroffen nur noch vom Coll de la Gallina.</cmt>
    <desc>Oberhalb von Encamp, das wiederum oberhalb von Andorra la Vella an der Straße zum Port d’Envalira liegt, befindet sich im Hochtal Bordes de la Casa ein Weiler mit dem Namen Els Cortals d’Encamp. Das katalanische Wort cortal bedeutet dabei nichts anderes als das, was in jedem Western-Film corral genannt wird, nämlich eine umzäunte Viehweide.
Noch ein Stück über den Viehweiden steht eine kleine Skistation, die fast 2100 m hoch gelegen ist. Skistation ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, es ist einfach die mittlere Station des Funicamp, einer Seilbahn, die hoch zu den Skipisten an der Collada d’Enradort führt, welche schon zum größten Skigebiet der Pyrenäen, dem Grandvalira (gegründet 2003 durch den Zusammenschluss der Skistationen Pas de la Casa–Grau Roig und Soldeu el Tarter), gehören. Eine asphaltierte Straße reicht bis zur mittleren Station, so dass dieser Ort einer der nicht allzu häufigen Stellen in den Pyrenäen ist, wo der tapfere Rennradler die 2000-Meter-Marke knacken kann. Nur aus diesem Grund hat der Autor der Beschreibung den Cortals einen Besuch abgestattet; er kann aber berichten, dass sich der Weg auch deswegen lohnt, weil die Strecke zwar kurz, aber ruhig, abwechslungsreich und landschaftlich sehr reizvoll ist. Verschwiegen werden soll ebenfalls nicht, dass man eine der steilsten für Rennradfahrer machbaren Auffahrten in Andorra vor sich hat, übertroffen nur noch vom Coll de la Gallina.</desc>
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    <name>2100 - ES - Coll de Pal [T]</name>
    <cmt>Die Auffahrt zum Coll de Pal ist ein echter Geheimtip und einer der schönsten Wege auf der Südseite der Pyrenäen. Der Anstieg bietet vor allem im Mittelteil spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Bergwelt der Comarca Berguedá. Zudem ist es einer der wenigen Orte in Katalonien, wo man auf asphaltierter Straße mehr als 2000 m Höhe erreicht. Im Vergleich mit ähnlichen Skistationsstrecken in den französischen Pyrenäen (Lourdes-Hautacam, Plateau de Beille) oder in Katalonien (Rasos de Peguera) ist die Durchschnittssteigung der Auffahrt mit 6,6% ein wenig niedriger.
Man findet den Coll de Pal ein ganzes Stück nördlich von Berga in der Serra de Moixeró, die mit der westlich davon liegenden Serra de Cadí zum Naturpark Cadí-Moixeró zusammengefaßt wurde. An der Nordseite der Berge um den Pass herum erstreckt sich das Skigebiet von La Molina - Masella, dessen Liftanlagen bis kurz vor den Coll de Pal reichen. Nicht zu verwechseln ist er mit der Estació de Pal, die schon Zielankunft bei der Tour de France und der Vuelta a España war. Bei jener Estació nämlich handelt es sich zwar ebenfalls um eine Skistation namens Pal, aber sie liegt westlich von Andorra La Vella in der Nähe des Port de Cabús. Der hier beschriebene Coll de Pal war auch schon Etappenziel bei Radrennen, zweimal bei der Volta a Catalunya (1978, 1979) und dreimal bei der Setmana Catalana (2002, 2003, 2005). Der in den letzten Jahren in den Blickpunkt des professionellen Radsports gerückte Alberto Contador hat dort in 2005 einen seiner ersten bedeutenden Siege errungen.
Die Straße über den Coll de Pal fällt als asphaltierte Version hinter dem Kulminationspunkt nach Norden noch ein Stück ab und geht an einem Viehrost in eine Piste über, die bis zu dem Skiort La Molina führt. Vom Viehrost aus sieht man die oberen Gebäude des Orts schon. Komplett asphaltiert würde der Coll de Pal vom Port de la Bonaigua den Status als höchsten verkehrstauglichen Paß Kataloniens übernehmen. Wahrscheinlich wird ein vollständiger Ausbau der Straße aber nie passieren. Die auf dem Paßschild angegebene Höhe ist übrigens nicht ganz richtig, da der Coll de Pal die 2100 m-Marke ganz knapp knackt.</cmt>
    <desc>Die Auffahrt zum Coll de Pal ist ein echter Geheimtip und einer der schönsten Wege auf der Südseite der Pyrenäen. Der Anstieg bietet vor allem im Mittelteil spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Bergwelt der Comarca Berguedá. Zudem ist es einer der wenigen Orte in Katalonien, wo man auf asphaltierter Straße mehr als 2000 m Höhe erreicht. Im Vergleich mit ähnlichen Skistationsstrecken in den französischen Pyrenäen (Lourdes-Hautacam, Plateau de Beille) oder in Katalonien (Rasos de Peguera) ist die Durchschnittssteigung der Auffahrt mit 6,6% ein wenig niedriger.
Man findet den Coll de Pal ein ganzes Stück nördlich von Berga in der Serra de Moixeró, die mit der westlich davon liegenden Serra de Cadí zum Naturpark Cadí-Moixeró zusammengefaßt wurde. An der Nordseite der Berge um den Pass herum erstreckt sich das Skigebiet von La Molina - Masella, dessen Liftanlagen bis kurz vor den Coll de Pal reichen. Nicht zu verwechseln ist er mit der Estació de Pal, die schon Zielankunft bei der Tour de France und der Vuelta a España war. Bei jener Estació nämlich handelt es sich zwar ebenfalls um eine Skistation namens Pal, aber sie liegt westlich von Andorra La Vella in der Nähe des Port de Cabús. Der hier beschriebene Coll de Pal war auch schon Etappenziel bei Radrennen, zweimal bei der Volta a Catalunya (1978, 1979) und dreimal bei der Setmana Catalana (2002, 2003, 2005). Der in den letzten Jahren in den Blickpunkt des professionellen Radsports gerückte Alberto Contador hat dort in 2005 einen seiner ersten bedeutenden Siege errungen.
Die Straße über den Coll de Pal fällt als asphaltierte Version hinter dem Kulminationspunkt nach Norden noch ein Stück ab und geht an einem Viehrost in eine Piste über, die bis zu dem Skiort La Molina führt. Vom Viehrost aus sieht man die oberen Gebäude des Orts schon. Komplett asphaltiert würde der Coll de Pal vom Port de la Bonaigua den Status als höchsten verkehrstauglichen Paß Kataloniens übernehmen. Wahrscheinlich wird ein vollständiger Ausbau der Straße aber nie passieren. Die auf dem Paßschild angegebene Höhe ist übrigens nicht ganz richtig, da der Coll de Pal die 2100 m-Marke ganz knapp knackt.</desc>
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    <name>2103 - F - Cirque de Troumouse [T]</name>
    <cmt>Wie der benachbarte Port du Boucharo ist die Stichstraße hinauf zum Cirque de Troumouse eine weitere Möglichkeit, in den Pyrenäen die 2000 m-Grenze auf asphaltierter Straße zu erreichen.
Startpunkt ist hier Definitionssache. Im Prinzip ist Luz-St. Sauveur als letzte Kreuzung in das Tal und gleichzeitig wesentlich bekannter als Ausgangspunkt der Westrampe zum Tourmalet zu wählen. Wählt man als Startpunkt Gèdre sind etwas über 300 Hm abzuziehen.
