Bandscheibenvorfall??

Diskutiere Bandscheibenvorfall?? im Smalltalk und Offtopic Forum im Bereich Community; Hallo........ immer wieder auf´s neue was neues:(:( Meine Frau kommt gerade vom Doc wieder weil sie seid Wochen über Schmerzen im Rücken hatte...
marmidesign

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Hallo........

immer wieder auf´s neue was neues:(:(

Meine Frau kommt gerade vom Doc wieder weil sie seid Wochen über Schmerzen im Rücken hatte und diese nicht besser werden wollten.
Nun muss Biene nächste Woche inne Röhre zum MRT, Verdacht auf Bandscheibenvorfall.:confused::(
Nun macht meine Frau (ich auch) sich schon sehr den Kopf, wie es nun weitergeht?
Würde uns interessieren ob hier jemand ist, wer ähnliches gehabt hat und wie es dann mit welchem Ergebniss weiter ging und wie lange es dauert bis es besser wird und ob es überhaupt wieder ganz weggeht.
Kann Sie danach weiterarbeiten?
Fragen über fragen.............

Sind im Moment bischen wie vor den Kopf geschlagen..............:o
 
O

Oerg

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Jupp, keine Angst. Ist ne Volkskrankheit.

Nach mehreren Ärzten hatte ich mich entschlossen einem 70jährigen Mediziner zu vertrauen. Keine OP sondern BEWEGUNG. Einfach viel spazieren gehen, die Rückenmuskulatur stärken.

Solange keine völlige Taubheit im Bein, ist Bewegung die richtige Therapie. Mir hat es geholfen und ich hab kaum noch Rückenschmerzen obwohl ein heftiger Vorfall im Lendenwirbelbereich.

Alles halb sio schlimm. Gute Besserung,

Jörg

P.S. Bandscheibenvorfall 2002, dann viel Bewegung und 2004 mit dem Mopped die Sahara durchquert (Libyen). Klappte problemlos.
 
Horny-Joe

Horny-Joe

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Willkommen im Club, Dreimal ohne Operation überstanden, dauert aber Wochen bis das weg ist. Meißt ist es nur eine Vorwöllbung, da macht es Schmerzen. Ein richtiger Vorfall ist akut und muß innerhalb von Tagen operiert werden, wenn er mit brutalen Schmerzen oder mit Ausfallerscheinungen einhergeht.
In diesem Fall tipp ich auf eine Vorwöllbung die den Nerv reizt.
Also nicht gleich das Schlimmste erwarten.
Aber auch eine OP ist nicht so wild, ich habe zwei Freunde die haben das hinter sich und mein Club-Freund fährt mit seiner BMW wieder als wen nichts wär.
Also erst mal ruhig Blut, das wird wieder!
 
Di@k

Di@k

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Keine OP

sondern eine Zweite Meinung einholen !!

Die meisten Beschwerden sind kein Vorfall, sondern ne Vor-Wölbung.

Mit Rückentraining ist in fast allen Fällen eine Behebung der Beschwerden möglich. Das Messer wird nur deshalb gern eingesetzt weil es schlicht mehr Profit abwirft.

Ich würde auch immer lieber zu einem Sportmediziner gehen als zu nem klassischen Orthopäden.
 
Dobs

Dobs

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Spar dir das Lesen irgendwelcher Horrorstories anderer Leute. So was ist höchst individuell und kann von 4 Wochen bis unendlich gehen.

Muss nicht mal ein Vorfall, kann auch ne Vorwölbung sein, die geht schneller und besser.......

