Neues vom Stromfahrzeugsektor

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Zörnie

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Wo steht das geschrieben?

Im Auftrag des Staates werden auch Straßen gebaut, ohne daß der Staat die selbst bauen muß. Kaum jemand zweifelt dieses Vorgehen an.
Klar, das funktioniert ja auch hervorragend. Langsam und teuer. Und noch langsamer und teurer würde es, wenn der Staat auch noch eigene Baufirmen unterhalten würde. Alle schön mit Tarifverträgen des öD, damit dort alle krank sind und gar keiner mehr arbeitet.
Die Auftragsverwaltung für die BAB hat durch die Länder auch so spitzenmäßig geklappt, dass der Bund sie ihnen wegnimmt und dafür eine eigene Behörde aufbaut.

Staat - Rahmenbedingungen festlegen und durchsetzen - ansonsten raushalten.
 
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fralind

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Wo steht das geschrieben?

Im Auftrag des Staates werden auch Straßen gebaut, ohne daß der Staat die selbst bauen muß. Kaum jemand zweifelt dieses Vorgehen an.

Mit immer dem gleiche Ergebnis, falsche oder schlechte Ausschreibung durch den Staat. Da werden dann billige und nicht der Realität entsprechende Angebote gemacht. Ist eh egal, denn sobald der erste Spatenstich gemacht wurde muss es abgeändert werden und dann bestimmt der Ausführende
 
Zörnie

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Naja, auf einem abgesperrten verkehrslosen Testgelände mit frisch geteertem Belag und makelloser Bemalung bei trockenem Wetter mag das alles ganz toll funktionieren, aber die Realität ist schon arg anders.
 
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Bazinga

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Aus anderer Quelle - hart geschrieben, aber da ist was dran ( Schwachmaten ect. würde ich so nicht übernehmen ..)

Ich bin Tesla-Aktionär. Ich verdiene Geld. Ich würde niemals in Daimler-Aktien investieren, denn Daimler ist ein Musterbeispiel des Versagens, des Übermuts und der daraus folgenden, gerechten Strafe. Sony hat auf der CES ein grandioses Elektroauto vorgestellt. Überrascht? Überrascht kann nur derjenige sein, der die Augen vor der Wirklichkeit verschließt.
Die deutschen Autokonzerne wurden drei Jahrzehnte lang von Schwachmaten geführt, die sämtliche technologischen Wettbewerbsvorteile an Zulieferer ausgelagert haben. Jeder Konzern mit Milliardenvermögen kann heutzutage Autos bauen. Ein Griff zum Telefonhörer reicht, Zulieferer übernehmen dankbar den Job. Daimler, Volkswagen und Co sind nur noch leere Hüllen, die mit größter Mühe eine Fassade einstiger Größe aufrechterhalten. Die Konzerne besitzen keine technologischen Wettbewerbsvorteile mehr. Und es ist noch schlimmer. Sie sind technologisch ins Hintertreffen geraten. Die Technologien, die beim führenden Auto des Jahres 2030 eine Rolle spielen, befinden sich ausschließlich in den Händen amerikanischer und asiatischer Konzerne.
Müssen wir Mitleid mit Daimler, Volksagen und Co empfinden? Nein, müssen wir nicht. Denn der Abstieg der deutschen Autoindustrie ist das Ergebnis eines beharrlichen Denkens in Parallelwelten. Die Einzige Therapiemöglichkeit die die Konfrontation mit der harten Realität.
Der ganze Beitrag ist Bullshit und entspricht in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten.
Der sollte sich mal die Verkaufszahlen der genannten Konzerne anschauen und sich darauf vorbereiten dass er wenn er seine Tesla Shares nicht schnell genug los wird möglicherweise ganz schnell doch Aktien von den Unternehmen hat mit denen er kein Mitleid hat.
Tesla wird früher oder später übernommen und filetiert.
Vielleicht noch 5 Jahre, wenn sie nicht vorher den Löffel abgeben.
 
Enduroopa

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Der ganze Beitrag ist Bullshit und entspricht in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten.
Der ganze Beitrag sicher nicht, hast du mit ZF, Bosch, Continental, Aisin, Magna, Denso, Ronal, Borbet.....ect, ect zu tun ?
Ohne die baut kein etablierter Hersteller mehr auch nur ein Auto ( selbst bei Verbrennern geht ohne Mahle, Kolbenschmidt, Federal Mogul, KS, Nemak.....nix ).
Diese Lieferanten warten nur auf Anrufe neuer Kunden. Die ganzen Glaspaläste mit Showrooms und "Verkäufern" die meine online Konfiguration bestellen braucht eh keiner...
 
sampleman

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Da hat uns der Sozialismus was voraus (er kann/konnte aber nix dafür), denn in vielen Städten der ehem. Sowjetunion fahren die Stadtbusse an Oberleitungen - das ist mMn optimal.
Das Problem bei allem mit O-Leitung ist, dass diese Leitungen sehr unflexibel und auch fehleranfällig sind. Es wäre natürlich denkbar, dass man bestimmte Mischformen hat, wo zum Beispiel der Bus einige Kilometer batterieelektrisch fahren kann und dann wird er wieder an einem Stück O-Leitung aufgeladen. Aber ansonsten steht die ganze Linie, wenn die Leitung an einer Stelle einen Schaden hat oder blockiert ist. Und wenn man einen möglichst großen, in der Streckenwahl unflexiblen Omnibus mit O-Leitung haben will, dann nennt man das Ganze einfach Straßenbahn (hat AUX übrigens auch).

