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Annäherung an DDR Methoden ?

Erstellt von confidence, 23.10.2009, 20:06 Uhr · 141 Antworten · 12.090 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #81
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    Es wird nicht die Ursache bekämpft,sondern immer nur die Folgen !!
    Gurtmuffel setzen die Ursache unnötiger Unfallfolgen, die einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten. Und genau die werden in der von dir beobachteten Weise durch die Polizei (mit gesetzlichem Auftrag zur Gefahrenabwehr) bekämpft - oder nicht?

  2. hbokel Gast

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    #82
    Zitat Zitat von Bodenfuzzi Beitrag anzeigen
    Fazit: Wer sich nicht an die gemeinschaftlichen Regeln halten will (oder deren Überprüfung kritisiert) hat zum einen wenig Ahnung von (Staats-) Bürgertum, oder lebt im falschen Land.
    Hallo Jochen,

    Du sprichst mir aus der Seele ;-)

    Die Pisa/RTL-Generation kann einem schon Sorgen machen. An anderer Stelle im Forum hat jemand deren Motto kurz zusammengefasst: "immer nur ich, und ausschließlich ich". Dieses Menschenbild findet sich leider auch unter Motorradfahrern recht häufig.

    Die Konsequenz ist absehbar - und in den ehemals liberaleren Ländern wie Frankreich und Italien bereits heute zu beobachten: auf egomanische Überspitzungen wird mit genauso überspitzten Kontrollmethoden reagiert. Anders ausgedrückt: wer es unbedingt wissen will, der erfährt es dann auch.

    Gruß
    Heinz

  3. Registriert seit
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    Böse

    #83
    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    Wer aber immer nur die Strafen verschäft, der hat im Vorfeld unendliche viele Fehler gemacht!

    Wozu Motorräder mit 170 PS, oder Porsche mit 500 PS - wenn man diese Fahrzeuge nicht entsprechend benutzen kann, soll, darf?

    Wieso 2-spurige Strassen, auf denen man nur 70-80 km/h fahren darf/soll.

    ...... hätte ich noch meine HONDA Dax, wäre das alles kein Problem.

    Wozu ein Handy, wozu ein Radio mit tausend Knöpfen, wozu, wozu..... Nur um am Ende Verbote auszusprechen, zu kontrollieren und abzukassieren.
    Äh, hab ich da den Zynismus verfehlt, oder ist das Dein Ernst?

    Da hätte ich noch einen für Dich: Wozu Atombomben, wenn man sie nicht einsetzt?????
    Schön auch: Ich wollte ihn ja nicht umbringen, aber es hat mich ja schließlich auch keiner gehindert, und die Waffenindustrie ist schuld....

    Also ist jetzt die Regierung, die Industrie - oder wer auch immer - verantwortlich, wenn jemand sich fehlverhält, weil er die Möglichkeit dazu frei Haus bekam????

    Falls das wirklich Dein Ernst gewesen sein sollte, bezweifle ich hier in aller Öffentlichkeit Deine "geistige Reife zur Führung eines Kraftfahrzeuges"...
    (und dazu stehe ich auch)

    (Kann sich wg. Sprachlosigkeit gerade keinen Gruß abringen) Jochen

  4. hbokel Gast

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    #84
    Zitat Zitat von Quallentier Beitrag anzeigen
    Manchmal muß man die Leute zu ihrem Glück zwingen. In diesem Fall durch Ausschluß des Unglücks, beim Unfall unnötig Verletzungen zu erleiden.
    Und wer da uneinsichtig ist soll zahlen, besser als daß die Allgemeinheit für dessen unnötige Genesungskosten aufkommen muß.
    Gute Idee (ernst gemeint).

    Nur sind die derzeitigen Bußgelder dafür wohl viel zu gering. Andere Länder sind da bereits einen Schritt weiter, aber leider gibt es dabei auch Über-Reaktionen. Bußgelder werden in Italien angeblich bereits fällig, wenn man nicht beide Hände am Lenker hat, oder in den Fußrasten steht, oder am Ortseingang 51 kmh schnell ist.