Der Abzweig zum Cirque von der Hauptstraße befindet sich noch in Gèdre auf etwa 1000 m Höhe. Von hier fährt man weiter auf herrlicher kleiner und im oberen Teil mit über 30 Kehren spektakulär ausgestatteter Straße zum Cirque de Troumouse. Dieser liegt von der Bekanntheit deutlich im Schatten des benachbarten Cirque de Gavarnie und ist durch seine Lage auf bereits über 2000 Metern auch nicht so spektakulär (d.h. abfallende Felswände bis ca. 2000 m), dafür aber wesentlich größer und weniger frequentiert und nach persönlicher Meinung des Autors auch der schönere der beiden. Oben gibt es einen Parkplatz und eine Hinweistafel, touristischen Firlefanz sucht man hier vergebens. Der obere Teil der Straße ist zudem für Kraftfahrzeuge gebührenpflichtig – für den Radler wie immer ein zusätzlicher Schönheitsstern.</cmt>
    <desc>Wie der benachbarte Port du Boucharo ist die Stichstraße hinauf zum Cirque de Troumouse eine weitere Möglichkeit, in den Pyrenäen die 2000 m-Grenze auf asphaltierter Straße zu erreichen.
Startpunkt ist hier Definitionssache. Im Prinzip ist Luz-St. Sauveur als letzte Kreuzung in das Tal und gleichzeitig wesentlich bekannter als Ausgangspunkt der Westrampe zum Tourmalet zu wählen. Wählt man als Startpunkt Gèdre sind etwas über 300 Hm abzuziehen.
Der Abzweig zum Cirque von der Hauptstraße befindet sich noch in Gèdre auf etwa 1000 m Höhe. Von hier fährt man weiter auf herrlicher kleiner und im oberen Teil mit über 30 Kehren spektakulär ausgestatteter Straße zum Cirque de Troumouse. Dieser liegt von der Bekanntheit deutlich im Schatten des benachbarten Cirque de Gavarnie und ist durch seine Lage auf bereits über 2000 Metern auch nicht so spektakulär (d.h. abfallende Felswände bis ca. 2000 m), dafür aber wesentlich größer und weniger frequentiert und nach persönlicher Meinung des Autors auch der schönere der beiden. Oben gibt es einen Parkplatz und eine Hinweistafel, touristischen Firlefanz sucht man hier vergebens. Der obere Teil der Straße ist zudem für Kraftfahrzeuge gebührenpflichtig – für den Radler wie immer ein zusätzlicher Schönheitsstern.</desc>
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    <name>2115 - F - Col du Tourmalet</name>
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    <time>2023-04-03T06:57:00Z</time>
    <name>2150 - ES - Vallter 2000 [T]</name>
    <cmt>Südlich von L’Estartit an der Costa Brava liegt die Mündung des Flusses Ter. Wenn man seinem Lauf etwa 200 Kilometer folgt, so erreicht man seine Quelle, ein kleiner Gletscher in einem Hochgebirgskessel, der sinnigerweise Ulldeter („Auge des Ter”) heißt. Dieser Bergkessel gehört zum östlichen Pyrenäenhauptkamm und befindet sich im Ripollès an der Grenze zu Frankreich. In den Bergkessel hat man eine Skistation gebaut, die den einfallsreichen Namen Vallter 2000 trägt. Der Name erinnert an französische Retortenorte, aber die Station ist klein und besteht aus nur zwei Gebäuden.
Dennoch hat Vallter 2000 einige Besonderheiten. Es ist das östlichste Skigebiet auf der Südseite der Pyrenäen und gleichzeitig einer der höchsten Orte, die in diesem Gebirge auf asphaltierter Straße erreicht werden können. Meines Wissens nach sogar der höchste Ort in Katalonien. Die Skistation war schon einige Male Etappenziel der Volta a Catalunya, zum Beispiel 1986, 1992 oder 2019. Der Radsport ist präsent an diesem Anstieg, auf die Straße sind Hinweise auf die wichtigsten Profirennen gepinselt, und in der Station bekommt jeder Radler ein Plastikbeutelchen zum Schutz des Smartphones bei nassem Wetter.
Der der Skistation geographisch nächstgelegene Paß ist der Col de Mantet, nur einige Kilometer nördlich, zu dem leider keine fahrbare Verbindung über den Pyrenäenhauptkamm existiert. Ansonsten zweigen von der Straße nach Vallter 2000 nur Naturpisten ab. Die bekannteste davon ist die zur Collada Fonda zwischen Setcases und Espinavell, angeblich einer der schönsten katalanischen Pässe. Man kann sie - ähnlich wie den Colle delle Finestre - mit dem Rennrad aber nur in den Jahren befahren, in denen die Piste frisch planiert wurde (was leider selten der Fall ist).</cmt>
    <desc>Südlich von L’Estartit an der Costa Brava liegt die Mündung des Flusses Ter. Wenn man seinem Lauf etwa 200 Kilometer folgt, so erreicht man seine Quelle, ein kleiner Gletscher in einem Hochgebirgskessel, der sinnigerweise Ulldeter („Auge des Ter”) heißt. Dieser Bergkessel gehört zum östlichen Pyrenäenhauptkamm und befindet sich im Ripollès an der Grenze zu Frankreich. In den Bergkessel hat man eine Skistation gebaut, die den einfallsreichen Namen Vallter 2000 trägt. Der Name erinnert an französische Retortenorte, aber die Station ist klein und besteht aus nur zwei Gebäuden.
Dennoch hat Vallter 2000 einige Besonderheiten. Es ist das östlichste Skigebiet auf der Südseite der Pyrenäen und gleichzeitig einer der höchsten Orte, die in diesem Gebirge auf asphaltierter Straße erreicht werden können. Meines Wissens nach sogar der höchste Ort in Katalonien. Die Skistation war schon einige Male Etappenziel der Volta a Catalunya, zum Beispiel 1986, 1992 oder 2019. Der Radsport ist präsent an diesem Anstieg, auf die Straße sind Hinweise auf die wichtigsten Profirennen gepinselt, und in der Station bekommt jeder Radler ein Plastikbeutelchen zum Schutz des Smartphones bei nassem Wetter.
Der der Skistation geographisch nächstgelegene Paß ist der Col de Mantet, nur einige Kilometer nördlich, zu dem leider keine fahrbare Verbindung über den Pyrenäenhauptkamm existiert. Ansonsten zweigen von der Straße nach Vallter 2000 nur Naturpisten ab. Die bekannteste davon ist die zur Collada Fonda zwischen Setcases und Espinavell, angeblich einer der schönsten katalanischen Pässe. Man kann sie - ähnlich wie den Colle delle Finestre - mit dem Rennrad aber nur in den Jahren befahren, in denen die Piste frisch planiert wurde (was leider selten der Fall ist).</desc>
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    <time>2023-04-02T16:03:52Z</time>
    <name>2161 - F - Lac de Cap de Long [T]</name>
    <cmt>Wenn man von Straßen auf 2000 m in den Pyrenäen hört, denkt man an den Tourmalet und den Pailheres. Aber es gibt aber noch das ein oder andere noch höhere Ziel, z.B. dieses, das weitgehend unbekannt ist: die Stauseen Lac de Cap de Long und Lac d’Aumar. Von St. Lary Soulan aus fährt man bis zur Abzweigung D929 / D118 bei Fabian, von dort führt eine Stichstraße bis zu den Staumauern der beiden Seen auf etwa 2200 m Höhe.. Die beiden Aufstiege sind bis zur Abzweigung (D929 / D177) auf fast 1900 m Höhe zum Lac d’Orédon bei Kilometer 18,7 identisch.
Wenn jemand in St. Lary Soulan eine Bleibe sucht, dann sollte er das Hotel Aurelia suchen. Und nach einem Zimmer im Dachgeschoss fragen, dort hat man vom Bett aus einen tollen Blick direkt auf Pla d'Adet. Frühstück ist untypisch reichhaltig für Frankreich und das Abendessen war sehr gut (auch für mich Vegetarier wurde eine „Extrawurst gebraten“).
