Wer hatte bisher Bremsen, die an der 1250er undicht waren?

Diskutiere Wer hatte bisher Bremsen, die an der 1250er undicht waren? im R 1250 GS und R 1250 GS Adventure Forum im Bereich Motorrad Modelle; Sehe ich grundsätzlich auch so. Die Mopeds sind ja - finde ich - eigentlich wirklich gut. Aber was BMW sich da erlaubt (z. B. i. s. Bremsen) ist...
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Elpi

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Es wäre an der Zeit die Premiummarke zu boykottieren damit sie von ihrem hohen Ross wieder runterkommen und in normalen Zügen denken...leider gibt es mmer noch zuviel die dem Premiumhersteller die Fahnen hochhalten und mithelfen die Glaspaläste zu finanzieren.
Aber wie immer,nur meine Meinung !
Schönes Wochenende,ich muss weg,das Moped läuft schon warm... :yeahh:
Sehe ich grundsätzlich auch so. Die Mopeds sind ja - finde ich - eigentlich wirklich gut. Aber was BMW sich da erlaubt (z. B. i. s. Bremsen) ist unverschämt. Solange aber weiter treu gekauft wird und der Kunde den Ärger und die Lauferei einfach hin nimmt... warum sollte BMW sich da bewegen?!?! Erst wenn die Verkaufszahlen für BMW merkbar zurückgehen, werden sie ernsthaft etwas ändern.
Ganz zu schweigen davon, was wohl nach Ablauf der Garantie passiert... dann zahlt wohl der die (Bremsen-)Reparatur, der das Moped zu dem Zeitpunkt noch an der Backe hat.
Der Kunde hat schon Einflussmöglichkeit; aber der Kunde kauft ja trotzdem Premium und hofft dann, dass er nicht betroffen ist... und das, wo es allein dieses Problem schon seit langer langer Zeit gibt...
 
RobbyNCX

RobbyNCX

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Adventure 1250 Triple Black 2021
Kann ja vieles natürlich verstehen, den Frust, Ärger und Überdruss.
Was ich nicht teile, ist die Meinung, dass BMW das total lax angeht und denen das vollkommen egal ist, solange alle fleißig die Maschinen kaufen 😳
Denen geht das sicher nicht am Ar.....vorbei und die werden schon ein Lösung dafür finden.
Bin kein Techniker und kann das nicht einschätzen, aber doof und faul sind die Leute dort ganz sicher nicht und vorsätzlich auch nicht.

....fürs Image und ist’s auch nicht gerade förderlich und das wissen die auch...

Angenehmes Wochenende Jürgen
 
Reimund

Reimund

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Schätze mal, daß die Jungs bei BMW sich ebenfalls nichts sehnlicher wünschen, als ein Ende des Lockdowns. Dann würde der Frust bei allen hier Beteiligten auch wieder auf ein vernünftiges Maß sinken 😊
 
bmw911

bmw911

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Bei allem Verständnis für den Ärger der Betroffenen und Unverständnis darüber, dass „undichte Bremsen“ immer noch an Kunden ausgeliefert werden, möchte ich beim Thema Bremsen doch mal eine Lanze für BMW brechen.

Nach meiner letzten 1200er GS (Rallye 2018) fahre ich nun die zweite 1250er GS. Ob es Glück war, dass die Hayes Bremsen bei beiden trocken waren und fehlerfrei funktierten, weiß ich nicht, da ich die globale „undicht“-Rate bei Auslieferung nicht kenne.
Eines kann ich nach meinen bisherigen Erfahrungen (>65.000km mit GSLC Modellen) aber wirklich feststellen, das wert ist, hier auch mal zu erwähnen: die Hayes Bremsen sind deutlich (!) besser als die Brembos an den 1200er LC Modellen! (Noch) besser hinsichtlich Dosierbarkeit und vor allem wesentlich giftiger, wenn es sein musste, auch das sogar mit einem Finger! In diesem Punkt haben die Entwickler
gute Arbeit geleistet und eben nicht nur aus Kostengründen den Zulieferer eines wichtigen Bauteils gewechselt.
Ich wünsche mir die Brembos nicht zurück, jedenfalls nicht die Versionen wie sie noch an den 1200er verbaut waren.
 