    Es ist die freie Entscheidung der Motorradfahrer, Über-Reaktionen zu vermeiden.

    Wer allerdings ganz normale Verkehrskontrollen bereits als Stasi-Methoden verunglimpft, der wird diesen Vorschlag kaum akzeptieren.

    Gruß
    Heinz

  5. Geronimo Gast

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    #85
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Nunja, gemeinhin ist's nicht die Exekutive, die Gesetze erlässt, sondern die Legislative.
    Oja richtig, kleines Latrinum eben.

    Und diese wird (ebenso gemeinhin ) erst dann tätig, wenn Anliegen zur Erlassung neuer Gesetze an sie herangetragen werden. Einfach so, ohne Anlass, wird wird die Legislative wohl kaum tätig werden.
    Und genau das stelle ich in Frage, nehmen wir mal die neuen Ausweispapiere in denen wir demnächst unsere Fingerabdrücke abgeben müssen. Beim Reisepass ist es schon soweit, nur macht das absolut keinen Sinn, fälschungssicher waren sie vorher auch schon.
    Ist nur ein Beispiel, aber es gibt ein paar davon.


    Wenn alle Leute in allen Situationen Rücksicht aufeinander nehmen, ist überhaupt kein Gesetz erforderlich, somit auch niemand, der es erlässt, die Anwendung durchsetzt oder überwacht oder über die Durchsetzung und Überwachung befindet.
    Hört sich gut an, funktioniert aber so nicht. Manchmal geht es noch nicht mal um Rücksichtnahme sondern einfach darum das Menschen bestimmte Dinge einfach anders interpretieren als andere. Das muss nicht unbedingt böse gemeint sein.

    grüße,
    jürgen

  6. Registriert seit
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    #86
    Zitat Zitat von confidence Beitrag anzeigen
    Es geht um die schleichende Entwicklung zum Obrigkeitsstaat !! Konteneinsicht - Telefonüberwachung,Internetüberwachung,Überwachung von Baustellen ,usw ,usw. !!
    Wenn Du das zum Ausdruck bringen wolltest, ist es dir mit deinem Eingangs-Thread gründlich misslungen. Eine normale Verkehrskontrolle, wie es sie schon seit Jahrzenten gibt (im übrigen nicht nur in Deutschland), mit einer Entwicklung zum Unrechtsstaat gleichzustellen, liegt schon ziemlich daneben. Kein Wunder also, dass man hier im Forum dein Anliegen nicht nachvollziehen kann.

    Hättest du also einen besseren "Aufhänger" gewählt, hättest du bestimmt auch Zustimmung geerntet, denn manche Entwicklungen hier im Lande sind schon beänstigend. Von George Orwells Visionen sind wir nicht mehr all zu weit entfernt, Dank neuer Technik und diesen schwachköpfigen Terroristen, die ja der "Obrigkeit" quasi das Blankoformular für die Umsetzung des schon lange insgeheim gewünschten Überwachungssystems in die Hand gegeben haben. Was unter einem Innenminister Schilly (früher Grün, heute Rot) umgesetzt wurde, hätte sich ein Kanter nie getraut.

  7. Registriert seit
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    #87
    Da, wo der Einzelne sein Handeln dem Wohl der Allgemeinheit unterordnet, wie das in jeder sozialen Gemeinschaft unabdingbar ist, braucht es keine staatliche Kontrolle da der Mensch sich bezüglich seines Handelns selber kontrolliert und sein Handeln dem allgemeinen Wohl unterstellt.

    Wenn jemand ohne Gurt Auto fährt schädigt er die Allgemeinheit, die für die überhöhten Kosten im Falle eines Unfalls aufkommen muss.
    Da, wo jemand in der Stadt 80 KmH oder 100 KmH fährt und damit natürlich andere gefährdet braucht es natürlich Kontrolle.

