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Anwohner greift Biker an - brennende Holzfackeln im Odenwald

Erstellt von Airdinger, 30.07.2012, 16:35 Uhr · 101 Antworten · 11.385 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    @Vatta

    natürlich geht das weiter

    das ist doch eine ganz normale (logische) Entwicklung unsrerer Gesellschaft

  2. Registriert seit
    18.02.2009
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    Standard

    #32
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    @Vatta

    natürlich geht das weiter

    das ist doch eine ganz normale (logische) Entwicklung unsrerer Gesellschaft
    jep, und das ist echt beängstigend!

    Ich verweise mal wieder auf mein Erlebnis mit meinem Lieblingdaimler!

  3. Registriert seit
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    #33
    Aus dem Bericht ging nicht hervor das er eine laute Tüte dran hatte oder zu schnell war oder sonst was. Es liest sich als sei er da ganz normal durchgefahren. Davon bin ich auch ausgegangen. Wenn dann einer einen Knüppel nach mir schmeißt und mich anschließend mit einer Holzlatte bedroht stell ich mich sicherlich nicht hin und suche ein ruhiges Gespräch.

    Beim besten Willen. Ich kann mir kaum vorstellen das der Großteil hier anders reagieren würde. Etwas polemisch ausgedrück: Wenn der Klügere immer nach gibt regieren die Dummen.

    Aber gut vieleicht habe ich diese Meinung wirklich exklusiv. Wollt hier auch keinen "ich rufe zur Gewalt auf" Thema draus machen. Den Ärger des Anwohners verstehe ich nur zu gut. Ich wohne auch dierekt an der B96. Was unter der Woche die LKW und Traktoren sind, sind am WE die Moped´s. Kann mir gut vorstellen das diese Geräuschkulisse nicht für jeden etwas ist. Aber mich anschreihen ist das eine, mir körperlichen Schaden zufügen das andere. Eins ignoriere ich auf das andere reagiere ich.

  4. Baumbart Gast

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    #34
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    @Vatta

    natürlich geht das weiter

    das ist doch eine ganz normale (logische) Entwicklung unsrerer Gesellschaft
    sorry, das ist Mumpitz, die Gesellschaft war schon immer so - nur hat's früher kaum jemand gemerkt weil nicht jeder Proll Zugang zum Internet hatte.

  5. Registriert seit
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    #35
    Nach nun doch einigen Motorradjahren kann ich rückblickend sagen, nie grundlos negative Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern oder sonst zu verzeichnen.

    Auch in andern Ländern konnte ich bis heute keine exziplit motorradfeindliche Haltung feststellen. Ja, vorwurfsvolle Blicke aus den klimatisierten Limousinen, wenn ich mich an einem Hochsommertag durch den Stau mogle aber auch mitleidige Blicke bei strömenden Regen.

    Aber viele nette Gespräche auf Parkplätzen, in Restaurants oder sonstwo, wo dann klar wurde, dass wir heutigen Biker nichts mehr gemein haben mit den Rockerbanden und Rebellen von einst und dass man nie weiss, wer unter der Textil-oder Lederkombi steckt. Es kann der Herr Struck sein oder der Schweizer F1-Rennstallbsitzer Peter Sauber, den ich unterwegs schon getroffen habe.

    Das Vorurteil, dass wir Biker nur Rocker oder Outlaws oder sonstige lebensmüde Spinner sind, ist da und dort schon noch in den Köpfen der Leute, aber mitunter auch Bewunderung, dass wir die schweren Maschinen so perfekt beherrschen und uns nicht vor Wind und Wetter fürchten. Früher waren es wenige Motorradfahrer und kamen meist aus den beschriebenen Lagern, heute ist es ein Breitensport und die Fahrer kommen aus allen Schichten und Altersklassen.

    Daher müssen wir für unser Image auch etwas tun, dann werden solche Fälle die Ausnahme bleiben.

  6. Registriert seit
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    #36
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    sorry, das ist Mumpitz, die Gesellschaft war schon immer so - nur hat's früher kaum jemand gemerkt weil nicht jeder Proll Zugang zum Internet hatte.

