Alpen usw.

Diskutiere Alpen usw. im Reise Forum im Bereich Unterwegs; Hallo Gemeinde, ausgehend vom Altmühltal (Solnhofen) plane ich für den Juni 2012 eine ziemlich ausgedehnte Motorradreise. Dabei möchte ich...
Gerd52

Gerd52

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Hallo Gemeinde,
ausgehend vom Altmühltal (Solnhofen) plane ich für den Juni 2012 eine ziemlich ausgedehnte Motorradreise.
Dabei möchte ich zunächst über den Staller Sattel nach Südtirol und weiter nach Aosta.
Dann ist die Route de Grand Alpes (beginnend beim Col d'Izoard) mit einem Schlenker zum Lac de Sainte Croix bzw. Grand Canyon du Verdon vorgesehen.
Als Abschluß stelle ich mir die Fahrt westlich am Genfer See vorbei und durch das Französische oder auch Schweizer Jura sowie Elsaß vor.

Da die Planung hinsichtlich der endgültigen Route noch nicht abgeschlossen ist, wäre ich, auch wenn gewisse geografische Kenntnisse vorhanden sind, über den einen oder anderen Tipp dankbar.
Umfangreiches Sightseeing und Durchqueren von größeren Städten kommen eher nicht in Frage sondern bevorzugt attraktive Nebenstraßen, die ein einigermaßen zügiges Fortkommen erlauben.

Da wäre z.B. die Strecke von Solnhofen zum Staller Sattel.
Ich bin mir nicht schlüssig, ob ich nördlich oder südlich an München vorbeifahren soll.
Die Nordroute (über Wasserburg - schöne Stadt!) mit dem Wegpunkt Chiemsee hat einen gewissen Reiz, den aber sicherlich auch die Südroute hat, wobei mich dort allerdings die dichte Besiedlung stört.

Weiterhin der Weg durch Südtirol nach Aosta.
In Südtirol bieten sich ebenfalls verschiedene Varianten an.
Mir schwebt vor, über Kaltern, den Mendelpaß und Passo Tonale zum Comer See zu fahren.
Der weitere Verlauf bereitet mir leichtes Kopfzerbrechen, da ich nach den Oberitalienischen Seen wohl nach Süden oder nach Norden ausweichen muß und dort über den Großen St. Bernhard nach Aosta gelangen würde.

Durch die französischen Alpen zum Lac de Sainte Croix.
Als südlichsten Punkt habe ich Sospel vorgesehen und möchte von dort zum Lac de Sainte Croix fahren. Diese Route ist noch völlig offen.

Vom Lac de Sainte Croix zum Elsaß.
In Richtung Norden würde ich gerne noch Pässe mitnehmen, die auf dem Weg in Richtung Süden nicht erfaßt worden waren.
Darüber hinaus habe ich mich ebenfalls noch nicht festgelegt.

Ich wäre also über reichlich Vorschläge erfreut.

Gruß
Gerd52
 
G

Gast18187

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Hallo Gerd52,

wieso die Anreise über den Staller??

"Schöner" Füssen, Lechtal,Pitztal, Vinschgau oder Bogen über die Schweiz (Davos-Albual,Pontresina, Livigno,Bormio ) in den Vinschgau und am kommenden Tag über das Stilfser evtl. Gavia an die Seen (Comer, Lago Mag.)
Da sind Pässe und die Öde Anfahrt erstreckt sich über die B2 und dann B17 auf ~200Km!?

Servus
Marcus
 
Gerd52

Gerd52

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Hallo,
das fängt ja schon mal gut an.:)
Den Staller Sattel habe ich schon länger im Visier.
Bei der anfänglichen Planung der angestrebten Reise hatte ich an eine Übernachtung in Bad Reichenhall gedacht. Anschließend sollte der Weg über den Großglockner oder die Felbertauernstraße in Richtung Südtirol führen.
Ich habe zwar schon etliche Kilometer in Südtirol unter die Räder genommen, den östlichen Teil aber bisher vernachlässigt.
Deshalb erachte ich die Route als geeignet, die vorhandenen Defizite zu beseitigen.
Stilfser Joch und Gavia Paß kenne ich ausreichend, aber meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Mir sind wesentlich attraktivere Pässe bekannt.

