Umfrageergebnis anzeigen: Welche Akzeptanz hätte eine GS mit E-Antrie

Teilnehmer
74. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Her damit, darauf habe ich gewartet. Mehrpreis +10% OK

    8 10,81%
  • Ja. vollkommen richtig für die heutige Zeit, Preisniveau aktuelle GS

    11 14,86%
  • Ehr nein, ich stehe auf die "wuchtigen Boxer"

    14 18,92%
  • Nein, definitiv nicht - in eine GS gehört ein Verbrenner.

    41 55,41%
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Ergebnis 131 bis 140 von 161

Akzeptanz für eine GS 2016 mit E-Antrieb

Erstellt von Espaceo, 19.06.2014, 10:04 Uhr · 160 Antworten · 9.149 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Mein lieber Gambri, deine Begeisterung in allen Ehren, aber Teslas Aktienkurs ist ein Blase, wie die vieler Firmen, bei denen (zufällig) die Verkaufszahlen übertroffen wurden. Ich wette, dass Tesla in Konkurs geht, wenn da auch nur ein größerer Rückruf anstehen würde.

    Tesla hatte für 2013 Verkaufszahlen von 20.000 Fahrzeugen angepeilt (angeschoben durch Zero-Emission in USA) damals lag der Aktienkurs bei 39 $ pro Aktie.
    Nachdem Tesla 2mal im Jahr 2013 die Zahlen nach oben korrigierte und schlußendlich sogar 22.500 Fzge verkaufen konnte, explodierte der Aktienkurs auf 218 $.
    Der momentane Aktienkurs (das ist nicht der Wert der Firma) ist also eine Blase mit ganz, ganz dünner Haut, eine fünffach überzogene Aktienblase.
    Der Vergleich mit etablierten Firmen wie Suzuki, Mitsubishi und gar Fiat verbietet sich hier.
    Übrigens hat Tesla trotz Rekordumsatz im Jahr 2013 fast 75 Millionen $ minus gemacht, wegen der hohen Herstellungs- und Vertriebskosten.

  2. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Gambri74 Beitrag anzeigen
    Tesla ist vom Börsenwert her jetzt schon größer als die Autohersteller Fiat, Mitsubishi, Suzuki und Isuzu.
    Gestatte, dass ich lache. Nach Börsenwert gemessen ist Tesla weniger wert als WhatsApp, eine 250-Mann-Firma. Ich kann mich noch an das Jahr 2000 erinnern, da hatte eine Stuttgarter Internet-Agentur namens Brokat mit 300 Mann eine höhere Marktkapitalisierung als Porsche, die damals 5000 Mann hatten und Gewinne schrieben. Ein Jahr später war Brokat Geschichte. Da habe ich aufgehört an Börsenwerte zu glauben.

    Sampleman

  3. Registriert seit
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    War klar dass jetzt Totenlieder für Tesla angestimmt werden, aber noch steht die Akkufabrik nicht und damit ist alles offen. Das Motto der Gegner ist eindeutig, es kann kein Erfolg werden, weil es kein Erfolg werden darf. Mit der Einstellung beißt sich der Hund in den eigenen Schwanz. Wir werden ja sehen wo billiges Öl herkommt, wenn der ganze Nahe Osten brennt.

  4. Registriert seit
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    niemand stimmt einen Totengesang an, nur deine Begeisterung für aufgeblasene Aktienkurse teilen wir nicht. Tesla operiert trotz Rekordverkäufen mit Minuszahlen. Tesla verkauft für einen Autohersteller verschwindend geringe Stückzahlen und Tesla verkauft deshalb in Kalifornien so gut, weil dort Gesetze erlassen wurden, Fahrstreifen für 0-Emission eingerichtet wurden usw.
    Ob das Konzept auch ohne diese Subventionen aufgeht, wird sich zeigen.
    Davon abgesehen bestreite ich ganz massiv die Sinnhaftigkeit reiner Elektrofzge.

    was deine Voraussagen Richtung "der nahe Osten brennt" angeht, darf sich das nahtlos in die "Rußland dreht den Gashahn zu" einreihen.
    Gegenfrage, wo kommen denn deine seltenen Rohstoffe für die Akkufabrik her, wenn die Chinesen (weltgrößter Lieferant der seltenen Erden) politisch beschließen der USA (oder dem Rest der Welt) diese Rohstoffe vorzuenthalten? Dann schließt dein Akkuwerk schneller, als es eröffnet wurde.

