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Angst vor engen Kurven

Erstellt von Ela, 05.08.2008, 19:37 Uhr · 93 Antworten · 20.127 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Im Grunde fährt man sowas wie alle anderen Kurven d.h. so weit wie möglich aussen anfahren (damit ist nicht die andere Strassenseite gemeint), möglichst spät einlenken, bei solchen Kurven hinter dem Scheitelpunkt ganz innen sein !! und dann wieder beschleunigen. Dann passt das .
    Wichtig ist (wie immer) die Blickführung, nicht den Blick auf's Vorderrad sondern voraus ein gutes Stück voraus, das kann bedeuten das man in solchen engen Kurven den Kopf drehen muss. Merke dort wo man hinschaut, fährt man auch hin !..

    Ich glaube eher das die Probleme aber eher im Kopf bestehen. Ich habe das auch schon bei Anfängern erlebt, erzählt man ihnen von einer Strecke mit engen Haarnadelkurven verkrampfen sie, fährt man einfach durch klappt es meist deutlich besser.

    grüße,
    jürgen
    Hallo Ela,

    genau DAS ist es. Es wurde zwar schon von anderen geschrieben, aber Jürgen hat es auf den Punkt gebracht!

    Ich oute mich jetzt auch: Mir liegen diese engen Kurven auch nicht so. Am schlimmsten: Serpentine bergauf rechts rum.

    Aber wenn ich auf Folgendes achte geht es:

    Rechtzeitig langsam werden, runterschalten nicht vergessen, Kurve einsehen (komplett!!) dabei muß evtl. der Kopf ziemlich weit gedreht werden. Es beruhigt nämlich, zu wissen, wie es weitergeht und das nichts von vorne kommt. Teilweise muß ich mich regelrecht zwingen den Kopf "in die Kurve zu drehen" Ab und an dann durch Augendrehen den Nahbereich absuchen. Dann die Kurve möglichst weit außen anfahren und lange außen bleiben (achte mal drauf, ob Du vielleicht immer zu früh in die Kurve lenkst) Dabei immer leicht (!) am Gas bleiben! Lastwechsel haben schon so manche schöne Linie verhagelt *g* Am Kurvenausgang wieder beschleunigen ...

    Ach ja, die Hinterradbremse darf bei Bedarf auch gerne benutzt werden. Ist aber nicht unbedingt nötig.

    So, genug der schönen Worte, jetzt rauf aufs Moped und üben, üben, üben

    Gruß

    Bernd

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    #32

  3. Motoduo Gast

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    #33
    Das ist nicht Dein Ernst...Fischkopf...oder ???

    ERFAHRUNG KOMMZ VON FAHREN ... NICHT LESEN

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    #34
    Zitat Zitat von ARJ Beitrag anzeigen
    Das ist nicht Dein Ernst...Fischkopf...oder ???

    ERFAHRUNG KOMMZ VON FAHREN ... NICHT LESEN
    Dann sollte auch keiner die Beiträge hier LESEN

    In dem Buch geht es auch weniger um die Fahrtechnik als um das was im Kopf passiert, ist eigentlich ein Standartwerk, kanns auch nur empfehlen. Man erfährt einiges über sich.

  5. Motoduo Gast

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    #35
    Danke, ich habs gelesen...habe mich durchgequält wäre besser gesagt. Ein 2-tägiger Trial-oder Endurokurs bringt 10 mal mehr als die 100 Stunden die man zum lesen dieses Buches bringt...

  6. Registriert seit
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    #36
    Naja klar, mir hats gefallen/geholfen und ich brauchte nicht so lang zum Lesen. Wenn man es vor/zum/nach den Trainings liest kann es jedenfalls nicht schaden.

  7. VoS
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    #37
    Hallo Ela,
    die Theorie ist ja hinreichend beschrieben worden.

    Mein Tip, der aber auch schon oben gegeben wurde: Schnapp Dir einen Fahrer Deines Vetrauens und vereinbare mit ihm, daß er ordentlich vorfährt und dann das Tempo langsam steigert. Dann dranbleiben und alles geht irgendwann auch ohne Vordermann.