qpower

qpower

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mir sind dichte brembos aber lieber als (vermeintlich) bessere hayes.
sooo schlecht sind die brembos nun auch nicht, dass man damit nicht fahren kann :coo8ol:
Vielleicht kommt demnächst ein Rückruf vom KBA,alle unbremsbaren 1200er LC's werden dann auf die undichten,aber besser bremsenden,Hayes umgebaut...
Sorry,erinnert euch mal 20 Jahre zurück,da waren die Bremsen selbst gegen die "schlecht bremsende" LC Bremse noch der letzte Müll ...
Das ist jammern aber auf ganz hohem Niveau :guck:
 
bdr529

bdr529

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Hm, vor der 1250 waren die Brembos immer "eine Macht!". Zumindest bei den stolzen Besitzern. Anscheinend konnte man den Bremsen doch gar nicht richtig bremsen!? Müssen die jetzt nicht alle auf Hayes umgerüstet werden?
Wenn das nächste Modell mit Brembos kommt, sind die dann garantiert auch "vieeelll" besser als die Hayes. Ein wenig wie bei Pipi Langstrumpf...
Ich drücke jedenfalls allen die Daumen, dass BMW die Bremsen dicht bekommt und vor allem dass sie nach Ablauf der Garantie noch dicht bleiben.
 
wohi

wohi

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Ich wünsche mir die Brembos nicht zurück, jedenfalls nicht die Versionen wie sie noch an den 1200er verbaut waren.
Kann ich bestätigen, nachdem ich von der 2016er auf eine 2021er-GS umgestiegen bin.
Die Hayes bremsen deutlich besser als die Brembos und sind auch besser dosierbar.
Merkt man vor allem im Soziusbetrieb, wo ich mit den Brembos nicht wirklich zufrieden war (auch experimentieren mit anderen Belägen hatte nichts geholfen).
Staubtrocken sind meine Hayes glücklicherweise auch, was sie hoffentlich auch bleiben..
 
Tobi-L

Tobi-L

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So gestern nach der Winterpause mal
nachgeschaut, vorne links undicht.
EZ 09/20, noch keine 1000km drauf.
Tja muss der Freundliche halt ran.
Zusätzlich zum losen Typenschild.
 
T-Brenner

T-Brenner

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mehrere
1000 km im Herbt, dann hatten die Dichtungen noch nicht genug Temperatur, um dicht zu quellen. Meine Hayes wurde vom stehen auch nicht dicht.

Ich würde mal eine Hausrunde in verschärfter Gangart probieren, von vorne herein tauschen geht natürlich auch.
 
qtreiber

qtreiber

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Nach einer Woche und 150 Km noch alles dicht.

Hoffentlich gewöhne ich mir ganz schnell wieder ab immer wieder nach den Bremssätteln zu gucken.
 
H

heidjer

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Kann ich bestätigen, nachdem ich von der 2016er auf eine 2021er-GS umgestiegen bin.
Die Hayes bremsen deutlich besser als die Brembos und sind auch besser dosierbar.
Merkt man vor allem im Soziusbetrieb, wo ich mit den Brembos nicht wirklich zufrieden war (auch experimentieren mit anderen Belägen hatte nichts geholfen).
Staubtrocken sind meine Hayes glücklicherweise auch, was sie hoffentlich auch bleiben..
Die Frage ist doch, ob es an den Bremszangen oder am HBZ liegt, dass die Hayes besser dosierbar sind. Ein Vergleich der Bremszangen mit dem gleichen HBZ wäre sinnvoll.
Mich würde es interessieren, wie unterschiedlich die Bremswege tatsächlich sind, oder ob es nur ein subjektives
Empfinden ist.
Ich persönlich kenne niemanden, der beide Systeme an ein und dem selben Motorrad getestet hat und dabei einen relevanten Unterschied des Bremsweges festgestellt hat.
Nur mal zum Vergleich laut Motorrad online und anderen Fachblättern.
Bremsweg aus 100KM/H
R1100GS 42,0m
R1150GS 42,6m
R1200GS 41,0m Modell Bj. 04
R1200GS 39,3m Modell Bj. 12
R1200GS 39,3m Modell Bj.13 Enduro Modus/ 40,8 Rain/Road Modus
R1250GS 40,2m Modell Bj.18
R1250GS 39,3m Modell Bj. 20 beste Bremsung , ansonsten bei ca. 40m
 