Also abwarten.....und gute Besserung
 
doublex

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Ich habe mich fast 5 Jahre mit einem Bandscheibenvorfall rumgequält, bevor endlich operiert wurde.
Vorfall L5-S1.
Es fing auch so an; ein Ziehen in der linken Bein-Hinterseite im Oberschenkel.
Später wurde der Schmerz stärker und ging vom Po bis in die Wade.
Mein Orthopäde hat alles probiert: Rückengymnastik, Schlingentisch, Spritzen, Akupunktur, Fitnesstudio, Elektrotherapie..........nicht half.
Später bekam ich geziehlt Cortisonspritzen im CT in die betroffene Stelle (Lendenwirbel ganz unten L5) beim Radiologen.
Es gab immer 6 Spritzen im Abstand von einer Woche.
Die erste Zeit war dann für ein halbes Jahr Ruhe.
Später musste alle 3 Monate gespritzt werden und der Radiologe meinte, das er es nicht mehr verantworten kann soviel von dem Zeug zu spritzen.
Ich konnte kurz vor der OP so gerade eben 100 Meter gehen und musste mich dann hinsetzen.
Mein Orthopäde wollte da immer noch nicht operieren; sondern erst, wenn mein Bein wegknickt, oder ich das Wasser nicht mehr halten könne.
Ich bin dann nach einigem Rumfragen zu einem Neurologen (Dr. Schindler im Krankenhaus Witten-Herdecke) gegangen.
Kurz danach war dann die OP.
Seitdem schmückt mich eine etwa 10cm lange Narbe am unteren Rücken.
Danach ging es für 4 Wochen zur Reha.
Das war im Jahr 2008 und ich bin seitdem Beschwerdefrei.
Würde ich immer wieder machen lassen.
Wenn du noch mehr wissen möchtest; schreib mich an.
 
S

Schlonz

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ich habe das chronisch und 2005 war es echt heftig, aber mit Physiotherapie bei einem guten Therapeuten bekommt man es in 9 von 10 Fällen hin. OP wirklich nur, wenn es nicht mehr anders geht und dass es anders nicht mehr geht, merkt man dann sehr deutlich. Versuch mal einen Therapeuten aufzutun, der nach McKenzie therapiert, denn das hat mir ungemein geholfen und wenn man sich etwas theoretisch damit befasst, wird auch klar, warum
 
Frosch'n

Frosch'n

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Willkommen im Club

hab auch damit rumgekämpft ...Halswirbel mit teilweise Ausfall des linken Arms...mein Doc hat damals gemeint das da unter keinen Umstäden dran rumgeschnippelt wird, weil die Möglichkeit besteht das der Körper das überstehende Material resorbiert...hat über 1 Jahr gedauert dann Beschwerdefrei..na ja..sicherheitshalber hab ich immer ne Packung Ibu 800er im Haus und nehme auch immer welche auf Reisen mit...klopf auf Holz...

viel Warm und stärkung der betreffenden Muskel sind ne gute Maßname und nicht aufgeben, das kann ein lang dauerner Prozess sein bis sich was tut..
 
Vatta

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Nur von Profis behandeln lassen!!

Ich habe mich seit 2002 mit einem doppelten Banscheibenvorfall im Lendenwirbel rumgequält. Zuerst Behandlung mit Tabletten und Krankengymnastik, Schlingentisch, Spritzenkur mit Kortison in den Wirbelkanal... da hatte ich teilweise 1/2 Jahr Ruhe zwischendurch, teilweise jedoch üble Schmerzen.

Anfang 2010 wurde es dann jedoch so schlimm, dass ich nur noch 50 Meter laufen konnte und mich dann dringend setzen musste. Mein damaliger Orthopäde hat nur rumgeeiert und mir Schmerzmittel verschrieben und hier und da eine Spritze verpasst. Nichts hat mehr geholfen. An einem Abend war dann endgültig Schluß und die Schmerzen waren nicht mehr auszuhalten. Also ab ins Krankenhaus. Die Diagnostik mittels MRT war super deutlich - die Behandlung mit Spritzen anschließend jedoch nicht. Bin mit nahezu identischen Schmerzen wieder nach Hause. Also wieder Krankengymnastik, Schmerzmittel ohne Ende und von der "besten Sorte"

