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Andere BMW-Modelle im Vergleich zur GS

Erstellt von AMGaida, 14.02.2008, 11:21 Uhr · 27 Antworten · 4.618 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Andere BMW-Modelle im Vergleich zur GS

    #1
    Hallo zusammen,

    mir spuken kürzlich ein paar seltsame Gedanken durch den Kopf... so erinnere ich mich an eine K1100RS, die mich als Führerscheinneuling Anfangs der 90er schon fasziniert hatte. Auch bin ich extrem neugierig, mal eine R1150RT zu fahren, weil ich mir vorstellen könnte, dass damit längere Strecken noch angenehmer zu bewältigen sind als mit der GS.

    Daher meine Bitte... wenn Ihr auch andere BMW-Modelle besitzt oder besessen habt oder zumindest ausgiebig gefahren seid... vergleicht doch mal ein wenig mit der GS. Die 1150GS Adventure ist meine erste und einzige BMW bisher, daher bin ich sehr neugierig, wie die anderen Modelle im Vergleich abschneiden. Dabei geht es mir überhaupt nicht um besser/schlechter, sondern um Infos.

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    Beitrag

    #2
    Hi Namensvetter,

    hatte vor der GS 1150 eine 1100RT.
    Wurde mir mal günstig angeboten, da hab ich zugeschlagen, obwohl mir das Aussehen eigentlich nicht so 100% zusagte.
    Hatte die RT 3 Jahre und war sehr zufrieden, dass Teil war sehr zuverlässig, bequem und ätzend langweilig.
    Du konntest aber in 1,5 Stunden zur Ostsee braten, immer volle Düse, wenn der Verkehr es zugelassen hat. Die Verkleidung und der Windschutz sind unerreicht!
    Alles in allem ein echtes Reisemoped, aber immer nur Asphalt! Bin einmal mit dem Teil in einen feuchten Acker rein, rausgeholt hat mich dann ein Traktor!
    Mein Fehler war, dass ich mal mit ´nem Kumpel die Mopeds getauscht habe, ich habe seine GS 1100 gefahren, der Rest ist Geschichte!

    Gruß

    Andreas

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    #3
    Hallo Andreas,

    von einer R100RS über K75S, einer R1100RS und einer R1100S bin ich zur GS gekommen und halte ihren Fahrkomfort, ihr leichtes Handling und ihre Leistung für - vergleichsweise - unerreicht.

    Von jeher spuckt aber auch mir immer wieder die "K-Frage" im Kopf herum - und ich weiß, dass so ein 4 Zylinder (z.B. K1100LT/K1200RS) auch seine Reize hat.

    Als Zweitbike könnt ich mir sowas vorstellen; die GS würde (bei mir) aber immer das "erste Pferd im Stall" bleiben.

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    #4
    Hi Andreas,
    meine Erfahrungen mit der R 1150 RT: prima Reisemoped, hat etwas besseren Windschutz als meine GS, aber halt auch viel mehr Plastik, ist eben Geschmackssache. Alles andere ist eigentlich absolut i.O., auch für einen evtl. Beifahrer. Habe mit der RT schon einige km abgespult und auch ein 5-tägiges Sicherheitstraining absolviert. Alles total easy, auch in der Kurve ein super Moped.
    Wenn ich die Wahl zwischen den biden Modellen hätte, ich würde aber immer wieder zur GS greifen.
    Wenn du evtl. auch Erfahrungen mit anderen Herstellern/Modellen suchst, ich bin mit der Kawa 1400 GTR im Rahmen der "100.000 km in 100 Tagen"-Aktion ausgiebig gefahren und habe auch ausgiebig eine Yamaha FJR 1300 gefahren. Wenn also Interesse an Erfahrungen mit diesen Modellen besteht, mußt du dich melden.

    Das wars erst mal in Kürze, bis denne

    Dirk

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    #5
    @ Luzus:
    Kannst Du die K75S etwas beschreiben? Ich habe nur mal probegesessen und empfand Taille und Lenker extrem schmal. Wie fuhr sie sich? Und wie war die Charakteristik vom Dreizylinder? Hatten die Ks eigentlich auch so ein "problematisches" Getriebe wie die Boxer?

    @ bullrider:
    Wie war es denn z.B. mit der Schräglagenfreiheit, was setzt auf an der RT? Und wie unterschiedlich sind die Motoren der GS und der RT? Merkt man die unterschiedliche Leistungschrarakteristik so deutlich?

    Der Vergleich mit FJR und auch GTR würde mich sehr interessieren, auch wenn nur die FJR für mich bisher einen Seitenblick wert war. Hauptsächlich - gebe ich zu - wegen der Motorleistung. Denn die Q ist mir häufiger zu träge.