In der näheren Umgebung von St. Lary Soulan finden sich einige der bekanntesten Pyrenäenpässe. Neben dem Anstieg zum Pla d'Adet und dem Col d'Aspin ist auch der Col de Tourmalet nur knapp 50 km entfernt und somit gut an einem Tag erreichbar. Daneben gibt es auch weniger bekannten Pässe wie den Col d'Azet und die Hourquette d'Ancizan zu erradeln.
Nicht verschwiegen werden soll, dass man in den Pyrenäen natürlich noch höher kommt: der andorranische Port d'Envalira ist über 2400 m hoch.</cmt>
    <desc>Wenn man von Straßen auf 2000 m in den Pyrenäen hört, denkt man an den Tourmalet und den Pailheres. Aber es gibt aber noch das ein oder andere noch höhere Ziel, z.B. dieses, das weitgehend unbekannt ist: die Stauseen Lac de Cap de Long und Lac d’Aumar. Von St. Lary Soulan aus fährt man bis zur Abzweigung D929 / D118 bei Fabian, von dort führt eine Stichstraße bis zu den Staumauern der beiden Seen auf etwa 2200 m Höhe.. Die beiden Aufstiege sind bis zur Abzweigung (D929 / D177) auf fast 1900 m Höhe zum Lac d’Orédon bei Kilometer 18,7 identisch.
Wenn jemand in St. Lary Soulan eine Bleibe sucht, dann sollte er das Hotel Aurelia suchen. Und nach einem Zimmer im Dachgeschoss fragen, dort hat man vom Bett aus einen tollen Blick direkt auf Pla d'Adet. Frühstück ist untypisch reichhaltig für Frankreich und das Abendessen war sehr gut (auch für mich Vegetarier wurde eine „Extrawurst gebraten“).
In der näheren Umgebung von St. Lary Soulan finden sich einige der bekanntesten Pyrenäenpässe. Neben dem Anstieg zum Pla d'Adet und dem Col d'Aspin ist auch der Col de Tourmalet nur knapp 50 km entfernt und somit gut an einem Tag erreichbar. Daneben gibt es auch weniger bekannten Pässe wie den Col d'Azet und die Hourquette d'Ancizan zu erradeln.
Nicht verschwiegen werden soll, dass man in den Pyrenäen natürlich noch höher kommt: der andorranische Port d'Envalira ist über 2400 m hoch.</desc>
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    <name>2193 - ES - Presa de Llauset [T]</name>
    <cmt>Die Presa (bedeutet „Damm“ auf Deutsch) de Llauset liegt ungefähr in der Mitte der Südpyrenäen in Aragon in der Provinz Huesca. Der Anstieg beginnt an der Nationalstraße 230 von Pont de Suert nach Vielha, beides Ortschaften, die zu Katalonien gehören. Der Weg windet sich dann an der Ostflanke des Aneto hinauf, des höchsten Berges der Pyrenäen.
Der Straße hinauf zur Presa de Llauset und zu dem aufgestauten Bergsee gehört einem spanischen Stromerzeuger, wodurch die Straße nur bis zum Dorf Aneto auf ca. 1330 m Höhe gut asphaltiert ist. Hinter den letzten Häusern des Dorfs ist der Straßenbelag sehr dürftig mit Schlaglöchern und geht manchmal fast vollständig verloren.
Obwohl der Anstieg auf einer Höhe startet, auf der normalerweise noch Wald steht, hat man doch auf dem gesamten Weg eine sehr weite Sicht, die die Straße nach Meinung des Autors zu einer der schönsten der Pyrenäen machen. Leider ist nur sehr wenig Zusatzinformation über diese Straße zu finden.</cmt>
    <desc>Die Presa (bedeutet „Damm“ auf Deutsch) de Llauset liegt ungefähr in der Mitte der Südpyrenäen in Aragon in der Provinz Huesca. Der Anstieg beginnt an der Nationalstraße 230 von Pont de Suert nach Vielha, beides Ortschaften, die zu Katalonien gehören. Der Weg windet sich dann an der Ostflanke des Aneto hinauf, des höchsten Berges der Pyrenäen.
Der Straße hinauf zur Presa de Llauset und zu dem aufgestauten Bergsee gehört einem spanischen Stromerzeuger, wodurch die Straße nur bis zum Dorf Aneto auf ca. 1330 m Höhe gut asphaltiert ist. Hinter den letzten Häusern des Dorfs ist der Straßenbelag sehr dürftig mit Schlaglöchern und geht manchmal fast vollständig verloren.
Obwohl der Anstieg auf einer Höhe startet, auf der normalerweise noch Wald steht, hat man doch auf dem gesamten Weg eine sehr weite Sicht, die die Straße nach Meinung des Autors zu einer der schönsten der Pyrenäen machen. Leider ist nur sehr wenig Zusatzinformation über diese Straße zu finden.</desc>
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    <cmt>Wenn man von Straßen auf 2000 m in den Pyrenäen hört, denkt man an den Tourmalet und den Pailheres. Aber es gibt aber noch das ein oder andere noch höhere Ziel, z.B. dieses, das weitgehend unbekannt ist: die Stauseen Lac de Cap de Long und Lac d'Aumar. Von St. Lary Soulan aus fährt man bis zur Abzweigung D929 / D118 bei Fabian, von dort führt eine Stichstraße bis zu den Staumauern der beiden Seen auf etwa 2200 m Höhe. Die beiden Aufstiege sind bis zur Abzweigung (D929 / D177) auf fast 1900 m Höhe zum Lac d’Orédon bei Kilometer 18,7 identisch.
Wenn jemand in St. Lary Soulan eine Bleibe sucht, dann sollte er das Hotel Aurelia suchen. Und nach einem Zimmer im Dachgeschoss fragen, dort hat man vom Bett aus einen tollen Blick direkt auf Pla d'Adet. Frühstück ist untypisch reichhaltig für Frankreich und das Abendessen war sehr gut (auch für mich Vegetarier wurde eine „Extrawurst gebraten“).
In der näheren Umgebung von St. Lary Soulan finden sich einige der bekanntesten Pyrenäenpässe. Neben dem Anstieg zum Pla d'Adet und dem Col d'Aspin ist auch der Col de Tourmalet nur knapp 50 km entfernt und somit gut an einem Tag erreichbar. Daneben gibt es auch weniger bekannten Pässe wie den Col d'Azet und die Hourquette d'Ancizan zu erradeln.
Nicht verschwiegen werden soll, dass man in den Pyrenäen natürlich noch höher kommt: der andorranische Port d'Envalira ist über 2400 m hoch.</cmt>
    <desc>Wenn man von Straßen auf 2000 m in den Pyrenäen hört, denkt man an den Tourmalet und den Pailheres. Aber es gibt aber noch das ein oder andere noch höhere Ziel, z.B. dieses, das weitgehend unbekannt ist: die Stauseen Lac de Cap de Long und Lac d'Aumar. Von St. Lary Soulan aus fährt man bis zur Abzweigung D929 / D118 bei Fabian, von dort führt eine Stichstraße bis zu den Staumauern der beiden Seen auf etwa 2200 m Höhe. Die beiden Aufstiege sind bis zur Abzweigung (D929 / D177) auf fast 1900 m Höhe zum Lac d’Orédon bei Kilometer 18,7 identisch.
Wenn jemand in St. Lary Soulan eine Bleibe sucht, dann sollte er das Hotel Aurelia suchen. Und nach einem Zimmer im Dachgeschoss fragen, dort hat man vom Bett aus einen tollen Blick direkt auf Pla d'Adet. Frühstück ist untypisch reichhaltig für Frankreich und das Abendessen war sehr gut (auch für mich Vegetarier wurde eine „Extrawurst gebraten“).
In der näheren Umgebung von St. Lary Soulan finden sich einige der bekanntesten Pyrenäenpässe. Neben dem Anstieg zum Pla d'Adet und dem Col d'Aspin ist auch der Col de Tourmalet nur knapp 50 km entfernt und somit gut an einem Tag erreichbar. Daneben gibt es auch weniger bekannten Pässe wie den Col d'Azet und die Hourquette d'Ancizan zu erradeln.