Meines Wissens gab es vor vielen Jahrzehnten in der Schweiz(?) elektrische Gyro-Busse. Die hatten ein eingebautes, ziemlich enormes Schwungrad, das an einer Haltestelle per O-Leitungskontakt auf Touren gebracht wurde und dann genügend Energie lieferte, damit der Bus bis zur nächsten Haltestelle mit O-Leitung fahren konnte. Hat sich aber aus Gründen, die ich nicht kenne, nicht durchgesetzt.
 
fralind

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Die Deutschen haben und werden auch in Zukunft, nicht immer die günstigsten, aber immer die besten Autos bauen.
 
sampleman

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Jeder Konzern mit Milliardenvermögen kann heutzutage Autos bauen. Ein Griff zum Telefonhörer reicht, Zulieferer übernehmen dankbar den Job.
Interessanterweise tun es aber die größten Konzerne nicht. Es gibt übrigens auch einen Grund, weshalb Apple keine Fernseher und Google keine Autso baut: zu wenig Marge;-)
 
fralind

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Das Problem bei allem mit O-Leitung ist, dass diese Leitungen sehr unflexibel und auch fehleranfällig sind. Es wäre natürlich denkbar, dass man bestimmte Mischformen hat, wo zum Beispiel der Bus einige Kilometer batterieelektrisch fahren kann und dann wird er wieder an einem Stück O-Leitung aufgeladen. Aber ansonsten steht die ganze Linie, wenn die Leitung an einer Stelle einen Schaden hat oder blockiert ist. Und wenn man einen möglichst großen, in der Streckenwahl unflexiblen Omnibus mit O-Leitung haben will, dann nennt man das Ganze einfach Straßenbahn (hat AUX übrigens auch).

Meines Wissens gab es vor vielen Jahrzehnten in der Schweiz(?) elektrische Gyro-Busse. Die hatten ein eingebautes, ziemlich enormes Schwungrad, das an einer Haltestelle per O-Leitungskontakt auf Touren gebracht wurde und dann genügend Energie lieferte, damit der Bus bis zur nächsten Haltestelle mit O-Leitung fahren konnte. Hat sich aber aus Gründen, die ich nicht kenne, nicht durchgesetzt.
Kreisel, Drehimpuls, Steigungen, Gefälle, und vor allem Kurvenfahrt. Alles ein Problem
 
Gaertner

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Da hat uns der Sozialismus was voraus (er kann/konnte aber nix dafür), denn in vielen Städten der ehem. Sowjetunion fahren die Stadtbusse an Oberleitungen - das ist mMn optimal.
Das hat nix mit Sozialismus zu tun, in ganz Deutschland fuhren früher in vielen Städten O-Busse. Heute fahren diese nur noch in Esslingen, Solingen und Eberswalde. In Canada gibt es noch O-Busbetriebe, aber auch in Italien. Der erste O-Bus fuhr von Königstein ins Bielatal vor über 100 Jahren, fast genauso alt ist ein ehemaliger Versuchsbetrieb in Berlin-Johannisthal. Mehr zum Thema findet sich hier: Oberleitungsbus – Wikipedia .

MfG Gärtner
 
Intermezzo

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Kreisel, Drehimpuls, Steigungen, Gefälle, und vor allem Kurvenfahrt. Alles ein Problem
Man kann auch zwei Schwungmassen gegenläufig drehen lassen.

Die Schweizer (MBF Oerlikon) haben es übrigens erfunden. In den 50igern.

Alles kein Problem, alles eine Frage des Geldes. Normale Busse sind halt billiger. Wie es halt mit allen hier beschriebenen odeer sonst noch technisch machbaren Lösungen ist. Werden allerdings die Kosten für die Nutzung der bisherigen Technik höher bzw. wird deren Nutzung eingeschränkt, was ja angekündigt und auch noch zukünftig abzusehen ist, dann ist das ganze neu zu bilanzieren.

Deswegen kann man nicht per se gegen alles sein, mit Verweis auf den Status quo. Da muß man ggf. auch schon mal über seinen eigenen Schatten springen.

Grüße Thomas
 
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Bazinga

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Das ist aber nichts Neues. Die Fertigungstiefe ist seit den Achtziger Jahren ständig gesunken. Weltweit, nicht exklusiv in Deutschland.
Entscheidend ist die Stärke der Marke, das Design und die Qualität.
Glaubst du Apple macht irgend was selber?
Kann man trotzdem nicht einfach so ersetzen.
Erst wenn der Markenwert nicht mehr vorhanden ist, wird es wirklich schwierig.
Aber anscheinend ist es unmöglich das Image nachhaltig zu zerstören wie man am Beispiel VW gerade gut erkennen kann. 2019 wird das Verkaufstechnisch beste Jahr für VW.....
 
Lewellyn

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Das ist eine harte Aussage, die der Enduroopa da zitiert hat, aber im Kern hat er recht. Der Schwerpunkt der Kompetenz der OEMs liegt auf Motorentechnik. Sony hat ja gerade auf der CES mal gezeigt, das man als Technikkonzern ein konkurrenzfähiges Auto auf die Räder stellen kann. Die reinen Fahrzeugtechniken kann man sich bei den Zulieferern wie Conti, Bosch und ZF einfach dazukaufen.

Bin gespannt, ob Sony das durchzieht.

Dann gibts einen neuen Motorradhersteller, dessen Model 200mph schnell sein soll bei 200 Meilen Highwayrange und >200 PS. Das ganze für 25k$, wenn man auf die Carbonversion verzichten kann.

Achtet im Video auf die Verstellung von Lenker und Fussrasten vom Touring- in den Attackemodus:

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