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Hat jemand .....

Erstellt von Edda, 25.12.2009, 16:07 Uhr · 39 Antworten · 5.994 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von oke Beitrag anzeigen
    Hey Edda,

    Dir wird der Durchzug von unten fehlen,und der Schwerpunkt der 8oo GS liegt mehr im Gelände und nicht als Reiseenduro.
    Du kanst bestimmt mal mit Evi Ihrer fahren, hat Alukisten und alles drauf, ist nur 5 cm tiefer gelegt.
    Habe sie letztens aber mit großem Tank gesehen, sieht dann schon richtig gut aus!


    Gruß Oke
    Das habe ich gemeint mit "das falsche Motorrad gekauft", da kauft man sich ein Motorrad das eben nicht so schwer ist wie die Eisenkühe, einen sehr guten Schwerpunkt hat und super fürs Gelände geeignet ist und legt es tiefer (da wäre eine F800R doch besser gewesen) und pappt so monströse und unnütze Zusatztanks dran die den Schwerpunkt unvorteilhaft nach oben verlagern und die Fuhre wieder zu nem Eisenschwein machen (da wäre doch gleich die 1200GSA besser).
    Ich versteh es wirklich nicht warum man sowas macht. Reicht das Geld für das richtige Motorrad nicht oder warum tut man sowas?

  2. LGW Gast

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    #12
    Zitat Zitat von Lampe Beitrag anzeigen
    Reicht das Geld für das richtige Motorrad nicht oder warum tut man sowas?
    Da könnte man ja ne gebrauchte nehmen. Aber solche Sachen soll man nicht bewerten, da muss man die Leute einfach machen lassen.

    Aber wieso man das Ding tiefer legt, statt einfach ne 650er zu nehme... die dann in sich wenigstens wieder abgestimmt ist - ich würd's auch nicht machen.

    Andererseits kann ich auch verstehen, das jemand der etwas kleiner ist trotzdem gerne mit dem Hobel fahren möchte - sei's doch einfach jedem vergönnt.

    Ich hingegen überlege ja immer noch, ob ich die Sitzbank der Dakar aufpolstern lasse

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    #13
    Um Himmels Willen, versteht mich nicht falsch, es kann doch jeder tun was er für richtig hält, wollte damit nur sagen das ich es nicht verstehe warum man sowas macht. Es gibt eine rieeeeesen Auswahl an Motorrädern, warum muss man dann sowas machen? Ich bin 1,93 und fahre auch keinen Supersportler der Höher gelegt ist mit Ape Hanger damit ich darauf Platz habe, oder ziehe als Mann Röcke an obwohl ich es könnte. Es gibt halt einfach Sachen, da hört bei mir der gesunde Menschenverstand auf. Ist wahrscheinlich so wie mit den SUV auch, man muss damit irgendwas kompensieren oder seine Stellung in der Gesellschaft sichern.
    Das Schlime an der Sache ist dann aber auch noch, dass dan solche Leute in den Foren dann schreiben wie unhandlich die 800er doch ist und das das Fahrwerk Defizite aufweist... da soll ein Mensch noch durchblicken.
    Egal, soll jeder machen was er will, hoffe nur das ich nicht all zuviele tiefergelegte 800er Eisenschweine zu Gesicht bekomme weil es mir da immer schlecht wird *gg*

  4. Registriert seit
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    #14
    Hallo Oke's
    Komme gerne aml auf dein-Euer Angebot zurück!!!
    Da steht ja noch der Gedanke mit der Orangnen KTM aus
    M&A und Edda die KUH

  5. Registriert seit
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    #15
    Ich habe die 800er GS genau 14 Monate und etwa 10.000 km fast ausschließlich mit Sozia gefahren (geht problemlos) und sie dann aber gegen eine gebrauchte R1200 GS (Vorführmaschine) in Zahlung gegeben. Grund: Ich bin mit ihr nie so recht warm geworden, und das hatte eine Vielzahl von Gründen:

    - manchmal extrem ruppige Gasannahme im unteren Drehzahlbereich, meine Süße muß oft gedacht haben ich hätte nach knapp 30 Jahren das Moppedfahren verlernt...
    - ungünstige Fahrer-Sitzposition da Fußrasten zu weit vorn angebracht sind -> wenig Abstützung für die Beine auf längeren Touren (bin 1,92m) und Verspannungen im Nacken, auch mit nachgerüsteter Lenkererhöhung
    - hohes Drehzahlniveau auf der Autobahn, dadurch auf Dauer sehr nervige Vibrationen ab ca. 6000 upm in Lenker und Fußrasten, auch für den Sozius
    - viel zu weiche Telegabel! Trotz kostspieliger Nachrüstung mit progressiven Wilbersfedern und spez. Öl in der Gabel starkes, fast extremes Eintauchen beim Abbremsen z.B. auf Passabfahrten. Dort mußte ich mein Gewicht (100kg) plus das meiner Sozia beim tiefen Eintauchen jedes mal mit meinen Armen abstützen -> auf die Dauer recht ermüdende Schwerstarbeit, ehrlich! In der Art habe ich das noch bei keinem anderen Motorrad vorher erlebt.
    - in engen Kehren (Gebirge) unhandlich, plötzliches Abkippen durch hohen Schwerpunkt bei niedriger Geschwindigkeit
    - sehr ungünstig angebrachter Hauptständer (hohe Kraft nötig) der noch dazu immer rostete weil der Lack beim Aufbocken großflächig abgekratzt wird
    - oft ungutes Gefühl in Kurven durch deutliches Untersteuern der zu leichten Vorderhand, vor allem bei Beladung und Soziusbetrieb.
    - ständige leichte Ölundichtigkeiten (Schwitzen) im Bereich des Zylinderkopfes und an der Ventildeckeldichtung.
    - Kettenschutz zu kurz -> immer wieder abgeschleudertes Kettenfett auf der Jacke meiner Sozia (an Rücken und rechtem Ärmel) nach Autobahnfahrten, trotz sparsamster Verwendung.
    - sehr unbequeme Sitzbank (zu schmal, zu hart), trotz zweier Versuche mit sehr teuren Zubehörsitzbänken (Kahedo) keine wirkliche Besserung
    - mind. 8 (in Worten acht!) Rückrufe bzw. technische Aktionen im ersten Jahr (von Nachziehen der Vorderrad-Bremssättel, Verlegung des ABS-Sensorkabels vorn über Ringantennentausch, Tankgebertausch, Kühlerschlauchwechsel, Vorderachsentausch, div. Softwareupdates wegen Motorabsterben bis hin zum Nachziehen des Kettenrades...)
    - anfängliche Probleme mit sporadischem Absterben des Motors während der Fahrt (durch SW-Update behoben)
    - defekter Tankgeber bei ca. 6000 km (auf Garantie behoben)
    - diverse Schrauben durch Abvibrieren verloren (z.B. Scheinwerferbefestigung, Seitenverkleidung unter der Tankatrappe)
    - mehrfaches Nachspannen der sich ständig längenden Kette notwendig (hätte wohl nach spätestens 15.000 km runter gemußt).

    Glaubt mir, ich hab der kleinen GS wirklich mehr als eine Chance gegeben, habe viel Geld in teures Zubehör investiert um ihre kleinen und größeren Mängel zu kompensieren und bin immer wieder ohne zu murren in die Werkstatt gefahren da ich einen sehr netten und kompetenten Händler habe (sind hin und zurück aber auch immerhin jedes mal 50 km).
    Aber auf der einmaligen Fahrt mit der 1200er GS (Werkstattmotorrad wiedermal bei techn. Aktion an der F800GS) habe ich mir überlegt, warum ich mir das überhaupt antue und bin kurzerhand umgestiegen - trotz großen Wertverlustes im 1. Jahr der 800er (über 30 Prozent). Da konnten auch die vielen positiven Eigenschaften (z.B. geringer Spritverbrauch) nix mehr dran ändern.

  6. Registriert seit
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    #16
    Kardan Wow!!!!
    Das hört sich nicht so sehr gut an
    Ich werde nochmal in mich gehen und sehr darüber Nachdenken
    Das gute ist das wir zwei-einmal BMW-einmal KTM in Bad-kreuznach haben. Da ist der direkte Vergleich möglich.
    Ich dachte nur die BMW ist ja dann doch 3500-4000euronen billiger als die Orangene
    Das wird noch ein hartes Stück Arbeit
    M&A und Edda

  7. LGW Gast

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    #17
    Naja, die F800GS ist halt ne Maschine ohne Kardan, vielleicht hat's schon von daher nicht gepasst

    Aber gerade bspw. die Sitzposition ist halt der Auslegung der Maschine geschuldet, deswegen ja auch die Aussage, wer nicht Schwerpunkt Gelände braucht/will, ist mit ner Q besser bedient. Auch das Eintauchen der Gabel, keine Ahnung was Kardan vorher alles gefahren ist, mit Sicherheit hundert Motorräder mehr als ich (ne, wirklich, bin blutiger Anfänger), aber ich kenne das von der Dakar auch... wenn man vorne den Anker wirft, taucht sie halt ein, und zwar mächtig. Man möchte dann doch fragen: Dakar, wenn du das von keinem Motorrad kennst, bist du denn schon Großenduros mit starker Geländeauslegung gefahren?

