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Bremsbeläge

Erstellt von uschibiker, 03.09.2018, 19:46 Uhr · 10 Antworten · 1.458 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Bremsbeläge

    #1
    Mein freundlicher BMW Händler meint, das es O.K. ist, das die Bremsbeläge hinten , nach ca. 12 tausend Kilometer runter sind. Habe jetzt ca.36 tausend Kilometer runter und zum dritten mal die Beläge getauscht. Kann das sein???
    Wie viele Kilometer braucht ihr zum ersten Wechsel??

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Also den Verschleiß finde ich schon viel. Also bei mir ist nach 12.000 noch nichts großartig verschlissen, obwohl ich doch relativ viel hinten bremse.

    Kann es sein dass Du vielleicht mit dem Fuß öfter mal etwas auf der Bremse bleibst?

    Ich fuhr mal jemanden hinterher der hatte permanent den Fuß drauf, dem ist das gar nicht aufgefallen, bis ich ihn erinnerte das bei ihm permanent das Bremslicht leuchtet.

  3. Registriert seit
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    #3
    Es kann sein weil du es machst: weniger oft Anpassungsbremsungen machen, hinten vor allem weniger oft.
    Vl mal den Brems Fuß einfach nach hinten auf die Soziusraste ablegen und alles vorne machen, ( wenn das nicht für dich zu gefährlich ist)

  4. Registriert seit
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    #4
    Hab mit meiner 650er-Einzylinder bei 42.000km zum Erstenmal die vorderen Beläge gewechselt, die hinteren bereits dreimal.
    Vorne gehören Sinterbeläge drauf, während hinten organische drauf müssen. Die fahren sich vom Material her schneller ab, is völlig normal. Bloß hinten keine Sinter drauf, dann wird nämlich die Scheibe zu heiß.

    Trotzdem solltest Du wie oben erwähnt mal checken, ob Du nicht häufig unbemerkt mit dem Stiefel das Pedal leicht nach unten drückst. Kann schnell passieren, denn das Bremspedal steht in Ruheposition sehr hoch. Zur Vermeidung einfach den Stiefel mit dem Ballen auf die Raste stellen und nur zum Bremsen nach vorne rutschen. Is ne Übungssache.

  5. Registriert seit
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    #5
    Mir hat ein Freund auch mal gesagt, dass mein Bremslicht arg häufig leuchtet. Seitdem fahre ich mit Fußballen NEBEN dem Bremshebel und die Beläge halten deutlich länger...

  6. Registriert seit
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    #6
    Ja, das mit den Bremsbelägen ist immer so eine Sache. Danke für den Trick.

  7. Registriert seit
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    #7
    Einfach mit den Fußballen auf den Rasten stehen wie es sich gehört und schon ist das Problem des Dauerbremsens weg.

    Nebeneffekt: das Moped ist stabiler und wendiger

    Nachteil: man muss "aktiv" fahren und nicht nur draufsitzen

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von Downsizer Beitrag anzeigen
    ...fahre ich mit Fußballen NEBEN dem Bremshebel...
    Korrekter hätte ich schreiben sollen "...fahre ich mit der Stiefelspitze NEBEN dem Bremspedal..."

    Mit den Ballen auf den Fußrasten fahren finde ich auch gut, aber nur bergauf auf kurvigen Strecken:
    - bergab will ich auch hinten laufend "mitbremsen" (nicht nur vorn)
    - geradeaus auf Dauer (für mich) unbequem, der Kniewinkel wird zu spitz

  9. Registriert seit
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    #9
    Ich würde noch ergänzend erwähnen, das zu einem vernünftig auf den jeweiligen Fahrer eingerichteten Moped die Position des Fuß-Bremshebels in Verbindung mit der jeweiligen Fahrposition steht.

    Darum stelle ich mir, wenn ich ein Moped ganz neu habe, dieses erst mal so ein (auch den Fußbremshebel ) , damit ich eben nicht unachsam auf der Bremse stehe,sondern Leerweg bzw. Varianz der Fußposition zur Verfügung habe, ohne die Bremse unbeabsichtigt zu betätigen.

    Bei meinen GSen ist es wg. Kombibremse hinsichtlich Fußbremse nicht mehr ganz so relevant, wie man sich sein Moped vernünftig einrichtet (Verdrehen Lenker und Hebelposition für die Handgelenksstellung, Leerweg Gas und Bremse, Kupplung) das scheint aber immer noch nicht zum Stardardprogramm vieler Biker zu gehören.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Unterschreibe ich alles!
    Wer noch nicht mal in der Lage ist Lenker, Brems- und Kupplungshebel vernünftig auf sich einzustellen, bzw. nicht für wichtig erachtet, der sollte besser auch keine Bremsbeläge selbst wechseln.

    Im Bezug auf den Fussbremshebel is das bei diesem Moped allerdings nicht so einfach, da der obere Anschlag des Hebels fest und nicht justierbar ist. Somit steht der Hebel in Ruheposition sehr hoch und kann schnell unbemerkt getreten werden, mit den o.g. Folgen. Den Fuss ständig unnatürlich weit nach oben zu strecken, oder neben dem Hebel zu positionieren war für mich keine vernünftige Lösung.

    Ich habe den rahmenfesten Anschlag durch das Überstreifen eines 1cm langen Rohrstücks verdickt, so das der Hebel vorher anschlägt. Das hat das Bremspedal ca. 2cm nach unten gebracht, so dass der Fuss nun ganz entspannt über dem Pedal ruht, ohne es zu berühren. Natürlich muss die Bremse nach so einem Eingriff komplett neu eingestellt werden, d.h. am Hauptbremszylinder verstellen und auch auf das obligatorische Schnüffelspiel achten.


 
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