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    <name>2205 - F - Cim de Coma Morera [T]</name>
    <cmt>Coma Morera ist ein 2205 m hoher Berg des Pyrenäenhauptkamms zwischen der Cerdanya und dem Ripollès, über dessen Gipfel die französisch-spanische Grenze verläuft. Seltsamerweise führt auf der französischen Seite des Berges ein asphaltierter Waldweg bis zum Gipfel hoch. Diese Straße nimmt ihren Anfang in dem Dorf Osséja auf ungefähr 1240 m Höhe und endet, in der kurzen Version, nach knapp 15 km ganz oben auf dem Berg, von wo aus man einen Rundumblick hat. Diese kurze Version ist durchschnittlich 6,3 % steil.
Die Auffahrt hat auch eine lange Version, und zwar hat man auf 1660 m Höhe die Wahl, rechts abzubiegen und über den Col de Pradeilles (1999 m Höhe) zurück zur Hauptstrecke zu fahren. Beide Straßen vereinen sich ein paar Hundert Meter hinter dem Col auf knapp 2000 m Höhe. Den Beginn des Anstiegs erreicht man entweder von Puigcerdà aus, dem Hauptort des katalanischen Teils der Cerdanya (diese Kleinstadt kann von Barcelona aus mit dem Auto durch den gebührenpflichtigen Tunel de Cadì angefahren werden), oder von Perpignan her durch das Conflent und dann über den Col de la Perche.
Ganz in der Nähe nordöstlich von Coma Morera gibt es eine zweite Straße, die über 2000 m hinaufreicht, und zwar an der Nordseite des Puigmal. Ebenfalls über 2000 m hinauf führt der Weg zum Lac de Bouillouses auf der anderen Seite der Nationalstraße durch die Cerdanya. Auf der katalanischen Seite verläuft südwestlich des Cim de Coma Morera die Straße über die Collada de Toses.
Ein Schlußwort zum Namen des Berges: obwohl die Auffahrt in Frankreich liegt, benutzt man im französischen Teil der Cerdanya katalanische Namen, weil sie in aller Regel älteren Ursprungs sind, und das Gebiet natürlich zum Pays catalan bzw. Catalogne du Nord gehört, von dem man mittlerweile schon offiziell in Frankreich spricht. Kaum jemand käme auf die Idee, von dem Berg als Courne Mourère (so ist die französische Bezeichnung) zu reden.</cmt>
    <desc>Coma Morera ist ein 2205 m hoher Berg des Pyrenäenhauptkamms zwischen der Cerdanya und dem Ripollès, über dessen Gipfel die französisch-spanische Grenze verläuft. Seltsamerweise führt auf der französischen Seite des Berges ein asphaltierter Waldweg bis zum Gipfel hoch. Diese Straße nimmt ihren Anfang in dem Dorf Osséja auf ungefähr 1240 m Höhe und endet, in der kurzen Version, nach knapp 15 km ganz oben auf dem Berg, von wo aus man einen Rundumblick hat. Diese kurze Version ist durchschnittlich 6,3 % steil.
Die Auffahrt hat auch eine lange Version, und zwar hat man auf 1660 m Höhe die Wahl, rechts abzubiegen und über den Col de Pradeilles (1999 m Höhe) zurück zur Hauptstrecke zu fahren. Beide Straßen vereinen sich ein paar Hundert Meter hinter dem Col auf knapp 2000 m Höhe. Den Beginn des Anstiegs erreicht man entweder von Puigcerdà aus, dem Hauptort des katalanischen Teils der Cerdanya (diese Kleinstadt kann von Barcelona aus mit dem Auto durch den gebührenpflichtigen Tunel de Cadì angefahren werden), oder von Perpignan her durch das Conflent und dann über den Col de la Perche.
Ganz in der Nähe nordöstlich von Coma Morera gibt es eine zweite Straße, die über 2000 m hinaufreicht, und zwar an der Nordseite des Puigmal. Ebenfalls über 2000 m hinauf führt der Weg zum Lac de Bouillouses auf der anderen Seite der Nationalstraße durch die Cerdanya. Auf der katalanischen Seite verläuft südwestlich des Cim de Coma Morera die Straße über die Collada de Toses.
Ein Schlußwort zum Namen des Berges: obwohl die Auffahrt in Frankreich liegt, benutzt man im französischen Teil der Cerdanya katalanische Namen, weil sie in aller Regel älteren Ursprungs sind, und das Gebiet natürlich zum Pays catalan bzw. Catalogne du Nord gehört, von dem man mittlerweile schon offiziell in Frankreich spricht. Kaum jemand käme auf die Idee, von dem Berg als Courne Mourère (so ist die französische Bezeichnung) zu reden.</desc>
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    <name>2212 - F - Col de Portet</name>
    <cmt>Der Col de Portet in den zentralen französischen Pyrenäen ist so etwas wie ein Beispiel für die Wiederbelebung eines Passes, vermutlich in erster Linie für Rennradfahrer ausgeführt. Oder zumindest eine halbe Wiederbelebung, denn vollständig überfahren ließ sich der Pass mit dem Rennrad noch nie. Hinauf auf den Portet kam man (bzw. kommt man mittlerweile wieder) nur über die Ostseite. Ende Neunziger war dann der Straßenbelag zu abgerockt für dünne Reifen. In 2018 wurde besagte Ostseite vollständig neu asphaltiert und als Schlussauffahrt einer kurzen Tour-de-France-Etappe der Weltöffentlichkeit präsentiert. Über die Sinnhaftigkeit einer solchen Asphaltierung lässt sich streiten, aber so hat man den Rennradfahrern einen der härtesten Anstiege der Pyrenäen wieder zugänglich gemacht. Ob diesmal der Asphalt erhalten bleibt, werden wir im Laufe der nächsten Jahrzehnte erfahren.....

Zur genauen geographischen Einordnung sei erwähnt, daß die Passhöhe des Col de Portet zwischen Saint-Lary-Soulan im Vallée d’Aure und dem Stausee Lac de l’Oule liegt. In der Luftlinie ist der Tourmalet nicht weit weg, etwa zehn Kilometer. Eine direkte Verbindung gibt es aber nicht, weil die Region vollgestopft ist mit Bergen oberhalb der 2500 Meter. Vom Lac de l’Oule aus führt der Weg noch ein wenig tiefer ins Hochtal des Neste de Couplan, an dessen Ende noch weitere Seen liegen, nämlich u. a. der Lac de Cap de Long und der Lac d’Aumar. Allerdings ist diese Verbindung zwischen Portet und dem Hochtal noch nicht einmal für Mountainbiker machbar, da die Piste ab dem Portet vermutlich aus Gründen des Naturschutzes gesperrt ist. Könnte aber sein, dass diese Sperre nur im Hochsommer gilt. Zudem war bei meinem Besuch im Sommer 2020 der obere Teil der Auffahrt zum Portet für den motorisierten Verkehr von 10 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags nicht erlaubt. Für Radfahrer ergab sich so die Möglichkeit eines völlig ungestörten Passerlebnisses. Falls man nicht, so wie ich, schon vor 9 Uhr auf der Strecke war.

Man könnte den Col de Portet als den großen Bruder der Skistation Pla d’Adet bezeichnen, denn der erste Teil der Auffahrt erfolgt über die Straße zur Skistation. Die Wege zu den beiden Zielen trennen sich erst mit Ausgang der weiten Kurve unterhalb des Parkplatzes Espiaube. Während dort Pla d’Adet schon in Schlagweite ist, geht der Portet erst richtig in die Vollen mit einem herrlich aussichtsreichen und mit Serpentinen gepfefferten Schlussabschnitt. Im Winter führt vermutlich die eine oder andere Skipiste über die Straße, jedenfalls ist die Passhöhe des Portet einer der Knotenpunkte des Skizirkus um Saint-Lary-Soulan herum.