Gruß
Gerd
 
juekl

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Stilfser Joch und Gavia Paß kenne ich ausreichend, aber meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Mir sind wesentlich attraktivere Pässe bekannt.
Hallo,
nenne doch mal zwei?

Wenn ich darunter fahren würde, würde ich in einem Tag bis Aosta fahren ohne Umwege und Pässe.
Da unten gibt es genug zu tuen und da würde ich meine Zeit verplempern.
Gruß Jürgen
 
Gerd52

Gerd52

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Tja Jürgen, Du scheinst nur die beiden oder gar keine Pässe zu kennen.
Ich könnte Dir einen ganzen Sack voll nennen, habe aber keine Lust Deiner abstrusen Aufforderung nachzukommen.
Fahr doch mal die Route de Grandes Alpes ab oder den Mangart hoch, dann wirst Du verstehen was ich meine.
 
juekl

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<Route de Grandes Alpes
Hi,
da bin ich fast jedes Jahr, da geht alles ganz seicht hoch.
Die kehrenreichsten sind in der Schweiz, aber keine wirkliche Höhe.
An das Stilfser Joch kommt da keine dran nirgendwo geht es so kehrenreich hoch (ist immerhin der 2.höchste) wenn man von Trafoi kommt.
Mangart kenne ich nicht, kann ich nichts zu sagen.
Gruß
 
Gerd52

Gerd52

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Hallo,
die "altitalienische" Seite des Stilfser Joch laß ich mir ja noch gefallen, aber die "Südtiroler" Seite sagt mir weniger zu, eben wegen der Kehren.
Dabei ist die Anzahl sogar erfreulich, aber die Befahrbarkeit ist für mich der Knackpunkt.
Ich bevorzuge Pässe, die eine eher flüssige Fahrweise zulassen und gleichzeitig etwas fürs Auge bieten. Das kann für meine Bedürfnisse z.B. der Mendelpaß, der Col du Clandon oder der Col de la Madeleine sein, um nur eine kleine Auswahl zu nennen.
Wie so vieles im Leben ist das aber Ansichtssache.
Der Mangart paßt zugegebenermaßen nicht in dieses Schema und ist wegen seiner engen Straßenführung nicht flüssig zu fahren. Ist aber meines Erachtens im höherwertigen Schwierigkeitsgrad einzustufen und sollte nicht zuletzt wegen des atemberaubenden Ausblicks mindestens einmal befahren worden sein.
Iseran, Galibier, Izoard und Bonette dürften übrigens auch nicht so viel weniger Kehren wie das Stilfser Joch haben.

Gruß
Gerd
 
Tom123

Tom123

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Da wäre z.B. die Strecke von Solnhofen zum Staller Sattel.
Ich bin mir nicht schlüssig, ob ich nördlich oder südlich an München vorbeifahren soll.
Die Nordroute (über Wasserburg - schöne Stadt!) mit dem Wegpunkt Chiemsee hat einen gewissen Reiz, den aber sicherlich auch die Südroute hat, wobei mich dort allerdings die dichte Besiedlung stört.

Gruß
Gerd52
Hallo Gerd,
München ist immer eine Reise Wert, kommt drauf an ob Du einen Aufenthalt einplanst, oder nur den Transit wählst.

Ich würde die gemütliche Route am Inn entlang wählen, Einstieg über Dorfen, Kraiburg am Inn usw.

Melde Dich evtl. per PN

LG
Tom
 
qtreiber

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Halb-OT: Stilfser ist langweilig. Ob dort viele Kehren sind, ist uninteressant. Mal gesehen (und gefahren) haben reicht. Aber nicht extra dort hin fahren.

Meine Meinung!
 
Gerd52

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Halb-OT: Stilfser ist langweilig. Ob dort viele Kehren sind, ist uninteressant. Mal gesehen (und gefahren) haben reicht. Aber nicht extra dort hin fahren.

Meine Meinung!
Danke! Genau das ist auch meine Meinung!