Dann habe ich mich selber schlau gemacht und habe ein Krankenhaus gefunden, dass sich auf Wirbelsäulenbehandlungen spezialisiert hat. Kurzfristig Termin bekommen und dann mit einer Spritzenkur begonnen, die sofort Linderung brachte - dies jedoch mit dem Hinweis, dass das nur noch der letzte Versuch vor der OP wäre.
( ich hatte nicht nur eine Vorwölbung der Bandscheibe sondern auch Bandscheibenflüssigkeit im Spinalkanal )

Vier weitere Wochen also abwarten was passiert. Da die Schmerzen wiederkamen, habe ich mich in dem gleichen Krankenhaus operieren lassen. Was soll ich sagen? Aus der OP aufgewacht und keine Schmerzen mehr. OP-Narbe ist 5mm kurz, denn die Ärzte dort operieren mit einem einzigen Endoskop! 6 Wochen musste ich ein Korsett tragen und dann mit Rückentraining anfangen. Bis heute bin ich quasi schmerzfrei.

Unterm Strich kann ich sagen, dass man sowohl bei den Orthopäden als auch bei der Krankengymnastik sich immer schlau machen sollte, wer sich worauf spezialisiert hat. Zur Krankengymnastik war ich z.B. bei einem Osteopathen. Der ist viel besser ausgebildet als ein Kankengymnast und sieht den Körper ganzheitlich. Wirbelsäulenschäden können unzählige Ursachen haben die behandelt werden müssen. Ein Orthopäde schaut nur auf die Röntgenbilder und sieht die kaputte Bandscheibe. Warum die kaputt ist, interesiert nicht. Dabei kann das so banale Ursachen haben wie "verkürzte" Bauchmuskeln....

Eines mußte ich auf dringendes Anraten der Ärzte in dem Krankenhaus akzeptieren: Einmal Rückenpatient = immer Rückenpatient

Soll heißen: Kraftraining, Rückengymnastik etc. werde ich nun wohl immer machen müssen.

So, das war jetzt meine Horrorstory.

Deiner Frau kann ich empfehlen:
1. auf jeden Fall locker bleiben, denn die Storys von arbeitsunfähig etc. gehören eher der Vergangenheit an
2. Wärme auf den Rücken und zwar so viel wie es geht ( Thermacare Pflaster )
3. Nicht "kaputtschonen" - also trotzdem immer versuchen etwas in bewegung zu bleiben
4. Guten Krankengymnasten suchen - bestenfalls einen Osteopathen
5. Schmerzmittel ruhig nehmen, denn Schmerzen verursachen verkrampfte Haltung und die macht alles noch schlimmer.
6. Macht Euch mal schlau auch über so Dinge wie Übersäuerung des Körpers

Wünsche Deiner Frau gute Besserung!

Burkhard
 
marmidesign

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Hallo

erstmal vielen vielen Dank für die Aufmunterungen und Tips hier.:)

Werden mal sehn was nächste Woche beim MRT rauskommt.
Nachdem was hier geschrieben wurde sind wir schon etwas entspannter.:)

Werden denne hier ma berichten...............
 
Butenostfriese

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Mich hatte es im Sommer 1992 erwischt, 17 Wochen konnte ich kaum gehen, sitzen oder liegen. Bevor das Messer gewetzt und angesetzt wurde, "durfte" ich erst sämtliche konservative Behandlungsmethoden ausprobieren.

Spritzen, Tabletten und Infusionen brachten bis auf die Nebenwirkungen überhaupt nichts, so das ich dann nach vier Monaten schmerzhaften Wartens endlich in ein CT kam. Danach ging alles ganz schnell. Schon 4 Tage später lag ich in Oldenburg im Evangelischen und da hat man mir in einer 20-minütigen OP den Faserkern der Bandscheibe aus dem Wirbelkanal entfernt.

