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Welches Bike?

Erstellt von Sab-Enduro, 21.10.2011, 14:32 Uhr · 21 Antworten · 4.505 Aufrufe

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    Standard Welches Bike?

    #1
    Hallo zusammen,
    ich brauch eure Hilfe da ich mir nächsten Jahr ein neues/gebrauchtes Motorrad kaufen will aber noch nicht weiß welches. Ideal wäre ein Bike mit 600 – 900 Hubraum und 60 – 80 PS mit leichtem handling und muss Reisetauglich sein. Meine letzten Reisen gingen nach Norwegen, in die Pyrenäen und in die französischen Seealpen. Zukünftige Touren sind die Lofoten (Norwegen), Schottland und vielleicht Albanien. Die Inspektionen sollte nur alle 10tkm nötig sein.

    Mein bisherigen Motorräder waren eine Suzuki GS500E, BMW R800R, Yamaha FJR 1300 und momentan fahre ich eine R1200GS (Bj. 2008).

    Die folgenden Eigenschaften solle mein zukünftiges Bike haben:
    *zuverlässig
    *leicht zu händeln
    *bequemer Sitz/-haltung da ich Langstrecken fahre
    *sollte gelegentlich leichte Schotterstraßen befahren können und für die Zukunft vielleicht auch mehr!

    Ich will noch kurz erläutern warum ich ein anderes Bike suche.
    Die 1200GS ist wirklich super zu fahren, allerdings ist sie mir etwas zu schwer und dadurch leider schon einige male im Stand umgefallen ! Um diese dann wieder aufzustellen benötige ich meistens Hilfe besonders mit Gepäck!
    Des weiteren bin ich leider auch schon drei mal mit Ihr liegen geblieben. Zwei mal wegen einer defekten Elektronik an der Benzinpumpe und ein mal wegen einer kaputter Batterie. Das letztere ist natürlich ein Verschleißteil sollte aber bei einem drei Jahre alten Bike nicht vorkommen!

    Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe.

    VG Sabine

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    Standard

    #2
    Hallo Sabine,

    wenn Du mit der 12er GS nicht so glücklich bist, musst Du wohl wirklich eine Klasse "runter".

    Da gibt es jede Menge Motorräder, die Deine Anforderungen entsprechen können. F650 GS, Kawasaki Versys, Suzuki V-Strom um nur einige zu nennen. Vielleicht kaufst Du Dir ab und an mal eine Zeitschrift die sich mit Motorrädern beschäftigt und dabei rauhig auch mal den verlag oder das Heft wechseln.

    Letzten Endes würde ich aber empfehlen, so viele Motorräder wie möglich mal auszuprobieren, also ne Probefahrt zu machen. Kannst ja bei allen Marken mal vorbeischlendern und Dich bei den Händlern beraten lassen. Du wirst überrascht sein, wie viele unterschiedliche Argumente für das vom jeweiligen Händler angebotene Modell Du hören wirst. Mindestens so viel wie es Empfehlungen und Tips in den verschiedenen Foren gibt.

    Meine Frau fährt eine F650GS, wir waren dieses Jahr in Rumänien, Moldawien, Transnistrische, Ukraine und Rußland. Es gab nichts zu beanstanden, höchstens, dass sie alle 400 km tanken musste, meine ADV hätte da immer noch ein bisschen gekonnt. Klar war Kettenpflege angesagt, da wir keinen Öler dran haben (und wahrscheinlich auch nicht dranbauen) aber die Maschine war sehr zuverlässig. Derzeit denken wir für 2012 an Island. Ach ja, bis 140 km/h hält die "Kleine" mit der "Dicken" mit, erst darüber kann ich sie abhängen, es muss also nicht unbedingt ne 800er sein...

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Erst einmal stimme ich Hansemann zu.

    Was dein Inspektionswunsch betrifft gibt es glaube ich nur BMW und Triumph, könnte mich aber auch irren.

    Probieren und Probieren und du wirst etwas passendes für dich finden.


    P.s.