Für Pyrenäenquerer bietet der Portet einen wunderbaren Abstecher zwischen dem Aspin und dem Peyresourde. Man sollte aber ein gewisses Stehvermögen mitbringen. Am Portet gibt es zwar keine überharten Rampen, aber dafür auch keinen Kilometer mit einem Steigungsschnitt unter acht Prozent. Kurz gefasst ist der Portet nicht so hart wie enorm steile Pässe a lá Port de Larrau oder Col d'Arthaburu, aber dafür schwieriger zu fahren als all die anderen bekannten Sackgassen zu den Skistationen der Pyrenäen.</cmt>
    <desc>Der Col de Portet in den zentralen französischen Pyrenäen ist so etwas wie ein Beispiel für die Wiederbelebung eines Passes, vermutlich in erster Linie für Rennradfahrer ausgeführt. Oder zumindest eine halbe Wiederbelebung, denn vollständig überfahren ließ sich der Pass mit dem Rennrad noch nie. Hinauf auf den Portet kam man (bzw. kommt man mittlerweile wieder) nur über die Ostseite. Ende Neunziger war dann der Straßenbelag zu abgerockt für dünne Reifen. In 2018 wurde besagte Ostseite vollständig neu asphaltiert und als Schlussauffahrt einer kurzen Tour-de-France-Etappe der Weltöffentlichkeit präsentiert. Über die Sinnhaftigkeit einer solchen Asphaltierung lässt sich streiten, aber so hat man den Rennradfahrern einen der härtesten Anstiege der Pyrenäen wieder zugänglich gemacht. Ob diesmal der Asphalt erhalten bleibt, werden wir im Laufe der nächsten Jahrzehnte erfahren.....

Zur genauen geographischen Einordnung sei erwähnt, daß die Passhöhe des Col de Portet zwischen Saint-Lary-Soulan im Vallée d’Aure und dem Stausee Lac de l’Oule liegt. In der Luftlinie ist der Tourmalet nicht weit weg, etwa zehn Kilometer. Eine direkte Verbindung gibt es aber nicht, weil die Region vollgestopft ist mit Bergen oberhalb der 2500 Meter. Vom Lac de l’Oule aus führt der Weg noch ein wenig tiefer ins Hochtal des Neste de Couplan, an dessen Ende noch weitere Seen liegen, nämlich u. a. der Lac de Cap de Long und der Lac d’Aumar. Allerdings ist diese Verbindung zwischen Portet und dem Hochtal noch nicht einmal für Mountainbiker machbar, da die Piste ab dem Portet vermutlich aus Gründen des Naturschutzes gesperrt ist. Könnte aber sein, dass diese Sperre nur im Hochsommer gilt. Zudem war bei meinem Besuch im Sommer 2020 der obere Teil der Auffahrt zum Portet für den motorisierten Verkehr von 10 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags nicht erlaubt. Für Radfahrer ergab sich so die Möglichkeit eines völlig ungestörten Passerlebnisses. Falls man nicht, so wie ich, schon vor 9 Uhr auf der Strecke war.

Man könnte den Col de Portet als den großen Bruder der Skistation Pla d’Adet bezeichnen, denn der erste Teil der Auffahrt erfolgt über die Straße zur Skistation. Die Wege zu den beiden Zielen trennen sich erst mit Ausgang der weiten Kurve unterhalb des Parkplatzes Espiaube. Während dort Pla d’Adet schon in Schlagweite ist, geht der Portet erst richtig in die Vollen mit einem herrlich aussichtsreichen und mit Serpentinen gepfefferten Schlussabschnitt. Im Winter führt vermutlich die eine oder andere Skipiste über die Straße, jedenfalls ist die Passhöhe des Portet einer der Knotenpunkte des Skizirkus um Saint-Lary-Soulan herum.

Für Pyrenäenquerer bietet der Portet einen wunderbaren Abstecher zwischen dem Aspin und dem Peyresourde. Man sollte aber ein gewisses Stehvermögen mitbringen. Am Portet gibt es zwar keine überharten Rampen, aber dafür auch keinen Kilometer mit einem Steigungsschnitt unter acht Prozent. Kurz gefasst ist der Portet nicht so hart wie enorm steile Pässe a lá Port de Larrau oder Col d'Arthaburu, aber dafür schwieriger zu fahren als all die anderen bekannten Sackgassen zu den Skistationen der Pyrenäen.</desc>
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    <time>2023-04-02T16:08:47Z</time>
    <name>2225 - AND - Ordino-Arcalis [T]</name>
    <cmt>Am 15. Juli 1997 jagte ein nicht allzu bekannter junger Deutscher auf einem Rennrad die Serpentinen zu einer bis dahin in Mitteleuropa eher unbekannten andorranischen Skistation hinauf. Oben angekommen drückte man ihm ein gelbes Leibchen in die Hand. Danach änderte sich alles.....Jan Ullrich schaffte den Aufstieg zum Sporthelden (und wieder zurück) und der Name Ordino-Arcalis prägte sich vielen Radsportfans ein.
Tatsächlich ist Ordino-Arcalis eine sehr abgelegene Skistation im Nordwesten Andorras, so weit weg von der Hauptverbindungsachse des kleinen Landes über den Port d’Envalira wie kein anderes Gebiet. Da Andorra aus Werbegründen großen Radrundfahrten einiges Geld zuschießt und Ordino-Arcalis kein Platzproblem hat, kam es in den letzten Jahren immer mal wieder vor, dass die Tour de France, die Vuelta a España und auch die Volta a Catalunya dort eine Etappe ausklingen ließen.
Was möglicherweise wenige wissen: die obere Skistation von Ordino-Arcalis (es gibt auch noch eine untere) ist eigentlich nicht der Endpunkt der Straße, die in diesen verlorenen Pyrenäenwinkel führt, vielmehr endet dort nur die Asphaltierung. Die Straße führt als gut ausgebaute Piste noch höher in Richtung Frankreich und endet kurz vor der Grenze auf einem kleinen Parkplatz vor einem Tunnel. Dieser Tunnel führt unter dem Port de Rat hindurch, dem ungefähr 2540 m hoch gelegenen Grenzpass, der nur per pedes überquert werden kann. Allerdings ist nach allem, was man so hört, der Tunnel unpassierbar und der Weg nach Frankreich herunter teilweise zerstört. Früher existierten Pläne, die Straße auszubauen und so eine für Autofahrer taugliche Verbindung von Vicdessos in der Ariège an dem Stausee Étang de Soulcem vorbei nach Andorra zu schaffen. Diese Pläne wurden aber von den französischen Behörden aus naturschutzlichen Gründen in den Reißwolf gesteckt. Bis zum Stausee schafft man es aber mit dem Rennrad von Vicdessos aus, die Straße wurde 2006 asphaltiert.
Ein sehr schöner Ausflug von der oberen Skistation aus muss der Weg zu den Llacs de Tristaina sein, einer Handvoll von kleinen Bergseen in Richtung Nordosten. Angeblich ist die Gegend fast so schön wie im katalanischen Nationalpark Aigües-Tortes, und der Blick ins Tal soll vom Allerfeinsten sein. Das muss sich herumgesprochen haben: als ich im August 2009 an der Skistation ankam, pilgerte ein ganzer Haufen Leute dem Naturschauspiel entgegen.</cmt>
    <desc>Am 15. Juli 1997 jagte ein nicht allzu bekannter junger Deutscher auf einem Rennrad die Serpentinen zu einer bis dahin in Mitteleuropa eher unbekannten andorranischen Skistation hinauf. Oben angekommen drückte man ihm ein gelbes Leibchen in die Hand. Danach änderte sich alles.....Jan Ullrich schaffte den Aufstieg zum Sporthelden (und wieder zurück) und der Name Ordino-Arcalis prägte sich vielen Radsportfans ein.
