Umfrageergebnis anzeigen: Welche Akzeptanz hätte eine GS mit E-Antrie

Teilnehmer
74. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Her damit, darauf habe ich gewartet. Mehrpreis +10% OK

    8 10,81%
  • Ja. vollkommen richtig für die heutige Zeit, Preisniveau aktuelle GS

    11 14,86%
  • Ehr nein, ich stehe auf die "wuchtigen Boxer"

    14 18,92%
  • Nein, definitiv nicht - in eine GS gehört ein Verbrenner.

    41 55,41%
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Ergebnis 71 bis 80 von 161

Akzeptanz für eine GS 2016 mit E-Antrieb

Erstellt von Espaceo, 19.06.2014, 10:04 Uhr · 160 Antworten · 9.151 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #71
    Zitat Zitat von Gambri74 Beitrag anzeigen
    Ein Bekannter von mir setzt ein Elektroauto (Kleintransporter von Renault) in seiner Firma ein. […] Dazu hat er eine vom Staat geförderte Photovoltaikanlage, die unter anderem das Elektroauto lädt. Also nix mit Atomstrom oder Strom aus thermischen Kraftwerken. Ein Plus sind auch die niedrigen Servicekosten, an einem Elektromotor muss man praktisch nie etwas machen.
    Was ist das denn für einer? Fährt von meinen Steuergeldern durch die Gegend und vernichtet auch noch Arbeitsplätze weil die Kiste keine Wartung braucht? Pfui, pfui, pfui!

  2. Registriert seit
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    #72
    Um meine Meinung klarer zu formulieren: ich schätze dis art, wie der Boxer die 1100 antreibt. Fokus auf Kraft und nicht auf endspeed sowie viiiiel Kraft auch bei ganz niedriger Drehzahl.
    Was für ein motorenkonzept mir dies ermöglicht, ist mir völlig schnurz- meinetwegen könnte das auch solarenergie oder bambusenergie sein. Interessiert mich wirklich nicht.
    Bleibt die Nutzbarkeit der Schneekuh gleich oder wird gar NOCH tauglicher für meine Zwecke, bin ich zufrieden.

  3. Registriert seit
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    #73
    ...sicher wird es klarer nach diesem Beitrag - jeder wie er es versteht ob's auch so gewünscht wird?

    Die Bambusenergie ist verdammt gradlinig. Ich verwende sie oft für Pflanzen welche noch kein ausreichendes Stehvermögen haben.

  4. TomTom-Biker Gast

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    #74
    Zitat Zitat von Overstolz Beitrag anzeigen
    Eine kwh in Form von Benzin ist bestimmt schwerer als eine kwh elektrisch. Aber mal bei google nachschauen find ich gut. Schau mal nach wie viel kwh 6 Liter Benzin haben und wie viel kwh ein e-Motoer braucht auf 100km.

    Beim Motorrad kommt es ja nicht so drauf an auf die Überschußleistung für die Heizung.
    Energiedichte:
    Benzin: ca. 12 kWh/kg bei Benzin
    Batterien: ca. 0,3 kWh/kg (derzeit), bis 0,8 kWh/kg (evtl. zukünftig)

    Bei enem angenommenen Wirkungsgrad von 25 % für den Verbrennungsmotor entspricht dies ca. 3 kWh/kg Benzin Nutzenergie. Damit wäre das mit dem Verbrauch/100 km wohl auch durch.

    Ich könnte mit diesem Ansatz jetzt auch angeben, daß bei gleicher mechanischen Antriebsleistung eine normale GS (20 l Tankvolumen = 90 kWh/mech) mit etwa 300 kg Akkus bepackt werden müsste, um auf die gleiche Reichweite zu kommen. Selbst bei opt. prognostizierten 1 kWh/kg Akku komme ich immer noch auf 90 kg. Daß ich den Wirkungsgrad bei elektrischem Antrieb dabei zu 100 % angenommen habe schenke ich mir.

    Oder woraus resultiert Deiner Meinung nach das Reichweitenproblem bei rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen?

    Ich will nicht ausschließen, daß irgendwann irgendwelche Energiespeicher mit Energiedichten verfügbar sind, die die Betrachtung ganz anders aussehen lassen. Wir reden allerdings über heute und vielleicht auch noch von morgen bis zum Jahr 2025. Also von einer Technik, die heute schon absehbar ist. Und nicht über das Beamen von übermorgen, um den Begriff aufzugreifen der hier schon mal gebraucht wurde.

    Die Bereitstellung der "Primärenergie" Strom ist sicherlich noch ein anderes sehr spannendes Thema, bei dem das was Wunsch und Wirklichkeit ist und die Scheinheiligkeit vieler Ökostrom-Befürworter deutlich wird. Aber das ist wirklich ein anderes Thema und paßt nicht zum Eingangsthema.

  5. Registriert seit
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    #75
    Guten Morgen TomTom-Biker,

    die unterschiedlichen Reichweiten stellt wohl niemand ernsthaft in Frage. Aber auf der Basis Deiner Ausführungen kriegen wir unsere Hausrunde von ca. 150 km mit einem 70kg - Speicher locker gemanagt - sogar bei sehr flotter Landstrassenfahrweise (6l/100km).