3 Wochen mußte ich im KH beiben, danach war alles wieder top. Ich brauchte in keine Reha noch sonstwas und bin toi toi toi bis heute absolut beschwerdefrei.

Allerdings trage ich seit der Zeit auch keinen Amboss mehr zu Showzwecken um die Werkbank und sobald es draussen kühl wird, achte ich penibel darauf, das Rücken, Beine und Füße immer schön warm angezogen sind.
 
H

Hardi

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Hallo,
ich möchte auch mal meinen Senf dazugeben. Im Verlauf des Umzugs ins neue Haus, hat bei mir im November 2004 die Bandscheibe im Bereich L4 / L5 gemuckt. Das hat sich durch starke Schmerzen im Bein bemerkbar gemacht und ist dann schließlich mit einer Fußheberparese (der Fuß kann beim Gehen nicht mehr abgerollt werden und platscht immer auf) weiter gegangen.
Mein Orthopäde, ein Neurologe und der Doktor vom Kernspinn waren der Meinung, dass hier nur noch eine OP hilft.
Auf die Empfehlung meines Orthopäden habe ich mich dann mit einer Klinik in Verbindung gesetzt und wurde am 09.12.04 in Mainz operiert.
Die Zeit bis zur OP war aber eine Qual, vor allem hat jeder Gesprächspartner, dem ich sagte, warum ich so komisch laufe gemeint, lass dich bloß nicht operieren. Jeder hat eine schlimme Geschichte von Bekannten gewusst, die jetzt im Rollstuhl sitzen usw.

Da für mich keine Alternative bestand, wurde ich operiert. Als erstes habe ich nach dem Aufwachen nach der Narkose überprüft, ob sich meine Zehen und Füße bewegen. Da ist mir schon ein Stein vom Herzen gefallen.
Mittlerweile haben wir jetzt 2011 und ich hatte seit der OP keine Probleme mehr, toi toi toi! Ein halbes Jahr nach der OP habe ich eine 2000 km Tour mit der GS durch Frankreich gemacht und ich treibe wieder Sport.
Aber so lange man keine Ausfallerscheinungen hat, sollte man in der Tat versuchen, eine OP zu vermeiden.
Gute Besserung
Hartmut
 
Zebulon

Zebulon

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Allerdings trage ich seit der Zeit auch keinen Amboss mehr zu Showzwecken um die Werkbank und sobald es draussen kühl wird, achte ich penibel darauf, das Rücken, Beine und Füße immer schön warm angezogen sind.
Hinterher ist man immer schlauer :o.

Wenn einem nix weh tut belächelt man die, die die Kiste Bier, rückenschonend, aus der Hocke, heben.
 
T

Trabbelju

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BMW, Honda
Es gibt noch einen weiteren Ansatz, nämlich die Psychosomatik.
Der Körper wird hier als eine Art Barometer der Seele gesehen, Signale der Seele könnten sich in körperlichen Symptomen ausdrücken.

Bei Interesse sende mir einfach mal per PN, welcher Wirbel und wo betroffen ist.
 
Q

q-ala

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Bandscheibe

so Leute,

jetzt möchte ich auch meinen Senf dazu geben, da ebenfalls betroffen und operriert.
Zwar eine Spinalkanalstenose mit beidseitigen Prolaps (also doch etwas anders als reiner Bandscheibenvorfall) aber ähnlicher Krankheitsverlauf.
Persönlich habe ich mich bei zwei Operateuren nach Kernspin beraten lassen, als auch das I-Net genutzt.
Darin fand ich dann als Infoquelle:
deutsches athrose forum
Interspinöses U

Aufgrund dieser Informationen habe ich dann entschieden, die Op mit Le U zu machen (ich!!).
Habe dann einen Operateur meines Vertrauens gesucht und solange genervt, bis dieser die bis dato etwas unbekannte Methode mit Interspinösen U machte.