    Der Aggressor ist in diesen Beispielen nicht der kontrollierende Staat sondern natürlich der a-sozial handelnde Fahrer.

    Da diese Form des asozialen Handelns (wie im übrigen alle Formen asozialen Handelns –> z.B. Gehälter Bonuszahlungen) stark zunimmt, sollte die Kontrolle erheblich ausgeweitet werden!

    Wir haben keine schleichende Entwicklung zum Obrigkeitsstaat sondern das Gegenteil davon: soziale Kontrolle wird tendenziell tabuisiert.
    Wir haben eine offene Entwicklung die Potenz des Einzelnen (auch da wo sie in PS Zahlen daherkommt) zu verherrlichen. Dies gilt es zu bekämpfen.

    Jede Fähigkeit und jedes Handeln muss sich immer dem Interesse der Allgemeinheit unterordnen –auch beim Motorrad fahren!

  8. Registriert seit
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    #88
    [QUOTE=langeselend;424063]Da, wo der Einzelne sein Handeln dem Wohl der Allgemeinheit unterordnet, wie das in jeder sozialen Gemeinschaft unabdingbar ist, braucht es keine staatliche Kontrolle da der Mensch sich bezüglich seines Handelns selber kontrolliert und sein Handeln dem allgemeinen Wohl unterstellt.

    Das fängt schon in der Familie an. Ich kann meine Freiheit nur soweit ausleben wie ich die Freiheiten der anderen Familienmitglieder nicht einschränke. Wenn ich da an "Dokus" wie Supernanny denke wird mir schlecht.
    Wenn es in der Familie nicht stimmt wie soll es dann im Staat stimmen.

    Wenn ich bescheisse und werde erwischt bekomme ich eine Strafe! Der kann ich mich stellen wie ein Mann/Frau , oder kann versuchen die Schuld auf andere zu Schieben (machen doch alle, Scheidungsopfer,war mal verschüttet).
    Kontrolle ist wichtig und richtig,solange sich nicht alle an die Spielregeln halten.

  9. Registriert seit
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    #89
    Ich finde es immer wieder genial, wenn diejenigen, die gegen die Vorschriften verstossen "Polizeiststaat" schreien, wenn sie bei einem Verstoss erwischt werden.
    Wenn man sich schon über Vorschriften hinweg setzt (wie wir es fast alle in dem einen oder anderen Bereich machen), dann sollte man es sportlich nehmen, zahlen und die Klappe halten.

  10. Registriert seit
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    #90
    So, ich habe mein Bike gepackt - fahre morgen nach Nizza, und hoffe nicht erwischt zu werden, falls ich mal zu schnell bin u. o. falsch überhole.....

    ... also wer behauptet, ich würde sagen, wer eine Atombombe baut, der muss sie auch ausprobieren o. ä. - der hat nichts verstanden! Schade, habe wohl die falschen Worte gewählt.

    Aber um das Thema wieder aufzunehmen - ich fühle mich auf jeden Fall zu sehr überwacht. Punkt. Auch die Kontrollen auf der Strasse sind einfach unangenehm und peinlich - z. T. auf beiden Seiten. Und ich frage mich, wieso sich immer weniger "angeblich" an die Regeln u. o. Gesetze halten.

    Und an all die Gesetzestreuen: Diese Mitläufer hatte jedes System. Kritiklos, einfach alles akzeptieren.. und für alles eine Ausrede/Begründung! Ich bin aber soweit aufgeklärt entscheiden zu können, was Recht und Ordnung ist, wie auch wo einfach nur Staat draufsteht - bzw. abzocken. Nur ist auch hier die Frage, was war zuerst da, der Gesetzesverstoß oder die Überwachung...?

    Ich nehme es auch i. d. R. sportlich, wenn ich erwischt werde .........

    Aber ich sehe es auch, wenn es unsportlich wird.

    Tschüss, ich bereite mich jetzt lieber mental auf meine 3.Tagestour vor.


 
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