    Gerade mit Sozia verstärkt sich das durch mehr Gewicht oben noch mal, von Gepäck nicht zu reden. Da ist natürlich eine Maschine mit strafferem Fahrwerk wesentlich besser geeignet, vom Telelever mal zu schweigen. Dass da andere Federn und anderes Öl nur bedingt was verbessern, ist eigentlich auch klar, wenn, müsste man das Ding komplett tief legen und das Fahrwerk dann deutlich straffen. Die Maschine kann halt (auch mangels ESA ) nicht unterscheiden, ob man gerade eine 40°-Böschung runterknallt oder in einer Kehre bremst; und hier wurde klar auf die 40°-Böschung (ohne Sozia) hin optimiert. Zum Glück, würde ich sagen

    Drehzahl auf der Autobahn die gleiche Kiste, ein Grund warum ich mit der Dakar dort auch ungern schneller als 130km/h fahre - es fehlt einfach der sechste Gang.

    Man kann dir (Kardan) aber wirklich nicht den Vorwurf machen du hättest der Maschine keine Chance gegeben, habt halt einfach nicht zueinander gepasst. Kommt in den besten Beziehungen vor. Ich und die Fahrschulhonda haben auch nicht zueinander gepasst

    Ich würde davon ausgehen, das eine ähnliche ausgelegte Orange sich auch sehr ähnlich fährt, gerade was die Enduro-Spezifischen Eigenschaften angeht. Kann natürlich sein, dass du bei KTM eine Maschine findest, die einen besseren Kompromiss für dich bietet - dafür gibts ja unterschiedliche Motorräder - und ein Kompromiss ist es eben immer.

    Ich denke, wer sich auf die F800GS einschiesst, obwohl er mit Sozia und Gepäck lange Touren fahren will (was auf jeden Fall nach Boxer+Kardan+Telelever schreit), der muss einfach die von Kardan geschilderten Nachteile (die nicht auf Fehler seitens BMW zurückzuführen sind ) ertragen (wollen). Zumindest sind das genau die Nachteile, die ich mir von ner F800GS erwarten würde. Ich könnte das wohl akzeptieren, weil ich zwar mit Gepäck aber eher ohne Sozia unterwegs bin (zumindest für lange Touren).

    Bin noch am Überlegen, wenn ich im Frühjahr ne Probefahrt mache auf dem Ding, mag ich die Dakar nicht mehr leiden, also lass ich's besser?

    Die hohe Zahl von Problemen und Rückrufen steht wieder auf einem anderen Blatt, würden mich aber vom warmwerden wohl auch abhalten. Leider ist das heute so bei BMW - manche haben Glück und "nur" Rückrufe, manche haben auch noch Pech.

  8. Registriert seit
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    #18
    Hallo Kardan,

    ich denke auch ihr habt nicht zusammen gepasst. Allerdings muss ich Dir auch sagen, dass Du das bei einer ausgiebigen Probefahrt VOR dem Kauf schnell hättest merken können, da so zeihmlich alle geschilderten "Probleme" mit sicherheit dabei aufgefallen wären. Es ist halt auch so, dass die von Dir geschilderten "Probleme" eigentlich Features sind und für eine Enduro eben wichtig, ich versuche das mal an Hand Deiner auflistung zu erklären...


    Zitat Zitat von Kardan Beitrag anzeigen
    Ich habe die 800er GS genau 14 Monate und etwa 10.000 km fast ausschließlich mit Sozia gefahren (geht problemlos) und sie dann aber gegen eine gebrauchte R1200 GS (Vorführmaschine) in Zahlung gegeben. Grund: Ich bin mit ihr nie so recht warm geworden, und das hatte eine Vielzahl von Gründen:

    - manchmal extrem ruppige Gasannahme im unteren Drehzahlbereich, meine Süße muß oft gedacht haben ich hätte nach knapp 30 Jahren das Moppedfahren verlernt...

    Die Spontane Gasannahme ist im Gelände immens wichtig, wenn Du z.B. über einen Absatz fährst musst Du schnell das Vorderrad entlasten können um nich mit dem Motorblock auf der Kante vom Absatz zu landen. Ausserdem brauchst Du das spontane Gas wenn Du bei engen Kurven das Hinterrad zum driften bringen möchtest!

