R 1200 GS Anfängerfrage

Diskutiere Anfängerfrage im Technik & Bastel-Ecke Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Hihi, meine Bremsen vorne quietschen beim Einsatz. Gibt es eine Möglichkeit dies abzustellen ohne gleich neue Belege einbauen zu müssen? Weiß...
Abti

Abti

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Fantic Cabalero, Kawasaki KLE500, R 1200 GS
Hihi,

meine Bremsen vorne quietschen beim Einsatz. Gibt es eine Möglichkeit dies abzustellen ohne gleich neue Belege einbauen zu müssen? Weiß auch nicht ob da organische oder Sinter drin sind.
 
gerd_

gerd_

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Hi
Beläge raus, Cu-Paste zwischen Belagträger und Bremskolben , Beläge wieder rein und dann mal sehen.
Es kann auch Keramikpaste sein. Für Grobmotoriker ist sie einfacher anzuwenden weil sich der ABS Sensor auch dann nicht daran stört wenn man sie pfundweise aufträgt :o
gerd
 
S

Schlonz

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es gibt von Lukas mittlerweile eine Klebefolie für die Rückseiten der Beläge. Ich habs probiert, bei mir hat es geklappt. Und die hatten zuvor gequietscht wie ein D-Zug bei Vollbremsung
 
B

BoGSer02

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Hu hu,
die Idee von Gerd ist toll.
Wenn du die Beläge schon mal raus hast, dann solltest du sie auch gleich "anfasen".
Eigendlich nur in Drehrichtung der Scheibe, auf nummer Sicher lieber alle Seiten des Belages leicht anfasen.
Das alles geht gut mit nem Kuttermesser oder einer Stahlfeile.
Danach werden die Beläge auch sicher nicht mehr aufschwingen und es ist Ruhe.

Viel Glück!!!
Ralf
 
BMW Peter

BMW Peter

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BMW R1100S 2005
Bei meiner Dakar quietschen die Beläge auch die letzen 3 m vor dem Anhalten.
Habe dann dünn Kupferpaste aufgebracht, hat nichts genützt.
Danach die Lucas raus und rote Brembo angephast mit Paste rein.
Es quietscht immer noch die letzten Meter. :mad:
Was hilft nun wirklich oder sollte ich mal Öl anwenden :confused::cool::D
 
Eifelzug

Eifelzug

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Kupferpaste macht man nicht auf Beläge, die in Bremssättel aus Alu stecken.
Kupfer ist edler als Stahl
Stahl ist edler als Alu
Das Alu wird zur "Opferanode"
Das gilt allgemein auch für moderne Autobremsanlagen, deshalb wird hier Keramikpaste benutzt.
Im übrigen ist bei unseren GS Bremsen nichts der gleichen vorgesehen gemäß BMW.

Die Hersteller von Bremsklötzen müssen einen Kompromiss eingehen zwischen Leistungsfähigkeit, Haltbarkeit und Komfort. Es werden sehr aufwendige Versuche gefahren bevor ein Hersteller Erstausrüster wird bei einem Fahrzeughersteller. Daher ist eigentlich fast immer der Ausrüster bzw. das Original die erste Wahl für den Ersatz.

Es gibt einen schönen Link über das Thema, mit ATE Hintergrund:

http://www.at-rs.de/beitrag/items/quietschende-bremsen-warum-eigentlich.html

:)
 
L

lechfelder

Gast
Guten Morgen,

leider ist das Baujahr von Abti's GS nicht bekannt. Bei den ersten Modellen 2004 bis 2005 war die Quietscherei schon fast serienmässig. Hatten unsere beiden 05er GS'sen auch. Wurde damals mittels Plastikunterlegscheiben (oder Ähnlichem) behoben. Auch bei den nachfolgenden Modellen gab es wohl immer wieder mal Probleme damit.

Einiges zu dem Thema findet sich auch hier:

http://www.gs-forum.eu/showthread.php?t=30617
 
Gerry-GS1150

Gerry-GS1150

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Kupferpaste macht man nicht auf Beläge, die in Bremssättel aus Alu stecken.
Kupfer ist edler als Stahl
Stahl ist edler als Alu
Das Alu wird zur "Opferanode"

Es gibt einen schönen Link über das Thema, mit ATE Hintergrund:

http://www.at-rs.de/beitrag/items/quietschende-bremsen-warum-eigentlich.html

:)
So ganz kann ich dem nicht folgen.
Die Bremsanlage befindet sich doch nicht im Salzwasser,:confused: wo durch die Verbindung unterschiedlicher Metalle und dem Salzwasser Krichströme entstehen, die zu Zerstörung des unedelsten Metalls führen. ( Opferanode)
ansonsten ist des ein Interessanter Link den du gepostet hast.

Gruß Gerry
 
Eifelzug

Eifelzug

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So ganz kann ich dem nicht folgen.
Die Bremsanlage befindet sich doch nicht im Salzwasser,:confused: wo durch die Verbindung unterschiedlicher Metalle und dem Salzwasser Krichströme entstehen, die zu Zerstörung des unedelsten Metalls führen. ( Opferanode)
ansonsten ist des ein Interessanter Link den du gepostet hast.

