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Radlager wechseln

Erstellt von GS-Tobi, 12.12.2008, 20:22 Uhr · 11 Antworten · 5.373 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Radlager wechseln

    #1
    Nabendsen!

    Möchte bei meinem Aufbereitungsprojekt meiner 100 GS `88 die
    Radlager des Vorderrads wechseln.
    In der Suche hab ich nichts gefunden.
    Meiner Meinung nach wäre dafür am
    besten geeignet ein ..... (Tschuldigung), mit einer Spreize vorn für den
    inneren Durchmesser des Lagerinnenrings. Sowas besitze ich leider nicht und für die Paarmal, die ich bei meinen Mopeds alle paar Jahre die Lager
    wechsle, rentiert sich das Werkzeug nicht zum kaufen!
    Wie mach ich das am besten?

    Mfg,
    Tobias

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    #2
    nimmst dein ausgebautes vorderrad, die neuen lager und gehst in die nächste taxi hinterhofwerkstatt, oder zum nächsten landmaschinen fuzzi, irgendwohin halt, wo die leute noch normal sind und nicht so "freundlich", du verstehst.
    für ne spende in die kaffekasse ziehen die dir dann das lager raus und gloppen das neue rein.
    nen heißer tip ist noch der örtliche elektiker, der waschautomaten repariert, der hat auch solche lagerabzieher.
    oder der örtliche elektromotoren instandsetztungsbetrieb, oder oder oder.
    kennste niemanden?
    chris

    oder aber kaufst dir einen und freust dich wenn du mal nen anderen motorradfahrer damit aushelfen kannst.

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    #3
    Tach Chris!

    Hab da schon wen aber da ich bestrebt bin, möglichst viele Probs alleine
    zu lösen (scheiss Ego und kleiner Geldbeutel) würde ich es gern selber
    machen.
    Ist es vielleicht möglich wenn ich die Nabe einen Tag in die Gefriertruhe lege, dass das Lager durch beihilfe von klopfen mit einem Gummihammer selber rausfällt? Wäre vielleicht einen Versuch wert oder?

    Mfg,
    Tobias

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    #4
    eher schwierig.
    das sind nur notbehelfe die unnötig viel zeit in anspruch nehmen. abgesehen davon das das so einfach nicht funktioniert wenn du "alles" in die gefriertrue legst.du schreibst nabe, meinst aber hoffentlich das komplette rad, oder?
    beim abkühlen wird das metall "kleiner", bei wärme dehnt es sich aus.
    wird alles abgekühlt hab ich keinen vorteil.

    um deinen gedanken aufzugreifen:
    was theoretisch zur verbesserung beitragen würde( in verbindung mit einem abzieher),bei einem sehr festsitzenden lager, wäre die nabe mit dem heißluftfön zu erwärmen und das lager mit eisspray abzukühlen.
    weil das aber kein mensch macht, sondern hier richtiges werkzeug, nämlich der abzieher zur verfügung steht, wird alles gut mit rostlöserspray eingejaucht ( kein WD40)

    fehlt der heißluftfön und das eisspray, sind auch schnell wieder 50 euro weg.

    das du das selber machen willst ist hochwohllöblich, und hindert dich ja nicht in den o.g. werkstätten nachzufragen, ob du dort für ne viertel stunde den abzieher haben darfst, um das lager selber zu ziehen.
    erfahrungsgemäß findet der dort arbeitende schrauber deine tätigkeit so abwechslungsreich und interessant, das er dir gerne über die schulter schaut.

    wo kommst du den her?

    chris

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    #5
    Aus ganz alten Motorrad-Heften ist mir in Erinnerung, dass dort in den Schraubertricks eine alte elektrische Herdplatte genannt wurde, auf die man die Radnabe so legen solle, dass nur diese erwärmt wird, das Lager an sich aber nicht. (Begründung siehe oben)
    Wenn Du dann von der anderen Seite vorsichtig mit einem langen Dorn sozusagen von hinten - vom Lagersitz aus- auf das Lager rundum klöpfelst, sollte dies nach vorne aus der Nabe ausgetrieben werden.
    Das auf der anderen Seite müsste dann leichter gehen, weil mehr Platz ist für den Dorn - Durchschlag -
    Soweit die Theorie - selbst gemacht habe ich das bei BMW noch nicht.

    Viel Erfolg

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    #6
    @Chris:
    Schönes Roding am Regen in der Oberpfalz!

    Mfg,
    Tobias

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    #7
    Hi Raubritter, die Nabe könnte ich schon problemlos in die Tiefkühltruhe geben, weil ich das komplette Rad für eine Überholung mit Glasperlstrahlen der Nabe, Edelstahlspeichen und polieren des Felgenrings ausgespeicht habe! Aber sehe schon, den simplen Schraubertrick gibts für diese Sache nicht. Ich werd das dann von der Radspannerei machen lassen, kostet sieben Euro pro Lager (Aus- und Einbau).
    Trotzdem vielen Dank!

    Mfg,
    Tobias

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    #8
    na also, 14 euro, das ist doch ein fairer preis wenn ich überlege das beim freundlichen die werkstatt einheit 7 euro nochwas brutto kostet und die stunde 12 einheiten hat.
    und ne halbe stunde brauchts schon mit allem.
    macht 6X7=42euro plos das nochwas.
    chris

    @raubritter:
    damals gabs wahrscheinlich noch keinen heißluftfön. so ein ding ist gold wert, ich brauchs ständig.
    hab mir auch ein stövchen gebaut um den kaffee in der garage mit dem fön aufzuwärmen...

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    #9
    Stövchen, hihi. Ich brauche bloß lauthals "cappuccino" zu brüllen, dann kommt die beste aller Ehefrauen sofort mit einer weiteren Tasse.... ehrlich !

    Jepp, so ein Heißluftgebläse ist gold wert, auch um im Carport den eingefrorenen Wasserhahn wieder aufzutauen..... Das gab es damals noch nicht. Mit der Herdplatte kann man sicher auch nicht so gezielt erhitzen.

    @ Tobias: Die ganze Nabe schockzufrosten nutzt dir gaaaaaaaarnix ! Da zieht es doch alles gleichzeitig zusammen. Du müsstest das Lager kühlen und dessen Umgebung, da wo es in der Nabe sitzt, erhitzen. Warmes Metall dehnt sich aus, kaltes zieht sich zusammen. So wird das Lager lockerer in der Passung.

    Wenns nicht so viel Arbeit wäre, ich hätte gerne neue Speichennippel.....

    Gibt es bald mal Fotos von den Restaurierungsarbeiten oder Fortschritten?

  10. Registriert seit
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    #10
    Gibt es bald mal Fotos von den Restaurierungsarbeiten oder Fortschritten?[/quote]

    Hallo Raubi!

    Glaubt mir, ich würde euch mit Fotos bombadieren wenn ich wüsste, wie man diese vom eigenen PC aus einstellt! Meines Wissens nach funktioniert der Transfer nur von einer Internetseite aus, z.B. eigene Homepage, die ich nicht besitze. Belehrt mich bitte eines besseren!

    Mfg,
    Tobiasson


 
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