  5. Registriert seit
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    Gibt auch Akkutechnik ohne seltene Erden.

    CNET meldet, dass die japanaische Firma Power Japan Plus ll A Materials Engineer diese Woche eine neuartige Batterie vorstellen wird, die:

    - 20 Mal schneller laden soll


    - auch nach 3000 Ladezyklen keine Alterserscheinungen aufweisen soll


    - nachhaltig sein soll, da keine Seltenen Erden oder Schwermetalle benötigt würden
    Bei der Akkutechnik gibt es noch viel Potential. Auch Toyota hat eine solche Akkutechnik und man kann davon ausgehen, dass die anderen Großen ebenfalls solche Projekte in den Schubladen liegen haben.

  6. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Gambri74 Beitrag anzeigen

    Bei der Akkutechnik gibt es noch viel Potential. Auch Toyota hat eine solche Akkutechnik und man kann davon ausgehen, dass die anderen Großen ebenfalls solche Projekte in den Schubladen liegen haben.
    Einspruch, euer Ehren! Spekulatius!

    Und wenn Toyota angeblich solche Akkutechnik, und das impliziert ja, dass da ein bedeutender Fortschritt, wenn nicht gar Durchbruch zu erwarten ist, in der Schublade hat, warum kehren die dann vom akkubetriebenen E-Auto ab und wenden sich der Brennstoffzelle zu?

    Grüße
    Steffen

  7. TomTom-Biker Gast

    Standard

    Das zu lösende Problem bei Akkumulatoren ist:

    - das Gewicht
    - die speicherbare Energiedichte
    - die Anzahl möglicher Wiederaufladungen
    - das verwendete Elektrodenmaterial (selten, teuer, gefährlich)
    - die pratischen Anwedbarkeit
    - der Preis

    Die einzelnen Punkte sind teilweise gegenläufig. Die Kunst ist es es einen pratisch nutzbaren Kompromiß zu finden. Der bedingt, das es eeben nicht die Lösung gibt. Außerdem sind die Entwicklungsschübe nicht so deutlich wie etwa bei der Halbleitertechnik, bei der die rasante Entwicklung der letzten Jahre im wesentlichen durch die Weiterentwickling der Fertigungstechnologien begründet war oder auch ist. Bei den Akkumulatoren geht es im wesentlichen um Grundlagenforschung. Um die Entdeckung chemisch/phyikalischer Eigenschaften. Also wird es m. E. auch noch einige Zeit Dauern bis nenneswerte Verbesserungen zu der heutigen Technik erreicht werden. Wobei die heutige Technik aus Sicht der ehemaligen NiCd-Akkus auch schon Quantensprünge darstellt (im Sinne von groß).

    Die Brennstoffzelle hat den Vorteil, daß sie nur den Stromgenerator darstellt. Die Speicherung von Wasserstoff ist mittlerweile praktisch ganz gut zu beherrschen. Nicht nur unter Druck und in flüssiger Form. Die erzielbaren Energiedichten sind deutlich höher als bei Akkus, selbst wenn man mögliche signifikante Erhöhungen der zukünftigen Speicherkapazitäten bei Akkus mit berücksichtigt.

    Das ist vielleich der Grund für Toyota sich mehr dem Thema Brennstoffzelle zu widmen. Aber wie bereits gesagt, neu ist das auch nicht. Mercedes hatte schon in den 80igern damit begonnen und fahrbare Autos existieren auch. Das derzeitige Problem ist die Größe der Brennstoffzelle und die Erzeugung von Wasserstoff.

