Verbrenner aus 2035 auch für Motorräder?

Diskutiere Verbrenner aus 2035 auch für Motorräder? im Smalltalk und Offtopic Forum im Bereich Community; Mal von den Motorrädern abgesehen, verbrauchen gerade diese Maschinen am meisten Sprit. Man könnte sie ja auch gar nicht elektrifizieren, da sie...
gs.a-tourer

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Weder LKW, noch Motorräder, Baumaschinen, Lokomotiven, Stationärmotoren.... sind Bestandteil der Gesetzesinitiative.
Mal von den Motorrädern abgesehen, verbrauchen gerade diese Maschinen am meisten Sprit.
Man könnte sie ja auch gar nicht elektrifizieren, da sie soviel Dauerleistung abgeben müssen.
Und die Batterietechnik ist ja gerade hierfür so ungeeignet.
Deshalb wäre so, oder so, E-Fuel ein richtiger Weg, denn nur so könnte von der Motorsäge, bis hin zum Flugzeug, alles umweltfreundlich betrieben werden.
Wäre da nicht der hohe Strombedarf für beide Bereiche, könnte man tatsächlich annehmen, dass Sowas auch umsetzbar wäre.
Wir leben in einer globalisierten Welt von Angebot u. Nachfrage.
Allein deshalb geht es nicht, da sich immer und ausnahmslos das preislich Günstigste durchsetzt.
 
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K

K1300S

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Da bin ich ja froh wenn Motorräder nicht betroffen sind. Vermute aber das bei dem Umfeld die neue R1300GS die letzte mit Verbrennungsmotor ist.
 
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sigmali

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So schwarz will ich "NOCH" nicht sehen. :wink:
Solange tausenden erlaubt wird, zum Spaß mit AIDA, COSTA und Konsorten die beliebten Ziele zu überrollen, Just for fun rund um den Globus zu fliegen, um nur ein paar Beispiele zu nennen, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Individualverkehr so wie hier prognostiziert, eingeschränkt wird. Wenn, dann eher indirekt: über den Preis für Treibstoff.
Und dann kommen die Probleme mit den Berufspendlern.

Meiner Frau wurde vor noch nicht so langer Zeit vom Arbeitsamt mitgeteilt, dass ein täglicher, einfacher Fahrweg zur Arbeitsstelle (wenn ich mich noch recht erinnere: 1,5 oder gar 2 Stunden) zumutbar sei.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln im ländlichen Bereich wohl kaum praktikabel.
Und mit BEV ja nach Arbeitgeber (und u.U. fehlender Nachlademöglichkeit) ebenfalls recht anspruchsvoll.

Ich schaue mal, wie heiß die Suppe wirklich ist, wenn wir sie essen sollen.
 
GBAdventure

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Rund um den Globus sieht es schlecht für den Verbrenner aus
Auch außerhalb Europas stehen die Pläne in vielen Ländern und Metropolen bereits fest: Kapstadt (Südafrika), Auckland (Neuseeland), Quito (Ecuador) und Vancouver (Kanada) wollen ab 2030 Neuzulassungen von Diesel- und Benziner-Pkw nicht mehr erlauben.

In Indien sollen ab 2030 nur noch Neuwagen mit Elektroantrieb zugelassen werden. Israel hat für das gleiche Jahr einen Import- und Neuzulassungsstopp für Verbrenner-Pkw angekündigt. Taiwan, Singapur, Kanada, Ägypten und Sri Lanka: Sie alle planen den Ausstieg für 2040. Das mittelamerikanische Land Costa Rica sich 2050 zum Ziel gesetzt, ab dem Jahr sollen auch in Japan nur noch Autos in den Verkauf kommen, die über mindestens einen Elektromotor verfügen. Auch der US-Bundesstaat Kalifornien, der für seine im Verhältnis zu den restlichen USA strengen Umweltschutzgesetze bekannt ist, will ab 2035 keine Verbrenner-Pkw mehr neu verkaufen.
"

Da wird sich um die knappen Ressourcen von Lithium, Kobalt ein heftiger Kampf entwickeln und die Preise hoch treiben. Von der verfügbaren Infrastruktur / Strommenge in D mal abgesehen.
China hat bereits die Hand auf Afrika gelegt, da geht es flott in die nächste Abhängigkeit.
 
gs.a-tourer

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Man könnte meinen, dass solche Bekenntnisse derzeit irgendwie nur der Mode unterliegen.
Und die letzten, die diese Fahne dann irgendwann noch einsam, abgeschlagen und deswegen völlig pleite schwenken werden, werden die Deutschen sein.
Dabei sollte ja auch nicht vergessen werden, dass zur Zeit unsere gesamte Restindustrie auf diesem Zug zwingend aufspringen muß.
 