Tatsächlich ist Ordino-Arcalis eine sehr abgelegene Skistation im Nordwesten Andorras, so weit weg von der Hauptverbindungsachse des kleinen Landes über den Port d’Envalira wie kein anderes Gebiet. Da Andorra aus Werbegründen großen Radrundfahrten einiges Geld zuschießt und Ordino-Arcalis kein Platzproblem hat, kam es in den letzten Jahren immer mal wieder vor, dass die Tour de France, die Vuelta a España und auch die Volta a Catalunya dort eine Etappe ausklingen ließen.
Was möglicherweise wenige wissen: die obere Skistation von Ordino-Arcalis (es gibt auch noch eine untere) ist eigentlich nicht der Endpunkt der Straße, die in diesen verlorenen Pyrenäenwinkel führt, vielmehr endet dort nur die Asphaltierung. Die Straße führt als gut ausgebaute Piste noch höher in Richtung Frankreich und endet kurz vor der Grenze auf einem kleinen Parkplatz vor einem Tunnel. Dieser Tunnel führt unter dem Port de Rat hindurch, dem ungefähr 2540 m hoch gelegenen Grenzpass, der nur per pedes überquert werden kann. Allerdings ist nach allem, was man so hört, der Tunnel unpassierbar und der Weg nach Frankreich herunter teilweise zerstört. Früher existierten Pläne, die Straße auszubauen und so eine für Autofahrer taugliche Verbindung von Vicdessos in der Ariège an dem Stausee Étang de Soulcem vorbei nach Andorra zu schaffen. Diese Pläne wurden aber von den französischen Behörden aus naturschutzlichen Gründen in den Reißwolf gesteckt. Bis zum Stausee schafft man es aber mit dem Rennrad von Vicdessos aus, die Straße wurde 2006 asphaltiert.
Ein sehr schöner Ausflug von der oberen Skistation aus muss der Weg zu den Llacs de Tristaina sein, einer Handvoll von kleinen Bergseen in Richtung Nordosten. Angeblich ist die Gegend fast so schön wie im katalanischen Nationalpark Aigües-Tortes, und der Blick ins Tal soll vom Allerfeinsten sein. Das muss sich herumgesprochen haben: als ich im August 2009 an der Skistation ankam, pilgerte ein ganzer Haufen Leute dem Naturschauspiel entgegen.</desc>
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    <name>2230 - F - Puigmal [T]</name>
    <cmt>Der Puigmal ist ein 2910 m hoher Berg im östlichen Teil der Pyrenäen zwischen der Cerdanya und dem Ripollès, über den die französisch-spanische Grenze verläuft. Er ist der höchste Berg des sogenannten Gran Olla, dem „Großen Topf“, sprich der Bergkessel, der das Hochtal von Núria nach Norden hin abschließt. Dieses Tal ist in der Gegend bekannt und beliebt bei Ausflüglern, weil das im Hochtal gelegene Santuari de la Mare de Déu de Núria neben dem Montserrat der bedeutendste katalanische Wallfahrtsort ist. Von dieser knapp 2000 m hoch gelegenen Anlage kann man zum Puigmal hinaufwandern.
Auf der nördlichen Seite des Berges führt eine asphaltierte Straße, die als Zufahrt zu der Skistation Err-Puigmal dient, über den Parkplatz Las Planes (1971 m Höhe) in Richtung Gipfel und endet auf über 2200 m Höhe. Allerdings gab es im Jahr 2010 hinter dem Parkplatz eine Schranke mit einem Schild, das vor gefährlichen Tieren warnte und Auto-, Motorrad- und Radfahrern die Weiterfahrt untersagte. Der Autor mußte auf 2077 m Höhe umdrehen, weil dort Bienenstöcke aufgebaut waren.
Man erreicht diese ruhige, bisweilen aussichtsreiche Straße, indem man zwischen Sainte-Léocadie und Err von der Nationalstraße N116 abbiegt; diese Stelle ist auf manchen Karten als Col de Llous verzeichnet. Es existiert auch eine zweite, schlechter asphaltierte Variante, auf der man durch Err fährt und nach einigen Kilometern ungefähr am Ende der weiter unten beschriebenen Zwischenabfahrt auf die Hauptstraße trifft.
Die Straße ist nicht der einzige Anstieg in der Gegend über 2000 m hinaus, ganz in der Nähe führt ein Weg auf den Gipfel des Coma Morera und auf der anderen Seite der Nationalstraße führt der Weg zum Lac des Bouillouses. Ist man südlich des Berges unterwegs, so knackt man weiter im Osten mit der Auffahrt zur Skistation Vallter die 2000 m-Marke. Ebenfalls kann man auf der Südwestseite des Berges auf asphaltierter Stichstraße bis unterhalb des Gipfels gelangen, und zwar von Planoles aus bis zu dem knapp 1900 m hoch gelegenen Collet de les Barraques.</cmt>
    <desc>Der Puigmal ist ein 2910 m hoher Berg im östlichen Teil der Pyrenäen zwischen der Cerdanya und dem Ripollès, über den die französisch-spanische Grenze verläuft. Er ist der höchste Berg des sogenannten Gran Olla, dem „Großen Topf“, sprich der Bergkessel, der das Hochtal von Núria nach Norden hin abschließt. Dieses Tal ist in der Gegend bekannt und beliebt bei Ausflüglern, weil das im Hochtal gelegene Santuari de la Mare de Déu de Núria neben dem Montserrat der bedeutendste katalanische Wallfahrtsort ist. Von dieser knapp 2000 m hoch gelegenen Anlage kann man zum Puigmal hinaufwandern.
Auf der nördlichen Seite des Berges führt eine asphaltierte Straße, die als Zufahrt zu der Skistation Err-Puigmal dient, über den Parkplatz Las Planes (1971 m Höhe) in Richtung Gipfel und endet auf über 2200 m Höhe. Allerdings gab es im Jahr 2010 hinter dem Parkplatz eine Schranke mit einem Schild, das vor gefährlichen Tieren warnte und Auto-, Motorrad- und Radfahrern die Weiterfahrt untersagte. Der Autor mußte auf 2077 m Höhe umdrehen, weil dort Bienenstöcke aufgebaut waren.
Man erreicht diese ruhige, bisweilen aussichtsreiche Straße, indem man zwischen Sainte-Léocadie und Err von der Nationalstraße N116 abbiegt; diese Stelle ist auf manchen Karten als Col de Llous verzeichnet. Es existiert auch eine zweite, schlechter asphaltierte Variante, auf der man durch Err fährt und nach einigen Kilometern ungefähr am Ende der weiter unten beschriebenen Zwischenabfahrt auf die Hauptstraße trifft.
Die Straße ist nicht der einzige Anstieg in der Gegend über 2000 m hinaus, ganz in der Nähe führt ein Weg auf den Gipfel des Coma Morera und auf der anderen Seite der Nationalstraße führt der Weg zum Lac des Bouillouses. Ist man südlich des Berges unterwegs, so knackt man weiter im Osten mit der Auffahrt zur Skistation Vallter die 2000 m-Marke. Ebenfalls kann man auf der Südwestseite des Berges auf asphaltierter Stichstraße bis unterhalb des Gipfels gelangen, und zwar von Planoles aus bis zu dem knapp 1900 m hoch gelegenen Collet de les Barraques.</desc>
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    <name>2270 - F - Puerto de Bujaruelo [T]</name>
    <cmt>Die Sackgasse hinauf zum Port du Boucharo ist eine weitere Möglichkeit, in den Pyrenäen die 2000 m-Grenze auf asphaltierter Straße zu erreichen. Sie liegt auf der anderen Seite der Bergkette zum Lac d’Aumar, verbunden sind die Täler durch den Tourmalet.