@Tom
Du hast, was München betrifft, vollkommen recht.
München ist in meiner Gunst ganz oben, kommt aber als Wegpunkt bei dieser Tour wohl nicht in Frage. Ich möchte lieber Pässe und Landschaften "fressen".
Ich danke Dir jedenfalls für Deinen Tipp, denn darum gehts mir.
In den letzten Jahren bin ich regelmäßig mehr oder weniger gezielt, d.h. auf direktem Weg in Wunschregionen gefahren und habe mich dort "ausgetobt".
Jetzt möchte ich diese Regionen mit attraktiven Strecken zu einem Gesamtpaket verbinden, wozu ich Erfahrungen und Hinweise gerne annehme.
 
Q-otti

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Staller Sattel ist meiner Meinung nach nur von Süd nach Nord interessant. Hinzu kommt, wenn du Pech mit der Ankunft hast, eine lange Wartezeit vor der Ampel. Der Sattel ist auf der Südseite Einspurig, d.h., die Kehren sind so eng, dass sich das Befahren fast anfühlt, als wende man ständig auf der Straße. Da gibt´s bestimmt Besseres.
 
Gerd52

Gerd52

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Hallo,
die Ampelregelung ist mir bekannt, auch die zeitliche Freigabe für die Richtungen. Ich werde es möglichst so einrichten, dass ich entweder nur wenig oder bestenfalls keine Wartezeit habe.
Zur Qualität des Passes hatte ich bisher nicht unbedingt negative Rückmeldungen, möchte aber auf jeden Fall meine eigene Erfahrung machen.
Wenn ich es richtig sehe, ist dieser Paß doch die einzige Möglichkeit, um von Österreich in den (nord-)östlichen Teil Südtirols zu gelangen.

Abschließend noch eine Bitte:
Ich bin mir sicher, dass alle Tipps gut gemeint sind und möchte auch niemand vor den Kopf stoßen, habe aber auch kein Interesse, mich für die Auswahl einzelner Pässe oder Örtlichkeiten zu rechtfertigen, auch wenn das sicherlich gar nicht erwartet wird.

Ich erhoffe vielmehr wertvolle Hinweise zu Streckenführungen, um von Solnhofen nach Kitzbühel, von der Grenze Österreich-Südtirol nach Aosta, von Sospel zum Lac de Sainte Croix und von dort nach Colmar zu gelangen.

Gruß
Gerd
 
GS-Gaydoul

GS-Gaydoul

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Da unten gibt es hunderte von tollen Pässen und fast eben so viele Schluchten und ihr bekommt euch wegen irgendwelcher " Nichtigkeiten " in die Wolle. Soll doch einfach nur Spaß machen. Kann dir nur als Tip geben, sieh zu, daß du möglichst schnell nach Frankreich kommst und genieße die Cols und Gorges.

MfG Georg
 
G

GSATraveler

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Hallo Gerd, eine wunderschöne Tour wird das geben, sehr reichhaltiges und abwechslungsreiches Gedeck.
Ich beschränke mich mit meinen Gedanken mal auf die Südalpen / Alpes Maritimes und erlaube mir den Hinweis, Dir dafür vorsorglich genügend Zeit einzuplanen, denn diese Region lohnt sich wirklich (die sog. big pictures vorher sind in erster Linie whale and alp watching für Holländer, die wahre Schönheit liegt meiner Erfahrung nach eher in den vielen unaufgeregten Punkten, wie z.B. dem kleinen St. Bernhard etc.).

Also eben, Sospel als südlichsten Punkt. Gute Wahl (wenn das Wetter weiter nördlich nicht so gut sein sollte, lohnt sich jederzeit ein Ausflug weiter nach Süden bis an die touristische Côte d'Azur und in das wenige Kilometer hintergelagerte Gebirge, sehr faszinierende Natur und tolles Motorradland). Du wirst von Aosta und dann über den Izoard kommend wohl tendenziell die östliche Route der Grandes Alpes in Richtung Süden nehmen, zurück dann wohl über die westlichen Routen über den Verdon. Im Juni wird es um den Verdon herum bereits einges Volk und Verkehr haben, ist aber allemal eine Reise wert, das muss man - im Unterschied z.B. zum Stilfserjoch - tatsächlich mal gesehen haben.