Durch meine Erfahrung und Erkenntnis aus dem deutschen Athrose Forum meine ich, das Op´s manchmal besser früher gemacht werden sollten als zu spät (aber dies sollte jeder für sich selbst entscheiden und daher auch selbst informieren).

Meine persönliche Meinung: wenn etwas verformt, verschlissen ist, kann dies keine Spritze, Krankengymnastik oder was auch immer rückgängig machen!
Bestenfalls die Auswirkungen lindern, dämpfen oder überlagern (Tabletten, spez. Ibu, welche nicht ohne sind auf längere Zeit mit höherer Dosis).
Ohne Zweifel ist eine gesunde Bewegung, Haltung und / oder Gymnastik immer gut.
Genauso wie eine Vorbeugung, was das Le U für mich ist.

BTW, nach der Op war -nach aufwachen- sofort alles klar = hat funktioniert, Druck weg, Taubheit weg, also sofortige Schmerzfreiheit und volle Bewegung da!
lg
Harald
 
Kojote

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Moinsen,

ich will nun mal meine Extraportion Sempf dazugeben.
Ich habe keinen Vorwölbung (bei der die Bandscheibe den Nerv etwas drückt und reizt) und auch keinen Vorfall.

Ich habe das sogenannte Scheuermannsche Syndrom, ein Fehlentwicklung der Wirbelsäule in Jugendjahren. Bei mir sind L3, L4 und L5 betroffen und die sehen aus wie alte Sofakissen. Seit dem 26. Lebensjahr hatte ich etwa 21 Jahre lang immer wieder heftigste Probleme, die sich im schlimmsten Fall durch 90°-Gang und Taubheit bis in den Zehenbereich darstellten. Entstanden sind die Probleme immer durch falsche Körperhaltung bei schweren Arbeiten. Sportlich war ich nur bis zum 17 Lebensjahr die absolute Kanone, danach kam nicht mehr viel und damit irgendwann die späte Rache. Teile der Muskulatur waren einfach zu schlapp, um den Rücken grade zu halten.
Seit dem 47. Lebensjahr habe ich auf Anraten meines Arztes und Physiotherapeuten angefangen, alle Muskelpartien zu trainieren, die die Wirbelsäule entlasten. Und es funktioniert.
Eine OP wäre bei mir sinnlos, neue Wirbelkörper liegen nicht irgendwo rum. Einer OP würde ich selbst dann nicht zustimmen, wenn man mir gute Heilungschancen einräumt.
Bei zwei Bekannten hat es funktioniert, bei zwei anderen nicht. Er muß lebenslang Tabletten gegen die Schmerzen nehmen und sieht aus wie aufgeblasen. Sie sitzt sitzt nach zwei Versuchen mit 40 im Rollstuhl. Und für den Pfusch gibt es nicht mal eine Entschädigung

Mein Tip für kurzfristige Hilfe
Ein Körnerkissen in der Microelly etwa 2-3 Minuten lang warm machen und ins Kreuz legen hilft unendlich viel. Natürlich mehrfach wiederholen und Deine Liebste ist dir richtig dankbar. Meiner Meinung nach ist es wichtig, das Kreuz warm zu halten und auch entsprechende Kleidung zu tragen. Gute Durchbluten trägt schon erheblich zur Schmerzlinderung bei.

Meine Erfahrung
Mit 50 habe ich den Lappen fürs Moped gemacht und habe, seit ich die F und die R fahre, überhaupt keine Probleme mit dem Rücken. Scheint wohl auch mit der Sitzhaltung und dem Geschüttel und Gerappel der F zusammenzuhängen.
Meine kleine Schwester hatte auf der 500´er Susi bei dieser kranken Sitzhaltung auch immer Probleme mit dem Kreuz. Seitdem sie ´ne F650 fährt, gips keine Probleme mehr :).


Ergo: Kreuzprobleme? Mopedfahren!
 