Startpunkt ist hier Definitionssache. Im Prinzip ist Luz-St.-Sauveur als letzte Kreuzung in das Tal und gleichzeitig wesentlich bekannter als Ausgangspunkt der Westrampe zum Tourmalet zu wählen. Wählt man als Startpunkt Gèdre, sind etwas über 300 Hm abzuziehen.
Ab hier führt die breite Straße zuerst bis Gèdre auf etwa 1000 m, wo eine weitere Stichstraße auf über 2000 m zum dem herrlichen Cirque de Troumouse abzweigt. Von hier fährt man weiter auf der Hauptstraße bis Gavarnie auf ca. 1375 m Höhe. Gavarnie ist eines der touristischen Zentren Frankreichs, und jeder Franzose muss wohl einmal den berühmten Cirque de Gavarnie mit den über 400 m hohen Wasserfällen besichtigt haben (am besten auf einem Esel, den man hier buchen kann). Also Achtung: in Ferienzeiten ist hier die Hölle los.
Der Talkessel fällt ca. 2000 m ab und sollte auf jeden Fall zumindest kurz besucht werden. Verköstigung und Schnickschnack als Mitbringsel gibt es hier natürlich en masse.</cmt>
    <desc>Die Sackgasse hinauf zum Port du Boucharo ist eine weitere Möglichkeit, in den Pyrenäen die 2000 m-Grenze auf asphaltierter Straße zu erreichen. Sie liegt auf der anderen Seite der Bergkette zum Lac d’Aumar, verbunden sind die Täler durch den Tourmalet.
Startpunkt ist hier Definitionssache. Im Prinzip ist Luz-St.-Sauveur als letzte Kreuzung in das Tal und gleichzeitig wesentlich bekannter als Ausgangspunkt der Westrampe zum Tourmalet zu wählen. Wählt man als Startpunkt Gèdre, sind etwas über 300 Hm abzuziehen.
Ab hier führt die breite Straße zuerst bis Gèdre auf etwa 1000 m, wo eine weitere Stichstraße auf über 2000 m zum dem herrlichen Cirque de Troumouse abzweigt. Von hier fährt man weiter auf der Hauptstraße bis Gavarnie auf ca. 1375 m Höhe. Gavarnie ist eines der touristischen Zentren Frankreichs, und jeder Franzose muss wohl einmal den berühmten Cirque de Gavarnie mit den über 400 m hohen Wasserfällen besichtigt haben (am besten auf einem Esel, den man hier buchen kann). Also Achtung: in Ferienzeiten ist hier die Hölle los.
Der Talkessel fällt ca. 2000 m ab und sollte auf jeden Fall zumindest kurz besucht werden. Verköstigung und Schnickschnack als Mitbringsel gibt es hier natürlich en masse.</desc>
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    <name>2306 - AND - Port de Cabús</name>
    <cmt>Der Port de Cabús ist der mitteleuropäischen Pässeradlergemeinde nicht allzu geläufig, obwohl er doch einer der höchsten Pyrenäenpässe ist, ein ganzes Stück höher sogar als der Tourmalet. Am Südrand der Pyrenäen ist er viel bekannter, oder vielmehr berüchtigt, weil er bis vor nicht allzu langer Zeit gerne von Schmugglern benutzt wurde, die zum Beispiel billige Zigaretten von Andorra nach Spanien brachten.
Den Schmugglern kamen dabei ein paar Umstände entgegen. Zum einen natürlich, dass über den Pass die Grenze beider Länder verläuft, und zum anderen, dass er weit ab vom Schuß liegt – er verbindet sozusagen den hintersten Winkel Andorras mit dem Pallars Sobirá, einer für katalanische Verhältnisse sehr bevölkerungsarmen Comarca. Ein dritter Aspekt ist ein ganz düsterer, und der hängt zusammen mit der beinahe gesetzlos anmutenden Geschichte des Dorfes Tor, der letzten katalanischen Ortschaft auf der Westanfahrt zum Pass.
In diesem Dorf wurden über die Jahre hinweg drei Menschen umgebracht. Die Morde, oder vielleicht waren es auch Totschläge, sind nie aufgeklärt worden und stehen im Zusammenhang mit einem einstmals auf Gemeindegebiet geplantem Skigebiet und den Schmuggelaktivitäten über die Piste vom Port de Cabús herab. Näheres ist nachzulesen in einem Buch von Carles Porta i Gaset mit dem Titel „Tretze cases i tres morts“, auf Deutsch erschienen als „Tor. Das verfluchte Dorf“. Die Geschichte wurde auch als Reportage im katalanischen Fernsehen gezeigt.
Die Geister der Vergangenheit sind immer noch aktiv in Tor. Die geplante Asphaltierung der Westauffahrt zum Pass musste 2008 eingestellt werden, weil sich einer der Protagonisten der mysteriösen Vorgänge in Tor, ein alter Knochen namens Palanca, gegen das Projekt stellte. In einer Regionalzeitung war zu lesen, dass die Straßenbauarbeiter sogar eines Morgens ein totes Pferd als Blockade vor ihren Maschinen fanden, das Palanca in der Nacht dort hingeschafft hatte. Wer weiß, wann der Berg dort zur Ruhe kommt.

Noch ein kurzer Exkurs für Sprachforscher: Der Name „Tor“ erinnert – nein, nicht an „Tor“ wie „Aus dem Hintergrund müßte Rahn schießen… Rahn schießt… Toooor, Tooor, Tooor, Tooooooor“ – sondern an die englische Bezeichnung Tor, die man für verwitterte Felsformationen, die exponiert auf Hügeln zu finden sind, benutzt. Jenes „Tor“ ist ein ins Altenglische übertragener keltischer Begriff, und so ist zu vermuten, dass auch der Name des Dorfes ein Überbleibsel aus einer alten Sprache ist, die eventuell von den Kelten oder vielleicht von den Westgoten über die Pyrenäen gebracht wurde.

Zurück zum Port de Cabús: seltsam mutet es schon an, wenn man auf ziemlich breit ausgebauter Straße mit sehr ordentlichem Belag (wie eigentlich überall in Andorra) über das Dorf Pal zur Passhöhe fährt und dann auf einmal vor der Knüppelpiste nach Katalonien herunter steht. Es kommt einem vor wie eine Straße ans Ende der Welt. Jedenfalls wäre der Cabús bei entsprechendem Komplettausbau ein echter Leckerbissen für alle Rennradler, welche die Südpyrenäen durchqueren. So aber fristet er ein Schattendasein und ist eher etwas für Mountainbiker. Wer aber durch Andorra kommt, sollte den Abstecher einplanen, denn der obere Streckenteil bietet grandios-weite Ausblicke, und die Schlußtraverse wird in den Pyrenäen nur von der Traverse durch den Cirque du Litor zwischen dem Col d’Aubisque und dem Col du Soulor übertroffen.</cmt>
    <desc>Der Port de Cabús ist der mitteleuropäischen Pässeradlergemeinde nicht allzu geläufig, obwohl er doch einer der höchsten Pyrenäenpässe ist, ein ganzes Stück höher sogar als der Tourmalet. Am Südrand der Pyrenäen ist er viel bekannter, oder vielmehr berüchtigt, weil er bis vor nicht allzu langer Zeit gerne von Schmugglern benutzt wurde, die zum Beispiel billige Zigaretten von Andorra nach Spanien brachten.
Den Schmugglern kamen dabei ein paar Umstände entgegen. Zum einen natürlich, dass über den Pass die Grenze beider Länder verläuft, und zum anderen, dass er weit ab vom Schuß liegt – er verbindet sozusagen den hintersten Winkel Andorras mit dem Pallars Sobirá, einer für katalanische Verhältnisse sehr bevölkerungsarmen Comarca. Ein dritter Aspekt ist ein ganz düsterer, und der hängt zusammen mit der beinahe gesetzlos anmutenden Geschichte des Dorfes Tor, der letzten katalanischen Ortschaft auf der Westanfahrt zum Pass.