Nach dem Izoard halte Dich auf dem Weg gen Süden östlich, d.h. lass Gap und das Gebiet um den Lac de Serre-Ponçon rechts liegen (das wäre dann ein möglicher Rückweg über die Route Napoléon west). Damit kommst Du vernünftigerweise über den Col de Vars nach Jausiers.

Jetzt hast Du ein gutgeartetes Problem, weil drei gute Möglichkeiten. Angesichts des weiteren von mir gleich vorgeschlagenen Programms würde ich über Barcelonette fahrend den Col de la Cayolle nehmen. Landschaftlich sind der Col de la Bonette und der Col d'Allos zwar je anders, aber doch in etwa gleichwertig; der Bonette bietet fahrerisch am meisten, der Col d'Allos am wenigsten (schmal). Wenn Du den Col d'Allos nehmen solltest, dann in Colmars östlich über den Col des Champs, lustige Strecke.

Aber eben, nach dem Col de la Cayolle kommst Du nach Guillaumes, dort Richtung St. Brès und Valberg, dort dann weiter Richtung Beuil.
Und nun eine Zwischenmahlzeit fürs Auge (fahrerisch lohnt sich das eher nicht, und doch fahre ich meist dort vorbei, wenn ich in dieser Gegend bin): Gorges du Cians: grob gesagt von Beuil nach Touët sur Var. Ohne Navi musst Du genügend Geduld haben, bis dann endlich das Hinweisschild zur Schlucht=Gorge (du Cians) kommt, etwas kompliziert gestrickte Streckenführung zur Schlucht hin, la France profonde halt. Die Schlucht besteht aus blutrotem Felsen, kleinen Tunnels und tiefen Einschnitten etc., Deine Sozia wird zu Quietschen und zu Zappeln beginnen - zur Abwechslung mal vor Freude und nicht aus Angst.

Die Gorge du Cians spuckt Dich dann in der Nähe d.h. westlich von Touët sur Var auf die Hauptachse Richtung Nizza raus (ist aber miest eine ruhige Hauptachse). Schnelle Verbindung nach Sospel: Fahre diese Hauptachse Richtung Osten (Nice) über St.-Jean-la Rivière und la Bollène-Vésubie über den Col de Turini nach Sospel. Wenn Du aber genügend Zeit hast (2-3h mehr als über die schnelle Route), dann lohnt sich nach dem Auftreffen auf die Hauptachse die Fahrt gegen Westen bis Puget-Théniers, dort Richtung La Penne, über Ascros, Toudon nach Bonson (es gibt dort unzählige Zwischenrouten, ich fahre jedes Mal ein bisschen anders) und erst dann Richtung Col de Turini wie vorbeschrieben (ist landschaftlich sehr schön und damit etwas fürs Auge, fahrerisch eher nicht so der Kick, weil zu enge und unübersichtliche Strassen/Strässchen).

Sospel - Verdon:
Grundsatz: Entweder will man das mit der Côte d'Azur nun wirklich wissen, dann nichts wir rein (hat durchaus seinen Reiz) oder man hält sich raus.
Reingehen ist selbsterklärend.
Raushalten bedeutet grog gesagt, stets um die ca. 30km Abstand zur Küste zu halten und sich in den direkt hintergelagerten Bergen zu halten mit Hauptrichtung gen Westen. Es ist tatsächlich so, dass die Alpen dort ins Mittelmeer auslaufen (ich stelle das immer wieder mit geradezu kindlichem Erstaunen fest; am stärksten empfinde ich das, wenn ich in einer Tagestour aus den schweizer Alpen bis ans Meer hinunter fahre), d.h. Du hast dort quasi einen natürlichen Riegel zwischen der sehr touristischen Küste und dem verträumt / verschlafenen / 'normal' gebliebenen Hinterland. Früher oder später triffst Du dann automatisch auf die Hauptverbindungsachse Cagnes - Grasse - Digne-les-Bains. Dagegen, diese zu nehmen, spricht wenig, ausser vielleicht der rege Verkehr inklusive Lastwagen, aber mit dem Motorrad ist das ok und auch mal eine Abwechslung zum Vorprogramm: Also Visier runter und Gashahn auf. Strecke ist gut ausgebaut mit mehrheitlich gutem Asphalt, schnellen Kurven, permanenten Überholmöglichkeiten, auch wenn man dabei manchmal die Sicherheitslinie oder das Überholverbot etwas ausblenden muss, ist aber in Frankreich keine Geschichte, die Autofahrer und Flics sind nirgends so tolerant uns gegenüber wie im Land der DS. Dort befindest Du Dich dann auf der Route Napoléon, der Abzweiger zum Verdon nach Westen ist nicht zu übersehen.