    - ungünstige Fahrer-Sitzposition da Fußrasten zu weit vorn angebracht sind -> wenig Abstützung für die Beine auf längeren Touren (bin 1,92m) und Verspannungen im Nacken, auch mit nachgerüsteter Lenkererhöhung

    Im Gelände musst Du das Gewicht auf das Vorderrad bringen damit es gut einlenkt. Die komplette 800GS ist mit Ihrer Sitzposition darauf ausgelegt, das MUSS also so sein!

    - hohes Drehzahlniveau auf der Autobahn, dadurch auf Dauer sehr nervige Vibrationen ab ca. 6000 upm in Lenker und Fußrasten, auch für den Sozius

    Da es sich um eine ReiseENDURO mit dem Schwerpunkt auf Enduro handelt ist sie nicht für längere AUtobahn fahrten konstruiert. Merkt man auch am Windschutz.

    - viel zu weiche Telegabel! Trotz kostspieliger Nachrüstung mit progressiven Wilbersfedern und spez. Öl in der Gabel starkes, fast extremes Eintauchen beim Abbremsen z.B. auf Passabfahrten. Dort mußte ich mein Gewicht (100kg) plus das meiner Sozia beim tiefen Eintauchen jedes mal mit meinen Armen abstützen -> auf die Dauer recht ermüdende Schwerstarbeit, ehrlich! In der Art habe ich das noch bei keinem anderen Motorrad vorher erlebt.

    Ich weiß ja nicht was Du vorher gefahren bist, Enduro´s waren da bestimmt nicht dabei ;-) Fahre mal eine LC4, LC8, Super Tenere, African Twin etc. Da wirst Du das Gleiche erleben. Die Gabel muss ja "weicher" sein als bei einer Strassenmaschine, denn sie soll ja große Federwege im Gelände realisieren können. Ich kann Dir aber garantieren, dass das der Sicherheit vom Fahrwerk KEINEN Abbruch tut, das Fahrwerk der 800GS ist eines der Besten das ich kenne. Man muss etwas mehr arbeiten als mit der weichgespülten 1200er, dass stimt.

    - in engen Kehren (Gebirge) unhandlich, plötzliches Abkippen durch hohen Schwerpunkt bei niedriger Geschwindigkeit

    Tja, da ist dann wieder der Fahrer gefordert. Wer gut Motorradfahren kann wird das Fahrverhalten der 800er lieben, Du kannst gerade bei den engen Kehren Quasi auf der Stelle umdrehen und innen an allem vorbeifahren was sonst noch so unterwegs ist. Mit dem leichten Einsatz der Hinterradbremse kannst Du das Motorrad unter Zug halten und die wieselt nur so ums Eck.

    - sehr ungünstig angebrachter Hauptständer (hohe Kraft nötig) der noch dazu immer rostete weil der Lack beim Aufbocken großflächig abgekratzt wird

    Also man kann die 800er aufbocken ohne das Ganze mit der Hand zu unterstützen. Selbst meine Freundin (knapp 55kg) hat damit keine Probleme. Haupständer runter und einfach hinten draustehen, dann springt die 800er drauf. Mit dem zerkratzen hast Du recht.

    - oft ungutes Gefühl in Kurven durch deutliches Untersteuern der zu leichten Vorderhand, vor allem bei Beladung und Soziusbetrieb.

    Das liegt zu 95% am Reifen. Du hattest bestimmt den originalen Battle Wing drauf, der taugt garnix. Mit einem guten Reifen untersteuert hier nichts mehr.

    - ständige leichte Ölundichtigkeiten (Schwitzen) im Bereich des Zylinderkopfes und an der Ventildeckeldichtung.

    Das liegt an der Werkstatt, gibt ettliche Fälle die das Problem hatten und nach der ordentlichen Reperatur war es weg (ging mir auch so)

    - Kettenschutz zu kurz -> immer wieder abgeschleudertes Kettenfett auf der Jacke meiner Sozia (an Rücken und rechtem Ärmel) nach Autobahnfahrten, trotz sparsamster Verwendung.

    Da gebe ich Dir recht.

    - sehr unbequeme Sitzbank (zu schmal, zu hart), trotz zweier Versuche mit sehr teuren Zubehörsitzbänken (Kahedo) keine wirkliche Besserung

    Da kommen wir wieder zum Punkt Enduro. Die Sitzbank muss so schmal sein, damit die Beine beim stehend Fahren schön am Motorad anliegen können. Auch die Härte ist wichtig, da man dann einenbesseren Kontakt zum Motorrad im Gelände hat

    - mind. 8 (in Worten acht!) Rückrufe bzw. technische Aktionen im ersten Jahr (von Nachziehen der Vorderrad-Bremssättel, Verlegung des ABS-Sensorkabels vorn über Ringantennentausch, Tankgebertausch, Kühlerschlauchwechsel, Vorderachsentausch, div. Softwareupdates wegen Motorabsterben bis hin zum Nachziehen des Kettenrades...)