wohi

wohi

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Ist halt ein Unterschied, ob man einen dezidierten Bremsentest unter kontrollierten Bedingungen macht, oder ob man die Bremsen im täglichen Gebrauch bewertet.
Meine (natürlich subjektiven) Erfahrungen sind, dass die neuen Bremsen (kann nur vom 21er Modell sprechen) eben nicht nur besser dosierbar sind, sondern die Fuhre auch effektiver zum Stehen bringen als die meiner 16er GS.
 
sigi74

sigi74

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wobei die reifen-perormance aus 2016 und 2021 unberücksichtigt bleibt.
wenn man vergleicht, dann nur unter exakt selben "labor" bedingungen.
testen die zeitschriften immer im selben temp-fenster und auf der selben fahrbahn und reifen? nein.

diese tests sind imo nur etwas für die statistik und fürs kopfkino......
 
H

heidjer

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wobei die reifen-perormance aus 2016 und 2021 unberücksichtigt bleibt.
wenn man vergleicht, dann nur unter exakt selben "labor" bedingungen.
testen die zeitschriften immer im selben temp-fenster und auf der selben fahrbahn und reifen? nein.

diese tests sind imo nur etwas für die statistik und fürs kopfkino......
Moin sigi 74
Das ist richtig, aber wir dürfen dann auch davon ausgehen, dass die Reifen immer besser werden und die Bremswege von 1100-1200 rein theoretisch kürzer werden :wink: :smile:
Wie gesagt, es ist halt Kopfkino und jeder hat seine eigene Sicht darauf.
Ich glaube, dass die Wenigsten das Potenial einer Bremse ausnutzen, geschweige die des Fahrwerks.

PS: Wir reden von einer Gefahrenbremsung und Bremsanlagen, die teilweise einen Entwicklungsstand von
30 Jahren Unterschied aufweisen. Das dabei ein Bremswegunterschied von noch nicht einmal 3 m rauskommt,
ist schon erstaunlich.
VG Andreas
 
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GS-Matze

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Alles Makulatur ohne andere Parameter zu kennen. Gewicht Moped, Gewicht Fahrer.....😉
 
JoeB

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BMW R 1250 GSA HP, Honda Varadero, Honda SH300
Bei Top Reifen/Fahrbahnpaarung wird auch die Überschlagserkennung der modernen Böcke, den einen oder anderen Meter Bremsweg kosten!
Ist mir bei meiner KTM 1290 SA-T negativ aufgefallen, bei der aktuellen BMW 1250 GSA bis jetzt noch nicht!
Bremsperformance u. -stabilität ist mit den Hayes-Zangen für mich top!
Den regelmäßigen Griff unter die vorderen Bremssättel habe ich mir angewöhnt, obwohl meine von Anfang an dicht waren (04/2020, 12tkm, ca. 4 Monate Winterschlaf).

Brembo hinten wurde wegen wanderndem Druckpunkt bereits 1x reklamiert u. entlüftet, werde es in der heurigen Saison mit dem Softwareupdate versuchen!

Also ein wenig Licht u. viel Schatten bei der GS-Bremserei...
 
sigi74

sigi74

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Moin sigi 74
Das ist richtig, aber wir dürfen dann auch davon ausgehen, dass die Reifen immer besser werden und die Bremswege von 1100-1200 rein theoretisch kürzer werden :wink: :smile:
VG Andreas
grundsätzlich hast du recht, aber jein, meine 2017 2° micheline anakee serienbereifung war ein griff ins klo, das befanden auch viele tester so. daher sind solche tests immer mit gesunder skepsis zu betrachten.
wie schon erwähnt, auch die physik hat ihre grenzen, bikes werden stärker, schwerer etc., irgendwo sind allem grenzen gesetzt.
fakt ist, egal ob objektiv oder subjektiv besser oder schlecht, eines müssen alle gemeinsam haben - sie dürfen nicht inkontinent sein. :smile:
 
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