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das Ende der Auto(Motorrad)reisezüge?

Erstellt von ADVBiker, 27.05.2016, 11:00 Uhr · 21 Antworten · 3.032 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard das Ende der Auto(Motorrad)reisezüge?

    #1
    Auch wenn es nur noch wenige nutzen, hat es für den Einen oder Anderen eine bequeme, erleichterte Anreise Richtung Süden, bzw in den Norden ermöglicht. Damit soll nun langsam Schluss werden.

    Hier die Petition, Rettet die Nachtzüge.
    https://weact.campact.de/petitions/r...und-autozuge-1

    Die notwendigen Hintergrunginfo's gibt es hier:
    Bahnfans kämpfen mit Petition: Reisende appellieren: "Rettet die Nachtzüge!" - n-tv.de


    Vielleicht kann die Petition das drohende Aus, verhindern? Und es gibt beim nächsten buchen eines Nachtzuges keine Überraschung...

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Solange, wie die Bahn diesen Vorstand, zum Teil bestehend aus abghalfterten Politikern, hat, ändert sich garnichts! Vollkommen egal, ob die Petition durchgeht oder nicht. Die können es nicht!

    Gruß,
    maxquer

  3. Registriert seit
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    #3
    Vielleicht gibt es ja doch noch eine Rettung der Autoreisezüge. Aber wie von mir schon gemutmaßt nicht von der Bahn:

    Österreichische ÖBB übernehmen Nachtzüge in Deutschland

    Gruß,
    maxquer

  4. Registriert seit
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    #4
    Moin moin,

    auf der Strecke Hamburg--Wien hängt die ÖBB ja heute schon Autotransportwagen der DB an. Ob diese jetzt durch ÖBB Transportwagen ersetzt werden halte ich für zweifelhaft. Dann müsste die ÖBB ja auch das Verladepersonal in Hamburg stellen. Jedenfalls wäre das schade wenn auch hier der Mopedtransport wegfällt, ich habe die Verbindung zuletzt im Mai genutzt.

  5. Registriert seit
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    #5
    Ich hab vor Kurzem gelesen, das die ÖBB neue Waggons dafür kaufen, finde aber den Artikel gerade nicht

  6. Registriert seit
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    #6
    heute steht bei uns in der Zeitung dass die Österreicher die bisherigen Auto-Transportwaggons von der DB übernehmen.

    Das Nachtzuggeschäft hat bei der DB nur einen Anteil von 1% und die erforderlichen Investitionen in neue Schlafwagen wären nicht wieder hereinzufahren.

  7. Registriert seit
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    #7
    Zwei Herzen schlagen in meiner Brust, denn ich habe oft den Autoreisezug am Urlaubsende für die Fahrt von Lörrach/München nach Hamburg genutzt. Anderseits verstehe ich die Bahn, wenn sie sich von einem "Luxussegment" trennt, weil es nicht wirtschaftlich ist. Wir, meine jetzt alle Nutzer, sind die ersten die sich beschweren, wenn die Fahrpreise steigen. Schade ist es allemal, aber vielleicht sind die Österreicher ja so geschäftstüchtig und machen daraus etwas, was dem Kunden entgegenkommt und auch noch gewinnbringend betrieben werden kann.

    Schauen wir einmal, ansonsten ist eine Reise der Länge nach durch Deutschland sehr schön. Die interessanteren Strecken liegen aber wo anders und es gibt ja Alternativen für den Motorradtransport.

    Eine Petition habe ich schon unterschrieben, würde ich heute nicht mehr tun, weil aussichtslos. Die Zahlen und die Strategie der Bahn sprechen einfach dagegen.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Na super, da dürfen wir Steuerzahler in AT schon Milliarden € pro Jahr für die Verluste der ÖBB aufbringen und dann fahren die in Deutschland damit spazieren. Und bei uns wird der für Motorradfahrer wichtige Autoreisezug Wien - Innsbruck eingestellt.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hi
    Dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass sich irgendwer ein Geschäft an's Bein bindet wenn es nicht zumindest lukrativ zu sein scheint.

    Was ich noch weniger verstehe ist, dass sich niemand Gedanken zu machen scheint wie man effizienter verladen könnte. Sehe ich am Brenner zu wie lange es dauert bis so ein LKW-Zug ent-/beladen ist wundert mich gar nix.

    Beim Flieger geht's doch auch. 40 Minuten für Paxe, Gepäck, Fracht, Reste und Müll raus, Kabine saubermachen und kontrollieren, tanken, Flugbegleiter aufhübschen, Futter, Gepäck, Fracht und neue Paxe rein. Dass man dann in Nürnberg noch 30 Minuten Wartezeit hat weil der Düsseldorfer Flugplatz überlastet ist und man deshalb gar nicht erst losfliegen muss gehört nicht dazu und wird normalerweise den "lahmen Nürnbergern" angelastet.

    Bei den Zügen ist die Rechnung in erster Näherung relativ einfach. In einen normalen Waggon passen meinetwegen 150 Personen, in einen Liegewagen nur 75 (in den Schlafwagen noch weniger). Nimmt man kurzerhand an die Waggons würden gleich viel kosten (kosten heisst nicht nur Anschaffung!!) muss man für einen Platz im Liegewagen das Doppelte verlangen um profitabel zu sein. Da höre ich im Geist bereits die Kundschaft schreien „sind die verrückt, das Doppelte, die spinnen, nö, da fahr‘ ich mit dem Auto“ (und stelle mich bei 30° von Würzburg bis Rosenheim in den Stau). Leider ist es so, dass die im Auto 5 möglichen Personen auch in der Bahn 5 Plätze belegen und der Treibstoff der Bahn ohnehin auf die Plätze umgelegt wird.
    Es ist mit dem Autozug also nicht unbedingt billiger aber man kommt entspannter an. Kein Bordrestaurant, kein Futterservice? Verwendet man den Platz für 6 Personen als Kiosk, dann muss dieser pro Fahrt eben den Ertrag von 6 Personen erwirtschaften. Ich weiss, dass es daher vergoldete Cola geben muss und nehm‘ mir die selbst mit. Würde man es schaffen den Autoreisezug irgendwie mit einem „normalen“ zu kombinieren, wären vielleicht genügend reisende an Bord um den Kiosk besser zu frequentieren.
    Wirtschaftlich fällt das unter „Logistik“.

    gerd

  10. Registriert seit
    30.10.2015
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von AlpenoStrand Beitrag anzeigen
    Na super, da dürfen wir Steuerzahler in AT schon Milliarden € pro Jahr für die Verluste der ÖBB aufbringen und dann fahren die in Deutschland damit spazieren. Und bei uns wird der für Motorradfahrer wichtige Autoreisezug Wien - Innsbruck eingestellt.

    Dann solltest Dich mal ordentlich Informieren bevor Du sinnlos herumschiebst und Sachen behauptest die so nicht stimmen.

    Denn die ÖBB hat weder jährliche Milliardenverluste, noch wird in Deutschland damit spazierangefahren

    Die ÖBB wurde die letzten Jahre gestrafft und hat die Verluste ( die vorher bei 3-400 Millionen im Jahr lagen, also nicht eine Milliarde ) weggebracht.
    Meines Wissens fahren sie im Moment wieder Gewinne ein.

    Warum die Verbindung Wien Innsbruck so wichtig war verstehe ich nicht, denn die wurde kaum angenommen.
    Und ausserdem gibt es eine tägliche Verbindung Wien Feldkirch.....


 
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