    Richtig!..aber insbesondere die deutsche Gesellschaft mit ihren selbsternannten Hilfspolizisten und spießigen Moralaposteln..

    wenn der wütende und den Motorradfahrer angreifende "Mitbürger" sich an die Polizei gewandt hätte und Anzeige wegen Ruhestörung, zu schnelles Fahren etc. erstattet hätte wäre die Rennleitung sicherlich bei dem Motorradfahrer zu Haus eingelaufen um das Moped auf technische Mängel zu untersuchen bzw. den Mopedfahrer zur Rede zu stellen.

    Hätte der Mopedfahrer gegen den "Mitbürger" Anzeige wegen Gefährdung des Strassenverkehrs bzw. Nötigung gestellt wäre das ganze warscheinlich über eine schriftliche Anhörung nicht hinausgelaufen...

    ..wir sind halt alle Krawallmacher, verletzten jeden Tag bewusst die StVO, verpesten die Umweld mit unseren unnötigen Fahrten und stören das übliche Bild von deutscher/ germanischer Ordnung....und da wir ja hoffentlich die Klügeren sind, entgegnen wir diesem Bild mit einem Lächeln dem Wutentbrantem gegenüber, Aufklärung ( man dreht mal um und fragt dem Stinkefingerzeiger ob wir ihm behilflich sein können)...und verständnisvoller Zurückhaltung.

    Lösen lässt sich dieses Meinungsbild der Öffentlichkeit m.E. nur durch Lobbyarbeit und Einbindung aller Gesellschaftsschichten. In letzteren ist in den den vergangenen Jahren zu vermerken, das immer mehr wohlsituierte und auch ältere ( zu denen zähle ich mich)Mitbürger auf das Moped steigen und das Motorradfahren eine Art "Gesellschaftfähigkeit" erlangt und nicht ausschließlich mit dem Attribut "der jungen und rücksichtslosen Wilden" belegt ist.

    Gruß
    Dirk

  7. Registriert seit
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    #37
    Zitat Zitat von BMW-Hans Beitrag anzeigen
    .....aber mitunter auch Bewunderung, dass wir die schweren Maschinen so perfekt beherrschen und uns nicht vor Wind und Wetter fürchten. ......
    Alter...Das ist hiern BMW Forum!

  8. Registriert seit
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    #38
    Zitat Zitat von BMW-Hans Beitrag anzeigen
    Nach nun doch einigen Motorradjahren kann ich rückblickend sagen, nie grundlos negative Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern oder sonst zu verzeichnen.

    Auch in andern Ländern konnte ich bis heute keine exziplit motorradfeindliche Haltung feststellen. Ja, vorwurfsvolle Blicke aus den klimatisierten Limousinen, wenn ich mich an einem Hochsommertag durch den Stau mogle aber auch mitleidige Blicke bei strömenden Regen.

    Aber viele nette Gespräche auf Parkplätzen, in Restaurants oder sonstwo, wo dann klar wurde, dass wir heutigen Biker nichts mehr gemein haben mit den Rockerbanden und Rebellen von einst und dass man nie weiss, wer unter der Textil-oder Lederkombi steckt. Es kann der Herr Struck sein oder der Schweizer F1-Rennstallbsitzer Peter Sauber, den ich unterwegs schon getroffen habe.

    Das Vorurteil, dass wir Biker nur Rocker oder Outlaws oder sonstige lebensmüde Spinner sind, ist da und dort schon noch in den Köpfen der Leute, aber mitunter auch Bewunderung, dass wir die schweren Maschinen so perfekt beherrschen und uns nicht vor Wind und Wetter fürchten. Früher waren es wenige Motorradfahrer und kamen meist aus den beschriebenen Lagern, heute ist es ein Breitensport und die Fahrer kommen aus allen Schichten und Altersklassen.

    Daher müssen wir für unser Image auch etwas tun, dann werden solche Fälle die Ausnahme bleiben.

