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G650GS nach einem Jahr und 9.000km Ventile neu?

Erstellt von justin.caseof, 17.09.2015, 17:48 Uhr · 12 Antworten · 1.802 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard G650GS nach einem Jahr und 9.000km Ventile neu?

    #1
    Hallo,

    ich habe meine Gute gerade mehr oder weniger freiwillig (siehe Post von BMW: Rückruf G650GS) bei der 10.000er Inspektion.

    Bei einem Anruf heute meinte der Techniker, dass es noch etwas dauert, da sie auf Teile warten. Und zwar neue Ventile. Da muss ich mich doch ganz ehrlich fragen, ob das denn normal ist, dass nach 9.000km schon neue Ventile fällig sind? Nach einiger Recherche im Forum wird sich ja offensichtlich sogar darum gestritten, ob es sinnvoll ist das Ventilspiel nach 10.000 überhaupt zu checken.

    Ich bin wahnsinnig penibel beim Einfahren gewesen. Auch sonst fahre ich meinen Eintopf immer wenigstens 20km warm, bevor ich ihr Drehzahlen zumute.

    Gibt's im Forum ähnliche Erfahrungen oder Meinungen zum Thema?

    Danke und Grüße

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von justin.caseof Beitrag anzeigen
    Gibt's im Forum ähnliche Erfahrungen oder Meinungen zum Thema?
    Nein fahre seit 200.000 km mit den gleichen Ventilen. Ist aber auch ne Honda...

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    #3
    Tja, Transen-Reiter müsste man sein ...

    Im Ernst: bei meiner 10.000er (bei 11.000 km) war ich komplett dabei. Der Zylinderkopfdeckel (ta-rider weghören! der ist aus Kunststoff, im Ernst!!!) war ab, und ich hab die Ventile (von oben) gesehen. War alles wie geleckt, Ventilspiel war auch laut Fühllehren ohne Befund, alles ok. Natürlich hab ich nicht die Ventile von der Seite des Verbrennungsraums aus gesehen, denn dazu müsste der Zylinderkopf komplett runter. Aber die Zündkerzen waren draußen und ich hab mit ner kleinen Taschenlampe in den Brennraum leuchten können, alles takko.

    Bist Du Dir sicher, das Dein Schätzchen in Deiner Werkstatt in den richtigen Händen ist?
    Nicht, dass sie am Ende solche Ventile bestellt haben ...


    Sorry, musste einfach sein, und wech ...

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    #4
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Nein fahre seit 200.000 km mit den gleichen Ventilen. Ist aber auch ne Honda...
    Wie langweilig !

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    #5
    Hallo Justin,
    Meine G hat jetzt mittlerweile etwas über 19k runter und bei der 10er Inspektion war alles i.O.
    Ist auch das erste mal dass ich von sowas höre. Sicher das es die Ventile für den Motor sind die bei dir erneuert werden müssen?
    Bei welcher Werkstatt bist du? Ist es eine BMW- oder freie Werkstatt?

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    #6
    Danke Grandy!
    Den gleichen Gedanken hatte ich ja auch gleich.
    Die 650er Motoren sind eigentlich allen versierten Schraubern bekannt, den Rotax bei der F gibts ja schon lange.
    Der Schrauber, der bei diesem Motor Unsicherheiten zeigt, dem wird ich persönlich das Werkzeug klauen.

    Ich kann mir nur vorstellen, das der Lehrling mal geübt hat, wie Ventile eingestellt werden, und beim ersten Starten is ihm alles um die Ohren geflogen. Dann brauchts jetzt natürlich neue Ventile, logisch. Was soll bei 9.000 schon großartig an den Ventilen sein?
    Das Ventilspiel bei dem Eintopf stimmt idR. immer und muss darum sehr selten eingestellt werden. Und wenns wirklich mal nicht stimmt, dann kündigt sich das rechtzeitig durch laute, untypische Geräusche an. Wenn Du dann nicht kontrollierst, bist Du selber schuld.

    Halt uns auf dem Laufenden, klingt spannend ...

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    #7
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Nein fahre seit 200.000 km mit den gleichen Ventilen. Ist aber auch ne Honda...
    Meine Güte, du nutzt auch jede Gelegenheit rumzustänkern...jetzt auch hier bei den "kleineren" BMW.
    Ist doch wohl offensichtlich, dass dies ein Einzelfall ist.
    Und auch ich könnte dir eine Mängelliste der Transalp präsentieren, kann man alles im TA Forum lesen, wo die TA ihre Macken hat.
    Ich fahre ebenfalls Transalp, seit kurzem die 650er, die PD 10 wird am Samstag verkauft. Fahre aber auch seit Jahren BMW, die Einzylinder, eine Boxer und K Motoren.
    BMW und Honda bauen geile Motorräder, beide haben Ecken und Kanten.

