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Lenkkopflager gewechselt und kein schriftlichen Nachweis

Erstellt von Juheb, 04.09.2014, 19:28 Uhr · 26 Antworten · 2.409 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Lenkkopflager gewechselt und kein schriftlichen Nachweis

    #1
    Hallo,
    mal eine Verständnisfrage:

    An meinem Mopped wurde beim Reifenwechsel ein "Rastpunkt in Mittelstellung" am Lenkkopflager festgestellt mit dem Hinweis, dies kurzfristig reparieren zu lassen. Einige Zeit später, im Rahmen der fälligen 20Tkm-Inspektion wurde dann das/die (es sollen zwei sein?) Lenkkopflager gewechselt, so jedenfalls wurde mir das auf Nachfrage telefonisch bestätigt. Aus den Unterlagen, sprich der detaillierten Rechnung, geht dies nicht hervor. Feststellen kann ich das von außen auch nicht, oder doch?
    Meine Frage, warum dies nicht auf der Rechnung erscheine, wurde mit dem Hinweis, dass dies im Rahmen der Gewährleistung abgewickelt wurde, daher für mich keine Kosten entstehen und es daher nicht auf der Rechnung stehe. Dieser Aussage steht allerdings das Leihmotorrad entgegen, welches auf der Rechnung mit 0,-€ erscheint, weil es kostenlos war.

    Frage: Bin ich zu engstirnig, wenn ich über solche Arbeiten an meinem Motorrad einen Nachweis haben möchte? Wäre ja auch beispielsweise im Falle eines Weiterverkaufs interessant.

    Gruß
    Jürgen

  2. X-Moderator
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    Standard

    #2
    beweg doch einfach den Lenker .... wenn kein Rastpunkt in Mittelstellung dann Lager neu

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    #3
    Nach der Erstdiagnose habe ich das schon versucht. Ich habe weder im belasteten noch unbelasteten Zustand irgendwas bemerkt.

  4. Registriert seit
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    #4
    Stell mal Dein Mopped aufn Hauptständer und lass jemand das Hinterrad auf den Boden drücken. Stell Dich davor, Du guckst jetzt auf den Scheinwerfer. Dann bewegst du das freie, unbelastete Vorderrad per Hand nach links und rechts mit GEFÜHL von Anschlag zu Anschlag. Das sollte frei und leichtgängig möglich sein, ohne dass Du in der Stellung "geradeaus" ein mehr oder weniger vernehmbares "Einrasten" spürst. Und wenn Du grad dabei bist, wackel mal an der Gabel, also zieh das Vorderrad an der Gabel auf Dich zu in Fahrtrichtung bzw. vorn/oben. Da darf nix wackeln bzw. kein Spiel spürbar sein. Wenn das alles ok ist, gehts deinem Lenkkopflager gut.
    Allerdings würde ich schon drauf bestehen, dass das in der Abrechnung steht, auch wenn es für Dich kostenlos war, da die Werkstatt ja auf Ihre Arbeit und eingebaute Teile wieder min. 12 Monate Gewährleistung geben muss. Wie willst Du nachweisen (oder vielleicht sollst Du das ja nicht können...) dass das Lenkkopflager gemacht wurde, falls es damit Probleme gibt???

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    #5
    So sehe ich das auch. Wenn die Werkstatt es gewechselt hat, weil es notwendig war und auf Gewährleistung geht, um so besser. So hab eine neues Lenkkopflager. Nur möchte ich den entsprechenden Nachweis. Für den Verkauf, für den Nachweis im Falle eines Unfalls, für die Gewährleistung wie Du sagst, usw. Ich finde das normal, die Werkstatt scheinbar nicht.

  6. Registriert seit
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    #6
    Hallo Jürgen :-)
    Zitat Zitat von Juheb Beitrag anzeigen
    ...Einige Zeit später, im Rahmen der fälligen 20Tkm-Inspektion wurde dann das/die (es sollen zwei sein?) Lenkkopflager gewechselt, so jedenfalls wurde mir das auf Nachfrage telefonisch bestätigt. Aus den Unterlagen, sprich der detaillierten Rechnung, geht dies nicht hervor. Feststellen kann ich das von außen auch nicht, oder doch?
    Meine Frage, warum dies nicht auf der Rechnung erscheine, wurde mit dem Hinweis, dass dies im Rahmen der Gewährleistung abgewickelt wurde, daher für mich keine Kosten entstehen und es daher nicht auf der Rechnung stehe. Dieser Aussage steht allerdings das Leihmotorrad entgegen, welches auf der Rechnung mit 0,-€ erscheint, weil es kostenlos war.