    In den 50 igern war das Moped und das Kleinkraftrad das Verkehrsmittel auf dem Land wo keine Bahnen und Busse hinkamen. NSU, DKW und Zündapp waren das was heute ein Klein- oder Mittelklassewagen ist, ein Fortbewegungsmittel und kein Hobby oder Statussymbol.
    Heutzutage sind nur wenige Motorradfahrer trotz aller finanziellen Möglichkeiten auch ein Mittelklassefahrzeug zu besitzen dem alltäglichem Gebrauch des Motorrades als Verkehrsmittel treu geblieben. Aus meiner Sicht Idealisten mit eisernen Prinzipien.
    Aus verkehrstechnischer und umwelttechnischer Sicht wäre das Motorrad oder Kleinkraftrad ( in der City) sicherlich in urbanen Gebieten die erste Wahl..wird jedoch nur dann genutz, wenn man die Luxusdosen nicht mehr in der Fülle auf beengtem Raum in einem fließendem Verkehr nutzen kann; bestes Beispiel ist da Paris...
    Darauf setzt nun auch BMW mit seinen Maxi-Rollern (kann man auch mit Nadelstreifen und bei Regen in der City fahren ohne sich dramatisch einzusauen..)

    Gruß
    Dirk

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    #39
    (Rentner zeigt Motorradfahrer offenbar grundlos einen Stinkefinger)

    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    In solchen Fällen drehe ich spontan um und suche das Gespräch. insbesondere Rentner bereuen dann ihr Tun, egal wie sachlich man den Gesprächseinstieg sucht.
    Exakt in dieser Hinsicht habe ich eine dramatische Veränderung der Sitten festgestellt: Direktes Ansprechen von irgendwelchem Fehlverhalten bringt gerade bei Rentnern oft nicht das von dir erwartete Einlenken und Bereuen, sondern im Gegenteil oft sehr abrupte Aggressionsausbrüche - verbal und zum Teil auch körperlich. Das sogar dann, wenn das Fehlverhalten eindeutig auf Seiten des Rentners zu suchen ist.

    Typisches Beispiel: Rentnerin fährt mir in der Schlange am Supermarkt mehrfach mit dem Einkaufswagen in die Hacken.

    Ich: "He, jetzt passen Sie doch mal auf, Sie fahren mir dauernd in die Hacken!"

    Sie: "Ach jetzt regen Sie sich doch nicht so auf, das bisschen!"

    Ich weiß nicht, woran das liegt. Vielleicht haben Rentner heute durch mediale Dauerbeschallung eine Anspruchshaltung entwickelt, in der sie meinen, sich alles erlauben zu dürfen. Dürfen sie ja in der Praxis auch, denn es passiert ihnen ja nichts. Oder glaubt jemand, ein mittelalterlicher Mann käme damit durch, wenn er sich umdreht, den Wagen der Rentnerin packt, ihr in den Bauch rammt und sagt "Jetzt hör mal gut zu, du ........! Wenn du mir noch einmal deinen Wagen in die Hacken schiebst, dann gehört deine EC-Karte mir, und die Geheimnummer auch! Verstanden!?" Sie hat also keine echte Vergeltung zu befürchten und kann weiterhin ihre Umgebung terrorisieren.

    Ich habe im Honda-Forum von dem Fall gelesen, und ich hätte an Stelle der Geschädigten sofort Beweise gesichert, die Polizei gerufen, einen Personenschaden in den Raum gestellt ("Mein Kumpel ist ganz blass und zittert, ich glaube der braucht 'nen Arzt") und im Rahmen der Vernehmung dafür gesorgt, dass dem Dachlatten-Hero von der Polizei ganz böse einer eingeschenkt wird.

    Soweit ich das verstanden habe, wollten die Geschädigten nicht so lange auf die Polizei warten. Vielleicht hatten sie natürlich auch Angst, dass die Polizisten sich ihre Moppeds zu genau ansieht, das wäre dann eine andere Geschichte.

  10. Baumbart Gast

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    #40
    Drängelnde Rentner an der Kasse kriegen von mir ein " oh, sie müssen ihren Flieger kriegen?! Dann können sie natürlich gerne vor. Ich hab schon Feierabend, ich hab Zeit". Bei hinreichender Lautstärke auch ein nettes Intermezzo für den Rest der Schlange.


 
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