GSAndre

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Hallo Michel,
die Aussage "meinen Frau hat Rückenschmerzen" ist natürlich sehr ungenau. Ausserdem ist eine Ferndiagnose selbst für ein Arzt nicht wirklich möglich.
Es sind ja schon viele Geschichten geschrieben worden, mal mit Happy End und mal ohne. Will mich da jetzt nicht noch einreihen. Nur so viel. Nicht voreilig operieren lassen.
Mein Vorfall ist in der LWS 4.+5. Die immer wiederkehrende Aussage, die ich bekomme, heißt SPORT! Ohne gehts nicht mehr. Alles was die Muskelatur nicht abfangen kann muß die Wirbelsäule übernehmen.
Aus eigene Erfahrung schließe ich mich daher Burkhards ersten 5 Empfehlungen an.

Deiner Frau kann ich empfehlen:
1. auf jeden Fall locker bleiben, denn die Storys von arbeitsunfähig etc. gehören eher der Vergangenheit an
2. Wärme auf den Rücken und zwar so viel wie es geht ( Thermacare Pflaster )
3. Nicht "kaputtschonen" - also trotzdem immer versuchen etwas in bewegung zu bleiben
4. Guten Krankengymnasten suchen - bestenfalls einen Osteopathen
5. Schmerzmittel ruhig nehmen, denn Schmerzen verursachen verkrampfte Haltung und die macht alles noch schlimmer.


Burkhard
Meine 6. wäre Geduld, die Probleme kamen nicht von Heute auf Morgen und genauso wenig werden sie sich einfach wieder auflösen!
Also alles Gute für deine Frau

Gruß Andre
 
T

thomka.ch

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Habe einen Vorfall und eine "Vorwölbung" ( heißt das wirklich so?) mit einem mal gehabt. das ist jetzt 11 Jahre her. Habe an diesen fast zwei Jahre rumgedocktert. Und dank einer super Physioterapeutin in Freising dieses dann doch noch in den Griff bekommen.
Seit dem Bewegung und meine Abendlichen Übungen zur Muskulaturstärkung gemacht.
Leider habe ich seit nun einigen Wochen wieder Schmerzen im Rücken und Taubheitsgefühl im Bein. Grade wieder in Therapie. Mal schauen was draus wird.

Aber deine Frau soll mal keine Panik haben. mitlerweile geht das schätzungsweise bei 90 % der Fälle noch mit anderen Mitteln als mit OP.
 
Uli G.

Uli G.

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'91 H-D Fatboy (~160Tsd km), '08 Fatbob (57k), NSU Konsul II +Steib S350, Victoria V35 "Bergmeister"
Bandscheibe?
Whats that? (gibts das wirklich?:confused:)

Mit Wirbelsäulenproblemen kämpfe ich (bewusst) seit 1968, als man mir mein erstes eigenes Fahrrad anpasste und mich dazu quasi "in den Sattel hieven" musste. "Hexenschuss" hieß das damals (nixe "Syndrome", capiche?). Über die Jahre hinweg hatte ich immer wieder, nur zeitweilig, massive Probleme (Segelurlaub gestrichen, als Beobachter am Strand kaum einsatzfähig, weil weder des längeren Sitzens, noch des schmerzfreien Aufstehens fähig ... ein "k.v." hätte ich nicht defintiv bekommen (dafür die Damen an der "Heimatfront" beglücken dürfen:rolleyes:).
Arztbesuch (Mitte der '70er), Antwort auf die Frage, wie erfolgreich und andauernd denn eine Bandscheiben-OP sei: "Fifty-fifty, kann gut gehen und dauernd Wirkung zeigen, oder auch nicht".
Ich habe mich damals gegen die erste, erfolglose Hälfte entschieden, nichts machen lassen.
Lähmungserscheinungen im rechten Bein hatte ich inzwischen mehrfach (<1 p.a., denke ich, wenn auch manchmal in kurzer Abfolge).
Am Motorradfahren hat's mich bisher nicht gehindert (wiewohl, einem Spezialisten zufolge, das alles Übel auslösende ist:
Er: Sie fahren Motorrad:eek:?
Ich: Ja! Gern und viel!
Er: Ja dann sind ihre Probleme kein Wunder ... blahblahbla....
Ich: Sorry, Einwand: Immer wenn ich fahre, habe ich keine Rückenprobleme ...
????
Er: Ja, aber dann ...????????? (akademische Ratlosigkeit -oder Radlosigkeit???)

