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BMW streicht 8000 Stellen

Erstellt von Ulf, 21.12.2007, 11:30 Uhr · 84 Antworten · 6.654 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Kramer Beitrag anzeigen
    Hast du in meinem Post Zustimmung zu der Reduzierung der Leiharbeitskräften gelesen ??? Das war nur die Aussage eines BMW-Mitarbeiters ... Mir ist schon klar, dass für die Leiharbeiter der Grundsatz "hire & fire" gilt. Mir ging es nur darum, dass nicht alles was das "Prädikat" made in Germany trägt auch in D hergestellt wurde. Konsum-Verweigerung im Inland ist meiner Ansicht nach nur für für die Tiger-Staaten hilfreich ...

    Grüße

    Kramer
    Genau darauf war es auch bezogen. Wer heute in sicherer Anstellung glaubt, davon nicht selbst einmal betroffen sein zu können, der träumt - bis er aufwacht. 100% Reinheit bei "Made in Germany" geht nicht mehr. "Made in Europe" schon eher. Unterschätzen sollten wir Verbraucher auch nicht unsere Kraft. Ich kaufe garantiert keine BMW, deren Herz (Motor) aus China oder Taiwan kommt. Dafür ist das Teil zu teuer und die Qualität jetzt schon nicht mehr akzeptabel. Ganz zu schweigen vom Service.

  2. Registriert seit
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    #22
    Zitat Zitat von Paraglyder Beitrag anzeigen
    Hallo Kramer. Nur so am Rande bemerkt, die Firma BMW kann niemand schlucken. Die Firma ist zu fast 47% in Familienbesitz und 5 % gehören der Allianz Gruppe. Wenn jemand die schlucken wollte müßte er alle im Streubesitz verfügbaren Aktien kaufen und die 5 % der Allianz. Und das ganze bevor die Familie Quandt sich lächerliche 3,5 % selber zurückkauft. Mal ganz davon abgesehen das niemals alle Aktienbesitzer ihre Aktien verkaufen werden. BMW feindlich zu übernehmen geht nicht !!!
    Willy - nur so am Rande bemerkt... falls der Preis stimmen sollte wirft die Familie Quandt und die Arroganz schneller ihre Aktien ab ab als du schauen kannst. Ist mir auch relativ schnuppe ... Greifen wir in ca. fünf Jahren das Thema nochmals auf ... Ich bin mir sicher, dass DC und BMW bis dahin mehr oder weniger EINE Firma sind ....

    Grüße

    Kramer

  3. Anonym3 Gast

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    #23
    Zitat Zitat von Ulf Beitrag anzeigen

    Die Stellen dürften vor allem in Deutschland wegfallen. Im US-Werk Spartanburg und in China wollen die Münchner dagegen ihre Produktion deutlich ausweiten. Dort sollen sogar zusätzliche Arbeiter eingestellt werden."

    ...um was geht es euch hier in diesem Fred...um speziell China...oder Billiglohnländer...

    Zitat Zitat von brummel Beitrag anzeigen
    Meine nächste 2-Zylinder mit Kardan kommt mit Sicherheit aus Italien.


    der war gut...heyhier liest die ganze Welt mit...

    Meine Italienerinhatte schon vor 15 Jahren serienmäßig verbaute Japanische Vergaser und Fahrwerke und ich möchte garnicht wissen wo sie das Zeugs damals produzieren haben lassen...und wo steht Ducati heute...sie fahren dank Asien der Welt im Rennsport auf und davon...Chinasyndrom Ende

    Gruß Hertzi

  4. LoudpipeHerbie Gast

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    #24
    Grüssgott

    Bei uns im Dorf sagen die alten Leut:"Geld ruft Geld" und auch Karl Marx hat in diesem Bezug noch immer recht. Das Kapital geht dorthin, wo es kurzfristig den Gewinn sieht.

    Was unter mittel- und langfristig bei diesen Managern verstanden wird sind Werterhaltung, Renovation, Umweltverträglichkeit etc. und diese Dinge sind mit Re-Investitionen verbunden. Mach' ma doch nicht! Sollen die "Chinks" dann selber gucken, wo mit dem Dreck und den reparaturbedürftigen Anlagen hin.

