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Getriebeöl gräulich

Erstellt von DieterSpeckmann, 18.04.2010, 22:26 Uhr · 6 Antworten · 1.826 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Getriebeöl gräulich

    #1
    Hallo nochmal.
    Vom einen Problem direkt ins nächste.
    Habe gestern das Getriebe- und Kardanöl gewechselt.

    Ich denke das war bestimmt schätzungsweise schon 20.000km drin. Das Getriebeöl war ziemlich gräulich, was ja bedingt durch den normalen Abrieb im Getriebe eigentlich normal sein müsste oder?
    Am Magneten der Ablassschraube waren ebenfalls feine Partikel im Öl gebunden, keine Späne, sonders eher ganz feiner Stahlstaub.

    Ist das nach 20.000km normal oder eher zuviel Abrieb. Dazu muss ich sagen dass das Getriebe vor 20.000km vom Vorbesitzer überholt worden ist.

    Gruß

  2. Registriert seit
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    9.459

    Standard

    #2
    zu spänen und abrieb kann ich nichts beitragen. leider.
    zuer farbe des getriebeöles allerdings durchaus.

    überprüf mal, ob der eingang der tachowelle noch dicht ist.
    über dem eingang ins getriebe ist eine volumonöse gummidichtung verbaut.
    wenn die nach oben an den bowdenzug nicht mehr dicht ist, gelangt über diesen weg wasser ins getriebe. das verursacht die graue farbe.

    es gibt da einen trick mit einem kabelbinder: man soll den ganz fest um den bowdenzug ziehen und das ende einwenig länger stehenlassen beim ablängen. das dient angeblich als tropfnase. ich würde mich mehr auf eine satte fettfüllung der gummi"glocke" der dichtung verlassen und diese regelmässig überprüfen.

    gruesse
    ralf

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    Standard

    #3
    Zur grauen Farbe:

    Da dürfte der Vorbesitzer bei der Montage mit Molykote gearbeitet haben.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Hi, solange das nur Abrieb ist würd ich keine Bedenken haben, schlimmer wird´s erst wenn richtige Späne kommen aber das macht sich dann auch durch raue Laufgeräusche im Getriebe bemerkbar. Dreh einfach mal am Hinterrad im 1. Gang und bei gezogener Kupplung. Laufgeräusche sind normal, Rattern oder Haken eher schlechter, kann dann aber auch von der Kardanwelle kommen. Aber jetzt keine Panik, muss ja garnichts sein.
    Öl wechseln ist aber nie verkehrt...
    Gruss Ralf

  5. Registriert seit
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    #5
    Das BMW-Getriebe ist ein sehr grobschlächtiges Klauengetriebe. Dort wo andere Synchronringe einbauen, hat sich BMW darauf beschränkt, Klauenkupplungen einzubauen, was einerseits die netten Schaltgeräusche erklärt und auch einen Teil des feinen Abriebs, welcher am Magnet hängen bleibt. Auch die Zahnräder erzeugen Abrieb.
    Das Geglibber am Magneten sieht meist nach sehr viel aus, ist aber nur ein Metallstaub-Oelgemisch mit nur ein paar Milligramm Metallanteil.

    Greetz

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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von pilot69 Beitrag anzeigen
    Das BMW-Getriebe ist ein sehr grobschlächtiges Klauengetriebe. Dort wo andere Synchronringe einbauen, hat sich BMW darauf beschränkt, Klauenkupplungen einzubauen, was einerseits die netten Schaltgeräusche erklärt und auch einen Teil des feinen Abriebs, welcher am Magnet hängen bleibt. Auch die Zahnräder erzeugen Abrieb.
    Das Geglibber am Magneten sieht meist nach sehr viel aus, ist aber nur ein Metallstaub-Oelgemisch mit nur ein paar Milligramm Metallanteil.

    Greetz
    Ich kenne kein synchronisiertes Mopedgetriebe, und ich kenne wirklich viele (solche v. Japsen, Diven, Cowboys, Whisky- u. auch Sakesäufern etc. ). So gesehen ist normaler, feiner Metallabrieb (ferromagnetischer solcher) an magnetischen Ablasschrauben normal. Nur, dieser Abrieb dürfte, auch nach 20Tsd km ohne Ölwechsel, kein graues Getriebeöl hervorrufen.
    Wenn's nicht der Molykotezusatz war, ist's, außer der normalen Ölalterung, ein wenig Wasser im Öl. Einmal mehr ein Grund zum regelmäßigen (o. auch außerhalb der Regel mäßigen) Wechseln der billigen Betriebsflüssigkeiten, deren Kosten (pro km) fast immer sehr drastisch überbewertet werden.

    Grüße
    Uli

  7. Registriert seit
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    764

    Standard

    #7
    Recht haste Uli.Synchronringe,ich lach mich tot.
    Gruß
    Karl


 

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