    Geht natürlich nur, wenn der Vorausfahrende auf Dich Rücksicht nimmt und entsprechend fährt.

    Ich war übrigens meist der Hinterherfahrende .

    Grüße und viel Spaß in den Bergen

    Volker

  8. Registriert seit
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    #38
    ich gebe Fischkopf recht, es ist definitiv von Vorteil, das Verständnis für das zu haben, was passiert. man hat dann auch die Möglichkeit, das im Kopf immer wieder durchzugehen wie beim Fallschirm-Formationsspringen die Team- bzw. Eigenbriefings, ohne die nichts geht.

    Die Vorgänge müssen automatisiert werden, damit ein rundes Fahren möglich wird. Einen Teil davon kann man sehr wohl im Kopf erfahren.

    Linienwahl, Blickführung, Schalt- und Bremsvorgänge sind alles Dinge, die man abspielen lassen kann.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #39
    Hallo Ela,
    in zwei Sätzen kann man auf deine Frage nicht antworten.
    Ich glaube nicht, dass du Fahrtipps brauchst nachdem du schon einige Trainings absolviert hast. Dort wird man dir „Instruktionen“ ohne Ende gegeben haben. Daher versuche einfach dich bei jeder Ausfahrt an die Trainings zu erinnern, picke dir ein Thema heraus und konzentriere dich an einem Tag nur darauf (sei es die Blickführung, das Einlenken oder was auch immer). Vieles was du jetzt bewusst machst, wird nach einer gewissen Zeit ins Unterbewusste übergehen.

    Aber was ich eigentlich sagen wollte:
    Dein Problem ist die Angst. Angst ist ein zweischneidiges Schwert.
    Mit zu viel Angst kann man weder Autofahren, Skifahren, Fallschirmspringen noch eine Pizza backen. Gänzlich ohne Angst wird man unvorsichtig (so verbrenne ich mir fast jedes mal die Finger wenn ich die Pizza aus dem Ofen hole).

    Das sagt Wikipedia zu Angst:
    Zitat
    Angst ist ein menschliches Grundgefühl (neben Freude, Trauer, Wut und Scham), welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein.
    Zitat Ende

    Dieses „Grundgefühl“ Angst lässt sich mildern. Bei jedem funktioniert das anders. Der Eine muss es nach dem Moto „Augen zu und durch“ machen (Bungee-Jumping), der Andere muss langsam an die angstauslösende Situation herangeführt werden (Arachnophobie, Platzangst etc.). Erst mal musst du herausfinden, wovor du Angst hast. Ich tippe mal es ist nicht die Kurve an sich sondern die herannahende Leitplanke auf die du erst mal frontal zu fahren musst oder der Baum der da am Rand der Kurve steht und deinen Blick magisch anzieht. So lange du diese „Angst“ nicht in den Griff bekommst, wirst du jeden Fahrtipp hier nicht umsetzen können.
    Der Buchtipp von „Fischkopf“ ist gut. Dazu gibt es noch ein Trainingsheft.
    Das Buch ist zwar teilweise sehr theoretisch aber am Ende eines jeden Kapitels ist eine kurze Zusammenfassung (gehe mal davon aus, dass du nicht Physikerin bist).
    Wenn dir das erwähnte „Pässetraining“ tatsächlich etwas gebracht hat, dann mach jährlich zwei davon. Eines am Anfang der Saision und eines am Ende. Schließe die Saison mit einer absolut geil gefahrenen Kurve ab und fahre am Anfang der nächsten Saison wieder zu der Kurve hin.

    Wer auch immer dir voraus fährt, sollte dein „Problem“ kennen und entsprechend voraus fahren und die Strecke wählen.

  10. Motoduo Gast

    Standard

    #40
    Also ich habe es noch nie geschafft mich durch eine Kurve "durchzudenken" oder "durchzulabern"....bis jetzt hat es nur mit "fahren" funktioniert...


 
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