    ABER ein so unsympatischer Mensch wie DU, ist mir selten untergekommen.
    Du bist ne Schande für die Transalpfahrer und fürs TA Forum.

    Es gibt so einige Transalpfahrer die auf BMW umgestiegen sind ( oder auch auf andere Marken ), aber diese bewegen sich respektvoll in fremden Foren.

    Gruß

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    #8
    Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank für die vielen Antworten (und um ein kleines bisschen zurückzustänkern: zumindesten für die qualifizierten )

    So und nun zur Auflösung der ganzen Geschichte - ich habe heute meine Maschine abholen können (eigentlich schon Samstag, ich war allerdings auf Dienstreise...):
    Also tatsächlich war die ganze Sache ein Missverständnis. Der Techniker am Telefon hat schlicht und ergreifend falsch nachgeschaut. Die auszutauschenden Ventile waren bei einer anderen Maschine. In Echt waren es bei mir nur die Shims zum Einstellen des Ventilspiels. Also großer Trubel um eigentlich nichts.

    Nichtsdestoweniger kann ich jedoch ein kurzes Feedback zur 10.000er Inspektion geben. Es wurde außer dem Ventilspiel nichts gefunden. Öl+Filter und Bremsflüssigkeit wurden natürlich auch getauscht.
    Überaus positiv überrascht bin ich von der Schaltung. Die war vorher ein winzig kleines wenig hakelig (aber nicht wirklich auffällig - ich habe es als normal empfunden und nichtmal bemängelt). Nach der Inspektion kann ich gefühlt "mit dem kleinen Zeh" schalten - genial!

    Im Rahmen der Rückrufaktion wurde außerdem eine neue Software für die Motorsteuerung aufgespielt. Hier fällt mir sehr stark auf, dass wohl die Leistungskurve des Gaszuges völlig anders ist. Vorher habe ich echt noch NIE voll auf Anschlag am Gashahn ziehen müssen um gefühlte Maximalleistung zu bekommen. Das ist nun genau andersrum. Ich brauche weitaus mehr Drehwinkel am Hahn um die Leistung so zu spüren wie es vorher war.
    Anmerkung: Eventuell kommt hierbei noch eine kleine "Verzerrung" dadurch zu Stande, dass ich eine 1200er Adventure als Werkstattleihmaschine hatte und dort naturgemäß ein ganzes bisschen mehr Bumms da ist; mir kam meine G650 auch auf einmal so winzig vor . Das würde ich mal unter Umgewöhnung abheften.

    Also nochmals vielen Dank für die vielen Antworten und allzeit genug Sprit im Tank und Gummi auf der Straße.

    Grüße!!

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von justin.caseof Beitrag anzeigen
    ...... Auch sonst fahre ich meinen Eintopf immer wenigstens 20km warm, bevor ich ihr Drehzahlen zumute.........
    Wenigstens 20 km ???
    Sorry, aber das ist doch bei den modernen Motoren absolut nicht notwendig.

    Motor starten, sauber den Öldruck aufbauen lassen und sinnig los fahren. Der Motor ist so schnell auf Betriebstemperatur, dass du nach kürzester Zeit ohne Sorge loslegen kannst.
    Soll sicherlich keine Kritik sein, aber bei den 20 km musste ich einfach meinen Senf dazu geben.

    Gruß von der Küste........Torsten

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Sicher ist der Motor robust.
    Aber bisschen sinnig warmfahren dankt Dir der Motor mit weniger Verschleiß.
    Die ersten 10 km vermeide ich immer extremes Hochdrehen bis in den Begrenzer, tut mir selber weh. Nach 10km hast Du das Gefühl, der Motor sei "warm" aber das stimmt so nicht. Hier ist lediglich das Öl auf Betriebstemperatur (ca. 90 C), Keineswegs ist das Motorrad aber gänzlich warm. Ich merke deutlich, das meine nach ca. 30 km erst richtig warmgefahren ist, das bedeutet, der Motor läuft flüssiger, das Getriebe ist richtig durchgewärmt, die Gänge gehen leichter rein, und das ganze Fahrverhalten wird geschmeidiger. Außerdem entwickelt sie erst dann richtig Leistung.

    Alles unter 30 km ist nicht warmgefahren sondern Kurzstrecke.
    Merkt man natürlich erst, wenn man auch soweit fährt.
    Wenn ich auf eine Nachmittagsrunde gehe, dann selten unter 150 km, eher 200.
    Da merkt man schon einen Unterschied, achtet mal bewusst drauf.

    Gruß, Reiner.


 
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