    Frage: Bin ich zu engstirnig, wenn ich über solche Arbeiten an meinem Motorrad einen Nachweis haben möchte? Wäre ja auch beispielsweise im Falle eines Weiterverkaufs interessant.

    Gruß
    Jürgen
    Könnte es nicht sein, dass wenn das Lager im Rahmen der Gewährleistung getauscht wurde, die Rechnung an BMW Motorrad geschrieben wurde und somit Du als Kunde auf Deiner Inspektionsrechnung überhaupt nicht sehen kannst, ob da tatsächlich etwas passiert ist?

    Der Händler muss für die Gewährleistung sich bei BMW das Geld holen und somit denen auch ne Rechnung stellen.

    Und NEIN, ich finde nicht dass Du engstirnig bist, weil Du wissen willst, was mit Deinem Moped passiert ist. Das müsste aber auch in der Historie des Mopeds beim Händler ersichtlich sein.

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von Juheb Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ... das/die (es sollen zwei sein?) Lenkkopflager ...
    Sind 2 bzw. das LKL besteht aus 2 Lagern... insofern alles gut

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von Salem Beitrag anzeigen
    ...Könnte es nicht sein, dass wenn das Lager im Rahmen der Gewährleistung getauscht wurde, die Rechnung an BMW Motorrad geschrieben wurde und somit Du als Kunde auf Deiner Inspektionsrechnung überhaupt nicht sehen kannst, ob da tatsächlich etwas passiert ist?...
    Kann ich mir als Grund nicht vorstellen. Die interne Verrechnung hat nix mit dem Kunden zu tun. Und wie gesagt, die Unterlagen über den gemachten Service dienen ja auch der Dokumentation WAS gemacht worden ist. Es steht ja anscheinend auch nicht drin, dass das LKL gemacht wurde, das wäre mir ja schon genug. Wenn drin stünde "...Lenkkopflager gewechselt..." ist klar, dass auch eins eingebaut wurde, aber Jürgen hat es aber anscheinend erst auf Nachfrage bestätigt bekommen... Komische Praxis der Werkstatt...

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    #9
    Hi :-)
    Zitat Zitat von groovemaster Beitrag anzeigen
    Kann ich mir als Grund nicht vorstellen. Die interne Verrechnung hat nix mit dem Kunden zu tun. Und wie gesagt, die Unterlagen über den gemachten Service dienen ja auch der Dokumentation WAS gemacht worden ist. Es steht ja anscheinend auch nicht drin, dass das LKL gemacht wurde, das wäre mir ja schon genug. Wenn dirn stünde "...Lenkkopflager gewechselt..." ist klar, dass auch eins eingebaut wurde, aber Jürgen hat es aber anscheinend erst auf Nachfrage bestätigt bekommen... Komische Praxis der Werkstatt...
    Für die Gewährleistung schreibt er keinen internen Auftrag. Ich war lange Zeit bei den 4-Rädern (VW, Volvo, Nissan, Renault) tätig und da wurde eine Rechnung an den Hersteller geschrieben. Der Kunde hat die nie gesehen, damit er den Verrechnungssatz der zwischen Händler und Hersteller besteht nicht sehen kann. In der Regel bekommt der Händler vom Hersteller nämlich nicht den gleichen Stundenlohn, wie den vom Kunden.

    Da tatsächlich Geld fließt (natürlich bargeldlos), muss ja auch steuerrechtlich gesehen ein Beleg, sprich Rechnung, her.

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    #10
    Zitat Zitat von Salem Beitrag anzeigen
    Hi :-)

    Für die Gewährleistung schreibt er keinen internen Auftrag. Ich war lange Zeit bei den 4-Rädern (VW, Volvo, Nissan, Renault) tätig und da wurde eine Rechnung an den Hersteller geschrieben. Der Kunde hat die nie gesehen, damit er den Verrechnungssatz der zwischen Händler und Hersteller besteht nicht sehen kann. In der Regel bekommt der Händler vom Hersteller nämlich nicht den gleichen Stundenlohn, wie den vom Kunden.

    Da tatsächlich Geld fließt (natürlich bargeldlos), muss ja auch steuerrechtlich gesehen ein Beleg, sprich Rechnung, her.
    Ja schon klar. Was ich meinte war, dass diese von dir beschriebene interne Verrechnung mit dem Kunden eben nix zu tun hat (wie du bestätigst) und daher nicht der Grund sein kann, dass "... Lenkkopflager gewechselt..." nicht auf Jürgens Unterlagen steht... Unabhängig von der internen Verrechnung der Teile für Garantiereparaturen und so... Dachte ich


 
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