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    #6
    @Andreas
    meine K75S hatte einen LT-Lenker montiert, was das Handling um vieles verbesserte ..... ohne dieses Feature wäre sie viel zu unbequem - und in den Kurvenfahrten zu bockig gewesen;
    der Dreizylinder ist selbstredend ok, hat im Gegensatz zu den K100-Modellen schon eine Ausgleichswelle, was sich in der Laufruhe positiv bemerkbar machte;
    vom Getriebe her völlig unkritisch und seine Unkaputtbarkeit ist ja schon sprichwörtlich; von der Power her natürlich eher begrenzt.
    Das Fahrwerk ist (besonders aus heutiger Sicht) sehr gewöhnungsbedürftig; (ziemlich schwammig) und leider wenig vertrauenseinflössend, außerdem ziemlich eingeschränkte Schräglagenfreiheit.
    Von der Optik gibt sie mir allerdings heutzutage noch was!

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    #7
    Hi Andreas,

    die Schräglagenfreiheit bei der RT ist absolut super. Wenn etwas aufsetzt, dann die "Pinjöpel" der Fußrasten, und die klappen dann bei weitergehendem drücken der Maschine sauber ein. Auf der Kreisbahn beim FST hatte ich damit absolut keine Probs. Hat diebisch Spaß gebracht, die "Pinjöpel" waren danach wech, die Rasten etwas "dünner".
    Ein Motorenvergleich GS/RT ist für mich nicht möglich, da ich die "alte" Maschine habe und dieser Motor ja nicht mit dem neuen 1150er verglichen werden kann, der ist halt leistungsstärker.
    Aber die neue RT läßt sich wirklich spielerisch fahren, Leistung reicht m.E. auch aus.

    Im Vergleich zur FJR oder GTR ist sie natürlich etwas "schwach auf der Brust".

    Die FJR ist dagegen aber nur ein "Geradeaustourer". Super Motor, eben ein seidenweicher und kräftiger 4-Zylinder. Aber das Schlimme ist, sie setzt unheimlich früh auf, macht echt keinen Spaß, damit Kurven zu räubern (ich hatte beim FST (u.a. 1 Tag ADAC-FSZ in Laatzen, 1 Tag Contidrom, 1 Tag "freie Wildbahn") den direkten Vergleich zwischen RT und FJR, habe Gott sei Dank 'nen Kollegen gefunden, der lieber FJR fahren wollte).

    Die GTR ist bärenstark, super Getriebe (Abstufung), wahnsinnigen Durchzug. Allerdings ist der Windschutz um Längen schlechter als die RT-Verkleidung. Bei meiner Größe (176cm) bei hochgestellter Scheibe kräftige Verwirbelungen und entsprechender Lärm. Die beste Einstellung war Scheibe fast ganz unten, dann war es auszuhalten. Die FJR hat übrigens das gleiche Prob.

    Alles in allem bin ich der Meinung, die GS ist die beste Lösung, an das spielerische Handling der GS reicht keine der anderen heran
    Ich bin übrigens auch erst im September letzten Jahres schlau geworden und habe meine 02er GS gekauft (Erfahrungen mit anderen Mopeds hatte ich bis dahin genug, fahre seit 1981 "große" Kräder, bis 1999 auch ganzjährig, aber man wird ja älter).
    BMW bewege ich übrigens seit 1986 und die neue Generation ist echt ein "Quantensprung", was ABS+Fahrwerk etc. angeht.
    Und ich bereue es bisher nicht, mir nun endlich auch privat eine BMW zugelegt zu haben, auch wenn ich bis jetzt erst gute 2000km gefahren bin.

    Grüße

    Dirk

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    #8
    Hallo Andreas,

    letztlich ist der Unterschied zwischen der RT und der GS gar nicht sooooo groß wie man vielleicht annehmen könnte.

    Klar, auf langen und möglichst schnell zu überwindenden Strecken auf der Autobahn ist die RT wegen der Verkleidung angenehmer und schneller zu bewegen. Wenn man sich allerdings so wie wir, das Autobahnprügeln weitesgehend abgewöhnt hat und sich lieber einen oder zwei Tage mehr Urlaub gönnt um Landstrassen zu benutzen, für diejenigen ist die GS die bessere Wahl.

    Im Süden angekommen oder auch hier bei hohen Temperaturen fühle ich mich wegen der erheblich grösseren Luftzufuhr auf der GS wohler.

    Motorleistung, Fahrwerk, sprich Handling usw. sind nur wenig auseinander. Auffälligster Unterschied ist die Bremse mit Bremskraftverstärker und die Sitzhöhe.

    Vergleichen konnte ich meine 1100 RT Bj 98 ( 4 Jahre gefahren ) mit meiner 1150 GS Bj. 2003 ( bisher 3 Jahre gefahren ).