Rückfahrt vom Verdon:
Alles Richtung Gap, nicht aber über die Hauptverkehrsachsen. Digne-les-Bains meide ich jeweils, nehme z.B. die Route über den Col de Fontbelle nach Sisteron, um dann wenig später nach Nord-Nordost Richtung Col de Sarraut abzubiegen; der Möglichkeiten sind dort viele. Da dort meist auf der Rückreise, behandle ich dieses Gebiet zugegebenermassen immer eher etwas stiefmütterlich.
In Sisteron hat man die Möglichkeit, anstelle über Gap, auch den westlichen Teil der Route Napoléon zu fahren (diesfalls nix Col de Sarraut), Gap also rechts liegen zu lassen und stattdessen über den Col de la Croix-Haute direkt nach Grenoble hinein zu preschen, wie dem Vernehmen nach Napoleon das offenbar auch getan haben soll. Fahrerisch ist diese Variante nicht zu verachten, aber man landet dann halt in Grenoble, was mir meistens zu westlich ist.
Ich fahre häufiger über Gap bis nach La Mure (=Adrenalin-Strecke, mehrheitlich guter Asphalt und tolle Kurven) und biege dort dann scharf nach Osten ab Richtung Entraigues über den Col d'Ornon, um nach diesem dann wiederum nach Osten über einen Teil des Col du Lautaret zu fahren, um mich in Richtung Norden über den Col du Galibier noch Mal gehörig in die Berge zu werfen. Der Genfersee bzw. Lac Léman ist von dort dann nicht mehr gar so weit weg.

Auf welchen Strecken auch immer: Viel Vergnügen im kommenden Juni und überhaupt, Gruss Rolf.
 
G

Gast18187

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Hallo,
das fängt ja schon mal gut an.:)
Den Staller Sattel habe ich schon länger im Visier.
Bei der anfänglichen Planung der angestrebten Reise hatte ich an eine Übernachtung in Bad Reichenhall gedacht. Anschließend sollte der Weg über den Großglockner oder die Felbertauernstraße in Richtung Südtirol führen.
Ich habe zwar schon etliche Kilometer in Südtirol unter die Räder genommen, den östlichen Teil aber bisher vernachlässigt.
Deshalb erachte ich die Route als geeignet, die vorhandenen Defizite zu beseitigen.
Stilfser Joch und Gavia Paß kenne ich ausreichend, aber meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Mir sind wesentlich attraktivere Pässe bekannt.

Gruß
Gerd
Morgen Gerd,

so wenn man das weiß kommen auch andere Antworten ;)

Dann würde ich Staller Sattel - Dolomiten und dann rüber an den Gardasee (viel schöne Straßen im Westen) und von dort evtl. über die Seen (Iseo,Comer, Lago di Magiorre...) fahren. War in den Ecken schon finde es super!!

Viel Spaß bei der Planung
Marcus
 
Gerd52

Gerd52

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Wilnsdorf
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Hallo,
@ Georg: Vielen Dank für Deine moralische Unterstützung, aber als "in die Wolle kriegen" habe ich das nicht empfunden. Wie gesagt, grundsätzlich habe ich die Hinweise als hilfreiche Tipps gedeutet.:)

@Marcus: Du hast natürlich recht. Der Bogen über den Staller Sattel wäre eigentlich überflüssig, zumal das Hauptaugenmerk auf Aostatal und französischen Alpen liegt.
Die Strecke über den Gardasee hatte ich in Erwägung gezogen und teile die Meinung bezüglich der Attraktivität.
Anfang Mai diesen Jahres bin ich zum Gardasee über Madonna di Campiglio gefahren und war von der Strecke sehr angetan.

@Rolf: Ich bin im höchsten Maße über Deine Ausführungen begeistert!
Die werde ich ganz sicher in meine Planungen einbeziehen.
Vielen Dank!

LG
Gerd
 
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