    Grosse Klammer auf: Mittel- oder langfristiges Denken ist in diesen Kreisen nicht vorhanden. Beispiel USA: in den vergangenen Jahren sind grössere und kleinere Krisen immer ausgehend oder verstärkt durch dieses Land entstanden. Trotzdem wird und wurde von Europa aus dort hineinfinanziert. Denn die Schlaumeier hier wissen, dass ein Hype kommen wird und Mitläufer dann blind mithineininvestieren. Es geht dann nur noch darum, rechtzeitig wieder auszusteigen. Die Leute, welche auf kurzfristigen Erfolg hoffend mit oder auf Eigentum und/oder Betriebsmaterial investiert haben sind dann eben jene, welche geschädigt werden.

    Die letzte Immobilienkrise hat nochmals wieder klar gezeigt, dass Banker und Finanziers ja gar nicht mit ihrem eigenen Geld jonglieren und somit Verlust von vorneweg einkalkulieren. Wie anders können Bankinstitute in der Schweiz z.B. nach Milliardenverlusten so locker zur Tagesordnung übergehen? Die können ihren Murks sogar steuerlich absetzen, was ich als Sparer nimmer tun kann! Grosse Klammer zu.

    Eigentlich gibt es nur eine Antwort, welche aber von der Masse der Konsumenten mitgetragen werden sollte: Man kauft bewusst Wertarbeit aus dem eigenen Einflussbereich oder so produziert, dass man dahinter stehen kann. Damit so ein Gedanke sich aber nicht weitzer ausbreiten kann, wird durch Werbung und Mode verhindert. Dann noch extra die Lohnkosten tief halten (Leiharbeiter) und den Leuten somit keine andere Wahl lassen, als die durch Werbung und Lohndruck unterstützte Billigware zu kaufen. "Geiz ist geil" ist so was von doppelsinnig und fusst ebenfalls auf dem "kurzfristigen Gewinn-Prinzip". Darum habe ich schon instinktiv Mühe mit dieser "Welle" gehabt.

    Die einzige Hoffnung ist, dass irgendwann in allen Ländern das Lohnniveau so hoch sein wird, dass solche Kapitalbewegungen gar keinen Sinn mehr machen. Aber dann kommt WWIII und alles fängt wieder von vorne an.

    Frohe Weihnachten - schon zynisch, wenn man sich nun die freien BMW-Mitarbeiter vorstellt, welche um ihren Job zittern.

    Mein (wiederholter) Weihnachts-Wunsch. Gewissen Leuten die Krätze an den Hals!

  5. Anonym2 Gast

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    #25
    Zitat Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
    Genau darauf war es auch bezogen. Wer heute in sicherer Anstellung glaubt, davon nicht selbst einmal betroffen sein zu können, der träumt - bis er aufwacht. 100% Reinheit bei "Made in Germany" geht nicht mehr. "Made in Europe" schon eher. Unterschätzen sollten wir Verbraucher auch nicht unsere Kraft. Ich kaufe garantiert keine BMW, deren Herz (Motor) aus China oder Taiwan kommt. Dafür ist das Teil zu teuer und die Qualität jetzt schon nicht mehr akzeptabel. Ganz zu schweigen vom Service.

    Servus,

    Ihr lasst bei dem ganzen Made in Germany oder EUR eines ausser acht.... BMW hat schon vor Jahren damit angefangen ganz gezielt dieses Branding weg zu kriegen. Das Label lautet made by BMW - egal wo gefertigt. BMW als Gütesiegel.

    Um bei dem kaufen zu bleiben, schaut mal auf den tollen Porsche Geländewagen......sorry, das Ding ist eine reine Marketing Show. Verarbeitung für einen PKW in der Preisklasse ein Witz(traut sich aber kein Tester egal ob Print- oder andere Medien zu berichten), wenn Blenden oder Blindstopfen runterfallen steht hinten das VW Zeichen drauf- hab ich jedenfalls vor 2 Jahren so erlebt, die Rohkarossse lauft im VW Werk in Bratislava vom Band.... nur ein Beispiel.

    Warum regt Ihr Euch alle so auf? BMW reagiert auf den Markt. Andere haben das auch getan und werden´s noch durchführen.