    Da gebe ich Dir recht, aber muss auch gleichzeitig sagen das BMW das super handelt. Es wird alles behoben. Ausserdem weiss jeder der sich ein neu entwickeltes Motorrad in den ersten zwei Jahren kauft worauf er sich einlässt.

    - anfängliche Probleme mit sporadischem Absterben des Motors während der Fahrt (durch SW-Update behoben)

    Hatte ich nie und meine ist auch eine aus der ersten Serie

    - defekter Tankgeber bei ca. 6000 km (auf Garantie behoben)

    Stimmt, wurde kostenlos behoben

    - diverse Schrauben durch Abvibrieren verloren (z.B. Scheinwerferbefestigung, Seitenverkleidung unter der Tankatrappe)

    Liegt mit an der Werkstatt

    - mehrfaches Nachspannen der sich ständig längenden Kette notwendig (hätte wohl nach spätestens 15.000 km runter gemußt).

    Die Kette war Schrott, da stimme ich Dir zu. Meine ist bei knapp 12kkm gerissen. Durch den Einbau einer D.I.D Kette ist man aber alle Sorgen in dieser Richtung los.

    Glaubt mir, ich hab der kleinen GS wirklich mehr als eine Chance gegeben, habe viel Geld in teures Zubehör investiert um ihre kleinen und größeren Mängel zu kompensieren und bin immer wieder ohne zu murren in die Werkstatt gefahren da ich einen sehr netten und kompetenten Händler habe (sind hin und zurück aber auch immerhin jedes mal 50 km).
    Aber auf der einmaligen Fahrt mit der 1200er GS (Werkstattmotorrad wiedermal bei techn. Aktion an der F800GS) habe ich mir überlegt, warum ich mir das überhaupt antue und bin kurzerhand umgestiegen - trotz großen Wertverlustes im 1. Jahr der 800er (über 30 Prozent). Da konnten auch die vielen positiven Eigenschaften (z.B. geringer Spritverbrauch) nix mehr dran ändern.
    Ich glaube auch Du bist mit der 1200er wesentlich besser bedient. Denke Du hast nicht gewusst dass die 800er mehr Enduro als Tourer ist. Wie Du aber siehst sind die meisten Deiner "Probleme" so gewollt und keine Fehler. Man muss sich halt VORHER schlau machen was man kauft.

  9. Registriert seit
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    #19
    Ja, genauso ist es. Unsere Beziehung war wohl von vornherein zum Scheitern verurteilt wegen zu unterschiedlicher Charaktere bzw. unvereinbar scheinender Interessenskonflikte.
    Sie wollte es mehr im Gelände, ich eher auf der Straße!
    Leider ist mir das bei der kurzen Probefahrt im brandenburgischen Flachland nicht so aufgefallen, da überwog doch der "Habenwollen"-Effekt, naja - die Hormone halt...
    Vorher hatte ich eine R1200 R, aber die war eben zu klein für mich. Genauso wie die Honda CBF 1000 die ich davor besaß. Der Schritt zur Reiseenduro war geprägt von dem Wunsch nach mehr Sitzkomfort und Langstreckentauglichkeit für einen 1,92m Typen wie mich. Außerdem wird man eben auch nicht jünger, und mit Mitte Vierzig sind auch schon die ersten Zugeständnisse in dieser Richtung erforderlich (Kreuz, Kniegelenke usw.).
    Nun gut, die 800er GS war eine Episode, ein Seitensprung. Aber auch eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen will!
    Und mit meiner jetzigen Boxer-GS bin ich in fast allen Belangen sehr zufrieden. Die interpretiert das Thema Reiseenduro wieder auf eine ganz andere, zu meinen Bedürfnissen deutlich besser passende Weise. Und mit Kardan, ESA, ASC, RDC usw. verwöhnt sie den reinen Straßenfahrer gerade auf Langstrecken einfach ungemein.

  10. Registriert seit
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    #20
    Irgendwie wird hier wird hier so getan, als wenn man einen R 1200 GS (auch ADV) nicht so richtig im Gelände bewegen kann. Meldet euch mal in Hechlingen an und ihr werdet eines Besseren belehrt


 
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