Nun fahre ich damit Motorrad seit 42 Jahren, Fahrrad noch länger, bin o.k. immer dann, wenn ich nicht ätzende Einkaufsschlapperei erleiden muss (<<<<1km/h vor Schaufenstern o.in Kaufhäusern usf. geht gar nicht, dann! habe ich Probleme mit der Wirbelsäule)).
Segeln geht (nicht nur aufrecht stehend auf der 30" Yacht, auch im Drachen sitzend, o. irgendeinem kleinen Dinghi, einem alten Klepper Faltboot o.ä).
Bevor jemand mich mit dem Messer bearbeitet, geht hoffentlich noch ein wenig Wasser den Nil runter (die Leine, Elbe, den Ob, Mississippi ...)

Grüße
Uli
Mein SENF (in contrary to "Sempf", what ever ca veut dire? :D)
 
Dobs

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Bandscheibe?
Whats that? (gibts das wirklich?:confused:)

Arztbesuch (Mitte der '70er), Antwort auf die Frage, wie erfolgreich und andauernd denn eine Bandscheiben-OP sei: "Fifty-fifty, kann gut gehen und dauernd Wirkung zeigen, oder auch nicht".
Ich habe mich damals gegen die erste, erfolglose Hälfte entschieden, nichts machen lassen.
Lähmungserscheinungen im rechten Bein hatte ich inzwischen mehrfach (<1 p.a., denke ich, wenn auch manchmal in kurzer Abfolge).
Am Motorradfahren hat's mich bisher nicht gehindert (wiewohl, einem Spezialisten zufolge, das alles Übel auslösende ist:
Er: Sie fahren Motorrad:eek:?
Ich: Ja! Gern und viel!
Er: Ja dann sind ihre Probleme kein Wunder ... blahblahbla....
Ich: Sorry, Einwand: Immer wenn ich fahre, habe ich keine Rückenprobleme ...
????
Er: Ja, aber dann ...????????? (akademische Ratlosigkeit -oder Radlosigkeit???)

Nun fahre ich damit Motorrad seit 42 Jahren, Fahrrad noch länger, bin o.k. immer dann, wenn ich nicht ätzende Einkaufsschlapperei erleiden muss (<<<<1km/h vor Schaufenstern o.in Kaufhäusern usf. geht gar nicht, dann! habe ich Probleme mit der Wirbelsäule)).
Segeln geht (nicht nur aufrecht stehend auf der 30" Yacht, auch im Drachen sitzend, o. irgendeinem kleinen Dinghi, einem alten Klepper Faltboot o.ä).
)

Haha,
war bei mir genau umgekehrt. Bin ´95 mit dem RTW und Notarzt ins Krankenhaus gekommen. Das volle Bandscheibenprogramm...
Die Ärzte der Rolandklinik haben mich relativ schnell wiederhergestellt.
Der Chefarzt fragte mich ob ich bike....Tat ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Aber Führerschein haben Sie?? Logo.
Dann empfehle ich Ihnen zu fahren. Das ständige Ausgleichen des Gleichgewichtes ist gerade für Ihre L-Geschichte sehr gut.
Hab mir danach sofort die "verordnete" Medizin gekauft.
Und ich muss sagen...selbst wenn sich was im Kreuz ankündigt. Ein paar Stunden biken und am nächsten Tag ist alles wieder ok.
 
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