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von motobike.rider Beitrag anzeigen
    Warum regt Ihr Euch alle so auf? BMW reagiert auf den Markt. Andere haben das auch getan und werden´s noch durchführen.
    Na Martin, dann ist ja alles in Ordnung!
    Mann, daß nenne ich schmerzfrei.

  7. Registriert seit
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    #27
    Ich seh es so: Da gibt es doch Japaner, die produzieren in Europa - sogar in Deutschland - und das schon seit Jahren.
    Und wenn ich feststelle, das BMW in Deutschland Mitarbeiter entlässt, um den Profit zu maximieren, war das meine letzte BMW. Ich habe Verständnis, wenn eine Firma finanzielle Probleme hat und abspecken muss. Wenns aber um Gewinnmaximierung im Sinn Shareholder Value geht, spiele ich eben einfach nicht mit. Und über die Grenzwerte der Gewinnmaximierung entscheide einzig ich - weil, ich habe die Kohle und entscheide, was ich dafür kaufe Und die "Japaner" haben inzwischen gemerkt, dass sie was tun müssen...
    Schaun wir mal, wie es sich so bei Quandts entwickelt...
    Erfreulicherweise hat mein ein zweites Standbein - ihn muss ich also nicht wechseln
    Gruß
    Berndt

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von motobike.rider Beitrag anzeigen
    Warum regt Ihr Euch alle so auf? BMW reagiert auf den Markt.
    Tja, der "Markt" sind wir. Wenn BMW auf uns (den Markt) reagiert, können wir BMW dirigieren . So einfach ist das.
    Der Endverbraucher hat alle Macht. Sie wird nur nicht gebündelt.

  9. Anonym2 Gast

    Standard

    #29
    Zitat Zitat von Presi7XL Beitrag anzeigen
    Ich seh es so: Da gibt es doch Japaner, die produzieren in Europa - sogar in Deutschland - und das schon seit Jahren.
    Und wenn ich feststelle, das BMW in Deutschland Mitarbeiter entlässt, um den Profit zu maximieren, war das meine letzte BMW. Ich habe Verständnis, wenn eine Firma finanzielle Probleme hat und abspecken muss. Wenns aber um Gewinnmaximierung im Sinn Shareholder Value geht, spiele ich eben einfach nicht mit. Und über die Grenzwerte der Gewinnmaximierung entscheide einzig ich - weil, ich habe die Kohle und entscheide, was ich dafür kaufe Und die "Japaner" haben inzwischen gemerkt, dass sie was tun müssen...
    Schaun wir mal, wie es sich so bei Quandts entwickelt...
    Erfreulicherweise hat mein ein zweites Standbein - ihn muss ich also nicht wechseln
    Gruß
    Berndt
    Servus Berndt,

    lies noch einmal genau die Artikel, von Entlassung ist da nicht die Rede.

    Zeitarbeiter/Leiharbeiter, klar da stehen Schicksale dahinter, aber das ist deren Job, als Unternehmer greife ich auf Zeitarbeiter zu um Auftragsspitzen zu überbrücken und bei wenig Auslastung mit meinen Stammmitarbeitern weiter zu fertigen. Ohne das Know-How der Stammbelegschaft zu gefährden sprich zu entlassen.

    Nicht mehr und nicht weniger. Davon lebt ein ganzer Branchenzweig.

  10. Anonym2 Gast

    Standard

    #30
    Zitat Zitat von Schorsch Beitrag anzeigen
    Tja, der "Markt" sind wir. Wenn BMW auf uns (den Markt) reagiert, können wir BMW dirigieren . So einfach ist das.
    Der Endverbraucher hat alle Macht. Sie wird nur nicht gebündelt.
    Servus Schorsch,

    kleiner Denkfehler, hey man was glaubst Du denn, der Markt Deutschland ist ein Bruchteil der Märkte die BMW beliefert. Global playing.

    Klar kannst Du hier boykottieren...das gleicht der internationale Absatzmarkt locker wieder aus. That´s it.

    Im internationalen Markt zählt mittlerweile das was ich vorher gepostet habe...nicht made in Germany sondern made by BMW.

    (schau doch in good old Germany den 7er BMW an. Hier ein fast Flop, international von Design her erfolgreich. Wo bleibt da Dein Markt Deutschland?)


 
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