    Drei Jahre ist für eine Motorradbatterie recht normal, alle drei Jahre wird bei mir zwangserneuert.

    Eine Motorradbatterie ist deutlich kleiner als eine Autobatterie muss aber fast die selbe Leistung erbringen, daher ist der Lebenszyklus geringer.

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    #4
    Hallo Hansemann,
    das mit dem ausprobieren von verschiedenen Motorrädern werde ich wohl wirklich im nächsten Frühjahr in Angriff nehmen müssen.
    Die 800GS bin ich schon zwei mal zur Probe gefahren. Die ist aber auch wieder so extrem hoch und man muss die Sitzbank und das Windschild tauschen.
    Die 650GS (twin) ist mir bis jetzt noch nicht so in den Sinn gekommen. Sollte ich vielleicht auch in Betracht ziehen. Kann man mit dieser auch abseits der Straße fahren oder hast du die Räder gewechselt?

    Irgendwie schwirrt mir im Kopf die G650GS oder die "alte" F650GS (single) rum. Bin mir aber nicht sicher ob der Leistungsunterschied nicht doch zu groß ist!?!

    @ Mortenhh
    Da kann ich dir nicht ganz zustimmen. Meine "alte" Roadster ist jetzt acht Jahre alt und hat immer noch die erste Batterie drin. OK sie ist nicht mehr die Beste aber sie funktioniert noch.

    VG Sabine

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    #5
    hallo sabine


    meine frau fährt auch die F650GS und ist damit voll glücklich,
    wir waren dieses jahr in korsika, anfahrt war die D902, die route de garnde alpes, also viel kurvige gegend.
    auch mit gepäck ist sie immer gut damit zurecht gekommen,
    und ich (1150 GSA) fahr auch recht gerne mit der "kleinen"

    wenn ich das so richtig weiß war sie dieses jahr 6000 km damit unterwegs

    das ganze ging ohne störungen .. ausser tanken und kette schmieren
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  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von Mortenhh Beitrag anzeigen
    Eine Motorradbatterie ist deutlich kleiner als eine Autobatterie muss aber fast die selbe Leistung erbringen, daher ist der Lebenszyklus geringer.
    Kann ich so aus meinem Erleben nicht bestätigen.
    Meine olle Africa Twin hat in 12 Jahren Dauernutzung (also wirklich nahezu jeden Tag ins Büro und zwei, drei längere Touren im Jahr) gerade mal eine Batterie verbraten. Die Originale war nach ziemlich genau 6 Jahren fertig und hat keinen Mucks mehr gemacht. Und bis zum Verkauf der AT nach weiteren 6 Jahren hat auch die zweite Batterie problemlos durchgehalten. Wohlgemerkt ganz ohne diesen Winterausbau-ans-Ladegerät-häng-Brimborium, das manche geradezu rituell zelebrieren.