In diesem Dorf wurden über die Jahre hinweg drei Menschen umgebracht. Die Morde, oder vielleicht waren es auch Totschläge, sind nie aufgeklärt worden und stehen im Zusammenhang mit einem einstmals auf Gemeindegebiet geplantem Skigebiet und den Schmuggelaktivitäten über die Piste vom Port de Cabús herab. Näheres ist nachzulesen in einem Buch von Carles Porta i Gaset mit dem Titel „Tretze cases i tres morts“, auf Deutsch erschienen als „Tor. Das verfluchte Dorf“. Die Geschichte wurde auch als Reportage im katalanischen Fernsehen gezeigt.
Die Geister der Vergangenheit sind immer noch aktiv in Tor. Die geplante Asphaltierung der Westauffahrt zum Pass musste 2008 eingestellt werden, weil sich einer der Protagonisten der mysteriösen Vorgänge in Tor, ein alter Knochen namens Palanca, gegen das Projekt stellte. In einer Regionalzeitung war zu lesen, dass die Straßenbauarbeiter sogar eines Morgens ein totes Pferd als Blockade vor ihren Maschinen fanden, das Palanca in der Nacht dort hingeschafft hatte. Wer weiß, wann der Berg dort zur Ruhe kommt.

Noch ein kurzer Exkurs für Sprachforscher: Der Name „Tor“ erinnert – nein, nicht an „Tor“ wie „Aus dem Hintergrund müßte Rahn schießen… Rahn schießt… Toooor, Tooor, Tooor, Tooooooor“ – sondern an die englische Bezeichnung Tor, die man für verwitterte Felsformationen, die exponiert auf Hügeln zu finden sind, benutzt. Jenes „Tor“ ist ein ins Altenglische übertragener keltischer Begriff, und so ist zu vermuten, dass auch der Name des Dorfes ein Überbleibsel aus einer alten Sprache ist, die eventuell von den Kelten oder vielleicht von den Westgoten über die Pyrenäen gebracht wurde.

Zurück zum Port de Cabús: seltsam mutet es schon an, wenn man auf ziemlich breit ausgebauter Straße mit sehr ordentlichem Belag (wie eigentlich überall in Andorra) über das Dorf Pal zur Passhöhe fährt und dann auf einmal vor der Knüppelpiste nach Katalonien herunter steht. Es kommt einem vor wie eine Straße ans Ende der Welt. Jedenfalls wäre der Cabús bei entsprechendem Komplettausbau ein echter Leckerbissen für alle Rennradler, welche die Südpyrenäen durchqueren. So aber fristet er ein Schattendasein und ist eher etwas für Mountainbiker. Wer aber durch Andorra kommt, sollte den Abstecher einplanen, denn der obere Streckenteil bietet grandios-weite Ausblicke, und die Schlußtraverse wird in den Pyrenäen nur von der Traverse durch den Cirque du Litor zwischen dem Col d’Aubisque und dem Col du Soulor übertroffen.</desc>
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    <cmt>Bei der Einreise nach Andorra muss man schon genau aufpassen, wenn man den höchsten asphaltierten Pass der Pyrenäen erwischen möchte. Der 2.408 Meter hohe Port d'Envalira wird nämlich von einem Tunnel unterlaufen, in den der Hauptverkehr fast automatisch geführt wird. Im letzten Kreisverkehr einfach auf der N22 weiter geradeaus fahren, dann erreicht man die Grenze bei Pas de la Casa.

Unmittelbar unterhalb der recht schmucklosen Passhöhe befindet sich – wohl einzigartig – eine Rennstrecke, der Grandvalira Circuit Andorra. Wer sich also mal austoben mag … Und eines wird bei der Befahrung auch klar, nämlich wovon das kleine Fürstentum im Hochgebirge lebt: Shoppen und Tanken!

Der Port d'Envalira ist mit seinen 2407 m der höchste Pass der Pyrenäen - nicht etwa der Col du Tourmalet (2115 m), wie die meisten Tour-Reporter zu wissen glauben.
Der Envalira ist einer von zwei Passübergängen Andorras. Neben dem anderen Pass, dem landschaftlich viel schöneren Coll d'Ordino, gibt es aber weitere anfahrbare Hochpunkte im Zwergenstaat.
Leider führt die Hauptstraße Andorras über den Port d'Envalira. Auch wenn die seit 2002 existierende Untertunnelung wenigstens die Scheitelstrecke frei vom Fernverkehr hält, hat man ihn doch die meiste Zeit neben sich, was das Passerlebnis deutlich verringert. Eine lohnenswerte Umfahrung von immerhin 12 km der Westrampe stellt daher der Umweg über den Col d'Ordino dar, der die Hauptstraße in Andorra la Vella verlässt und in Canillo wieder darauf zurück führt.
Der Port d'Envalira kann in jede Pyrenäenquerung eingebaut werden.
Konnt man über die Klassiker Aubisque, Tourmalet, Aspin und Peyresourde, so bieten sich der Port de la Bonaigua und der Port del Cantó als Transfer nach Andorra an.
Gen Osten kann es dann über den Col du Puymorens weitergehen, oder nach Norden in Richtung Ax-les-Thermes, von wo sich wunderschöne Touren über den Col de Chioula, den Col du Pradel und vor allem den Col de Pailheres (2001 m) anschließen.</cmt>
    <desc>Bei der Einreise nach Andorra muss man schon genau aufpassen, wenn man den höchsten asphaltierten Pass der Pyrenäen erwischen möchte. Der 2.408 Meter hohe Port d'Envalira wird nämlich von einem Tunnel unterlaufen, in den der Hauptverkehr fast automatisch geführt wird. Im letzten Kreisverkehr einfach auf der N22 weiter geradeaus fahren, dann erreicht man die Grenze bei Pas de la Casa.

Unmittelbar unterhalb der recht schmucklosen Passhöhe befindet sich – wohl einzigartig – eine Rennstrecke, der Grandvalira Circuit Andorra. Wer sich also mal austoben mag … Und eines wird bei der Befahrung auch klar, nämlich wovon das kleine Fürstentum im Hochgebirge lebt: Shoppen und Tanken!

Der Port d'Envalira ist mit seinen 2407 m der höchste Pass der Pyrenäen - nicht etwa der Col du Tourmalet (2115 m), wie die meisten Tour-Reporter zu wissen glauben.
Der Envalira ist einer von zwei Passübergängen Andorras. Neben dem anderen Pass, dem landschaftlich viel schöneren Coll d'Ordino, gibt es aber weitere anfahrbare Hochpunkte im Zwergenstaat.
Leider führt die Hauptstraße Andorras über den Port d'Envalira. Auch wenn die seit 2002 existierende Untertunnelung wenigstens die Scheitelstrecke frei vom Fernverkehr hält, hat man ihn doch die meiste Zeit neben sich, was das Passerlebnis deutlich verringert. Eine lohnenswerte Umfahrung von immerhin 12 km der Westrampe stellt daher der Umweg über den Col d'Ordino dar, der die Hauptstraße in Andorra la Vella verlässt und in Canillo wieder darauf zurück führt.
Der Port d'Envalira kann in jede Pyrenäenquerung eingebaut werden.
Konnt man über die Klassiker Aubisque, Tourmalet, Aspin und Peyresourde, so bieten sich der Port de la Bonaigua und der Port del Cantó als Transfer nach Andorra an.
Gen Osten kann es dann über den Col du Puymorens weitergehen, oder nach Norden in Richtung Ax-les-Thermes, von wo sich wunderschöne Touren über den Col de Chioula, den Col du Pradel und vor allem den Col de Pailheres (2001 m) anschließen.</desc>
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