Gruß Gerry
du spielst auf die "Opferanode" z.B. von Außenbordmotoren an.
Nun da gibt es die Süßwasser- oder Salzwasservariante der Opferanode.
Kommt der Motor von der Ostsee in den Rhein, dann wird die Anode getauscht.

Die Belagträger sind Lackiert und der Alubremssattel hat ebenfalls eine Schutzbeschichtung. Aber sollten die Schutzbeschichtungen beschädigt sein, zum Beispiel durch unsachgemäßes Handhabung beim Belagwechsel, dann kann der Sattel Schaden nehmen. Es muss nicht immer sofort der Bremssattel Opfer werden der "elektrischen Spannungsreihe". :D

Es ist ein Grundsatz, dass man Kupferpaste bei Aluteilen nicht benutzt, sondern Keramikpaste. :)
 
gerd_

gerd_

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Hi
Man schmiert die CU-Paste nicht auf den Bremssattel sondern auf den Belagträger. Der ist aus Stahl. Zumindest meine Bremskolben sind ebenfalls aus Stahl. Also lautet die Paarung ST-CU-ST. Nachdem auch hier unterschiedliche Materialien im Einsatz sind, dürfte man CU-Paste praktisch nirgendwo verwenden.
Verschiedentlich werden sogar (ohnehin) vernickelte Kerzengewinde damit versehen obwohl gerade die Nickelschicht das Fressen im AL des Kopfes verhindern soll.
Man setzt auch Al-Teile ohne Oberflächenschutz keinem Salzsprühnebel aus. Genau das machen aber alle Bremsenhersteller im Winter.
gerd
 
Eifelzug

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Hi
Man schmiert die CU-Paste nicht auf den Bremssattel sondern auf den Belagträger. Der ist aus Stahl. Zumindest meine Bremskolben sind ebenfalls aus Stahl. Also lautet die Paarung ST-CU-ST. Nachdem auch hier unterschiedliche Materialien im Einsatz sind, dürfte man CU-Paste praktisch nirgendwo verwenden.
Verschiedentlich werden sogar (ohnehin) vernickelte Kerzengewinde damit versehen obwohl gerade die Nickelschicht das Fressen im AL des Kopfes verhindern soll.
Man setzt auch Al-Teile ohne Oberflächenschutz keinem Salzsprühnebel aus. Genau das machen aber alle Bremsenhersteller im Winter.
gerd
Du wirst vermutlich die Paste an den richtigen Stellen benutzten, aber die meisten, vor allem die KFZ Leute lackieren förmlich die komplette Rückseite des Belagträgers dick ein und somit wird halt der Sattel mit Kupferpaste verschmudelt.

Ich stimme dir voll zu, an unsere GS gehört eigentlich nirgendwo Kupferpaste hin. :)
 
M

Momber

Gast
Zumal die original Bremsbeläge von vielen BMW Modellen bereits eine Beschichtung auf der Rückseite haben zu diesem Zweck. Hellgraue Stellen, leicht zu erkennen auf den schwarz lackierten Belagträgern.

In Ermangelung derer schadet Kupferpaste aber auf keinen Fall.

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass reichlich mit Wasser reinigen das Quietschen für einige Zeit beseitigt, daher neige ich zur Annahme, dass Abrieb/Bremsstaub mit verantwortlich für das Quietschen ist.

Ansonsten ist, wie schon genannt, anfasen (die Kanten der Beläge dezent abfeilen) eine gute Idee.
 
Abti

Abti

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Vehlefanz
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Fantic Cabalero, Kawasaki KLE500, R 1200 GS
Vielen Dank für die Tipps. Werde mich am Wochenende mal ran machen und probieren. Ja es ist eine 05 GS. Sie quietscht auch wirklich nur auf den letzten Metern. Gott sei Dank bin ich also nicht der einzigste mit dem Problem :)
 
L

lechfelder

Gast
Hallo,

also bei der 05er würde ich auf jeden Fall zuerst prüfen (lassen), ob da schon die Plastikscheiben drinnen sind. Falls nicht - nachrüsten. Dann müsste Ruhe sein.

Soweit ich mich noch an meine alte (05er) GS erinnern kann, war das damals auch so. Das Gequitsche ging erst immer auf die letzten Meter los.
 
M

monopod

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Sep 28, 2009
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vorh.
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R100GS+ HPN1043GS+Yamaha T700+ beta ALP4.o
Hallo,

also bei der 05er würde ich auf jeden Fall zuerst prüfen (lassen), ob da schon die Plastikscheiben drinnen sind. Falls nicht - nachrüsten. Dann müsste Ruhe sein.

Soweit ich mich noch an meine alte (05er) GS erinnern kann, war das damals auch so. Das Gequitsche ging erst immer auf die letzten Meter los.
Bremsscheiben aus Kunststoff?:eek:
oder meinst du die aus dem sauteuren
Keramikmaterial, was Porsche verbaut?
 
Thema:

Anfängerfrage

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