    Gruß,

    Bernd

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    #7
    Servus Sabine,

    ist schon interresant Dein Motorradlebenslauf und Dein Grund zum Wechseln
    Ich gehöre noch zu den glücklichen und habe z.B. den Chaberton mit meiner BMW R 80 G/S bezwungen. Ich bin dann auch dem Wahn des immer schneller/stärker usw. verfallen bis hin zur BMR R 1200 GS bzw. Yamaha XT 1200 Super Tenere. All diese Fahrzeuge haben mir rießigen Spaß bereitet und doch bin ich jetzt wieder den Weg "Back too the roots" gegangen
    Warum?
    Nun, das Gewicht der o.g. Boliden wurde immer höher und die Geländetauglichkeit immer weniger. Ja, die Werbung suggeriert einem die absolute Fernreise-und Geländetauglichkeit und auch div. Trainings z.B. in Hechlingen laufen genau auf dieses Bild hinaus.
    Doch verlasse ich mal die Teerstraße (ich rede hier nicht von festplanierten Kieswegen usw.) sieht die Welt schon ganz anders aus!
    Auch ich habe bei meinen Fernreisen die 12er GS bzw. die Super Dicke XT schon einige male aufstellen müssen, dass macht keinen Spaß!
    In meinen Augen ist die F 800 GS bzw. die F 650 GS hier schon besser geeignet! Zum ersten das geringere Gewicht, zum zweiten ein absolut genügsamer und zuverlässiger Motor usw.
    Einen für alle gültigen Tipp kann und will ich natürlich auch nicht geben, dass muß jeder selber entscheiden.
    Die von der Zuverlässigkeit her genannten Modelle wurden hier eh schon genannt. Du mußt Dich auf dem Motorrad wohlfühlen und das Teil auch in jeder Lage sicher beherrschen können und da gehört auch mal ein "Aufheben" dazu. Also, Probefahren, Umbauten wie Tieferlegen, niedrige Sitzbank usw. mit in Deine Entscheidung einfließen lassen usw.
    Ich starte übrigens im Juni 2012 mit meiner F 800 GS Trophy (niedrige Sitzbank für meine 168 cm ) nach Island und werde hier nicht nur die Ringstraße befahren, sondern auch im Hochland div. F-Straßen. Ich war im Juni 2010 bereits mit meinem Fernreisegespann dort und weis was mich da erwartet
    Na, dann viel Glück bei der Suche nach einem geeigneten Motorrad
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  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von Sab-Enduro Beitrag anzeigen
    Irgendwie schwirrt mir im Kopf die G650GS oder die "alte" F650GS (single) rum. Bin mir aber nicht sicher ob der Leistungsunterschied nicht doch zu groß ist!?!
    Solltest Du wirklich mal ausprobieren. Die 50 PS sind zwar unter Deiner angepeilten Leistung aber das reicht völlig aus, um Spaß zu haben, und im Gelände zählt jedes Kilo. Die Einzylinder GS ist, nach meiner Meinung, ein guter und preiswerter Kompromiss zwischen Spaß, Reise und Gelände.

  9. LGW Gast

    Standard

    #9
    Alsoooooo...

    1. Probefahren bis zum Umfallen

    2. tun tun die alle

    Triumph anschauen, die Tiger ist und der Motor ist

    Wenn dir die 800er zu hoch ist - und hoch ist sie - probier auf jeden Fall die Einzylinder. Die Zweizylinder-F passt mir garnicht, der Motor macht keine Laune (genau wie der der 800er, irgendwie Charakterlos), und die 650er sieht mir persönlich auch irgendwie zu... langweilig aus.

    Ohne Sozius reicht die Leistung des Einzylinders aus, die sind wirklich robust (bei 42tkm gekauft, jetzt 88tkm und nix ausser Verschleissteile gewesen!), und Spass machen die auch. Natürlich mit der Leistungsentfaltung der 12er nicht zu vergleichen. Auf Landstrassen fährt dir aber auch keiner weg.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Sab-Enduro Beitrag anzeigen
    Die 650GS (twin) ist mir bis jetzt noch nicht so in den Sinn gekommen. Sollte ich vielleicht auch in Betracht ziehen. Kann man mit dieser auch abseits der Straße fahren oder hast du die Räder gewechselt?

    Irgendwie schwirrt mir im Kopf die G650GS oder die "alte" F650GS (single) rum. Bin mir aber nicht sicher ob der Leistungsunterschied nicht doch zu
    Da du vorher eine 1200er gefahren bist, scheinst du recht groß zu sein. Ich fahre sehr gerne mit der 650er Twin von meiner Frau, für die ich, extra für mich, eine hohe Sitzbank besorgt habe. Mit den 3 erhältlichen Bänken deckt man ein großes Spektrum ab.

    Für leichtes Gelände oder mässigen Schotter ist das ein super Teil. Dann würde ich aber einen Enduroreifen aufziehen, Heidenau, Conti oder Metzeler haben da gute Sachen im Programm, mit denen man auch auf der Strasse gut mithalten kann.

    Ansonsten sind die 70 PS allzeit ausreichend, ich mache mit dem Teil Sachen, da würde ich mit meiner Adv. nie im Leben dran denken. Und 200 kg fühlt sich, gegenüber der 1200er, fast wie ein Spielzeug an.


 
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