  6. Registriert seit
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    786

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    #76
    Zitat Zitat von PaterHurtig Beitrag anzeigen
    Was ist das denn für einer? Fährt von meinen Steuergeldern durch die Gegend und vernichtet auch noch Arbeitsplätze weil die Kiste keine Wartung braucht? Pfui, pfui, pfui!
    Tja, es ist in unseren Köpfen fest eingebrannt, dass Mobilität sauteuer sein muss. Muss sie aber nicht.

    Und Steuern zahlt er als Unternehmer immer noch genug..

  7. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #77
    Zitat Zitat von Overstolz Beitrag anzeigen
    Guten Morgen TomTom-Biker,

    die unterschiedlichen Reichweiten stellt wohl niemand ernsthaft in Frage. Aber auf der Basis Deiner Ausführungen kriegen wir unsere Hausrunde von ca. 150 km mit einem 70kg - Speicher locker gemanagt - sogar bei sehr flotter Landstrassenfahrweise (6l/100km).
    Ich fahre GS nicht deshalb, um die Hausrunde von 150 km zu fahren. Dazu ist es mir die GS zuviel Motorrad. Mein Einsatzzweck und der der meisten der GS-Fahrer ist ein ganz anderer. Und zu dem paßt die derzeitige und auf absehbare Zeit erreichbare Reichweite mit Elektroantrieb nicht.

    Ich sag ja nicht, daß es keine E-Motorräder geben soll, aber muß es denn eine GS sein? Der Preis dürfte zudem wohl die 20kEuro-Grenze locker erreichen. Wer will sich denn sowas noch kaufen. Und nur für die Hausrunde? Man sollte außerdem berücksichtigen, daß eine GS mit Elektromotor nicht nur ein Fahrzeug mit geändertem Antriebskonzept ist. Es ist ein ganz anderes Fahren. Manche mögen es angenehm und spannend empfinden, viele werden allerdings auch entäuscht sein.

    Eine E-GS ist m. E. der total verkehrte Ansatz. Ein leichteres und bezahlbares Motorrad mit weniger Drumherum. Das wäre ein Ansatz. Für die, die sonst eh schon alles haben. Das ist nämlich genau das Problem. E-Mobility ist derzeit Luxus pur, wenn das Fahrzeug auch noch praxistauglich sein soll.

    Was die immer wieder genannte Wunderwaffe Drehmoment anbelangt:
    sicher ein geregelter E-Motor bringt praktisch vom Stand weg sein Nennmoment. Das können beispielsweise 200 Nm bei einem 30-kW-Antrieb sein. Nur, wer braucht denn das bei einem Motorrad, wenn ich das Drehmoment anschließend wieder begrenzen muß, weil ich ohne Begrenzung nicht vernünftig vom Stand weg komme.

    E-Mobility hat sicherlich Zukunft und macht auch Sinn, genauso wie der gute alte Verbrennungsmotor, daer auch noch nicht seine letzte Evolutionsstufe erreicht hat. Im übrigen brauche ich bei flotter Landstarßenfahr 5,2 l/100 km. Das sind immerhin schon ca. 15 % weniger als 6 l/100 km. Eine F800 GS läßt sich sogar mit unter 4 l/100 km bewegen. Der hier gelegentlich genannte, von mir aber nicht favorisierte Diesel kommt auf Verbräuche von 2 - 3 l/100 km. Das nur mal so zur Vollständigkeit, wenn wir hier schon Zahlen nennen.

    Gruß Thomas

  8. Registriert seit
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    #78
    ...stimmt und E-Motorräder gibt es ja schon.

  9. Registriert seit
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    #79
    kurz mal offtopic:
    haben dann alle motorradtreffs und landgasthäuser so hundert ladesäulen auf dem parkplatz gestellt?
    und wie sieht das bei den ganz normalen stadtbewohnern aus, die nur zur miete wohnen? kurbelt dann die ganze elektromobilität massiv den markt für verlängerungs-kabelrollen an?
    und überhaupt? wie hoch steigen denn dann die stromkosten pro haushalt pro jahr?
    und müssen dann beindicke stromkabel in den städten neuverlegt werden?

    fragen über fragen...

  10. Registriert seit
    01.01.2009
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    10.104

    Standard

    #80
    Zitat Zitat von din_gs Beitrag anzeigen
    kurz mal offtopic:
    haben dann alle motorradtreffs und landgasthäuser so hundert ladesäulen auf dem parkplatz gestellt?
    und wie sieht das bei den ganz normalen stadtbewohnern aus, die nur zur miete wohnen? kurbelt dann die ganze elektromobilität massiv den markt für verlängerungs-kabelrollen an?
    und überhaupt? wie hoch steigen denn dann die stromkosten pro haushalt pro jahr?
    und müssen dann beindicke stromkabel in den städten neuverlegt werden?
    Nun komm mal nicht mit solchen "unwichtigen" Details - es geht ums große Ganze

    Grüße
    Steffen


 
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