    Ingo

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    #9
    Ich habe die 1150RT und die 1150R mal im Zuge meines Getriebproblems etwas länger fahren dürfen.

    RT:
    Ist eigentlich kein Problem damit zu fahren. Kippt ein wenig mehr in die Kurven.
    Mich hat die Optik gestört, der riesieg Plastikverhau vor einem und als Großstadtpilot brauche ich keinen optimalen Windschutz. Dahinter wird es nur warm.

    R:
    Auch ganz schön (mit kleinem Windschild), aber mir zu klein.
    Da gibt es einen Umabau mit hohem Lenker und Windschild, dann noch eine hohe Sitzbank, etwas mehr Bodenfreiheit und ... ... fast fertig die GS.

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    Standard Erfahrungsaustausch

    #10
    Zitat Zitat von AMGaida Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    mir spuken kürzlich ein paar seltsame Gedanken durch den Kopf... so erinnere ich mich an eine K1100RS, die mich als Führerscheinneuling Anfangs der 90er schon fasziniert hatte. Auch bin ich extrem neugierig, mal eine R1150RT zu fahren, weil ich mir vorstellen könnte, dass damit längere Strecken noch angenehmer zu bewältigen sind als mit der GS.

    Daher meine Bitte... wenn Ihr auch andere BMW-Modelle besitzt oder besessen habt oder zumindest ausgiebig gefahren seid... vergleicht doch mal ein wenig mit der GS. Die 1150GS Adventure ist meine erste und einzige BMW bisher, daher bin ich sehr neugierig, wie die anderen Modelle im Vergleich abschneiden. Dabei geht es mir überhaupt nicht um besser/schlechter, sondern um Infos.
    Hallo
    Eigentlich verbietet sich ein Vergleich grundsätzlich. ----Serienstreuung ----
    Allein von den 6 gefahrenen R1150 GS / - AdV war nicht eine wie die andere, Serienstreuung ?
    Von 15 BMW Motorrädern waren 6 top , 4 o.K und 5 nur defekt .
    ( So lief meine K1100LT, Bj 1998 bei Regen / Gicht immer nur auf 3 Zylindern. Nachbesserungen, Reparaturen, Ergänzungen, Austausch -- alles ohne Erfolg. ).
    Den Nachfolger, meine K1100 LT/ HL mit EZ 1999 und RS-Bereifung dagegen werde ich nicht mehr veräüßern. Gut schalbares Getriebe, optimaler Wind- und Wetterschutz, Verbrauch ab 4,8 Ltr, Tankstopps im Schnitt bei 350-370 km, Staufächer vorne und hinten, integrierte Koffer, aktuelle Bereifungsmöglichkeiten, bewährtes ABS II usw.
    zu verbessern wären : Federbein hinten, Aufstellen beim Bremsen in Schräglage, Bremsleistung vorne, Standrohrschutz

    Fahrwerk, Bremsen, Motor waren mit der K1200RS verbessert, doch das Konzept wurde nicht in der LT Reihe fortgeführt.

    Auch die FJR 1300 A ist ab Modell 06 eine ganz andere Fahrmaschine geworden.
    FJR Bj 04/05, ABS sind sicher eine Empfehlung als Reisemotorrad. Das überarbeitete Bj 06/07 gefällt mir optisch ( Instrumente ) viel besser aber weitere Inovationen sind schlicht ein Rückschritt.
    ( z.B. Teilintegral ABS, hier die Fußbremse ; progressiver Gasgriff ; Schadstoffwerteeinstellung und Prüfung ; Lastwechselreaktionen, Schräglagenfreiheit ; falsche Höhensitzverstellung, Lackgüte ; schaut Euch einmal den angeschweißten Lenkkopf am Rahmen von unten an !!! )
    Am 08 Modell wurde zum Teil Abhilfe geschaffen. Für die übrigen gibt es z.B. das Yamaha-Voiges Angebot.

    Die R1150GS / Adv Bj 02 hatte die besten Bremsen.
    Die R1150 GS ADV Bj 05 hat einen besseren Verbrauch, ein besseres Getriebe und ich erfreue mich über die Fahrleistungen.

    Die derzeit für mich beste BMW ist aber die R1200R.
    Wenn BMW die Sitzbankverankerung vorne, die Bremsleitungsproblematik und die Rissbildung Lampenglas, Druckpunktschwankungen Bremse vorne in den Griff kriegt, die R einfach 1.Wahl.
    ( Reichweite 400 km, überarbeitetes verstärkes Heckrahmenkonzept, ESA, Blinkerrückstellung, stimmiger BC, aktuelle Felgen- bereifungsmöglichkeiten, top Getriebe, Ganganschlüsse perfekt usw.)


 
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