    Sinnvoll läßt sich Wasserstoff über Elektrolyse nur erzeugen, wenn man "Überschußenergie" von Windenegie und PV-Anlagen nutzt. Die haben wir aber weder derzeit noch auf absehbare Zeit. Was wir haben ist mehr Energie als wir brauchen zu bestimmten (leider verkehrten) Zeiten. Deren erzeuge Energiemenge reicht jedoch bei weitem nicht aus, um eine flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff zu ermöglichen und damit auch die Nutzung im Verkehr für größrere Bevölkerungsschichten möglich zu machen. Außerdem wäre es wesentlich sinnvoller diesen Wasserstoff als Energiespeicher zur Erzeugung elektrischer Energie für die allg. öffentliche Stromversorgung zu nutzen. Wir haben kein Erzeugungs-sonder ein Speicherproblem. Außerdem auch noch Übertragungsengpässe. Mein Lieblingsthema, aber ein anderes Problem.

    Das ist eben genau das Problem. Wir reden über eine mögliche Technik der Zukunft, die wir mit den Mitteln der Gegenwart nur ansatzweise lösen können. Die ersten Autos sahen auch aus wie Kutschen, wenn ihr versteht was ich meine.

    Wir werden die bestehenden Probleme lösen, aber eben nicht in den nächsten Tagen. Deswegen wird es noch lange Zeit Verbrennungsmotoren geben. Aber deutlich effizientere. Sind wir mal ehrlich, eine Verbrauch von 5 - 6 l/100 km für ein Motorrad mit Fahrer und Gepäck von sagen wir mal 350 kg, ist nun auch nicht unbedingt zeitgemäß. Mit Spaß fahrbare und am Markt zu vernünftigen Preise verfügbare Autos erreichen heute wirksame Verbräuche von etwas mehr als 4 l/100 km. Und ich denke die mal, daß da durchaus noch etwas Spielraum nach unten möglich sein sollte.

    Und man muß auch nicht gegen die neue Technik sein, wenn man deren derzeitigen praktischen Nutzen und deren Wirtschaftlichkeit in Frage stellt.

    Gruß Thomas

  8. Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Einspruch, euer Ehren! Spekulatius!
    Einspruch abgelehnt. Es genügt zu wissen, dass es auch ohne seltene Erden geht. Zunächst ist es wohl günstiger, vorhandene Akku-Technologien und Fertigungstechniken zu nutzen. Aber Akkus kann man ja austauschen, sogar gegen eine Brennstoffzelle, sollte sich da etwas tun.

  9. Registriert seit
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    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Das ist vielleich der Grund für Toyota sich mehr dem Thema Brennstoffzelle zu widmen. Aber wie bereits gesagt, neu ist das auch nicht. Mercedes hatte schon in den 80igern damit begonnen und fahrbare Autos existieren auch. Das derzeitige Problem ist die Größe der Brennstoffzelle und die Erzeugung von Wasserstoff.
    Nicht nur Toyota widmet sich dem Thema intensiv, auch Mercedes hat inzwischen eine Flotte von mehreren hundert mit Brennstoffzelle ausgestatteten B-Klasse-Modellen auf der Straße, heißen bei Mercedes F-Cell. Die Größe der Zelle ist zumindest im Auto kein Problem mehr, der F-Cell hat kaum praktische Einschränkungen gegenüber einem Benzin-Auto. Allerdings ist die Sache recht komplex, weil neben der Brennstoffzelle auch noch eine Batterie als Energiepuffer benötigt wird, außerdem gibt es derzeit noch keine funktionierende Wasserstofflogistik.

    Toyota will sein Brennstoffzellenauto jetzt in Serie bringen. Stellt sich die Frage, wo man Wasserstoff zu tanken bekommt.

  10. Registriert seit
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    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Toyota will sein Brennstoffzellenauto jetzt in Serie bringen. Stellt sich die Frage, wo man Wasserstoff zu tanken bekommt.
    Vorletzter Absatz - wenn auch nur für Kalifornien.

    Grüße
    Steffen


 
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