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umdieEcke

umdieEcke

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Und dann stellt sich die Frage nach dem verfügbaren Strom in den entlegenen Dörfern. Den wird wohl der Generator mit den britischen Dieselmotor von 1940 produzieren.
Wo denkst Du hin? Diese Generatoren dürfen dann auch nur noch elektrisch betrieben werden 🙈:playfull:
 
Erg-Chebbi

Erg-Chebbi

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So in etwa stelle ich mir das vor.
Aber immerhin ist es eine Atommacht, genau wie der Nachbarstaat.

 
E

Equalizer

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Was ich nicht verstehe ist das man so eine Bevomundung mit macht. Ein Elektromotor ist viel einfacher zu bauen als ein Verbrennungsmotor. Damit werden Wir viele Arbeitsplätze verlieren.
Zudem wird uns Asien mit Fahrzeugen überschwemmen.
Ja und ?

Die letzten 40 Jahre habe wir Asien ausgebäutet, hattest du da Probleme 5 € T-Shirts im H&M zu zu kaufen, oder 10er Socken für 2 Kugeln Eis ?
 
B

blackbeemer

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Leude... seid Euch im Klaren darüber, dass die Zeiten der billigen Energie zu Ende ist. Wir arbeiten heute wieder genauso lange für einen Liter Kraftstoff wie unsere Altvorderen 1960! Es war nur zwischendurch immer viel billiger. Da kommen wir nicht mehr hin. Unser Wohlstand, den wir hier mit Worten zu verteidigen versuchen, fußt auf der Ausbeutung der Ressourcen der Erde und der Ausbeutung der Arbeiter in Billiglohnländern und teilweise auch hier im Land.
Durch das verbrennen fossiler Brennstoffe hat vor allem unsere Generation die Temperatur auf der Erde soweit hoch getrieben, dass es jetzt schon sogar in Europa zu Wasserknappheit kommt. Wie soll es da etwa in Afrika weiter gehen? Glaubt hier jemand, dass die Menschen dort bleiben und abwarten bis sie verdurstet sind? Ich denke eher, dass sie sich in großen Mengen auf den Weg dorthin begeben werden, wo es noch Wasser gibt.
Die Erderwärmung muss zwingend aufgehalten werden, und da die Menschen es hier nicht freiwillig tun, wir lesen es ja auch hier im Beitrag, muss die Politik handeln. Der Straßenverkehr ist eine der Baustellen, die Wärmeversorgung der Bevölkerung die andere und dann ist da noch unsere Industrie.
Strom ist die Energieform, die ohne weitere Ressourcenverbrennung herstellbar (Achtung, Konjunktiv) wäre. Also sollten wir, sofern überhaupt nötig, mit Strom fahren, die Häuser beheizen und die Industrie umstellen.
Das alles wird kommen, leider ziemlich spät, wenn nicht zu spät.
Auf gar keinen Fall werden wir unseren Wohlstand halten können und so weiter machen wie bisher.
 
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Also die Gletscher, in den Alpen, waren zur Mitte des 20. Jahrhunderts bereits nachweislich bis zur Hälfte abgeschmolzen.
Die große Gletscherschmelze setzte ebenso nachweislich bereits um 1850 ein.
Damals gab es noch keine Industrie, die das hätte auslösen können.
Die Klimaerwärmung ist mit den derzeitigen Batteriewagenplänen nicht aufzuhalten.
Weiterhin ist unser Wirtschaftssystem, mit dem wir ja bis heute auch soviel Erfolg hatten, schon immer auf Ausbeutung Anderer gegründet gewesen.
Die Welt ist kein Streichelzoo, sondern wohl eher mit einem Fluss zu vergleichen.
Hörst Du auf zu Rudern, wirst Du abgetrieben und landest unweigerlich in der Gosse.
Ich für mein Teil wäre jedenfalls nicht bereit, auf meinen Wohlstand zu verzichten, da bin ich ganz ehrlich.
Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wo heutzutage diese merkwürdigen Einstellungen herkommen.
Die Zeiten der billigen Energie wurden im Übrigen schon vor Dekaden als beendet erklärt.
Zwischenzeitlich wurde das Öl aber immer wieder günstiger.
Alles nur eine Frage des Wollens, oder nicht Wollens.
 
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FF-GS

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Ob man den jetzigen Aktionismus (hektische Umstellung von Atom auf Fossil, von fossil auf erneuerbar) gut findet oder nicht, meiner Meinung nach sind die vereinbarten Ziele illusorisch und eh nicht mehr zu erfüllen, speziell mit unbegrenzt wachsender Weltbevökerung. (die Anzahl von Megacities wächst exponentiell)

Was dann passiert, steht auf einem anderen Blatt. Die Erde wird sich weiterdrehen, nur unter anderen klimatischen Bedingungen. Der Mensch wird es Katastrophen nennen (für Afrika großflächig, für das Ahrtal war es lokal) und makroskopisch ist es das, was auch früher durch Kriege, Seuchen, Hungersnöte regulativ erfolgte, großflächige Extinktion.

