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Annäherung an DDR Methoden ?

Erstellt von confidence, 23.10.2009, 20:06 Uhr · 141 Antworten · 12.087 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Annäherung an DDR Methoden ?

    #1
    Heute morgen hatte ich ein etwas seltsames Erlebnis - ich fuhr um 7:00 Uhr stadteinwärts und konnte beobachten,wie die Polizei Nichtangurter kontrollierte und mit Verwarngelder bedachte. Das ging folgendermaßen
    ab : Ein Polizist hatte sich ein paar hundert Meter vor dem Ortsausgangsschild mit Fernglas bewaffnet postiert - wenn nun ein Nichtangeschnallter entdeckt wurde,dann gab er das per Funk an seine hinter einigen Büschen verborgenen Kollegen weiter,die dann kelleschwingend hervorstürzten und diesen Deliquenten entsprechend behandelten....Verwarnungsgeld!!
    Ist das so ? stellen wir uns Staat so vor ? oder ist da inzwischen etwas entgleist?

  2. Registriert seit
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    #2
    Ja!

  3. HP2Sascha Gast

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    #3
    Ist das nicht das übliche Verfahren?

  4. Registriert seit
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    #4
    Gegenfrage Confidence, wie würdest du es machen?
    Die Gurtanlegequote grad bei jungen Leuten sinkt, also wird etwas dagegen getan.
    Damit der kontrollierende Beamte nicht todesmutig bei jedem Fzg auf die Straße springen muß, gibt es einen Vorposten, der die Nichtangegurteten meldet, damit man nur die kontrolliert und nicht den braven, angegurteten Bürger, der dann wieder auf "Polizeistaat" und "habt ihr nix besseres zu tun" kommen würde.
    Tiger

  5. Registriert seit
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    #5
    Das ist damals ca.96 noch in WÜ passiert , und durchaus üblich.

  6. Registriert seit
    23.03.2009
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    #6
    @Tiger
    Diese Wegelagererform sollte sich die Polizei sebst untersagen - dafür sollte sie sich einfach zu schade sein. Da fahren morgens die Menschen zur Arbeit und werden dann von denen ,die sie sozusagen mit ihrer Arbeitsleistung bezahlen ,vorher noch in einer rechtsstaatunwürdigen Form abkassiert.
    Mir wären ein paar Nichtangeschnallte lieber,als eine Polizei,die sich so gebärdet!

  7. Registriert seit
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    #7
    Irgendwie müssen die Ideen von Schwarz Gelb doch finanziert werden.

  8. Registriert seit
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    #8
    Hallo !

    Ich frage mich grad in welchem anderen Beruf man mit Heimtücke zum Arbeitsergebniss kommt

    Gruß, Bernd

  9. Registriert seit
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    #9
    ja da sind wir wieder bei der Frage: Wer entscheidet, welche Normen, Vorschriften gut und sinnig sind und wie diese durchgesetzt werden?

    Blitzen, Gurtkontrolle, Rotlicht, Zebrastreifen, die Liste läßt sich beliebig erweitern.
    Brauchts das überhaupt, wenn anständige Leute frühmorgens in die Arbeit fahren?

    Oder ist es nicht egal, wann ich ohne Gurt zu schnell über die rote Ampel fahre? ist es nicht egal ob ich einen Job habe oder nicht, alle zahlen den gleichen Betrag fürs gleiche Vergehen,
    ist es nicht besser, den Verkehr fließen zu lassen durch das herauspicken Einzelner (die eine Vorschrift verletzten) als den gesamten Verkehr und damit Menschen auf dem Weg zur wohlverdienten Arbeit aufzuhalten.

    Übrigens, nicht der Einzelne leistet sich durch seiner Hände Arbeit einen Polizisten. Du entrichtest an den Staat Steuern, damit er funktioniert und der Staat leistet sich Staatsdiener zur Kontrolle und Einhaltung der Regeln.
    Tiger

  10. HP2Sascha Gast

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    #10
    Zitat Zitat von Bogsi Beitrag anzeigen
    Irgendwie müssen die Ideen von Schwarz Gelb doch finanziert werden.
    Soll doch jetzt vermutlich Müll und Abwasser versteuert werden. Für goldene Nasen...


 
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