Der Mensch ist nur heute so hochnäsig und bequem, das er glaubt, mit Technologie und Politik das kompensieren oder abwenden zu können, was früher durch Katastrophen, Kriege, Seuchen, Kollpas von hochkulturen so schief für ihn lief.

Die Natur wird ihn eines besseren belehren. Wir best-ager habe die Gnade einer ruhigen Hauptlebensphase erlebt, das könnte für nachwachsende Generationen "anders" sein.

Wie schnell es knallen kann, sieht man ja aktuell beim Möchtegernzaren.
 
Zörnie

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Du verfolgst wohl nicht so, was rundherum los ist ?
Nein, Europa ist mal wieder hintendran statt vorn dabei.

"
Rund um den Globus sieht es schlecht für den Verbrenner aus
Auch außerhalb Europas stehen die Pläne in vielen Ländern und Metropolen bereits fest: Kapstadt (Südafrika), Auckland (Neuseeland), Quito (Ecuador) und Vancouver (Kanada) wollen ab 2030 Neuzulassungen von Diesel- und Benziner-Pkw nicht mehr erlauben.

In Indien sollen ab 2030 nur noch Neuwagen mit Elektroantrieb zugelassen werden. Israel hat für das gleiche Jahr einen Import- und Neuzulassungsstopp für Verbrenner-Pkw angekündigt. Taiwan, Singapur, Kanada, Ägypten und Sri Lanka: Sie alle planen den Ausstieg für 2040. Das mittelamerikanische Land Costa Rica sich 2050 zum Ziel gesetzt, ab dem Jahr sollen auch in Japan nur noch Autos in den Verkauf kommen, die über mindestens einen Elektromotor verfügen. Auch der US-Bundesstaat Kalifornien, der für seine im Verhältnis zu den restlichen USA strengen Umweltschutzgesetze bekannt ist, will ab 2035 keine Verbrenner-Pkw mehr neu verkaufen.
"

Wenn man dann im Auge hat, dass allein Indien 1,4 Milliarden Einwohner hat, Europa grad mal 770 Millionen...
Die abgekoppelten Eliten planen und beschließen eben viel, wenn der Tag lang ist. Die Tage der Wahrheit kommen dann ab 2030.
 
din_gs

din_gs

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Meine ganz persönlichen Extrapolationen für Deutschlands Zukunft und Entwicklung in allen Bereichen haben auch eher den BER als Referenz.

Mein Tipp: Genießt JETZT jeden einzelnen Tag, an dem ihr noch eine Tour fahren könnt, solange es geht! Egal, was nach dem genannten Datum passieren wird. Der Individualverkehr und das freie Rumfahren wird auf jeden Fall eingestampft werden!
 
D

der_brauni

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2035! Wie ist der Altersschnitt hier im Forum?
Genau das ist es, die Babyboomer, welche auch die Mehrzahl der Foristi bildet dürfte dann um die 75 sein. Dann kann man sich immer noch ein neues Mopped holen, welches min. 10 Jahre hält. Mit 85 dürfte es dann nicht mehr schwer fallen auf E-Mobile umzusteigen. Z.B. auf einen Golfcart.

Gruß Thomas
 
K

kuhtreter

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Wenn man bedenkt wie viele km eine GS durchhält dann braucht sich hier niemand Sorgen um eine Neuanschaffung machen, Höchstens wer die Erbmasse mal bekommt 😅
 
Robi650

Robi650

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Beta Alp 4.0 + BMW G650GS
Alles elektrifizieren. Innerhalb von ein paar Jahren. Mit immer weniger Fachkräften, abgeschalteten Grundlast-Kraftwerken.

Im Gegenzug mit immer mehr Verbrauchern (Wärmepumpe, E-Bike, E-Auto, Streamingdienste, diesen blöden E-scooter die die Städte vermüllen, etc.)

Schaumama, der Trend geht dann wohl irgendwie in Richtung Energiezuteilung. Das hässlichere Wort ist "Rationierung".
Ich vermute die ist nicht weit weg. Und hoffe nach wie vor sie kommt nicht.

Gut wer da einen privaten Puffer in Form von ein paar hundert Litern Diesel/Benzin, ein paar Ster Holz hinterm Haus und ein Notstromaggregat hat. Blöd wer in einer fern- oder wärmepumpengeheizten Wohnung wohnt, im Keller das E-Bike und vor dem Haus das E-Auto stehen hat.
 
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